Autor Thema: Getreidedokumentation  (Gelesen 13042 mal)

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Getreidedokumentation
« am: 08.06.05, 22:03 »
Ab Ernte 2005 ist eine 3-phasige Getreidedokumentation Pflicht.

Anbau- oder Schlagdokumentation
- alle Maßnahmen, die den Schlag betreffen, müssen dokumentiert werden
- es besteht keine fest Formvorschrift, eine Ackerschlagkatei reicht aus

Lagerdokumentation
- dafür wurden zb. vom niedersächsischen Landvolk Vordrucke entwickelt, die man sich dort runterladen bzw in Papierform erhalten kann, als Kopiervorlage, meine Ackerschlagkartei kann das auch, ich muß die Daten nur eingeben --> ncoh mehr Schreibarbeit :(

Wichtige Angaben zur Getreidelagerung
- Name, Anschrift des Betriebes
- Lagerbezeichnung udn Art (Hochsilo, Flachlager)
- Produktherkunft, auf welchem Schlag wurde das Erntegut angebaut? (Greift auf die Schalgdokumentaion zurück)
- Vorreinigung des Lagers
- Lagerschutzmaßnahmen mit Angabe evtl. Schädlingsbekämpfungsmittel
- Belüftungsmaßnahmen
- Lagerüberwachung- und Kontrolle (wer, wann, wie, was)

Transportdokumentation
- eigentlich erst für den Transport vom /Zwischen-) Lager zur Erfassungsstelle (Landhandel/Verarbeitung) gedacht
- zertifizierte Landhändler machen auch stichprobenartig bei der Ersterfassung, also Feld-Handel-Transport eine Dokumentation zur Bedingung

Wichtige Angaben
- Adresse des Lieferanten
- Name des Frachtführers, evt. Adrese des Spediteurs
- Bezeichnung Transportgut
- Ort der Verladung
- Ort der Entladung
- Lieferschein-Nr.
- Verladedatum
- Entladedatum
- Angaben zum Transportfahrzeug
  * Transportmittel zb Schleppergespann, Gliederzug,
  * Amtliches Kennzeichen
- Angaben über Produkte der letzten 3 Touren und die durchgeführten Reinigungsmaßnahmen
 (aufpassen bei Gliederzügen, können unterschiedliche Vorfrachten haben)
- Ort, Datum, Unterschrift

Auch für dieTransportdokumentation gibt es wieder fertige Vordrucke ua. vom Landvolk.

Am einfachsten ist es, das Getreide vom Spediteur fahren zu lassen (ich wüßte da einen ;) ) dann hat der das Problem mit der Transportdokumentation.

Spediteure, die Futtermittelgetreide transportieren, müssen zb. nach GMP07 (Straßentransport Futtermittel) zertifiziert sein, ist Vorschrift.

Wer dazu etwas nachlesen möchte, kann das tun.

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Fabi_Goe

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Re: Getreidedokumentation
« Antwort #1 am: 09.06.05, 13:41 »
Hallo Martina,

Ab Ernte 2005 ist eine 3-phasige Getreidedokumentation Pflicht.

Gibt es eine gesetzliche Quelle für diese Behauptung?

Richtig ist, das seit in Kraft treten der EU-VO178/2002 die Rückverfolgbarkeit von landwirtschaftlichen
Produkten gewährleistet sein muss. Wie dies zu geschehen hat, ist dort nicht genauer spezifiziert!
Deutschland ist in dieser Beziehung noch Entwicklungsland. Wie Du schon richtig geschrieben hast,
sind die Niederlande dort einen ganzen Schritt weiter.

Betriebe die Getreide erzeugen werden sich in naher Zukunft mit der Tatsache ausseinandersetzen müssen
sich zertifizieren zulassen. Den Anfang machen einfache Systeme wie z.B. die "Getreidedokumentation Niedersachsen",
die genaugenommen auch ein Qualitätsmanagementsystem ist und nur die gesetzlichen Forderungen,  jedoch nicht
die Vorgaben der Weiterverarbeiter erfüllt.

DIN EN ISO 9001 (allgemeines Qualitätsmanagement)
GMP+ (Futtermittelerzeugung GMP13)
QS (Obst, Gemüse & Kartoffeln)
EUREPGAP (Obst & Gemüse)
IFS (International Food Standard)
BRC ...

EUREPGAP und QS haben bereits Systeme in der Schublade um Getreideerzeuger zu zertifizieren.


Grüße von Südrand des Harzes,

Fabi

Offline martinaTopic starter

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Re: Getreidedokumentation
« Antwort #2 am: 09.06.05, 14:06 »
Hallo Fabian,

ich hab es letztes Jahr so im Lehrgang Agrarbüromanagement gelernt 8)

Auf der Hoempage vom nieders. Landvolk findet sich folgender Text:

Getreidedokumentation
Aufgrund EU-rechtlicher Vorschriften (Artikel 18 der Verordnung (EG) 178/2002) ist die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln und Futtermitteln in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen sicherzustellen.

Diese Bestimmung hat Gültigkeit ab 01.01.2005 für Getreide, welches nach diesem Zeitpunkt in den Verkehr gebracht wird. Die landwirtschaftlichen Institutionen auf Landesebene haben dazu eine Getreidedokumentation entwickelt. Diese umfasst die Schlag-, Lager- und Transportdokumentation. Sofern das Getreide nicht eingelagert wird, reicht allein die Aufzeichnung über die Schlagdokumentation aus. Entsprechende Vordrucke sind auf der Geschäftsstelle erhältlich. Dazu gibt es auch Unterlagen und weitere Informationen auf einer eigens dafür hergestellten CD zum Selbstkostenpreis von 5,00 €.

Besondere Relevanz auch im Hinblick auf die Zahlungsansprüche hat die Getreidedokumentation ab 2006. Ab dann ist das Vorliegen der Getreidedokumentation auch Bestandteil der Überprüfung der Cross-Compliance-Bestimmungen.



Die entsprechenden Vordrucke sind in Absprache mit der Weiterverarbeitung entwickelt worden, warum sollten sie dann deren vorgaben nicht genügen???

Gib mir dafür bitte ein Beispiel.
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Fabi_Goe

  • Gast
Re: Getreidedokumentation
« Antwort #3 am: 09.06.05, 14:33 »
Hi Martina,

Die entsprechenden Vordrucke sind in Absprache mit der Weiterverarbeitung entwickelt worden, warum sollten sie dann deren vorgaben nicht genügen???

Gib mir dafür bitte ein Beispiel.

Erst kürzlich war ich bei einem der größten Getreideverarbeiter aus der Region aus der ich stamme und habe dort an einer Betriebsführung teilnehmen dürfen. Zum Schluß der Führung kamen wir auf das Thema QM im landwirtschaftlichen Betrieb zu sprechen. Letztendlich kam dabei herraus, das das Wohl der Anlieferer dem Betrieb eigentlich nicht interessiert. Auf die Frage was mit Rückstellmustern geschieht bekamen wir die Antwort, das der Betrieb für sich selbst Proben zieht (so schreibt es deren QMS vor), der anliefernde Landwirt jedoch für sich selbst sorgen muss.

Mich hat diese Aussage sehr nachdenklich gestimmt. Gleichzeitig habe ich mich gefragt, was kann ich machen, damit ich nicht den schwarzen Peter bekomme?!
-Was passiert im Fall der Fälle, wenn mit meinem angelieferten Getreide etwas nicht stimmt?
-Rückstellproben ziehen? Wie kann ich dann nachweisen das diese Probe zu der betreffenden Partie gehört?
-Selbst ein QMS einführen? Welches ist das richtige QMS? GMP? ISO 9001? QS?
-Was kostet mich das ganze?
-Wie bin ich rechtlich, betreffend Produkthaftung abgesichert?

Fragen über Fragen ... die es in Zukunft noch zu klären gilt.

Die Getreidedokumentation Niedersachsen ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber es ist noch lange nicht das Ende.

Grüße,
Fabi


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Re: Getreidedokumentation
« Antwort #4 am: 09.06.05, 15:52 »
Fabian,

das Ende wird es sicherlich nicht sein, erst wurde der Handel/die Verarbeitung zertifiziert, als Folge davon dann die Transporteure. Ein zertifiziertes Handelsunternhemen darf nämlich keinen nichtzertifizierten Transporteur einsetzen. Es ist klar, daß auch der Produzent irgendwann zertifiziert werden wird. Eins nach dem Anderen.

Aber: Warten wir doch erst mal diese Ernte ab und gucken, wie das System überhaupt läuft?


Eigentlich gilt nämlich auch, daß Ware, die 2004 geerntet, aber erst 2005 vermarktet wird, zumindest einen Lagernachweis braucht. In der Theorie!!!

In der Praxis sieht es so aus, daß ich für mein Transportunternehmen (GMP 07 zertifiziert) ein eigenes Transportdokumentationsformular entwickelt habe (eine erweiterte Landvolkversion, die übrigens durchaus gleich mit der Raiffeisenversion ist, nur die letztere hat 2 Durchschläge mehr --> noch mehra Ablage!) da bislang die wenigsten Befrachter eigene Vordrucke haben, bzw. diese Transportvordrucke für uns ungeeignet sind. Ist anderes Thema, aber ähnlich.

Nach einem Produktpaß hat bislang weder ein Befrachter noch ein Verarbeiter gefragt. Selbst wenn der Befrachter (Landhandel) das mit dem Landwirt unter sich abmacht, gehört ein solcher Produkt- und Lagernachweis für uns Transporteure dann zu den Lieferpapieren!

Ich mache mich nicht verrückt deswegen, werde aber am BMS teilnehmen, der Zuschuß ist bewilligt, so werden wenigstens die Kosten dann etwas gemildert.

Denn das muß man ganz klar sagen: Jede Zertifizierung, jedes Audit ist nicht nur mit Arbeitszeit verbunden, sondern auch ganz klar mit extremen Zusatzkosten!!! Und dafür gibt es keinerlei Ausgleich bislang!

Wenn eine eingeführte Zertifizierung durch höhere Erlöse für die Produkte zur "belohnt" würde, wäre die Akzeptanz doch sicher eine ganz andere.

Die Einzigen, die hierbei Geld verdienen, sind die Unternehmen, die die Audits und Kontrollen durchführen  >:(   Mein  Transportaudit (halbjährlich!!!) hat 2 Stunden gedauert und 800 Euro gekostet, incl. über 250 Euro Kilometergeld für den Auditor!!!

 
« Letzte Änderung: 09.06.05, 15:55 von martina »
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Fabi_Goe

  • Gast
Re: Getreidedokumentation
« Antwort #5 am: 09.06.05, 16:27 »
Nochmals Hallo!  ;)

Wie ich sehe hast du dich wirklich ernsthaft mit dem schweren und undurchsichtigen Thema auseinandergesetzt. Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema und finde so langsam den Durchblick (hoffe ich). ;)

Ich kann Dir zu Deinem letzten Beitrag nur voll und ganz zustimmen. Ich will auch das bisherige System nicht schlechtreden, nur, wie schon oft genug erwähnt, es ist nur der Anfang (allen Übels?).

Denn das muß man ganz klar sagen: Jede Zertifizierung, jedes Audit ist nicht nur mit Arbeitszeit verbunden, sondern auch ganz klar mit extremen Zusatzkosten!!! Und dafür gibt es keinerlei Ausgleich bislang!

Wenn eine eingeführte Zertifizierung durch höhere Erlöse für die Produkte zur "belohnt" würde, wäre die Akzeptanz doch sicher eine ganz andere.

Höhere Erlöse werden durch eine Zertifizierung nicht zu erreichen sein. Es wird meiner Meinung nach eher der Fall eintreten, das nicht-zertifizierte Betriebe kein Getreide mehr liefern dürfen. (So wie das in den Niederlanden schon der Fall ist.) So werden Landwirte gezwungen sich zertifizieren zu lassen, die Zertifizierer machen, wie Du bereits gesagt hast, einen riesen Reibach und der Strukturwandel in der Landwirtschaft wird weiter beschleunigt.

Da ich selbst vom Hof komme und auch fest im Betrieb mitgearbeitet habe, kann ich mich gut in die Lage der Landwirte versetzen.
Im Rahmen meiner Masterarbeit setze ich mich zur Zeit mit dem Thema Rückverfolgbarkeit bei Getreide auseinander. Zur Ernte 2005 werde ich mit den Erfassern (Landwirten & Landhandel) zusammenarbeiten, um Ideen und Verfahren für eine automatische unverwechselbare Rückverfolgbarkeit bei Getreide zu entwickeln.

Für Gedankenanstösse, egal aus welcher Richtung bin ich sehr dankbar, egal aus welcher Richtung diese kommen. ;)


Grüße,
Fabi
« Letzte Änderung: 09.06.05, 16:40 von Fabi_Goe »

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Re: Getreidedokumentation
« Antwort #6 am: 10.06.05, 10:21 »
Nochmals Hallo! ;)

Wie ich sehe hast du dich wirklich ernsthaft mit dem schweren und undurchsichtigen Thema auseinandergesetzt.

Ja, was denkst denn Du? Natürlich habe ich mich mit dem Thema auseinandersetzen müssen! Bleibt einem als zertifiziertes Transportunternehmen ja nicht anders über. :D


Zitat
Im Rahmen meiner Masterarbeit setze ich mich zur Zeit mit dem Thema Rückverfolgbarkeit bei Getreide auseinander. Zur Ernte 2005 werde ich mit den Erfassern (Landwirten & Landhandel) zusammenarbeiten, um Ideen und Verfahren für eine automatische unverwechselbare Rückverfolgbarkeit bei Getreide zu entwickeln.
/quote]

Da hast Du Dir ein interessantes Thema vorgenommen. Viel Erfolg.
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Re: Getreidedokumentation
« Antwort #7 am: 18.08.05, 18:04 »
*schubs*

Die Getreideernte läuft in vollen Zügen, teilweise ist sie ja gegendeweise schon beendet.

Wie dokumentiert Ihr Eure Einlagerungen? Könnt Ihr genau sagen, in dem und dem Silo lagert die und die Sorte? Oder kommt alles im Flachlager auf einen großen Haufen?

Hat schon ein Vermarkter mal einen Produktpaß, bzw. eine Anbaudokumen-
tation von Euch gefordert?
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Mathilde

  • Gast
Re: Getreidedokumentation
« Antwort #8 am: 31.05.07, 07:00 »
Hallo,

jetzt geht es bei uns rund. Bis zur Ernte sollen bei uns nun die Lagersilos für das Getreide stehen. Dann geht diese ganze Dokumentiererei erst richtig los.
Ob das wohl so alles geht wie wir uns das vorstellen  ::)

LG Mathilde

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Re: Getreidedokumentation
« Antwort #9 am: 31.05.07, 08:14 »
Hallo Mathilde,

ich teile Deine Zweifel.

Im Erntestreß ist es den Schlepperfahrern schwerlich beizubringen, dass sie nicht nur "Fuder" zählen müssen beim Einlagern, sondern auch dabei schreiben, welche Schläge grad geerntet werden. Die eingelagerte Sorte kann man ja dann aus der Ackerschlagkartei ziehen.

Wir haben es so gelöst, dass ich am inneren Scheuentor ein Klemmbrett hängen hab mit angebundenem Stift (der ist sonst immer weg).
Darauf abgeheftet eine Tabelle mit den Spalten: Schlag, Datum, Fuhre, 8t, 18 t, Feuchtigkeits-%.

Der jenige Schlepperfahrer, der grad einlagert, macht für jede Kippung ins Flachlager einen Strich einen Strich, je nachdem welchen Anhänger er hinter hat.

Flachlager haben wir 2 und vorher wird abgesprochen, welcher Schlag jetzt wo hingekippt werden soll.

Ist noch nicht perfekt, aber immerhin eine Übersicht aus der wir die nötigsten Daten für eine Auswertung ziehen können.

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Mathilde

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Re: Getreidedokumentation
« Antwort #10 am: 06.08.07, 15:41 »
Hallo,

so seit heute geht es los. Der erste Hänger wird gerade ins eigene Silo abgeladen.
Vielen Dank für den Tip Martina, die Liste hängt schon aus am Silo und der erste Hänger ist schon eingetragen,
allerdings höchstpersönlich von der Tabellenerstellerin unsere Tochter.