Autor Thema: Zahnspange, Brackets, Außenspange, Kieferorthopädie+ -chirurgie  (Gelesen 83988 mal)

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Offline Freya

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Ich hatte 3 Jahre eine este Spange, vorher 2 Jahre ne ose und danach nochmal 1 jahr ne los und jetzt?
Sieht mein Unterkieer noch schlimmer aus, als vorher...
hat da jemand erfahrungen? Zahlt da die Kasse nochmal eine behandlung?


lg franzi

Hallo Küken, was sagt denn Dein KO dazu ??? Der muß das ja bei der Kasse einreichen - einen Behandlungsplan .... und erst wenn der genehmigt ist, kann es losgehen. Hast Du ihn denn schon gefragt ???
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

nieraue

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Habe von meinem 6. bis zum 16. Lebensjahr eine Zahnspange getragen. Da ich seit Jahren massive Rückenprobleme habe und alle Ärzte bei der Suche nach der Ursache völlig Ratlos sind, war ich in den letzten Wochen beim Kieferorthopäden. Und der hat die Ursache nun endlich gefunden. Ich habe beidseitig einen Kreuzbiss und erhebliche Kiefergelenkprobleme und Muskelfehlfunktionen. Weiterhin ist mein Oberkiefer sehr viel kleiner als mein Unterkiefer.  Therapie: 1. Aufbissschiene, 2. Aufbissschiene, 3. feste Zahnspange, 4. aufeklebter Innendraht, der die Zähne dauerhaft in der Position hält. In dieser Reihenfolge. Eine Erstattung der Behandlungskosten bei über 18jährigen gibt es nur, wenn eine kombinierte Behandlung "Zahnspange + OP" notwendig ist. Nun, da die 18 lange hinter mir liegen und ich zum Glück nicht operiert werden muß, habe ich nun die Kosten von ca. 6000,- bis 7000,- € selber zu tragen. Schade!

Offline reserl

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Der Kieferorthopäde hat uns heute eröffnet, dass meine Tochter die nächsten eineinhalb Jahre eine "Außenspange" (Headgear) tragen muss/soll. :-\ ???

Mag jemand bitte seine Erfahrung mit solchen Teilen hier reinschreiben?
Ein paar mutmachende Beiträge könnten wir grad besonders gut gebrauchen. :-[
lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.

Offline Biobauer

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Hallo, is das so ein teil wo man hintern kopf noch verzurren muss. mein junior hatte sowas zwei jahre lang , immer nachts zu tragen . es war besonders anfangs schwierig, aber der erfolg war umwerfend. ein vollkommen makelloses gebiss, finden anscheinend auch die mädels   ;) wenn ich so seinen umgang anschau  .
Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962

Offline Bärbel

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Hallo Reserl

Meine Tochter hatte auch so ein Teil und ist gut damit zurechtgekomen. Nur beim schlafen musste sie sich dran gewöhnen.
Dafür ist das Gebiss hinterher wieder schön gerade.
Liebe Grüße aus Südhessen

Bärbel

Reiß den Faden der Freundschaft
nicht allzu rasch entzwei
wird er auch neu geknüpft
ein Knoten bleibt dabei

manurtb

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Ich hatte selbst eine feste Spange, eine Aussenspange und auch eine zeitlang eine herausnehmbare Spange.
Mein Fazit: Ausser Spesen nichts gewesen. Nach 8 Jahren Spange, hatte mein Kiefer die Zähne nach 3 Monaten wieder in die Ausgangslage gedrückt...
Und dann hatte ich keine Lust mehr drauf (dann kam das, dass man selbst was bezahlen muss, was man wieder bekommt, wenn die Behandlung rum ist...)

Vom Tragen selbst fand ich die Aussenspange jetzt nicht schlimm. Schlimm war nur das festmachen der Ringe an den hinteren Zähnen. Da hat man mir einen Tag davor so Gummiringe zwischen die engstehenden Zähne geschlagen und das hat richtig heftige Schmerzen ausgelöst... War aber bei der festen Spange für die hinteren Zähne nicht anders...

Offline Yishana

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Hallo,

ich hatte früher eine lose Klammer, 4 Jahre lang. Dabei war auch so ein Außending. Bei mir aber nicht hinten im Nacken,
sondern oben, übern Kopf. Zu tragen hatte ich das nachmittags und nachts. Während der Schule nicht, da es beim
Sprechen doch gestört hat.
Zeitweise, (besonders nachdem ich grad beim Kieferorthopäden war, der die Klammer strammer gestellt hat), tat es doch
richtig weh. Aber es hat enorm geholfen.
Ich hatte vom Daumennuckeln großen Überbiß, der ist komplett weg. In nur 4 Jahren lose Spange.

LG Yish
Der Mensch von heute hat nur ein einziges wirklich neues Laster erfunden: die Geschwindigkeit.
(Aldous Huxley)

Offline geli.GTopic starter

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Der Kieferorthopäde hat uns heute eröffnet, dass meine Tochter die nächsten eineinhalb Jahre eine "Außenspange" (Headgear) tragen muss/soll. :-\ ???

Mag jemand bitte seine Erfahrung mit solchen Teilen hier reinschreiben?
Ein paar mutmachende Beiträge könnten wir grad besonders gut gebrauchen. :-[

Hallo Reserl,

meine Christina hatte ein 3/4 Jahr einen Außenbogen. Sie musste ihn am Anfang 16 Stunden am Tag tragen. Sie hat sich dann entschlossen ihn über Nacht und während der Schule zu tragen, d.h. von 13 Uhr bis 20 Uhr hatte sie ihn nicht dran. Somit konnte sie am Nachmittag ungestört zum Fußballspielen gehen usw. Es ist natürlich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber es geht dann schon. Es gibt an jeder Schule Kinder mit Außenbogen, so dass Regina sicher nicht alleine damit ist. ;)

Meld dich mal, wie es ihr geht damit. Müsst ihr auch selber bezahlen?
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline reserl

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Danke für eure Antworten.
Die haben mich teilweise doch ermutigt und beruhigt. :)

@Geli: Der Antrag liegt jetzt bei der Krankenkasse. Ich schätze mal, dass die Behandlung dann im Januar losgeht.
Soweit ich bisher informiert bin, übernimmt die Krankenkasse 80% der Kosten bei Stufe 4.
Die bekommen wir nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung dann wieder zurück.

Unterschrieben haben wir bereits für die Bezahlung von etwa 550 Euro für eine spezielle Anfertigung der festen Spange, die die Krankenkasse in dieser Form nicht übernimmt, zu der uns aber der Kieferorthopäde geraten hat.

Ich halte euch auf dem Laufenden. 8)
lieben Gruß
Reserl



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Offline Freya

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und gibts was Neues, Reserl ???

Unser Junior bekommt jetzt in der 1. Januarwoche seine feste Spange ganz raus nach gut über einem Jahr. Er hatte sie aber hauptsächlich, weil der Unterkiefer sich so weit nach vorne geschoben hatte. Ob er danach noch mal eine lose Spange bekommt, weiß ich nicht.

Für die Schmerzen am ersten Tag mit der Spange und auch danach noch einmal, habe ich ihm 1 Paracetamol  :o :o :o gegeben, weil ich auch Angst hatte, dass er "seine" Migräne kriegt. Aber er hat nur eine genommen und dann wieder Globuli und als "Option", wenn er meinte, er braucht noch was ... Aspirin Brausetabletten. Mitte Dez. hätten wir schon Termin gehabt, mussten aber den Vormittagstermin verschieben, wegen Schulaufgabe. Dann sind ihm die Gummis ausgegangen und als er den Mund dann mal wieder richtig weit aufmachen konnte, hat er einen Tag auch wieder etwas Schmerzen gehabt.

Bei unserer Krankenkasse (BEK) ist das auch so, dass sie 80% sofort erstatten und die restl. 20% nach Abschluss der Behandlung. Aber sonst zahle ich auch noch genug "nebenbei". Zähne versiegeln z.B.
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Freya

Offline reserl

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Hallo Freya,

danke der Nachfrage. ;)

Von seiten der Krankenkasse habe ich nun Bescheid bekommen, dass sie vorerst 80% der Behandlungskosten übernehmen.
Nach erfolgreichem Abschluss wird der Rest wieder erstattet.

Der Kieferorthopäde ist grad im Urlaub. Gibt also noch ein wenig Schonfrist... ::)
Sobald der wieder da ist, kann es dann auch schon losgehen.

Da wird Robert froh sein, wenn er die Zahnspange wieder los ist. 8)
Bei Regina soll die Behandlung über 16 Quartale laufen. :-\
Wird sicher auch oft nicht einfach werden... :-[
lieben Gruß
Reserl



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Offline bienchen3

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Hallo,

unsere Große (10) bekommt am Montag Gummis rein und am Mittwoch dann die Brackets aufgeklebt. Dann steht uns eine OP ins Haus, weil die Eckzähne freigelegt und mit einem Kettchen runtergeholt werden müssen und die vordersten Backenzähne dauerhaft raus müssen.

Nun haben wir die "freudige" Nachricht bekommen, daß die Krankenkassen wieder einsparen, und auch bei Kindern unter 12 Jahren keine ambulante Vollnarkose mehr bezahlen. Also müßte der Eingriff unter örtlicher Betäubung gemacht werden, aber das will ich ihr eigentlich nicht zumuten. Alternativen wären Narkose selbst bezahlen, oder im Krankenhaus eine Nacht stationär bleiben.

Mal schauen, wie die Sache ausgeht...

Sabine
Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind. Albert Schweitzer

Offline Luxia

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Hallo Sabine,

Mein Sohn hat ähnliches hinter sich.
Ihm wurde zuerst ein Backenzahn gezogen und in einer späteren Sitzung wurde der Eckzahn vom Zahnarzt freigelegt. Nach einigen Tagen hat der Kiefernorthopäde dann das Bracket angeklebt und den Zahn mit der Spange verbunden, so dass der Eckzahn nun nach einigen Monaten richtig in der Zahnreihe steht.

Es wurde alles nur unter örtlicher Betäubung gemacht. Das Schlimmste war das Setzen der Spritze, weil er davor Horror hat. Das Freilegen war nur unangenehm, aber sonst kein Problem. Ich würde keine Vollnarkose dafür wollen.
 
Liebe Grüsse

Offline bienchen3

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Hallo Luxia,

ich weiß ja auch nicht, welche Entscheidung die richtige ist. Bei meiner Tochter sollen ja oben 2 Backenzähne gezogen werden und gleichzeitig die beiden Eckzähne, die noch komplett quer im Kiefer stecken, freigelegt und mit einem Bracket beklebt werden. Unten müssen "nur" die Backenzähne gezogen werden, da sind die Eckzähne relativ normal gekommen. Warum wurden bei euch die Brackets nicht gleich beim Kieferchirurgen aufgeklebt? Mir wurde gesagt, daß das gleich mitgemacht wird, deshalb werden auch die anderen Zähne vorher schon mit Brackets und Gummis versorgt.

Sabine
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Offline Luxia

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Hallo Sabine,

Mein Sohn wurde vom Zahnarzt an einen Kiefernorthopäden überwiesen für die Spange, der sich nur um die Spange kümmert. Zähne ziehen und Eckzähne freilegen macht der Zahnarzt auf Anordnung des Kiefernorthopäden.

Bevor Pit die Spange bekam, wurde ein Backenzahn (oder waren es 2 ???) gezogen, damit die anderen Zähne mehr Platz haben. Dann wurden im November 2007 die Brackets aufgeklebt und mit Draht gespannt.
Weil die Zähne sich eigentlich schnell gerichtet haben und der Eckzahn noch immer im Kiefer steckte, wurde dieser im Juni freigelegt. D.h. mit einem kleinen Schnitt wurde das Zahnfleisch so weit zurückgeschoben, dass der Zahn sichtbar wurde. Einige Tage danach wurde dann beim KO das Bracket aufgeklebt und mit einem Gummi mit der Spange verbunden.

Mittlerweile steht der Eckzahn gerade in der Reihe und wir sind in der schmerzhaften letzten Etappe. Zusätzlich zur Spange gibt es jetzt noch Gummis, die vom Ober- zum Unterkiefer gespannt werden.
Hoffentlich hat sich die ganze Prozedur dann aber auch dauerhaft gelohnt.

Wie mir gesagt wurde, ist das Freilegen der Eckzähne nicht zwingend notwendig, aber es verkürzt die Behandlungszeit, da man nicht darauf warten muss, bis die Eckzähne von selbst herauskommen.
Frag doch mal, ob das Freilegen sofort sein muss. Ich würd wohl einige Wochen abwarten, vielleicht kommen sie ja nach dem Ziehen der Backenzähne von selbst heraus.
Vielleicht kannst du die ganze Behandlung ja auch auf mehrere kleine Eingriffe verteilen. 4 Backenzähne gleichzeitig ziehen ist ja auch trotz Vollnarkose nicht ohne.

Alles Gute
   
Liebe Grüsse