Autor Thema: Biogasanlagen II  (Gelesen 107871 mal)

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Offline Hamster

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #30 am: 20.07.07, 22:22 »
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« Letzte Änderung: 21.11.21, 15:00 von Hamster »
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Offline kiwi-fruit

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #31 am: 21.07.07, 14:51 »
Danke für die vielen tollen Rückmeldungen von Euch  :D Wär schön wenn das auch von unserem Dorf aus käme, aber leider sieht das bei so manchen gar nicht danach aus, im Gegenteil wir haben da richtige Gegner, ich bin sicher Ihr kennt das auch!

@Hamster: Die Anlage beträgt 250KW und die gesamte Abwärme kommt ins Jugendwerk-Klinikum.Die brauchen jährlich 500 000l Heizöl, unsere gesamte Abwärme(ausser das was wir für den Hof brauchen natürlich) kommt dorthin und erspart denen 200 000l Heizöl.Also fast die Hälfte. Das macht unsere Lage dadurch schon sehr günstig, denn Solarcomplex würde keine Anlagen bauen, wo die Abwärme nicht irgendwie sinnvoll genutzt werden kann...

Sonja
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Offline reserl

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #32 am: 21.07.07, 16:36 »

Hallo Sonja,

welche Argumente kommen von den "Gegnern" aus dem Dorf?
Unsere Biogasanlage hat eine Nennleistung von "nur" 75 KW, aber 250 KW sind ja auch noch eine überschaubare Größe.

Bei uns im Dorf gab es von einigen auch anfangs Sorgen wegen möglicher Lärm- oder Geruchsbelästigungen. Damit sind wir immer sehr offensiv umgegangen.
Inzwischen läuft die BGA seit etwa fünf Wochen ohne Beeinträchtigungen für die Nachbarn. *aufHolzklopf*
Drei Nachbarhäuser werden in den nächsten Wochen an die Fernwärmeleitung angeschlossen und auch damit stieg die Akzeptanz der BGA. 8)


Wenn ihr die ganze Abwärme verwerten könnt, ist das ein großes Plus für euer Vorhaben!

Gibt es eigentlich in der Schweiz einen ähnlichen "Biogas-Boom" wie hier in Deutschland?

lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.

Offline Biobauer

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #33 am: 21.07.07, 16:53 »
Hallo,
mal ne kurze frage,wie isn den da s eigentlich wegen der wärmenutzung bei wohnhäusern .ihr schliesst alle eure biogasanlagen an häuser an,die nun zur zeit nen bissl warmwasser benötigen sonst nix. im winter braucht ihr doch selber viel wärme ,um eure fermenter auf temperatur zu halten. wäre es d a nicht sinniger etwas zu suchen ,was permanent viel wärme benötigt. ich les halt immer wieder,das biogas nur rentabel ist bei vollständigen wärmeverkauf. aber bei wohnhäusern verkauft ihr ja höchstens 60 % würd ich mal sagen ,der rest verpufft doch unnütz.
bitte nicht als kritik auffassen , sondern ich weiss es einfach nicht besser udn mich interessierts.
servus
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Offline Hamster

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #34 am: 21.07.07, 17:27 »
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« Letzte Änderung: 21.11.21, 15:00 von Hamster »
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Offline kiwi-fruit

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #35 am: 21.07.07, 20:07 »

@ Sonja
Könnt ihr die "Gegner" nicht irgendwie bekehren?
Oder ihr lasst sie links liegen, bis die Anlage steht und ladet sie dann zum Tag der offenen Tür ein. ;)

Oh nein das war das letzte was wir wollten, dass wir das bauen und die Bedenken unserer Leute in der Gemeinde ignorieren - wir haben das Gegenteil gemacht: Der Geschäftsführer für Solarcomplex hat inzwischen schon 3 Info-Abende veranstaltet: einmal nur für Bürgermeister und Gemeinderat und zweimal öffentlich für alle.

@reserl:Ich war bei dem 2.Infoabend mitdabei und also ich hätte nie gedacht mit was für Argumenten die Leute herkamen, solche Sachen hätt ich mir nie überlegt:

-Die Anlage wird laut der Erfahrungswerte von Solarcomplex rund 80-100ha Landfläche brauchen. Da wir selber von unseren 80ha Fläche ca.45ha für die Milchkühe und den Hofladen(Getreide und Kartoffeln) aus der Biogasanlage draussen lassen(sonst würden wir unsere Bio-Zertifizierung verlieren),brauchen wir Flächen von den anderen Landwirten bei uns. Die Idee von meinem Vater ist es, dass die Landwirte entweder ihm einfach nur die Nutzung(NICHT Pacht oder Abkauf) üerlässt und sie dafür einen Beitrag erhalten, oder aber dass diese Landwirte selber ihre Felder bestellen und einfach statt ihre Frucht irgendwohin zu fahren sie uns verkaufen - unser Ziel ist es die Anlage von der regionalen Fläche zu versorgen und nicht dass wir die Pflanzen von weiss Gott wo herfahren lassen und die Gailinger Landwirte fahren ihr Zeug nach weiss Gott wo hin.

Jedenfalls wurden wir beschuldigt, dass wenn wir also wirklich 55ha oder mehr von den Gailinger Flächen wollen, würden wir einen weiteren Landwirt um die Existenz bringen.
Und einige alte(und vorallem eingefahrene)Nebenerwerbslandwirte, die keine Nachfolger haben provizieren meinem Vater dass kein Gailinger Bauer ihm Felder bzw.Ertrag überlassen wird (Nun die wo das gesagt haben bestimmt nicht, aber wir haben schon andere, die uns bereits Flächen bzw.Ernten gegeben und weiterhin zugesagt haben)

-Eine weitere Argument war:Wenn eine von diesen Güllegruben platzen würde, dann würde ja diese ganze Biogasgülle in den Rhein fliessen und unseren schönen Rhein verschmutzen(Aufklärung dazu war, dass es bei jeder Grube einen Sensor hat, der so was melden würde und abgesehen davon platzt so einfach si ein massiver Betonbunker nicht.Und mein Vater meinte noch, wo unser Kuhstall 1979 gebaut wurde, gabs keine Vorlagen für die Güllegrube(200 000l) unter und der neben dem Stall (300 000l)- die Chance dass diese platzen würden ist wesentlich grösser und trotzdem hätt sich da keiner jemals beschwert)


-Thema Geruchsbelästigung: Ein ca.1km entfernt wohnender Nachbar erklärte uns, dass er sich ausgerechnet hat, bei der Biogasanlage unserer Grösse haben wir ja wesentlich mehr Gülle.Und nun hat er uns ausgerechnet 150Tage im Jahr dürfen wir Gülle ausbringen(er hat die Wintersperre und die ganzen Sonntage im Jahr weggerechnet) und in diesen 150Tagen müssen wir - bei einer Güllefassgrösse von 10m³ - 4 Fässer rausfahren um die Menge an Gülle wegzubringen -
(Mein Vater erklärte ihm die Felder bei ihm in der Nähe werden nicht mehr gegüllt, weil sie eh nicht in die Biogasanlage kommen und da wir meist SüdWestwind haben, und er westlich von uns liegt, wird er nix riechen - die meisten Felder liegen nordöstlich von unserem Hof.)

-Die gleiche Person fragt uns, ob wir diese(blöde)Gülle nicht einfach trocknen können und sie als Pellets verkaufen
(Ihr könnt Euch sicher denken, dass der ganze Saal am Boden lag vor lachen bei diesem Argument  ;D)

-Eine weitere Sorge war, wenn eines der Gasbehälter in die Luft fliegen würde, dann würde ja dann die ganze Luft stinken
(Antwort:"Und was passiert wenn wir stattdessen ein normales Atomkraftwerk gebaut hätten und das in die Luft gegangen wär?!"

-Argument:"Ja bei den Atomkraftwerken hat man uns auch damals auch viel schön geredet
(Antwort:"Das Atommüllentlager in Benken wollt ihr nicht,Alternativstrom auch nicht - woher wollt ihr dann Euch den Strom haben?")

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Offline kiwi-fruit

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #36 am: 21.07.07, 20:33 »
Hab noch mehr Argumente, die Diskussionsrunde ging 2 Stunden lang:

-Biogasanlagen sind ja eigentlich gewerblich und nicht landwirtschaftlich - also gehören sie nicht auf den Hof sondern ins Gailinger Gewerbegebiet
(Was für ein Sinn macht das, wenn der Bauer noch mind.2xtäglich zur BHKW-stelle 3km fahren müsste, wenn er sie auf seinem Hof haben kann, wo er sie im Überblick hat und noch dazu die ganzen Felder drumrum)

-Ergänzung zu den 150Tagen Gülle ausbringen: Ich meine damit, dass wir an diesen Tagentäglich4Fässer rausbringen müssen

-Der schon erwähnte Nachbar (unser grösster Gegner  :( ) findet auch die "Landschaftsverunstaltung" ein arges Problem - schliesslich muss er ja jedesmal wenn er einen Spaziergang in unseren Gemeindewald macht die hässlichen Güllengruben anschauen
(Er wurde aufgeklärt, dass die hässlichen Güllengruben zu über 2/3 in der Erde liegen bei uns und nicht an der Oberfläche)

-Höhere Stromkosten war eine Sorge
(Der Strompreis bleibt der gleiche)

-Bedenken dass Essensreste, tote Tiere etc. in der Biogasanlage entsorgt werden konnten wir schnell beruhigen: Wir wollen ja die Beiträge von "NAWARO"(-nachwachsende Rohstoffe) bekommen und die werden regelmässig Proben machen, uns so oder so wär das niemals reingekommen bei uns.

-Trinkwasserverschmutzung durch höhere Nitratzufuhr(weil mehr Gülleausbringung)
(Wir klärten die Leute auf, dass regelmässig Bodenproben genommen werden und dass diese Biogasgülle ja keine normale Gülle ist, sondern eigentlich nur die vergorenen Pflanzenreste, die wir dem Boden wieder zurückbringen)

-Das Sickerwasser von den Fahrsilos würde stinken
(Dafür hatten wir nur ein müdes Lächeln übrig  ::) )

-Argument:Mein Vater würde das alles niemals schaffen, es sei zuviel Arbeit zusätzlich
(Noch nie hat sich irgendjemand darum Sorgen gemacht, wie wir eigentlich immer mit der Arbeit fertig werden, und dass er 4 Kinder hat die auch mitanpacken wurde natürlich noch nicht bemerkt  8))

Tja soviel mal fürs erste, ihr könnt Euch denken dass war eine heisse Dirkussionsrunde, und ich hab mir ein paar mal das Lachen nicht verkneifen können... Wobei ich es eigentlich toll fand, dass die Leute offen und ehrlich alles gesagt haben - hab ich lieber wie ein Hintenrumgerede  ::)
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Offline Hamster

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #37 am: 21.07.07, 21:30 »
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« Letzte Änderung: 21.11.21, 14:59 von Hamster »
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Offline kiwi-fruit

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #38 am: 21.07.07, 21:53 »
Sonja, wir sagen nicht Gülle zu dem Endprodukt, sondern Substrat.


Ja,das hat der Geschäftsführer von Solarcomplex auch versucht, dass den Leuten klar zu machen - hat ja kaum organische Sachen drin ausser unsre Stallgülle, aber die Leute sind - nicht alle aber die hartnäckigen  ;) - bei dem Ausdruck Gülle geblieben ::)

Sonja
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Offline Biobauer

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #39 am: 22.07.07, 11:30 »
Hallo,e sist sicherlich gut ,wen man den konsens sucht zum verbraucher,aber auf sowas würd ich mich nicht einlassen . das is ja kasperlzirkuss.
wobei ich sagen miuss,die gülle zu pellets zu trocknen macht hier eine grosse biogasanlage,die verkauft da s zeug an einen sher grossen garetnfachmarkt,für mich eine idelae nutzung von wärme.
dann dein argument bezüglich gewerbegebiet,hier werden gerade einige gebaut im gewerbegebiet,ebenfalls ideale nutzung von wärme.
man sollte nicht immer nur seinen hof sehen ,sondern für sowas wirklich den idealen standpunkt suchen .
servus Herbert,der übrigends persönlich nix davon hält,aber auch ned umfasssend dazu imformiert ist  ;)
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Offline Hamster

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #40 am: 22.07.07, 12:01 »
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« Letzte Änderung: 21.11.21, 14:59 von Hamster »
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Offline asti

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #41 am: 22.07.07, 13:13 »
Hallo Hamster,ich glaub,da verwechseltst du was - die Rindergülle ist schon NAWARO - Bonus -fähig,genaugenommen die Gülle von allen landwirtschaftlichen Nutztieren,außer Pferdemist,denn der fällt unter Hobbyhaltung.Was nicht vergoren werden darf sind bereits einmal be- bzw. verarbeitete Produkte wie z. B. Zuckerschnitzeln, Treber und sogar gereinigtes Getreide ( muß so wie vom Feld gekommen ,eingesetzt werden),obwohl da gut Gas käme.Aber ich hoffe ,daß mit der EEG - Novelle vielleicht auch einige unsinnige Vorschriften aus der NAWARO-Liste angesichts der gegenwärtigen Substratpreise relativiert werden.
Gruß  asti

Offline reserl

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #42 am: 22.07.07, 16:21 »
@Herbert: Die fehlende Wärmenutzung ist ja das Manko bei vielen Anlagen.
Auch bei uns gibt es vorerst keine andere Möglichkeit, als Wohnhäuser mit Wärme zu beliefern.
Im Sommer wird damit zwangsläufig Wärme verpuffen.
Wir denken zwar über eine Möglichkeit einer Trocknung nach, aber das ist noch nicht spruchreif.
 
Schade, dass man die Wärme nicht eimerweise abgeben kann. ;) 8)
 
Sicherlich wird gerade in Zukunft ein schlüssiges Wärmekonzept über die Wirtschaftlichkeit einer Anlage entscheiden.
 
 
@Sonja: Na, da sind ja "tolle" Argumente dabei. ::)
Es ist aber doch interessant, welche Gedanken sich Anwohner zu so einem Thema machen. 8)
 


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Jedenfalls wurden wir beschuldigt, dass wenn wir also wirklich 55ha oder mehr von den Gailinger Flächen wollen, würden wir einen weiteren Landwirt um die Existenz bringen.

Das verstehe ich nicht ganz:
Habt ihr bisher noch keine Verträge für die Flächen, die ihr für eure Anlage braucht?
Ich finde das immer wieder riskant, wenn solche Projekte geplant werden, aber noch gar nicht genau sichergestellt ist, woher das Substrat für die Anlage wirklich kommt.


@Hamster: Welchen Nawaro-Status meinst du?
Rindergülle ist eine wichtige Komponente in vielen "Nawaro"-Anlagen.
lieben Gruß
Reserl



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Offline Gitta

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #43 am: 23.07.07, 11:41 »
ja wahnsinn kiwi frucht,

was da abgeht, nur weil eine neue biogasanlage gebaut wird!!!  schüttel, schüttel

Wie groß wird den diese Anlage?(ich hab die ganze box nicht gelesen)
250kw oder 500kw.


weißt du was ich glaube, was der eigentliche grund ist, für den widerstand?

nur neid, neid,angst und mißgunst. ihr könnt geld machen für die abhängigkeit andere (Verbraucher).

bzw. von den älteren nebenerwerbslandwirten einfach die tatsache, bei euch geht es betrieblich weiter bei denen nicht.
denk ich mal.

der ganze widerstand wird von gefühlen und nicht von klaren fakten getrieben.

gitta

nur mut, macht weiter und verwirklicht euer vorhaben, wenn alles paßt, nicht vom weg abbringen lassen.
Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden.
Liebe Grüße
Gitta

Offline Hamster

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Re: Biogasanlagen II
« Antwort #44 am: 24.07.07, 12:29 »
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« Letzte Änderung: 21.11.21, 15:07 von Hamster »
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