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Schaffe schaffe häusle baue... II

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Marina:
Leider ist da keine Türe zum "Neubau", die man abdichten könnte. Da war mal ein Durchgang, der wurde mit OSB-Platten zu gemacht und daneben eine Türe. Alles eine große Fläche OSB-Platten und außendrum Ritze.
Diverse Löcher (Heizungsrohrdurchgänge, Wasserleiterung) sind auch da. Schwiegersohn hat zwar alles
so dicht wie möglich gemacht, aber die befürchte echt das Schlimmste.

Morgana:
ich drück dir die Daumen, dass es sich in Grenzen hält.

Mathilde:
Hallo,

Wie habt Ihr denn das mit den Fenstern gelöst in Euren Denkmälern?
Um Dreck brauchen wir uns noch nicht zu kümmern, da wohnt noch niemand. Habt ihr bei allem bei der Denkmalbehörde nachgefragt und das ok eingeholt?

Ich kann mich noch dran erinnern wie meine SM jammerte und dabei haben wir nur eine Wand rausgenommen oder den Parkettboden abgeschleifen lassen.

Alles Gute für die Renovierung.

LG Mathilde

Marina:
Wir haben vor Urzeiten (ca. 1985?) Kunststofffenster mit integriertem Kreuz eingebaut....und aus Unwissenheit niemanden zuvor gefragt. Einen Bauplan brauchten wir damals nicht. Als wir 1992 das Dach gemacht haben, hatten wir den Denkmalschutz da. Als sie die Fenster gesehen haben, machten sie auf der Stelle kehrt und unser beantragter Zuschuss für das Dach war natürlich vom Tisch.

Bei der jetzigen Baumaßnahme brauchten wir einen Bauplan. Da haben sie es zähneknirschend als Bestandsschutz angesehen und es durften sogar Kunststofffenster in die neuen Gauben eingebaut werden.

Es wurde um jede Innenwand, die versetzt werden muss, gerungen. Und es wurden auf beiden Seiten Kompromisse gemacht. Wir finden es z.B. total unsinnig, dass auf der Dachseite, die nur von unserer Wiese aus einsehbar ist, vier Dachgauben rauf mussten. Auf der Straßenseite durften Dachfenster eingebaut werden. Das muss man nicht verstehen.

Morgana:
was bin ich froh, dass unser Haus nicht unter Denkmalschutz stand.
Das einzige was noch alt und original war ist der handgehauene auf zug gearbeitete Dachstuhl.
Und den haben wir so wie er ist erhalten. Nicht weil wir mussten, sondern weil wir das wollten.

Aber trotzdem hat man jede Menge Scherereien. Bei uns gabs keinen genehmigten Plan für das
jetztige Haus, nur für das, das vorher hier stand, also bis 1897. Das war nur eineinhalb Geschossig, deswegen
gabs schon Ärger ob man die Fenster oben nicht zumauern muss, weil sie ja nicht genehmigt waren.

Dann brauchten wir eine Nutzungsänderung vom Stall und Stadel.
Von dem Moment an greift der Bestandsschutz nicht mehr.
Wir hatten riesen Probleme mit dem Grenzabstand,...es gibt keinen. Also musste die Außenwand stehen bleiben,
es durften keine Fenster rein. Die vorhandenen Fenster mussten zugemauert werden.
Die hatten keinen Bestandsschutz wegen der Nutzungsänderung.

Heißt im Altbau sind Fenster drin, im Neubau nicht. Im Altbau sind die Dachpfetten vom Überstand offen.
Im neuen mussten sie wegen dem Brandschutz eingehaust werden. Sieht scheiße aus und hat vor allem
null Sinn, weil es ein durchgehender Dachboden ist.
Da kommt soviel sinnloses auf einen zu, man könnte manchmal ausrasten.
Wir haben keine Fenster an der Grenzseite, aber sie wollten, dass wir innen
3m abmauern, (als quasi Grenzabstand, die Außenmauer musste ja stehen bleiben)
Das ging dann doch nicht durch.

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