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Tierschutzaktivisten gegen Bauern und verarbeitende Industrie

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Tina:
Mich kotzt das auch an. Wie Gina schon schrieb,  nicht alles Grünland ließe sich umbrechen und ackern. Davon mal ab, da ginge auch ein Aufschrei durchs Land.
Letztens war eine Journalistin auf dem roten Sofa (DAS, eine Sendung des NDR), die sich mit dem Klima beschäftigt.  Die sagte auch, manche Flächen lassen sich nur über Tiere für die Ernährung nutzen.
Einerseits finde ich es ja gut, das auf schwarze Schafe aufmerksam gemacht wird, aber alles grundsätzlich über einen Kamm scheren,  geht gar nicht. Und bis jetzt können wir glücklicherweise noch selber über unsere Ernährung bestimmen.

martina:

--- Zitat von: frankenpower41 am 26.09.22, 07:28 ---So einfach würde ich das jetzt nicht abtun.
Man stelle sich nur mal vor sie kämen auch zu einem selbst auf den Hof, dem ist man doch fast machtlos ausgeliefert.

--- Ende Zitat ---

Das ist eine absolute Horrorvorstellung und ich bin erleichtert, dass wir vor Jahren mit der Tierhaltung aufhören konnten. Das kann nun aber nicht jeder Betrieb.

mamaimdienst:
Echte Tierschützer sind das nicht.

Ich hab letztes Jahr mal einen Bericht im Fernsehen gesehen. Da ging es um eine Gruppe von Leuten. Die sind auf einen Hühnerhalter zugegangenen haben ihn gefragt, ob sie beim Ausstallen helfen dürfen und sich um verletzte und kranke Tiere kümmern dürfen. Der Landwirt war natürlich erst sehr skeptisch, hat aber dann doch zugelassen, das sie helfen. Mittlerweile ist das eingespielt. Die Leute kommen, nehmen verletzte Tiere mit und vermitteln die an „Pflegeeltern“. Manche Hühner werden an Ort und Stelle eingeschläfert. Zum Schluss laufen die nochmal durch den Stall und kontrollieren ob auch wirklich kein Huhn übersehen wurde. Der Landwirt wird nicht angegangen, sondern es wird geholfen. Es wird nix heimlich gefilmt, sondern gehandelt im Guten für beide Seiten.
Das sind für mich Tierschützer.

martina:
Und da kenne ich sogar eine Frau aus dem Bericht, die solche Althühner aufgenommen hat. Da heißt es anderswo aber doch schon mal, wie schlimm es die Hühner im Legebetrieb hätten. Aber die Kommentare halten sich in Grenzen und die ganze Aktion ist definitiv besser, als diese Molkereibesetzer.

Solche Aktivisten haben im Sommer auch schon mal Kraftfutterwerke belagert, dass niemand hinein- oder herauskam.

Mathilde:

--- Zitat von: martina am 26.09.22, 08:30 ---
--- Zitat von: frankenpower41 am 26.09.22, 07:28 ---So einfach würde ich das jetzt nicht abtun.
Man stelle sich nur mal vor sie kämen auch zu einem selbst auf den Hof, dem ist man doch fast machtlos ausgeliefert.

--- Ende Zitat ---

Das ist eine absolute Horrorvorstellung und ich bin erleichtert, dass wir vor Jahren mit der Tierhaltung aufhören konnten. Das kann nun aber nicht jeder Betrieb.

--- Ende Zitat ---

und ich bin froh dass es solche Betriebe überhaupt noch gibt. Wo käme denn die Milch, Butter und die Eier sonst her? Ich guck bei den Eiern schon das DE drauf steht und manchmal erkenne ich auch den Länderschlüssel.
Wir sollten uns hinter unsere tierhaltenden Betriebe stellen. Ich habe zur Nachbarin gesagt Sie solle sofort bei mir anrufen dann käme ich zumindest zur moralischen Unterstützung.

LG Mathilde

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