Autor Thema: Umfrage zum Thema „Medizinische Innovationen in der Landwirtschaft“  (Gelesen 3283 mal)

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Offline Freie Universität BerlinTopic starter

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Sehr geehrte Damen und liebe Bäuerinnen,

wie Sie vielleicht schon gehört haben, arbeiten Forscher derzeit an der Entwicklung von alternativen Wirkstoffen zu Antibiotika. Halten Sie als Landwirtinnen diese Bemühungen für notwendig? Warum oder warum nicht? Diese Befragung ist Teil des Forschungsprojekts „IRMRESS“, an dem Veterinärmediziner, Humanmediziner und Kommunikationswissenschaftler zusammenarbeiten.

Ziel dieser Befragung ist, auf Ihre Erfahrungen aufzubauen und Ihre Bedürfnisse in Bezug auf die medizinische Behandlung von Infektionen bei Tieren einzubeziehen.  Es geht uns keinesfalls darum, Ihren persönlichen Einsatz von Antibiotika zu erfassen oder darüber ein Urteil zu fällen.

Im jetzigen Stadium des Projekts konzentrieren wir uns auf Betriebe mit dem Schwerpunkt Schwein, Rind, Huhn oder Pute und zwar aus den folgenden Bundesländern: Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Wir freuen uns, wenn Sie teilnehmen würden. Klicken Sie bitte dafür hier oder gehen Sie auf
http://ww3.unipark.de/uc/Innovation_Landwirtschaft/.

Jeweils vier Studienteilnehmer aus jedem teilnehmenden Bundesland werden zufällig ausgewählt und gewinnen einen Amazon-Gutschein im Wert von 20 EUR. Vielen Dank!

Sollten Sie Rückfragen zu der Befragung haben, melden Sie sich gern.
Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2017!

Beste Grüße
Barbara Alfing

--
Freie Universität Berlin
Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Arbeitsstelle Organisationskommunikation

Offline Mara

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ich hab auch teilgenommen.
3 Wünsche:
Die Gabe, nie zu vergessen, was Du warst,
den Mut das zu sein, was Du bist,
die Kraft, das zu werden, was Du sein möchtest.

Offline cara

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Es gibt keine wissenschaftlich validierten Studien, die nachweisen können, dass Homöopathie hilft.
insofern finde ich es gut, dass das hier nicht genannt wird, denn genau sowas hatte ich befürchtet.
Da ich keine Landwirtschaft habe, kann ich leider auch nicht an der Umfrage teilnehmen..
LiGrüss cara

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Offline samy

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Mir fehlt auch das Thema alternative Medizin. Zumindest die Frage danach wer sich schon damit beschäftigt hat.
Ich würde sagen die Umfrage zielt auf die Frage ab ob es sich wirtschaftlich lohn für die Entwicklerfirmen weiter den Weg zu verfolgen. ;)
Samy

Offline cara

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  • Kann ich nicht, heisst will ich nicht.
ich sehe Homöopathie ja nicht wirklich als Alternative, insofern hätte ich es wohl auch weggelassen ;)

Was wird denn da genannt? Wird überhaupt was genannt? In Ermangelung eines landwirtschaftlichen Betriebs habe ich ja nicht mitgemacht...
LiGrüss cara

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Offline samy

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Gefragt wir hauptsächlich wo man seine Infos zu neuem Behandlungsansätzen/Medikamenten her bekommt. Ganz am Rande geht es darum ob man sie einsetzen würde wenn sie es gäbe.
Kurzfassung: Sie wollen wissen über welche (Info-)Kanäle man am effektivsten Neuerungen in den Markt drücken kann. ;)
So stellt es sich für mich dar.
Vielleicht äußert sich Frau Alfing nochmal dazu und erklärt uns das.
Samy

Online gammi

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Ich bin rausgefolgen, da ich ausprobieren wollte bei der Frage nach der Hauptausrichtung neben Rind auch den Ackerbau als keine der oben genannten Tiere (oder so ähnlich) angeklickt habe.
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Offline Freie Universität BerlinTopic starter

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Liebe Teilnehmerinnen,

vielen herzlichen Dank, dass Sie an unserer Befragung teilgenommen haben und bereits viele spannende Anregungen zu diesem Thema geäußert wurden. Gerne versuche ich auf die bestehenden Rückfragen soweit wie möglich einzugehen.

Dieses Forschungsprojekt "IRMRESS", welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, verfolgt das übergeordnete Ziel, den Einsatz von Antibiotika sowohl in der Human- als auch der Veterinärmedizin zu verringern und damit der Entstehung und Ausbreitung von (multi-)resistenten Bakterien entgegenzuwirken. Dabei wird der Einsatz alternativer antimikrobakterieller Wirkstoffe in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung einerseits als dringend erforderliche Alternative zum Antibiotika-Einsatz betrachtet. Andererseits ist der Einsatz von mit molekularbiologischen Verfahren entwickelten neuen Wirkstoffen immer mit Schwierigkeiten verbunden. Nutzen und Risiken des Einsatzes dieser neuartigen Wirkstoffe werden von potenziellen Zielgruppen, darunter eben Landwirte, unterschiedlich wahrgenommen und bewertet.

Daher setzt dieses Forschungsprojekt an der Fragestellung an: Welche Faktoren beeinflussen die Risikowahrnehmung der potenziellen Anwender, also Ihnen als Landwirtinnen, neuer Wirkstoffe? Auf welche Ursachen ist dies zurückzuführen?

Wir untersuchen Prozesse der Risikowahrnehmung und der Risikokommunikation bewusst zu einem so frühen Zeitpunkt, um eben die Einschätzungen und Bewertungen von Ihnen im wissenschaftlichen Austausch mit unseren Kollegen aus der Veterinärmedizin einzubeziehen.

Für einen weiteren vertiefenden Austausch weise ich auf die Einladung zu einem Dialog mit anderen Landwirten, Verbandsvertretern, Wissenschaftlern und Tierärzten hin. (Siehe Ende des Fragebogens). Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten Sie nach Berlin einzuladen, um an einem Workshop teilzunehmen. Falls also Interesse besteht, lassen Sie uns Ihre Kontaktdaten über das Feld am Ende der Befragung zukommen. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt. Gleiches gilt natürlich für Ihre Angaben im Fragebogen selbst.

Nochmals vielen Dank für Ihre Anregungen.  Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Befragung teilnehmen. Diese ist noch bis Ende Januar möglich.
http://ww3.unipark.de/uc/Innovation_Landwirtschaft/.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und beste Grüße aus Berlin in alle Regionen!

Das Team vom Forschungsprojekt "IRMRESS"
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Offline samy

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Vielen Dank für die Erklärung zu ihrer Umfrage.
Samy

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Ein großes Problem  ist momentan allerdings:

Hömoopatische Mittel haben in Deutschland  keine Zulassung bei Nutztieren. Manche Betriebe haben dadurch schon Probleme bekommen.
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Online gammi

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Machen aber auch nicht alle Tierärzte.
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