Autor Thema: Suche Mädels/Frauen die in der gleichen Situation waren/sind wie ich  (Gelesen 14139 mal)

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catleen

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Am besten fange ich mal von ganz vorne an.
Ich bin Mitte 20, als jüngste von 3 Mädels (Nachzüglerin) auf einem Nebenerwerbs-Hof aufgewachsen. Meine Schwestern 9 u. 11 Jahre älter als ich, sind sie bereits ausgezogen als ich noch zur Schule ging. Meine Eltern, jetzt beide über 65J. haben vor einigen Jahren aus Gesundheitsgründen den Hof aufgegeben. Die Felder u Wiesen wurden an die beiden Großen überschrieben, da sie beide in einen Bauernhof eingeheiratet haben, und das Haus und drum rum ging an mich. Meine Eltern wohnen im EG und ich im OG  (Schlafzimmer, Bad, kleines Wohnzimmer mit Erweiterungsmöglichkeit für Küche u Kinderzimmer). Da ich damals noch Single war, sollte ich mir mal nen Mann "suchen", der zu mir ziehen würde, so der Plan.

Wie das Leben so spielt, habe ich ein paar Jahre später meinen jetzigen Freund H. kennen gelernt. Er wohnt ca 20km entfernt, ist Landwirt u da er Einzelkind ist, wird er auch den Hof seiner Eltern übernehmen. Das heißt also, dass er ortsgebunden ist.  Als meine Eltern davon erfuhren, war bei uns zu Hause erst mal Funkstille.

Ich bin damals recht naiv an das Thema heran gegangen, meine Reaktionen reichten von Trotz (die beiden Großen durften auch ausziehen), über Hoffnung (wird sich schon ne Lösung finden) bis zu Resignation (dann ziehen wir eben nicht zusammen und bekommen keine Kinder) oder habe die Zukunft komplett verdrängt.
Momentan führen wir eine Art Wochenendbeziehung, anfangs fand ich das gar nicht schlecht, da geht man sich nicht so schnell auf die Nerven, aber seit einige meiner Freundinnen schwanger sind bzw. bereits ihr erstes Kind haben u wir auf vielen Hochzeiten eingeladen waren, möchte ich das doch alles auch irgendwann einmal. Und wenn dann die rosa-rote Brille der Verliebtheit blasser wird, macht man sich doch schon mal auch über die Zukunft gedanken.

Das würde also heißen ich müsste zu ihm ziehen.
Problem 1: dann müsste ich meine Eltern im Stich lassen, beide hatten bereits Hüft- bzw. Bandscheiben-OPs und werden in ein paar Jahren vermutlich nicht ohne Hilfe klar kommen. Da ich ein sehr gutes Verhältnis zu ihnen habe, möchte ich sie nicht ins Heim schicken.
Problem 2: H. wohnt mit seinen Eltern u seiner Oma zusammen, die Größe u. Raumaufteilung des Hauses sind für 2 getrennte Wohnungen nicht geeignet u so gut ich mich auch mit seiner Familie verstehe, ich möchte nicht mein ganzes Leben lang mit ihnen eine Küche teilen. Ein neues Haus bauen kann ich mir nicht leisten.
Problem 3: eigentl. möchte ich aus meinem Dorf auch nicht weg, denn H. hat eine etwas seltsame Nachbarschaft (3-Häuser Dorf, ein Nachbar ist ein schrulliger Junggeselle, die anderen Nachbarn bekommt man fast nie zu Gesicht). Mein Dorf hat auch nur 10Häuser aber ne super Dorfgemeinschaft.

Gibt es bei euch vielleicht jemanden die auch schon mal in dieser Situation war? Vielleicht fällt euch ja noch ein Tipp für mich ein, eine Lösung auf die ich so lang gehofft habe? Bin echt verzweifelt!!!

Nelly

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Spontan und aus dem Bauch raus würde ich sagen: Er zieht zu dir ( ist tagsüber eh auf seinem elterlichen BEtrieb) und die Zeit wird alles weitere bringen.....

Aber eigentlich hätte ich gerne noch ein paar Angaben: Hat er Vieh oder betreibt er reinen Ackerbau? Bei Vieh kommts drauf an, in wieweit man auch nachts erreichbar sein muss.
Was machst du beruflich? lässt sich da was vereinbaren oder gibt es Kollisionspunkte?? Erzähl mal noch ein bischen.....

Ich kenne allerdings mehrere Fälle, wo es so gelagert war, dass da Hoferben zueinander fanden und vor ähnlichen Problemen standen. Dass sich deshalb welche getrennt haben, ist mir nicht bekannt. Ich weiß sogar von einem Fall, da fuhr der Schwiegersohn zwischen elterlichem BEtrieb und dem der SE 50 km hin und her, um den Acker zu bestellen. Später wurde aber ein LU bestellt.....

Nell

Offline Steinbock

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Da muss ich nicht lange überlegen: Er zieht zu Dir...
Was sind heute schon 20 km. Selbst wenn Tiere da sind,
die SE sind ja auch noch da und können "Alarm" machen,
wenn (über Nacht) was los ist im Stall

Elisabeth
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... (H.Hesse)

Offline Sternschnuppe

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Ich habe mir auch zuerst gedacht ER zu IHR ist am Besten. Aber wenn ich so genauer lese, er ist ein Einzelkind und Hofnachfolger, ich denke nicht dass er bereit ist woanders zu wohnen.

Aber wenn du schon vorher weißt du fühlst die bei ihm im Ort nicht so wohl und möchtest da auch nicht hinziehen, dann ist die ganze Situation natürlich schwierig.

Was für mich ein absolutes MUSS wäre, ist die Wohnungssituation, es müssen unbedingt zwei getrennte Wohnungen sein, man stellt ja immer wieder in Beiträgen von anderen fest, dass die Probleme am größten sind wenn ST und SM sich eine Küche oder ein Bad teilen müssen.

Ich hoffe ihr findet für euch eine Lösung

Lg Sternschnuppe

Nelly

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Einzelkind/Hofnachfolger vs. Liebe.......Liebe versetzt BErge, hoffe ich mal.

Abgesehen davon kann er ja stundenlang tagsüber auf "seinem" Hof sein. Wichtiger Faktor ist natürlich, ob die ELtern ihm Feuer unter dem Hintern machen oder ob sie ihrem Sohn diesen "Freiraum" einräumen!!

Offline gina67

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Hallo
da irgendwas zu raten ist sehr schwierig. Wenn unser Sohn 20 km entfernt hätte wohnen wollen, wäre dass überhaupt nicht gegangen. Mein Mann ist schon seit Jahren gesundheitlich angegriffen, da muss unser Sohn schon in Rufweite (tel.) sein.
Wir haben unser Altenteiler gebaut, in dem jetzt die Jungen wohnen und wenn SM irgendwann nicht mehr lebt, werden wir tauschen.
Vielleicht müsst ihr mal mit euren Eltern die Probleme besprechen. Es kann nicht sein, dass deine Eltern dich unbedingt da behalten wollen und dich moralisch unter Druck setzen.
Andererseits kannst du auch nicht auf den Hof deines Freundes ziehen, wenn die Wohnverhältnisse nicht geklärt sind.

Ich wünsche dir alles Gute und dass ihr eine Lösung findet, mit der alle leben können.

LG Gina

Offline Nike

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Zwei spontane Gedanken / Fragen: 1. Was sagt ER dazu, wie stellt er sich die Wohnsituation vor? und 2. Du lässt Deine Eltern ja nicht im Stich, und es heisst ja nicht, dass Du persönlich sie irgendwann pflegen sollst. Hör´ auf Deinen Bauch...

Offline maggie

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liebe catleen,
erst mal - ich bin 64 - habe 2 neue hüfte, 1 neues knie - und das andere kommt auch noch, aber ich hoffe, ich kann noch viele jahre selbst für uns schauen - natürlich zusammen mit meinem göttergatten, wenn er dann auch pensioniert ist !! hihi  ::) -

soviel habe ich nun schon erfahren, dass ein landw. in de, von der altersrente nicht leben kann, deine eltern - oder mind. dein vater ist scheinbar mehrheitlich einem nicht landw. beruf nachgegangen -
d.h. - sie können sich auch eine hilfe bezahlen, wenn es wirklich nicht mehr geht -

zum 2. - warum sagst du - ich kann mir kein neues haus bauen - das ist doch sache von beiden und nicht nur deine, oder sieht dein freund das so, dass er findet - alle in einer küche ...
dann - sag ich dir - nix wie weg !! - tut mir leid, aber das ist die realität -

ich denke für die nächsten jahre ist das kein problem 20 km vom hof weg zu wohnen, wenn er zu dir ziehen würde, aber - auch da müsstet ihr investieren, denn ohne abgeschlossene wohnung wird es auch nicht bei deinen eltern gehen - kommt scheinbar nicht drauf an ob st oder ss einheiratet !!!!
doch wenn dann seine eltern mal älter sind müsstest du evt. mitarbeiten, mit kindern - ein bisschen schwierig !

es ist schon so, du hast uns zuwenig über die ansichten deines freundes und seiner fam. erzählt -

wenn ihr oben eine wohnung habt, könntest du die doch auch vermieten, es kann sogar der glücksfall eintreten dass du jemanden findest der deinen eltern ein wenig zur hand geht -
das gibt es, das habe ich bei meinen eltern gesehen und mein vater war ein wirklich schwieriger geselle   :-X

was mich im weiteren stutzig gemacht hat - du hast geschrieben die eltern wären nicht begeistert gewesen - und es hätte funkstille geherrscht, als sie von deinem freund mit ebenfalls landw. hintergrund gehört hätten -
weiter unten schreibst du dann du hättest ein sehr gutes verhältnis mit deinen eltern - na ja - so lange du machst was sie freut  :-X

ich hätte nie von einem meiner kinder verlangt hier zu bleiben - gut wir haben das glück einen vollerwerbsbetrieb zu bewirtschaften und haben einen sohn der nächstens übernimmt -
aber ich hättte niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeee im selben haus mit ihnen gewohnt, wir hätten uns ein "stöckli" (altenteilerhaus in der schweiz) gebaut, doch wir konnten vor 10 jahren den nachbarhof kaufen und haben nun hier das 60 jährige haus renoviert (es stand noch da wie es gebaut wurde, ohne bad und ohne heizung !!)

wenn er keine tiere hat und nur aussenwirtschaft, sollte das auch noch gehen wenn seine eltern nicht mehr gross mitarbeiten können, aber ich denke, das müsst ihr euch sehr gut überlegen !!!

und seine nachbarn - na ja - der schrullige junggeselle wird auch nicht ewig leben - und ob die andern nachbarn wirklich so "komisch" sind, weisst du ja nur von seiner fam. - vielleicht findest du die dann mal ganz angenehm -
ich hätte mich nie auf die vorurteile meiner se und meines mannes eingelassen - ich habe mit einigen im dorf kontakt wo mein mann von anfang an nich so begeistert war -
ich muss sie ja nicht nach hause bringen wenn er da ist, aber ob ich mich mal im dorf mit jemandem treffe - dass hat ihn nie gestört - sv schon !! - der glaubte mir sagen zu müssen mit wem und mit wem nicht - doch die personen habe ich mir dann extra vorgenommen, und 1 oder 2 mal, gab ich ihm recht, aber meist verstand ich mich mit ihnen sehr gut - da ich mich ja mit ihm überhaupt nicht verstand !!!!
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

catleen

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Also noch ein bisschen mehr zu meiner Situation. Mein Freund kommt aus einem Milchvieh-Biogas-Betrieb und ist da mit Leib und Seele dabei, aber seine Eltern sind noch jung und fit, von daher habe ich auch schon mal darüber nachgedacht dass er zu mir zieht u pendelt. Als ich ihn mal so mehr im Spaß darauf angesprochen habe, war seine Antwort "Du spinnst doch", er ist halt sehr konservativ was das anbelangt. Ich denke auch dass es machbar wäre dass ich zu ihm ziehe (wenn die  räumlichen Voraussetzungen da wären) und dass ich zu meinen Eltern pendle, aber wenn später mal Kinder da sind, könnte das sehr stressig werden (seine Meinung dazu ist, dass ja meine Schwestern auch noch da sind, aber bei uns war es schon immer so, dass sich derjenige der das Haus hat, auch um die Eltern kümmert). Zum Thema meine Wohnung bei meinen Eltern vermieten, setze ich ja große Hoffnung in mein Patenkind, aber der ist jetzt grade erst 11 geworden und wer weiß schon was in 10Jahren oder so mal ist und so lange wollte ich auch nicht in dieser "Wochenend-Beziehung" bleiben.   
Naja es ist ein bisschen schwierig mit meinem Freund darüber zu sprechen, er ist zum einen jemand der Probleme am liebsten verdrängt und ist der Meinung das regelt sich schon irgendwie, und ich trau mich auch nicht wirklich ihn da drauf anzusprechen, weil ich bisschen Angst habe er könnte etwas falsch verstehen und denken dass ich etwas gegen seine Familie habe, bzw. meine Eltern etwas gegen ihn. Mit der Landwirtschaft an sich, habe ich auch überhaupt keine Probleme, auch wenn ich einen Job habe (im Büro), kann ich mir doch vorstellen schon mitzuarbeiten (zumindest am Wochenende) Ich glaube einfach die Perfekte Lösung gibt es hier nicht, irgend jemand bleibt immer auf der Strecke...

Offline Smart

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Also noch ein bisschen mehr zu meiner Situation. Mein Freund kommt aus einem Milchvieh-Biogas-Betrieb und ist da mit Leib und Seele dabei, aber seine Eltern sind noch jung und fit, von daher habe ich auch schon mal darüber nachgedacht dass er zu mir zieht u pendelt. Als ich ihn mal so mehr im Spaß darauf angesprochen habe, war seine Antwort "Du spinnst doch", er ist halt sehr konservativ was das anbelangt. Ich denke auch dass es machbar wäre dass ich zu ihm ziehe (wenn die  räumlichen Voraussetzungen da wären) und dass ich zu meinen Eltern pendle, aber wenn später mal Kinder da sind, könnte das sehr stressig werden (seine Meinung dazu ist, dass ja meine Schwestern auch noch da sind, aber bei uns war es schon immer so, dass sich derjenige der das Haus hat, auch um die Eltern kümmert). Zum Thema meine Wohnung bei meinen Eltern vermieten, setze ich ja große Hoffnung in mein Patenkind, aber der ist jetzt grade erst 11 geworden und wer weiß schon was in 10Jahren oder so mal ist und so lange wollte ich auch nicht in dieser "Wochenend-Beziehung" bleiben.   
Naja es ist ein bisschen schwierig mit meinem Freund darüber zu sprechen, er ist zum einen jemand der Probleme am liebsten verdrängt und ist der Meinung das regelt sich schon irgendwie, und ich trau mich auch nicht wirklich ihn da drauf anzusprechen, weil ich bisschen Angst habe er könnte etwas falsch verstehen und denken dass ich etwas gegen seine Familie habe, bzw. meine Eltern etwas gegen ihn. Mit der Landwirtschaft an sich, habe ich auch überhaupt keine Probleme, auch wenn ich einen Job habe (im Büro), kann ich mir doch vorstellen schon mitzuarbeiten (zumindest am Wochenende) Ich glaube einfach die Perfekte Lösung gibt es hier nicht, irgend jemand bleibt immer auf der Strecke...

Ich würde da mit deinem Freund konform gehen, wenn es um die Betreuung der Eltern geht. Wie ich nun verstanden hab, ist alles Materielle zu Eurer Zufriedenheit unter Euch dreien verteilt worden, d.h. aber auch es sind auch die Eltern deiner Schwestern, nicht nur deine. Und wenn Deine Schwestern nicht aus der Welt leben, würd ich versuchen, mir das das mit ihnen zu teilen. Nur am Rande.

catleen

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Die Idee mit dem Haus hat er mal irgendwann in den Raum geworfen, aber damit kann ich mich momentan noch nicht wirklich anfreunden, da ich mir (zumindest von meiner Seite) Sorgen um die Finanzierung mache und ich nicht finanziell von ihm "abhängig" sein möchte.

Ich werde in der nächsten Zeit mal meinen ganzen Mut zusammen nehmen und nochmal in Ruhe mit ihm über das Thema reden. Wahrscheinlich weiß er gar nicht, dass mich das so belastet. Und wahrscheinlich mache ich mir da selber zuviel Druck, glaube er ist auch noch gar nicht so weit dass er unbedingt zusammen ziehen will. Vielleicht sollten wir das auch einfach langsam angehen lassen. Was haltet ihr von zusammen ziehen auf Probe?

Hat auf jeden Fall gut getan sich mal alles von der Seele zu schreiben. Danke für euer "Zuhören"!  :D

Offline Maja

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catleen ich sage nur...pass gut auf dich auf......
triff keine übereilten Entscheidungen.
Du musst aus dem Bauch raus ein gutes  Gefühl haben, dann wird es auch gut.
« Letzte Änderung: 28.05.13, 00:02 von Maja »

Offline Selina

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Hallo catleen,

wenn dein Freund aus einem Biogasbetrieb stammt, dann sollte er ja wirklich vor Ort sein, denn die Sirene wird dann durchaus des öfteren auch nachts gehen. Mit den Tieren ist es ja auch so.
Wer weiß wie es in Zukunft mit der Gesundheit der SE ausieht.

Wenn dein Freund ein Haus zu dem Betrieb baut, dann wirst du ja sowieso nicht die Besitzerin von dem Haus sein, denn dazu müßte auch dir das Grundstück gehören.
Es hängt alles von SE ab. Ob sie gewillt sind, euch diese Möglichkeit zu schaffen.
Außerdem bist du ja erst 20 Jahre alt, was machst du dir denn soooo große Gedanken für dein restliches Leben auf diesem Betrieb. Es kann sich doch noch so viel ändern. Laß dich nicht gar so stark vereinahmen, denn die SE denken bestimmt noch gar nicht an so weitreichende Entscheidungen.
Eine Wohnung, die 20 km vom Betrieb entfernt ist geht gaaaaar nicht.

Liebe Grüße von Selina

Offline frankenpower41

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Hallo

Catleen hat geschrieben dass sie "Mitte 2o" ist und da kann ich ihre Gedankengänge schon verstehen, schließlich besteht die Beziehung auch schon einige Jahre.
Es ist sicher nicht einfach für sie. Ich kenn in meinem Umfeld einige solcher Fälle (vor 25 Jahren).  Die eine Beziehung lag aus diesen Gründen auch mal eine zeitlang auf Eis. Es ist ja nicht so, dass da die Eltern nicht mitreden, auch wenn die Entscheidung Catleen und ihr Freund treffen müssen, geben Eltern ja ihre Kommentare und Ratschläge ab (ist ja normal, denn es betrifft sie ja auch)
Nach dem Kommentar ihres Freundes zu schliessen  vermute ich, dass er sich entweder noch keine Gedanken gemacht hat, oder sicher nicht vom Hof wegziehen will. 
Noch eine Möglichkeit wäre, dass wenn extra Haus gebaut wird, dort auch Wohnung für ihre Eltern mit eingerichtet wird, für den Fall, dass Eltern mal nicht mehr alleine wohnen können.  Bei meinem Bruder (keine Landwirtschaft) wurde das so gemacht.

LG
Marianne

Offline fanni

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Noch eine Möglichkeit wäre, dass wenn extra Haus gebaut wird, dort auch Wohnung für ihre Eltern mit eingerichtet wird, für den Fall, dass Eltern mal nicht mehr alleine wohnen können.  Bei meinem Bruder (keine Landwirtschaft) wurde das so gemacht.

LG
Marianne


.......das wäre eine gute Lösung..........wenn es sich Catlleen und ihr Zukünftiger zutrauen 4 Altenteiler zu pflegen. Weil mit Geschwistern und ihrer Hilfe hab ich so meine Erfahrungen,naja
Herzliche Grüße von Fanni