Autor Thema: Berufstätige Bäuerinnen  (Gelesen 63744 mal)

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Offline Beate Mahr

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Mutter und Hausfrau
« Antwort #15 am: 02.09.02, 23:04 »
Hallo

hier habe ich eine Definition für den BERUF - Mutter und Hausfrau

************************************************************

Alleinunterhalterin,
Altwarenhändlerin,
Animateurin ("Mami, uns ist sooo langweilig!"),
Apothekerin,
Aufpasserin,
Bäckerin,
Badefrau,
Bankkauffrau,
Bastlerin,
Bodyguard ("Mami, der hat mich auf dem Schulweg verhauen!"),
Brillenputzerin,
Bügelhilfe,
CD-Wechsler,
Christkind,
Einkäuferin,
Ernährungsberaterin,
Ersthelferin,
Erzieherin,
Event-Managerin,
Filmvorführerin,
Finanzverwalterin,
Fotografin,
Friseuse,
Gärtnerin,
Gebäudereinigerin (mind. 10 Fingerspuren pro qm Fensterfläche),
Geschirrspülautomateneinräumerin,
Großhandelskauffrau (mit IHK-Abschluss),
Immobilienkauffrau,
Innenausstatterin,
Kinderärztin,
Klavierlehrerin ("Nein, Legato ist kein Pokemon!"),
Köchin,
Konditorin,
Lastesel,
Modedesignerin,
Model,
Nachhilfelehrerin,
Nachtschwester ("Mami, wenn's dunkel ist, dann tut's mehr weh."),
Nasenputzerin,
Ombudsfrau,
Osterhase,
Party-Service,
Persönliche Assistentin,
Polizistin,
Psychologin,
Putzfrau,
Reiseverkehrskauffrau,
Richterin,
Schneiderin,
Serviererin,
Spediteurin,
Spielkameradin,
Staatsanwältin,
Taxifahrerin,
Telefonistin (mit ISDN-Anschluss und Nebenstelle),
Tränentrocknerin,
Übersetzerin,
Verteidigerin,
Wanderführerin ("Hier geht's lang ... oder vielleicht doch hier?"),
Waschfrau ("Schmeißt einfach erst mal alles in die Badewanne!"),
Wecker
und Zahnärztin.
************************************************************

habt ihr auch Zeit um noch was anderes machen ???  ???
wie z.B. schlafen - essen - trinken - mal die Toi benutzen ??? ???

Liebe Grüße
Beate
Entscheidend ist nicht, ob man kritisiert wird;
entscheidend ist, ob die Kritiker die Mehrheit bilden.

© Ernst R. Hauschka

Offline nanni

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Re:Frau und Beruf
« Antwort #16 am: 08.09.02, 20:45 »
Mal 'ne Frage:

Was ist denn Ombudsfrau?  ???
herzlichen gruß  nanni

Offline reserlTopic starter

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Re:Frau und Beruf
« Antwort #17 am: 08.09.02, 20:56 »
ombudsfrau

nanni, ich würds mal so beschreiben:
eine  Anlaufstelle für Anregungen, Beschwerden, Klagen.....eine neutrale Vermittlerin in allen möglichen Fällen ;)
lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.

Offline Jani

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Re:Frau und Beruf
« Antwort #18 am: 12.09.02, 21:31 »
Also im Moment "genieße" ich auch das nette Thema "Frau und Beruf".
Umzug,Hof (wir zwei allein-endlich ;D.....aber...),zwei Jobs,zwei Kinder.........
Da ist mir der eine Job im Moment eindeutig zuviel.Das alles stößt hie und da natürlich eh auf komplettes Unverständnis.
Erntemäßig sind wir bis auf Mais und Kartoffeln (grr) durch.Sogar Heu haben wir im September (!!!) noch gemacht;daß Wetter und "unser" Hochwasser hatten das ja bis dato erfolgreich verhindert.Und da bleibt zur Zeit nicht mal ein halber Tag,an dem man mal mit dem Umzug (sind nur 30 m von Tür zu Tür  >:( ) weitermachen könnte.Geschweige denn,den ollen Kasten renovieren (so leben wir nun mit Tapeten nach SE-Geschmack *grusel*).
So sieht es also nun hüben und drüben aus......mag gar nicht dran denken .Und wenn MANN mal Zeit hat,muß FRAU zur Arbeit.
Liebe Grüße von Jani

Offline reserlTopic starter

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #19 am: 31.07.03, 23:10 »
Wer von euch ist neben Haus und Hof noch berufstätig?
Wie schafft ihr den täglichen Spagat?   ???
lieben Gruß
Reserl



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Offline Jani

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #20 am: 31.07.03, 23:41 »
Meist gar nicht  8) .......sprich es bleibt immer was auf der Strecke - in der Regel der Haushalt    :\'( :\'( :\'(.......
Und deswegen gehe ich jetzt auch ins Bett  ;D
Demnächst gern mehr,wenn ´s interessiert  ;)
Liebe Grüße von Jani

mantschi

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #21 am: 31.07.03, 23:58 »
Ich arbeite teilzeit als Krankenschwester und das sind für mich ca. 8 Tage im Monat.
Mittlerweile arbeite ich schon wieder 2 Jahre, da unsere Kleine 5 Jahre ist. Unser Hof ist von der Fläche her nicht so groß und ich denke mal, dass andere Betriebe in unserer Gegend und in unserer Größenordnung als Nebenerwerbslandwirtschaft laufen;d. h. Frau und Schwiegereltern machen die Hauptarbeit und der Mann geht zur Arbeit.
Bei uns läuft es eben umgekehrt. Es bleibt freilich oft viel liegen, wenn ich arbeite, aber das kann man nachholen.Aber es würde nicht funktionieren, wenn SE und GG nicht mitmachen und dafür bin ich ihnen schon dankbar.

Offline Margit

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #22 am: 01.08.03, 12:24 »
Hallo,

mir geht es wie Jani. Der Haushalt bleibt meist auf der Strecke. :(
Der Sonntag ist Erholungstag. Da wird nur das notwendigste getan.

Margit

Offline Erika

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #23 am: 01.08.03, 14:29 »
Ich arbeite zur Zeit drei halbe Tage in einem Versicherungsbüro.
Zu Hause muss einiges liegen bleiben , das geht gar nicht anders. Alles was sehr wichtig ist, wird dann als erstes erledigt, dazu gehören Buchführung, Wäsche, Kochen, Termine der Kinder und eigene.
Die grössten Abstriche habe ich beim Putzen gemacht, Fenster nur noch alle drei Monate, vorher ca. alle 2 Wochen. Böden nur noch einmal die Woche. Manchmal ist das alles sehr nervig aber deshalb würde ich meinen Job niemals aufgeben. Der Sonntag muss öfter mal  herhalten um liegengebliebenes aufzuarbeiten. Anders geht es oft nicht. Seit ein paar Wochen arbeite ich mit Wochenplan.
Da sieht man auf einen Blick, wieviel Zeit letzten Endes  übrigbleibt.

Offline geli.G

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #24 am: 03.08.03, 21:47 »
Hallo ihr berufstätigen Bäuerinnen!

Mich würde mal interessieren, ob eure Männer dann im Haushalt auch ran müssen...

Oder bleibt das ganz alleine an euch hängen? ???
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline Antonia

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #25 am: 03.08.03, 22:12 »
Zitat
[Mich würde mal interessieren, ob eure Männer dann im Haushalt auch ran müssen...

Oder bleibt das ganz alleine an euch hängen? ???


Habe grad geschmunzelt.....ob die Männer mitanpacken im Haushalt......
bleibt ein Traum, daß.....
denn es schickt uns meist keiner zum Arbeiten, die Frauen gehen freiwillig, also wenn man sich somit Mehrarbeit aufhalst....selber Schuld... ???
Schließlich fehlt die Arbeitskraft im Betrieb und "er" muß somit auch mehr leisten, "Piepifatzsachen" die "Mann" nerven.... ::)
Also ich möchte meine Teilzeitstelle nimmer aufgeben, doch ich kenne einen der begeistert aufschreien würde... :P
Was auf der Strecke bleibt, gebe ich unumwunden zu ist der Haushalt ja....
Doch ich kann damit leben und meiner Persönlichkeit geht es besser, glückliche Mutter und Partnerin geht es dann den Familienmitgliedern nicht auch besser?
herzliche Grüße aus dem Süden
Antonia

Offline geli.G

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #26 am: 04.08.03, 08:44 »
Bei uns wär´s sicher nicht anders...!!

Wenn mein Mann meint, ich könnte doch wenn die Kinder größer sind, wieder etwas arbeiten gehen, dann sage ich aber sofort, dass er dann im Haushalt ran muss.  :o
Und sofort hat sich das Thema erledigt... ;D

Ich sehe mich aber auch irgendwie als berufstätige Bäuerin mit meinen beiden Fewos!
Man verdient nicht schlecht und kommt viel mit fremden Leuten zusammen. Trotzdem bin ich aber zu Hause und brauch niemanden für die Kinder....
Was will Frau noch mehr, ich bin zufrieden. :D
Vor allem wenn ich im BT lese wieviel Arbeit hier manche haben... meine Güte hab ich´s gut!!!
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline Freya

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #27 am: 04.08.03, 11:33 »
Ja Geli,

mit den Kindern zu Hause, das hab ich mir auch oft gedacht, wenn mein Robert im Kinderwagen schlief vor der Milchkammer, wo die Pumpe läuft....  ;D :D

andere Mütter MÜSSEN arbeiten gehen und Ihre Kinder betreuen lassen.

Trotzdem ist es mir an manchen Tagen, so wie heute, fürchterlich, daß ich ins Büro muß. Aber nur noch diese Woche, dann hab ich 2 Wochen frei.

Ich kann es nämlich kaum erwarten (und das wäre doch HEUTE sooooo gut), mich mit dem Hochdruckreiniger in den Stall zu stellen und die Decke und Wände abzuspitzen. Das mach ich immer in meinem Sommerurlaub. Ich hoffe aber, daß ich mit Waschen in 3 Tagen fertig bin und dann weißeln wir zu zweit.....  :D ;)

(wenn's nur schon fertig wär  8) 8) )
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Offline regi

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #28 am: 04.08.03, 16:12 »
hallo an alle

Wie wär's, wenn wir den Titel dieser Box ändern würden? Wir sind doch alle BERUFSTÄTIGE Bäuerinnen oder Hausfrauen, sonst qualifizieren wir uns ja selber ab ......

Ich sehe mich auch als "teilweise auswärts tätige" Bäuerin, da ich in Sachen Verbandsarbeit und Politik im Schnitt 2 Tage pro Woche weg bin.

Und auch bei mir leidet "mein" Arbeitsgebiet - Haushalt, Selbstversorgung und Garten. Die Gemüseproduktion ist im Moment stillgelegt. Ein verlotterter Garten bringt's nicht, allerdings ist frisches Gemüse (v.a. Salat) schon bequemer als gekauftes. Jetzt muss ich ständig aufpassen, dass der Kühlschrank nicht vor sich hin gammelt.

Der Haushalt wird nicht von sonst jemandem gemacht, meine 3 Männer stört's nicht, wenn ein Chaos herrscht.

Jetzt sind wir bereits in der 5. Schulferienwoche - ich war wirklich viel daheim und habe es genossen. Und freue mich nur wenig auf die kommenden Wochen, ab Mitte August bis Ende September läuft es wieder kugelrund.

Was mich stört, wenn ich so oft weg bin: Es bleibt wenig Zeit für das besonders Schöne an der Bäuerinnenarbeit - Backen, Blumen, Handarbeit. Aber irgendwann kommen wieder andere Zeiten.
Tschüss zäme
regi

Offline Erika

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Re:Berufstätige Bäuerinnen
« Antwort #29 am: 05.08.03, 15:39 »
Melde mich nochmals zu dem Thema  ;D
Ich gehe gerne ins Büro, naja bei der Wärme nicht, aber ich "muss" noch nicht arbeiten gehen. Es ist ein schönes Taschengeld aber gleichzeitig auch eine zusätzliche Belastung. Der Haushalt bleibt ganz alleine an mir hängen, dafür bin ich von der Stallarbeit weitestgehend verschont  ;D
Zu meinen Aufgaben gehören die Kinder, bin sozusagen "alleinerziehend", Haushalt, Buchführung,  Anträge, Tiermeldungen und was es sonst noch alles gibt.
Aber diesen "Fuß nach draussen" möchte ich nicht aufgeben, wer weiß was in Sachen Landwirtschaft noch alles auf uns zukommt   ??? Bin ich erstmal Jahre aus meinem Beruf raus, finde ich hier so schnell keine Stelle mehr. Jetzt habe ich sie wenige Minuten vor der Haustüre und Vorteile für den Betrieb hat es auch.