Autor Thema: Probleme in der Schule?  (Gelesen 119250 mal)

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Offline geli.G

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #15 am: 20.08.03, 20:01 »
Hol das Thema jetzt mal von ganz hinten nach vorne...

Wir haben zwar noch lange Ferien, aber nichts desto trotz..... ;)

Meine zweite hat so eine "traumhafte" Lehrerin  ::)(zum Glück haben wir das 1. Jahr schon hinter uns!) und eine Bekannte von mir hat zu ihrer Tochter (geht in die gleiche Klasse) gesagt: "Die Hälfte der Ferien sind jetzt schon rum!"
Darauf bricht die gleich in Tränen aus!!! :\'( :(
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Offline martina

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #16 am: 28.08.03, 19:48 »
ich räum grad ein bißchen doppelte themen auf und kopier deshalb mal hier rein;)


Bäuerinnentreff
   Familie & Co. => Kinderkram => Thema von: Landmama on 25.10.02, 19:57
   

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Titel: Schulproblem mit zweit Klässler
Beitrag von: Landmama on 25.10.02, 19:57
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Hallo,
bin heute ziemlich frustriert, da mich heute Mittag die Lehrerin meines Sohnes (2.Klasse) anrief- sein 1.(allererstes überhaupt) Diktat weise doch ganze 11 Fehler auf !!!!

Schock !

wir haben eine Woche lang geübt (wir wußten welche Wörter drankammen) wie doof !
er konnte sie alle und war auch ganz stolz drauf.
ich dachte an 1-2 Fehler ! :\'(

sonst ist mein kleiner ein waches Kerlchen, der eigentlich ganz fit im Kopf ist !

bringt da ein Förderunterricht (wird in der Schule angeboten) was oder war das nur ein Blackout ?

wer hat denn noch so einen zu Hause ??? :\'(

l



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Titel: Re:Schulproblem mit zweit Klässler
Beitrag von: martina on 25.10.02, 20:19
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Warte doch erst mal ab, wenn es sein erstes Diktat war, dann ist es bestimmt nur die Aufregung gewesen.

Unsere Lehrerin der 1. Klasse hat gleich recht früh mit Übungsdiktaten angefangen, Freitags war Diktattag. Das war gar nicht so schlecht, denn dadurch vergessen die kinder die Angst davor. Jetzt nach Lehrerwechsel in der dritten haben sie heute ihr viertes Diktat geschrieben, und in der Reihenfolge fielen bislang die Zensuren aus, jetzt hoffen wir, daß es nicht so weitergeht, denn eine 4 ist ja dann nicht mehr so lustig.

Und ein Förderunterricht ist ja nix schlimmes, es kann doch nur besser werden.



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Titel: Re:Schulproblem mit zweit Klässler
Beitrag von: Inka on 25.10.02, 21:22
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Hallo Landmama,

ruhig Blut! wieviele Wörter mußte er schreiben? Wenn es zu Hause geklappt hat dann war es vielleicht nur die Aufregung. Die Note ist zwar wichtig, aber nicht in diesem Alter.

Meine Tochter hat immer alles richtig geschrieben, von Anfang an und meinem Sohn war es grad egal ob es richtig oder falsch war. ???
Er ist jetzt 14 Jahre 8.Klasse Gymnasium und jetzt merkt er so langsam, dass ihm Leichtsinnsfehler schaden können. und dann gehts auf einmal. ;D

Beobachte ihn und lobe ihn bei den Übungen.
Lesen hilft viel. Lass dir vorlesen. Ich habe mit meinem Sohn immer Wörter raten gespielt . Das geht überall im Auto bei der Gartenarbeit egal wo. :D
Einer sagt einen Buchstaben und der andere muss ein Wort mit diesem Anfangsbuchstaben sagen. Wer als erster keins mehr weiß hat verloren. Dann kommt ein neuer Buchstabe. Du merkst dabei ob dein Sohn genau hinhört oder ob er schon beim Hören fehler macht.

Liebe Grüße
Heiderose





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Titel: Re:Schulproblem mit zweit Klässler
Beitrag von: Robbylady on 25.10.02, 23:59
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Hallo

Auch meine Tochter ist in der Zweiten.

Ich denke, wenn er die Wörter daheim wusste, war es wirklich nur Aufregung. :-[

Unsere Lehrerin hat eine meiner Meinung nach gute Methode. Alle 14 Tage schreiben sie ein Diktat. Auf dieses wird dann 2 Wochen lang hingearbeitet.

Insgesamt schreiben sie 15 Stück und davon streicht die Lehrererin, 3 Stück weg, die am schlechtesten waren.

So können einzelne Ausrutscher ausgeglichen werden.
Frag doch mal nach ob dies bei Euch nicht auch möglich wäre. Es nimmt meiner Meinung nach ungemein den Leistungsdruck, den wir automatisch aufbauen.

Mach dir nicht den Kopf verrückt wegen einem Diktat und warte einmal die nächsten ab.

Gruss Christa :)



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Titel: Re:Schulproblem mit zweit Klässler
Beitrag von: PeacefulHeidi on 26.10.02, 15:17
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Moin Moin,

ich würd auch sagen, abwarten! Das war bestimmt die Aufregung. Mein Sohn ist auch in der 2. Klasse und die schreiben immer Donnerstags ein Übungsdiktat. Das bereits seit der 1. Klasse.

Auch bei ihm tauchen trotz Übung mal immer unterschiedliche Fehlerzahlen auf. ??? Mal hat er 1 oder 2 Fehler das nächste Mal kommt er mit 8 Fehlern nach Hause. Das ärgert ihn dann um so mehr. Beim nächsten mal übt er wieder mehr und dann sinds wieder weniger Fehler. ;)

Aber seine ersten Diktate waren die reinste Katastrophe damals. Wenn ich ihn dann aber mit meiner Großen vergleiche. Die hatte immer viele Fehler. Erst seit dem sie intensiv Bücher liest, besser gesagt verschlingt, ist das bei ihr besser geworden. ;D









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manurtb

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #17 am: 15.09.03, 14:43 »
Stimmt es, dass in den ersten beiden Klassen die Rechtschreibung egal ist? Ich bin entsetzt über die neue Art, Kinder zu unterrichten!
Ich empfand das Lesenlernen schon viel schlechter, als das Ende der 70ger Jahre bei mir beigebracht wurde, aber das schiesst für mich wirklich den Vogel ab!
Ist das nur in Bayern oder auch in anderen Bundesländern.
Mich entsetzt das vor allem auch deswegen, weil ich mit unseren Azubis (beide über 18) überlege, ob ich denen einen Grundkurs in Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung zukommen lassen soll! Da stehen Noten in Zeugnissen, die überhaupt nicht das bedeuten, was man sich darunter vorstellt.

Offline martina

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #18 am: 15.09.03, 20:23 »

Stimmt es, dass in den ersten beiden Klassen die Rechtschreibung egal ist?


Also bei uns in Niedersachsen hab ich davon noch nix gehört, bei meinem Großen wurde immer auf Rechtschreibung geachtet.

Allerdings machen die auch manchmal "lautgetreues Schreiben" da könnte es schon mal so sein, aber das ist  dazu da, damit die Kinder lernen, genau hinzuhören was gesagt wird.
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Offline geli.G

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #19 am: 15.09.03, 21:53 »

Stimmt es, dass in den ersten beiden Klassen die Rechtschreibung egal ist? Ich bin entsetzt über die neue Art, Kinder zu unterrichten!


Hallo Manu!

Es ist auch in Bayern nicht egal.... ;)

Es wird nur ganz anders gelehrt als noch vor drei Jahren. Ich hab zwar zwei Kinder in der 2. und 4. Klasse, kann aber auch nicht direkt vergleichen, da meine zweite Tochter schon lesen konnte, bevor sie in die Schule kam.... ;D

Also, die haben jetzt eine Anlauttabelle, darauf sind sämtliche Buchstaben zusammen mit einem Gegenstand z.B. F - Fisch, T - Tisch, L - Löwe, usw.

Die Kinder können längst nicht alle Buchstaben, schreiben aber mit Hilfe dieser Tabelle schon im Dezember (September war Schulbeginn) erste Aufsätze schreiben. Natürlich sind da noch viele Fehler drin.  :o

Diese werden aber nicht im Text verbessert, der Lehrer schreibt alles mit PC, natürlich richtig, und klebt es unter den Aufsatz.
Ich finde es jedenfalls unglaublich, was die Kinder da schon für Geschichten geschrieben haben....

Mit den Lernwörtern werdne nach wie vor Nachschriften  gemacht, und da wird genau so korrigiert wie früher. Allerdings kann man die NS nicht mehr auswendig lernen, da die Wörter einfach umgestellt werden - finde ich auch gut!

Angeblich soll die neue Methode ein Vorteil für die Kinder sein, die sich schwerer tun!
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manurtb

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #20 am: 17.09.03, 10:12 »
Hm, das mit den frühen Aufsätzen kenne ich von unserem großen Patenkind in der 3. Klasse auch! Aber der mittlere jetzt in der 1. Klasse hat da ein anderes System irgendwie! Es wurde gesagt, dass es jetzt das neue Lernkonzept sei, dass die Kinder selbst herausfinden müssten, wie etwas richtig geschrieben wird und dass deswegen die Fehler in der Rechtschreibung nicht korrigiert werden. Der Lehrer weigerte sich, weil er das für Quatsch hält! Aber scheinbar hat davon noch niemand etwas gehört, oder?!

Offline Mirjam

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #21 am: 11.11.03, 17:45 »

Doch Manuela, nun mal ruhig Blut.

Von deinen 18jährigen Azubis auf die Lesefähigkeiten der jetzigen Grundschüler zu schließen halte ich für wage.

Die jetzigen Kindergarten - und Grundschularbeit zielt auf eine "phonologische Lautwahrnehmung" ab, d.h. das Kind lernt bereits ohne Schreiben zu können Wörter in Laute zu zerlegen - der Effekt ist für mich als Mutter, das mein Sohn bereits Ende der ersten Klasse hochschwierige, fremde Wörter silbenbetont lesen konnte - wo sich of "Ausländer" die Germanistik studiert haben schwer tun.

Die Rechtsschreibung bei den Wörterheften wird absolut korregiert - nur gibt es eben auch bereits die ersten Brief- und "Aufsatz"übungen wo die Kinder v.a. Sätze selbst erstellen und niederschreiben sollen.

Hier verzichten z.B. beide Grundschullehrerinnen die ich kenne auf eine Rechtschreibkorrektur - weil sie mit so viel Rotstift den Spaß am Schreiben verderben würden -und die Kinder sollen ja v.a. den Spaß am Entwickeln eigener Texte haben - das was Du als Ausbilderin ja auch später haben möchtest.

Das wäre, als wenn man sofort in jedem selbst gemalten Bild noch als Lehrerin herumschmiert und sagt: Die Ohren von Deinem Hund sind zu klein!

Grad heute hatte mein Junior eine Deutschhausaufgabe mitgebracht - wozu wir den Duden heranziehen sollten/mußten, oder wußtet ihr die Mehrzahl von Lexikon? Ja, Lexika - aber auch Lexiken!
Das fangen sie jetzt schon das Üben an (Rechtschreibung selbst nachschlagen) - noch nicht mal Halbjahr 2.te Klasse.

Viele Grüsse

Mirjam
Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

Offline geli.G

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #22 am: 02.12.03, 21:39 »
Ich wollte schon fast eine Box "Probleme mit den Lehrerin" aufmachen....

Katharina, knapp 8 Jahre alt (2. Klasse) kam gestern von der Schule heim. Jedes Kind darf einen Stern aus einem Papier seiner Wahl ausschneiden und verzieren. Dann sollte eine "gute Tat" oder "etwas was man nicht so gerne macht" drauf geschrieben werden.

Das ist übrigens der Adventskalender dieser Klasse. Jeden Tag darf ein Kind ihren Stern aufhängen....

Jedenfalls hat sie sich gestern Abend noch sehr viel Mühe gemacht (goldener Stern, roter Stern etwas kleiner ausgeschnitten und drauf geklebt). In die Mitte hat sie geschrieben: Habe freiwillige den Mülleimer entleert.

Dazu muss ich sagen, dass "Mülleimer entleeren" nicht unbedingt zu den Lieblingsaufgaben meiner Töchter gehört.... ::)

Ich fand´s jedenfallls schön, dass sie´s gestern ohne 2x-lige Aufforferung und ohne murren gemacht hat..... ;)

Jetzt kommt´s:
Ihre Lehrerin sagt erst leise zu ihr: " Das ist aber eine Leistung....für die paar Minuten Arbeit!!!!!! (Erst dachte ich noch, sie wurde gelobt für den schönen Stern!)
Denkst, es war ein anderer Tonfall....

Sie hat´s nämlich vor der ganzen Klasse wiederholt, als "Negativbeispiel"

Katharina kam heute nach Hause und hat soooo geweint :\'(. Und ich mit ihr, weil sie mir so leid tat! :(

Dabei hat ihre Klassenkameradin die gestern dran war, die ausgeleerte Legokiste aufgeräumt. Ist das etwa mehr wert!!!

Ich bekomm echt die Krise mit dieser Frau....
Zum Glück wohnen wir in Bayern und müssen uns nur zwei Jahre  mit der gleichen Lehrerin abplagen.
Das einzig schlechte daran: Meine beiden Kleinen kommen in die Schule wenn sie wieder eine 1. Klasse bekommt.... :o
Ich glaub da flippe ich aus, wenn das noch Jahre so weiter geht!! :o

Tut mir leid, aber das musste jetzt raus...
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Offline geli.G

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #23 am: 03.12.03, 21:12 »

hallo geli,

ich würd an deiner stelle mit der lehrerin ein paar worte wechseln ...


....hab ich ihr ja auch schon vorgeschlagen, aber das will meine Tochter nicht! Ihr ist das ganze einfach furchtbar peinlich, so vor der ganzen Klasse hingestellt zu werden! :-[

Kann ich ja auch verstehen...

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ullireiter

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #24 am: 04.12.03, 08:36 »
Hallo Geli !

Vielleicht erstickt sie bald an ihrer Bosheit ??? ??? ???Judith ist auch schon ganz krank,weil sie jetz nicht mehr weiß was sie schreiben soll.Zum Glück sind ja bald Ferien.
liebe Grüsse ulliR.

Offline martina

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #25 am: 04.12.03, 09:01 »
Letzte Woche stand im Heft meines Sohnes: S. hat keine Hausaufgaben gemacht    Unterschrift. Das ist ja in Ordnung, aber sie hat verlangt, dass solle sein  Vater unterschreiben. Fand ich eine Frechheit. Es gibt doch keine aufgeteilte Erziehungsberechtigung. Außerdem möchte ich nicht, dass meine Unterschrift in Zweifel gezogen wird. Und die Zeiten, in denen der Vater dazu gut war die Kinder nach Feierabend zu züchtigen sind doch wohl auch vorbei.
LG Luna

Luna, in Niedersachsen gibt es ja jetzt auch den Sprachfähigkeitsüberprüfungstest für die 5jährigen, die im nächsten Jahr zur Schule kommen werden.

Ein Fragenkatalog, der zentral in Braunschweig bei der Bezirksregierung erstellt wird. da tauchten dann auch Fragen nach dem Beruf des Vaters auf und was der so macht.

Viele Kinder konten diese Frage nicht beantworten, allein aus dem Grund heraus, daß ihr Vater nicht im familiären Verband wohnt.

Die Konrektorin unserer Grundschule hat sich im Nachhinein in BS geschwert, im Namen der Lehrerschaft. Es sei in Zeiten von Patchwork- und Alleinerziehenden Familien ja wohl absolut überflüssig, solche Fragenstellung zu nehmen, weil sowohl für Schüler als auch Lehrer dort peinliche Situationen entstehen würden... Solche Sachen gingne die Lehrer allgemein nichts an.

Über so eine Ansicht der Lehrerin würde ich mich auch aufregen!!! Die Erziehungsberechtigten sind idr gleichberechtigt und so sollte eine Unterschrift jawohl reichen.

Im Prinzip unterstellt sie Dir ja wohl, daß Du Deinen mann nicht informierst, darüber daß Euer Sohn keine Hausaufgaben macht? Das wäre, wenn es so sein sollte, jwaohl Eure ganz alleinige Sache, oder?

*grrr LEHRER *

(Oh sorry, daß war jetzt ein Berufs-Vorurteil ::) also nicht ganz ernst nehmen;) )


« Letzte Änderung: 04.12.03, 09:02 von martina »
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Offline Marina

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #26 am: 05.12.03, 18:38 »
Unsere Tochter hat so eine Schreckschraube als Handarbeitslehrerin (4. Klasse). Die Dame sollte eigentlich seit heuer in Pension gehen. Angeblich lief sie aber von Pontius zu Pilatus, um noch ein Jahr machen zu dürfen. Das hat leider auch geklappt.
Die Kinder von der 1. bis zur 9. Klasse, die sie unterrichtet, haben Schwierigkeiten mit ihr. Sie brüllt die Kinder dermaßen an (meist wegen Nichtigkeiten), so daß die Kinder regelrecht Angst vor ihr haben.

Meine Tochter hat Dienstags Handi und bereits ab Samstag treibt es sie, hauptsächlich abend vor dem Einschlafen, herum, ob sie auch ihre Hausaufgabe richtig gemacht hat, ob Frau S. auch nicht wieder mit ihr schimpft, ob Frau S. hoffentlich nicht mir den anderen schreit, usw.

Ab Montag abend ist dann Bauchweh angesagt.

Letzte Woche beim Elternsprechtag waren eine Unmenge von Müttern und Vätern vor ihrer Tür gestanden um sich zu beschweren. Aber es hilft alles nichts. Sie kann angeblich gar nicht verstehen, warum die Kids Angst vor ihr haben. Sooooo schlimm ist sie doch gar nicht!! (Sagt sie  >:()

Aber irgendwas stimmt doch nicht, wenn ein Kind Angst vor einer Lehrkraft hat.
Ich hatte selbst zwei Jahre so einen Kolleriker als Klassenlehrer. Der brüllte, daß die Fensterscheiben klirrten.

Marina

Offline geli.G

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #27 am: 05.12.03, 21:40 »

Sie brüllt die Kinder dermaßen an (meist wegen Nichtigkeiten), so daß die Kinder regelrecht Angst vor ihr haben.

Meine Tochter hat Dienstags Handi und bereits ab Samstag treibt es sie, hauptsächlich abend vor dem Einschlafen, herum, ob sie auch ihre Hausaufgabe richtig gemacht hat, ob Frau S. auch nicht wieder mit ihr schimpft, ob Frau S. hoffentlich nicht mir den anderen schreit, usw.



...das kenn ich, nur leider handelt es sich bei uns um die Klassenlehrerin und die hat man ja nicht nur 1x die Woche....!!! ::)

Bein uns ging das vier Monate ganz extrem, dann war ein Elternabend bei dem von 24 Kindern 22 Mütter und 4 Väter da waren. Da ging´s dann ziemlich rund, und seither ist es etwas besser. :-\


hallo geli,

ich würd an deiner stelle mit der lehrerin ein paar worte wechseln ...


Hallo Lucia,das hab ich heute gemacht... ::)
Es war echt der Hammer! Die hat mit jedes Wort im Mund verdreht.  :o
Ich hab sie dann gefragt, wie sie bewerten will welche Arbeit für ein Kind eine Leistung ist. Darauf meinte sie nur: Wenn ein Kind drei Tage keine Süßigkeite ißt, das wäre schon was.
Da frag ich mich aber schon, was das soll. Eines meiner Kinder kann sehr gut ohne Süßigkeiten leben (zumindest einige Zeit!) ist das dann eine Leistung drei Tage ohne?
Oder ohne Fernsehen, das ist auch eine Leistung (im Sommer schauen meine Kinder so gut wie gar nicht!)

Zum Schluß meinte sie noch, wenn ich aus einer Mücke einen Elefanten machen würde, dann läßt sie solche Sachen halt. Punkt, dreht sich um, und geht!!!

Jetzt hör ich lieber auf, das regt mich sowieso schon den ganzen Tag auf!!!  ::)








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clem

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Re:Probleme in der Schule?
« Antwort #28 am: 08.01.04, 15:36 »
Hallo,

ob das , was ich berichten wollte wirklich hierhin gehört, weiß ich nicht, aber in die anderen Boxen passte es irgendwie auch nicht.

Unser Jüngster geht in den Schulkindergarten.Sie haben 2 Klassen mit je 14 oder 15 Kindern.Das finde ich ganz klasse, denn so ist  intensive Betreuung der Schüler  möglich.
Heute gabs ein Schreiben der Schule. Die Lehrerin der Parallelklasse fällt durch Krankheit längerfristig aus.
Der Antrag der Schule auf Zuteilung einer Vertretungslehrerin ist durch das Kreisschulamt abgelehnt worden.Schon am Schuljahresbeginn ist uns mitgeteilt worden , dass unsere Schule nur die gerade notwendige Lehreranzahl hat und somit kein Förderunterricht , geschweige denn AGs angeboten werden können.
Unsere Schule verfährt jetzt wie folgt mit den SKG-Kindern:
Es wird KEINE große Klasse gebildet.
Die eine SKG-Lehrerin übernimmt den gesamten Unterricht.
Da man die Busfahrmöglichkeiten berücksichtigen muss,werden 2 neue Gruppen gebildet, die dann jeweils nur noch 3 Stunden Unterricht pro Tag haben.
Also Gruppe 1  erste bis dritte Std, Gruppe 2 vierte bis sechste Std.
Ergebnis : immer noch kleine Klassen,
                nicht stetig wechselnde Lehrerinnen,sodaß ein kontinuierlicher Unterricht geboten wird,

aber        der Klassenverband wird gestört,
              statt vorher 22 Std gibt es nur noch 15 Std.

Mit unserer Schule bin ich soweit einverstanden, weil sie sich bemühen, aus dieser Situation das Beste zu machen.
Den Schwarzen Peter kann ich vermutlich auch nicht dem Schulamt zuschieben.Den haben aus meiner Sicht unsere Politiker verdient, weil sie meinen , an Lehrern sparen zu müssen.Und dann wundern sie sich über die Ergebnisse von PISA......

Clem

Offline martina

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Re: Probleme in der Schule?
« Antwort #29 am: 07.10.04, 16:03 »
Wie motiviert man ein Kind nach einer verhauenen Arbeit?

Mein Großer brauchte ja bislang NIE was tun für die Schule, aber nun nach dem Wechsel gehts ja auf dem Gymnasium anders rund als in unserer kleinen Dorfschule  :-\

In Mathe jetzt hat er sich die Aufgaben nicht richtig durchgelesen, somit total falsch die Aufgaben gebaut und der Rechenweg? Wozu muß man den denn aufschreiben? Hat die Lehrerin aber extra drauf hingewiesen, schreibe den THERM auf! Muß man nur eben wissen was das ist, oder? Sie hat für eine Aufgabe sogar ein Schema vorgezeichnet, nachdem die anderen Aufgaben zu lösen gewesen wären.

Deutsch-Nacherzählung war auch nicht so doll, auf einmal wird nämlich auch die Zeichensetzung bewertet, ::) Rechtschreibfehler ja sowieso und nun auch noch der Ausdruck im Aufsatz... *uiuiui*

Mein Problem an der Sache: wenn ich ihm seine Fehler erklären oder darüber reden möchte, wie er das in Zukunft anders machen kann, heult er gleich rum und meint, ich würde nur meckern. Tu ich ja nicht, DAS hört sich anders an. Aber Schuld hat ja nur die doofe Mathe-Lehrerin, was denkt die sich, in seinem Mathe-Heft solche Romane in ROT zu schreiben, wie sieht das denn aus, kann die denn nicht einfach nur die Fehler anstreichen...?

Heute nun stand eine Englisch-Arbeit auf dem Programm, da meinte er vorher, das könne er alles, die Vokabeln hätte er alle gelernt. Es war aber kein Vokabeltest. Heute mittag standen die Zeichen auf Sturm, er hatte eine Saulaune, von 3 Aufgabenblättern nur 2 geschafft, eine Aufgabe gar nicht verstanden... und Schuld hat wieder der Lehrer, weil der erst so lange erklärt habe, was sie tun sollten, klar das dann die Zeit nicht reiche...

Bor, mir wird flau im Magen, wenn er diese Arbeit wiederbekommt und die dann auch nicht gut wird?

Klar, er muß etwas mehr lernen vor den Arbeiten als bisher, aber wie tröste und motiviere ich ein Kind, was nach einem Fehlschlag - und so bewertet er alles was schlechter als 3 ist, weil er es tatsächlich nicht kennt - total abblockt und niemanden an sich ran läßt??? Ich merke ja, daß er mit sich nicht zufrieden ist, aber er sieht seine Fehler nicht und läßt sich erst recht nicht darauf hinweisen?

Seine Lehrer und ich reden seit 4 Jahren, daß er versuchen muß, sauberer und leserlicher zu schreiben. Er blockt ab, noch mehr ginge nicht. Zu dem schreibt er sehr klein. Prompt waren einige Fehler sowohl in Deutsch als auch in Mathe, Wörter oder Zahlen, die einfach nicht lesbar waren! Aber sowas will er einfach nicht kapieren?

Er tut mir so leid und gleichzeitig macht es mich rasent, wenn er da so in seinem Loch sitzt und nicht wieder raus kann, weil er sich nicht helfen lassen will.

*puh* Danke fürs Lesen ;-)
« Letzte Änderung: 07.10.04, 16:06 von martina »
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