Autor Thema: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs  (Gelesen 39325 mal)

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Offline Emma

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #15 am: 10.08.07, 09:46 »
Guten Morgen Silvia,

also nicht beim Hausarzt ist falsch. Geht ganz sicher.
Unsere Große ist ja schon regelmäßig zwecks Pille beim Gyn
trotzdem geht sie zur Hausärztin zum Impfen.

Angst vor dem Impfen vielleicht helfen Bachblüten die
Rescue Tropfen, oder einfach ein Gespräch.
Hat sie vielleicht eine Freundin die mitgehen kann und sich
auch impfen lässt.?

Liebe Grüße

Engel

PS Abstand der Impfungen sind Tag x also jetzt
dann 8 Wochen nach Tag X
und 6 Monate nach Tag x

Ich hab bei der LKK schon nach der ersten Impfung den Zuschuss
beantragt, kam paar Tage später. 1000 Euro (drei Impfungen mal 2 Mächen)
war mir doch zu viel zum vorstrecken.
Aber war wirklich kein Problem.

Offline eifelrosi

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #16 am: 21.11.07, 21:08 »
Hallo,

unser Hausarzt und unser Frauenarzt sind für die Impfung, die beiden jüngeren Mädels (16 und fast 18) haben die beiden ersten Impfungen schon beim Hausarzt machen lassen (Gyn. 35km entfernt), bezahlt Krankenkasse (LKK)muß nichts vorstrecken. Die Älteste (20) wirds auch machen lassen, müssen wir dann "nur" bezahlen.

Ich denke, das ist wie mit allen anderen Impfungen auch, das muss jeder selbst entscheiden, ob ers machen läßt oder nicht. Hinterher ist man immer schlauer.
Wir haben jetzt auch über die Schule von der Mittleren ein Schreiben bekommen, dass sie vom Gesundheitsamt überprüfen möchten, wie es mit Ma-Mu-Rö- Impfschutz aussieht, weil da auch gewaltige Lücken sind.

Roswitha

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Schön, dass es den BT gibt

Christel Nolte

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #17 am: 22.11.07, 10:52 »
Hallo, i
ch habe gerade mit der Barmer telefoniert wg meiner Töchter,11,19,20.
Zw.12u17 Jahren zahlen die komplett, mit Arztkosten und Beratung, ob über Chipkarte oder per Erstattung hängt noch vom jew. Arzt ab, soll aber demnächst grds. per Chipkarte gehen.
Die Kosten für die Großen werden nicht übernommen, da GV anzunehmen ist, und die ständige Impfkommission in ihren Empfehlungen ja schreibt, dass die Impfg nur d a v o r Sinn hat. Da versteckt sich die KK dahinter. Wenn aber die Frauenäztin die Impfung doch befürwortet, und das tut sie zumindest im Grspräch, dann muss sie das schriftl.begründen, dem med. Dienst vorlegen und dann kann es sein, dass die KK doch bezahlt. Ich müsste also erstmal prüfen, ob die Ärrztin das tun würde, andernfalls würden wie das selber bezahlen .

Offline frankenpower41

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #18 am: 22.11.07, 11:09 »
Hallo

Unsere Tochter (fast 18) geht auch impfen.  Soweit ich weiss, muss nichts vorgestreckt werden.
Sie ist bei der DAK  versichert.  Die erste Impfung muss allerdings vor dem 18. Geburtstag erfolgt sein, sonst muss man selber zahlen.  Ich musste gestern nur Einwilligung zur Impfung unterschreiben.

Marianne

Mogli

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #19 am: 22.11.07, 21:33 »
Hallo! meine Tochter hat sich im September zur Impfung entschloßen, da mußte ich das Geld noch vorstrecken. Letzte Woche hat sie die 2. bekommen, die wurde mit Karte abgerechnet. Sie war beim Kinderarzt, der hat es ihr auch empfohlen( 16). LG

Offline reserl

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #20 am: 30.12.07, 20:10 »

Die Sicherheit der Impfstoffe gegen Gebärmutterhalskrebs gerät in Zweifel. ::) :o

Die Staatsanwaltschaft Wien hat Ermittlungen um den Tod einer jungen Frau eingeleitet, die drei Wochen nach Verabreichung des Wirkstoffs plötzlich gestorben ist.

Auch in Deutschland gibt es mehrere Verdachtsfälle von Komplikationen und schwer wiegender Nebenwirkungen. :-\





lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.

Offline Wendi

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #21 am: 31.12.07, 08:48 »
Hallo,

ich hatte kurz vor Weihnachten noch einen Vorsorgetermin bei meinem Frauenarzt. Ich bin privat versichert und er behandelt nur noch Privatpatienten (aus Altersgründen gab er seine Kassen-Zul. zurück, da diese ziemlich Geld kostet). Er kennt mich und meine Kinder schon seit 28 J. und hat dringend geraten, unsere Jüngste (16) impfen zu lassen. Und zwar geht das problemlos beim Hauarzt. Die Spritze sei bereits fix und fertig, sogar mit Nadel, und deshalb völlig unverständlich, weshalb dies nur ein Gyn. machen können soll. Der Impfstoff ( Gardasil- HPV) sei sehr gut verträglich, in Deutschland sei bisher noch kein Impfschaden nachgewiesen, schütze zwar nicht gegen alle Gebärmutterhalskrebserreger aber er schützt gegen die 3 Erreger, die für 95% dieser Krebsfälle verantwortlich sind. Das ist m.M nach schon viel!
Um die Impfung möglichst gut zu vertragen, empfahl er, sie jeweils am Anfang vom 2. Drittel des Zyklus machen zu lassen, also ca. um den 12. Tag, da zu diesem Zeitpunkt die meisten Frauen körperlich am fittesten seien.

Da mein Gyn. absolut nichts davon hat, ob meine Tochter geimpft wird oder nicht (Kassenpatientin) und er m. E. sehr gewissenhaft ist und immer auch in der hiesigen Uni bei Forschungen mitgearbeitet hat, vertraue ich ihm, und unsere Tochter wird sich demnächst impfen lassen (müssen).

Vielleicht konnte ich zur Klärung etwa beitragen.

Viele Grüße
Wendi

Landwirtschaft aus Leidenschaft

Offline Freya

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #22 am: 10.01.08, 16:24 »
Hallo Wendi,

mach Dich doch noch mal schlau. Ich hab hier einen sehr guten Artikel aus der SüddeutschenZeitung

>>>Voreilige Vorsorge ?
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liebe Grüße
Freya

Offline Wendi

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #23 am: 10.01.08, 21:47 »
Vielen Dank,

ich werde nochmals nachhaken.

Gruß Wendi
Landwirtschaft aus Leidenschaft

Offline Freya

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #24 am: 02.06.08, 03:18 »
Hallo ...
mit dem ganzen Milchstreik habe ich vergessen Euch zu informieren, dass vor ein paar Tagen ein sehr interessanter Bericht auf SAT1 lief bei AKTE 08. Es wurde von 2 Mädchen berichtet, die nach der Impfung sehr sehr krank geworden sind und immer noch ... muss mal suchen ob ich einen link finde dazu.

Meine eigene persönliche Meinung dazu - wenn ich eine Tochter hätte - ich würde sie nicht impfen lassen... ;)
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Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Offline Marthe

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #25 am: 02.06.08, 09:10 »
Hallo,
genau diesen Film habe ich auch gesehen...war nicht gerade eine Werbung für die Impfung. Ich habe 2 Töchter 24 und 19 Jahren ,die sind beide nicht geimpft.
Vielleicht ist das ganz gut so.
LG
Verschiebe nicht auf morgen, was ein anderer heute für dich tun kann.
Tschüss und mach`s gut.........
Marthe

Offline Thilda

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #26 am: 02.06.08, 09:41 »
Ich habe bei der Entscheidung gegen die IMpfung mehrere Artikel im Netz gefunden und auch diese Sendung war interessant.
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=937&sid=177.

Es fehlen nach meiner Meinung einfach die Langzeitstudien und auch über die Nebenwirkungen ist wenig bekannt.
Liebe Grüße sendet Anke

kueken

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #27 am: 30.08.08, 02:57 »
Seriöse Informationen zu Impfstoffen und Impfproblemen findet man hier:

www.pei.de

Das ist die Seite des Paul-Ehrlich-Institut, einer Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

hier mal kurze, für die meisten wahrscheinlich uninteressante Infos zum HPV-Impfstoff:
http://www.pei.de/cln_115/nn_158126/DE/arzneimittel/impfstoffe/hpv/hpv-node.html?__nnn=true

ie Zulassung der HPV-Impfstoffe erfolgte im Jahr 2006 für Gardasil von Sanofi Pasteur MSD GmbH und im Jahr 2007 für Cervarix von GlaxoSmithKline Biologicals. Die Zulassungsverfahren dauerten genau so lang wie im Schnitt die anderer Impfstoffe. Die pharmazeutischen Unternehmen setzten die zuständigen Behörden zu keiner Zeit unter Druck, das Prüfverfahren für die HPV-Impfstoffe zu verkürzen. Keiner der Hersteller hat die rechtliche Möglichkeit genutzt, einen Antrag auf beschleunigte Zulassung seines HPV-Impfstoffs zu stellen. Eine auffällige Öffentlichkeitsarbeit der Hersteller zu Gunsten der HPV-Impfstoffe fand während der Zulassungsverfahren nicht statt. Alle EU-Mitgliedstaaten haben die Zulassung der Impfstoffe übereinstimmend positiv bewertet, nachdem diese im zentralisierten Verfahren geprüft worden waren. Informationen dazu finden sich in den europäischen öffentlichen Bewertungsberichten, European Public Assessment Reports.
Beide HPV-Impfstoffe wurden in klinischen Studien an jeweils etwa 20.000 Mädchen und Frauen auf Wirksamkeit und Verträglichkeit überprüft. Die Datenlage zur Verträglichkeit der HPV-Impfstoffe geht damit weit über das hinaus, was normalerweise gefordert ist. Leitfäden für Impfstoffe schreiben vor, dass Verträglichkeitsstudien so dimensioniert sein müssen, dass Nebenwirkungen im Bereich von 0.1 Prozent erkannt werden können. Dazu sind in der Regel 3.000 Probanden notwendig. Die Studien zur Verträglichkeit von Gardasil und Cervarix umfassten jeweils sechsmal mehr Teilnehmer als gefordert.

kueken

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #28 am: 30.08.08, 10:18 »
Nur mal so nebenbei, kaum ein Impfstoff der freigegeben wird wurde Langzeitstudien unterzogen.

lg küken

Offline samira

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Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #29 am: 30.08.08, 13:35 »
Meine beiden Töchter haben auch schon die ersten 2 Impfungen mit Gardasil hinter sich und ich hab keine negativen Folgen bemerkt.
Liebe Grüße Samira