Autor Thema: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht  (Gelesen 19044 mal)

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Offline martina-sTopic starter

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Hallo,
bei uns ist heute Christkönigssonntag. Für mich auch ein sehr gefühlsbezogener Sonntag im Kirchenjahr.
Christ-König in alle Ewigkeit. Also auch nicht so weit ab von dem was heute unsere evangelischen Christen feiern.
Zudem ist das der Abschluss der Lesereihe im Kirchenjahr.
Am 1. Advent beginnt wieder ein neues Kirchenjahr mit anderen Evangelien.
Nur wissen das inzwischen wohl nur noch die Insider welche z. T. täglich den Gottesdienst besuchen oder als Lektor tätig sind. Alle anderen, denke ich mal sitzen in den Bänken und warten, was sich vorne tut.
Dass da System dahinter ist, glaube ich, das bekommen die wenigsten richtig mit.
Liebe Grüße
Martina

Offline martina

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #1 am: 22.11.15, 09:13 »
Martina, das mit den Pflichttexten denk ich auch jedesmal, dass das kaum einer weiß, dass die wechseln. Das ist bei uns nämlich auch so.
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Beiträge.
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Offline Frieda

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #2 am: 22.11.15, 10:36 »
Ich hab mir schon öfter überlegt, wenn man nach der Kirche die Besucher fragen würde, welches Evangelium dran war -  wie viele wüssten das dann?
Viele Grüße,

Jesus verspricht: Ich bin bei euch alle Tages eures Lebens bis ans Ende der Zeit (Mt 28,20)

Offline Anneke

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #3 am: 22.11.15, 10:56 »
Ja, das mit dem Sitzen und überraschen lassen war und ist z.T. auch bei mir so. Erst seit meine Schwester auch Lektorin ist und wir über die aktuelle Lesung manchmal sprechen, ist mir das alles bewusster.

Für mich hat der Christkönigssonntag schon auch eine Bedeutung, stehe bei weitem nicht hinter allem, was katholisch so anbelangt, aber eben diese Einteilungen, Abschnitte im Kirchenjahr nehme ich besonders wahr, es gliedert den Jahresablauf für mich sinnvoll. In unserer Pfarrei werden auch immer am letzten Sonntag im Kirchenjahr, also heute, die scheidenden Ministranten verabschiedet, kirchenmusikalisch umrahmt mir rhythmischer Band. Leider kann ich meistens nicht teilnehmen, weil in der Heimatpfarrei an diesem Tag immer Messe für meine verstorbenen Angehörigen gelesen wird.

Anneke
Zuviel nachdenken ist wie schaukeln, man ist zwar beschäftigt, kommt aber keinen Schritt weiter

Offline maria02

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #4 am: 22.11.15, 11:54 »
Ich bin ja auch nicht so überragend bewandert in kirchlichen Dingen
aber das der Christkönig Sonntag den kirchlichen Jahresabschluss bedeutet
sollte man als Katholik schon wissen   8)

Offline LunaR

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #5 am: 22.11.15, 12:48 »
Ich bin ja auch nicht so überragend bewandert in kirchlichen Dingen
aber das der Christkönig Sonntag den kirchlichen Jahresabschluss bedeutet
sollte man als Katholik schon wissen   8)

Ich glaube, das wissen ganz viele nicht. Habe schon lange den Eindruck, dass das WISSEN um kirchliche Dinge sehr zurückgegangen ist.

LG
Luna
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


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Offline geli.G

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #6 am: 22.11.15, 12:55 »
Ich glaube, das wissen ganz viele nicht. Habe schon lange den Eindruck, dass das WISSEN um kirchliche Dinge sehr zurückgegangen ist.

Da hast du ganz sicher recht. In Religion in der Schule lernen die auch ganz andere Sachen, nur ganz wenig hat dann damit zu tun, was in einem Gottesdienst und warum so gemacht wird.
Ich hab mal einen Film im Fernsehen geschaut. Da gingen junge Leute an Fronleichnam in die Kirche und wurden gefragt, was heut denn gefeiert wird. Kein einziger wusste, das  :-\
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline Luetten

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #7 am: 22.11.15, 16:40 »
Bei uns in der Kirche wird ab morgen jeden Mo. eine Friedensandacht gehalten, auf Grund des Terrors. Finde ich sehr gut.
Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!

Mucki

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #8 am: 23.11.15, 08:16 »
Eine echt gute die.

Meien Mutter ist immer erstaund weil ich die Evangelien immer noch kenn obwohl ich seit jahren nicht mehr in die Kirche geh, und sie sitzt jden Sonntag drin und kennt sie nicht.

Da hab ich ihr oft den wind aus den segeln gnommen , mit sätzen warum ich mich um anderer Leute Frazen kümmere, ich sag dann immer drauf das Jesus gesagt hat

Was ihr den geringten meienr Brüder tut habt ihr mir getan.

Da schauft sie dann immer und sagt du bist eh ned gläbig.

Aber ich bin Gläubig , aber ich mag lieber lehre Kirchen als voll.

lg Mucki

Offline martina-sTopic starter

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #9 am: 23.11.15, 09:19 »
Hallo Mucki,
na, ja...
muss jeder selber wissen was einem gut tut. Nur ist es halt so, dass Kirche auch eng verbunden mit Gemeinschaft ist. Alleine glauben zu können entspricht nicht dem Grundgedanken der Kirche. Egal ob ev. oder kath.
Sicher kann jeder für sich beten.
Aber das Gemeinschaftserlebnis ist es doch, was gelebten Glauben auch ausmacht.
Alles andere hinkt in meinen Augen etwas.
Liebe Grüße
Martina

Offline Frieda

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #10 am: 23.11.15, 10:09 »

, aber ich mag lieber lehre Kirchen als voll.

lg Mucki

Deine Einstellung mag ja daran liegen, dass deine Mutter so seltsam ist, aber Ich finde diesen Satz schon verletzend.gemeinsames Beten, gemeinsam Gott preisen...ist schon auch was, was Christentum ausmacht. Und Jesus hat AUCH gesagt: Wo zwei  oder drei...
Viele Grüße,

Jesus verspricht: Ich bin bei euch alle Tages eures Lebens bis ans Ende der Zeit (Mt 28,20)

Offline maria02

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #11 am: 23.11.15, 10:56 »
Ich denke Mucki wollte sagen sie sucht eher die Ruhe in den Kirchen
als einen lebhaften Gottesdienst!
Das ist aber oft nur Unkenntnis der Materie, gerade wenn man einen Gottesdienst mit vorbereitet und sich auch damit identifizieren kann 
das schon zu einen freudigen Erlebnis werden von den man auch noch länger zehren kann.
Man muss sich nur auch etwas mit einbringen und nicht nur körperlich da sein sondern auch mit den Herzen !!

Unsere Erstkommunion-feier voriges Jahr dauerte der Gottesdienst weit mehr als eine Stunde
alle Kinder und Eltern brachten sich mit ein, es war durchaus bei vielen  ein Gänsehaut Gefühl 
und niemand hat sich über die länge beschwert, alle waren begeistert !!
Wir hatten aber auch eine mitreisende Musik die schon fast an ein Rockkonzert erinnerte,
meine Töchter erzählten mir sogar Oma ((85) hat aus voller Brust " jesus christ you are my life live" geschmettert
auch da kam keine Kritik über das Moderne Zeug .

Offline Tina

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #12 am: 23.11.15, 11:05 »
Ich geh auch gerne in en Gottesdienst, das ist was anderes für mich, als alleine in der Kirche.
Es heißt ja auch: wo zwei oder drei in meinem
Namen versammelt sind, bin ich mitten unter Euch.

Wenn ich im Urlaub oder mal unterwegs bin, geh ich auch gerne in die Kirchen und bete mal, aber das ist anders, das kann mir den Gottesdienst nicht ersetzen.

Ich gestehe aber auch, wenn mir das "Bodenpersonal" nicht zusagt, dann geh ich entweder gar nicht oder in eine andere Kirche hin!

PS: und wenn ich in der Kirche bin, ist es mir egal, warum die anderen da sind, das ist ihre Sache!
« Letzte Änderung: 23.11.15, 11:09 von Tina »
LG
Tina

Offline Frieda

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #13 am: 23.11.15, 11:11 »
@ Maria: Das ist schön :D 
Wenn man mit dem Willen hingeht was von Gott zu hören, Gott zu preisen usw. dann kann man fast immer was "mitnehmen". gelingt mir aber auch nicht immer, manchmal bin ich einfach zu müde, zu abgelenkt, zu wo anders mit dem Kopf... Nur wenn man gleich mit der Einstellung hingeht, nur die dreiviertel Stunde abzusitzen, damit man der "Termin erledigt" hat, dann kann das ja nichts werden.

Viele Grüße,

Jesus verspricht: Ich bin bei euch alle Tages eures Lebens bis ans Ende der Zeit (Mt 28,20)

Mucki

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Re: Rund um den Kirchgang, ob regelmäßig oder nicht
« Antwort #14 am: 23.11.15, 11:45 »
Es heißt aber auch das man im stillen Kämerlein betten kann und dies nicht weniger wert ist .


Eine Kirche die Lehr ist bedeutet für mich ,Ruhe,Frieden, Geborgenheit, und zeit an das zu denken was für mich wichtig ist ,meine gedanken zusammen zufassen.

Nun warum meine Einstellung so ist wie ist , die angaschierten hir bitte nicht persönlich nehmen.

Als ich kein war hatten wir einen Pfarrer der hat die Jungs in der Kirche georfeigt wegen Singbuch das nicht aufgeschlagen war, oder auch nur weil es ihm gefiel, wen jemand ratschte (auch erwachsen)wurde der in der Predigt erwähnt mit vollen Namen

Da war für mich Kirche nur angst und schreken.

Dann bekamen wir einen Jungen  dynamischen Pfarrer bei seinem ersten Auftritt kam er mit Lederhose und die Haushälterin im Dirndl. ER war in der Jugend sehr angaschiert und gründet Kindercohr ,er war lebensfroh ,tanze gern und feierte gern mit der Gemeinde. Er war seher beleibt alle wollten mit ihm arbeiten es gab ab da eien Ministrantenbeauftragte , die zahl der Minis stieg an , es gab Minisauflüge ,Altenausfüge alles hat der Pfarrer orgenisiert mit seien Helfern.

Und dann :o ging des eifern los wer den mehr oder minder Pfarrer´s Liebling sei, und gerüchte verbreitete sich über Weibergeschichten (zu der zeit ging ich reglmäsich zur Kirche) verbreitet würden dies gerüchte von seien ängten Mittarbeiter in der Kirche. Dies dauert Jahre bis unser Pfarrer einen Selbstmordversuch begann der nicht gelungen ist , dann warf ihm der Pfargemeinderat vor Gelderveruntreut zu haben 3000 Euro (die aber wie ein Wunder doch am Konnto waren ) er kam weg und hatte 1 Jahr später mehr ervolg beim Selbstmordversuche.

Dann bekamen wir eien Ältern Pfarrer (früherrer Militär Pfarrer) dann giengs los Erstkomumion unterichte Hilten die MÜtter da sie anzweifelten das ein Millitär Pfarrer diesen unterricht halten könnet (der Pfarer leibet Kinder) Ministrannten wurden von der Ministrannten beauftragten ausgebildet sie war jeden Gottestdienst mit in der sagrestei, und redete mit ,also zu Spitzenzeiten waren in der Sagrestei Messnerin,Mini 6 mal und Mini beautragte, der krichenpfleger der meinet er müße den Pfarrer anziehen, Lektorin ,und Kommunjonhelferin, unser Pfarrer lies sie alle gewären . Die Mütter der ertskominjon Kinder legten der Termin fest und invormierten den Pfarrer, so ging es über Jahre ,der Pfarrer Wurde krank und gebrchliech ,er hilt aber im Rollstuhl noch die kirche gestütz von Kirchenpfleger und noch einem der ar krobater sein wollet oder will. dann sarb der Pfarrre

dies alles dauerte etwar 10 jahre.

Dann Würden wir zu einer Pfareinheit mit der nachbar gemeinde zusammen geschloßen , da hagelte es briefe im Bistum den die zugeteilte Pfarrei wollten die Kirchen aktiefen nicht ahben sie wollten wo anders hin Bistum lehrnt ab .

So beckamm wir Pfarrer Thomas (vornname weil nachnahme konnten sie nicht aussprechen) der wohnte in der anderen Pfarrei dann wieder viel briefe ans Bistum weil unser Pfarheus nun doch lehrstehe und wir beckem eien Pfarrer der hir wohnte ab und an Kirche hilt aber an sonsten im bsitum Regensburg arbeitet,
Der Kirchenpfleger würde als anzieh hilfe nicht mehr gebraucht und das sagten ihm die neuen Pfarre die Minibeauftragte wurde zurchtgewiesen das der Pfarrer des ab nun selber mit den minsi macht , und die Mesnerin wurde durch eine Klosterschwester ersetzt die beim Pfarrer das Büro Macht.

So waren in der Sakriestei nur noch Messenrin (None) ,Pfarrer und MInis, Lektor mußte in der Kirche sitzen und warten bis er dran kam und auch Komunionhelfer mußte in der kirche bleiben.
(dies fand ich gut)
Die beiden Pfarrer legten Termine fest für Kommunion und Firmung , und so wurden alle soooo angscheirten seher wütten und was war der ervolg Beschwerde briefe ins Bistum nun 2 jahre lang Pfarrer Inder versteht man nicht der ander zurechthaberische.

Nun der große ervolg  beide Pfarrer kamen weg ,nun haben wir nur noch einen für die Pfargemeinschaft der hat 5 Filjalen und wir hebn nur noch sher wenig Kirchen , der Parrer ist ein eigen prödler läst sich nix sagen , und wir hebn keien Mesner mehr ,weil die None weg ist , und keienr will bei dem neuen Machen, Ninis stehn allein da, und die Pfarrsekritär hat gekümdigt .

Vielleicht Prägt mich des alles so , den wen ich in der Vollen Kirche sas und sa die Vorne sitzen die unsren Parrer so böse mitgespielt haben schültelte es mich , nach dem Selbstmord unsres Pfarrers ging ich immer selten zur kirche so mußte ich die Leute die ,dies verschuldet ahben mit gerüchten und hetze nicht shen.

Vielht versteht mich nun wer

Unsre Pharrei ist im Bistum als Lümmelpfarrei einegtragen, und kein Pfarrer kam wirklich freiwillig .

lg Mucki