Autor Thema: Volksbegehren Artenvielfalt  (Gelesen 6015 mal)

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LuckyLucy

Offline AnniH

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #1 am: 03.03.19, 10:27 »
DANKE LuckyLucy, ein sehr interessanter Link, wissenschaftlich fundiert und eine andere Seite sachlich dagestellt.

Mich hat der Beitrag von Anka sehr nachdenklich gemacht, ich kann ihre Gedanken und die zahlreicher anderer Biobauern gut nach vollziehen. Dieses Volksbegehren hat immensen Schaden angerichtet , es wurde ein Keil zwischen ökologisch wirtschaffenden Bauern und konvertionellen Bauern getrieben. Viele Landwirte haben aus eigener Überzeugung auf BIO umgestellt, weil es für ihren Betrieb eben passt
auch finanzielle Anreize gab es , die absolut legitim sind, es war ein gutes Nebeneinander der Betriebe, das war zu unseren Zeiten nicht immer so.

Bei diesen Volksbegehren ging es nicht um die Bienen , das war nur ein Aufhänger für ideologisches Gedankengut, es ging um Bevormundung der Grundeigentümer, man wünscht sich wieder zurück , in die heile Welt der Kindheit, mit Kornblumen und Mohn im Getreide. Das Landwirtwirtschaft nicht nur ökologisch bewirtschaftet werden kann , sondern auch die Ökonomie stimmen muss , wie bei jeden anderen Unternehmen auch wird nicht bedacht, selber will man aber keine Abstriche machen, das zeigt das schon vielbeschriebene Einkaufsverhalten , die Fliegerei  ( Frau Schulte gehört zu den Vielfliegern ), das Verhalten in der Natur, wo man dann doch nicht halt macht vor den vergifteten Getreidehalmen sie mit nimmt als Deko, unsere freiwillig angelegten Blühstreifen werden zertrampelt.
Unsere Berufsvertretung hat uns gut vertreten, sie haben die Argumente des Volksbegehren zerlegt, mit diesen Diskussionen und zurechtrücke der Wahrheit haben die Anhänger nicht gerechnet.
Die Verlierer sind unter Anderen eben die Biobauern die ihren Weg selbst gewählt haben , die noch einen überschaubaren Betrieb haben , im Nebenerwerb , oder Selbstvermarktung.

Wie ich in einen Beitrag schon geschrieben habe , geht die Richtung von Großbetrieben in ökologische Bewirtschaftung, nicht immer aus Überzeugung sondern weil die Verpächter , Nachkommen von Landwirten die längst einen anderen Beruf haben , nur mehr an BIO Betriebe verpachten wollen , das beruhigt zumindest das Gewissen , dass sie nebenbei aber auch sehr geschäftstüchtig wird nicht erwähnt, Pachtpreise bei 1000 €. wer kann sich das leisten ???
Die Umstellung ist kein Problem, die Technik kann man sich leisten , die Produktion läuft, Milchviehhalter die auf BIO umgestellt haben , warten auf die Abnahme einer für sie zuständigen Molkerei.

Wird Landwirtschaft dann anders werden oder wird es so bleiben wie Anka schrieb, dass Berufskollegen von einen Radius von 50 km Mais und Getreide abfahren , Biogasanlagen weiter ausgeweitet werden, da ist es doch egal wie das Getreide erzeugt wird , es gibt ja auch inzwischen Kulturpflanzen , vielleicht auch Bienentaugliche, Hauptsache BIO und Energie erzeugend, die gebraucht wird um den Elektonik KOnsum weiter nach gehen kann , möglichst ohne Einschränkung.
Es ist eine sehr drückende Stimmung auf unseren Höfen , mir tut es leid um die jungen Landwirte , die mit Herzblut dabei sind , kaum Alternativen sehen , diese Besserwisserei von allen Seiten , das Image der Landwirtschaft insgesamt, dazu kommt noch die gerechtfertigte Politikverdrossenheit, dagegen kommt der größte Optimist auch nicht mehr an.

Offline klara

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #2 am: 03.03.19, 19:14 »
Hallo,
den Link hab ich jetzt noch nicht ganz studiert,aber von den Insekten,die durch die  Autos sterben will niemand was wissen. Mir sind da die Windkrafträder doch lieber ,als das Kernkraftwerk in 15km Entfernung. Wenn´s im Winter nirgends Schnee in der Umgebung hat, dann haben wir urplötzlich.Woher?Vom Wasserdampf des Kernkraftwerks. Böse Zungen behaupten auch,es gebe mehr Krebsfälle,seit das Kernkraftwerk da ist.Nö, das ist doch so sicher.Also lieber Windkrafträder als das Ding.Wenn jeder Hunz u. Kunz was für die Insekten tun würde,müsste man das ganze erst garnicht diskutieren,meine Meinung.Aber den Bauern den schwarzen Peter zu schieben ist viel einfacher.
LG Klara
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Offline Andreas

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #3 am: 31.03.19, 23:41 »
Von: "info@rettet-die-bienen.de

An: "info@volksbegehren-artenvielfalt.de"

 

VOLKSBEGEHREN ARTENVIELFALT  "RETTET DIE BIENEN"

 Pressemitteilung vom 01.04.2019
 

Ganz Bayern eine Ökomodellregion !
 

Als erste konkrete Maßnahme hat der Runde Tisch für das Volksbegehren dem Ministerpräsident

Markus Söder empfohlen, ganz Bayern zu einer Ökomodellregion zu machen.

Ziel des Projekts Ökomodellregion Bayern ist die Einbindung der Kommunen, der Verbraucherinnen

und Verbraucher, der Verarbeitung und des Handels sowie weiterer lokaler Akteure in den Ausbau

des ökologischen Landbaus und die Verwendung von Ökolebensmitteln in der Region.

Der Bayerische Ministerpräsident hat diesen Vorschlag des Runden Tisches bereitwillig aufgenommen

und sogleich Staatsministerin Michaela Kaniber zur obersten Managerin der Ökomodellregion Bayern

berufen.

Ministerin Kaniber hat sich bereit erklärt, in der nächsten Woche in der ältesten und erfolgreichsten

Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel, bei der dortigen Regionalmanagerin ein Praktikum

zu machen.

Zuständig für die Umsetzung vor Ort in den Landkreisen sind in Zukunft die 47 Ämter für Landwirtschaft,

die dafür intensiv geschult werden.

Damit sie den neuen Anforderungen gewachsen sind, werden die Ämter von ihrer bisherigen Aufgabe,

die Landwirte mit immer mehr Einsatz von Dünge, Pflanzenschutzmittel sowie von Futtermitteln zu

immer neuen Produktionsrekorden zu bringen, entlastet.

Nach Ansicht von Moderator Alois Glück, Landtagspräsident a. D. macht es keinen Sinn, wie vom

Ministerium vorgesehen, jetzt nur sechs neue Ökomodellregionen in Bayern einzurichten.

Um das Ziel 30 % Ökobetriebe zu erreichen, müssen jetzt alle Regionen an einem Strang ziehen

und für genügend Absatz sorgen.

Nur so kann die Staatsregierung sicher sein, dass Bayern weiter an der Spitze bei der Erzeugung

von Ökolebensmittel bleibt und nicht von anderen Bundesländern,

wie dem Saarland, wo bereits 60 % der Landkreise Ökomodellregionen sind, überholt wird.

Sehr wichtig ist dem Runden Tisch auch die Zusage vom Bayerischen Bauernverband,

dass alle Landwirte, die den Verbrauchern ihre Felder als Blühflächen gegen Entgelt zur Verfügung

stellen, auch auf ihren restlichen Flächen keine Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsetzen.

Damit wird sichergestellt, dass diese Betriebe die Blühflächen aus Überzeugung und nicht zu

ihrer eigenen Bereicherung anlegen.

 

Die Initinarrtoren vom Volksbegehren

„Gegen die Arteneinfalt in Bayern“                               

 

Offline Rohana

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #4 am: 01.04.19, 07:13 »
"Die Initinarrtoren vom Volksbegehren"

Ja, wie Toren kommen sie mir auch vor.  ::)

Offline mamaimdienst

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #5 am: 01.04.19, 07:34 »
Heute ist der 1. April  ::)
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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #6 am: 01.04.19, 07:47 »
April, April!
LuckyLucy

Offline Annette

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #7 am: 01.04.19, 10:36 »
April, April!

Wie wahr, wie wahr ;)

LG Annette
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Offline mamaimdienst

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Offline Isarland

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #9 am: 04.08.19, 19:46 »
Söder schert sich keinen Furz um die Bauern...."Die paar% die sie als Stimmvieh ausmachen bringen mir nichts. Die Hälfte wählt AFD, ein Viertel die Grünen. Da bleibt für mich nur noch ein Viertel". O-Ton Söder lt. eines MDL.
Habe neulich gelesen, dass allein durch die nächtliche Straßenbeleuchtung täglich 25.000.000.000 Insekten in DE zu Schaden kommen.
Dieses Volksbegehren geht nicht nur auf die konventionellen Landwirte, sondern auch auf die Biobauern mit völlig weltfremden Forderungen(Wiesen nicht mehr nach dem 15.3. walzen..z.Bsp) los. Mit voller Inbrunst (Totalverblödung) haben die Bioverbände und die ABL, sowie die ganze verlogene Bande der NGO`s dieses Volksbegehren unterstützt.
Nachdem nun die Konvis immer mehr in die Bioecke gedrängt werden, haben die Bioverbände gleich wieder die Richtlinien verschärft. So müssen Neueinsteiger ab 2021 für jede GV 600m² Weidefläche vorweisen. Die "Alteingesessenen" haben 10 Jahre länger Zeit. Was stellen sich die Bioverbände da vor? Bisher reichte ein nicht überdachter Laufhof. Die werden schauen, wie viele Bio`s da das Handtuch schmeissen...30 % ökologische Landwirtschaft in BY? nieeeeeemals. Quo vadis ökologische Landwirtschaft.
Ich habe vor nichts und niemand Angst.....Angst macht mir die allgemeine Verblödung, hervorgerufen von den Grünen und den ihnen wohlgesonnenen Medien.

Offline Freya

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #10 am: 05.08.19, 07:16 »
angeblich haben aber viel mehr Landwirte CSU gewählt. Muss ich mal googeln. Aber die Grünen mit den ganzen followern machen uns das Leben schwer.
Da kann ich Dir zustimmen.
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Offline annelie

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #11 am: 05.08.19, 09:59 »
So müssen Neueinsteiger ab 2021 für jede GV 600m² Weidefläche vorweisen. Die "Alteingesessenen" haben 10 Jahre länger Zeit. Was stellen sich die Bioverbände da vor? Bisher reichte ein nicht überdachter Laufhof. Die werden schauen, wie viele Bio`s da das Handtuch schmeissen...30 % ökologische Landwirtschaft in BY? nieeeeeemals. Quo vadis ökologische Landwirtschaft.

Ganz einfach wachsen oder weichen..... irgendwoher muss ja die Fläche kommen.

Viele Betriebe egal ob bio oder konventionell werden schließen. Wenn ich hier so schaue (auch im Isarland  ;)) bleiben nicht mehr viele übrig. Wir haben z. B. keinen Nachfolger, der unseren Betrieb so weiterführt.
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist ein Geheimnis
und jeder Augenblick ist ein Geschenk.

Liebe Grüße
Annelie

Offline Isarland

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #12 am: 03.09.19, 09:54 »
Von: "info@rettet-die-bienen.de

An: "info@volksbegehren-artenvielfalt.de"

 

VOLKSBEGEHREN ARTENVIELFALT  "RETTET DIE BIENEN"

 Pressemitteilung vom 01.04.2019
 

Ganz Bayern eine Ökomodellregion !
 

Als erste konkrete Maßnahme hat der Runde Tisch für das Volksbegehren dem Ministerpräsident

Markus Söder empfohlen, ganz Bayern zu einer Ökomodellregion zu machen.

Ziel des Projekts Ökomodellregion Bayern ist die Einbindung der Kommunen, der Verbraucherinnen

und Verbraucher, der Verarbeitung und des Handels sowie weiterer lokaler Akteure in den Ausbau

des ökologischen Landbaus und die Verwendung von Ökolebensmitteln in der Region.

Der Bayerische Ministerpräsident hat diesen Vorschlag des Runden Tisches bereitwillig aufgenommen

und sogleich Staatsministerin Michaela Kaniber zur obersten Managerin der Ökomodellregion Bayern

berufen.

Ministerin Kaniber hat sich bereit erklärt, in der nächsten Woche in der ältesten und erfolgreichsten

Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel, bei der dortigen Regionalmanagerin ein Praktikum

zu machen.

Zuständig für die Umsetzung vor Ort in den Landkreisen sind in Zukunft die 47 Ämter für Landwirtschaft,

die dafür intensiv geschult werden.

Damit sie den neuen Anforderungen gewachsen sind, werden die Ämter von ihrer bisherigen Aufgabe,

die Landwirte mit immer mehr Einsatz von Dünge, Pflanzenschutzmittel sowie von Futtermitteln zu

immer neuen Produktionsrekorden zu bringen, entlastet.

Nach Ansicht von Moderator Alois Glück, Landtagspräsident a. D. macht es keinen Sinn, wie vom

Ministerium vorgesehen, jetzt nur sechs neue Ökomodellregionen in Bayern einzurichten.

Um das Ziel 30 % Ökobetriebe zu erreichen, müssen jetzt alle Regionen an einem Strang ziehen

und für genügend Absatz sorgen.

Nur so kann die Staatsregierung sicher sein, dass Bayern weiter an der Spitze bei der Erzeugung

von Ökolebensmittel bleibt und nicht von anderen Bundesländern,

wie dem Saarland, wo bereits 60 % der Landkreise Ökomodellregionen sind, überholt wird.

Sehr wichtig ist dem Runden Tisch auch die Zusage vom Bayerischen Bauernverband,

dass alle Landwirte, die den Verbrauchern ihre Felder als Blühflächen gegen Entgelt zur Verfügung

stellen, auch auf ihren restlichen Flächen keine Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsetzen.

Damit wird sichergestellt, dass diese Betriebe die Blühflächen aus Überzeugung und nicht zu

ihrer eigenen Bereicherung anlegen.

 

Die Initinarrtoren vom Volksbegehren

„Gegen die Arteneinfalt in Bayern“                             

Na du Initinarrtor des Volksbegehrens.....wie stellst dir die 30% vor? wenn jetzt schon Milch von Neuumstellern nicht  abgeholt wird, der Absatz an Schweinefleisch mit Ach und Krach 1% ausmacht, Hafer und Triticale unverkäuflich sind, Körnermais getrocknet gerade mal 30 € bringt, und das bei 10% ökologischer Landwirtschaft.
Die Hirngespinste dieser Initinatorren werden uns ein böses Ende bereiten.

Offline Rohana

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #13 am: 03.09.19, 12:25 »
Ich zitiere aus deinem Zitat:

 Pressemitteilung vom 01.04.2019

Aber das wird's wohl nicht lange bleiben wenn man sich die Trends so anguckt.

Offline Isarland

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Re: Volksbegehren Artenvielfalt
« Antwort #14 am: 03.09.19, 12:34 »
Ich zitiere aus deinem Zitat:

 Pressemitteilung vom 01.04.2019

Aber das wird's wohl nicht lange bleiben wenn man sich die Trends so anguckt.
zitiere bitte, damit man weiß, wen du meinst.