Autor Thema: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?  (Gelesen 37653 mal)

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Offline Maja

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #75 am: 13.07.17, 15:56 »
Ayla recht hast du man muss offen sein und offen bleiben.
Aber wer das ist findet Zeit schon in jungen Jahren und behält es bei.
Wer es nicht ist und ewig in alten Erziehungsmustern bleibt der ist eben so. Schwer für die die drumrum sind.
Wie du schon schreibst ....wer loslässt hat zwei Hände frei.

Offline samira

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #76 am: 13.07.17, 16:40 »
Ein sehr interresantes Thema. Mein SV und seine Freundin können sich auch nur über Arbeit identifizieren. Wenn unser Opa keine Arbeit hat ist er nicht zu geniessen und wenn er sich was einbildet dann muss das unbedingt sofort sein, hab erst heute Vormittag die Erfahrung gemacht.
Er hat sich in den Kopf gesetzt dass er Gerste abladen will. Ich musste ihm dabei helfen alles hinzurichten, unter anderem den Hänger rückwärts ans Gebläse rangieren. Dass ich durch meinen Bandscheibenvorfall in der HWS nicht lange den Kopf nach hinten drehen kann interessiert ihn dabei nicht. Da ich diese Arbeit nicht oft mache dauerte es halt dementsprechend länger. Als Folge davon kann ich jetzt mal wieder meinen Kopf kaum nach bewegen und habe starke Schmerzen, aber Hauptsache Opa hat seinen Willen bekommen.

Mein Mann hat schon oft gesagt er könnte ja mit seiner Freundin auch mal während der Woche was unternehmen, entweder in die Therme fahren oder mal mit nem Busunternehmen eine Ausflugsfahrt. Aber sowas kommt für die beiden nicht in Frage, die würden sich eher in den Allerwertesten beissen.
Liebe Grüße Samira

Offline cara

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #77 am: 13.07.17, 19:56 »
Samira, kannst du denn nicht einfach nein sagen? Du bist krank und hast du auch eigentlich keine Zeit und keine Lust zu.
LiGrüss cara

It's a magical world, Hobbes, ol' buddy...
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Offline Maja

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #78 am: 13.07.17, 20:19 »
Nein sagen muss man auch erst lernen

Offline Wiese

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #79 am: 13.07.17, 20:27 »
Nein sagen muss man auch erst lernen

Und das ist gar nicht so einfach.
Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "

Offline samira

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #80 am: 13.07.17, 20:44 »
Das stimmt nein sagen ist nicht so einfach, besonders wenn jemand so dominant ist wie mein SV.
Jetzt abends hat es noch anständig gekracht zwischen Göga und SV weil meiner besseren Hälfte der Gaul durch gegangen ist nachdem SV wieder was bestimmen wollte.
Liebe Grüße Samira

Offline Paula73

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #81 am: 13.07.17, 22:28 »
Ich habe inzwischen kaum noch Probleme auch mal nein zu sagen. Davor stand die Erkenntnis - das es bei einigen Menschen schlicht egal ist  - sie werden immer einen Grund finden unzufrieden zu sein und sich übervorteilt zu fühlen. Da kann man auch gut seine eigenen Grenzen abstecken und für sich selbst einstehen. Klar bleiben auch Zweifel , aber was nutzt es wenn man sich selbst schadet ..... und trotdem niemand zufrieden ist.

Stress und Vorwürfe, sind wenn überhaubt, besser zu ertragen wenn man sich hin und wieder selbst etwas gutes gönnt.

LG Paula (deren "Altenteiler" gerade in Russland unterwegs sind, bzw. den nächsten Urlaub in Südamerika planen  ;), es ist nicht unbedigt eine Frage des Alters, wenn man mit Freizeit nichts an zu fangen weiß )
« Letzte Änderung: 13.07.17, 22:30 von Paula73 »

Offline mary

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #82 am: 14.07.17, 06:20 »
Das Problem, mit sich was anfangen können, ausser arbeiten, das haben ja nicht nur die Bauern, sondern auch andere Selbstständige, die selbst und ständig im Einsatz waren.
Da von da auf gleich in den Freizeitmodus umzuschalten, kann ich mir vorstellen, dass das schwierig ist. Wieviele fallen vom Stangerl, wenn sie in Rente gehen. Und wenn von Kind auf vermittelt wurde, dass nur der was zählt, der sich nichts gönnt und nur arbeitet- ist sicher nicht einfach, da umzuschalten.
Besonders in der doch sehr ausgeprägten Freizeit- und Urlaubsgesellschaft.
Wenn in der Ausbildung nur Wachstum und Grösse vermittelt wird, die Rahmenbedingungen ja auch nicht immer gerade lustig sind, ist es auch gar nicht so einfach, sich genügend Freiräume zu schaffen. Und so ein bisschen kann ich die ältere Generation auch verstehen, zuerst mussten sie sehr viel leisten, haben sich nichts/wenig gegönnt, haben Betriebe aufgebaut von dessen Früchten wir auch zehren, haben damit der Betrieb weitergehen kann - auch bei der Übergabe sehr maßvoll gehandelt und jetzt ist das alles nichts mehr wert.

Ich hab das Buch über die Alten in Japan  nicht gelesen, aber darüber, dass sie in Japan herausgefunden haben, dass eine Aufgabe auch im höheren Alter zu haben, lebensverlängernd sein kann.
Das Gefühl, dass man noch gebraucht wird oder auch was sinnvolles machen kann, macht sicher zufriedener als nur das Leben zu geniessen.
Wer im Alter gerne reist und sich das vom finanziellen Rahmen auch leisten kann, soll es machen, nur bekomme ich halt mit, dass die finanzielle Ausstattung im Alter in der Landwirtschaft nicht immer die grossen Sprünge zulässt.
Höre das immer wieder, dass da oft gar nicht mehr so viel Luft ist.


Offline Paula73

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #83 am: 14.07.17, 13:13 »
Ich denke es geht doch gar nicht darum sich mit Eintritt in das Rentenalter oder bei der Betriebsübergabe , von jetzt auf gleich komplett aus dem Betrieb zurück zu ziehen. Die meisten weiter Arbeitenden, sind doch froh über Hilfe und Unterstützung, wenn nicht gar zum Teil darauf angewiesen. Aber eben Hilfe und keine Forderungen , eben Unterstützung und keine Bevormundung.




Offline ayla

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #84 am: 14.07.17, 14:25 »
@samira
Mir kommt das so bekannt vor, wir haben nicht zufällig den gleichen SV?  ;D

«Nein» sagen kann bei uns unerfreuliche Konsequenzen haben, weil Senior das nicht akzeptieren kann, selber etwas «chnorzt» und in Folge davon mehr kaputtgeht (Maschinen, Werkzeuge, Holztore zu Maschinenhallen etc…) als dass die jeweiligen Aktionen genutzt haben.

@mary
Auch ich verstehe die ältere Generation, bis zu einem gewissen Masse. Und mit der massvollen Übergabe gebe ich dir auch teilweise recht (hier gilt der Ertragswert), das rechtfertigt jedoch nicht eine dauerhafte Einmischung. Dass aber alles nichts mehr wert sein soll, ist meines Erachtens oft eine falsche Empfindung der abtretenden Generation, wenn die Jungen den Betrieb anders weiterführen als bisher.

Als wir vor Jahren einen Laufstall planten und bauten, interpretierte SV das als grösste persönliche Kritik und meinte mehrmals: Habe ich denn alles falsch gemacht?
Dabei hatte der Entscheid doch gar nicht mit ihm zu tun. Der Hauptgrund war, dass sich die Betriebsstrukturen verändert hatten, wir schauten nach vorn, mit Blick auf unsere Jungen, welche damals schon Interesse an der LW zeigten. Ein solcher Schritt ist doch nicht als Kritik an der Vorgängergeneration zu werten, sondern eine ganz normale Weiterentwicklung! Wir haben ihm das immer und immer wieder erklärt.

Göga sagt jeweils, der Betrieb gehört uns nicht ganz, wir durften ihn übernehmen, wie schon vorher sein Vater von seinem Vater, und verwalten ihn einfach so ca. 30 Jahre, und wenn wir Glück haben, dürfen wir ihn einem Jungen weitergeben, und jeder macht nach bestem Wissen und Gewissen das Beste daraus. Das setzt voraus, dass der aktuelle Bewirtschafter während diesen aktiven Jahren auf dem Hof das Sagen hat.

Für mich sind die Grenzen einfach und klar: Wer zahlt, befiehlt.
Je nach Betriebsgrösse ist es hier in der Region oft so, dass der Junior vor der Übernahme schon Voll- oder Teilzeit auf dem Hof mithilft. Er kriegt dafür Lohn, oder es wird bei der Übergabe angerechnet. Entscheide werden im Idealfall zusammen diskutiert, das letzte Wort hat aber ganz klar der Bewirtschafter, Junior muss das akzeptieren.
Wenn dann Junior den Betrieb übernimmt, wechselt man die Seiten, und zahlt evtl. dem Vater noch einen Lohn aus, je nach Mithilfe. Mit den gleichen Regeln darf/muss jetzt der Junior die Entscheidungen fällen, und auch wenn es nicht einfach ist, muss der Senior diese wiederum akzeptieren. Nur, da happert es dann eben, viele können das nicht! Und da ginge es meines Erachtens besser, wenn die Senioren noch eigene Betätigungsfelder haben, was auch immer es ist.

Ein Berufsschullehrer von Göga sagte jeweils: Es ist gut, wenn ihr euren Vater jeweils um seine Meinung fragt, aber machen könnt ihr es dann so, wie ihr es wollt und für richtig haltet.  ;D

Vor Jahren stand in einer Landwirtschaftlichen Zeitung ein Artikel mit der Überschrift: «Fussstapfen statt Fussfesseln».
Darin wurde der abtretenden Generation empfohlen, sich mit der Zeit nach der Übergabe zu beschäftigen, sich auf dem Betrieb etwas zurücknehmen und evtl. ein Hobby zuzulegen, und den Übernehmer machen zu lassen. Ihn also in den Fussstapfen weiterlaufen zu lassen, und ihm keine Fussfesseln anziehen, indem man alles Neue kritisiert, alles ausbremst, oder zum Trotz alle Arbeiten anders macht als Junior es wünscht. Man müsse bereit sein, Aufträge vom Sohn entgegenzunehmen und zu dessen Zufriedenheit auszuführen, akzeptieren, dass man nicht mehr Chef sei.  Auch der Übernehmer hat es in der heutigen Zeit nicht einfach, er muss seinen Weg selber finden, und da sollten ihm doch nicht noch Steine in den Weg gelegt werden.
Ich bin überzeugt, dass ein zufriedener Senior, der den Jungen nicht dauernd dominieren und regieren will, sehr gerne auf dem Hof weiterarbeiten darf.




Offline mary

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #85 am: 14.07.17, 15:21 »
ayla,
ich geb dir in vielen Punkten Recht.
Wenn der abtretenden Generation empfohlen wird, sich aus dem Betrieb zurückzuziehen und sich ein Hobby zuzulegen-
welches Hobby lässt sich ausleben?
Oftmals streifen sich Hobby und Betrieb und dann gibts auch wieder Knatsch.
Das Hobby Reisen- ist nicht jedermanns Sache- und auch eine Geldfrage.
Es wird zwar immer so getan, als wären die Rentner auf den Höfen  bestens mit Geldmitteln ausgestattet- aber ich bin da nicht so überzeugt, dass es so ist.
Ich habe auch keine Lösung, mir fällt nur auf, egal ob es sich um betriebliche Belange oder auch um die Generationenkonflikte dreht- es kommen immer von Aussen die Ratschläge


Offline mary

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #86 am: 14.07.17, 16:58 »
@naima,
nimms nicht persönlich.
Ich hab da ganz was anderes gemeint.
Hatte nur vor einer Weile wieder mal so ein Aha-Erlebnis- weil ich die alten Fachzeitschriften von einigen Jahren entsorgte- und aus reiner Neugierde sie nochmals durchblätterte.
Was da alles an Ratschlägen kam- und ein paar Jahre später hört man nix mehr davon.
Es ist gut, dass man sich versierten Rat holen kann, aber nach meinem Gefühl bekommt die Landwirtschaft fast etwas zuviel Ratschläge ab.
Setzt sie es dann um, kommen wieder andere uns erklären uns, was wir alles wieder mal falsch machen.
Aber um jetzt nochmals  zu dem Thema zurückzukommen-
das Miteinander der Generationen war sicher nie einfach und wird es vermutlich auch so bleiben.
Hängt sich die eine Seite sehr rein, hat dann oft keine Zeit für ausgleichende Hobbies,
ist es nicht gut, hängt sie sich nicht rein, wird geschumpfen, dass man so eine Klitsche doch nicht übernehmen kann.
Oder wie mir neulich in einer Diskussion unter die Nase gerieben wurde, dass die heutige Frauengeneration die allerbelasteste aller Zeiten sei, ich weiß es nicht,
wenn ich mit Frauen älteren Datums rede, dann hab ich schon auch das Gefühl, dass die auch an ihre Grenzen kamen.
Die Frage, wie hast du das geschafft- oder wie schaffst du das- die sollte vielleicht öfters mal gestellt werden.
Und was heute einfach anders ist- früher wars der Hof und der Hof und wieder der Hof, es wurde ihm alles untergeordnet oder sehr viel-
heute denkt man anders- und die Frage, ob ein Hof diese vielen Opfer wert ist/war, die stellt sich sicher auch der eine oder andere.
Es wird in meinen Augen einfach viel zu wenig geredet- und etwas fällt noch auf, dieses ständig am Limit dahinzurennen- verengt die Sichtachse- und vieles andere.



Offline Margret

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #87 am: 14.07.17, 20:13 »
Ayla,

ich finde deine Beiträge zu dem Thema sehr interessant und absolut fair den Senioren gegenüber.
Bei euren Umständen könnte es leicht sein,  dass du "härter" empfindest/schreibst. Dieses große unberechtigte dauernde Misstrauen  des Vaters ist schwer zu ertragen. :'(

Ich fühle mich auch teils als "Freiwild" in allem, was von uns beobachtet und bei uns kommentiert und bewertet wird.  Das ist manchmal echt nicht leicht zu haben.  Es rührt wirklich zum guten Teil aus Langweile und Unzufriedenheit und der Tatsache,  dass sie lieber unser Leben "mitleben" als sich selber was überlegen oder organisieren zu müssen.

Margret

Offline Paula73

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #88 am: 14.07.17, 21:25 »
Ja, Paula, das ist die Ideallösung.

Dazu gehört aber, sich schon VIEL FRÜHER mit der Thematik zu beschäftigen.
Und zwar mit allen Generationen.


Hallo Namia

Davon auszugehen das diese "Ideallösung" immer funktioniert sehe ich auch nicht als realistisch. Es wird immer den Typ Mensch geben der die Arbeit des anderen nicht achtet, bzw. für zu wenig oder nicht gut genug verurteilt. Da kann man noch so viel reden.
Irgendwann kann man nur noch sehen das man nicht selbst kaputt geht und eben Nein sagt.

LG Paula

Offline gschmeidlerin

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Re: "Langeweile" bei Austraglern, Älteren?
« Antwort #89 am: 15.07.17, 08:40 »
Dieses früh genug mit dem Thema beschäftigen ist sicher das wichtigste. Mein Vater hatte mit seinem Vater große Probleme und seit ich mich erinnern kann, sagt er immer, mit mir soll sich mal keiner ärgern und so haben sie schon früh begonnen ein Auszugshaus zu bauen in das sie dann auch gezogen sind, als mein Bruder den Betrieb übernahm. Meine Mutter hatte immer schon gerne im Garten gearbeitet und nun hat sie so richtig Zeit dafür. Mein Vater hat sich eine Werkstatt gebaut und tischlert und bastelt nun. Mit über siebzig hat er dann unseren Teich gepachtet und ist nun Fischzüchter und Fischer, das hätte niemand geglaubt. Das sind alles billige Hobbies, die auch mit dem Beruf als Landwirt noch zu tun haben.

Wir können die ältere Generation nicht ändern, aber wir können uns frühzeitig geistig darauf einstellen, damit die nachfolgende Generation wenigstens besser lebt.

Eva