Autor Thema: Hausgartenbetreuung überbetrieblich  (Gelesen 22656 mal)

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Offline züsi

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #15 am: 26.09.11, 20:30 »
hallo,

swisslady du gehst von unseren löhnen aus, in deutschland wird im allgemeinen wesentlich weniger bezahlt.

aber 7.- sind schon eher untere grenze denk ich. als putzfrau in der schweiz verdienst du auch nur zwischen 16 - 20 franken,
jedenfalls war das vor ein paar jahren so, wies jetzt ist weiss ich nicht.

gruss susanne

Offline gina67

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #16 am: 26.09.11, 20:39 »
Hallo
eine Putzfrau kostet bei uns so um die 10,--€/Stunde. Ich habe keine, aber meine ST, obwohl sie nicht arbeiten geht. Ist aber ihre Sache wofür sie das Geld ausgibt, dass ihr zur Verfügung steht.
Für den Hausgarten hat hier in der Gegend noch keine eine Hilfe, ist aber überlegenswert, wenn man Wert auf Gemüse aus dem eigenen Garten legt.
LG Gina


Offline muellerin

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #17 am: 26.09.11, 21:48 »
Bei uns haben mehrere Familien im Dorf eine Putzhilfe, die ganz offiziell als HH-Hilfe selbstständig ist.
Auch bei meiner SM wird schon seit Jahren "fremdgeputzt", sie zahlt es selbst und ich habe dadurch eine große Erleichterung.
Neben dem Putzen ist das auch ein Stück Entertainment  ;D, das weder wir noch das TV liefern.

Unsere Nachbarn, deren Tochter 250 km entfernt wohnt, nehmen auch Hilfe für den Garten in Anspruch, seit sie nicht mehr alles selbst bewältigen.

Ich finde das gut so.

Gruß
Müllerin

Offline Selina

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #18 am: 27.09.11, 07:25 »
Hallo zusammen,

für Putzen wird bei uns auch etwa 10 € bezahlt, wenn nicht gar 12 €.
Gartearbeit ist nicht so anspruchsvoll, finde ich.
Beim Putzen lasse ich mir in meine intimen Dinge schauen, dafür muß auch ein besonderes Vertrauensverhältnis da sein. Dafür zahle ich mehr, denn es ist anspruchsvoller.

Liebe Grüße von Selina

Offline mary

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #19 am: 27.09.11, 08:36 »
Hallo Gina,
die Idee mit der überbetrieblichen Hausgartenbetreuung ist nichts Neues. Gibt in unserer Siedlung viele Leute, die sich ihren Garten vom Landschaftsgärtner machen lassen, inzwischen ist auf den Höfen oft nicht mehr  der Bauerngarten vorhanden, sondern  ein Erholungsgarten mit vielen schönen Blumen und Ruheplätzen.
Warum soll man sich das nicht machen lassen, wenn man entweder nicht der Gartenfan ist, oder ansonsten genug zu tun hat.
Aber warum nur dort Hilfe geholt werden soll, wo frau (mann) das Geld ausserlandwirtschaftlich verdient- kann ich nicht ganz nachvollziehen, ich kenne keine Bäuerin und keinen Bauern, die sich auf den Höfen wegen Arbeitsmangel langweilen und der Erwerb des Lebensunterhaltes ist auch nicht im Schlaf.
Als unsere Kinder noch klein und auf dem Betrieb Baustellen und sonstiges waren, hatte ich über einen längeren Zeitraum Hilfe im Haus und im Garten, speziell im Gemüsegarten. Ich komme einmal die Woche höchstens zum Einkaufen, da hätte es immer nur altes Gemüse zum Essen gegeben.
Rein rechnerisch käme es sicher billiger, das Gemüse und Obst zu kaufen, aber nur mal schnell in den Garten zu gehen und je nach Jahreszeit und Gusto sich das zu holen, so frisch ist es nicht im Laden zu kaufen. Auch der Obstgarten ist nicht nur Obstlieferant und Arbeitsbeschaffung, sondern Erholungsraum. Eine Hängematte unter Obstbäumen ist viel erholsamer als in so einem Gestell.
Die anderen kaufen sich Landlust und Co. und träumen vom Landleben und wir?????????
Mir hat letzte Woche jeder Knochen gezeigt, dass Steineschleppen harte Arbeit ist, aber die Freude über den schönen Steingarten kann ich nicht nur vom Sitzplatz aus, sondern auch vom Küchenfenster aus geniessen.
Diesen schönen Platz hätte sicher auch ein Landschaftsgärtner planen und gestalten können, nur die Freude wäre nur halb so viel.
Eigene Ideen zu planen, zu gestalten und umzusetzen, das sind doch die Vorzüge des Hoflebens.

@Celina, warum soll eine fundierte Gartenbetreuung nicht auch eine anspruchsvolle Tätigkeit sein?
Meinen Garten würde ich nicht  jeder(n) anvertrauen. Um 7 Euro findet sich in unserer Gegend niemand zum Arbeiten.
Für mich ist Gartenarbeit Erholung und Entstressung, da hole ich mir lieber für andere Tätigkeiten Hilfe.
Aber zum Glück kann jede selbst entscheiden.
Herzliche Grüsse
maria



Offline Doro

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #20 am: 27.09.11, 08:41 »
Gartenarbeit ist nicht so anspruchsvoll wie putzen? ??? :o Wunder mich über diese Aussage....
Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".

Offline Swisslady

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #21 am: 27.09.11, 08:42 »
Züsi ich finde auch den Putzfrauenlohn in der Schweiz unter allem, ist denn diese Arbeit so wenig wert?
Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

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Offline Sonnenblume2

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #22 am: 27.09.11, 09:09 »
Wenn SIE einen guten Job hat und gut außerlandwirtschaftlich verdient, steht die Selbstversorgung zur Diskussion. ...

und Alois............wenn ich eines hasse ja echt hasse dann wenn ich als "Sie" angesprochen werd.
@fanni: etwas runter vom Gas!!!!
ich finde, alois burgstaller wollte mit dem SIE nur das weibliche Wesen betonen also SIE = DIE FRAU!!!! Und nicht dich mit Sie (wie „Madam“) ansprechen!

Ich finde sogar, dass er Wertschätzung zeigt, wenn die Frau (=SIE) außerlandwirtschaftlich arbeitet (auch wenn die Frau im Betrieb voll eingespannt ist, ist es dasselbe), soll die Frau nicht auch noch zusätzlich Gartenarbeit zuhause haben.
Welcher Mann hat den schon einmal zu euch gesagt, „lass die Gartenarbeit, wir bezahlen eine Arbeitskraft dafür?

Ich hätte schon mal einen Jungen (15Jahre) gefragt ob er gerne bei uns Rasen mähen würde, sogar mit Rasentraktor, und sich sein Taschengeld aufbessern möchte. Aber irgendwie ist diese Arbeit wohl nicht attraktiv genug, weil er bis heute noch nie gekommen ist.
lg Sonnenblume

Offline Katharina

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #23 am: 27.09.11, 09:32 »

Ich hätte schon mal einen Jungen (15Jahre) gefragt ob er gerne bei uns Rasen mähen würde, sogar mit Rasentraktor, und sich sein Taschengeld aufbessern möchte. Aber irgendwie ist diese Arbeit wohl nicht attraktiv genug, weil er bis heute noch nie gekommen ist.
lg Sonnenblume

Da hab ich echt Glück!
Meine Schwiegertochter mäht richtig gerne den Rasen.  :D
Wenn sie ihren mäht, kommt meiner auch gleich mit dran.
Als Ausgleich sorg ich dafür, dass der Benzintank immer gefüllt ist.
« Letzte Änderung: 27.09.11, 09:33 von Katharina »
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet

Offline Melitta

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #24 am: 27.09.11, 09:43 »
Hallo,
Zitat
Da hab ich echt Glück!
Meine Schwiegertochter mäht richtig gerne den Rasen.  Cheesy
Wenn sie ihren mäht, kommt meiner auch gleich mit dran.
Als Ausgleich sorg ich dafür, dass der Benzintank immer gefüllt ist.

Solche Arrangements liebe ich ja :), ich versuche auch vieles so zu regeln.

Viele Grüße
Melitta


Offline Sonnenblume2

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #25 am: 27.09.11, 11:27 »
Wenn ich die Stunden rechne, die ich jemandem zahlen müßte, der den Hausgarten betreut, da kann ich aber gemütlich alles Gemüse auf dem Markt beim Biobauern kaufen.
das hab ich mir auch schon gedacht!
dann kommt noch dazu, man braucht keine Sämerein bzw. keine Pflänzchen usw. kaufen
Beim eigenen Garten weiß man nie ob die erwartete Ernte wirklich so großartig ausfällt, weil Wetterbedingt, weil Schädlinge ...

Ich würde auch zum BIO Gemüse- u. Obstbauern gehen, wenn ich für Gemüsegartenarbeiten jemanden bezahlen müsste!
lg Sonnenblume
« Letzte Änderung: 27.09.11, 11:28 von Sonnenblume2 »

Offline Katharina

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #26 am: 27.09.11, 11:38 »
Aber wenn ich nunmal einiges an Garten rund ums Haus habe und mir im Sommer die Zeit fehlt, ihn mal gründliche vom Unkraut zu säubern, dann leist ich mir das schon mal, dass eine oder zwei meiner Mitarbeiterinnen da mal durchlaufen.

Den Garten vorm Haus brauch ich vor allem als Lärmschutz gegen den Straßenverkehr.
Für den Gemüsegarten ist normalerweise meine Schwiegertochter zuständig, sie macht das aber freiwillig. Nur manchmal wächst er ihr wohl auch übern Kopf und dann wird der mit durchgeharkt.

Dafür haben wir es schon grün rund ums Haus und das ist für uns schon ein Stück Lebensqualität. Wir wohnen mitten in einem Stadtteil mit über 14.000 Einwohnern und da sind die Grünanteile eh schon knapp.
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet

Offline Susanna

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #27 am: 27.09.11, 11:46 »
Würd mir im Leben nicht einfallen :D. Ich liebe meinen Garten und er hilft mir, nach einem stressigen Arbeitstag wieder runterzukommen. Nebenbei liefert er mir gesundes Obst und Gemüse!

Im Bereich Facility-Management sieht das schon ein wenig anders aus. Da leiste ich mir eine Putzfrau. Aber nur diese, den Rest mache ich selbst.

Im Allgemeinen hängt das sowieso von den jeweiligen Hofstrukturen ab und von den Neigungen der Familienmitglieder.

Nahrungsmittelautarkie gibt es meines Erachtens nach nicht mehr oder kaum noch. Wir leben in 2011!
Viele Grüße
Susanna

Offline gammi

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #28 am: 27.09.11, 14:52 »
Ich hab mir grad Gedanken zum Thema in eine ganz andere Richtung gemacht:

Wer übernimmt die Hausgartenbetreuung? Ist es am Schluß noch ein toller Zuverdienst für Bäuerinnen um sich ein weiteres Standbein neben dem Betrieb aufzubauen?
Enjoy the little things

Offline Swisslady

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Re: Hausgartenbetreuung überbetrieblich
« Antwort #29 am: 27.09.11, 16:13 »
die Idee finde ich nicht schlecht, eine Bäuerin ist aber ausgebildet und hat somit Anrecht auf einen rechten Lohn,
macht es sich dann bezahlt unbedingt eigenes Gemüse zu haben?
Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

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