Autor Thema: Weihnachtsessen  (Gelesen 2174 mal)

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Offline annelie

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Re: Weihnachtsessen
« Antwort #30 am: 13.12.21, 22:32 »
@Pauline, ich hab kürzlich im BR Beitrag über Weihnachtsbräuche in Oberfranken gesehen. Manches kommt wieder.
Da gab es auch diese Gänseinnereien mit einer Blutsoße.

Gans- oder Entenjung (Gänse- oder Entenklein) kenn ich aus Erzählungen. Meine Mutter hat es auch mal für einen Bekannten gemacht. Das ist der Hals und die Innereien von Gans oder Ente mit einer Sosse in der das Blut des Tieres verarbeitet wird. Das Blut wird im Hals des Tieres gesammelt.

Das gabs früher an Weihnachten öfters, weil da die Bauern ihre Gänse und Enten geschlachtet und verkauft haben. Von einem Teil der Tiere blieb der Kragen (blutgefüllte Hals) und die Innereien übrig. Das gabs dann für die Bauernfamilien, vorallem wenn sie alle geschlachteten Tiere verkaufen konnten. Sie kenne ich das aus den Erzählungen der Cousinnen meiner Mutter, die sich mit Grausen an diese Weihnachtsmahlzeiten erinnerten. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass für ärmere Familien solche Mahlzeiten noch erschwinglich waren.

Bei uns gibts ja tradionell an Hl. Abend Weißwürste. Kommt wohl auch von früher, da war es etwas ganz besonderes, wenn es Würste gab, da leistete man sich nicht oft Weißwürste oder andere Würste.
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist ein Geheimnis
und jeder Augenblick ist ein Geschenk.

Liebe Grüße
Annelie

Offline Lulu

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Re: Weihnachtsessen
« Antwort #31 am: 15.12.21, 12:16 »
Dieses Jahr muss ich nicht kochen, übernimmt meine Tochter. Ich räume nur auf, aber das mache ich dann gerne. Es auch mal schön, sich einfach nur an den Tisch zu setzen. Es soll geben:

Heilig Abend: Salatteller vorweg, Rinderfilet mit Rotkraut, Knödeln und Burgundersoße, Nachtisch Mousse von Apfel und Birne
1. Weihnachtstag: Raclette, Rest Nachtisch Vortag
2. Weihnachtstag: gehen wir in Ihr Lokal, wo sie derzeit Köchin lernt.

« Letzte Änderung: 15.12.21, 12:20 von Lulu »