Autor Thema: Probleme mit den ständigen "Besuchen" der Schwägerinnen  (Gelesen 50089 mal)

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Offline fanni

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Hallo Gräfi, viel Gutes ist schon geschrieben worden,

nur noch ein Tip vonmir: immer das Gespräch suchen, mit dem Partner sowieso aber auch mit den Eltern und mit den Schwägerinnen.........Gefühle mitteilen (z.B. bei der Bürosache),
klare Absprachen und Grenzen (die aber dann jeder einhält).

Das gilt auch für deinen Freund, lass ihn die Sachen mit seinen Eltern und Schwestern vorrangig (natürlich in Absprache mit dir) selber regeln.

Herzliche Grüße von Fanni

Offline frankenpower41

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Was mir immer noch nicht klar ist, ist wie das mit Übergabe eigentlich laufen soll.
Auf der einen Seite heisst es, der Betriebsleiter soll am Hof wohnen, was auch richtig ist.
Ich würde mich an Stelle von Deinem Freund nicht drauf einlassen dass der Hof an beide übergeben wird.
Da sind die zukünftigen Probleme doch schon fast vorprogrammiert und Schwägerin wohnt ja schließlich nicht am Hof.
Wie ich es verstanden hab, berichtige mich bitte wenn das falsch ist, hat nur dein Freund eine landwirtschaftliche Ausbildung.
Deine SE sind vermutlich auch noch nicht so alt und die Großeltern leben auch noch. Da müssen ja die SE noch lange mitarbeiten bis zur Rente. Wenn die Hilfe einer Schwester wegen Arbeit nötig ist, dann kann man die doch auch einstellen, wozu muss die mit in GBR sein?
Zum täglich essen kommen und Kinder abladen kann ich nur sagen, das ist Sache Deiner SM, aber ich würde den Töchtern mal den Marsch blasen, unangemeldet zum Essen kommen und dann springen müssen dass es reicht, das würde ich denen nicht durchgehen lassen. Die futtern sich anscheinend daheim alle durch.
Wie schon geschrieben, auch wenn ich gut verstehe wie es Dir damit geht, regeln müssen das Andere.

Offline suederhof1

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Mein erster Gedanke ..sorry... haben die alle kein Zuhause. ???  ;)

@Gräfi, du hast als "Aussenstehende"  einen schweren Stand.
Bist du mit deinem Freund einig, klappt das. :D
Vielleicht ist es den Schwägerinnen noch gar nicht so aufgefallen/eingefallen, das diese ständigen Dauerbesuche der SM völlig fertig machen.
Schliesslich ist sie auch nur ein Mensch.
Ich würde vorsichtig anfragen, ob man die Besuche nich koordinieren kann und das alle bei den Mahlzeiten mithelfen können,
evt. auch mal was mitbringen.wenn sie schon so lange bleiben wollen.
Mütter sagen da nicht immer etwas.
Bei der Kinderbetreuung unterstützen ist ja normal,aber so artet es auch schon aus.
Ich versteh auch nicht, warum die Schwestern mit in den Betrieb eingebunden werden sollen.
Dein Freund ist doch mit den Eltern dafür zuständig.
Eine glatte Trennung /Auszahlung war da schon sinnvoller für die Zukunft des Betriebes. 

Ich wünsch dir jedenfalls viele gute Nerven .

LG Barbara

Offline Sternschnuppe

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Ich kann dich mehr als gut verstehen,

bei mir war einfach die Situation - alle 4 haben nicht mitgeholfen - da hat man schneller mal was sagen können,
meiner Schwägerin wäre niemals eingefallen im Stall  mitzuhelfen, auch damals nicht als sie noch zuhause wohnte
ich 2 kleine Kinder hatte und der SV an Krebs erkrankt war - sie hat den Fernseher vorgezogen...........

Ich war immer sehr hin und hergerissen, und auch sehr oft genervt

Hab auch manchmal was gesagt - in gutem - aber wenn ich es zu einer Schwägerin gesagt habe wussten es am
nächsten Tag die 3 anderen auch - da überlegt man es sich beim nächsten Mal

irgendwann stumpft man ab...........

Heute geht es mir richtig gut - wenn ich da 15 Jahre zurückdenke.............

2 Schwägerinnen haben auch in Familien eingeheiratet und haben plötzlich dasselbe Problem als ich damals :o
1 Schwägerin kommt noch regelmäßig mit den Kindern - aber ist ok für mich
die andere lässt sich nicht blicken, denn es könnte Arbeit geben - meine SE sind nicht mehr die Jüngsten


Offline Sternschnuppe

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Noch eine kleine Ergänzung............

meine SM wollte es immer allen recht machen - die eigenen Töchter kommen lassen obwohl sie arbeitsmäßig voll eingespannt war

war und ist mir aber immer eine gute SM - hat mich viel unterstützt - auch mit den Kindern............

da hab ich dann über vieles hinweg gesehen ;-)

Offline Reka1200

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Hallo,

@Frankenpower41: also der Hof soll an meinen Freund übergeben werden (alleine). Er hat Ausbildung, Techniker- und Meisterschule gemacht und ist auch seit eineinhalb Jahren offiziell als Ausbilder eingetragen. Wenn neue Äcker, Wiesen, Wälder gekauft werden, dann auch auf seinen Namen.
Seine Schwester soll (lt. Meinem Freund) nicht mit in die GbR einsteigen, sondern vielmehr als AN einsteigen. Obwohl sich das lt. Ihrer eigenen Aussage schon anders angehört hat („Wenn sie mit einsteige, dann müsse sie mit ihrem Mann auch noch nachträglich einen Ehevertrag machen…“ „Wenn ich mal das Sagen hab, dann zieh ich ihm das vom U-Lohn ab…“ usw.). Aber darüber habe ich mal mit ihm gesprochen und darauf will er sich nicht einlassen.
Meine SE sind beide Mitte/Ende 50. Bis zur Rente wollen beide mitarbeiten und solange soll der Betrieb auch nicht komplett übergeben werden.
Ja, die Großeltern sind auch noch da, machen aber nichts mehr. Für sie muss meine SM auch mitkochen und sie sonst versorgen und sich um Arzttermine, Rezepte usw. kümmern. Das kommt noch belastend zu den ganzen anderen Umständen dazu.
Ich werde mich garantiert nicht in die Nesseln setzen und meinen Schwägerinnen was antragen.  :-X Das ist nicht meine Sache. Mir tut es einfach nur weh, zu sehen wie es meiner SM mit der ganzen Situation geht und wie gereizt sie in den letzten Monaten ist. Ich hab sie nämlich wirklich gern und verstehe mich gut mit ihr.
Ja, die kommen fast täglich zum Essen und „futtern sich durch“. Und jammern dann noch darüber, dass sie kein Geld haben… das kann ich mir nicht anhören. Wenn ich bedenke, wie viel Geld ich wöchentlich für Lebensmittel ausgebe und was sie sich einsparen, müssten sie ganz leise sein.

@fanni: Ja wir reden seit ein paar Wochen fast ständig darüber. Aber irgendwie stecken wir einfach fest, also wir kommen mit unseren Gesprächen nicht so richtig weiter. Aber ich habe schon wirklich ein paar gute Ratschläge und Ideen bekommen, auch von dir – danke –, und damit werde ich mich heute Abend nochmal mit ihm zusammensetzen.

@suederhof1: Dein erster Satz ist einfach klasse! Der ist mir auch schon so oft über die Lippen gekommen, natürlich nur im Beisein meines Freundes. Er versteht das auch nicht. Denn das ganze läuft auch so weiter wenn die Männer der Schwägerinnen Urlaub haben. Dann sind die einfach auch hier. Ich bin froh über jede Minute, die wir zu dritt bzw. zu zweit haben. Ich dachte eigentlich immer, dass das jedem Paar bzw. jeder Familie so geht… ???
Ich weiß, dass ich mich aus der ganzen Sache total raushalten sollte und das machen nach außen hin auch, nur ggü. Meinem Freund kann ich da einfach nicht ruhig bleiben. Wir sind uns ziemlich einig, nur an ein paar Punkten müssen wir nochmal reden…
Ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Ich könnte mal ein direktes Beispiel geben:
Meine Schwägerin Nr. 2 und ich kommen vom Einkaufen. Wir waren nur kurz weg und damit wir keine Sitze umbauen müssen haben wir die zwei Kids bei meiner SM gelassen. Sie bietet sich da auch immer gleich an und drum hab ich auch nachgegeben (normalerweise nehme ich meine Tochter immer mit!). Wir kommen also vom Einkaufen und wenn wir durch den zweiten Eingang rein gehen müssen wir direkt durch die große Küche unten. Da ist meine SM am Kochen und die Kids spielen. Es war ca. 10.30 Uhr.
Schwägerin Nr. 2: „Mein Mann macht heut Home Office.“
SM: „Ach, schön, dass ich das auch mal erfahre.“
Schwägerin Nr. 2: „Kommt Schwester Nr. 1 heute zum Essen?“
SM: „Weiß ich nicht. Ich weiß ja nie was. Mir sagt nie jemand was ich muss immer erst fragen. Bei mir meldet sich keiner zum Essen an.“
Schwägerin Nr. 2: „Was machst du denn mit den Zwiebeln?“
SM: „Siehst du doch… Ich brat sie an.“
Schwägerin Nr. 2: „Kommen die in die Soße?“
SM: „Na freilich, sonst reicht se ja net.“
Ich brauche nicht zu erwähnen, wie der Tonfall meiner SM war. Ich habe mich dann mit meiner Tochter verabschiedet, schließlich mussten wir auch etwas zu essen kochen. Später habe ich dann gesehen, dass das Auto von Schwägerin Nr. 1 auch noch im Hof stand.

Meinem Freund habe ich vorhin mal von dem Forum erzählt und er meint, dass es einleuchtend ist was ihr schreibt. Vielleicht kommt er nun doch nochmal etwas mehr ins Grübeln. Dafür schon mal Dankeschön.
Liebe Grüße

Offline Mathilde

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@ Mathilde: Schwester/Bruder GbR will mein Freund nicht, da seine Schwester nie eine gleichberechtigte Partnerin sein wird. Sie hat bald zwei kleine Kinder. Und wenn er im Sommer 18 Stunden unterwegs ist, wäre das für sie unmöglich. Er möchte sie (so habe ich das verstanden) gerne anstellen, damit sie sich hauptsächlich um die Kühe kümmert (sie hat ja auch keine entsprechenden Führerscheine) und wahrscheinlich um das Büro, wenn ich das nicht mache.

Hallo,

woher willst Du das denn wissen? Wenn der Hof geteilt wird von den SE dann wird der geteilt und dann hat er nur die Möglichkeit ja oder nein zu sagen für seinen Anteil oder den ganzen Übergabevertrag.
Mir käme niemand aus der Familie an meine Betriebsbuchhaltung - das wäre ja noch schöner!
Ich gehe mal wie bei uns davon aus dass beide Betriebsteile alleine für sich "lebensfähig" wären. Bei uns wäre das dann ein Biobetrieb und ein konventioneller Betrieb. Haben allerdings auch Beide eine landw. Ausbildung.

LG Mathilde
Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins

Marie von Ebner-Eschenbach

Offline Reka1200

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Hallo Sternschnuppe,

vielen Dank erstmal. Ich hoffe, dass es mir irgendwann auch so geht.
Im Moment steht es mir einfach bis oben und ich muss mich mal darüber auslassen, vielleicht geht es mir dann schon etwas besser.
Meine Schwägerinnen werden wohl eher nicht in meine Situation geraten, da sie ja schon in Beziehungen sind und wenn alles glatt läuft, ändert sich daran auch nichts.
Über meine SM kann ich mich mit keinem Wort beklagen. Sie ist auch total hilfsbereit und bietet sich an, wenn wir mal jemanden für die Kleine brauchen. Aber ich lasse sie i.d.R. nicht bei ihr, wenn ich z.B. zum Einkaufen fahre, da entweder eh schon Enkel da sind oder wenn keiner da ist, ich ihr nicht die Zeit stehlen möchte, die sie für etwas anderes verwenden kann.

Offline martina

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Was machen die Damen, wenn die Mama mal ausfällt?

Deine SM müsste selber auf die Tisch hauen (sagt sich aus der Ferne so leicht), aber sie scheint so harmoniebedürftig zu sein, dass sie sich das (noch?) nicht traut. Aber so, wie ich Deine Schilderungen lese und interpretiere, wird es bis zum großen Knall nicht mehr lange dauern.

Offline Reka1200

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Hallo Mathilde,

der Betrieb hat drei Standbeine (MV,Ackerbau,Holz) und auf keines möchte mein Freund verzichten, falls ein Standbein mal nicht so läuft, tragen die anderen beiden den Betrieb. Außerdem soll der Hof als Ganzes erhalten bleiben und nicht aufgeteilt, so seine Aussage und wohl auch die meines SV. Aber im Endeffekt muss er wissen worauf er sich einlässt. Ich kann ihm da nur Tipps und Ratschläge geben, wenn er mich fragt. Ich will ihm da nichts vorschreiben.

LG

Offline Reka1200

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Hallo martina,

das frage ich mich auch.  ??? Ich seh ja auch zu, dass ich möglichst alleine zurecht komme. Meine Mama wohnt eine dreiviertel Stunde Autofahrt weg und selbst wenn sie näher hier wohnen würde, käme ich nicht auf die Idee sie so auszunutzen. Mal ganz abgesehen davon, dass meine Mutter sich das gar nicht gefallen lassen würde. Die würde mir gleich den Marsch blasen…
Sie sollte wirklich mal auf den Tisch hauen. Mein Freund versucht ja auch immer, wenn das Thema z.B. im Melkstand aufkommt, sie in diese Richtung zu bewegen und hat sie letzte Woche auf ganz offensichtlich gefragt, ob sie nicht mal was sagen will.
Wir haben auch Angst, dass es „bis zum großen Knall“ nicht mehr lange dauert. Mein Freund „hängt“ sehr an seiner Mutter und möchte nur das beste. Drum kann er sich das auch gar nicht mehr mit ansehen und würde gerne was tun. Aber seine Mutter scheint beratungsresistent zu sein.
LG

Offline martina

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Und wenn er mal was zu den Schwestern sagt?

So bißchen hintenherum, ob sie nicht mal, wenn sie bei Mutti sind, für alle kochen können?

Vielleicht solltet Ihr der Mutter mal ein paar Tage ausserhalb schenken, so richtig demonstrativ.

"Liebe Mutti, zu Deinem Geburtstag wünschen wir Dir das Allerbeste und schenken Dir eine Auszeit von drei Tagen in einem Wellnesshotel, alles ist gebucht und organisiert. Die Gräfi wird für den Vater und die Großeltern mitkochen, um den brauchst Du Dir keine Gedanken machen, der ist versorgt und im Stall kriegen wir das auch mal hin...!"

Dann wird Mutti fragen, wie denn die Schwestern satt werden sollen und Ihr sagt, da müsst Ihr Euch aber einig sein, dass die ja schon selber groß sind und sich selbst versorgen können. Die Schwestern werden aus allen Wolken fallen, aber vor versammelter Geburtagsgesellschaft wird sich niemand trauen, eine Szene zu machen. Hinterher braucht Ihr dann aber ein dickes Fell  8)

Wichtig ist, den Schwestern gegenüber immer die Sorge um Mutti in den Vordergrund zu stellen.

Offline Tina

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Moin Gräfi,
nachdem ich das alles gelesen habe, kommt vieles wieder hoch.
Meine Schwägerin bekam früher auch alles in den A...h geschoben, von Eingemachten bis Fleisch. Das ist mittlerweile GsD vorbei
Weil außer zu Erntedank ein Fresskorb kam nie was zurück. Aber das ist ein anderes Thema.
Zu dem Hof Deines Freundes: ist der in der Höfeordnung? weil dann kann der Hof nicht geteilt werden.

Und ich war bekennende Rabenmutter und ich bin bekennende Rabenoma, (vielleicht ändert sich das noch, meine Enkel sind 4 M und 1 M ;)).
Ich will gerne auf die Enkel aufpassen, mach ich gerade bei Enkel Nr. 1, aber nicht verpflichtend, wenn ich Zeit habe ja, wenn ich was anderes vorhabe, nein!
Und da Enkel Nr. 2 90 km weg wohnt, werde ich da nicht so oft in die Verlegenheit kommen.

Mit dem Essen, das kenne ich auch, ich weiß im Moment nicht immer, ob ST kommt oder nicht, da sie noch stillt. Das wird aber noch.
LG
Tina

Offline frankenpower41

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Die Idee von Martina solltet ihr aufgreifen.
Fahren die SE sonst mal weg? Kümmert sich um die Großeltern jemand anders als die ST auch, z.B. Schwägerin von SM.
Eine Auszeit wäre bestimmt nicht schlecht, am besten gleich SM und SV.
Sie verhält der sich dazu, dass die ständig dahocken?

@Mathilde, so wie ich es verstanden hab, war es zumindest von SV her nicht angedacht dass der Hof an mehrere Kinder übergeben wird.  Sicher stimmt es, dass da das letzte Wort die Übergeber haben. Aber wie ich es verstehe hat die Tochter, die mit einsteigen will einen ganz anderen Beruf, dass sie den hat, hat ja sicher seinen Grund.
Wenn sie Interesse am Hof gehabt hätte, hätte sie ja landwirtschaftliche Ausbildung machen können.
Auf mich hat das den Eindruck dass die alle denken das ist immer noch ihres.
Wenn die eigene Häuser haben, dann haben da vermutlich die Eltern auch was beigesteuert.


Offline Tina

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Ich weiß das von meiner Schwägerin, sie sieht den Hof/das Haus noch immer als ihr Elternhaus und tut sich mit Veränderungen schwer.
Außerdem der Hof hat ja Geld, und das bißchen Essen fällt ja nicht ins Gewicht, da sind dann ja noch Milch und Fleisch und evtl Gemüse, was ja sowieso da ist.
Braucht ja alles nicht gekauft werden.
Und das bißchen kochen, das ist doch nichts, ist keine Arbeit im Sinn von Erwerbstätigkeit.
LG
Tina