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Spenden - wohin?

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Steinbock:

--- Zitat von: muliane am 02.12.20, 18:28 ---Eine Spende ans Kinderdorf machen wir auch einmal im Jahr, was mir aber  nicht gefällt ist , wenn dann ein Anruf kommt ob man regelmäßig Spenden möchte, die Frage nach dem Alter oder Gesundheitszustand. :'(

--- Ende Zitat ---

Ich habe ja am Telefon auch schon so manche Dreistigkeit erlebt, aber das was Du schreibst...  ??? ???
Wenn man denen mitteilt, dass man "sein Ende nahen spürt", schlagen die dann am Telefon
gleich ein Testament zu ihren Gunsten vor??

muliane:

--- Zitat von: Steinbock am 02.12.20, 19:06 ---
--- Zitat von: muliane am 02.12.20, 18:28 ---Eine Spende ans Kinderdorf machen wir auch einmal im Jahr, was mir aber  nicht gefällt ist , wenn dann ein Anruf kommt ob man regelmäßig Spenden möchte, die Frage nach dem Alter oder Gesundheitszustand. :'(

--- Ende Zitat ---

Ich habe ja am Telefon auch schon so manche Dreistigkeit erlebt, aber das was Du schreibst...  ??? ???
Wenn man denen mitteilt, dass man "sein Ende nahen spürt", schlagen die dann am Telefon
gleich ein Testament zu ihren Gunsten vor??

--- Ende Zitat ---
Ne, ne vorgeschlagen haben sie das nicht, ich hab mich nur ans das Telefongespräch erinnert als ich das mit dem Testament gelesen habe und klargestellt, dass ich auf Anrufe verzichte.

frankenpower41:

--- Zitat von: martina am 02.12.20, 18:31 ---Wenn ich keine eigene Familie hätte, wär ich gern Kinderdorf-Mutter geworden. Aber dieses "machen Sie ihr Testament zu unseren Gunsten" finde ich wirklich zu viel.

--- Ende Zitat ---

Das kenne ich jetzt nur vom Bund Naturschutz als Anzeige im Örtlichen Mitteilungsblatt.
Egal von wem, das ist einfach nur eine Unverschämtheit. Solche Organisationen bekämen von mir gar nichts mehr.

LunaR:
Wir haben auch eine Zeit lang die SOS-KInderdörfer unterstützt. Einmal, weil ich die super finde und weil sie sehr bescheiden waren. Um als regeläßiger Spender die Zeitung von denen zu bekommen brauchte man im Monat nur einen Betrag unter 1 DM spenden. Da hat sich seitdem wohl einiges in der Geschäftsführung geändert.

@Martina: SOS-Kinderdorf-Mutter war auch mal mein Traum.

Was diese Testamentsregelung (es wird auch gern als Vermächtnis bezeichnet)  angeht, wird das von vielen Organisationen so gemacht. Ich habe vor Jahren mal eine Fortbildung mitgemacht zum Thema, wie gemeinnützige Organisationen an Spenden oder anderweitig an Geld kommen können. Da waren Vermächtnisse auch schon Thema. Das Problem ist, wie mache ich meine Mitglieder oder andere Menschen auf diese Möglichkeit aufmerksam. Es sollten auch immer Menschen erreicht werden, die nicht Mitglieder im Verband sind. Also irgendwie mus man es dann auch sagen /vermitteln. Wobei ich der Meinung bin, das was früher diese Drückertruppen/Spendenwerber an der Haustür waren (hatten hier mal die Malteser so gemacht) heute die Telefonwerber oder auch mal Radio oder TV sein können, am Ende dem Ansehen der Organisation mehr schaden als nützen.

Aber im Grunde ist das nichts Neues, wie Gammi schon schrieb, haben das die Kirchen früher auch schon so gemacht. Da war dann so manche Familie auch besorgt, wenn der Pfarrer recht häufig zu der Oma ans Krankenbett kam und mit ihr darüber sprach, dass sie doch ihre letzten irdischen Angelegenheiten regeln müsse.

hosta:
Nichts gegen große Organisationen, die Spenden sammeln.
Aber privat organisierte Aktionen sind für mich lieber. So wie von Gelis Tochter . Damit ist mit kleinen Beträgen viel zu leisten.
Wir haben  zwei Projekte von der Kirche, einmal Uganda, einmal Indien , wo auch persönlicher Kontakt besteht.  Dort ist  schon viel bewegt worden .

Vom Radiosender gibt es zu Weihnachten immer die Aktion
Hand in Hand für Norddeutschland. Die Spenden bleiben vor Ort und es wird auch berichtet, was damit  geschieht.

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