Autor Thema: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung  (Gelesen 7812 mal)

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Offline Steinbock

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #60 am: 30.12.21, 19:03 »
Boah, das ist hart! Der betroffenen Familie mein herzliches Beileid!
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Offline apis

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #61 am: 30.12.21, 22:59 »
In einer Kleinstadt in unserer Nähe war auch ein Spaziergang von etwa 30 Menschen die sich gegen jegliche Vorsorge gegen Corona wandten. Zufällig hatte ich auf dem Parkplatz von dem aus gestartet wurde mein Auto abgestellt, war also zur rechten Zeit vor Ort.
Von den Demonstranten kannte ich nur sehr wenige, die Mehrzahl der Teilnehmer war den PKW-Kennzeichen nach aus anderen Landkreisen.
Auf Fotos im Netz waren alle Gesichter gepixelt, niemand trug eine Maske.

Nach meinen Kenntnissen müssen die Rettungswagen nach jedem Einsatz desinfiziert werden, egal ob der Patient Corona, eine andere ansteckende Erkrankung oder ganz harmlos einen Beinbruch hatte.

Offline annelie

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #62 am: 30.12.21, 23:28 »
Dann sollte man einfach auch einmal respektieren, dass sich manche eben nicht impfen lassen wollen................dann wären diese Demonstrationen gar nicht nötig. ............................. :-X :-X

Es geht bei den Demonstrationen nicht ausschließlich um das Impfen. Es geht um Corona im Allgemeinen und im Besonderen. Impfen ist nur Teil davon. Sieht man ja auch an den Plakaten die mitgeführt werden.

Lisa, ganz verstehe ich die Eltern da nicht, im Notfall darf man auch bei Quarantäne das Haus verlassen und irgendwie müssen ja die ganzen Covidpatienten in die Krankenhäuser gelangen.
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Zukunft ist ein Geheimnis
und jeder Augenblick ist ein Geschenk.

Liebe Grüße
Annelie

Offline LunaR

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #63 am: 30.12.21, 23:55 »
Lisa, das ist ganz, ganz traurig  :'( Die Eltern haben mein volles Mitgefühl.

An anderer Stelle habe ich auch von einem Fall berichtet, der auch nicht im  Krankenwagen mitgenommen wurde.
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


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Gebrauchte Zeit ist Leben.

Offline Steinbock

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #64 am: 31.12.21, 08:19 »
Ich finde es auch so schlimm, dass das einfache (positiv besetzte) Wort spazieren gehen, so missbraucht wird.

Wenn ich erzähle, ich war gestern spaziere..., gibt das immer öfter einen ironischen oder fragenden Kommentar.
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Offline Karpfenkanone

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #65 am: 31.12.21, 11:10 »
....wo kommt die Demobereitschaft her? das muss doch einen Hintergrund haben?
Gekränkte, zu Unrecht an den Rand gedrückt,  als Nazi bezeichnet, wo bleibt das Recht
eine eigene Meinung zu haben, ist das Demokratie von der so gerne gesprochen wird.
Das verstehe ich nicht. Jeder Mensch in Deutschland darf eine eigene Meinung haben. Es gibt keine Institutionen,
die die eigene Meinung irgendwie einschränken.
Wer AfD-Zeugs von sich gibt,  antisemitische Narrative verbreitet, wie zb Maaßen es tat, als er von Globalisten sprach und
was zuhauf auf diesen Deppendemos passiert, durfte seine oder ihre Meinung doch kund tun.
Wer dann aber solche Meinungen hat, muss sich nicht wundern, wenn ein Großteil der Mitmenschen diese Ansichten einfach scheisse findet
und entsprechend vehement widersprechen.

Menschen die sagen "Ich darf ja keine eigene Meinung mehr haben" meinen: Ich will, dass mir nicht widersprochen wird und mich trotzdem alle lieb haben,
wenn ich rechtes Zeug, Halbwahrweiten oder Lügen von mir gebe.




 Tochter 19 Jahre Jung hatte heftige Bauchschmerzen, Übel, da sich das immer verschlimmerte
forderten sie einen Krankenwagen an, (selber durfte niemand das Haus verlassen) der nahm
die Kranke 19jährige nicht mit, da müsste man den Rettungswagen ja hernach desinfizieren.
Die junge Frau ist dann am Blinddarmdurchbruch verstorben, jegliche Hilfe kam zu spät.
Sowas ist sehr schlimm und traurig, sollte es so vorgefallen sein. Das ist aber das Verschulden von Einzelpersonen, sowohl
das der Rettungskräfte wie auch der Familie und hat wirklich überhaupt nichts mit Corona zutun.

Dieser Vorfall wird bestimmt nicht in den Medien erscheinen, das sich da Wut und Entsetzen
aufstaut, braucht niemanden zu wundern.
Es erscheint soviel nicht in den Medien, was in Deutschland passiert. Warum man da aber Wut auf den Staat entwickelt, oder
irgendwelche Verschwörungen wittert, das werde ich wohl nie verstehen.

Von den Gewalttaten in Hamburg damals, wurde alles unter den Teppich gekehrt, das war anscheinend
normal.
Das ist eine Fehlwahrnehmung, ich erinnere mich sehr gut an die ganze Berichterstattung über Hamburg.
Was der Punkt hier allerdings verloren hat, verstehe ich auch nicht.
« Letzte Änderung: 31.12.21, 11:12 von Karpfenkanone »
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Nationalismus tötet

Offline ayla

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #66 am: 31.12.21, 17:36 »
Wissenschaftsleugnung - ein Kommentar aus Sicht der evidenzbasierten Medizin

So lautet der Titel eines Artikels von Ingrid Mühlhauser. Sie war von 1996 bis 2019 Professorin für Gesundheitswissenschaften an der Universität Hamburg. Seit mehr als 20 Jahren forscht die habilitierte Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie über den Sinn und Unsinn medizinischer Untersuchungen und Behandlungen. Ihr Hauptgebiet ist die Risikokommunikation, also wie sich Nutzen und Risiken von medizinischen Massnahmen so darstellen lassen, dass Patienten informierte Entscheidungen treffen können. Ingrid Mühlhauser ist Mitglied des erweiterten Vorstands des «Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin» (DNEbM)
Zu finden in Kurzversion unter folgendem Link, oder von dort aus Zugriff auf die ungekürzte Fassung.

https://www.infosperber.ch/gesundheit/corona-von-wissenschaftsleugnung-und-pseudowissenschaft/

Nicht schwarz-weiss denken, sondern so, wie ich mir Journalismus wünschen würde.

Ausschnitt aus dem Artikel:
..."Die Entwicklungen zeigen, wir sind alle fehlbar. Und Verschwörungsmythen können nicht durch Mehrheitsbildung entkräftet werden. Oft sind es einzelne fachfremde Wissenschaftler und Investigativ-Journalisten, die die Wahrheit ans Licht bringen.
Die Corona-Pandemie ist ein Stresstest für die Fähigkeit der Wissenschaft zur offenen Auseinandersetzung über die Unsicherheiten wissenschaftlicher Daten.
Vertuschung, Angstmache, Moralisierung und Ausgrenzung sind keine adäquaten Mittel, Zweifler und Verweigerer für Gespräche zu gewinnen und Mythen aus der Welt zu schaffen.
Die medizinische und Public Health Wissenschaft braucht bessere Studien, mehr Transparenz, weniger Abhängigkeit von Pharmaindustrie, Medizinprodukteherstellern und politischer Einflussnahme, bessere Kommunikation und einen ehrlichen Diskurs über die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnisse."...

Natürlich darf man anders denkenden Menschen widersprechen, aber muss jeder andersdenkende diffamiert und als "Schwurbler", "Depp", "dumm" etc. bezeichnet werden.
Und nein, bevor man mir unterstellt, dass ich mich als Opfer darstellen wolle und auf Mitgefühl hoffe - das habe ich weder nötig noch fühle ich mich so, nur, ich finde solche Äusserungen verallgemeinernd und geschmacklos, halt so gar nicht "meins".

Offline Hamster

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #67 am: 31.12.21, 20:35 »




Hallo Ayla,
Danke für den Beitrag.
Darüber sollten manche Mitmenschen mal nach denken.

Sehr interessant,dass es sich bei der Verfasserin um
 eine Professorin für Gesundheitswissenschaften handelt.

Herzliche Grüße
Hamster
Liebe Grüße
sagt der Hamster

Offline cara

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #68 am: 05.01.22, 16:15 »

Natürlich darf man anders denkenden Menschen widersprechen, aber muss jeder andersdenkende diffamiert und als "Schwurbler", "Depp", "dumm" etc. bezeichnet werden.


wenn die andersdenkenden Menschen offensichtlich gegen jede WIssenschaft argumentieren und mit irgendeinem Blödsinn als Argument kommen, ist es legitim, sie als Schwurbler zu bezeichnen.
Deswegen müssen sie aber noch lange nicht dumm sein.
LiGrüss cara

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Offline Mathilde

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #69 am: 05.01.22, 16:24 »
wenn die andersdenkenden Menschen offensichtlich gegen jede WIssenschaft argumentieren und mit irgendeinem Blödsinn als Argument kommen, ist es legitim, sie als Schwurbler zu bezeichnen.
Deswegen müssen sie aber noch lange nicht dumm sein.

Also bin ich ein Schwurbler nur weil ich mich gegen ein "Hunde und Ungeimpfte" müssen draußen bleiben stelle und dafür eine Testpflicht für ALLE fordere? Das wäre Gleichheit ohne Ausgrenzung.

LG Mathilde
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Offline cara

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #70 am: 05.01.22, 16:26 »
ich weiss zwar nicht, wie du das da raus lesen willst, aber bitte, wenn du das so möchtest...
ich bin übrigens auch für regelmäßige Tests für alle und teste mich i.d.R. 2x die Woche.
LiGrüss cara

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Offline Steinbock

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #71 am: 03.02.22, 10:22 »
Am Montagabend war ich noch kurz in meiner Bank (Self-Service), sehe ich beim rausgehen
eine ungewöhnlich große Gruppe von Leuten vor dem Rathaus. Und zwei Polizisten...
Dachte erst an Randale in dieser Gruppe... bis mir einfiel, es könnte was mit Corona
zu tun haben. Der Presse war am Mittwoch zu entnehmen, dass in der Marktgemeinde
der erste Coronaspaziergang stattfand (unangemeldet, aber friedlich).

Ich war also "Zeugin eines historischen Ereignisses" ;D
und bin schon erstaunt, dass auch in Landgemeinden inzwischen "demonstriert" wird.
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Offline martina-s

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #72 am: 03.02.22, 10:50 »
Das Verquere an der Sache ist ja, dass sich so manche selber als Schwurbler bezeichnen. Bekam mal en Video zugespielt von Verschwörungstheoretikern.
Da musste ich erst einmal im Internet suchen was das Wort überhaupt bedeutet.
Liebe Grüße
Martina

Offline Steinbock

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #73 am: 22.03.22, 08:17 »
Gibt es in Euren Ortschaften, Städtchen noch "Spaziergänge"?

Hier bekomme ich nichts mehr davon mit.
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Online Morgana

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Re: Demostrationen wegen Freiheitsbeschränkung
« Antwort #74 am: 22.03.22, 08:28 »
ne bei uns ist da nichts mehr los.
Corona ist nur noch ein ganz kleines Thema. Wir haben wieder über 2000 er Inzidenz,
nur wenige im Krankenhaus und nur einer Beatmet. Das ist nur noch eine Randnotitz im Regionalteil.