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Freinacht/Walpurgis - die Nacht in den 1. Mai

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Morgana:
ich finde irgendwo hat es seine Grenzen.
Wenn über Zäune gestiegen wird, dabei durch Gemüsebeete gelatscht
die Sachen bei anderen Leuten in Hecken oder Blumenbeete geworfen werden
und man sich das nicht mehr holen kann ohne fremde Grundstücke durchsuchen zu müssen.

Dazu war bei uns in einem Jahr einiges hinterher kaputt.
Das war dann das was das Faß zum Überlaufen gebracht hat. Da gabs eine Anzeige.
Ein paar Leute (diejenigen deren liebe Kinderchen das waren) haben sich erst drüber aufgeregt,
von wegen Brauchtum und man soll halt sein Zeug verräumen oder wieder suchen.
Waren dann aber doch erschrocken, als ihnen die Polizei aufgezählt hat was  wie
vorgefallen ist und wie hoch der geschätzte Schaden sein wird.
Es waren an die tausend Euro. Denn es hatten sich dann auch noch andere gemeldet.
Von kaputten Wäschespinnen, Blumentöpfen  war alles dabei.
Die waren froh, dass denen mal einer auf die Finger geklopft hat.
Seitdem ist nie mehr sowas vorgekommen.

Ich habe kein Problem, wenn ich irgendwo was suchen oder holen muss.
Bei uns lehnt auch grad ein Gartentor..ja das stellt man halt dann so hin, dass die anderen es sehen
und derjenige dem es gehört es wieder mitnehmen kann.




pauline971:
Morgana ich hab deine Beiträge geles3n und bin entsetzt.  :o
Der Spaß und die Freiheit hört da auf wo andere geschädigt werden. Das hat mit Spaß oder Streichen nix zu tun. Würde ich auch anzeigen. Lachen kann man wenn z.B. dein Gartentürle mit dem des Nachbarn getauscht ist oder Blumentöpfe vertauscht  oder so weiter. Das ist lustig, aber Eigentum eines anderen zerstören....

Morgana:
Genau so soll es sein.

Normalerweise wird das was man nach einer Freinacht  auf seinem Grundstück findet und einem nicht gehört.
gut sichtbar an den Rand gestellt, dann holt sich derjenige das wieder und gut.

Aber bei bestimmten teureren oder schönen Sachen, wie Vogeltränken usw wurde das
in der letzten Zeit schon gerne mal vergessen.

Damals als es so schlimm war, wurden bei meiner Mutter Blumentröge die über 40 Kilo wogen über den Zaun
gewuchtet. 

Maja:
das kennt man bei uns Gott sei Dank gar nicht.
Frueher   als noch bei Brautleuten das Aufgebot im Gemeindekasten ausgehängt wurde, haben die jungen Burschen in der Nacht , alles was sie finden konnten bei den Brautleuten am Hof,unter den Gemeindeaushangkasten gestellt. Das hat man den Stützeln genannt. war auch manchmal ärgerlich. Gibt's auch nicht mehr.

Morgana:
das kenne ich jetzt nicht, aber dafür gabs bei uns öfter mal Kalkstriche bei der Hochzeit
die schon mal einige Kilometer lang sein konnten.

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