Autor Thema: wer hat auch eine osteurop. Pflegekraft für die Eltern???  (Gelesen 33597 mal)

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Offline clara22

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Was pflege bedeutet wissen eigentlich nur die die es tun.
Aber was nun wirklich gut oder nicht gut ist kann man so niemals beurteilen.
Denn jeder Fall ist anders jeder Mensch ist ein individium. Der eine kann Pflegen und kommt gestärkt aus der Situation raus andere wiederum werden richtig krank. Ist jetzt der der krank wird durch Pflege schwächer? Nein seine leidensgrenze ist einfach von haus aus viel niedriger angesetzt.
Wir haben hier sehr gute Erfahrungen gemacht mit Pflegekräften aus dem Ausland eigentlich müsste man ja sagen mit Menschen die uns bei der Pflege unterstützen. Sehr wohl haben alle geregelte Arbeitszeiten sind voll dabei in der Familie. Werden behandelt und wertgeschätzt dass sie uns helfen. Ich habe nur eine kurze Zeit gepflegt rund um die Uhr davor habe ich SM besucht bekocht und mit ihr geredet. Ihr erzählt was so alles grad am Hof läuft. Als es ihr dann ganz schlecht ging habe ich sie auf den Hof geholt und dort konnte sie dann auch sterben so wie sie er gerne wollte. Nur in dieser kurzen Zeit ganz auf mich gestellt bin ich sehr wohl oft an meine grenzen gekommen. Oh ja wir hatten super Gespräche und ja wir konnten  vieles verzeihen was geschehen war wir konnten ihre liebe dass erste Mal spüren.
Aber ich weiß auch, wäre es länger gegangen hätte ich Hilfe gebraucht, es wäre so niemals händelbar gewesen. Außer ich hätte auf mein und unser leben verzichtet. Dann wäre ich wahrscheinlich nach einer Zeit körperlich zusammengebrochen. Ich kenne sehr viele, allein durch meine Ehrenamtlich Arbeit, die seelisch am Ende sind. Oh nein es braucht keine Opfer sondern den Mut zu sagen nein dass schaff ich so nicht!
Oft wird des Beispiel gebracht als Kinder  war sie ja auch für uns da, nur ist dass ja eine ganz andere Situation überhaupt nicht vergleichbar.
Ja und früher   ja wie war es denn da?   Wir können es uns ja gar nicht mehr leisten wenn ein Verdienst ausfällt  früher da waren Mägde und Knecht auf den Höfen Tanten usw. halfen mit wo bitte gibt es dass noch?

Ja ich hätte SM auch noch länger gepflegt aber nur mit einer Hilfe wäre es langfristig möglich gewesen. Dazu noch Sozialstation so dass wir noch Luft gehabt hätten, denn eine Zeitlang hätte mein Mann sicherlich alles allein händeln können, aber niemals für eine lange Zeit.
Ich will auch noch leben denn mein und unser leben geht weiter.
Es gibt keine Richtlinien was gut und was schlecht ist, sondern meine und unsere Situation allein ist ausschlaggebend wie wir und ich handeln.

Wie gesagt wir haben hier im Dorf drei Fam. Die auf polnische Hilfskräfte gesetzt haben und die Damen sind sehr sehr liebe Frauen haben alle Familie daheim sind überaus liebenswerte Frauen und werden mit sehr viel Respekt behandelt.

Offline fanni

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Was pflege bedeutet wissen eigentlich nur die die es tun.



so ist es.........

umso schmerzlicher ist es in so einem Forum so angegangen zu werden wie Erika....die hat es auch getan und sich nicht gedrückt, aber um welchen Preis????.......ich kann dich voll verstehen Erika :-* und deinen Ärger über bestimmte Äußerungen und bei uns im Dorf gibt es auch "immer mehr" Familien, die sich trauen sich eine ausländische Hilfe zu holen, oder sich überhaupt Hilfe zu holen und das ist doch nur gut so!!!!!

Im Nachhinein hätte es mir auch gutgetan, aber die Zeit war damals noch nicht reif dazu.

Im übrigen an die entsprechende Dame gerichtet..........was ist so schlimm daran "schöne letzte" Zeit miteinander zu  verbringen?

Ich hätte z.B.meiner SM gerne öfters aus der Tageszeitung vorgelesen oder Fotoalben angeschaut..........weil sie immer gerne Anteil genommen hat an dem Geschehen hier........es war keine Zeit , denn ich war mit Klogehen, Wickeln usw. beschäftigt und abgehetzt und überarbeitet und übernächtigt (1 Jahr intensivster Schlafmangel, ich leide heute noch unter Störungen und es ist schon 1,5 Jahre her....schrecke hoch und liege stundenlang wach, weil ich meine Stimmen zu hören ???). Und dann das schlechte Gewissen, weil ich eigentlich im Stall sein müsste ach ja und eigene Kinder hat man ja auch noch....in der intensiven Pflegezeit meiner SM erkrankte mein Jüngster, und ich hatte zuwenig Zeit für den (an eigene Bedürfnisse hab ich damals gar icht gedacht und krieg jetzt die Quittung dafür, gesundheitlich)...also Pflege bis zum Äußersten?????......und habs auch gemacht, aber das andere (Gespräche) hätt ich genauso gerne gemacht (leider haben das die lieben Geschwister nicht überommen, und kann ich was dafür oder mein Göga?..........nein.......deswegen find ich so und überhaupt alle  Hilfen wichtig und legitim.........punkt)  und genau deswegen wurde dieser Diskussionsstrang auch eröffnet, nur weil eine Hofübergabe erfolgt ist, deswegen hat man doch nicht Vater und Mutter abgegeben. Das wird mir oft zu sehr vergessen.

@ finchen: find ich toll, dass du so Erfahrungen mitteilen kannst, bei mir dauert das vielleicht noch ein Weilchen.
« Letzte Änderung: 16.11.12, 21:38 von fanni »
Herzliche Grüße von Fanni

Christel Nolte

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, nur weil eine Hofübergabe erfolgt ist, deswegen hat man doch nicht Vater und Mutter abgegeben. Das wird mir oft zu sehr vergessen.


Es hat ja nicht einmal mit einer Hofübergabe zu tun, es sind auch nicht einmal die Eltern oder Schwiegereltern und trotzdem übernimmt man Pflege, aus einer Überzeugung heraus...

Danke für die letzten 7 Beiträge, habt mich glatt zum heulen gebracht

Offline Irmgard3

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Es ist spannend, die unterschiedlichen Erfahrungen und Berichte über Pflege in der Familie zu lesen.

Lebe, wie  du wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
(Christian Fürchtegott Gellert)

Clara

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Ich bete jeden Abend, dass die Kinder der osteuropäischen Pflegekräfte und Saisonkräfte es total Klasse finden, was ihre Eltern in Deutschland leisten und es deshalb auch für sich als Berufsziel anstreben. Ansonsten werden einige Berufszweige in Deutschland ganz schön alt aussehen...

An dieser Stelle danke ich auch bei 2 Bt-lerinnen, mit denen ich von Anfang an über Pflege reden konnte OHNE Anschuldigungen und OHNE diverse Beleidigungen.

Ich bin nach wie vor erstaunt, was manche hier in JEDEN meiner Beiträge hineininterpretieren. Mir fehlt die Zeit für solche geistige Akrobatik.

Ich weiss, was es heisst mich als Frau im ldw. Hochleistungsspannungsfeld zu bewegen und gleichzeitig mindestens einen Pflegefall daheim zu haben. Ich frage hier ganz offen, wer diese Erfahrung in der Kombination und dann noch in meinem Alter tatsächlich teilt.
Ja, ich bin recht jung und alle anderen hier sind um so vieles älter als ich, die mit dem Thema Pflege konfrontiert sind.

Was den Einsatz von osteuropäischen Pflegekräften angeht... Da sind wir immer noch nicht juristisch auf der sicheren Seite, denn diese Frauen sind offiziell nach wie vor Haushaltshilfen und KEINE Pflegekräfte.


Danke und allen alles Gute,

Anja

Offline Hamster

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Es ist spannend, die unterschiedlichen Erfahrungen und Berichte über Pflege in der Familie zu lesen.



Ja Irmgard,
das finde ich auch.
Ich würde auch gern meine Erfahrungen schreiben bzw. brauchte auch mal einen
Gedankenaustausch, aber aufgrund Clara/Anjas Beiträgen werde ich mir schön einen Knoten in die Pfoten machen.  :-X

LG
Hamster-
Liebe Grüße
sagt der Hamster

Offline clara22

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Ich bete jeden Abend, dass die Kinder der osteuropäischen Pflegekräfte und Saisonkräfte es total Klasse finden, was ihre Eltern in Deutschland leisten und es deshalb auch für sich als Berufsziel anstreben. Ansonsten werden einige Berufszweige in Deutschland ganz schön alt aussehen
Meinst du dass jetzt sarkastisch oder empfindest du es wirklich so?


Ja dass wird ein Problem denn der Beruf wird schlecht bezahlt! Solange sowenig bezahlt wird, wird es immer weniger geben die diesen Beruf erlernen wollen. Wer von den jungen leuten will noch diesen Beruf erlernen? und wir werden immer weniger. also werden sich die jungen die berufe aussuchen die gut bezahlt werden.
Meine Herren, jeder Mensch ist anders und hatt das Recht seine Gedanken seine Gefühle so zu leben wie er es als richtig empfindet.

Wenn du liebe cara dass alles so leisten kannst dann Hut ab! Und meinen vollen Respekt aber bedenke bitte : dass ist dein Lebensweg meiner ist ganz anders.

Auch meine Grenzen liegen ganz anders,ich kann damit leben dass ich zwar vieles schaffe aber ich auch weiß ich brauch mich nicht zu opfern.

Ich habe keine Probleme meine Angehörigen zu pfegen aber ich weiß auch dass ich dann alles an Hilfe annehmen werde was nur geht. Denn ich kann nur pflegen wenn ich mich noch spüre und noch Zeit habe für die die nicht gepflegt werden müssen.

Gestern hatte ich ein nettes Gespräch und da habe ich sehr wohl gesagt es gibt in diesem Fall nur eine möglichkeit die Pflege in einem Heim. Auch wenn viele Kinder da sind so müßte doch die Frau alles leisten da alle Kinder arbeiten, eine Kraft die mithilft ist nicht möglich da die räumlichkeiten fehlen. Heute haben wir schon einen Platz gesucht in einem Pflegeheim nicht so weit weg so dass die Frau täglich ihren Mann besuchen kann.

Anderswo ist eine Kraft aus dem Ausland die richtige Lösung. Wie gesagt die damen die hier im Dorf geschafft haben haben alle einen guten Eindruck hinterlassen kommen oft noch zu besuch, einige arbeiten in der Nachbarortschaft. Ja sie sind weg von ihren familien, aber nach drei monaten gehen sie zurück und kommen dann wieder für drei monate, ind der regel sind es immer die gleichen die sich abwechseln. Es liegt immer daran wie ich jemanden behandel .
« Letzte Änderung: 20.11.12, 19:22 von clara22 »

Offline SiegiKam

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Was den Einsatz von osteuropäischen Pflegekräften angeht... Da sind wir immer noch nicht juristisch auf der sicheren Seite, denn diese Frauen sind offiziell nach wie vor Haushaltshilfen und KEINE Pflegekräfte.

Was soll es denn für juristische Probleme geben? Die wenigsten, die zuhause die Pflege selbst übernehmen werden Pflegefachkräfte sein. Wenn die osteuropäische Haushaltshilfe auf den Opa aufpasst ist das in Ordnung, sie darf lediglich keine Behandlungspflege machen, das ist eine vom Arzt verordnete Pflegemaßnahme wie Blutentnahme, Blutdruckmessung, Blutzuckerkontrollen, Medikamentengabe, Injektionen, Vitalzeichenkontrolle und die Wundversorgung. Wobei ich sagen würde die Medikamentengabe macht der pflegende Angehörige auch, eben nach Medikamentenplan des Arztes. Die Grundpflege und die Betreuung darf jeder machen, der sich das zutraut und vom Senior oder dessen Angehörigen beauftragt wird. Passieren darf so oder so nichts. Wenn der Senior dement ist, wegläuft und ertrinkt, einen Unfall verursacht oder die falschen Tabletten nimmt, dann ist wohl immer der dran, der mit der Betreuung betraut war.

Genau das ist der Unterschied zwischen Pflegeheim und häuslicher Pflege. Im Pflegeheim muss eine gewisse Quote an Fachkräften vorhanden sein, in der häuslichen Pflege ist diese nur für die Behandlungspflege erforderlich.

Siegi
Leben und leben lassen

Offline gammi

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Ich bete jeden Abend, dass die Kinder der osteuropäischen Pflegekräfte und Saisonkräfte es total Klasse finden, was ihre Eltern in Deutschland leisten und es deshalb auch für sich als Berufsziel anstreben. Ansonsten werden einige Berufszweige in Deutschland ganz schön alt aussehen
Meinst du dass jetzt sarkastisch oder empfindest du es wirklich so?




In der Nachbarschaft von meinen Eltern hat auch ein lediger Bauer eine polnische Pflegekraft für seine Mutter eingestellt. Die war zwar Lehrerin, aber ohne Arbeit.
Ende der Geschichte: nun ist sie mit dem Bauern verheiratet und sie haben seit einem Vierteljahr ein gemeinsames Kind.
Enjoy the little things

Offline mary

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Hallo gammi,
schön, wenn es auf diese Art zu einer Ehe gekommen ist.
Eine halbe Million Pflegekräfte fehlen in der nächsten Zeit, zumindest war das eine Überschrift in der Zeitung.
Da können wir doch eigentlich nur hoffen, dass in den osteuropäischen Ländern genügend Leute dort keine Arbeit finden und hier bei uns die "ungeliebten Arbeiten" machen.
Pflege ist nicht nur sehr schlecht bezahlt, sondern hat auch nicht unbedingt ein sehr hohes Image.
Die Schleckermitarbeiterinnen werden schnellstens zu Kindergärtnerinnen umgeschult, die Pflege wird das nächste grosse Problem-
die "typisch weiblichen Arbeiten" wie Kinderbetreuung, Pflege, Reinigung der Wohnung, billige Fertigprodukte, billige Kleidung, sie müssen alle irgendwie gemacht werden, dürfen aber nicht viel kosten, denn Frauen verdienen generell weniger.
Warum das Thema Pflege, das uns alle auch einmal später mit uns selbst betrifft, so emotional geführt wird, kann ich nicht ganz verstehen.
Wir werden alle selbst alt, jeden Tag um einen Tag.
Und wie wollen wir am Alter einmal versorgt, gepflegt werden?
Vielleicht haben wir darüber dann gar nicht mehr gross zu entscheiden, weil das Geld darüber entscheidet, ob wir uns ein Altersheim leisten können oder irgendwo in Afrika oder sonstigen Ländern gepflegt werden, wo Menschen  viel billiger arbeiten.
Bis jetzt haben wir nur die Textilindustrie, die Lebensmittel zum Teil und viele andere Bereiche Dank Globalisierung in Billiglohnländer ausgelagert, wissen wir, ob in nicht allzufernern Zukunft nicht auch die nicht mehr leistbaren Lebensbereich ebenso ausgelagert werden.
Es gibt noch einige Kulturen und Zivilisationen, die den älter werdenden Menschen Achtung und Respekt entgegenbringen-
ob es dann auch noch für die vielen ausgesourcten Alten reicht?
Also bitte, hauts euch nicht die Köpfe ein, wir sind die nächsten, die alt werden.
Herzliche Grüsse
maria

Offline maria02

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In der Nachbarschaft von meinen Eltern hat auch ein lediger Bauer eine polnische Pflegekraft für seine Mutter eingestellt. Die war zwar Lehrerin, aber ohne Arbeit.
Ende der Geschichte: nun ist sie mit dem Bauern verheiratet und sie haben seit einem Vierteljahr ein gemeinsames Kind.
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Hallo,

sicher mal ein Beispiel mit Happyend,
aber ich möchte nicht wissen wie viele Familien kaputt gehen wenn die Mutter und Partnerin immer wieder über Wochen und Monate 
fern der Familie ist?!
Es ist schon traurig wenn so ein "Reiches gebildetes Land" es nicht auf die reihe bringt seine alten Leute von Einheimischen Pflegepersonal zu
versorgen lassen.
Ein etwas angemesseneres Gehalt für gut ausgebildete Pfleger wäre doch schon mal ein Anfang!

Lieber GRuß
Maria

Offline gammi

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Ich weiß, dass ganze macht mich ja auch sehr nachdenklich. 

Wo führt unsere Gesellschaft hin? Kein Platz für die Alten? Ab wenn fängt verzichten an? Wie viel kann/darf man sich zu muten?

Hab grad gesehen dafür gibt es jetzt eine extra Box.
Enjoy the little things

Clara

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Ich weiß, dass ganze macht mich ja auch sehr nachdenklich. 

Wo führt unsere Gesellschaft hin? Kein Platz für die Alten? Ab wenn fängt verzichten an? Wie viel kann/darf man sich zu muten?

Hab grad gesehen dafür gibt es jetzt eine extra Box.

Gammi,

Patentrezepte gibt es nicht.
Nur, die wenigsten Altenteiler sind Einzelkindeltern...  und auch Enkelkinder können und dürfen sich durchaus hier und da in die Pflege einbringen.

Pflege ist eine Bereicherung für das Leben und auch ein Teil des FAMILIENlebens, sicher sehe ich das nicht so, wenn ich gerade mittendrin stecke.

Beste Grüße,

Anja

Offline Stephanie

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wir haben einen jungen mann aus rumänien bei uns angestelllt. der hat nun im september seine freundin mitgebracht. wir haben ihnen eine wohnung vermittelt. sie ist gelernte krankenschwester.
in einem altenheim in unserer gemeinde werden schon seit 5 monaten...ist ständig in der zeitung...arbeitskräfte gesucht. die freundin unseres mitarbeiters würde dort sehr gerne anfangen. die leiterin ist auch sehr bemüht dass sie dort anfangen kann, aber die arbeitsgenehmigung ist immer noch nicht da. pflegenotstand..da könnte das doch mit den papieren etwas schneller gehen, da sich ja auch noch keine deutsche rbeitskraft gefunden hat.
stephanie
man kann nur leben, indem man oft genug nicht macht, was man gerade tun sollte.

Offline maggie

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Pflege ist eine Bereicherung für das Leben und auch ein Teil des FAMILIENlebens, sicher sehe ich das nicht so, wenn ich gerade mittendrin stecke.

Beste Grüße,

Anja

da kann ich dir leider nicht recht geben - für mich wäre das "unzumutbar" - ich weiss dass es dafür leute braucht, doch heisst das noch lange nicht, dass sich die familienangehörigen wirklich dazu eignen -
weisst du wievielen kranken in einem pflegeheim besser aufgehoben wären, als in den "händen" der fam. - ich weiss da leider von einigen fällen -
und ich könnte nicht garantieren ob ich das längere zeit durchhalten würde, wenn ich müsste -
vor allem wenn es um eltern oder se geht ....
beim partner oder bei einem kind ist das natürlich etwas anderes -

obwohl ich im bekanntenkreis den fall mit dem partner hautnah erlebt habe, und es war für die ganze fam. "eifach en chrampf" - früher, als die eheleute zusammenarbeiten konnten lebten sie eigentlich gut zusammen - doch nach der krankheit des einen, war es für beide  >:(  :-X und sie waren noch relativ jung !!!!
« Letzte Änderung: 22.11.12, 16:23 von maggie »
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz