Autor Thema: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?  (Gelesen 9839 mal)

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Mucki

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #15 am: 11.08.11, 10:24 »
hallo,
Kinder loslassen ist auch so ein punkt den ich wichtig finde,hab mich oft gefragt wann ist der richtige zeitpunkt,bei meinem ätersten hatte ich früh so mit 14 J.das gefühl das er weis was er will und er hat alles in seienm leben umgesetzt und denkt voraus.
meien Tochter war etwa 19 jahre als ich das gefühl hatte nun hat sie ihr ziel gefunden und steuert(mit frund) drauf zu, mein juüngster gerade 17 jahre weis auch sehr genau was er will braucht aber noch etwas unterstützung um sich selbt alles zu zutrauen was er vorhatt,also ermuntern angesagt.

Alses was meien kinder mir erzälen wie sie sich ihr leben vorstellen sind sehr real und auch zu erreichen drum mach ich ihnen mut.
Mit meinem zuhünftigen SS rede ich nicht über sien pläne den da denke ich sind sein eltern zuständig(er hat gute eltern die sich kümmern) und wie ihr gmeinsames leben aussehn soll weis ich von meienr tochter und ich werd sie darin unterstützen so gut ich kann,mich allerdings nicht einmischen den es ist ihr leben,egal wo sie hingeht,oder was sie vorhat.

Ich bin der überzeugung das meien Kinder es schaffen werden,ihr lebn zu leben und zu meistern.Und ich denke das sie auch wissen welcher Petner/Partnerin zu ihnen past.

Und ich würde mir nie anmasen,ihr urteilsvermögen anzuzweifenl,den wen meien Tochter/Sohn den jenigen liebt wird er wissen warum.

LG Mucki

Offline Sonnenblume2

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #16 am: 11.08.11, 10:49 »
Hallo,
es ist schön hier als junge Frau (als ST) zu lesen, dass ihr solche tollen Vorsätze habt, wie ihr in Zukunft mit euren Schwiegerkindern umgehen wollt, wie ihr sie respektieren, tolerieren werdet und vielleicht sogar lieben werdet.
Möchte euch dazu auch mal ein Lob zukommen lassen, denn so selbstverständlich ist es nicht.  :D :-*

Was mich aber denn noch interessieren würde, wie würdet ihr zu eurer zukünftigen ST sein, zur Freundin/Frau des potentiellen Hofnachfolgers, wenn diese wenig bis kein Interesse an der LW zeigt?
Könntet ihr es respektieren, wenn diese nach ihrer Arbeit heimkommt und nicht mit in den Stall geht oder wenn es Arbeitsspitzen gibt, und sie nicht mit anpackt (oder zumindest nicht immer)?
Oder wenn diese nur Mutter und Hausfrau ist, also zuhause ist, und auch da nicht all zuviel im Stall und Hof mithilft?
Könntet ihr diese junge Frau und Freundin eures Sohnes genauso respektieren und mit ihr umgehen, wie mit den anderen Schwiegertöchtern (wenn es denn mehrere währen?), die mit euren Söhnen nicht am Hof leben?

Danke für eure ehrlichen Antworten
lg Sonnenblume

Offline Sasa

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #17 am: 11.08.11, 10:50 »
Hallo Romy,
das hast Du wirklich schön geschrieben!

Meine Schwiegermutter sagte anfangs öfter mal "Ich bin ja nur die Schwiegermutter"....wenn irgendwas war.. Meist ging es um die Geschenke für unsere Große, als diese klein war. Meine Eltern, besonders meine Mutter, mein Vater hielt sich da immer raus, übertrieb es wirklich mit den Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken. Die Große hat auch noch am 5. Januar Geburtstag, danach mussten wir jedesmal ihr Zimmer umräumen, damit alles Platz hatte...SM fragte immer, was können wir schenken, was braucht sie- Mama kaufte kurzerhand ohne Rücksprache. So gab es einmal die Situation, daß SM einen Puppenwagen gekauft hatte ( was ich wusste) und Mama auch- ohne mir Bescheid zu sagen. War ne blöde Situation, das könnt ihr mir glauben...Oder, Tochter bekam Dinge, die sie "haben wollte", obwohl sie absolut nicht altersgerecht waren ( einen Gameboy mit 4, z.B.).
Das Verhältnis zwischen meiner Mutter und meiner Schwiegermutter war dadurch naturgemäß nicht das Beste. Ich war damals auch einfach feige, hatte nicht den Mut, meiner Mutter zu sagen, dies oder jenes wollen wir nicht.
Irgendwann platzte mir aber der Kragen und ich drohte meiner Mutter an: Das, jenes und welches könnt ihr ihr schenken zum Geburtstag- was darüber hinaus geht, drücke ich Euch wieder in die Hand. Besonders, weil zu dieser Zeit meine beiden Jüngsten schon geboren waren, und meine Mutter deutliche Unterschiede machte zwischen der Großen - was Geschenke, aber auch Zuwendung anging- und den beiden Jüngeren. Allerdings hatte sich damals schon sowas wie eine ausgleichende Gerechtigkeit eingestellt, meine Mittlere hatte meine SM zu "ihrer Oma" erklärt. Einmal sagte ich ihr, sie war gerade zwei, guck mal, Oma kommt. Allerdings kam meine Mutter auf den Hof, nicht meine Schwiegermutter. Die Mittlere fing furchtbar an zu weinen- falsche Oma! :-\

Nachdem ich meiner Mutter mal deutlicher meine Grenzen aufgezeigt hatte und meiner SM gesagt hatte, daß sie zwar meine Schwiegermutter sei, aber keineswegs "nur", im Gegenteil, ich sie aber lieber per Vornamen nenne statt Mama, denn eine Mama hab ich ja schon, ich sie aber trotzdem sehr, sehr gern hätte, wurde das Verhältnis zwischen Mutter und Schwiegermutter deutlich besser. Wirklich herzlich ist es bis heute nicht, aber es herrscht zumindest keine "ungemütliche Atmosphäre"mehr, wenn Beide da sind....

Offline annelie

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #18 am: 11.08.11, 10:57 »
Ich glaube nicht, dass es erst mit Schwiegermutter sein beginnt
- wie gehe ich prinzipell mit Menschen um die nicht die gleichen Gewohnheiten, Ansichten, Interessen oder ein landwirtschaftliches Umfeld haben?
- kann ich eigene Entscheidungen meiner Kinder zulassen
- bin ich ein offener Mensch
- kann ich mich in andere versetzen
- kann ich anderen was gönnen
- kann ich es zulassen, wenn ich nicht mehr die wichtigste Person im Leben meiner Kinder bin
- kann ich es zulassen, wenn sich die Kinder von mir weg entwickeln
- kann ich meiner Familie auch Privatsphäre zugestehen
- kann ich meinen Kindern zeigen, dass ich nicht vollkommen bin und auch Fehler und Schwächen habe, bzw. mache
- dürfen meine Kinder einen eigenen Willen haben

Ansonsten find ich den Beitrag von Wiebke sehr gut...

Sonnenblume2, ich könnte es respektieren, wenn unser Schwiegerkind nicht in der Landwirtschaft arbeiten wollte, müßte unser Nachfolger halt den Betrieb umstrukturieren... wir leb(t)en unser Leben auf dem Hof und unsere Kinder sollen ihr Leben leben... das Leben geht immer weiter, nur halt anders  ;)
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist ein Geheimnis
und jeder Augenblick ist ein Geschenk.

Liebe Grüße
Annelie

Offline gina67

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #19 am: 11.08.11, 11:02 »
Was mich aber denn noch interessieren würde, wie würdet ihr zu eurer zukünftigen ST sein, zur Freundin/Frau des potentiellen Hofnachfolgers, wenn diese wenig bis kein Interesse an der LW zeigt?
Könntet ihr es respektieren, wenn diese nach ihrer Arbeit heimkommt und nicht mit in den Stall geht oder wenn es Arbeitsspitzen gibt, und sie nicht mit anpackt (oder zumindest nicht immer)?
Oder wenn diese nur Mutter und Hausfrau ist, also zuhause ist, und auch da nicht all zuviel im Stall und Hof mithilft?
Könntet ihr diese junge Frau und Freundin eures Sohnes genauso respektieren und mit ihr umgehen, wie mit den anderen Schwiegertöchtern (wenn es denn mehrere währen?), die mit euren Söhnen nicht am Hof leben?

Danke für eure ehrlichen Antworten
lg Sonnenblume

Hallo Sonnenblume
genauso eine ST habe ich hier. Sie hat ihre Familie, den Haushalt(mit Putzhilfe), den Garten und ihre Kleintiere zu versorgen. 2-3x wöchentlich kümmert sie sich um ihre Eltern, die schon älter und nicht mehr so fit sind. Auf dem Hof hilft sie (noch) nicht, sie hat aber anklingen lassen, dass sie es macht, wenn Göga und ich den Hof abgeben. Sie hat mich vertreten als wir zur Kur waren und danach mir gerne den Schreibkram zurückgegeben.
So ein Leben wie meine ST jetzt hat, hätte ich gerne gehabt. Aber ich wohnte hier mit auf dem Hof und meine SE haben ganz schön Druck gemacht, dass ich mit helfen musste.

Viele grüße
Gina

Offline Sasa

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #20 am: 11.08.11, 11:31 »
Ich hätte nicht mithelfen müssen, wenn ich nicht gewollt hätte. Aber einerseits wollte ich gern, und andererseits war ich zu Anfang meiner Ehe auch besser "draußen" zu gebrauchen als "drinnen" im Haushalt ;D ;D.

Ich hätt mich auch blöd gefühlt, wenn alle Welt im Hochsommer rennt und wetzt und ich lieg auf der Terasse im Liegestuhl...

Offline amanda

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #21 am: 11.08.11, 12:01 »

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Hallo Sonnenblume
genauso eine ST habe ich hier. Sie hat ihre Familie, den Haushalt(mit Putzhilfe), den Garten und ihre Kleintiere zu versorgen. 2-3x wöchentlich kümmert sie sich um ihre Eltern, die schon älter und nicht mehr so fit sind. Auf dem Hof hilft sie (noch) nicht, sie hat aber anklingen lassen, dass sie es macht, wenn Göga und ich den Hof abgeben. Sie hat mich vertreten als wir zur Kur waren und danach mir gerne den Schreibkram zurückgegeben.
So ein Leben wie meine ST jetzt hat, hätte ich gerne gehabt. Aber ich wohnte hier mit auf dem Hof und meine SE haben ganz schön Druck gemacht, dass ich mit helfen musste.

Viele grüße
Gina
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Gina ich denke es ist so wie ihr es macht eine gute Lösung.
Ich kann mich gut erinnern wie gerne ich als junge Frau "nur Hausfrau" gewesen wäre und mich mehr um die Kinder gekümmert hätte.
Leider ging es nicht.
Und ich denke wenn ihr den Hof dann abgegeben habt, da ist die Lage für beide Seiten klar.
Du kannst dich zurückziehen un deine ST weiss, dass sie jetzt zuständig ist.
Als wir geheiratet haben war ein Teil des Hofes schon übergeben.
Ich habe als junge Frau meinen Beruf aufgegeben, für ca. 2 Jahre vor der Hochzeit in Arbeiten reingeschnuppert, die mir als zukünftige Bäuerin weiterhelfen könnte, eine lanw. Haushaltungsschule besucht.
Wir waren so voller Ideen und Begeisterung und Tatendrang, dass wir nicht richtig wahrgenommen haben, dass meine SE den Hof gar nicht aus der Hand lassen wollten.

Alles was wir gemacht haben war falsch, wurde kritisiert, jeder Misserfolg mit Spott u. Hohn kommentiert.
Alle Arbeiten die SM in ihrem Bereich (den sie zurückbehalten hat) nicht gerne gamacht hat, waren nun meine Arbeit.

Und für ein paar Jahren glaubte ich wirklich: wenn sie endlich sehen wie willig und fleißig ich bin, dann wird es besser.
Es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer.

Sollte unseren Hof eines der Kinder übernehmen wollen, dann haben wir uns vorgenommen, es so zu machen wie ihr Gina.
Klare Verhältnisse, sind sehr wichtig.

Im Übrigen freue ich mich auch schon, zurückzutreten.
Ich sehe aber auch, wieviel Herzblut wir hier reingesteckt haben und dass es sicher schwierig wird, wenn dann die Jungen alles umkrempeln.
Aber so wie wir halt bestimmte Sachen geändert haben, ohne diese Änderungen wäre unser Hof heute nicht mehr rentabel, wird es halt auch die nächste Generation tun WOLLEN u. MÜSSEN.

Ich finde der Bauernhof sollte den Menschen dienen, die dort leben u. nicht umgekehrt.

Wir fangen jetzt langsam an uns auf das Leben DANACH vorzubereiten u. auch zu freuen.
Ich habe mir ein Hobby zugelegt, mit dem man auch irgendwann Geld verdienen kann.
Das kann mir niemand nehmen, außer ich habe irgendwann keine Lust mehr dazu.
Mein Mann nimmt sich (fast) jeden Tag Zeit für eine Beschäftigung, die er schon als Kind nur versteckt machen durfte.
Jeden Tag nehmen wir etwas Zeit für uns zwei und immer öfter unternehmen wir auch etwas als Paar.

Gruss Amanda


Mucki

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #22 am: 11.08.11, 12:40 »
Hallo,
es ist schön hier als junge Frau (als ST) zu lesen, dass ihr solche tollen Vorsätze habt, wie ihr in Zukunft mit euren Schwiegerkindern umgehen wollt, wie ihr sie respektieren, tolerieren werdet und vielleicht sogar lieben werdet.
Möchte euch dazu auch mal ein Lob zukommen lassen, denn so selbstverständlich ist es nicht.  :D :-*

Was mich aber denn noch interessieren würde, wie würdet ihr zu eurer zukünftigen ST sein, zur Freundin/Frau des potentiellen Hofnachfolgers, wenn diese wenig bis kein Interesse an der LW zeigt?
Könntet ihr es respektieren, wenn diese nach ihrer Arbeit heimkommt und nicht mit in den Stall geht oder wenn es Arbeitsspitzen gibt, und sie nicht mit anpackt (oder zumindest nicht immer)?
Oder wenn diese nur Mutter und Hausfrau ist, also zuhause ist, und auch da nicht all zuviel im Stall und Hof mithilft?
Könntet ihr diese junge Frau und Freundin eures Sohnes genauso respektieren und mit ihr umgehen, wie mit den anderen Schwiegertöchtern (wenn es denn mehrere währen?), die mit euren Söhnen nicht am Hof leben?

Danke für eure ehrlichen Antworten
lg Sonnenblume


Hallo Sonnenblume,
also wir(mein mann und ich) könnten es akzeptiern,des weis ich 100% da wir auch zu 100% akzeptiert haben das unsre jungs kein intresse an der landwirtschaft haben,zumindest nicht zum weiter führen.
Würde allerdings eienr der jungs eien finden die ,die arbeit gern machen würde und es würde ein neberwerb werden bekäme sie die unterstützung die sie breuchte,und wollen würde.

LG Mucki

Offline saba

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #23 am: 11.08.11, 13:59 »

Sonnenblume2, ich könnte es respektieren, wenn unser Schwiegerkind nicht in der Landwirtschaft arbeiten wollte, müßte unser Nachfolger halt den Betrieb umstrukturieren... wir leb(t)en unser Leben auf dem Hof und unsere Kinder sollen ihr Leben leben... das Leben geht immer weiter, nur halt anders  ;)

Hallo,
gerade vor ein paar Tagen sprach ich mit meinem Mann darüber, dass doch immer alles in Veränderung begriffen ist
und man Veränderungen zulassen muss, und ob er doch nicht glaubt, dass bei uns am Hof immer z.B. die Milchkühe da sein werden, wenn Junior evtl. mal den Hof weiterführt (noch lange hin).

Nein er glaube das auch nicht, war seine Antwort. Irgendwie war ich darüber erleichtert.

Liebe Grüße,
Saba
Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück!

Offline Romy

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #24 am: 13.08.11, 12:52 »
Ich weis schon was du meinst, ich hatte auch eine SM die immer sagte: Ich habe es doch nur gut gemeint.  ::)
Eben ich bin ein gebranntes Kind  ;)

en hübsche tag
Romy

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Offline mara51

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #25 am: 15.08.11, 11:07 »
Guten Morgen,

wir haben keinen Hof, aber 3 Schwiegerkinder.
Ich muß sagen sie sind alle drei prächtige Menschen. Mein Motto war immer, ich verliere kein Kind, sondern ich bekomme eins dazu. Ich/wir haben zu allen Dreien ein sehr gutes Verhältnis.
Z.B. hat unser Jüngster  seine Freundin ab und zu kräftig kritisiert/verbessert, da konnte ich dann nicht an mir halten und habe ihm liebevoll die Leviten gelesen. Zwischenzeitlich habe ich gemerkt, daß sie sich sehr gut selbst wehren kann und das freut mich. Ich kenn sie nun schon seit 9 Jahren und ich habe sie sehr gerne und das zeige ich ihr auch. Unseren SS mag ich auch sehr. Er nimmt mich ab und an gerne mal auf die "Schippe". Mußte ich Anfangs manchmal schlucken, zwischenzeitlich weiß ich, wie er es meint und gebe kontra. Da bin ich ja auch sehr oft und wenn ich gehe bedankt er sich liebevoll bei mir, daß ich seine 3 Mädels unterstützt habe. Ich habe auch nie das Gefühl, daß ich nicht Willkommen bin.
Unser Ältester wird ja nun zum ersten Mal Papa und seine Frau ist auch eine ganz liebe. Wir sehen uns auch nicht sehr oft, aber per Telefon nehmen wir an ihrem Leben teil.
Wenn das Kleine da ist, werde ich schon 1x die Woche ein Besuch machen oder sie kommen zu uns.
Ach ja ich frage meine SK auch gerne mal um Rat und diese Ratschläge sind meist richtig gut.  ;D
Ich freue mich auch, daß die SK alle einen guten Kontakt zu ihrem Elternhaus haben. Und unsere Kinder werden dort auch geliebt.
Das es meine Schwiegertöchter mehr zu der Mutter zieht, finde ich auch in Ordnung. Unsere Tochter macht das ja auch so. Wir haben auch einen guten Kontakt zu den Gegenschwiegern. Ich freue mich so für die Mutter(natürlich auch für den Vater) unserer ST, da sie nun auch zum ersten mal Oma wird.
Unsere SK nennen uns beim Vornamen, ist auch ok.
Ich habe lediglich zu meinen Kindern gesagt, daß ich von ihnen nie mit Oma angesprochen werden will. Oma bin ich nur von meinen Enkelkindern.
Mein Fazit ist, wir haben nun auch großes Glück mit unseren SK. Ich zeige ihnen, das ich sie mag und habe mit ihnen ausgemacht, daß, wenn ihnen oder uns was nicht passt, wir offen darüber reden können.
Meinen Kindern habe ich auf den Weg mitgegeben, daß sie sich darüber im Klaren sein müssen, das sie auch immer die Familie des Partners "mitheiraten". Ich denke auch das ist wichtig.
Die Kinder bauen sich ihr Leben nach ihrem Gutdünken auf, wir dürfen daran zu einem gewissen Grad teilhaben und das sehe ich als Geschenk an.
Wir Eltern haben ja unser Leben auch umstrukturiert und ich sitze ja nicht in "Habachtstellung" und warte, bis sie mich rufen. Ich kann auch sehr gut mal "Nein" sagen (kommt nicht oft vor)  ;D
Ich habe versucht aus den "Fehlern" meiner Eltern und Schwiegereltern was zu lernen. aber wie das so ist im Leben auch ich habe meine Ecken und Kanten und meine Kinder/SK werden was daraus lernen und versuchen es bei hren Kindern besser zu machen.
So ist der Lauf des Lebens.

Ich wünsche uns SM/SV und SK ein gutes Gelingen im Umgang miteinander.

LG Marion
Jeder der sich die Fähigkeit erhält,
schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
F. Kafka

Offline perle

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Re: Was will ich alles tun, damit ich eine gute SM werde?
« Antwort #26 am: 15.08.11, 20:34 »
Zu Sonnenblumes Frage-
was wir sagen wenn die Schwiegertochter nicht auf dem Hof mitarbeitet
Unsre ST arbeitet in ihrem erlernten Beruf sehr sehr gern und sehr gut!
Und es war klar, dass sie eigentlich keinen Bauern wollte (aber unser Sohn ist halt so ein Netter ;))
Sohn sagt, er braucht keine Bäurin, er will eine Frau  ;)
Und wir sagen, noch sind wir da um zu arbeiten- geht ja sicher noch fast 15 Jahre bis mein Mann Rente haben kann,
und seither haben wir uns so arrangiert, dass wir mit den vorhandenen Arbeitskräften zurande kamen- also warum soll die St nun plötzlich nur noch LW im Kopf haben.
Wie es sich entwickelt muß man sehen- wenn unsre Kraft nachläßt- oder jemand krank wäre - aber das weiß man ja seltenst vorher wann und wie und  was einen trifft(zum Glück)
ST hat letztens gefragt ob es schlimm ist für uns, dass sie sich noch so wenig einbringt in die LW
ich hab ihr gesagt, wir warten schon seit ewigen Zeiten darauf dass endlich eine St kommt und alle ungeliebten Arbeiten abnimmt- ;D wir konnten herzlich darüber lachen :D
Ich weiß wenns klemmt kann ich fragen und wenn sie kann unterstützt sie mich auch (zB beim Birnen einkochen letzte Woche)
aber ich gönn ihr dass sie ihren geliebten Beruf ausüben kann und bin zuversichtlich
"kommt Zeit, kommt Rat"
diese Einstellung liegt aber vielleicht auch daran, dass ich selbst "nur" die Frau des Bauern bin und keine Bäurin. Wobei es für mich selbstverständlich war, dass ich nach der Hochzeit auf den Hof gehöre und meinen Mann unterstütze- aber wir hatten glücklicherweise meistens viele helfende Hände(hatte manchmal andere Probleme dadurch, aber das gehört hier nicht her)so dass ich z.B. nicht traktor fahren muß- und auch nicht immer in den Stall.
Hab mir eine Direktvermarktung aufgebaut, das ist eher mein Ding- und so geht es auch ganz ordentlich
grundsätzlich find ich es gut, dass junge Frauen ihr eigenes Geld verdienen "dürfen" auch bei LW- und letztendlich muß doch jeder Betrieb entscheiden was er mit wie vielen Leuten fertigbringt
Hoffe sehr, dass meine Schwiegerkinder mal meinen sie hätten eine gute SM erwischt- geb mir Mühe, bin aber noch sehr am Lernen und üben und austesten was gut ist und was nur "gut gemeint"
LG Perle
die grad eine Runde Fahrrad gefahren ist mit ihre St
die im gleichen Haus mit eigenem Eingang wohnt!!(sehr wichtig!!)