Autor Thema: Berufstätige Bäuerinnen  (Gelesen 63757 mal)

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Offline reserlTopic starter

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Berufstätige Bäuerinnen
« am: 08.01.02, 12:49 »
Viele Bäuerinnen und Landfrauen arbeiten auch "außer Haus".
Wie gelingt es Familie, Hof, Beruf und eigene Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen?

« Letzte Änderung: 31.07.03, 23:08 von reserl »
lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.

Offline Bea

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #1 am: 12.01.02, 16:49 »
Hallo!
Ich glaube nicht, dass alles geht. Man muss dann schon irgendwo Abstriche machen.
Ich arbeite ca. 9 Stunden die Woche außer Haus und habe drei Kinder und ein großes Haus.
Aber betrieblich bin ich auf Grund unserer Betriebsorganisation  nicht mehr so eingespannt.
Ich gehe abends zum Melken und mache die Buchführung.
Aber meine Kinder sind mir wichtiger, als zum Beispiel mein großer Garten. Den werde ich verkleinern.Man muss da schon Prioritäten setzen.
Für mich ist es so die beste Lösung und mein Mann steht auch dahinter.Wichtig!!!  

Liebe Grüße Beate :D
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

Offline Carmen

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #2 am: 17.01.02, 13:50 »
Hallo,
also, ich kann nur von mir reden, ich werde wieder - irgendwann - in meinen Beruf zurückkehren. Ich bin Justizbeamtin (auf Lebenszeit!) und ich bin noch im Erziehungsurlaub. Dann kann ich mich noch bis zu 10 Jahre unentgeltlich beurlauben lassen und dann wieder arbeiten, entweder 25 % oder 30% oder halbtags oder ganztags, wie ich möchte. Dann sind die Kinder nachher 16 und 13 und wenn ich dann drei halbe Tage morgens weg bin, ich glaube, das könnte man schaffen.
Das Geld kann man auch gut mitnehmen und auf die Pension wird das dann auch noch angerechnet.
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
LG
Carmen

Offline Freya

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #3 am: 17.01.02, 23:49 »
Hallo Carmen und alle anderen,
ich kann Dir nur zustimmen, wenn Du es Dir vorgenommen hast, mal wieder Deine Arbeit als Justizbeamtin aufzunehmen.
Bei mir war das eigentlich klar, daß ich nach dem Erziehungsurlaub nicht mehr in den Beruf zurückkehre, denn SM bekam zu der Zeit, als ich mit Kind auf den Hof zog, größere Probleme mit der Hüfte und hat dann für immer aufgehört zu melken. Nach den 3 Jahren rief die Firma mich an und bat mich zum Gespräch. Sie machten mir den Vorschlag, daß ich in der Außenstelle am Flughafen ein Büro bekäme (nicht nach München, 30 km weiter) und mir die Arbeitszeit weitestgehend selbst einteilen könnte. Auch die Arbeitstage konnte ich mir selbst aussuchen; wir gingen am Anfang mal von 16 Std. pro Woche aus. Ich habe hin- und her überlegt und mein Mann und auch meine SM haben mir zugeredet. Zu dieser Zeit ist mir erst mal klar geworden, wie alt ich bin und daß ich schon 10 Jahre bei der Fa. beschäftigt war (unkündbar, Anspruch auf Firmenrente). Die Aussichten auf einen „Job", wenn mein Sohn mal in die Schule ginge, sind hier auf dem Lande nicht so rosig und da warten sie auch nicht gerade auf eine Speditionskauffrau (Verkehrsfachwirtin).. Also hab ich mal wieder angefangen, mit dem selben Gehalt, mit dem ich aufgehört habe auf die 16 Std. gerechnet. Wenn wir Heu hatten oder Ernte, habe ich angerufen und Bescheid gesagt, daß ich morgen, oder übermorgen komme. Ich habe 12 Arbeitstage (1 Tag = 8 Std.) Urlaub im Jahr, das sind 6 Wochen. Seit einem Jahr arbeite ich die 16 Std. an 3 Tagen, immer so ab Mittags. Die 2 Tage schaffe ich fast nicht; da bin ich 10 Std. aus dem Haus und da ich kein Frühaufsteher bin und immer melke (morgens und abends) war mir das dann doch zu stressig. Unser Junior ging ja schon mit 4 Jahren in den Kiga und ich hatte das große Glück eine tolle Fahrgemeinschaft zu haben. Wir waren zu dritt und ich war nur Freitag dran. Jetzt fährt der Sohn mit dem Schulbus in die Schule und mittags hat Oma gekocht, wenn er aus der Schule kommt. Mein Mann ist eigentlich auch immer da und so werden auch die Hausaufgaben überwacht. Abends, wenn ich nach Hause komme, springe ich sofort in die Gummistiefel und ich brauche eigentlich nur noch melken. Danach ist noch Zeit für meinen Sohn. Ich habe die erste Zeit immer ein schlechtes Gewissen gehabt. Habe aber gemerkt, daß es nicht darauf ankommt, wie lange ich mit meinem Sohn zusammen bin, sondern wie intensiv.
Für mich stehen die Reste vom Mittagessen in der Speisekammer. Auf der Fahrt in die Arbeit kann ich noch mal schnell Erledigungen machen, dann brauche ich an meinem Shopping-Tag (Freitag) nicht so stressen. So lange die Oma kocht, kann ich wohl in die Arbeit gehen. Es ist ein gewisses Sicherheitsgefühl für die Familie, daß ich eine „gute" Stellung habe. Es gibt natürlich Tage, da hängt mir alles zum Hals raus. Ich habe auch abends keine Lust mehr zum Bügeln oder aufräumen. (Zeitmanagement)
Aber es geht natürlich runter wie Öl, wenn die Arbeitskollegen sich wirklich freuen, dies auch sagen, wenn ich nach dem Urlaub wiederkomme, oder frau mal einfach so hört: „ das hast aber jetzt gut hingekriegt"....  (höre ich zu Hause nie *grins*)
Ich sehe „meine" Arbeit als Beitrag zum Familieneinkommen, habe trotzdem mein „eigenes" Geld, hab eine Verbindung zur „Außenwelt" in der ich mich auch wohl fühle. Und ich komme mal raus aus dem Dorf. Es ist ein toller Ausgleich. Manchmal wird zu Hause am Samstag die ganze Woche nachgeholt, aber es wird immer besser. Seit meiner 2 ½ monatigen Arbeitsunfähigkeit im letzten Jahr (Bandscheibenvorfall Halswirbelsäule) ist mein Mann (endlich) dazu übergegangen bei solchen Arbeiten wie Strohabladen o.ä. auch mal vermehrt seine Brüder einzuladen zum Helfen. Es geht also auch mal ohne mich. ;-) ....Viel später wurde mir auch klar, daß ich nicht in die Landw. Krankenkasse muß, daß meine Rentenbeiträge bei der BfA weiter laufen und daß seit Riester, mein Mann als Selbstständiger einen Rentenanspruch hat aufgrund meiner Erwerbstätigkeit. Aber wie gesagt, es geht nur, solange die family mitzieht und dahinter steht... und ein bißchen Disziplin (abends nicht „bis in die Puppen" am PC sitzen)  ;-)
Von Selbstvermarktung habe ich keine Ahnung und ich glaube nicht, daß ich damit das selbe Geld erwirtschaften kann, mit dem gleichen Aufwand, wie jetzt. Wenn wir nochmal sowas erleben, wie BSE o.ä. werde ich sicher die Flucht nach vorn antreten, Vieh verkaufen und noch ein oder zwei Tage mehr in die Arbeit fahren.
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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liebe Grüße
Freya

Dody

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #4 am: 18.01.02, 08:52 »
Bei uns ist es zwar "andersherum", trotzdem melde ich mich zu Wort.
Egal welcher der Partner arbeiten geht, wichtig ist, dass der Informationsfluss läuft.
Vor allem bei Zu-und Nebenerwerbslandwirtschaft besteht die Gefahr, das der Austausch nicht mehr stattfindet, bedingt durch die Vielzahl an Arbeiten die erledigt werden müssen. Der Arbeitnehmer bleibt dann bei betrieblichen Entscheidungen oft mal außen vor.
Ein nicht zu unterschätzender Aspekt sich für einen Job außerhalb des Betriebs zu entscheiden ist der "Blick über den Tellerrand". Da zoffen ;-) wir uns manchmal, wer es schöner hat: mein Mann, der täglich mit Kollegen und Angestellten zusammen ist und mindestens 9 Stunden in der Firma sein muss oder ich, die auf dem Hof wurstelt und sich ihre Arbeit selbst einteilen kann, aber in der Hochsaison sich ab und an eingesperrt oder angebunden fühlt.

Offline Christina

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #5 am: 18.01.02, 16:32 »
Hallo Ihr, 8)
das thema ist wie für mich geschaffen ;), da ich ab montag wieder in meinem beruf als pta anfange. so ein bisschen bammel hab ich noch, war ja jetzt über fünf jahre zu hause. und dann fang ich auch gleich mit 30h an.
bin gespannt wie ich alles mit familie und haushalt und hof auf die reihe bekomme. drückt mir mal alle bitte die daumen.
die entscheidung wieder mit dem arbeiten anzufangen ist mir nicht leicht gefallen, habe ja schließlich schon arbeit genug. aber da erzähl ich euch ja nichts neues. trozdem will ich es einfach versuchen, um mir später nicht selbst vorhaltungen zumachen.
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
viele Grüße

Christina

Offline martina

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #6 am: 18.01.02, 21:48 »
ich denke, wenn man es nicht versucht, dann wird man nie wissen, ob es klappt oder nicht. und gerade in den heutigen zeiten, ist eine eigene alters-versorgung wichtiger denn je, oder?  denn wenn wir zu hause bleiben, dann müssen wir uns ja selber in der alterskasse versichern mit eigenen beiträgen, die der betrieb ja auch erst mal erwirtschaften muß, oder?
wenn unsere nr 4 nicht gekommen wäre, wäre ich jetzt arbeitslos, denn genau 2 monate, bevor unsere nr 3  3 wurde und der erziehungsurlaub für ihn ausgelau-fen wäre, wurde unser betrieb dicht gemacht... so habe ich noch 2 beitragsfreie jahre, und was dann wird?? mal sehn, da müßte die stelle schon sehr gut sein, daß ich es schaffen könnte, außer haus zu arbeiten. kommt zeit, kommt rat,

martina
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Beiträge.
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Offline anja

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #7 am: 18.01.02, 22:18 »
Hallo zusammen,

christina, Dir wünsche ich einen guten Start und drücke dir alle Daumen, dass du Familie, Hof und Beruf unter einen Hut bekommst.

Mein Erziehungsurlaub ist im August auch ausgelaufen, aber wegen unserer Aussiedelung habe ich mich erst nochmal weiter beurlauben lassen, bis das Ganze über der Bühne ist.
Leider ist das Beamtenrecht relativ unflexibel, was die Arbeitszeit angeht. Unter 20 Wochenstunden geht bei meinem Arbeitgeber gar nichts, allerdings besteht die Möglichkeit, dass ich zu 50 % von zu Hause aus Arbeiten kann und nur 10 Stunden im Amt.

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Telearbeitsplätzen gesammelt ???

Wie Dody schon sagte , ist es wichtig " über den Tellerrand " zu blicken. Als Bäuerin fehlt mir im moment das Feedback von außen und die Erfolgserlebnisse sind auch eher mau.  Da bin ich wirklich froh, dass es den BT gibt,  wo ebendiese Themen angesprochen werden, die von der "älteren " Generation oft unter den Teppich gekehrt werden.
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
Bye, Anja

Offline Freya

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #8 am: 19.01.02, 15:02 »
Christina,
ich wünsche Dir alles, alles Gute zum Start in der Arbeit. Laß dich nicht verrückt machen und nehme es als selbstsverständlich, daß Du vieles vergessen hast. Es ist ganz bestimmt so. Aber Du bist ganz schnell wieder drin. Gibt Dir selbst ein wenig Zeit. Es hebt das Selbstwertgefühl. Als ich nach 3 Jahren wieder vor dem PC saß, wußte ich nicht mehr, wie ich jetzt aus dem Programm in das andere wechseln kann ohne es zu schließen.... Habe einen Azubi gefragt *lautlach*... sowas gibts..
Meine Firma will nicht, daß ich von zu Hause arbeite, obwohl manches ginge. Ist mir eigentlich auch lieber so. So komme ich mal raus.  ;) ;) ;)
Telearbeitsplätze ???  ---Vorsicht---(keine Erfahrung)
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
Wer heilt, hat Recht.
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liebe Grüße
Freya

Offline Christina

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #9 am: 05.02.02, 13:30 »
hallo  an alle,
jetzt hat bei mir die dritte woche in der apo. angefangen. bis jetzt fühl ich mich wohl, der job gefällt mir, meine kol. und auch mein chef sind ok, und zu hause läuft es ganz gut ;). ich muß natürlich jetzt viel mehr organisieren, aber mit der hilfe von meinen drei männern klappt es bis jetzt noch. probleme denke ich treten dann auf wenn auf dem feld die arbeit wieder los geht... wie dass dann laufen soll weiß ich momentan noch nicht, denke aber es wird eine lösung geben. :Dbzw. es muß eine geben.
so und jetzt ist meine mittagspause auch schon wieder zu ende. das ist eines der dinge die ich stark einschränken mußte--->am pc sitzen :(
bis bald mal wieder
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
viele Grüße

Christina

lina

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #10 am: 05.02.02, 23:32 »
:javascript:smiley()
Smilie)
Hallo,
der größte Vorteil einer Berufstätigkeit außerhalb ist, daß man mal
rauskommt. Ich arbeite seit März 2001 wieder in meinem erlernten
Beruf als Bankkaufmann an 20 Stunden pro Woche (2 1/2) Tage. Dies ist eine
Job-sharing-Stelle, d. h. wenn meine Kollegin Urlaub hat, muß ich
die ganze Woche arbeiten. Das ist dann ganz schön happig, hat
aber den Vorteil, das ich auch mal einen Arbeitstag mit ihr tauschen
kann, z. B. zum Silieren oder bei der Kartoffelernte.
Unsere drei Kinder 13 - 9 Jahre sind dadurch sehr selbständig ge-
worden und übernehmen auch Pflichten z. B. Donnerstag abend im
Stall, wenn ich erst um 18.30 heimkomme.
Was ich als Nachteil sehe: ich weiß nicht mehr jede Kleinigkeit
vom Betrieb und von den Schwiegereltern. (Vielleicht ist es auch
ein Vorteil?). Ich empfehle euch wenn ihr gerne wieder außerhalb
arbeiten wollt, versucht es auf alle Fälle. Die guten Stellen findet
man nicht alle Tage und wenn sich im privaten Umfeld was ändert
oder wenn es einfach zuviel wird, kann man doch wieder aufhören,
ohne daß große Investitionskosten angefallen sind, wie z. B. bei
Direktvermarktung o.ä.

Viele Grüße
Linajavascript:wink()
Zwinkernd
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

Offline Landmama

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #11 am: 10.02.02, 22:25 »
Hallo zusammen,
ich hab vor ab Mai mich zur Schule anzumelden inder ich den Abschluß zur staatl.gepr.Hauswirtschaftlerin machen kann.

Wer hat denn das auch so gemacht und kann daher einwenig berichten ?

Gruß
Alex
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

Offline Landmama

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #12 am: 11.02.02, 10:39 »
bei uns wird das vom Landwirtschaftsamt gemacht,
ein Jahr lang Schule (einen ganzen Tag pro Woche)
mit anschl. Prüfung .
Zur Prüfung sind dann aber nur Frauen zugelassen, die mindestens seit 6 Jahren einen Haushalt führen.

Ich bin ja eh von Beruf schon Schneiderin somit wäre ich in dem Fach ja gerüstet "g"

was hab ich denn eigentlich für Chancen mit diese Ausbildung ?, was machst du so ?

Ich hab halt auch 3 Kinder 7, 4 und Säugling
aber irgentwie wirds schon gehen !

Gruß
alex :)
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

karin58

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #13 am: 14.02.02, 20:58 »
bei mir ist das ganze etwas anders.
ich arbeite jetzt schon 25 jahre (incl. ausbildung) vollzeit als krankenschwester (habe also den vollen rentenanspruch) und werde ab märz 2002 auf 23,1std. / woche reduzieren.das sind drei tage pro woche. in der klinik, in der ich arbeite sieht das dann so aus, daß ich 6 tage 7,7std. arbeite und dann 8 tage frei habe (wochenende inclusive).
das heißt also weniger wegezeiten und mehr freizeit am stück.
somit habe ich dann die möglichkeit auf dem hof den ganzen tag einsetzbar zu sein.
außerdem arbeite ich im schichtdienst,jedoch nur am tage und auch das kann ich meistens selber bestimmen, ob spätdienst oder frühdienst.
da meine schwiegereltern noch sehr jung sind, helfen beide noch voll auf dem hof mit.
es sind natürlich alle froh, das ich den tollen job im öffentlichen dienst habe und die möglichkeit habe, meine  dienstzeiten flexibel zu gestalten.
ich kann, wenn ich möchte sogar meine arbeitszeit noch weiter reduzieren....aber erst mal so.....mal schauen, wie's wird.
salu
      karin
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

Heidi2

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Re: Frau und Beruf
« Antwort #14 am: 03.05.02, 22:54 »
Bei uns hieß das vor 10 Jahren "Grundlagen der Hauswirtschaft"; 1x in der Woche 1 Abend Unterricht, dann 2 Wochen ganztags praktischer Crash-Kurs. Die Prüfung habe ich dann erst 2 Jahre später gemacht, weil zwischendurch unsere Tochter geboren wurde. Das beste an der Veranstaltung war, dass man andere Frauen kennengelernt hat. Mit einer festen Gruppe treffen wir uns noch heute regelmäßig. Berufsmäßig verwerten konnte ich das Gelernte nicht, war aber auch nicht meine Absicht. Ich hatte eher gehofft, nach dieser Ausbildung mehr Spaß an der Hausarbeit zu haben, hat aber nicht so richtig geklappt.  
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