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Gewalt in der Familie

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reserl:

In unserer Gemeinde ist an Silvester ein schrecklicher Mord verübt worden. :'(

Eine 40jährige Frau wurde frühmorgens beim Verlassen ihrer Wohnung attackiert und mit einem Messer getötet.  :o :-[
Dringend tatverdächtig ist der Ehemann, von dem die Frau mit ihren Töchtern getrennt lebte.

Im Polizeibericht heisst es, dass die Gewalttätigkeit des Mannes gegenüber der Frau und auch den Kindern offensichtlich der Trennungsgrund war.
Nach der Trennung wurde auch ein Kontaktverbot erwirkt, woran sich der Mann aber nicht hielt.

Mehreren Leuten und Nachbarn gegenüber muss die Frau schon gesagt haben, dass sie weiterhin panische Angst vor ihm hat. :'(


Das Thema "Häusliche Gewalt" ist immer noch sehr tabuisiert. :-X

Hier gibt es ein paar "Zahlen und Fakten":
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/gewalt-gegen-frauen-zahlen-und-fakten.html


Was kann/soll man als Betroffene tun?
Wie kann man als Außenstehender helfen, wenn man das mitbekommt?  ???

Nixe:
vorallem weil es schwierig ist für andere damit umzugehen. Sich einmischen? Man weiß ja nicht ob das oft gewollt wäre.
Ich kenn da so nen Fall da war der Mann JAhre lang gewalttätig hauptsächlich wenn er betrunken war und das war aber so 2-3 mal in der Woche ,sie hat es den Kinder zu lieb sehr lange ausgehalten,hat aber wenn es ganz schlimm wurde die Eltern von ihm angerufen und die kamen dann ihn zu beruhigen unzählige Male.Nach Jahren hat sie den Mut aufgebracht und ist gegangen und jetzt plötzlich will keiner was gesehen haben auch die Schwiegereltern nicht sie kämpft um Unterhalt für sich und die Kinder ,und jetzt heißt es selber Schuld warum bist du auch gegangen Soooo schlimm wars jetzt auch nicht.
Es muß immer ganz schlimm kommen dann erst hätte man handlen sollen???

bertine:

Man weiss nicht wie man sich verhalten soll. bei uns in der Nachbarschaft hatten wir dasselbe.Es hat lange gedauert bis die Frau gegangen ist. Wie oft habe ich mit ihr gesprochen und ihr meine Hilfe angeboten, ihre kinder haben sie gefragt warum bleiben wir hier. Ihre Geschwister haben so oft versucht zu helfen. Den Absprung hat sie erst nach einem längeren Kuraufenthalt geschafft. Der Mann ist Alkoholiker.

Freya:
Ich würde mich wahrscheinlich auch nicht einmischen wollen. Aber ich würde versuchen, der Frau nahe zu legen, sich mal einige Abende mit der Angehörigengruppe "Al-Anon" der Anonymen Alkoholiker zu "gönnen".

Die Al-Anon, die Angehörigen, kennen sich da auch hervorragend aus und vor allen Dingen sind da immer selbst Betroffene dabei. Die wissen aus eigener Erfahrung, was man machen kann und was besser nicht.

geli.G:

--- Zitat von: gatterl am 03.01.17, 16:37 ---Ich habs gehört und gleich an Dich gedacht.
Ich weiss auch nicht, was ich täte.... :-\

--- Ende Zitat ---

So geht´s mir auch.... :-\

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