Autor Thema: Altenpflege  (Gelesen 87042 mal)

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Offline Margret

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Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #15 am: 11.08.06, 12:41 »
Hallo Christine,

das hast du total gut geschrieben !   Hab mich in vielem weidergefunden.
Ich war noch  nie Hauptverantwortliche bei der Pflege;  nur zweimal  sehr, sehr nahe dabei  als jeweils die Tochter gepflegt hat.
Habe oft die Verzweiflung der pflegenden Tochter miterlebt.

Es war genau so wie du es schreibst:  es gab vorher  große Worte über das Abwechseln in der Betreuung - reell wars dann nicht bei allen weit her mit der Zuverlässigkeit...  Manche haben nicht mal abgesagt,  wenn sie die Oma am vereinbarten Tag nicht betreut haben.
DAS  ist auch was,  was die Hauptverantwortlichen in der Pflege total fertig macht:  alle anderen leben weiter wie bisher,  frei und ungebunden;   aber der,  der eh schon für alles verantwortlich ist und ertragen muss ist im Zweifel immer dran.   Und immer ist eben oft...

Deshalb darf nie jemand von außen gescheit herreden,  dass Pflege  kein Problem sei.
Wer das tut,  muss sofort fest eingebunden werden.  Verpflichtend.  Dann ist das ein Wort.

Margret

PS:  an Moderatorin:   

das Thema   " Pflege durch ST und andere Angehörigen"   finde ich  total wichtig für uns Bäuerinnen - keine Gruppe sonst hat diese Pflegeverpflichtung  rechtlich in irgendeiner Form so drin wie wir alle in den Hofübergabeverträgen.

Wäre es event. sinnvoll und gut,  ab Helgas erstem Beitrag von gestern früh   hiermit dieses Thema  bewusst neu anzufangen ?

Ich wäre sehr interessiert daran.  Es ist ein sehr dominantes Thema  und frau kann gar nicht genug darüber erfahren,  wie eswoanders so läuft  und welche Lösungen es geben kann.

Da es ein  Stückweit ein Tabuthema  ist (jemanden nicht pflegen zu wollen),  lesen sicher viele mit,  die sich öffentlich gar nicht dazu äußern möchten  aber eben in der Situation stecken.

Offline Romy

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Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #16 am: 11.08.06, 13:10 »
Hallo Margret
Ich werde es an die verantwortliche Moderatorin weiterleiten (wenn sie es nicht schon gelesen hat  :) sie sind alle sehr schnell)
Bis jetzt habe ich hier weder gelesen noch geschrieben. Vieles habe ich selber erlebt und obwohl SM seit nun 9 Jahre gestorben ist, kann ich kaum darüber reden oder schreiben ohne das alles wieder hoch kommt. Es ist erschreckend wie tief solche Wunden sind.
en hübsche tag
Romy

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Offline martina

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #17 am: 11.08.06, 13:39 »
Euer Wunsch sei mir Befehl ;)
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Beiträge.
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Offline ChristineN

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #18 am: 11.08.06, 13:55 »
Hallo Margret,

du hast es auf den Punkt gebracht. Wenn es die eigene Tochter trifft, ist es  n o c h  was anderes. Aber wenn´s die Schwiegertochter trifft, kann es sehr hart sein. Ganz besonders, wenn sie eh nie willkommen war. Jeder will Druck ausüben, jeder hat gute Ratschläge, jeder will einen rumkommandieren. Man ist ja schliesslich die Schwiegertocher, also muss man jetzt auch, denn alle Welt baut in dem Moment auf dich. Ich kann dir nicht beschreiben, wie fertig ich in dieser Zeit war. Schwagerherz hat mal kurz verlauten lassen, wie froh er ist, seine Arbeitsstelle im Ausland zu haben, damit er weit genug weg vom Schuss ist. Das Problem war nur: er ist der absolute Lieblingssohn und niemand kann ihm das Wasser reichen. Heute noch nicht. Wie du schon sagst: alle spucken grosse Töne, aber niemand will Verantwortung übernehmen und jeder sein Leben frei und ungebunden weiter leben. Das wälzen wir dann doch lieber auf die Frau in der Familie ab.  >:(
Ich bin meinem Mann unendlich dankbar, dass er mit mir zusammen eine für uns alle akzeptable Lösung gefunden hat und sich nicht hat unter Druck setzen lassen. Schliesslich muss auch unser Leben und unsere Arbeit irgendwie weiter gehen.
Liebe Grüsse von Christine!

Offline ChristineN

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #19 am: 11.08.06, 14:21 »
Hallo Bridda,

das ist ja das Problem. Es ist ja nicht damit getan, dass du der pflegebedürftigen Person beispielsweise eine frische Pampers anziehst, sie in den Rollstuhl setzt und ihr einen angenhmen Tag wünschst. Diese Menschen müssen betreut werden. SM (Gehirnschlag) z. Bsp. bekommt 6 x pro Woche vormittags Anwendungen: Ergo, logopädische und Gymnastik. Damit sie das nicht verlernt, muss man ständig mit ihr üben. Das gleiche gilt für das Sprechen. Jeden Tag die gleichen Wort, jeden Tag. Ein Tag aussetzen wirft einen total zurück. Zudem muss man sie beschäftigen, spazieren gehen usw. Es muss gekocht und eingekauft sowie gewaschen werden, Tabletten geregelt werden, morgens und abends waschen, Toilette, anziehen usw. Und das Ganze neben deiner normalen Arbeit! Absolut nicht zu verachten ihre Wutausbrüche und Depressionen, die normal bei diesem Krankheitsbild sind. Sie hat´s schon gebracht, jemanden aus dem obersten Stock runter zu holen, weil ein Fusel vor ihren Füssen sie gestört hat und sie drauf bestand, dass man diesen Störenfried  S O F O R T  entfernt. Bis du mal begreifst, was ein Sprechbehinderter eigentlich will! Und wenn dann noch sowas dabei rauskommt! Der helle Wahnsinn!

Aber noch was ganz Wichtiges: die Pflegeperson erhält heute wenigstens als Anerkennung eine Rente für die Pflegezeit.
« Letzte Änderung: 11.08.06, 14:41 von ChristineN »
Liebe Grüsse von Christine!

Offline ChristineN

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #20 am: 11.08.06, 14:36 »
Hab noch was vergessen:
es gibt ja auch noch schwere bettlägerische Fälle. Das ist Verantwortung ohne Ende. Man stelle sich nur mal vor, die Person hätte ein Katheder, bekommt eine Entzündung mit 40 Fieber.  :o Nicht nur, dass du ab dem Moment 24 Stunden nur neben dem Bett sitzt! Es kann Kompilkationen geben!  :o
Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen, was man vorher nicht weiss und auch logischerweise nicht bedenkt.
Da lastet schon ein gewaltiger Druck auf einem.
Liebe Grüsse von Christine!

Offline Margret

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #21 am: 11.08.06, 14:59 »
Liebe Moderatoren,

ich bedanke mich ganz herzlich für die so rasche Aufnahme meines Vorschlages !

Margret

Offline Sonnenblume2

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #22 am: 11.08.06, 15:18 »
Der für mich am höchsten angesiedelte Beruf ist übrigens Altenpflege. Die haben meine absolute Hochachtung, die das täglich machen.

Auch ich habe vor diesen Leuten die größte Hochachtung!
Leute, die noch nie täglich Pflege gemacht haben, können es gar nicht abschätzen was dies Arbeit, Zeit, Verzicht, Geduld, Kraft, Nerven,  ... heißt.

Was ich als "Heuchlerei" sehe, wenn die anderen Kinder des Pflegebedürftigen NUR ein paar Stunden (auf Besuch) kommen und auf "brav" machen, statt einmal zu sagen, ich übernehm die Pflege für (wenigstens) ein paar Wochen.



brit

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #23 am: 11.08.06, 19:29 »
hallo,

ich arbeite in der ambulanten pflege. ich finds gerade gegenteilig, dass ich sehr grosse hochachtung vor allen angehörigen habe, die solche aufgaben bewältigen!!!


mein tip vielleicht , sich nicht zuviel aufladen!!..also von anfang an jede möglichkeit zur  entlastung suchen und packen, und soviel wie möglich auf andere schultern abgeben!(.. und keinesfalls einer situation zustimmen, wo keine entlastung  geplant ist!)

auch sehr gut find ich ferien im altenheim, wo dann die angehörigen mal ein monat oder so entlastet werden. ich seh einfach , dass es oft sehr empfindliche betreuungssysteme sind, und wenn der pflegende angehörige wegen überlastung ausfällt , ist am schluss wirklich  niemandem geholfen!

was ich verrückt finde,dass sowas in den hofübergabeverträgen steht, ist das eigentlich dann zwingend?

lg   brit

Offline Margret

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #24 am: 11.08.06, 19:37 »
Hallo,

ich habe ebenfalls allerhöchste Achtung vor Menschen mit Pflegeberufen.

Aber diese haben natürlich  neben der Ausbildung    einige ganz große Vorteile gegenüber den pflegenden Angehörigen.
Sie haben  relativ große innere Distanz (diese brauchen sie,  um nicht kaputtzugehen auf Dauer !),  haben Schichtdienst und nicht 365 Tage x 24 Stunden  und sie leiden nicht unter Vergangenheitsbewältigungen mit den Gepflegten.
Diese können   "alten Rechnungen"  sein  aber auch ganz einfach die "absurde" Umkehrung des Bisherigen (die Tochter badet den Vater) ,  wobei  z.B. Schamgrenzen neu gesucht bzw. überwunden werden müssen bei der Körperpflege.   Der Pflegende,  der ziemlich angespannt ist,  muss auch noch  den Verfall des Kranken  ertragen  und seine event. Wesensveränderung.    Und die Rollen werden völlig neu sortiert.

Margret

  

Offline Margret

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #25 am: 11.08.06, 19:45 »
Hallo Brit,

unsere Beiträge haben sich überschnitten.

M.W.  muss nichts reingeschrieben werden,  wenn der Übergeber das nicht möchte  oder der Übernehmer sonst nicht übernehmen würde.

Aber es ist üblich,  dass was reinkommt.
Ist nur die Frage,  wie es formuliert wird.
Das liegt am Alter des Vertrages (je länger her,  desto übler und fordernder und gnadenloser für die Übernehmer i.d.R.).
In neueren Verträgen  bzw.  wenn der Notar  da ein Auge drauf hat,  kommt eher die Passage rein,  dass der Übernehmer versorgt und pflegt,  "soweit dies zumutbar ist".  Da ließe Raum für Überprüfung.  Soweit ich mich erinnere,  wird das dann an die Einstufung in Pflegestufe  gekoppelt,  wenn es zur Auseinandersetzung käme,  ob es noch zumutbar sei.
Ist auf jeden Fall  moralisch und rechtlich  viel großzügiger für den Übernehmer.   
Auch ist es finanziell besser für ihn.   Die alte Formulierung bedeutet m.W.  dass er ganz alleine die gesamten Kosten für einen event. Aufenthalt im Pflegeheim tragen muss.   Bei der neueren,  "leichteren"  Version  der Pflegeverpflichtung  sind die anderen Geschwister eher auch mit dran.  Event. auch notfalls das Sozialamt,  aber da bin ich mir nicht sicher.

Margret

Ayla25

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #26 am: 11.08.06, 20:09 »
Hallo,

als es sich damals bei uns abzeichnete das meine SM ein Pflegefall wird haben meine Schwägerin (Tochter) und ich einen Pflegekurs bei der AOK besucht. Ich muß sagen der Kurs war interessant und lehrreich. Wir haben auch andere Betroffene kennengelernt und konnten uns so austauschen. Die Kosten wurden von der AOK komplett übernommen.

Meine Schwägerin und ich hätten uns die Pflege dann geteilt (wobei ich ehrlich gesagt bezweifle das das funktioniert hätte) oder sie wäre komplett von der Arbeit zu Hause geblieben.

Aber das Problem hat sich dann ja nicht gestellt weil meine SM vorher gestorben ist.

Jedenfalls habe ich sehr viel Respekt vor Leuten die Ihre Angehören zu Hause pflegen. Denn es ist mit Sicherheit nicht einfach.

Wenn mit meinem SV mal was ist dann werden wir es warscheinlich wieder so machen wollen. Meine Schwägerin und ich teilen uns das ganze. Auf die beiden Söhne von meinem SV können wir nicht zählen denn die haben sich schon rar gemacht als es SM nicht mehr gut ging und täglich die "Ambulanten" zum verbinden der offenen Füße kamen.

Einen schönen Abend noch

Kerstin

brit

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #27 am: 11.08.06, 21:32 »
magreth, das ist ja schlimm..
naja nicht wenns gut läuft, jedoch wenn die beziehung denkbar schlecht ist?!

gut vielleicht kommt das immer weniger vor, oder würdet ihr das euern kindern in den vertrag mitrein tun?

ich kenn  nur das wohnrecht..das ist  üblich..das ist nicht das gleiche , oder?

Offline Margret

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #28 am: 11.08.06, 21:51 »
Hallo Brit,

das mit der Pflegeverpflichtung  kann  neben der Belastung durch die eigentl. Pflege,  die eigentl. neben einem Betrieb gar nie möglich ist,  psychisch enorm schwer sein.

Wenn du  -was der Ausgang dieses Themas war-  liest und weißt,  dass es SE gibt,  die 20 Jahre oder mehr negativ über die ST hetzen,   böse zu ihr sind   und   ihr zeigen,  dass sie nicht gut ist und nicht  die Richtige für den Sohn  usw.  - wie soll da eine Basis für Pflege sein ?!

Meine SE sind recht nett  und waren nie böse zu mir.   Das ist eine völlig andere Basis !  Selbstverständlich bin ich bereit,  einiges,  nein,  ziemlich sehr viel für sie zu tun.  (Und doch mach ich mir schon ernstliche Gedanken, wie das später mal realierbar sein soll !?)

Aber wenn  SE einer ST lange Zeit  bei vollem Bewusstsein Böses tun - wie können sie da naiv glauben,  dass Pflege klappen kann ? 
Wie können sie so blöd sein,  Pflege durch diese Person zu wollen ?!  Und zu meinen,  dass sie das tut ?

Ich weiß,  dass viele Generationen Frauen pflegen mussten,  auch wenn sie von diesen Menschen vorher geplagt  usw. wurden.  War bestimmt sehr schlimm.   Auch weil sie sich gar nicht nach außen dazu äußern durften. 
Und auch heute kann man es sich nicht immer aussuchen,  aus moralischen  und oft  auch aus finanziellen Gründen.

Seit meine SE die eigenen Eltern gepflegt haben,  haben sie ein sehr realistisches Denken  über Pflege und ihre Grenzen und Möglichkeiten.
Der letzte Fall,  für den sie zuständig waren,  liegt erst 6 Jahre zurück  und hat sie sehr alt werden lassen.

Bei der Hofübergabe  haben wir nur die "leichte Version"  drin.  Was anderes hätte der Notar auch nie "geduldet"  aus den  o.g. Gründen.

Wohnrecht  ist wirklich was anderes,  Eigenständiges  und hat überhaupt nichts mit Versorgung  oder gar Pflege  zu tun.

Wie läuft das in der Schweiz üblicherweise ab ?

Margret

PS:  in einer der letzten Ausgaben von  "Top agrar"  waren Beiträge zum Thema  Pflegeverpflichtung drin !

brit

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Re: Altenteiler: häusl. Pflege durch Angehörige?
« Antwort #29 am: 12.08.06, 09:06 »
hallo margreth,

keine frage, dass ist absolut keine basis für pflege!!
da find ich auch, dass sich der/ die geplagte unbedingt vor schützen sollte.

genau wie ihr schreibt, niemand weiss , was und wie er mal hilfe benötigt im alter..
man kann das in dem sinne also nicht planen..
jedoch ich denk man kann paar dinge in die wege leiten, und ne haltung dazu gewinnen , im falle des falles.  oftmals klappt das aber nicht, der entscheid im hohen alter nochmals ne änderung zu wagen ist oft schwierig, und braucht oft ein äusserer auslöser.

und wenn da natürlich inem vertrag gar ein pflegerecht (oder wie nennt sich das?) veankert ist, da ist die selbstverantwortung sehr klein.. sprich da wird die ganze verantwortung abgegeben, und damit braucht man selber keine entscheide zu treffen. (die fähigkeit im alter selbstbewusst zu entscheiden, muss man sich auch irgendwie erarbeiten)
da kann man wirklich nur darauf aufmerksam machen ja keine solchen floskeln reinzunehmen.
und das problem wie das pflegerecht in zahlen angerechnet wird ?  schwierig..

im beruf ists aber auch so, dass man oft diese familiären spannungen mitbekommt, und irgendwie lösungsansätze vermitteln will..das ist aber echt auch schwierig..

lg   brit