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Spenden - wohin?

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Steinbock:
Ich spende "zweigleisig": International über große, anerkannte Hilfswerke (gerne auch kirchlich organisiert).
Und regional: mal Tafel, mal Frauenhaus, mal Behinderteneinrichtung im übernächsten Dorf...

Gislinde:
Miese Tricks: Mitgliederfang bei DRK & Co. Bei ndr. /panorama3
Ich bin auch auf solche Profiwerber, angeblich vom Roten Kreuz reingefallen, die junge Dame erzählt, dass sie in der Nachbargemeinde beim Roten Kreuz dabei ist. Also fand ich es ok eine Mitgliedschaft für 60 Euro im Jahr zu unterschreiben. Übrigens war da mein Sohn in unserer Gemeinde auch bei der Wasserwacht vom Roten Kreuz ehrenamtlich tätig.
Zudem fand sich auf der Mitgliedskarte, dass eine Auslands-oder Inlandsrückholung durch das Rote Kreuz inbegriffen ist. War mir für unsere Reisen in der Vergangenheit auch interessant zu wissen. Aber aus Alters-und Gesundheitsgründen machen wir keine Fernreisen mehr.
Nun habe ich in der besagten Panoramasendung berichtet bekommen, mit welchen satten Gehältern die oberen Etagen sich bedienen das ärgert mich doch.  Ich werde diese Mitgliedschaft jetzt kündigen.
Ich will doch meine Spende verwendet wissen, wenn eine Organisation dann noch Offenlegung hat für die Spenden, abzüglich minimaler Verwaltung, dann weiß ich mein Geld in guten Händen.
Dann ärgert mich, wenn öfters Bettelbriefe von auch dubiosen „Hilfsvereinen“ kommen, denn es wird wohl ein Adressenhandel betrieben. Manchmal sind schöne Tragetaschen, Kugelschreiber oder anderes dabei, behalte ich und werfe die Briefe weg.
Eine Bekannte hat sich durch Anrufe zu einer Patenschaft für ein armes Kind überreden lassen, hat wohl Fotos und Infos bekommen. Dann las sie in der Zeitung, dass diese Dame alles in die eigene Tasche steckt und die Patenschaften nur vorgetäuscht sind und sie angeklagt wird.
Vor Ort spenden ist eigentlich eine gute Sache, aber man kann sich im Internet auch vorab gut informieren und die Organisation anschauen.

peka:
Hallo Gislinde,
genau dieses Thema hatten meine Mutter (80) und ich bei unserem morgendlichen Telefonat.  Sie wollte Geld von Ihrem 80. Geburtstag spenden.

Ich unterstütze seit ein paar Jahren  das Projekt meiner mit erst 56 Jahren ( an Knochenkrebs) verstorbenen Hausärztin.
Eine ihrer Töchter ( gleichaltrig mit unserem jüngsten Sohn) war in Ghana zu einem sozialen Jahr. Dort wird mit Hilfe eines zu dem Zweck gegründeten Verein ein Krankenhaus gebaut, das nach Fertigstellung von einheimischen Ärzten betrieben wird.

In diesem Jahr ist die JHV leider ausgefallen. Für dieses Wochenende lege ich im Jahr das Trinkgeld aus dem Cafe und eigene Einnahmen zur Seite.
Im Cafe ist Kurzarbeit ( entsprechend weniger Geld) angesagt und  Trinkgeld fiel damit auch aus.  Familienfeiern, die ich als Mietköchin bekocht hätte fanden nicht statt.  Durch den Vertretungsjob in der Schule kann ich vielleicht ein wenig ausgleichen.

Trotz allem habe ich mich entschieden eine Spende fürs Krankenhaus zu überweisen. Ich kenne die Menschen, die für den Verein ehrenamtlich arbeiten. Ich weiß was mit dem Geld passiert. Das ist mir sehr wichtig. Sonst spende ich auch schon mal für Projekte hier im Kreis. Aber auch da hat man Ansprechpartner.

Liebe Grüße
peka

Lise:
Ich habe gestern für Sternstunden gespendet. Mir tut es immer so leid wenn man die Schicksale mancher Kinder sieht. Dann bin ich so dankbar und froh, dass wir gesunde Kinder haben.

Gislinde:
Als Ergänzung zu meinen letzten Beitrag habe ich wohl 3 Organisationen, an die ich regelmässig spende, zum einem aus Dankbarkeit, weil es mir und uns gut geht. Zum anderen schaue ich mir die Infos genau an und weiß, dass die Spenden vor Ort verwendet werden, auch gut, wenn eine Aufstellung über die Kostenverteilung einzusehen ist. Bei madamfo-ghana.de bewundere ich, wie Bettina Landgrafe als Krankenschwester alleine nur mit einheimischen Helfern seit Jahren in Ghana viele Projekte wie Schulen, Brunnen und Toiletten, Hilfe für Sklavenkinder und Frauen auf die Beine stellt. Darüber habe ich auch eine TV Sendung gesehen, wo Atze Schröder seine Quizgewinne für diese Organisation spendet und selber bei Fr .Landgrafe ein paar Wochen vor Ort war.

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