Familie und Co. > Familienbande

Probleme mit den ständigen "Besuchen" der Schwägerinnen

<< < (29/29)

Doris70:
Also ich stamme vom Bauernhof, habe vor Eheschließung neben der Arbeitszeit (ausserlandwirtschaftlich) in der Landwirtschaftschule den einsemestrigen Studiengang besucht und die Gesellenprüfung abgelegt -da war aber mein jetztiger Gatte noch nicht in Sicht. Einfach weil ich Interesse daran hatte! Dafür nahm ich auch gerne lange Fahrten bei jedem Wetter und Unterricht am Abend in Kauf.
Aber bei Eheschließung haben wir keinen Ehevertrag geschlossen. Und es bisher auch nicht für nötig gehalten.
Ist aber eventuell dem Umstand geschuldet, dass unser Hof im Nebenerwerb geführt wurde und jetzt seit einem Jahr aufgegeben wurde.
Auch ich hab mit den Geschwistern meines Gatten meine Kämpfe ausgeführt - verloren und gesiegt. Heut würd ich meine Standpunkte klarer, energischer vertreten. Hätte mir so manchen geistig gepackten Koffer und manch Träne erspart!
Mit Schwiegermutter hatte ich nie Probleme, sie war froh, dass es mich gab. Schwiegervater sah die Sache ganz anders...

Reka1200:
Hallo,

um mich nun nach ein paar Tagen nochmal zurück zu melden. Es war leider sehr viel los…
Mein Freund und seine Eltern bzw. wir beide und seine Mutter haben uns noch einmal unterhalten und einige Missverständnisse aus dem Weg geräumt. Das Interesse, das ich für den Betrieb aufgebracht habe, hat in erster Linie mein Freund mitbekommen, da ich ihn gefragt habe, nicht seine Eltern, darum das erste Missverständnis, das von meiner Seite zu wenig Interesse da ist. Zum anderen hatte ich drei Anliegen, die ich in erster Linie erledigt haben wollte: mein Haushalt, die Versorgung unserer Tochter und wieder zurück in meinen Job kommen.
Dann gab es ein Missverständnis… ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll… es wurde uns unterstellt, dass wir den Betrieb „verscherbeln“ sobald er überschrieben ist. Wie meine SE darauf kommen ist mir völlig unklar. Mein Freund ist Landwirt mit Leib und Seele, liebt den Betrieb über alles und würde nie etwas anderes machen wollen. Und auch ich habe eindeutig klargestellt, dass ich nicht vorhabe in Zukunft wieder Vollzeit auf meine Arbeit zu gehen. Zum einen wegen unserer Tochter und zum anderen, weil es mit dem Betrieb nicht gehen würde. Nur ganz möchte ich meine Arbeit nicht aufgeben. Nach dem klärenden Gespräch sind da auch meine SE bei mir, da man dadurch ja Sozialabgaben sparen könne usw.
Die letzte Sache mit meinen Schwägerinnen, was ja eigentlich das Thema war, soll angeblich besser werden. Ich weiß nicht ob meine SM was gesagt hat, aber meine eine Schwägerin kommt in letzter Zeit nicht mehr ganz so häufig. Die andere wird wohl weiterhin häufig kommen, da sie ja in die GbR einsteigen soll/wird.
Damit möchte ich mich für euren ganzen Meinungen und eigenen Geschichten danken.

LG Gräfi

annelie:
Gräfi, toll das ihr miteinander geredet habt! Das klingt schon mal positiv.

evi:
Ja miteinander sprechen und jeden ausreden lassen ,ist ein ganz positives zeichen und gar nicht so einfach

Maja:
Gräfin das finde ich auch sehr gut, dass ihr miteinander geredet habt.
Bleibt nur dabei, damit keine Missverständnisse kommen.
Am besten ist reden, in ruhigem Ton und den andern auch reden lassen.

 Aber auch die eigene Meinung klar darstellen.
was ich noch ganz wichtig finde, nichts anstehen lassen, und grübeln wie ist das wohl gemeint?
Sondern gleich klarstellen.
Viel Glück! und guten Mut.

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln