Autor Thema: Das Jahr auf dem Acker  (Gelesen 51361 mal)

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Offline Steinbock

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #300 am: 07.09.21, 13:51 »
Hier hört und sieht man, dass alle, die den Raps vor dem großen Regen/Kälte ausgesät haben,
nochmal die Felder bestellen müssen. (Die Schnecken waren wohl schneller als das Pflanzenwachstum :o)
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Offline frankenpower41

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #301 am: 07.09.21, 14:13 »
Wir bauen keinen Raps mehr, aber bei den Unmengen an Nacktschnecken die man sieht wenn man z.B. auf Feldwegen unterwegs ist frag ich mich auch wie das alles nächsten Jahr sein wird. So schlimm wie dieses Jahr kam mir das noch nie vor. Kein Wunder, die Bedingungen für diese Biester waren ja optimal.

Offline LuckyLucy

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #302 am: 08.09.21, 10:08 »
Ich sammel die Schnecken im Garten ja immer fleißig ab. Die sind im Vergleich zu denen, die ich "draußen" auf den Gassirunden zwischen den Feldern sehe, klein und zierlich. Wie groß die Biester in freier Wildbahn werden - jessas!  :o
LuckyLucy

Offline gammi

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #303 am: 08.09.21, 10:16 »
Ist ein bisschen off topic, aber vielleicht ist ja doch auch was Wahres dran.

In diversen Gartengruppen wird erzählt, dass man ja keine Tiere töten will und deswegen werden Nacktschnecken im Garten gesammelt und draußen irgendwo auf der Wiese/Feld ausgesetzt..................so werden es wohl auf unseren Feldern nicht weniger.

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Offline martinaTopic starter

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #304 am: 08.09.21, 10:45 »
Na, da müssten bei uns viele Spaziergänger unterwegs gewesen sein.

Wir haben schon 2 mal Schneckenkorn im Raps gestreut :(


Die Ackerbohnen werden langsam doch reif, heute oder morgen müssen sie fallen.

Nächste Woche startet die Rübenkampagne, wer Biorüben hat, hat dann Erntetermin. Die werden immer als erstes in den Fabriken verarbeitet, damit der gewonnene Zucker auch wirklich als Biozucker klassifiziert werden kann.
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Offline LuckyLucy

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #305 am: 08.09.21, 10:48 »
Ist ein bisschen off topic, aber vielleicht ist ja doch auch was Wahres dran.

In diversen Gartengruppen wird erzählt, dass man ja keine Tiere töten will und deswegen werden Nacktschnecken im Garten gesammelt und draußen irgendwo auf der Wiese/Feld ausgesetzt..................so werden es wohl auf unseren Feldern nicht weniger.

Stimmt, meiner Nachbarin habe ich diesen Zahn GsD ziehen können.
LuckyLucy

Offline frankenpower41

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #306 am: 08.09.21, 13:18 »
Ist ein bisschen off topic, aber vielleicht ist ja doch auch was Wahres dran.

In diversen Gartengruppen wird erzählt, dass man ja keine Tiere töten will und deswegen werden Nacktschnecken im Garten gesammelt und draußen irgendwo auf der Wiese/Feld ausgesetzt..................so werden es wohl auf unseren Feldern nicht weniger.

Da sah ich dieser Tage was in einer Gartensendung.  Da dachte ich auch ich bin im falschen Film.  Die Frau  (Neugärtnerin, ist wohl jetzt der Renner), wollte wissen was sie machen soll, sie will die ja nicht töten. Da kam auch der Rat aufsammeln und wo aussetzen.

Offline Morgana

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #307 am: 08.09.21, 13:29 »
ich habe heute zum Glück nur 4 Nacktschnecken beim Garteln gefunden. Das waren schon richtige Brummer.
Aber am Acker draußen sind schon nochmal ein Stück größer.
Jedenfalls haben die Hühner ganz schön zu tun gehabt mit denen.
Ich entsorge die immer sofort im Hühnergehege, wenn es zuviele auf einmal werden mögen die sie auch nicht mehr.


Offline martinaTopic starter

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #308 am: 08.09.21, 14:02 »
Bei 35 ha Raps hätten wir aber viel mit Absammeln zu tun. Also bitte nicht das Schneckenproblem aus dem Garten mit dem auf dem Acker vergleichen.

Die neue Aussaat leidet auch unter dem Rapserdfloh. Wie heißt es so schön: Ein jeder Tag hat seine eigene Plage.
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Offline Ricka

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #309 am: 08.09.21, 15:16 »
Auch bei uns im Raps Erdflöhe und dazu noch die Schnecken in Massen .

Offline martinaTopic starter

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #310 am: 22.09.21, 08:40 »
Die Flöhe sind wirklich ein Problem dieses Jahr.

Inzwischen läuft die Gerstenaussaat und die Rübenernte hat begonnen. Aufgrund der Feuchtigkeit im Boden mit Schwierigkeiten. Die Zuckerwerte der Frühlieferungen sind unterdurchschnittlich, da merkt man deutlich, dass den Rüben die Sonne fehlt.

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Offline ayla

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Re: Das Jahr auf dem Acker
« Antwort #311 am: 12.10.21, 09:42 »

Wir bauen ja nur auf einer kleinen Fläche Mais an (wir machen Silomais), aber nach dem Gewitter mit Hagel haben wir ebenfalls Totalausfall. Wir haben hin- und her überlegt und uns bei verschiedenen Stellen erkundigt, was wir jetzt noch machen können. Gras ansäen? Oder ist es möglich, nochmals Mais zu machen? Wir sind auf rund 800 Meter, reift der noch bis zum Herbst? Jemand sprach dann vom "100-Tage-Mais", wusste aber die Sorte nicht. Der Nachbar von unserem Junior führt einen Agro-Fachhandel, und so hat er sich sofort dort  danach erkundigt. Ja, es gäbe eine schnell reifende Sorte namens "Pyroxenia", die hat Sohn dann gleich für uns bestellt, das Saatgut wir in den nächsten Tagen geliefert und der Lohnunternehmer ist auch schon informiert. Wir wagen es jetzt mal und denken, es ist ein Versuch wert, alles ist besser als gar nichts machen.



So, die 100 Tage sind vorbei, und wettermässig und auch vom Ertrag her wird es wohl nicht mehr viel besser, also haben wir gestern unseren Mais geerntet.
Die Versicherung war zweimal da, im Sommer und dann im September nochmals, und hat den Ausfall auf 85% Prozent geschätzt. Der Mais hat sich zwar teilweise erholt, aber durch den nachgesäten Mais gab es sichtbar zwei verschiedene Entwicklungsstadien. Der Ertrag war also dementsprechend, trotzdem ist er jetzt im Silo, und so passt es jetzt den Umständen ensprechend - besser als nichts. Der Mais ist die einzige Kultur, welche wir gegen Hagel versichern.