Autor Thema: Was kommt danach ?????? Schwiegereltern-Generationsprobleme  (Gelesen 106544 mal)

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline mary

  • in memoriam
  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 9823
  • Geschlecht: Weiblich
  • Baeuerin - Beruf mit Herz
Wie wäre es zu schaffen, dass die vielen Reibungspunkte zwischen den Generationen entschärft würden?
Jeder tut sein Bestes und doch läuft so vieles schief.
Sehe ich auch im Bereich Ehe, heute wird jede Ehe nach reiflicher Entscheidung und einem langen Zeitraum von bereits Zusammenleben- geschlossen und doch gehen so viele aus Liebe geschlossene Beziehungen den Bach hinunter.
Machen uns die Gefühle hier einen Strich durch die Rechnung?
Ich hab eine CD über "Liebe auf Dauer, die Kunst ein Paar zu bleiben" geschenkt bekommen,
hab mir überlegt, wie müsste sie bei der Familie, den erwachsenen Kindern heissen?
Beziehung im Wandel, die Kunst doch eine Familie zu bleiben?
Wir sind über 30 Jahre verheiratet, wenn man wüsste, was im Leben auf einem zukommen kann, was einem das Leben auch auferlegt, daran denkt man in seinem weissen Traumkleid in keinster Weise. Zum Glück weiß keiner, was der nächste Tag an Überraschung bereithält.
Wie könnte das Leben auf dem Bauernhof, das Miteinander der Generationen besser laufen,
denn die einzeln in Häusern oder Wohnungen lebenden Familien scheinen genauso mit den gleichen Problemen von auseinander gehenden Ehen, von Problemen mit den heranwachsenden oder erwachsenen Kindern betroffen zu sein.
Wir sind doch nicht die ersten Generationen der Menschheit, die sich mit diesen Problemen beschäftigen, hab gestern im Radio gehört, wie der Preussenkönig, der gestern seinen 300. Geburtstag gehabt hätte, unter seinem Vater litt, wie die Katharina die Grosse erzogen worden ist und daran fast zerbrochen wäre.
Hier beneide ich manchmal die Tiere, die wissen aus ihrem Instinkt heraus, wie sie zu handeln haben.


@Nixe, das fällt mir auch auf, dass wir wohl die Sandwichgeneration sind,
aber- wir lassen es auch mit uns machen.

@gammi, da scheint was wahres dran zu sein, die Arbeit in der Familie, besonders oft der älteren Personen wird als noch ein "bisserl herum kreien" bewertet, der geländegängige "Alte" als eine Ressource für die Milchwirtschaft bzeichnet,
arbeiten die Ältern noch voll mit, wird geschimpft, weil sie so umständlich arbeiten und möglicherweise dreinreden, arbeiten sie nicht mehr viel und geniessen ihr Leben, sind sie egoistisch.
Haben sie einen Hof gut geführt, hatten sie wenig Zeit für Hobbies, schimpfen die Jungen, weil auf den Hof so viel Arbeit wartet,
haben sie es eher schleifen lassen, wird geschimpft, weil der Hof ja nur eine Bruchbude ist.
Bauen sie für die weichenden Erben ein Haus, fühlen sich die Hofnachfolger benachteiligt, die Frauen, die dann in diesen Häusern wohnen, schimpfen, dass sie ein ganz anderes Haus hätten haben wollen,
wird der Blick mehr auf den Hof gerichtet, fühlen sich die weichenden Erben benachteiligt und es leidet der Familienfrieden.
60 Jahre Frieden, aber in dem Miteinander der Generationen und der Partner - hier müssen wir alle noch viel lernen.
Die Frage ist eben nur- wo fangen wir an.
Bei der Partnerschaft- finde ich, werden die Erwartungen zu hoch geschraubt,
der Partner, der beste Freund, Kumpel, der immer alles versteht,
sich in den anderen hineinversetzen kann, die Liste liesse sich bestimmt noch um Seiten verlängern.
Das Einheiraten in einen Hof ist mit Sicherheit kein Honigschlecken,
aber das Leben in einer anderen Konstellation mit Sicherheit auch nicht.
Deshalb wäre doch hier in diesem Forum ein guter Weg, um darüber zu diskutieren, wie könnte das Zusammenleben der Generationen reibungsloser von Statten gehen.
Es ist doch schade um die damit vergeudete Energie, Kraft und Lebenszeit-
wir kümmern uns um die besten Bedingungen für die Tiere im Stall, um die passende Düngung auf dem Acker, wir sind überfrachtet mit einem überbordenden Bürokratie- und Dokuwahnsinn-
aber Beziehungen, die sollen einfach laufen.
Der Traktor kommt zum TÜV, der Elektriker repiert die kaputten Elektrogeräte, aber die wichtigste Ressource, uns selbst, kennen wir viel zu wenig.
Und wie eben ein Miteinander statt einem Gegeneinander gehen könnte,
das wissen wir leider auch nicht.
Irgendwie scheint es mir an einem Punkt zu haken,
wir wissen nicht, was wir wirklich brauchen und erwarten es vom anderen.
Oder liege ich mit meiner Einschätzung so falsch?
Die rosarot und mit Zuckerguss überzogene Landlust und deren Nachfolgezeitungen samt Sendungen im Fernsehen- vermitteln den Traum vom Landleben-
nur der Alltag wechselt zwischen Traum und Alptraum.
Also fangen wir doch an, uns darüber Gedanken zu machen, wie es ein wenig schöner werden könnte,
herzl. Grüsse
maria





Offline Maja

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 4285
  • Geschlecht: Weiblich
  • Ein Wunder in meinen Armen
JA da habe ich wohl viel Diskussionsstoff geliefert.
Das ist sehr gut auch wenn es einige vielleicht gemein von mir finden was ich geschrieben habe.
Aber ich schreibe hier nur WAHRHEITEN.
Finde mich bei Nixe wieder und auch bei Apis,auch bei Luna und vor allem lese ich hier sehr viel zwischen den Zeilen.
Auch wenn es manche Schreiberinnen nicht wahr haben wollen, sie geben sich nicht mal die Mühe zu verzeihen, und ohne verzeihen kann es kein danach geben.

mouhkouh

  • Gast
Was kommt danach ?????? Schwiegereltern-Generationsprobleme
« Antwort #77 am: 25.01.12, 11:01 »
Das ist nicht gemein, was du geschrieben hast, sondern einfach nur unwissend. Du stehst da außen, und hast deine Weisheiten, deine Erfahrungen, deine Gefühle- und projezierst es auf alles. Nur vergißt du, das es bei diesem
Thema keinen "Fahrplan" gibt.




Sent from my iPhone using Tapatalk

Offline annama

  • Nahetal
  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 2161
  • Geschlecht: Weiblich
  • " Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "


hallo ,

wenn ich hier so manches lese ,sind es nicht nur die Schwiegereltern -Generationprobleme , sondern auch Schwiegertöchter Generationprobleme.

Ich war Schwiegertochter ,nun schon über 20 Jahre Schwiegermutter und möchte hier meine Erfahrungen kurz mitteilen.

1. Bevor geheiratet wird müssen klare Verhältnisse von vorne herein geschaffen werden !Wenn noch unverheiratete Geschwister auf dem Hof leben ist es sehr wichtig das eine Regelung gemacht wird um Zank und Streit zu vermeiden.

2. Toleranz und Verzeihung ist gegenüber den Generationen sehr wichtig damit  eine gute Harmonie in den Familien herrscht um in Frieden zu leben.

Unstimmigkeiten die überall vorkommen sollte man nicht zu lange nachtragen  sich aussprechen und Entschuldigen.

In meinem langen Leben habe ich sehr viele Probleme mit meiner und anderen Familien kennen gelernt , aus diesen Fehlern viel gelernt und versuche weiter zu lernen.

In diesem Sinne lieben Gruß
annama
Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan
wird sie Grossmutter

Liebe Grüsse annama

Offline Lotta

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 1803
  • Geschlecht: Weiblich
  • Cowboyerin :o)
Hallo Maja!
Ich glaube dir, dass du deine Wahrheit geschrieben hast. DU empfindest so und DU bist in der Rolle, wo es DIR weh tut.
Was andere hier erleiden, ist deswegen nicht weniger wahr und vor allem schmerzhaft.
Verzeihen können, ist hier in der Familie auch immer so ein grosses Wort...nur um damit den Weg für neue Demütigung frei zu machen.
Ich habe ewig zu diesem Thema hier im Forum nichts geschrieben, weil ich mich damit nicht outen wollte, aus Angst, jemand der mich oder die Familie kennt, würde das lesen.
Mittlerweile ist es mir schnuppe, wer das liest. Es ist meine Wahrheit, mein Erleben, meine Verletzungen. Das erzähle ich auch, wer es hören will.
Ich habe es satt, dass es immer den Anschein haben muss, alles sei gut.

Grussi
Lotta
Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern

Offline Lotta

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 1803
  • Geschlecht: Weiblich
  • Cowboyerin :o)
HAllo Annama!
Du hast sehr gute Anregungen gegeben.
Leider waren sie für uns nicht anwendbar, da keiner mehr auf dem Hof war und der Betrieb schon auf Göga leif.
Trotzdem gab es genug Punkte, die mir zum Verhängnis wurden, weil es eben keine klare Abgrenzung gab.
Vielleicht hätte ich gehen sollen, als SM mir nach der Hochzeit sagte

"Nur die erste Ehe ist die richtige, weil daraus Kinder hervorgehen...."
Diese Missachtung hat sich dann nämlich wie eine Zecke in eminem Leben festgesetzt und mir fast allen Lebensmut ausgesogen.
ICh hab die Ankündigung, welchen Stellenwert ich in dieser Familei habe, nicht ernst genug genommen.... :'(

Grussi
Lotta
Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern

Offline maggie

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 3960
  • Geschlecht: Weiblich
  • auch Bäuerinnen freuen sich über Erneuerungen
Auch wenn es manche Schreiberinnen nicht wahr haben wollen, sie geben sich nicht mal die Mühe zu verzeihen, und ohne verzeihen kann es kein danach geben.

hallo maja,
auch ich gehöre zu denen die vieles nicht verzeihen können - und ich will auch nicht, denn verzeihen heisst auch vergessen (finde ich) und das dürfen "wir alten" auf keinen fall ...

wie sollen sich sonst die beziehungen auf den höfen ändern, wenn nicht wir den ersten schritt dazu tun (ich weiss es gibt auch junge frauen und männer die den älteren das leben schwer machen), aber wir sollten doch ein bisschen "weiser" sein (oder sollen wir es halten wie curd jürgens (glaube ich) ...??? und kein bisschen weise !!!!
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline Lotta

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 1803
  • Geschlecht: Weiblich
  • Cowboyerin :o)
als "junge" Frau (ich war schon 32), voller Tatendrang, die schon seit ihrer Kindheit mit Kühen arbeiten wollte....
die sich reingekniet hat, ihr Vermögen in den Betrieb gebracht hat, damit sie und ihre Tochter eine Zukunft haben...
die sich hat blenden lassen, von dem Zusammenhalt der Familie,
die geglaubt hat, irgendwann dazuzugehören...
die sich fortgebildet hat,um den Betrieb nach vorn zu bringen

und die, in den Augen meiner SE etwas ganz schlimmes macht, um sich zu informieren
sie ist im INTERNET aktiv   :o :o :o

ein ganz grosser Dorn im Auge   ::)
Informationen aus dem Internet sind schlecht und falsch.
Als sie mir das das letzte MAl an den Kopf geworfen hat, hab ich ihr gesagt, das ich meine Informationen hier von Frauen bekomme, die z.T so alt wie sie selbst sind, und die mich im Gegensatz zu ihr an ihrer langen Bäuerinnenerfahrung teilhaben lassen.

Danke BT  :-*
Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern

Offline amber

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 579
  • Geschlecht: Weiblich
Ehrlich gesagt kann ich auch nicht (mehr) verzeihen. Es geht hier nicht um kleine Ausrutscher sondern um schwerwiegende, gezielte Verletzungen, Demütigung, Rufmord usw.

Auch ich habe meinen Seelenfrieden verloren, die ganze Situation hier auf dem Hof hat mich krank gemacht.

Ich kenne aber auch die andere Seite, wo die Schwiegertochter der Schwiegermutter das Leben zur Hölle macht. Das ist natürlich genauso schlimm.

Es hat aber gar keinen Sinn wenn nur eine Seite guten Willen zeigt und die andere tritt immer wieder nach.

Gitte
Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus

Offline Gelika

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 390
  • Geschlecht: Weiblich
  • Bleib wie du bist und ändere dich täglich
Danke Lotta, dass DU !!!  hier bist !!  :-*

passt zwar nicht ganz zum Thema, kommt aber von Herzen  :)

Bei mir war/ und ist alles ganz ähnlich ..  :-(
Meine SM hätte lieber die EX(verlobte) von Göga in der Familie begrüßt, und mir das auch am Vormittag der kirchlichen Trauung gesagt..
Unser Hofnachfoger ist im Dezember ausgezogen, und arbeitet auswärts.
Alles wiederholt sich zur Zeit, mein Mann nimmt nun die Stelle ein, die meine SE vormals inne hatten ...denke ich manchmal ..  :-[

Ich gehe auch offen damit um, es gibt Nichts, dessen ich mich schämen müsste.
Nicht Alles liegt in meiner Verantwortung.
Abgrenzung ist sehr wichtig für mich, aber auch nicht völlig problemlos ...  :-\

liebe Grüße an euch Alle,

Gelika
« Letzte Änderung: 25.01.12, 13:53 von Gelika »
Manchmal, bei Gelegenheit,
hier und da und dann und wann
denke ich an eine Zeit,
die ich nicht vergessen kann.

Offline amber

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 579
  • Geschlecht: Weiblich
Hallo Gelika,

da sagst du was wahres, dass Abgrenzung nicht völlig problemlos geht.

Als ich meiner Schwiegermutter weitgehendst aus dem Weg ging um keine Angriffsfläche mehr zu bieten, ging das mit Rufmord los... übelst.

Und alles nur weil ich den Mann geheiratet habe, den ich geliebt habe.

Gitte
Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus

Offline Katharina

  • Rheinhessen
  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 1688
  • Geschlecht: Weiblich
  • Bäuerinnen - find ich gut!
Ich lese hier sporadisch mit.
Da ich aber nun SM bin, aber auch ST war und noch bin, find ich manchmal die Wortwahl einfach daneben.
Bitte schert nicht alle SM über einen Kamm! Das verletzt ziemlich.


Ich kenne aber auch die andere Seite, wo die Schwiegertochter der Schwiegermutter das Leben zur Hölle macht. Das ist natürlich genauso schlimm.

Es hat aber gar keinen Sinn wenn nur eine Seite guten Willen zeigt und die andere tritt immer wieder nach.

Gitte

Das kann ich nur unterstreichen. Man muss im Gespräch bleiben und wenn Probleme auftauchen, muss man drüber reden, statt den Frust in sich reinzufressen.

Ich habe hier allerdings günstige Voraussetzungen. Wir wohnen in getrennten 2 Häusern nebeneinander. Wenn man sich eine Haustüre teilt und evtl auch noch zusammen die Küche, kann es wesentlich mehr Reibungspunkte geben.

Als wir damals heirateten, war für mich klar, dass ich nie bei meiner SM einziehen könnte. Wir sind zu verschieden und sie war zu dominant. Da wir eh meinen elterlichen Betrieb übernommen haben, haben meine Eltern nebenan neu gebaut für sich und dort wohnen z.Zt. unser Sohn mit Frau und Kind.
Ich sehe es so, dass ich froh bin, dass mein Sohn eine Frau gefunden hat, die er liebt und respektiert und mit ihr eine Familie gegründet hat. Ich will ihn doch nicht für ewig behalten! Also bemühe ich mich, dass wir beide (ST und ich) auch miteinander auch auskommen. Es ist - nein es war manchmal nicht ganz einfach, aber jetzt sind wir auf einem richtig guten Weg.
Es ist weniger schwer, sich mal zu entschuldigen bei einem Missverständnis, als tage- oder wochenlang deshalb sich anzumotzen.

Bei mir war/ und ist alles ganz ähnlich ..  :-(
Meine SM hätte lieber die EX(verlobte) von Göga in der Familie begrüßt, und mir das auch am Vormittag der kirchlichen Trauung gesagt..


Das geht ja nun gar nicht. Ich hab meiner ST gesagt, dass ich mich freue, dass ich eine Tochter dazu bekomme.

und die, in den Augen meiner SE etwas ganz schlimmes macht, um sich zu informieren
sie ist im INTERNET aktiv   :o :o :o

ein ganz grosser Dorn im Auge   ::)
Informationen aus dem Internet sind schlecht und falsch.
Als sie mir das das letzte MAl an den Kopf geworfen hat, hab ich ihr gesagt, das ich meine Informationen hier von Frauen bekomme, die z.T so alt wie sie selbst sind, und die mich im Gegensatz zu ihr an ihrer langen Bäuerinnenerfahrung teilhaben lassen.

Danke BT  :-*

Liebe Lotta, das verstehen manchmal auch jüngere Leute nicht. Für die ist Internet ein Zeitfresser und unnötig. Die jenigen haben meist auch kein Handy, weil man das ja auch nicht braucht.

Aber generell ist es in deinem Fall am besten, wenn ihr getrennte Wege geht. Mein Vater kam mit meinem Mann auch nicht gut aus. Irgendwann hab ich meinem Vater dann erklärt, dass ich meinen Mann liebe und ab da war zumindest Ruhe. Sie sind sich aber generell aus dem Weg gegangen und haben auch nicht miteinander geredet. Die Kinder ließ mein Vater aber nichts davon merken.

Ich hoffe und wünsche dir ehrlich, dass ihr auch einen Weg findet. Vielleicht sollte dein Mann seinen Eltern gegenüber auch mal klare Stellung beziehen.

Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet

Offline amanda

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 171
JA da habe ich wohl viel Diskussionsstoff geliefert.
Das ist sehr gut auch wenn es einige vielleicht gemein von mir finden was ich geschrieben habe.
Aber ich schreibe hier nur WAHRHEITEN.
Finde mich bei Nixe wieder und auch bei Apis,auch bei Luna und vor allem lese ich hier sehr viel zwischen den Zeilen.
Auch wenn es manche Schreiberinnen nicht wahr haben wollen, sie geben sich nicht mal die Mühe zu verzeihen, und ohne verzeihen kann es kein danach geben.

Hallo Maja,

wie soll das denn klappen mit dem Verzeihen?
Also bei meiner Familie geht es so: Entschuldige bitte,das habe ich nicht so gemeint.... oder........was ich letztens gesagt habe, tut mir leid, da habe ich wohl uneüberlegt gehandelt, oder vielleicht auch mal: ich habe es genauso gemeint u. ich möchte, dass wir in Ruhe darüber reden......

u. meistens ist man wieder gut miteinander, danach. u. jeder hat die Chanche seine Position zu schildern....

Ich habe von den Eltern meines Mannes noch NIE einen Ansatz von Entschuldigung oder Bedauern gehört, noch nie auch nur einen Ansatz eines Versuches einer Wiedergutmachung, verbale Ataken auf meine Person u. meine Familie dienen ausschließlich dazu mich (uns) klein zu machen, mich da zu treffen wo es am meisten weh tut.

Vergessen kann ich nicht u. will ich nicht, all das was ich vergessen würde, dient nur dazu, dass ich das Xte mal den gleichen Fehler machen würde.

Bestimmte Dinge kann man im Hirn ganz hinten speichern, das muß nicht alle Tage present sein, aber wenn wieder mal "Feuer auf dem Dach" ist, ist es wieder da, ganz frisch, als ob es gerade eben gewesen wäre. Und es tut immer noch gleich weh!

Und der Rufmord, der weiter oben angesprochen wurde, der nimmt in manchen Fällen ganz besondere Formen an: nie was schlechtes sage, aber immer so einen negativen Beigeschmack. Eine Bekannte von mir hat es mal so geschildert: SM redet nur gut von dir, aber hinterher habe ich immer die Gedanken, dass du ein
rundum schlechter Mensch bist, der nicht fähig ist, irgendwas selbständig auf die Beine zu bringen, deine Kinder zu versorgen, deine Aufgaben auf dem Hof zu bewältigen...u.s.w

Und eigentlich geht es mir wie den Schreiberinnen oben: alle Kraft, Mühe, Geld in diesen Hof gesteckt u. wenn es darauf ankommt u. vielleicht mal eine Meinung zu einer Sache die den Hof betrifft äußert, fängt es wieder ganz vorne an, man wird erniedrigt u. gedemütigt.

Gruss Amanda






Offline Lotta

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 1803
  • Geschlecht: Weiblich
  • Cowboyerin :o)
Hallo Katharina!
Ich habe nicht den ganzen Thread verfolgt, kann aber in den letzten Posts nicht erkennen, dass man SM über einen Kamm schert. Es sind doch alles persönliche Erfahrungen.
das es so viele sind, finde ich besonders traurig.

Gelikas Erfahrung ist ja sehr ähnlich wie meine- und solche Sprüche sind schon sehr gezielt gesetzt.
Aber diesen Sprüchen folgen dann auch Taten, da wurden dann die Ex Schwiegereltern zum 70. eingeladen- obwohl wir schon 2 Jahre verheiratet waren. Meine Eltern "kennt man ja sowieso nicht."
Muss das sein?
Nur um der neuen Frau das Leben schwer zu machen?
Es gab noch unendlich viele Situationen, wo der Ex und der Ex Familie mehr Beachtung und Vertrauen entgegengebracht wurde, als uns- und wenn die Familie da mehr dran hängt, als am eigenen Sohn, der durch die ganze Trennungsgeschichte fast zum Suizid getrieben wurde- dann frag ich mich echt, was hier schief läuft.  :-\
Wegen dieser ganzen Sache hab ich eben die ganze Familie abgehakt und beschränke das nicht nur auf SE.

Denn wenn Eltern zu ihrem Sohn stehen und ihm was zutrauen- dann klappts auch mit der ST....
und wenn das nicht der Fall ist, dann soll ihnen doch egal sein, mit wem er verheiratet ist.

Wie du siehst, es sind tiefe Wunden, die heilen schwer oder gar nicht.

Und Göga wird es wohl nicht schaffen...klar Stellung beziehen, wenn man sowieso nicht ernst genommen wird?
Sinnlos...leider

Grussi
Lotta
Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern

Offline Maja

  • Vereinsmitglied
  • *
  • Beiträge: 4285
  • Geschlecht: Weiblich
  • Ein Wunder in meinen Armen
HAllo Amanda
Das kenne ich auch so, dass man um Entschuldigung bittet wenn man sich mal vergalloppiert hat. Im Eifer des Gefechtes kann es schonmal vorkommen dass man den andern verletzt( sollte zwar nicht so sein,aber es kommt wohl überall mal vor) und man wollte das eigentlich gar nicht. Kommt ja auch auf die Gemüter an.
Ausserdem zeigt es ja auch Herzensgröße wenn man auf den Andern zugeht und um Verzeihung bittet.
Ob das Gegenüber aber die Verzeihung gewährt ist immer fraglich.
Mit einem Menschen der sich immer nur im Recht fühlt kann man nicht umgehen , da gibt es auch kein verzeihen. Aber man muss es doch wenigstens versuchen.
Ich musste meine SM noch nie um Verzeihung bitten und auch nicht meine Eltern, aber umgekehrt hätte es schon sein dürfen.
Ich habe meiner Mutter kurze Zeit bevor sie starb verziehen und konnte ihr auch alles sagen womit sie mich sehr verletzt hatte.
Mein VAter hat von selbst eingesehen dass es nicht recht war wie er meinen Mann behandelt hat und er hat ihn auch um Verzeihung gebeten. Das war ein richtig gutes Zusammenleben ab diesem Zeitpunkt.
Einige haben hier ja schon geschrieben, dass es nach dem Tod der SE auch noch kein Seelenfrieden gab.
DA hätte eine Aussprache und ein Verzeihen geholfen.
Natürlich verstehe auch ich dass man nicht immer einfach alles vergessen kann, ging mir ja auch lange Zeit so.
Aber ich weiss auch um den Wert des Verzeihens nach einer Aussprache. Ab dann muss es aber in ruhigen Bahnen weitergehen.
Man verliert viel von seiner Spannkraft wenn man nur an die Verletzungen denkt.
Wenn man aber seine jungen Leute respektiert gibt es keine Probleme,nur wenn von der jungen Seite nichts kommt, wie sollen dann die Alten Respekt haben, vor den Menschen die den Hof nach Ihnen weiterführen wollen.

Das einzige was ich hier sagen wollte:
DASS ES NIE NUR DIE ALTEN SIND; SONDERN AUCH UMGEKEHRT SEIN KANN!