Bäuerinnentreff

Forum Mensch und Gesundheit => Gesundheit => Kinderkrankheiten => Thema gestartet von: Valerie am 14.02.07, 16:02

Titel: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Valerie am 14.02.07, 16:02
Hallo!
Seit einigen Wochen schon denke ich über die neue Option nach, die uns die Fortschritte der Medizin in der jüngsten Zeit gebracht haben: Frau kann sich nun mittels einer Imfpung möglicherweise und unter den üblichen Einschränkungen gegen das Zervix-Karzinom (oder allgemeinläufig: Gebärmutterhalskrebs) impfen lassen.

Seit kurzer Zeit ist ein Impfstoff gegen HPV (humane Papilloma-Viren) zugelassen, wodurch eine primäre Immunität erreicht werden könnte.

Fakt 1: Impfung mit ihren für und wider haben wir hier ja schon genug diskutiert, also würde ich mal das ganz außen vor lassen
Fakt 2: Gebärmutterhalskrebs ist ja nur eine Art von Krebs - macht es da also überhaupt Sinn?
Fakt 3: Aber gerade diese Art ist eben sehr häufig und viele Frauen können dadurch keine Kinder mehr bekommen oder noch schlimmer: diese Art führ sehr häufig zum Tod der betroffenen Frau:
Krebs verhindern

Fast jeder Gebärmutterhalskrebs wird durch eine anhaltende Schleimhautinfektion des Gebärmutterhalses mit ganz bestimmten HP-Viren ausgelöst. Rund 6.500 Frauen erkranken pro Jahr an diesem Tumorleiden, über 1.600 davon verstarben daran allein im Jahr 2004 (statistisches Bundesamt). Damit ist Gebärmutterhalskrebs die zweithäufigste Krebserkrankung bei jungen Frauen.

Diese Zahlen könnten in den kommenden Jahrzehnten deutlich sinken: "Bei einer flächendeckenden Impfung" mit dem neuen Impfstoff könnten einige Jahre später "etwa 70 Prozent der operativen Eingriffe" zur Behandlung von Vorstufen des Gebärmutterhalses vermieden werden, prognostiziert Hillemanns. Er macht dies deutlich an der Behandlung krebsverdächtiger Gewebeveränderungen am Muttermund, die ausgeschnitten werden müssen (Konisation). Bei schätzungsweise 50.000 Konisationen pro Jahr in Deutschland wären das 35.000 Eingriffe weniger.
Dieser Text und mehr infos im netdoktor. (http://www.netdoktor.de/feature/gebaermutterhalskrebs-impfung.htm)
Fakt 4: Die Kasse hat unter Einbezug der derzeitigen Wissensstände eröffnet, dass besonders Frauen im Alter zwischen 15 und 25 von einer primärinfektion betroffen seien, bzw. der größte Effekt einer Imfpung noch vor dem ersten sexuellen Kontakt eintreten würde. Daher zahlt die Kasse die Impfung nur den Frauen im Alter von 11 bis 18 Jahren.
Fakt 5: die Kosten dieser Impfung sind nicht unerheblich - wer kann sich das leisten?

Diese und andere Gedanken kreisen mir derzeit im Kopf und auch das Beratungsgespräch beim Gyn des Vertrauens hat mir noch nicht ganz geholfen. Ich habe um Bedenkzeit gebeten, denn mir geistern so viele Gedanken im Kopf herum diesbezüglich.

Habt ihr euch schon informiert? Was wurde euch geraten? Habt ihr impfen lassen oder wollt ihr noch?
Würde mich sehr über einen Austausch freuen an dieser Stelle!
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Sindy am 14.02.07, 19:17
Hallo, habe kürzlich bei meiner Krebsvorsorge auch HPV-Viren Test machen lassen.
Dieser kostete bei meinem Frauenarzt 62 Euro. Der Test ergab, dass ich mit 2 verschiedene HPV-Virenarten von einigen mehr infiziert bin. Impfung bringt ja ´nichts wenn man die Viren schon mal hat, bekomme dafür alle 6 Monate eine Krebsvorsorge.
HPV-Viren tragen viele in sich, man muss deshalb nicht unbedingt  Krebs bekommen.

                                         lg Sindy


                                                               
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Beppa am 15.02.07, 08:05
Ich sehe es mal so. In Deutschland gibt es XY-Millionen Frauen im Alter zwischen 11 und 80. Davon sterben jährlich 1.600 an Gebärmutterhalskrebs. Eigentlich ein verschwindent geringer Anteil. Da ist die Wahrscheinlichkeit beim Hausputz zu sterben wohl größer. Und dann wäre da noch die Frage, ob diese 1600 Frauen auch regelmäßig beim Frauenarzt waren und somit eine Früherkennung stattfinden konnte. Mit würden da einfach noch zu viele Fragen offen bleiben, um auf Grund dieser Zahlen eine Entscheidung treffen zu wollen.

Wer natürlich schon von der Vorgeschicht in der Familie belastet ist hätte damit zumindest eine Möglichkeit sein Risiko zu vermindern. Und wenn es nur zur Beruhigung dient.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Beppa am 15.02.07, 14:18
Das sind wirklich ungwöhnlich viele. Das wäre dann der Fall, wo ich es vorsorglich schon machen würde bzw. als sinnvoll erachte. HP Viren lösen zwar die Krankheit an sich aus, aber es muss ja auch eine Ursache geben, warum der Körper plötzlich nicht mehr alleine damit klar kommt. Und bis diese Ursache nicht gefunden ist, sollte man jede Möglichkeit der Vorsorge nutzen.

Was kostet so eine Impfung eigentlich ?


Im Fernsehen habe ich mal einen Bericht gesehen, da ging es darum, dass in einer Straße überdurchschnittlich viele Personen an verschiedenen Arten von Krebs erkranken. Während in den benachbarten Straßen die Anzahl der erkranketen Person den durchschnittlichen Werten der Statistik entsprachen. Nach langem Hin und Her hat sich herausgestellt, dass diese Straße genau im Strahlungbereich eines Funkmasten lag.
Vielleicht gibt es es ja auch bei euch etwas, dass eine Schwächung des Immunsystems verursacht?
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Sindy am 15.02.07, 15:20
Hallo Beppa, das sind ingesamt 3 Impfungen die kosten 500 Euro . Soweit ich weis ist man für  5 Jahre geschützt. Aber die Lkk übernimmt jetzt bei jungen Mädchen bis 18 Jahre die Kosten.



                                              LG Sindy
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Beppa am 15.02.07, 15:55
Das ist aber ordentlich viel Geld zumal die Krankenkassen es sicherlich noch wesentlich günstiger bekommen würden.

Ich muß gestehen, dass ich dann doch lieber 2 mal im Jahr auf Kosten der Krankenkasse zum Arzt gehen würde und sollte doch der Fall eintreten, dass sich Gewebeveränderungen zeigen auf deren Kosten ins Krankenhaus gehen.

Ich bin aber auch eher ein Mensch der sich dann mit den Problemen beschäftigt, wenn sie vor der Tür stehen um sich nicht schon vorher verrückt zu machen. Irgendwie habe ich bei solchen Sachen immer Glück und sie gehen klimpflich aus. Vor Jahren hatte man bei mir auch schon mal einen Tumor entfernen müssen und der war so selten, dass es Jahre gedauert hat bis man ihm überhaupt erst auf die Schliche gekommen ist.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: reserl am 13.04.07, 23:21

Seid kurzem gibt es einen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs.

Die Impfung konnte entwickelt werden, weil man herausgefunden hat, dass ursächlich für den Gebärmutterhalskrebs Viren verantwortlich sind. Insgesamt sind in Deutschland jedes Jahr ca. 6500 Frauen davon betroffen.

Schon für Mädchen ab 11 Jahren wird von diversen Seiten die Impfung empfohlen.

Habt ihr euch über dieses Thema schon informiert?
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Mowi am 14.04.07, 13:07
Meine Tochter ist 15 und ich habe mich schon bei meiner Frauenärztin über diese Impfung informiert.
Die Impfung gegen den Gebärmutterhalskrebs können alle Mädchen bekommen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten.
Sie hat uns angeraten,noch ein oder zwei Monate zu warten,weil es im Moment noch so aussieht,
dass man den Impfstoff in der Apotheke kaufen muß,sich dann beim Arzt impfen lassen kann und erst dann mit der Krankenkasse abrechnet.
Schon bald könnte man diese Impfung wie auch andere Impfungen mit der Chipkarte direkt beim Arzt bekommen.

LG,Mowi
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Antonia am 14.04.07, 15:18
richtig ist lt. Aussage meiner Krankenkasse, dass die Kosten für diese Impfung zwischen dem 11.-18. Lebensjahr die Kassen übernehmen. Bis dato muß allerdings der Impfstoff zurerst in der Apotheke bezahlt werden und dann Rechnung einreichen, Geld wird erstattet. Wie Mowi schon erwähnt, sollte die Impfung vor dem 1. Geschlechtsverkehr statt finden. Danach ist Impfung auch noch möglich, erfordert aber eine Blut-Untersuchung ob Impfung noch etwas bringt. Wahrscheinlich lassen sich diese Papiloviren nachweisen. (Habe mich nicht im Detail informiert, warum hinterher eine Untersuchung erforderlich) Für meine Alterskategorie würde diese Impfung nichts mehr bringen, so die nette Dame der Kasse augenzwinkernd.
Ich denke auch, es macht Sinn die Mädchen möglichst früh zu impfen. Dieser Spruch "sie ist mit 11-12J. doch noch ein Kind" kann ins Auge gehen. 8)
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Mowi am 14.04.07, 16:26
Für meine Alterskategorie würde diese Impfung nichts mehr bringen, so die nette Dame der Kasse augenzwinkernd.
Stimmt, weil laut Broschüre von sanofi pasteur MSD 70% aller Männer und Frauen
 im Laufe ihres Lebens mit dem humanen Papillomvirus in Kontakt kommen.
Die Mehrheit aller mit dem Virus infizierten Personen entwickeln keinen Krebs,
da 90% der Fälle auf natürliche Weise besiegt werden

LG,Mowi
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: reserl am 09.08.07, 14:51
*anschubs*

Beim letzten Besuch habe ich über dieses Thema mit meinem Frauenarzt gesprochen.

Er vertritt die Ansicht, dass die Impfung vor allem Geldschneiderei ist. ::)
Auch eine Impfung schließt diese Krebsart nicht vollständig aus und über Nebenwirkungen wird gar nicht informiert.
Seine Tochter wolle er jedenfalls nicht impfen.

Ist das eine Einzelmeinung?

Im Internet liest man allerdings hauptsächlich "euphorische" Berichte über den Durchbruch in der Krebsforschung.
Nun weiß ich auch nicht recht, was ich davon halten soll.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Emma am 09.08.07, 17:50
Hallo Ihr Lieben,

habe zwei Mädels mit fast 18 und fast 19 Jahren.
Beide haben sich zur Impfung entschlossen. Die Große hat schon seit über einem Jahr
Geschlechtsverkehr. Trotzdem hat ihr Frauenarzt, meine Frauenärztin und mein
OP-Arzt in der Gyn dazu geraten. Die Krankenkasse bezahlt ohne Umstände.
Alle Ärzte sind einheitlich der Meinung dass es eine rießen Chance ist.
75 % aller bekannter Viren werden bekämpft. Gebärmutterhalskrebs ist nicht die
häufigste Krebsart bei Frauen, aber eine sehr schmerzhafte und auch schwer in
den Griff zu bekommende.
Impfschäden sind laut allen drei Fachleuten nicht zu erwarten. Im Moment werden
drei Impfungen empfohlen. Sie hoffen dass damit ein lebenslange Schutz gegeben ist.
Dies wird noch erforscht. Der Impfstoff für eine Impfung kostet 159,06 €, das Impfen selbst
kostet 10,70 €. Diese Beträge werden von der Krankenkasse bezahlt. Die Beratung mit
noch einmal 10.70 € trägt sie nicht.
Für uns war es eine klare Entscheidung.
Vielleicht konnte ich etwas helfen
Liebe Grüße
Engel
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Margret am 10.08.07, 00:24
Ich habe neulich meine Frauenärztin auch mal gefragt,  was sie davon hält  und sie war hundertprozentig dafür,  die Mädchen impfen zu lassen.
Über die Kosten weiß ich aber im Moment nicht Bescheid.

Margret
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Antonia am 10.08.07, 08:08
Er vertritt die Ansicht, dass die Impfung vor allem Geldschneiderei ist. ::)
Ist das eine Einzelmeinung?

hallo,
es scheint wohl in der Tat so zu sein, nicht alle Ärzte der Meinung sind diese Impfung zwingend notwendig sei.
In unserer Ecke weiß ich von zweien, die ähnlich denken wie Reserls Arzt. Es sei anscheinend auch ein neuer Impfstoff in Entwicklung, und der eine Arzt will warten mit seiner Empfehlung zur Impfung was dabei raus kommt.
Die Entscheidung liegt also bei jedem Einzelnen, und was die Impfmüdigkeit der Bevölkerung auf manch anderen Gebieten gebracht hat ist nicht zu übersehen.
Ich denke, man sollte die Chance nutzen auch im Hinblick wenn es kein Allheilmittel ist. Hat man keine Impfung und erkankt so bleibt doch ständig der Gedanke "ach hätte ich doch, dann..." diese Gewissensbisse bleiben mit der Impfung erspart.
Kostenpunktmäßig ist das richtig, dass bei 3 notwendigen Impfungen ca. knapp 500,-€ zu berappen sind, den die Kassen erstatten bis auf Beratungsgebühr.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: silvia am 10.08.07, 08:32
Ich hab mit meiner Frauenärztin auch schon über das Thema gesprochen. Sie hält es unbedingt für
notwendig die Mädels impfen zu lassen.
Das Problem ist nur dass sich meine Große(16) absolut weigert dort hin zu gehen, sie hat eh panische Angst vor Spritzen aller Art.

Was mich etwas verwundert hat ist die Aussage meiner Frauenärztin dass man die Impfung nicht beim Hausarzt machen lassen kann.  ???
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Emma am 10.08.07, 09:46
Guten Morgen Silvia,

also nicht beim Hausarzt ist falsch. Geht ganz sicher.
Unsere Große ist ja schon regelmäßig zwecks Pille beim Gyn
trotzdem geht sie zur Hausärztin zum Impfen.

Angst vor dem Impfen vielleicht helfen Bachblüten die
Rescue Tropfen, oder einfach ein Gespräch.
Hat sie vielleicht eine Freundin die mitgehen kann und sich
auch impfen lässt.?

Liebe Grüße

Engel

PS Abstand der Impfungen sind Tag x also jetzt
dann 8 Wochen nach Tag X
und 6 Monate nach Tag x

Ich hab bei der LKK schon nach der ersten Impfung den Zuschuss
beantragt, kam paar Tage später. 1000 Euro (drei Impfungen mal 2 Mächen)
war mir doch zu viel zum vorstrecken.
Aber war wirklich kein Problem.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: eifelrosi am 21.11.07, 21:08
Hallo,

unser Hausarzt und unser Frauenarzt sind für die Impfung, die beiden jüngeren Mädels (16 und fast 18) haben die beiden ersten Impfungen schon beim Hausarzt machen lassen (Gyn. 35km entfernt), bezahlt Krankenkasse (LKK)muß nichts vorstrecken. Die Älteste (20) wirds auch machen lassen, müssen wir dann "nur" bezahlen.

Ich denke, das ist wie mit allen anderen Impfungen auch, das muss jeder selbst entscheiden, ob ers machen läßt oder nicht. Hinterher ist man immer schlauer.
Wir haben jetzt auch über die Schule von der Mittleren ein Schreiben bekommen, dass sie vom Gesundheitsamt überprüfen möchten, wie es mit Ma-Mu-Rö- Impfschutz aussieht, weil da auch gewaltige Lücken sind.

Roswitha

Roswitha
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Christel Nolte am 22.11.07, 10:52
Hallo, i
ch habe gerade mit der Barmer telefoniert wg meiner Töchter,11,19,20.
Zw.12u17 Jahren zahlen die komplett, mit Arztkosten und Beratung, ob über Chipkarte oder per Erstattung hängt noch vom jew. Arzt ab, soll aber demnächst grds. per Chipkarte gehen.
Die Kosten für die Großen werden nicht übernommen, da GV anzunehmen ist, und die ständige Impfkommission in ihren Empfehlungen ja schreibt, dass die Impfg nur d a v o r Sinn hat. Da versteckt sich die KK dahinter. Wenn aber die Frauenäztin die Impfung doch befürwortet, und das tut sie zumindest im Grspräch, dann muss sie das schriftl.begründen, dem med. Dienst vorlegen und dann kann es sein, dass die KK doch bezahlt. Ich müsste also erstmal prüfen, ob die Ärrztin das tun würde, andernfalls würden wie das selber bezahlen .
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: frankenpower41 am 22.11.07, 11:09
Hallo

Unsere Tochter (fast 18) geht auch impfen.  Soweit ich weiss, muss nichts vorgestreckt werden.
Sie ist bei der DAK  versichert.  Die erste Impfung muss allerdings vor dem 18. Geburtstag erfolgt sein, sonst muss man selber zahlen.  Ich musste gestern nur Einwilligung zur Impfung unterschreiben.

Marianne
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Mogli am 22.11.07, 21:33
Hallo! meine Tochter hat sich im September zur Impfung entschloßen, da mußte ich das Geld noch vorstrecken. Letzte Woche hat sie die 2. bekommen, die wurde mit Karte abgerechnet. Sie war beim Kinderarzt, der hat es ihr auch empfohlen( 16). LG
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: reserl am 30.12.07, 20:10

Die Sicherheit der Impfstoffe gegen Gebärmutterhalskrebs gerät in Zweifel. ::) :o

Die Staatsanwaltschaft Wien hat Ermittlungen um den Tod einer jungen Frau eingeleitet, die drei Wochen nach Verabreichung des Wirkstoffs plötzlich gestorben ist.

Auch in Deutschland gibt es mehrere Verdachtsfälle von Komplikationen und schwer wiegender Nebenwirkungen. :-\





Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Wendi am 31.12.07, 08:48
Hallo,

ich hatte kurz vor Weihnachten noch einen Vorsorgetermin bei meinem Frauenarzt. Ich bin privat versichert und er behandelt nur noch Privatpatienten (aus Altersgründen gab er seine Kassen-Zul. zurück, da diese ziemlich Geld kostet). Er kennt mich und meine Kinder schon seit 28 J. und hat dringend geraten, unsere Jüngste (16) impfen zu lassen. Und zwar geht das problemlos beim Hauarzt. Die Spritze sei bereits fix und fertig, sogar mit Nadel, und deshalb völlig unverständlich, weshalb dies nur ein Gyn. machen können soll. Der Impfstoff ( Gardasil- HPV) sei sehr gut verträglich, in Deutschland sei bisher noch kein Impfschaden nachgewiesen, schütze zwar nicht gegen alle Gebärmutterhalskrebserreger aber er schützt gegen die 3 Erreger, die für 95% dieser Krebsfälle verantwortlich sind. Das ist m.M nach schon viel!
Um die Impfung möglichst gut zu vertragen, empfahl er, sie jeweils am Anfang vom 2. Drittel des Zyklus machen zu lassen, also ca. um den 12. Tag, da zu diesem Zeitpunkt die meisten Frauen körperlich am fittesten seien.

Da mein Gyn. absolut nichts davon hat, ob meine Tochter geimpft wird oder nicht (Kassenpatientin) und er m. E. sehr gewissenhaft ist und immer auch in der hiesigen Uni bei Forschungen mitgearbeitet hat, vertraue ich ihm, und unsere Tochter wird sich demnächst impfen lassen (müssen).

Vielleicht konnte ich zur Klärung etwa beitragen.

Viele Grüße
Wendi

Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Freya am 10.01.08, 16:24
Hallo Wendi,

mach Dich doch noch mal schlau. Ich hab hier einen sehr guten Artikel aus der SüddeutschenZeitung

>>>Voreilige Vorsorge ? (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/691/136422/)
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Wendi am 10.01.08, 21:47
Vielen Dank,

ich werde nochmals nachhaken.

Gruß Wendi
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Freya am 02.06.08, 03:18
Hallo ...
mit dem ganzen Milchstreik habe ich vergessen Euch zu informieren, dass vor ein paar Tagen ein sehr interessanter Bericht auf SAT1 lief bei AKTE 08. Es wurde von 2 Mädchen berichtet, die nach der Impfung sehr sehr krank geworden sind und immer noch ... muss mal suchen ob ich einen link finde dazu.

Meine eigene persönliche Meinung dazu - wenn ich eine Tochter hätte - ich würde sie nicht impfen lassen... ;)
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Marthe am 02.06.08, 09:10
Hallo,
genau diesen Film habe ich auch gesehen...war nicht gerade eine Werbung für die Impfung. Ich habe 2 Töchter 24 und 19 Jahren ,die sind beide nicht geimpft.
Vielleicht ist das ganz gut so.
LG
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Thilda am 02.06.08, 09:41
Ich habe bei der Entscheidung gegen die IMpfung mehrere Artikel im Netz gefunden und auch diese Sendung war interessant.
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=937&sid=177 (http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=937&sid=177).

Es fehlen nach meiner Meinung einfach die Langzeitstudien und auch über die Nebenwirkungen ist wenig bekannt.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: kueken am 30.08.08, 02:57
Seriöse Informationen zu Impfstoffen und Impfproblemen findet man hier:

www.pei.de

Das ist die Seite des Paul-Ehrlich-Institut, einer Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

hier mal kurze, für die meisten wahrscheinlich uninteressante Infos zum HPV-Impfstoff:
http://www.pei.de/cln_115/nn_158126/DE/arzneimittel/impfstoffe/hpv/hpv-node.html?__nnn=true

ie Zulassung der HPV-Impfstoffe erfolgte im Jahr 2006 für Gardasil von Sanofi Pasteur MSD GmbH und im Jahr 2007 für Cervarix von GlaxoSmithKline Biologicals. Die Zulassungsverfahren dauerten genau so lang wie im Schnitt die anderer Impfstoffe. Die pharmazeutischen Unternehmen setzten die zuständigen Behörden zu keiner Zeit unter Druck, das Prüfverfahren für die HPV-Impfstoffe zu verkürzen. Keiner der Hersteller hat die rechtliche Möglichkeit genutzt, einen Antrag auf beschleunigte Zulassung seines HPV-Impfstoffs zu stellen. Eine auffällige Öffentlichkeitsarbeit der Hersteller zu Gunsten der HPV-Impfstoffe fand während der Zulassungsverfahren nicht statt. Alle EU-Mitgliedstaaten haben die Zulassung der Impfstoffe übereinstimmend positiv bewertet, nachdem diese im zentralisierten Verfahren geprüft worden waren. Informationen dazu finden sich in den europäischen öffentlichen Bewertungsberichten, European Public Assessment Reports.
Beide HPV-Impfstoffe wurden in klinischen Studien an jeweils etwa 20.000 Mädchen und Frauen auf Wirksamkeit und Verträglichkeit überprüft. Die Datenlage zur Verträglichkeit der HPV-Impfstoffe geht damit weit über das hinaus, was normalerweise gefordert ist. Leitfäden für Impfstoffe schreiben vor, dass Verträglichkeitsstudien so dimensioniert sein müssen, dass Nebenwirkungen im Bereich von 0.1 Prozent erkannt werden können. Dazu sind in der Regel 3.000 Probanden notwendig. Die Studien zur Verträglichkeit von Gardasil und Cervarix umfassten jeweils sechsmal mehr Teilnehmer als gefordert.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: kueken am 30.08.08, 10:18
Nur mal so nebenbei, kaum ein Impfstoff der freigegeben wird wurde Langzeitstudien unterzogen.

lg küken
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: samira am 30.08.08, 13:35
Meine beiden Töchter haben auch schon die ersten 2 Impfungen mit Gardasil hinter sich und ich hab keine negativen Folgen bemerkt.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Wendi am 30.08.08, 15:39
Auch unsere Jüngste (demnächst 17J.) hat jetzt die 3. Impfung hinter sich ohne jegliche Beschwerden. Also ist das Thema für mich abgeschlossen.

Wendi
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Mirjam am 30.08.08, 22:42
Hallo,

eine kleine Anmerkung aus einer Radiosendung - Krebsärzte haben in einer internationalen Tagung in Genf? ein überregionales Info-Austausch-Treffen gehabt.

Insbesondere die Krebsvorsorge in den 3te Welt-Ländern prangerten sie an, da Krebs VOR Hunger, Aids und Malaria die Todesursache bei Menschen ist.

Und - Gebärmutterhalskrebs die führende Krebserkrankung bei Frauen in der 3ten Welt die sich schlichtweg eine bei uns verfügbare Impfung: Nicht leisten können.

Ich fände es schwierig anhand von Einzelfällen diese Impfung grundsätzlich in Frage zu stellen.

Mirjam

Nachtrag: http://www.tellmed.ch/tellmed/Presse/Weltkrebskongress_in_Genf_Hohe_Medikamentenkosten_verhindern_Eindaemmung.php

Weltkrebskongress in Genf: Hohe Medikamentenkosten verhindern Eindämmung
  
Am Mittwochabend eröffnet Bundespräsident Pascal Couchepin in Genf den 20. Weltkrebskongress. Hauptthema werden die hohen Kosten der Krebsmedikamente sein, die laut der Krebsliga Schweiz Schuld sind an einer "Explosion der Krankheitsfälle".
 
Weltweit leiden heute knapp 25 Millionen Menschen an Krebs, und die Tendenz steige, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Dreiviertel der Fälle beträfen Entwicklungsländer, da deren Patienten der Zugang zu neuen Therapien verwehrt bleibe.

In Genf werden bis Sonntag rund 2500 Fachleute über "die auch in Europa zunehmend unbezahlbaren Krebsmedikamente" beraten, wie es weiter heisst. Nötig sei eine globale Initiative, dieser Entwicklung entgegenzutreten. Die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC), die den Kongress organisiert, sei bereit, diese Rolle zu übernehmen. "Krebs ist keine Krankheit der reichen Länder, wie man immer denkt", sagte UICC-Präsident Franco Cavalli am Mittwoch in einem Interview mit der Zeitung "Le Temps". Die Krankheit sei ein "enormes Problem", sie töte unterdessen mehr Menschen als Aids, Tuberkulose und Malaria zusammen.

Die Hälfte der Krebsfälle sind laut Cavalli vermeidbar. In der letzten Jahren habe man festgestellt, dass nicht Tabak und Infektionen die Hauptursache von Krebs seien, sondern Fettleibigkeit und zuwenig Bewegung.
Das laut eigenen Angaben weltweit wichtigste Forum zum Thema Krebs findet zum ersten Mal in der Schweiz statt. Am Samstag soll eine Deklaration verabschiedet werden, die nationale Pläne zur Bekämpfung des Krebses fordert.
 
Diese sind laut Cavalli "die beste Waffe im Kampf gegen die Krankheit". Er kritisierte, dass die Schweiz über keinen solchen Plan verfüge.
 
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: kueken am 02.09.08, 12:53
Die frage ist in wie weit man von zwei Fällen auf alle schließen kann. Und ob wirklich die Impfung die schuld ist oder war, ist nicht erwiesen.

Ich hatte nach meiner letzten FSME-Impfung ne richtig heftige Sommergrippe, die hätte ich danna uch die impfung schieben können...

lg küken
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: mary am 02.09.08, 13:14
Hallo Küken,
der jungen Frau aus Österreich, die gestorben ist, wird das alles nichts mehr nützen.
Es ist immer gut, beide Seite der Münze zu betrachten und wenn ein paar weniger Krebs bekommen, dann sind die vielen Millionen wenigstens für etwas gut.
Wann kommt die Impfung gegen Brustkrebs, denn hier ist die Rate ja sehr hoch, Prostatakrebs ist auch so eine Geissel, die auf Impfung wartet.
Wenn Krebserkrankungen die Todesursache Nr. 1 weltweit werden, wie ich es neulich in einem Bericht im Rundfunk von einer Krebstagung in der Schweiz gehört habe-
dann hoffe ich, dass endlich greifbare Ergebnisse gefunden werden.
Mikrobe oder Milleu- Bernard und Pasteur streiten immer noch weiter.
Bei der Impfung wurde mit der Krebsangst ganz schön gespielt.
Ob es letztlich dann hilft, das wird die Zeit uns zeigen.
Hoffen wir es
maria

Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: kueken am 04.10.08, 08:51
Also ich hab mich nun auch impfen lassen, meine Kasse übernimmt es bis 25 Jahre.

Lg küken
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: samira am 04.10.08, 15:11
Bei Lisa wurde vor einigen Tagen die 3. Impfung gemacht, somit ist die Sache bei beiden Töchtern abgeschlossen.
Die einzige Nebenwirkung die Lisa hatte waren 2 Tage Schmerzen an der Impfstelle und ein blauer Fleck. Bei Annalena hat man gar nichts gemerkt.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: manurtb am 06.10.08, 11:12
Das Problem haben wir ja nicht, aber was ich interessant finde: Alle im medizinischen Bereich arbeitenden Bekannten von uns lehnen die Impfung für ihre Kinder ab.
Finde ich schon bezeichnend...
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: kueken am 06.10.08, 12:06
Ich arbeite und studiere im Medizinischen Bereich ich bin geimpft und auch die Kinder von kollegen sind geimpft.

lg küken
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: manurtb am 06.10.08, 12:51
Dann müssen die bei uns alle andere Informationen haben oder einfach nur blöd sein...  ;)
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Mara am 28.11.08, 09:53
Habe das eben im Netz  bei Doc Check News gefunden:

http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag3/downloads/Stellungnahme_Wirksamkeit_HPV-Impfung.pdf

Vielleicht interessiert es die eine oder andere

LG Mara
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: kueken am 28.11.08, 19:11
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34407
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: kueken am 03.03.09, 12:42
Ähm.... das ist soooo falsch!
Die Ärzte bekommen in Deutschland fürs impfen an sich ca. 15€, das teure ist der Impfstoff, der entweder der Patient direkt in der Apotheke holt oder dann das der Arzt übernimmt...
Also schön unterscheiden :-)

Die Kohle macht wenn dann die Pharmaindustrie aber nicht die Damen und Herren im weißen Kittel.

lg küken
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: samira am 03.03.09, 13:12
Ich bin zwar nicht im medizinischen Bereich tätig, aber der selben Meinung wie Kueken. Absahnen tun bei der Sache die Hersteller des Impfstoffes.
Ich für meinen Teil hab jedenfalls ein gutes Gefühl weil ich meine beiden Töchter hab impfen lassen.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: mary am 03.03.09, 16:24
Was mich interessieren würde-
gibts eigentlich noch  Impfungen, die gegen andere  Krebserkrankungen schützen können?
Momentan scheint diese Geissel der Menschheit so aktiv zu sein, schön wenn es für eine Form eine Impfung gibt, aber was ist mit den vielen anderen Möglichkeiten der Krebserkrankungen?
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: kueken am 03.03.09, 16:57
Es ist niemand gezwungen sich impfen zu lassen und wenn es doch nur "Geldmacherei" ist, würd ich mir dazu Gedanken machen...
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Mirjam am 03.03.09, 18:30
Was mich interessieren würde-
gibts eigentlich noch  Impfungen, die gegen andere  Krebserkrankungen schützen können?
Momentan scheint diese Geissel der Menschheit so aktiv zu sein, schön wenn es für eine Form eine Impfung gibt, aber was ist mit den vielen anderen Möglichkeiten der Krebserkrankungen?
Herzl. Grüsse
maria

http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/behandlung/impfen-gegen-krebs.php

@ Geldmacherei:

Aber geforscht/weiterentwickelt werden soll bitteschön dannach und die Tierversuche sollen auch bitteschön die Pharmakonzerne machen und bitte auch die Sicherheitsstudien bis zum letzten Szenario und dann ist es schlimm, wenn die Kosten auch noch auf die Medikamentskosten umgelegt werden müssen...  :-X

Wie war das? An jedem Liter Cola hängen ~ 53 % Marketingkosten dran, da ist das kein Problem...

Gruß Mirjam
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: mary am 03.03.09, 19:01
Hallo Mirjam,
was soll es dann werden, eine Impfung gegen den Gebärmutterhalskrebs, eine gegen Brustkrebs, dazu gegen Gehirntumor, gegen Bauchspeicheldrüsen und gegen Lungentumore- und und und.
Wenn eine Krebserkrankung eine Stoffwechselerkrankung ist,- hilft denn eine Impfung?
Bis jetzt scheint noch keiner die Ursache herausgefunden haben- denn die Krankheitshäufigkeit steigt und steigt-
und wer mit dieser Krankheit konfrontiert ist?????
Ob die Impfung dann wirklich hilft, wird sich ja erst in vielen Jahren zeigen.
Ob braune Brause und Krankheit in einem Marketingtopf zu werfen ist?
Wo bleibt hier dann noch der Eid des Hypokrates?
nur noch wundernd
maria


Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Mirjam am 04.03.09, 08:14
Hallo Mary,

was willst du?

DIE Antwort, DIE Ursache für "Krebs"?

Wie sagte der Krebs-Reha-Therapheut Dr. Stepien so schön: "Die Ursache für Krebs - ich habs ERfunden". Weil GEfunden kann DIE (einzelne) Ursache sicher nicht.

Ich glaub - von niemanden sonst wird soviel an Allmacht und Allwissentheit verlangt wie von Ärzten oder der medizinischen Forschung. Und gleichzeit so viel auf diese geschimpft!

Aus meinem Link des Krebsinformationsdienstes: "Weltweit werden etwa 15 Prozent aller Krebserkrankungen durch Viren verursacht. Möglicherweise sind die winzigen Krankheitserreger sogar an der Entstehung von sehr viel mehr Tumorerkrankungen beteiligt. Impfungen gegen Krebs auslösende Viren spielen insgesamt vor allem in Ländern der Dritten Welt eine große Rolle - dort werden insgesamt bis zu 80 Prozent der Krebsneuerkrankungen auf Infektionen unter anderem mit Viren aus der Hepatitis-Gruppe oder mit den Papillomviren zurückgeführt"

Jetzt hat man mal was in der Hand - und schon wird es (meiner Meinung nach) schlecht geredet. Aber vielleicht liegt das ja daran, dass der Krebsinformationsdienst von der Pharmaindustrie bestochen, unterwandert ist  ??? Oder gar eine Mafia bestehend aus einer Vereinigung von 10 Weltzerstörern *zynischwerd*

Ich bin bei Statistiken AUCH vorsichtig. Denn - wieder Quelle Krebsinformationsdienst wenn man "Statistik" eingibt:

http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/grundlagen/krebsstatistiken.php

Krebsstatistiken: Wie häufig ist Krebs in Deutschland?

An Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben in Deutschland weit mehr Menschen als an Krebs. Doch die Diagnose Krebs schockiert - sie wird meist mit Hoffnungslosigkeit und Unheilbarkeit assoziiert. Die aktuellen Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache: Berücksichtigt man, dass die Menschen heute im Durchschnitt viel älter als noch vor 20 Jahren werden, so ist die altersstandardisierte Krebssterblichkeit in Deutschland rückläufig.

Heißt also: Krebserkrankungen werden weniger oder/und werden durch sensible Diagnostik heute früher erkannt und erfolgreicher behandelt, OBWOHL wir eine kippende Alterspyramide haben UND das Durchschnittsalter der Menschen (durch medizinischen Fortschritt) enorm ansteigt UND die Erfassung der Krebsfälle noch viel genauer/umfangreicher ist als noch vor 20 Jahren (also heute mehr Fälle erfasst/gezählt werden).

Wenn Krebsarten wie z.B. Lungenkrebs ansteigen so liegt das ggf. an der "nebensächlichen" Tatsache, dass immer mehr (junge) Menschen rauchen und nicht an Gentechnik & Co.?

So dasselbe hatten wir ja bei Percy Schmeisser und seiner Krebsrate in Watcheswan (wenn man da nachliest bekommt man das was er auf den Vorträgen erzählt nicht mit der Landesstatistik von Kanada unter einen Hut), die eine der niedrigsten in Kanada hat und auf dem Land nur deswegen so ansteigt, weil dort eine Landflucht der Jugend auf die Stadt vorhanden ist, also die Grundgesamtheit sinkt, der Anteil mit (z.B. Prostatakrebsgefährdeten) älteren Menschen steigt und voila schon kann ich mir prozentual eine "Krebssteigerung" herausrechnen.

Mirjam



Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: reserl am 04.03.09, 08:39
In der Sendung "Monitor" kam vor kurzem ein Bericht, der sich auch kritisch mit der
Wirksamkeit der HPV-Impfung auseinandersetzte.

Ein Vertreter der Arzneimittelkommission wird zitiert:
Zitat
Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vors. Arzneimittelkommission d. Dt. Ärzteschaft: "Die größte Gefahr ist sicherlich, dass man die offenen Fragen, die derzeit ohne Zweifel existieren, nicht aktiv genug angeht, dass man in der Öffentlichkeit die Wirksamkeit eindeutig zu positiv darstellt, dass man die auch bestehenden langfristigen Risiken, die man nur zum Teil kennt, nicht sorgfältig genug untersucht, und dass man dann mehr oder weniger den jungen Mädchen und den Frauen in den Aufklärungsgesprächen nicht die Informationen liefern kann, die sie benötigen, um zu sagen sie möchten sich impfen lassen, ja oder nein."

Auf der Seite des WDR gibt es dazu viele weiterführende Links und Informationen:
http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2009/0219/hpv.php5

Auch in einer aktuellen Ausgabe des Ärzteblattes setzen sich die Mediziner durchaus kritisch mit der Wirksamkeit der Impfung auseinander:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=63448


Ich werde meine jetzt elfjährige Tochter nicht impfen lassen.
An anderer Stelle hab ich schon mal geschrieben, dass mir auch mein Frauenarzt davon abgeraten hat.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: mary am 04.03.09, 10:10
Hallo Reserl,
meine Töchter würd ich mit Sicherheit auch nicht impfen lassen.
Interessant fand ich den Zusammenhang mit Pille und Papptest,
absetzen der Pille und die Werte gehen in harmlose Bereiche.


@ach Mirjam, ich bin zur Zeit noch schwer damit beschäftigt, Bilder aus meinem Kopf zu verdrängen. Geht scheinbar vielen Angehörigen von Krebspatienten so-
ich hab noch nie so eine Ohnmacht in der Medizin wie bei der Krebserkrankung festgestellt.
Ein Bild verfolgt mich ganz besonders, ein Raum, 10 Ledersessel, in denen jeder Patient seine Chemo erhält. Diese Ruhe, die von der Krankheit schwer gezeichneten Körper und Gesichter und die Hilflosigkeit der Ärzte und des Personals.
Ich habe immer wieder Fragen gestellt, auf die ich keine Antworten bekommen habe.
Es muss doch auffallen, dass diese Krankheit so nach Plan verläuft-
und die Medizin nur herumlaboriert, aber so gut wie keine Heilung ermöglicht.
Vor kurzem fand ich ein interessantes Buch über Krankheiten früherer Zeit, vor allem die Pellagra war zu Anfang des vorigen Jahrhunderts eine wahre Seuche.
Sandfliegen und sonstige Verursacher wurden als Überträger verdächtigt- Ladungen von Bierhefe haben die Heilung gebracht.
Und so werden nach uns kommende mit Sicherheit vielleicht in 100 Jahren auch einmal voller Verwunderung über die Behandlung der Krebserkrankung unserer Zeit den Kopf schütteln.
Ich hab mitbekommen, wie lange es dauerte, bis sich etablierte Lehrmeinungen in der Medizin gehalten haben- die blauäugige Verherrlichung der Medizin ist mir leider abhanden gekommen.
Herzl. Grüsse
maria

Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Mirjam am 04.03.09, 13:08
An anderer Stelle hab ich schon mal geschrieben, dass mir auch mein Frauenarzt davon abgeraten hat.

Hallo Reserl,

kann es daran liegen, dass Gebärmutterhalskrebs in Deutschland seltener Krebs, als ein sehr gut therapierbarer/heilbarer Krebs (wenn im Frühstadium erkannt) gilt und in unserer medizinischen Untersuchung durch die "Pap"-Abstriche bei den regulären Vorsorgeuntersuchungen das Risiko geringer bewertet wird als z.B. in Entwicklungsländern: Wo das Risiko größer ist durch die Erkrankung zu sterben in Hinblick auf die Nebenwirkungen?

Mir half das hier weiter: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=63448, wo es doch ziemlich ins Detail geht hinsichtlich: Ja, die Impfung hilft gegen Gebärmutterhalskrebs, wenn er von zweit bestimmten Papíllomviren verursacht wird, aber erspart sicher nicht die Vorsorgeuntersuchung (oder geschützten Geschlechtsverkehr).

Wenn man genau hinschaut - stellt sich wirklich die Frage, ob es sinnvoll ist alle Mädchen durchzuimpfen / oder gar in Sicherheit zu wiegen.

@ Mary: Ich bin bestimmt nicht unbedarft und blauäugig in der Medizin, denn meine Verwandschaft arbeitet dort und hat mich genügend Storys von hier erzählt.
Im Gegenteil hat hier jemand sogar einen "nicht so guten Ruf" weil er so fit ist besonders häufig Krebs in (therapierbaren) Anfangsstadien zu erkennen, eben dank moderner Diagnostik.

Aber genauso wenig glaube ich einen Anspruch darauf zu haben, dass die Medizin/die Mediziner immer und jederzeit alle meine Fragen beantworten oder Krankheiten heilen zu können oder das die Aussage eines Arztes mich aus der Pflicht nimmt, mich um meine Gesundheit auch eigenverantwortlich zu kümmern und mir eben noch eine zweite, dritte Meinung einzuholen. Ich finde es ehrlich und menschlich, wenn man auf eine Frage mal keine Aussage machen kann, etwas versprechen, aber nicht trotzdem deswegen grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Momentan kämpft auch jemand sehr junges aus meiner Verwandtschaft mit dem Krebs und ich hoffe auf die dt. Medizin helfen/retten zu können wo es vor Jahren noch kein Rettung gab und wie ich es auch schon im Bekanntenkreis erleben durfte. 

Mirjam




Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: mary am 04.03.09, 13:26
Hallo Mirjam,
ich bin die letzte Zeit vor zu vielen Gräbern gestanden. :'( :'( :'( Hab noch zuviele Bilder im Kopf, die erst wieder heilen müssen. Was viele Menschen mit dieser Krankheit aushalten müssen, das ist nicht vorstellbar.

Ich erwarte keine Wunder, aber Ehrlichkeit.
Und leider hab ich nur einen wirklich ehrlichen Arzt getroffen.
Was nützt die frühe Diagnose, wenn die Ursache nicht gefunden wird? In ein paar Jahren kommt die Krankheit an anderer Stelle und noch ein bisschen massiver zum Vorschein.
Am Ersttumor muss heute zum Glück fast niemand mehr sterben,
aber die Folgetumore sind um einiges agressiver.
Für mich war es eine grosse Hilfe, mich mit anderen Angehörigen von Krebspatienten auszutauschen-
uns allen fehlt die Bläuäugigkeit, wir haben zuviel gesehen.
Und dennoch bleibt die Skepsis, ob hier nicht nur Geldschneiderei betrieben wird.
Denn mit dieser Krankheit wird sehr viel Geld verdient- derjenige, der herausfinden würde, dass sie womöglich mit einfachen Mitteln zu heilen sei, würde bestimmt keinen Fuss mehr auf den Boden bekommen.
Herzliche Grüsse
maria


Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: manurtb am 04.03.09, 17:30
Es muss doch auffallen, dass diese Krankheit so nach Plan verläuft-
und die Medizin nur herumlaboriert, aber so gut wie keine Heilung ermöglicht.
Maria, das stimmt so nicht.
Keine Krebserkrankung verläuft nach Plan und viele können auch geheilt werden.

Und das sag ich, obwohl ich vor einigen Monaten meinen Vater an einer Krebserkrankung verloren habe und meine Schwester in der Klinik Krebsspezialistin ist, in der er gestorben ist.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Selina am 25.04.09, 19:20
Hallo,

Diese Impfung wird so reisserisch angepriesen, dass ich jeder Mutter von Töchtern glauben kann, ...... sie habe ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich nicht drum kümmert.
Dabei kann man nur gegen 2 von 18 Warzenviren impfen, die diese Krankheit auslösen.
Wahrscheinlich wiegt man sich hernach in einer falschen Sicherheit und ist nicht mehr so achtsam.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Wendi am 29.04.09, 09:51

allerdings sind diese 2 Warzenviren nach Auskunft meines FA verantwortlich für rund 90% der Gebärmutterhalskrebserkrankungen.
Gruß Wendi
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: manurtb am 29.04.09, 11:42
allerdings sind diese 2 Warzenviren nach Auskunft meines FA verantwortlich für rund 90% der Gebärmutterhalskrebserkrankungen.
Interessant... dass das ein FA weiss, noch ehe die Wirksamkeitsstudie abgeschlossen worden ist...
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Lotta am 30.09.09, 06:16
und wieder ein ungeklärter Todesfall..... :'(

http://nachrichten.t-online.de/england-maedchen-stirbt-nach-krebs-impfung/id_20098588/index

Traurige Grüsse
Lotta
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Christel Nolte am 26.01.10, 12:07
Ich habe jetzt nicht alle Seiten hier gelesen und weiß deshalb nicht, ob das schon gepostet wurde:

http://www.anthroposophischeaerzte.de/fileadmin/gaad/PDF/Aktuelles/Merkbl%C3%A4tter/Merkblatt-HPV.pdf

Ich finde diese Merkblatt gut, weil es über das Impfen hinaus auch den generellen Umgang mit Sexualität in die Diskussion einbezieht.
Leider sind die, die sich so informieren nicht die dies angeht.....(das ist wie  bei den Elternabenden...die die kommen, hätten es am wenigsten nötig)

Für meine beiden Ältesten kam die Impfdiskussion eh zu spät. Dass sie einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Körper und ihrer Sexualität pflegen, habe ich hoffentlich erreicht. für die jüngste habe ich mich* gegen diese Impfung entschieden.

Eine Frage, die ich unseren Ärzten grundsätzlich bei umstrittenen/oder Therapien mit schweren Nebenwirkungen ZB Chemo stelle ist: Wie würden SIE entscheiden, wenn es um IHRE Tochter ginge? Und dann kommt idR ein gutes aufschlussreiches Gespräch zustande.

*"ich" heißt, dass ich nat mit meinem Mann und auch mit dem betr Kind darüber spreche, aber Göga hält mich für die informiertere und Kind trifft die Entscheidung nicht, hat aber ein Recht auf Aufklärung/Diskussion. Nicht sdass ihr enkt, ich mach das selbstherrlich und im Alleingang.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Cendrillon am 11.09.13, 13:16
hallo zusammen,
das thema ist bei uns gerade aktuell.
meine grosse (12) hat von der schule einen zettel wegen der impfungen bekommen. die kinder der 7. klasse können in der schule geimpft werden. nun müssen wir eltern ankreuzen, welche impfungen wir erlauben (wenn nötig).

bei der gebärmutterhalskrebs-impfung bin ich mir aber nicht sicher, ob ich sie die machen lassen soll.

wie sind inzwischen eure erfahrungen damit?

die kinderärztin hat mir zur impfung geraten. die infoline der krankenkasse bleibt neutral. die dame hat mir lediglich die argumente der befürworter und gegner "heruntergelesen". aber verstanden hat sie wahrscheinlich nicht viel davon.

ich werd versuchen, mich heute nachmittag noch bei meinem fa zu informieren.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: amanda am 11.09.13, 14:08
Hallo,

unsere Mädchen sind nicht geimpft.
Unsere Kinderärztin hat mir die Impfung sehr empfohlen........wir haben dann doch nicht geimpft...weil ich bei allen Kindern nur die Pflichtimpfungen durchgeführt habe.
Mich stört das Alluminium in den Impfdosen........

Habe mich mit einem befreundeten Kinderarzt beratschlagt, der meinte ...in ein paar Jahren wisse man mehr...die Impfung sei zwar gut verträglich...
aber er würde noch warten mit der Entscheidung.

Auch weil es ja mit den ersten sexuellen (ungeschützten) Kontakten zu tun hat...er meinte , so wie er unsere Mädels kennt....können die in ein paar Jahren selber entscheiden.

So haben wir das gemacht und ich glaube es passt so...auch für die Mädels.

Gruss Amanda
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: LunaR am 11.09.13, 14:10
Hallo,

als meine Tochter in dem Alter war, gab es die Gebärmutterhalsimpfung ganz neu. Ich kam beruflich an ziemlich ausführliche Informationen und da war noch sehr vieles unausgegoren und unsicher. Auch die Impfung bietet ja nur Schutz gegen bestimmte Arten von Gebärmutterhalskrebs. Ich entschloss mich dagegen bzw. es zumindest aufzuschieben, bis unsere Tochter volljährig wäre. Jedenfalls ist sie nicht geimpft.

Allerdings muss ich dazu sagen, wir gehören zu den Familien, die wegen ihrer geringen Impfbereitschaft immer verteufelt werden. Hintergrund ist ein "Impfschaden" in der Familie. Auch wenn die Gefahr im ganz geringen Bereich liegt, ist man mit 100 % betroffen. Hier endete es tödlich. Impfungen bei den Kindern waren für mich darum mit sehr viel Angst verbunden.

Trotzdem würde ich niemanden davon abraten zu impfen. Die Gegenseite haben wir jetzt ganz aktuell auch. Bei meiner Nichte ist gerade jetzt, kurz nach ihrem 27. Geburtstag, der Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs aufgetreten.  :o :'( Ich trau mich gar nicht anzurufen und zu fragen, wie das Ergebnis der Untersuchung ausgefallen ist.

Zumindest würde ich jedem raten, sich ganz intensiv zu informieren, möglichst von verschiedenen Seiten.

LG
Luna
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: samira am 11.09.13, 14:11
Unsere beiden Mädels sind geimpft, schon aus dem Grund weil ich einige Frauen gekannt habe die in jungen Jahren an Gebärmutterhalskrebs gestorben sind.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Ginchen am 11.09.13, 14:50
Unser Mädl ist auch geimpft. Habe sie damals selber entscheiden lassen und damit sie da nicht alleine durch mußte bin ich auch geimpft ( nach Rücksprache mit meinem Frauenarzt, gibts eine länger Geschichte dazu) aber nicht ohne Grund.  Damals war die Impfung ganz neu und hat ziemlichen Wirbel verursacht,
Wir haben das genau und öfter besprochen und uns dann dazu entschlossen.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Schneemann am 11.09.13, 19:12
hallo,
habe drei mädls aber keine geimpft. hab mich auch schlau gemacht und dann den beschluss gefasst nicht zu impfen.
man hört auch nichts mehr von der Impfung.
lg
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Cendrillon am 12.09.13, 13:28
hab heute morgen noch mit meinem gyn telefoniert.
die impfung ist anscheinend nicht so supertoll, wie sie angepriesen wird/wurde. sie wirkt nur in etwa 70° und anscheinend haben sich trotz impfung krebsgeschwüre entwickelt.
die impfung hilft gegen die vorstufe des krebses, nicht aber gegen den krebs selber.

eine frau, die regelmässig zur kontrolle geht, braucht eigentlich keine impfung.

laut fa sei die ganze kampagne nur dazu da, geld zu sparen. irgendwann werden die vorsorgeuntersuchungen nur noch etwa alle 5 jahre bezahlt. das sei günstiger als eine impfung alle 10 jahre oder so.

da ich vorher schon skeptisch war, habe ich mich jetzt entschlossen, meine tochter nicht impfen zu lassen. göga ists mehr oder weniger egal und tochter hat auch nur mit halbem ohr zugehört, als ich ihr das für und wider erklärt habe.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: züsi am 12.09.13, 14:36
eine frau, die regelmässig zur kontrolle geht, braucht eigentlich keine impfung.

hallo katrin,

die impfung ist auch nicht der weisheit letzter schluss, vor allem dünkt mich das noch etwas früh wenn mit 12 schon
entschieden werden soll - aber mit den kontrollen, das ist auch unsicher.

ich hatte ja nach meinen 5 kindern  immer kontrollen und trotzdem hat niemand etwas gemerkt, der krebs kam ein
jahr nach der letzten geburt und wenn ich nicht selber etwas gemerkt hätte.....
der oberarzt hat nur gemeint, das sei aber schon länger gewachsen, es wachse ja langsam. da fragt man sich
dann schon was die bei den kontrollen eigentlich geguckt haben!!

gruss susanne
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Cendrillon am 12.09.13, 15:30
die schauen doch nur nach dem "krebsvorboten". so wie der fa mir erklärte, ist die impfung nur dagegen wirksam, nicht aber gegen den krebs selber.

soviel ich weiss, wird die impfung bei mädchen zwischen 12 und 18 bezahlt. um sicher zu sein, dass die mädchen vor dem ersten s.x geimpft sind, wird wohl so früh geimpft.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: annelie am 13.10.18, 11:23
Ich hole die Box mal hervor.
Unsere Tochter ist geimpft.
Jetzt kann man Jungen auch HPV Impfen. Unser Sohn ist nicht mehr in dem Alter, also betrifft es uns momentan nicht direkt.
Die LKK bezahlt die Impfung.
Lasst ihr Eure Söhne/Töchter impfen?
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: anka am 13.10.18, 12:35
Eindeutig NEIN.
Ich bin von meiner Frauenärztin bestätigt worden und habe alle Kinder nicht impfen lassen. Komischerweise sind auch die Werbungen , die in allen Zeitschriften zu finden waren, nach einigen Todesfällen verschwunden.
Ist mein Meinung.

anka
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Erika am 13.10.18, 13:48
Ja, meine Tochter hat sich impfen lassen.
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: cara am 13.10.18, 14:45
das mit den Todesfällen ist quatsch, inzwischen mehrfach widerlegt.
Wenn deine FA sowas behauptet, zeugt das nicht von viel Wissen.

In Australien, wo schon recht lange geimpft wurde, ist die Zahl der HPV-Infektionen bei Mädchen drastisch zurückgegangen. Da sich der GHK ja meist erst im fortgeschritteneren Alter zeigt, gibt es dazu noch nicht viel.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54122/Australien-Deutlich-weniger-Genitalwarzen-nach-HPV-Impfung
Titel: Re: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Beitrag von: Beate Mahr am 13.10.18, 15:31
Hallo

ich finde es wichtig, dass junge Mädchen und Jungs geimpft werden
und das möglichst vorm ersten Mal ...

Ich habe unsere Jüngste bei der Entscheidung  unterstützt ...
aber durch meine eigene Geschichte (http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?topic=12678.msg172506#msg172506) die sie leider bewusst mit erleben musste
war eigentlich früh klar, dass sie sich impfen lässt

Und es ist richtig, dass auch die Buben geimpft werden ...
sie sind ... können sein ... schließlich Überträger ...

Gruß
Beate