Autor Thema: Ahnenforschung  (Gelesen 111450 mal)

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Offline Heide-Brigitte

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #135 am: 13.08.14, 16:21 »
@ Smart
das ist ja ein toller link, vielen Dank dafür!

@Wiese
das geht auch ohne. Ich habe nur den Nachnamen hier eingegeben und viele Ergebnisse erhalten
http://des.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search
Liebe Grüße
Heide

Offline Smart

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #136 am: 13.08.14, 19:45 »
Heide hats schon geschrieben. Danke! Es kostet auch nichts.
Ein Tipp in den Kommentaren war, auch nach dem Ort zu suchen, da manchmal Namen anders/falsch geschrieben wurden. So bin ich zu etlichen Ortsbewohnern gekommen.

Offline Wiese

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #137 am: 13.08.14, 20:01 »
Danke euch beiden Heide Brigitte und Smart.
Werd mal ein wenig darin stöbern, vielleicht kommt mir was unter was ich suche.

Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
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Offline Wiese

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #138 am: 10.02.15, 20:17 »
Es wurde zwar jetzt länger nichts geschrieben.
Aber ich forsche weiter, im Winter hab ich mehr Zeit.
Durch einen Link für Sterbebilder allgemein und auch durch Soldatensterbebilder
bin ich wieder an einige Daten gekommen.
Was macht ihr mit eueren Sterbebildern?
Ich mein jetzt die ganz alten oder wer auch noch Soldatensterbe Bilder hat?
Hebt ihr sie auf für die spätere Generation?
Oder habt ihr keine Verwendung dafür, dann könntet ihr helfen das Sterbebildprojekt zu unterstützen,
zu erweitern, indem ihr die Sterbebilder weitergebt.
So gehen die Daten wenigstens nicht verloren und haben einen bleibenden Wert in der Ahnenforschung.

LG. Wiese
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Offline Lisa

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #139 am: 10.02.15, 22:08 »
Ja,Wiese das ist sehr interessant.Unsere Jüngste war zweimal in München beim nachforschen.
Die Hofgeschichte konnte sie bis 1756 zurück verfolgen,aber nicht alle Ableger waren lesbar.
Die Sterbebilder habe ich alle aufbewahrt,die von einem Onkel mit alten Gebetsbüchern da waren.
Erst beförderte ich eine große Schachtel auf den Speicher um später zu sortieren,wegwerfen kann man
immer noch.Das war sehr interessant und würde es bereuen wenn ich diese Andenken in die Tonne gegeben
hätte.Je älter man wird desto mehr interesiert es mich. LG. Lisa
Glück ist das Einzige das sich verdoppelt,wenn man es teilt

Offline bienchen3

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #140 am: 11.02.15, 08:53 »
Hallo Wiese,
kannst du den Link für die Sterbebilder von Soldaten hier rein setzen? Oder mir so schicken?
Ich krame auch in der Vergangenheit rum, die Vorfahren von meinem Opa habe ich zurück bis 1600.
Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, will ich auch einen oder zwei Tage in München verbringen und im Archiv wühlen.
Unserer Soldatenbilder habe ich entweder in uralten Lederfotoalben oder in Schachteln verstaut. Wo bekannt, steht der Name hinten drauf.
Mein SV hatte 13 Geschwister (nur zwei Mädchen dabei), also viele Soldaten in der Familie.

Sabine
Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind. Albert Schweitzer

Offline Wiese

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #141 am: 11.02.15, 20:46 »
Schwupp mein Beitrag ist weg.

@ Lisa: Da geht es mir genauso wie dir, je älter man wird desto mehr interesiert es mich. In den jungen Jahren hatte ich noch kein Interesse daran. Und wenn man dann auch noch Hilfe und Unterstützung von Bterlern bekommt, da ist die Freude dann um so schöner.



@Sabine: Hier der Link http://www.genteam.at/index.php?option=com_db42&view=all&Itemid=86&lang=de
Links ist eine Datenbank und da kannst du alles anklicken, wohin du möchtest.
Unter dem Ordner Sterbeanzeigen findest du dann die Soldatensterbebilder.
Du musst dann in der Mitte den Nachnamen eingeben, welche du suchst.
Wenn in der Datei die Namen drin sind, zeigt es dir eine Liste an.
Dann kannst du zum jeweiligen Namen klicken, da kommen dann die Angaben oder das Bild oder
woher du sie per E-Mail bekommst.
Wenn du noch Fragen hast, dann melde dich per KM.

LG. Wiese
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Offline geli.G

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #142 am: 11.02.15, 21:15 »
Hallo,

ich bin auch am Ahnenforschen. Zur Zeit suche ich noch alles, was schon mal erforscht wurde. Erst danach will ich mal nach München ins Archiv fahren. Meine Schwägerin ist alle paar Wochen dort, kennt sich natürlich auch gut aus, aber es ist nicht so ganz einfach. Die deutsche Schrift kann ich nicht sicher lesen, das ist aber Voraussetzung da was zu finden.
Sehr praktisch war für mich eine Großtante, die im Kloster lebte. Sie musste 1939 den Nachweis zur arischen Abstammung bringen. Da stehen bei Tauf- und Eheurkunden immer auch die Eltern drauf. Somit kann man schon ganz gut weitermachen.
Mir macht das auch viel Spaß und so manche Ahnenreihe kann ich bis ins 17. Jahrhundert. zurückverfolgen.
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline Internetschdrieler

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #143 am: 11.02.15, 21:53 »
Beim Bayerischen Verein für Familienkunde - http://www.blf-online.de/ - läuft schon seit längerem ein Mitmach-Projekt "Strebebilder" Mittlerweile ist der Bestand Online abrufbar.
Ich habe eben gerade wieder einige Geburts-/Sterbedaten von Personen gefunden, von denen ich nur den Name hatte.

Wenn jemand Daten von Veteranen des 1. Weltkriegs sucht - auch diese findet man mittlerweile Online

Offline fanni

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #144 am: 11.02.15, 21:58 »
Hallo ihr Ahnenforscher.

Ich komme mittlerweile mit der freien Software Ahnenblatt sehr gut zurecht. Gefällt mir sehr gut und vor allem kostet sie nix. Demnächst soll auch wieder eine neue Version rauskommen.
Herzliche Grüße von Fanni

Offline bienchen3

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #145 am: 12.02.15, 09:47 »
Sie musste 1939 den Nachweis zur arischen Abstammung bringen. Da stehen bei Tauf- und Eheurkunden immer auch die Eltern drauf. Somit kann man schon ganz gut weitermachen.
Mir macht das auch viel Spaß und so manche Ahnenreihe kann ich bis ins 17. Jahrhundert. zurückverfolgen.

Geli,
den Nachweis der arischen Abstammung hab ich auch - die Eltern von meinem Papa sind Österreicher gewesen und haben in Reit im Winkl geheiratet. Die brauchten diesen Nachweis, um in Deutschland heiraten zu dürfen.
Was mir bei den Österreichern aufgefallen ist, die haben die Nachnamen ständig anders geschrieben, da heißt jemand mal Krimb..., dann Krum.., dann Krimp.. zum Mäusemelken ::).
Aber leider macht sowas süchig 8)

Sabine
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Offline bienchen3

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #146 am: 12.02.15, 09:50 »
Hallo Wiese,
danke dir - das werd ich mir mal zu Gemüte führen.


Ahnenblatt habe ich auch, das ist eine tolle Sache.

Sabine
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Offline frankenpower41

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #147 am: 12.02.15, 09:59 »
Hallo

Das mit der Schreibweise kenne ich auch.
Das liegt mit daran, dass viel nur nach dem Gehör geschrieben wurde.  Als vor fast 50 Jahren der Bruder meines Opa´s verstarb, stellten sie fest, dass sein Vater bei der Meldung der Geburt anders unterschrieben hatte als es gemeldet war.
Damals meinte der Standesbeamte, "das haben wir jetzt nicht gesehen, stellt Euch vor, was das für alle bedeuten würde, wenn das umgeschrieben werden müsste".  (ist große Familie)  Es kam nämlich vermutlich vor 1900 rum, mal jemand drauf, dass  "dt" am Schluss besser aussieht als nur  "t".   Das hat mein Opa immer erzählt.
Wir haben in der Familie ja einen Forscher.  Ich habe mittlerweilen von meinen Eltern her 4 Linien zurück bis teilweise 1650.
Ist schon interessant.  Ein Großteil waren Glaubensflüchtlinge aus Österreich, aber auch Hugenotten waren dabei, das war mir vollkommen neu.

LG
Marianne

Offline frankenpower41

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #148 am: 30.09.15, 11:07 »
ich schubs mal wieder an.
Wie einige vielleicht mitgekriegt haben, war ich am WE mit in Niederösterreich.
Es war eine Fahrt auf den Spuren der Vorfahren. Auch eine Linie meiner Vorfahren stammt von dort.
Es waren, wenn zwar etwas anstrengende, schöne Tage. Landschaft sehr schön. Wir waren im Mostviertel (Niederösterreich), sind nach  Mariazell gefahren (Steiermark) und waren am Rückweg im 'Exulantenmuseum in Rutzenmoss" in Oberösterreich und sind durchs Salzkammergut /Attersee gefahren.

Ich habe sehr viel über die Geschichte erfahren. Unsre Reisegruppe bestand fast nur aus Nachkommen von 'Exulanten von dort.  Eine Familienlinie, sie heißen "Fürstenhöfer" stammt aus dem Fürstenhof dort, der heute noch so heisst.
Dort waren wir alle, einige kannten die Familie schon. Die wussten Bescheid und sind sehr offen für die "Verwandten aus Franken". Wir wurden bewirtet und beim Abschlussabend waren auch andere von dort da. Im Gespräch kamen wir auf viele Namen, die von dort sind. Die Österreicher waren auch schon öfters hier, gibt Partnerschaften.
Jeder von uns bekam vom dortigen "Forscher" und ehemaligen Bürgermeister aus Gresten schönes Buch über die Geschichte des Ortes überreicht. Dort ist auch aufgelistet, wer aus der Pfarre weg ist und wo er hin ging.
Allein aus Gresten (hat heute ca. 3500 Einwohner) sind um 1660 über 500 Namen eingetragen, wobei den meisten von ihnen hier in der näheren Umgebung gelandet sind.
Wenn man bedenkt, dass ja die Orte z.B. 12 km weg genau die gleiche Geschichte haben, dass gibt das sehr zu denken.
Ein Großteil Österreichs war nach der Reformation ja 100 Jahre lang lutherisch wie wir immer wieder erfahren haben, das ist den Wenigsten bekannt.
Ich kann mich erinnern, dass meine Großeltern immer erzählt haben, dass wir vertriebene Salzburger sind. Das stimmt so aber nicht, wenn auch hier viele ehemalige Salzburger Nachkommen sind. Vermutlich wurde das später verallgemeinert und alle Exulanten so bezeichnet. Wir waren so ca. 100 km vor Wien im Ötschergebiet. Auch davon hatte ich vorher noch nie gehört.

LG
Marianne

Offline geli.G

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Re: Ahnenforschung
« Antwort #149 am: 11.11.15, 21:29 »
Hallo,

ich war gestern im Archiv in Salzburg und hab zehn direkte Vorfahren von mir gefunden..... :D Da ist bestimmt noch mehr zu finden, aber ich war nur einen halben Tag dort und was sind schon drei Stunden.... ::) In einem Buch konnten wir die Schrift kaum entziffern, wir haben gesagt, dass dieser Herr nicht wusste, was er uns jetzt damit antut  ::) 8)
Auf jeden Fall freu ich mich, dass ich wieder was ausfüllen kann in meinem Stammbaum.
Heute war ich dann noch mit meiner Mama bei einer 92-jährigen Verwandten. Ich wollte nicht mehr warten, nicht dass es mal zu spät ist....war auch interessant  ;)
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli