Autor Thema: Vermittlung von ausländischen Pflegekräften  (Gelesen 58070 mal)

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Christel Nolte

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Re: Vermittlung von ausländischen Pflegekräften
« Antwort #45 am: 16.08.13, 16:38 »
Soweit ich weiß, kannst du übers Arbeitsamt eine Agentur erfragen. Im Endeffekt kommt die aber - soviel ich von Bekannten weiß - ähnlich teuer wie ein Heimplatz auf dem Land und doch ist die Pflegekraft meist eine Haushaltshilfe und keine Fachkraft aus der Pflege. Dazu kommen dann noch die laufenden Kosten für die Wohnung oder das Haus des zu Pflegenden. Wirklich rentiert sich das nur, wenn noch jemand zweiter mitversorgt wird, zum Beispiel wenn die Ehefrau gepflegt wird und der Ehemann noch mit im Haus wohnt und mitbekocht und hauswirtschaftlich versorgt wird. Dazu kommt, dass man die Pflegekraft oft noch zum Einkaufen fahren muss und anfangs beaufsichtigen, solange man sie noch nicht kennt. Man weiß nie, ob die nächste Kraft ebenso gut und verlässlich ist die die gehabte. Dann reagieren gerade alte Menschen mit Kriegserlebnissen oft negativ auf Pflegekräfte, die nicht gut deutsch sprechen, gerade in Frauen kommen da oft alte Ängste wieder hoch. Ein großer Vorteil ist die vertraute Umgebung zuhause, soweit diese zum Pflegen geeignet ist. Die Verantwortung trägt man nach wie vor in vollem Umfang.
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A04-Vermittlung/A044-Vermittlungshilfen/Publikation/pdf/Haushaltshilfen-Hinweisblatt.pdf
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/DA-Pflegekraefte.pdf
Siegi   

Offline gatterl

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Re: Vermittlung von ausländischen Pflegekräften
« Antwort #46 am: 16.08.13, 16:43 »
Soweit ich weiß, kannst du übers Arbeitsamt eine Agentur erfragen. Im Endeffekt kommt die aber - soviel ich von Bekannten weiß - ähnlich teuer wie ein Heimplatz auf dem Land und doch ist die Pflegekraft meist eine Haushaltshilfe und keine Fachkraft aus der Pflege. Dazu kommen dann noch die laufenden Kosten für die Wohnung oder das Haus des zu Pflegenden. Wirklich rentiert sich das nur, wenn noch jemand zweiter mitversorgt wird, zum Beispiel wenn die Ehefrau gepflegt wird und der Ehemann noch mit im Haus wohnt und mitbekocht und hauswirtschaftlich versorgt wird. Dazu kommt, dass man die Pflegekraft oft noch zum Einkaufen fahren muss und anfangs beaufsichtigen, solange man sie noch nicht kennt. Man weiß nie, ob die nächste Kraft ebenso gut und verlässlich ist die die gehabte. Dann reagieren gerade alte Menschen mit Kriegserlebnissen oft negativ auf Pflegekräfte, die nicht gut deutsch sprechen, gerade in Frauen kommen da oft alte Ängste wieder hoch. Ein großer Vorteil ist die vertraute Umgebung zuhause, soweit diese zum Pflegen geeignet ist. Die Verantwortung trägt man nach wie vor in vollem Umfang.
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A04-Vermittlung/A044-Vermittlungshilfen/Publikation/pdf/Haushaltshilfen-Hinweisblatt.pdf
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/DA-Pflegekraefte.pdf
Siegi  
jetzt hamma uns überschnitten, genau sie wollte nicht als direkter Arbeitgeber sondern über eine Agentur, die als Arbeitgeber fungiert ( läuft das so? ) eine Pflegekraft, sowas geht anscheinend auch.  ???
Oder bin ich jetzt da aufm Holzweg?
Und, nicht dass jemand meint, es soll schwarz oder so sein, nein völlig legal und durchsichtig bitte!
« Letzte Änderung: 16.08.13, 16:45 von gatterl »
Manche Menschen können nichts mehr wahrnehmen ausser ihrer eigenen Befindlichkeiten
Florian Schroeder