Autor Thema: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine  (Gelesen 10905 mal)

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Offline LunaRTopic starter

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Jetzt mach ich hier noch mal ein Thema auf, falls es stört, bitte ich die Moderatoren es einem passendem Thema zuzuordnen  :)

Auch wollte ich es nicht einfach Plauderecke nenne, in diesem Zusammenhang.

Mich bewegt nur so viel, dass ich mal los werden möchte.

Wir Älteren haben noch sehr viel über  die Kriegserfahrungen unserer Eltern und Großeltern aus deren Erfahrungen mitbekommen. Zu unserer Zeit war Frieden zu haben und zu erhalten ein ganz wichtiges Ziel. Schon seit einigen Jahren ist mir aufgefallen, dass der Ton rauher wird. Die jüngere Generation ist im Frieden aufgewachsen und wagt von daher auch eher ein wehrt euch oder das dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Während wir Älteren mehr Hoffnung auf die Diplomatie setzen und die  - vielleicht unberechtigte - Hoffnung hatten, dass auch Rußland so handelt. Schließlich haben auch die Russen sehr unter dem 2. Weltkrieg gelitten. Aber was jetzt passiert kommt von Putin und seinen Freunden. Das Volk steht nicht geschlossen hinter ihm. Ich muss zur Zeit an die Worte meines Vaters denken. Er war u. a. in Rußland als Soldat. Er sagte, die russischen Soldaten waren nicht meine Feinde. Ich finde es wichtig, auch jetzt im Ukrainekrieg das zu unterscheiden.

Eine andere Sache, die ich erlebe, ist die Angst der jungen Leute. Unsere ST, die jüngste hier im Haus, hat erst mal ein paar Tage geweint, weil jetzt Krieg ist. Sie ist sehr beunruhigt und erschüttert. Sind wir alles, aber sie viel existenzieller. Wenn man die Zeitungen liest, könnte man auch meinen, der Krieg ist schon bei uns. Da frage ichmich, wie geht es den KIndern und Jugendlichen, die schon in zwei Jahren Corona so viele Einschränkungen für einen langen Zeitraum ihres Lebens erfahren mussten, wenn jetzt das nächste Unheil auf sie zukommt. Verlieren sie die Hoffnung auf die Zukunft? Was kann man sollte man tun, damit sie besser damit umgehen können, nicht ihre Freude und Zuversicht verlieren?
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Offline gschmeidlerin

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #1 am: 28.02.22, 12:28 »
Liebe Luna,

du sprichst was ganz wichtiges an. Meine Gedanken sind ähnlich wie deine. Da ich auch Kinder im Haus habe, haben wir natürlich auch über Krieg gesprochen. Mit meinem Jüngsten habe ich ein paar mal die Nachrichten verfolgt und ihm auch vieles erklärt, er wollte das natürlich von sich aus, von der Dauerschleife gestern aber habe ich ihn ferngehalten.
Wir haben ihm gesagt, dass wir sehr darauf vertrauen, dass alle westlichen Staaten zusammenhalten und Putin stoppen können.
Das ist auch mein Glaube.
Mein Jüngster meinte vorgestern wörtlich, wir können jetzt wirklich nur beten das alles gut geht, darin habe ich ihn natürlich bestärkt. So haben wir das Gefühl, wenigstens einen Beitrag zu leisten.
Auch habe ich der Caritas Geld für die Ukraine geschickt, viel mehr fällt mir jetzt nicht ein.

Auch unsere älteren Kinder sind sehr besorgt aber nicht hysterisch, auch sie vertrauen darauf, dass man Putin irgendwie wird stoppen können und verfolgen das Geschehen sehr genau.

Ich wünsche uns allen, dass wir den Mut nicht verlieren und für den Frieden eintreten.

Eva

Offline frankenpower41

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #2 am: 28.02.22, 16:09 »
...Deinen Schlusssatz kann ich nur unterschreiben.

Hab vorhin kurz in Nachrichten geschaut, meide ich ansonsten, da fordert der Ukrainische Präsident dass er jetzt mit Sonderverfahren schnellstmöglich in die EU aufgenommen werden will.
Da bin ich überhaupt nicht dafür, die EU ist jetzt schon schwierig genug  man kann auch ohne da dabei zu sein gute Beziehungen pflegen.   Sind ja auch andere europäische Staaten nicht dabei  (Schweiz....).
Ich finde auch dass das was ist, was die Beziehung zu Russland zusätzlich belasten kann. (unabhängig von Putin)

Offline Maja

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #3 am: 28.02.22, 20:24 »
Marianne das sehe ich auch so.
Der Ukraine jetzt helfen ist richtig, aber ein Schnellschuss jetzt um das Land zu EU Land zu machen , ich bin da nicht so überzeugt. Eher ein neutrales Land.

Offline gschmeidlerin

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #4 am: 02.03.22, 10:27 »
Ich find es aber richtig, dass man Beitrittsverhandlungen in Aussicht stellt.

Es sind ja auch die baltischen Staaten Mitglied der Union, auch dass hat Russland nicht gefallen. Ist es unser Problem, dass Russland nicht attraktiv ist für andere Staaten?

Offline gatterl

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #5 am: 02.03.22, 10:35 »
Sehe ich wie du Eva
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Florian Schroeder

Offline Steinbock

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #6 am: 15.03.22, 09:33 »
Marianne das sehe ich auch so.
Der Ukraine jetzt helfen ist richtig, aber ein Schnellschuss jetzt um das Land zu EU Land zu machen , ich bin da nicht so überzeugt. Eher ein neutrales Land.

Sah und sehe ich weiter so.
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Offline LunaRTopic starter

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #7 am: 19.03.22, 11:26 »
Hier war schon vergangene Woche in der Zeitung zu lesen, dass die ersten Flüchtlingskinder bereits eingeschult bzw. in den Kingergarten gekommen sind. Meine Gedanken waren, so schnell, ob die nicht erst mal einige Zeit brauchen um zur Ruhe zu kommen?

Gestern hörte ich von einer anderen Seite der Sache, aus einer Gemeinde, in der schon eine Reihe von Flüchtlingen angekommen/aufgenommen wurden, freiwillig. Unter jungen Müttern kommt Unmut auf. Dort sind einige, die müssen demnächst nach einem Jahr Mütterzeit wieder arbeiten gehen, haben aber keinen Kita-Platz bekommen. Sie sollten sich eine Tagesmutter suchen. Eine hat es mit BEziehungen geschafft, einige Dörfer weiter, die anderen haben jetzt Kita-Plätze bekommen, auch mehrere Ortschaften entfernt. Da kommt schlechte Stimmung auf.

Ebenso dachte ich es schon, als in einer anderen Box berichtet wurde, dass nur möblierte, geschlossene Wohnungen für die Unterbringung gesucht werden. Hier ist Wohnungsknappheit und viele mit wenig Geld oder mehreren Kindern suchen schon lange erfolglos. Da frage ich mich schon, ob man die Anforderungen (von Seiten unseres Staates) unbdingt so hoch hängen muss? Vermutlich kommet mit den  Flüchtlingen (wieder) eine große Sache auf uns zu. Es sit zu bezweifeln, ob die, die jetzt noch alle an Rückkehr denken, es dann auch wollen oder überhaupt können. Dann muss man auch an den sozialen Frieden denken.
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Offline Beate Mahr

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #8 am: 19.03.22, 11:35 »
Hallo

ich bin auf FB über einen Text gestolpert ...

Zitat

Am Eingang des Gedenkparks in Kiew steht eine Skulptur eines extrem dünnen Mädchens mit sehr traurigem Blick,
das eine Handvoll Weizen in den Händen hält. Hinter ihrem Rücken befindet sich die Kerze der Erinnerung.
Dieses Denkmal erinnert an den Holodomor. Was ist der Holodomor?

Nach Ende des Ersten Weltkriegs war die Ukraine ein unabhängiger Staat,
wurde aber 1919 von der Sowjetunion in die Gemeinschaft der Sowjetstaaten „eingesogen“.
Die Ukrainer betrachteten sich als mitteleuropäisches Land, wie Polen,
und nicht als osteuropäisches Land, wie Russland.
Sie versuchten, die Unabhängigkeit der Ukraine wiederherzustellen.
Um die Kontrolle über Europas Hauptgetreidequelle nicht zu verlieren,
nahm Stalin 1932 den ukrainischen Bauern das Getreideland und auch das gesamte Getreide weg,
wodurch eine künstliche Hungersnot entstand.
Ziel war es, "den Ukrainern beizubringen, klug zu sein",
damit sie sich nicht länger gegen Moskau stellen würden.

Die Menschen, die in Europa das meiste Getreide produzierten, blieben so ohne einen Krümel Brot.
Der Höhepunkt des Holodomor war im Frühjahr 1933.
In der Ukraine starben damals jede Minute 17 Menschen an Hunger,
 jede Stunde mehr als 1.000 und jeden Tag fast 24.500! 
Die Menschen verhungerten buchstäblich auf den Straßen.
Stalin siedelte Russen in den leergeräumten ukrainischen Dörfern an.
Während der nächsten Volkszählung gab es einen enormen Bevölkerungsmangel.
Deshalb annullierte die Sowjetregierung die Volkszählung,
zerstörte die Volkszählungsdokumente und die Volkszähler wurden erschossen
oder in den Gulag geschickt, um die Wahrheit zu verbergen.

Heute stellen 28 Länder auf der ganzen Welt den Holodomor als Völkermord an den Ukrainern dar.
In der Schule konnte man nichts darüber lernen, weil fast alle Beweise vernichtet
und die Opfer jahrzehntelang vertuscht wurden.
Bis heute werden Massengräber freigelegt.

Aber: Jetzt werden Bücher geschrieben. Jetzt werden Filme gedreht.
Der Holodomor brach damals den ukrainischen Widerstand,
aber er machte den Wunsch nach Unabhängigkeit der Ukraine von Russland ewig.

**Unbekannter Autor

Ich habe das Wort Holodomor schon gehört ...
in Zusammenhang mit Berichten von Kriegsgefangenen in Russland (Onkel von GöGa)
aber ich weiß nicht so wirklich was das war ... keine Ahnung ...

Zitat

Der Begriff Holodomor (ukrainisch Голодомор ‚Tötung durch Hunger‘; russisch Голодомор Golodomor)
bezeichnet den Teil der Hungersnot in der Sowjetunion in den 1930er Jahren in der Ukraine.
In dieser Sowjetrepublik fielen dem Hunger schätzungsweise drei bis sieben Millionen Menschen zum Opfer.
Die Ukraine bemüht sich seit der Unabhängigkeit 1991 um eine internationale Anerkennung des Holodomors als Völkermord,
doch ist diese Bewertung bis heute umstritten.

Dann habe ich irgendwo gelesen, dass Putin Getreide aus der Ukraine *klaut* ...
>>Das russische Militär nutzt den Handelshafen der von ihnen besetzten ukrainischen Stadt Berdjansk
und exportiert von dort aus ukrainisches Getreide. Dies berichtete „Radio Svoboda“ (Radio Liberty)
und zitiert einen Bewohner von Berdjansk, der im Hafen arbeitet.<< ...

Also ich hab erst vom Getreideklau gelesen ... da war ich schon richtig sauer ...
und dann bin ich über den Text oben gestolpert ...

die Geschichte wiederholt sich ...

Putin träumt von *seinem* Imperium von 1914
:'( :'( :'( :'( :'(



Schlimm ...

Aber ... in Deutschland kann man sich Flächenstilllegung und Brache erlauben ...

Bleibt gesund
Beate 
Entscheidend ist nicht, ob man kritisiert wird;
entscheidend ist, ob die Kritiker die Mehrheit bilden.

© Ernst R. Hauschka

Offline LunaRTopic starter

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #9 am: 22.03.22, 16:17 »
Heute ist hier Gedenktag der Bombardierug unserer Kreisstadt. In nur 15 Minuten wurden über 70 % der Fachwerkhäuser zerstört, starben über 1000 Menschen im Feuer, wurden mehr als 40 % der damals gut 70.000 Personen zählenden Einwohner obdachlos.

Es hat lange gedauert, bis diese Menschen wieder ein Zuhause hatten. Auf dem Hof meiner Großeltern kamen damals 9 Personen unter. Die letzten gingen erst nach 9 Jahren. Kurze Zeit später kamen die Flüchtlingszüge jeden Abend mit der Bitte um Unterkunft. Aus meiner Kindheit kann ich mich noch an Trümmergrundstücke in der Stadt erinnern.

Ich bin mit diesen Geschichten aufgewachsen  :'( Heute in der Zeitung Interview mit  Überlebenden, damals noch Kinder, heute alte Leute. Für sie ist es ganz furchtbar, dass sich so etwas wiederholt. Wir wissen aus der Geschichte, dass ein Krieg mit dem Kriegsende noch lange nicht vorbei ist. So viele Jahre für den Wiederaufbau, teiweise Generationen, bis die Menschen der beteiligten Länder wieder halbwegs normal miteinander umgehen können. Gar nicht zu reden von den körperlichen und seelischen Leiden, die oft bis ans Lebensende bleiben.  :'( :'(

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Offline Steinbock

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #10 am: 22.03.22, 16:40 »
Von diesem Holodomor habe ich dieser Tage auch gelesen. - Jetzt bekomme ich allmählich eine
Ahnung davon, was die Ukrainer geprägt hat....  :'(
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Offline LunaRTopic starter

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #11 am: 22.03.22, 16:59 »
Von diesem Holodomor habe ich dieser Tage auch gelesen. - Jetzt bekomme ich allmählich eine
Ahnung davon, was die Ukrainer geprägt hat....  :'(


Ich habe es auch nachgelesen. So etwas prägt sich tief in die Seele eines Volkes ein.
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

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Offline frankenpower41

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #12 am: 22.03.22, 18:01 »
"Das letzte grüne Tal"
Unter Bücher von Suederhof empfohlen.
Geht um diese Thematik.
Hab nämlich heute überlegt mir das Buch zu holen. (unabhängig vom jetzigen Krieg)

Meine SM war bei Kriegsende 16, sie ist noch sehr klar im Kopf und erzählt noch viel von dieser Zeit.
Einquartiert waren hier 3 Familien, teilweise bis in die 1960er Jahre.
« Letzte Änderung: 22.03.22, 19:35 von frankenpower41 »

Offline Lulu

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #13 am: 24.03.22, 16:33 »
Ich habe mir ein bischen Entzug von den Medien verordnet. Am Anfang habe ich noch alles gelesen....in der Zeitung, im Netz....ständig Nachrichten gehört...
habe gemerkt, das setzt mir sehr zu. Ich hab jetzt ein paar mal so schrecklich geträumt.

Träume immer von meiner Mutter und wie wir fliehen müssen und sie immer hinfällt.....grausam. Der Traum ist schon so fürchterlich, wie muss es den Menschen dort gehen in der Realität....ist fast nicht auszuhalten.




Offline gatterl

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Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Antwort #14 am: 24.03.22, 16:38 »
Ich habe mir ein bischen Entzug von den Medien verordnet. Am Anfang habe ich noch alles gelesen....in der Zeitung, im Netz....ständig Nachrichten gehört...
habe gemerkt, das setzt mir sehr zu. Ich hab jetzt ein paar mal so schrecklich geträumt.

Träume immer von meiner Mutter und wie wir fliehen müssen und sie immer hinfällt.....grausam. Der Traum ist schon so fürchterlich, wie muss es den Menschen dort gehen in der Realität....ist fast nicht auszuhalten.
Mir geht es wie Dir Lulu.
Ich versuche, mich nur einmal am Tag mit den nötigsten Infos zu versorgen und eigentlich ist mir schon das zu viel.
Und diese Träume....ich denke immer an die Mütter/ die Eltern, die jetzt um ihre Söhne bangen, die Ukrainischen und die Russischen. Furchtbar. :'(
Manche Menschen können nichts mehr wahrnehmen ausser ihrer eigenen Befindlichkeiten
Florian Schroeder