Autor Thema: 400-Euro-Job---worauf achten???  (Gelesen 19357 mal)

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Offline Sasa

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #15 am: 02.03.09, 17:57 »
Hallo AnnaAnna,
die Dame, die festliche Kinderkleidung für ihre etwas aus der Norm geratenen Töchter suchte, war ich ;D

Nachdem ich jetzt meinen Kurs "Meine Nähmaschine und ich" bei der Volkshochschule besucht habe (hieß wirklich so!) und meiner "Näh-Lehrerin" mein Leid geklagt habe, bekam ich zur Antwort: "Aber das kannst Du doch selber!"
Dieser Kurs war wirklich spitze; wir trafen uns zum Vorgespräch mit ihr und wurden in Gruppen mit jeweils 4 Frauen eingeteilt. Jede brachte ihre eigene Maschine mit und etwas, was sie nähen bzw. reparieren wollte. Bisher konnte ich zwar gerade Nähte nähen, aber Reißverschlüsse oder etwas enger bzw. weiter machen waren immer eine echte Herausforderung für mich ;D
Wir saßen zu viert an drei Vormittagen in einer ehemaligen Schule. Die Dozentin hatte durch die kleine Gruppe wirklich die Möglichkeit, sich zu jeder an die Maschine zu setzen und ihr zu zeigen, wie die Maschine funktioniert, wie man zuschneidet, misst usw. Mir hat der Kurs wirklich viel gebracht. Reißverschlüsse sind jetzt kein Problem mehr und mit der Dozentin habe ich einen einfachen Grundschnitt für die Kleider herausgesucht und schon mal mit günstigem Baumwollstoff jeweils ein "Probekleid" genäht ;D Sind mir gut gelungen!

Unsere Dozentin sagte, vor Kursanfragen könne sie sich kaum retten- sie könnte die dreifache Menge an Kursen geben. Viele Frauen möchten sich etwas ändern, einen Reißverschluß austauschen, können aber kaum oder gar nicht mit der Nähmaschine umgehen.
Vielleicht wäre so etwas auch eine Möglichkeit für Dich? Die Zeiten kann man sich ja frei einteilen...

Wo ich bei Ebay das Problem sehe: Wenn Du auf Bestellung nähst, ´mußt Du Dich ja nach den Maßangaben der Kunden richten. Wenn die sich nun vermessen und das Kleidungsstück nicht passt, hast am Ende Du das Theater?

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #16 am: 02.03.09, 20:53 »
Hallo Sasa,

nein, ich will nicht nach Maß nähen. Das wäre nichts, wenn eine andere misst (wer weiß, wie ::) ) und ich soll dann danach arbeiten, bzw. den Kopf dafür hinhalten dass das dann passt. Und ich müsste ja auch in Vorlage treten, Stoff kaufen, Reißverschluss und, je nach Modell, evtl. noch Spitze, Samt- od. Satinbänder und so weiter. Und was ist, wenn es hinterher nicht gefällt?

Ich stelle mir das so vor, dass ein ein Teil nähe und es dann mit Größen- und/oder Maßangaben ins Internet zum Verkauf stelle.
Ein fertiges Teil kann ich fotografieren, und ins Internet stellen, und jeder sieht gleich das Ergebnis.

Und die Stoffe kann ich so ordern (auch übers Internet) dass ich sie günstig bekomme.
Es nutzt mir ja nichts, wenn mir jemand schreibt: "Ich möchte einen bordeaux-gründigen Rosenjaquard" und ich finde so einen Stoff nicht, oder nur für ab 35 Euro pro Meter...

Mit meiner Chefin habe ich mich übrigens wieder "vertragen". Das war von denen nicht so gemeint. Sie hat mir die Einzelheiten erklärt und ihr Mann (den sie anrief) muss wohl zu ihr gesagt haben: "Sprecht euch aus." Na ja. Irgendwie bin ich froh. Wir haben uns ja von Anfang an gut verstanden.

Aber das mit eBay mache ich trotzdem !  ;)

Sasa, hast du denn jetzt was für deine Tochter gefunden?
« Letzte Änderung: 02.03.09, 20:59 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
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Offline Sasa

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #17 am: 03.03.09, 11:39 »
Hallo AnnaAnna,
ja, habe ich. Eine BT-Kollegin hatte einen Link eingestellt, in dem ein wunderschönes Kleid abgebildet war, genau so, wie die Kleine es haben wollte ;D Schwieriger war es mit der Mittleren- die mag eigentlich gar keine Kleider, und wenn schon ein Kleid oder Rock, dann soll es (Zitat) " ein richtiges Abendkleid sein". Aber eine Elfjährige ( gerade mal so!) im Abendkleid? ???

Aber, ich habe ja eine Mutter, die nie etwas wegwirft ;D Auf dem Dachboden meiner Eltern fanden sich dutzende alte Burda Hefte aus den 50gern und 60gern. Da schleppte Tochter eines an und sagte: " So ein Kleid will ich - wie in der Bräuteschule im Fernsehen". Oje, und das mir... :o
Mit Hilfe unserer Dozentin des Nähkurses- sie hatte ihre Telefonnummer rumgegeben, wir könnten sie gerne anrufen, wenn wir Fragen haben, habe ich einen Schnitt gefunden, der, nachdem ich wusste, wie man solche Schnitte "liest" auf die Maße unserer Mittleren übertragen wurde. Damals waren wohl die Damen allgemein etwas kleiner, es musste gar nicht viel geändert werden. Dieses sei ein ganz einfach zu nähendes Modell, ermutigte mich die Dozentin. Dann habe ich ein "Probekleid" aus Baumwollstoff genäht- sieht klasse aus. Immerhin hat das Kind somit schon mal ein Sommerkleid, ein Bekleidungsstück, was sie schon seit Jahren nicht mehr besaß ;D
Und nun sitze ich am "Abendkleid"- aus einfarbigen Stoff, denn Muster machen mich nervös ( damit kann ich nicht umgehen; ich musste schon mal eine fast fertige Übergardine wieder aufmachen, weil die Teddybären auf einer Seite auf dem Kopf standen ;D), nähe vorsichtig Naht um Naht und finde mich ab und an
für schwierige Passagen bei der Dozentin ein- bisher klappt es gut...

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #18 am: 03.03.09, 20:46 »
Hallo Sasa,

das klingt ja super. Du lernst das noch  ;)  Wenn man es erstmal ein bisschen kann, dann macht es auch richtig Spaß.  Ich musste lachen, als ich deine Geschichte von dem Kleidermodell aus den 50ern a la Bräuteschule gelesen habe  :D

Nur so lernt man das.  Üben  ;)  :)

Ich hab' zwar noch nie so einen Nähkurs mitgemacht. Ich glaube, die nähen da unter Anleitung ein oder zwei einfache Modelle...? Aber ich glaube, mit deinem Sprung ins kalte Wasser lernst du mehr.
Wenn ich einem Nähanfänger begegne, gebe ich mein Wissen gerne weiter, erkläre, zeige, und lege auch mal mit Hand an. Das ist für den anderen, der es nicht kann, sicher hart - härter als ein Nähkurs "ohne Risiko" inmitten vieler Nähanfänger. Aber ich denke, so lernt man mehr...
« Letzte Änderung: 03.03.09, 20:49 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
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Offline gschmeidlerin

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #19 am: 19.03.09, 23:10 »
Liebe Anna und alle mit Minijobs- ich glaube Anna du bist am richtigen Weg - mach dich selbstständig. Ich habe auch ein Nebeneinkommen gesucht und backe jetzt zweimal in der Woche "Die gesunde Schuljause", die ich in drei Schulen anbieten kann - verdiene ca. 800 Euro im Monat und kann zuhause in meiner Küche arbeiten und fahr dann eine Zustelltour. Komme im Schnitt auf einen Stundenlohn von 12 € - also traut Euch!

Liebe 'G'rüße Eva

Offline peka

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #20 am: 20.03.09, 20:52 »
Hallo Eva,

es wundert mich ein wenig dass du in deiner eigenen Küche arbeiten darfst. Hier in NRW muss man eine "angemeldete Küche" haben, um Essen außer Haus liefern zu dürfen. Nach meiner Gewerbeanmeldung hatte ich das Lebensmittelamt hier um meine Küche zu begutachten. Denen musste ich dann wieder mal erklären, dass ich in den Küchen der Auftraggeber koche.
In der Küche des Heuhotels, in dem ich von April bis Oktober arbeite, haben wir 1 x im Jahr eine Kontrolle. Dabei wird die Sauberkeit geprüft und ob sämtliche Aufzeichnungen wie z.B. Kühlschranktemperatur, Desinfektionen und auch meine Belehrung odnungsgemäß geführt worden sind. Viel Schreibkram!!
Bei deinem Verdienst ist es denke ich auch ein eher ein 2. Standbein, als ein Nebenjob. In der Größe muss man sich ja schon selber versichern. Das möchte ich, wenn möglich nicht. Dann würde sich meine Arbeit nicht mehr lohnen -oder ich müsste mit meinen Preisen höher gehen. Die Folge wäre, die Leute lassen evtl. doch das Essen von einem Partyservice liefern, der dann billiger ist als eine Mietköchin.

liebe Grüße
peka
Gönne dir Stille,
in der du nur Atem und Herzschlag lauschst.
Dann kehre in den Alltag zurück,
kraftvoll und gelassen.

Offline Beate Mahr

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #21 am: 10.04.09, 13:39 »

Liebe Anna und alle mit Minijobs- ich glaube Anna du bist am richtigen Weg - mach dich selbstständig.


Hallo Anna

hab da einen Link www.vondir.de dort kann man selbst hergestelltes verkaufen
ähnlich wie ebay denek ich

Gruß
Beate
Entscheidend ist nicht, ob man kritisiert wird;
entscheidend ist, ob die Kritiker die Mehrheit bilden.

© Ernst R. Hauschka

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #22 am: 10.04.09, 23:43 »
Hallo Beate,
das ist ja ein super Link. DANKE  :-*
...hab' mich gleich da angemeldet  ;)
Lach' mich nicht aus, aber bei eBay hatte ich mich (noch) nicht getraut  :D
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline Marlis

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #23 am: 11.04.09, 11:49 »


Huhu Anna hier kannst Du auch selbstproduzierte Sacehn verkaufen.

http://de.dawanda.com/
Alles Gute
Marlis

Ich bin der Boss!!

 Über das, was in meinen Mund hinein wandert

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #24 am: 08.07.09, 15:27 »
Hallo Ihr Lieben,

*seufz*, zur Zeit nähe ich gerade an meinem Wintermantel. Denn will ich dann auch im Internet auf meiner Mode-Homepage als "Auftragsarbeit" und als "unverkäuflich" im Shop bei vondir.de ausstellen.

Das mit dem Verkaufen der Mode via Internet will nicht klappen.
Deswegen nähe ich zur Zeit für den Hausgebrauch. Nach meinem Mantel ist ein Mantel für meine Tochter dran.

Jetzt habe ich mich entschlossen (gegen den Rat meines Mannes) noch einmal alles auf eine Karte zu setzen und eine eigene Duftlinie anzubieten (purpur somnio).

Ich habe mir folgendes überlegt: Die Flacons könnte ich zum Beispiel in einer Boutique oder in einem Frisör-Salon in Kommission geben. D.h. dem Ladeninhaber entstehen erstmal keine Kosten. Wenn er einen Duft verkauft, erhalte ich den Kaufbetrag und er erhält eine kleine Provision.
Im Internet will ich, ohne weitere Versandkosten, 47 Euro nehmen. Statt der Versandkosten (die ich trage) könnte ich zum Beispiel dem Frisör seine Provision geben.

Was haltet Ihr denn von dieser Idee?

Die Flacons und die Verpackung haben übrigens mein eigenes (von mir entworfenes) Logo  :D  Ich könnt ja mal nachschauen, wie Euch das gefällt ( http://somnio.jimdo.com )

*

Und nochwas, weil 's gerade so gut zum Thema passt:

Falls jemand von Euch Lust hat, selbst einen eigenen Duft zu entwerfen,
dann schickt mir bitte eine pm.
Ich kann Euch die website und einen Gutscheincode übermitteln,
bei dem Ihr 10% Rabatt auf Euere Duftbestellung erhaltet  ;)
« Letzte Änderung: 08.07.09, 15:29 von AnnaAnna »
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Mucki

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #25 am: 08.07.09, 15:45 »
hallo Anna ,
nähst du des alles selber? und den entwurf wo hast du die her?
 Hochachtung
LG Mucki

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #26 am: 08.07.09, 17:37 »
Hallo Mucki,
danke für das Lob. Ich habe Schneiderin gelernt, und die Entwürfe mache ich selber. Hobby :-)
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern

Offline passivM

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Re: 400-Euro-Job---worauf achten???
« Antwort #27 am: 25.07.09, 22:48 »
Hallo Ihr Lieben,
und: Hallo Marlis,

jetzt habe ich mich doch bei daWanda angemeldet, und zwei meiner genähten Sachen eingestellt. Das Einstellen kostet eine kleine Gebühr. Naja, mir ist aufgefallen, dass ich beim Googlen immer wieder daWanda finde. Ich habe mich also nur wegen dieser Werbung da eingetragen. Mal sehen, ob es was bringt. - Es ist gar nicht so einfach, an das Geld der Leute zu kommen.  ;D

Wegen der Parfumgeschichte, Purpur Somnio, habe ich eine günstigere Vermarktungsstrategie gefunden, bei der ich nicht erst in Vorkasse treten muss. Und für den Kunde ist es auch wesentlich billiger.
Jetzt suche ich noch ein Labor, das mir mein Tus-Naturparfum abfüllt ...günstig abfüllt  ::).

Aber so recht will es mit dem Verkaufen nicht klappen.  :( Langsam zweifele ich an meinem Verkaufstalent. Aber solange sich die Kosten im Rahmen halten, kämpfe ich weiter. Liegt es am (falschen) Produkt, an der Aufmachung oder an der allgemeinen Wirtschaftslage oder was? Aber Aufgeben gilt nicht.  ;)

Drückt mir mal die Daumen  ;)
Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern