Autor Thema: Wenn die Eltern älter werden  (Gelesen 77129 mal)

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Offline Sonnenblume2

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #45 am: 13.09.05, 08:37 »
hallo maggie und alle anderen,

mein Verhältnis zu Oma ist nicht so wunderbar. Kommt auch etwas davon weil ich schon mehrmals was zu ihr gesagt habe, was mich stört oder was sie besser nicht machen soll. Sie stellt auf "Sturr" und macht trotzdem, wie es ihr paßt.

Am Ende dreht Oma alles wieder so, als wenn Mama und ich die bösen sind, obwohl Mama überhaupt nichts gesagt hat, nur ich. Papa bekommt natürlich auch eine Version von Oma erzählt und dieser glaubt seiner Mutter mehr als mir oder Mama. Dann ist ein Familienstreit wieder einmal perfekt. (Papa ist leider von Muttis Rockzipfel nie weggekommen und Oma hat keinen Mann mehr, so ist Papa ein "kleiner" Ehemannersatz).

Mama will nicht mehr, dass ich was sage, weil am Ende ist sie ja auch wieder die Mitschuldige und Papa spinnt dann auch auf sie. Ich kann ja wieder verschwinden, aber sie ist ja zuhause und muss dann den "spinnerten" Papa aushalten.

Das ganze ist nicht so leicht, deswegen denkt (hofft)  Mama, dass sie ein paar Jahre noch durchhalten muss und dann hat sich das Thema von alleine erledigt. Klingt jetzt böse, aber ich hoffe für meine Mama, dass Oma nicht 100 Jahre alt wird!
Sorry, aber es ist so!  :-[

Meine andere Oma (Mutter von Mama), die ist ganz anders. Die läßt sich was sagen und spinnt deswegen nicht. Sie sieht ein, dass sie älter wird und dies oder jehnes nicht mehr so machen kann, als vor 20 Jahren. Bei dieser Oma bin ich wahnsinnig gerne. Mit dieser Oma kann ich über (fast) alles reden!

@ maggie: ich habe es nicht falsch verstanden  ;) , aber nun weißt du warum ich auch nichts (mehr) zu Oma sage.

Gruß Sonnenblume  :)

SHierling

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #46 am: 13.09.05, 09:10 »
Hallo,
ich glaube gar nicht mal, daß die betreffende Oma nach einer angemessenen Anlaufzeit so unglücklich mit Veränderungen wäre - nur kann solche Änderung fast nie innerhalb der Familie bewirkt werden.
Von außen gesehen, und möglichst objektiv sieht das ganze doch so aus: aufgrund des Verhaltens eines _einzelnen_ Familienmitglieds sind nahezu alle anderen "gezwungen", sich anders zu benehmen als sie eigentlich möchten - ich geh mal davon aus, daß auch der "spinnerte Papa" froh wäre, wenn "seine Weiber" sich vertrügen?
Solche Konstellationen, wo ein Einzelner eine ganze "Restfamilie" fast unmerklich in den Frust dirigiert gibt es öfter, auch z.B. bei Alkoholkranken, oder nach einem Todesfall. Meistens sind dann aber die "Streitabläufe" schon so festgefahren, daß man "immer das selbe" sagt und tut (und dann irgendwann resigniert, womit die Ursache weiterbestehen bleibt!)
@Sonnenblume: sei bloß vorsichtig mit so Bemerkungen über das Oma-Sterben - irgendwann ist sie weg, und dann dauert es nur ein paar Jahre bis Du Dir wünschst, ihr hättet euch besser verstanden. (ist nichts persönliches, ist ein ganz allgemeiner "Trauerablauf", nahezu bei jedem, so nach dem Motto: "Schade um die schöne Zeit miteinander, die wir statt uns zu unterhalten mit Streiten vertan haben")

Vielleicht könnte eine Familienberatung helfen?
Grüße
Brigitta
« Letzte Änderung: 13.09.05, 09:12 von SHierling »

Offline maggie

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #47 am: 13.09.05, 14:32 »
hallo sonnenblume,

da verstehe ich deine mutter voll und ganz und begreiffe auch, dass du besser schweigst...

brigitte -

ich glaube was sonnenblume wegen ihrer oma schreibt - wird sie niiiie bereuen...

mein sv ist jetzt 22 jahre tot - und ich bin heut noch froh, dass wir ihn "nur" 7 jahre im haus hatten und sv nachher doch noch 8 jahre "das leben geniessen konnte" wie sie es ausdrückte...
nicht direkt - aber durch die blumen -

oder wir haben es erfahren von ihren kolleginnen und vielen frauen hier im dorf -
die meinten - wir wussten nicht dass deine sm eine so fröhliche und lustige frau sein kann....

also du siehst - es kommt auch vor - dass (fast) niemand traurig ist....

traurig zwar für den verstorbenen - aber der bekommt das ja wahrscheinlich nicht mehr mit...


da bin ich böse und hart - aber diese paar jahre haben mir genügt und dazu die erzählungen meines mannes und das leider mithören müssen wenn er mal wieder sm geschlagen und so weiter hat....
leider war unser schlafzimmer direkt unter ihrem und wir haben zuviel mitbekommen...

und so kann auch eine person auf andere art - wie du ja schon geschrieben hast - eine ganze familie belasten.....

und ich hoffe, dass sonnenblume kein schlechtes gewissen hat, wenn sie so denkt oder sogar schreibt....
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline Susanna

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #48 am: 13.09.05, 15:00 »
da bin ich böse und hart - aber diese paar jahre haben mir genügt und dazu die erzählungen meines mannes und das leider mithören müssen wenn er mal wieder sm geschlagen und so weiter hat....
leider war unser schlafzimmer direkt unter ihrem und wir haben zuviel mitbekommen...

Oh Gott, das ist ja furchtbar :'(
Dass es das gibt.
Ich bin ehrlich schockiert. Unter den Umständen ist wohl kaum einer traurig, wenn die betreffende Person endgültig gehen muss...
Viele Grüße
Susanna

Offline Margret

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #49 am: 13.09.05, 15:35 »
Hallo,

nochmals zurück zum ursprüngl. Thema  und zu Sonnenblumes erstem Eintrag:

Genau so Dinge wie Sonnenblume geschildert hat,  habe ich auch miterlebt,  als meine Eltern bzw. Schwiegereltern jeweils  die Versorgung bzw.  Pflege eines Elternteiles übernommen haben.
 
Die ziemlich erwachsenen Kinder  (so zwischen 50 und 65 Jahre !) konnten es schier nicht aushalten  und es wurde  auch eine harte Prüfung für deren Ehe,  wenn plötzlich jemand  immer da war und man nie mehr allein war mit dem Partner und den eigenen Kindern ,  weder zum Reden,  noch zum Fernsehen,  noch zum Essen,  noch zum Telefonieren,  noch wenn Besuch kommt,  manchmal nicht mal im Bad,.........
Die Wohnung war jeweils nicht mit getrenntem Bad und Küche ausgestattet,  aber die aufgenommenen alten Leute hätten sehr wohl ein eigenes Wohnzimmer (mit Fernseher !) und ein Schlafzimmer gehabt.
Aber sie saßen einfach  IMMER bis zum Bettgehen der  "Jungen"  bei denen im Wohnzimmer.
Das war manchmal schier nicht zu ertragen für diese.   Von außen findet man das zunächst gar nicht so schlimm,  aber wenn man die  "totale Überwachung"  hat,  dann vergeht einem das Lachen !
Gleichzeitig schämt man sich,  dass man die alten Leute wohl grausamerweise  nicht immer um sich haben will,  wo es doch die eigenen Eltern sind....
Wer das nicht selber ertragen musste,  hat keine Ahnung !

Ich glaube,  im Alter vergisst man schon ein wenig,  was man früher in der Situation getan hätte.
In einem bestimmten Stadium wollen die alten Leute plötzlich gar nicht mehr allein sein  und sie bleiben immer dort sitzen,  wo das Leben pulsiert...

Für die "Kinder"  nicht gerade immer  angenehm und leicht zu ertragen.

Margret

Offline ELLI47

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Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #50 am: 04.06.07, 19:57 »
  Möchte hier gerne mal ein paar Meinungen von euch "hören".
Meine Mutter ist 80 Jahre alt.Seit 17 Jahren Witwe und lebt alleine.Vor cirka 12 Jahren hat sie hinterm rechten Auge einen Schlaganfall gehabt.Auf der linken Seite auch einen Leichten.
Sie fährt seit dem alle 3 Monate nach Hamburg und lässt sich links ums Auge Spritzen geben damit sie das noch normal öffnen kann.Jetzt allmählich wirkt es nicht mehr so gut.
Sie fährt so lange ich denken mit dem Fahrrad in den Nachbarort zum einkaufen,oder nur zum Zeitung holen.Sie fährt immer morgens gegen 7 Uhr los,weil dann ja noch nicht unterwegs sind.Sie  macht ihr Haus alleine sauber,immer wenn ich helfen will,meint sie das kann sie alleine.Sie kocht selbst und sie macht ihren Garten bis auf das Rasen mähen alles alleine.
Am Sonntag morgen habe ich mit ihr telefoniert,es war alles in Ordnung und sie war bei meinem ältesten Bruder gewesen,er wohnt neben an.
Ca.1Stunde später rief er mich an und fragte ,ob ich am nächsten Sonntag morgen Zeit hätte rüber zu kommen,er würde auch meine 2 anderen Brüder Bescheid sagen,da mit meiner Mutter müsste was passieren.
Jetzt bin ich am überlegen,was er will.Er kann doch nicht über ihren Kopf hinweg entscheiden,was mit ihr passiert ,oder sie womöglich sie ins Heim stecken wollen. Oder?
Könnt ihr mir mal eure Meinung schreiben wie ich mich am besten verhalten sollte?
Wenn sie davon Wind kriegt ist der Krach da.
  Bin gespannt  Elli
Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
    
        Elli

Offline maggie

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #51 am: 04.06.07, 20:33 »
liebe elli,
wenn deine mutter doch noch alles selbst "schmeisst" - wird sie im altersheim todunglücklich sein, denn was soll sie dort noch tun -
anders sähe es aus, wenn sie auf eure hilfe angewiesen wäre -

meine eltern lebten zu lange zu hause, aber mutter sperrte sich mit händen und füssen, und sie brauchten jede menge hilfe - und meinem vater wuchs einfach alles über den kopf -
er war körperlich eigentlich besser dran als sie, aber er sah seine grenzen und hat sichauch immer wieder erholungsphasen "erlaubt" -
mutter hatte sehr starke osteoporose, konnte nur noch im haus mit einem oder keinem stock gehen, aber sie wollte es nicht wahrhaben - dabei kam bei ihr noch eine fortgeschrittene altersdemenz hinzu - aber ihr starrkopf wollte nicht wahrhaben, dass für sie alles zu viel sei...

ich würde mal abwarten, vielleicht machst du dir viel zu viele gedanken - anderseits, überlegen was man tun soll sollte man sich, so lange es der "seniorin" noch gut geht - nachher, ist es dann zu spät ...

ich hoffe, ihr könnt euch ruhig und vernüftig unterhalten...
viel glück am sonntag
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline martina

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #52 am: 04.06.07, 20:53 »
Hallo Elli,

ich würde das auch nicht soo panisch sehen, sondern mehr so unter dem Aspekt, dass Dein Bruder vielleicht einfach nur vorbereitet sein will, wenn sich der Zustand Eurer Mutter verschlechtert. Es muß doch nicht gleich heissen, dass die Mutter ins Heim muß/soll.

Eben ganz allgemein oder auch schon konkret zusammen überlegen, wer was an Hilfe oder Pflege übernehmen könnte und wie diese aussehen könnte?
Lasst uns miteinander reden - wir freuen uns auf Beiträge.
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Offline Bärbel

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #53 am: 04.06.07, 20:57 »
Hallo Elli

Ich habe mir jetzt lange Gedanken darüber gemacht ,was ich in so einer Situation machen würde.
Ich wollte auch nicht das über meinen Kopf hinweg über mein Leben entschieden wird.
Solange Deine Mutter sich noch selbst vorstehen kann ,würde ich sie nicht in ein Heim geben.

Wie sieht es bei Euch aus ,wenn sie sich mal nicht mehr selbst versorgen kann,könnte sie zu Hause gepflegt werden?
Soll Deine Mutter bei Eurer Unterredung dabei sein?
Liebe Grüße aus Südhessen

Bärbel

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Offline amazone

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #54 am: 04.06.07, 21:06 »
hallo elli,

hat dein bruder "hintergedanken"?
finanzielle?
braucht er den wohnraum?
will er ans erbe?

sorry meine üblen gedanken, aber wenn eure mutter doch so im moment niemanden zur last fällt
und er sich äusserte, dass etwas passieren muß, dann vermute ich eben sowas  :-\
Beste Grüße von
Amazone

Offline Beppa

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #55 am: 05.06.07, 07:11 »
Ich würde nicht bis Sonntag warten, sondern ihn anrufen und fragen was er damit meint.

So hättest du auch noch ein paar Tage Zeit dir darüber konkrete Gedanken zu machen.

Offline Mirjam

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #56 am: 05.06.07, 07:53 »
Hallo,

ich würde auch versuchen, entspannt an die Sache heranzu gehen.

Dein Bruder wohnt vor Ort und bekommt vielleicht Dinge mit, die ein Handeln erfordern.

Ich weiß es aus Familienkreisen, dass ein Senior auch mit 80 noch mit Auto einkaufen wollte, dort dann verstärkt "kleine Unfälle" hatte (und es nicht bemerkte!) und der vor Ort lebende Sohn/ST den schwarzen Peter hatte "das Autofahren" zu untersagen und die Geschwister sich da raushielten (die wurden ja auch nicht von den Dorfleuten angerufen/aufgefordert hier zu handeln).
 
Hier im Forum - ohne Unterstellung - war schon an manche Stellen berichtet, dass sich Senioren gegenüber den "vor Orte" lebenden manchmal ganz anders zeigen - als bei Besuch oder weiter entfernt lebenden Kindern, wo sie sich dann "zusammennehmen", nicht erzählen wie schlecht es ihnen geht oder sich von ihrer besten Seite zeigen.

Oder wo die Selbsteinschätzung der Betroffenen nicht mehr mit denen der Umwelt übereinstimmt.

Der Grad zwischen Verantwortung übernehmen und sich nicht einmischen/über jemanden bestimmten ist manchmal schmal, ich hoffe und wünsche euch, dass hier gemeinsam einen guten Weg findet, vielleicht auch grade wenn es schwierig ist, zuzugeben, dass es nicht mehr ohne Handeln/Veränderungen weitergeht, so sehr sich das alle Beteiligten wünschen würden.

Denn wenn was mit eurer Mutter passiert - bei wem würden wohl die Vorwürfe am ehesten landen nicht reagiert zu haben da doch nebenan...?

Gruß Mirjam



« Letzte Änderung: 05.06.07, 11:23 von Mirjam »
Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!

Offline frankenpower41

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #57 am: 05.06.07, 10:36 »
Hallo Elli

Ich würde auch erst mal abwarten, was Dein Bruder eigentlich will.
Er bekommt sicher mehr mit als Du und Deine anderen Geschwister. (Das ist bei uns mit SM genauso).  Vielleicht gehts ja nur um Putzhilfe oder andere Unterstützung.
Es kann ja gut möglich sein, dass da manches nicht mehr so gut von Deiner Mutter erledigt wird, auch wenn sie das selbst nicht wahrnimmt (oder wahrhaben will)
Es kann ja auchsein dass er einfach Angst hat wenn sie mit dem Rad unterwegs ist. Die Kinder in der Nähe sind dann die Bösen, weil sie Mutter drauf ansprechen, dass sie manches vielleicht lassen soll.  Ich find es gut, wenn er Euch mit zu Rate zieht.

Gleich ins Altersheim geben ist doch schon ein ziemlich weitreichender Schritt der normalerweise nicht am Anfang steht.

Marianne

Offline ELLI47

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #58 am: 05.06.07, 14:07 »
Hallo
Mit manchem was hier geschrieben wird,habt ihr nicht ganz unrecht.
Zum Beispiel mit dem Fahrrad fahren,deshalb hab ich ihr ja schon so oft angeboten einmal die Woche mit ihr Einkaufen zu fahren.Sie lässt  sich aber nicht nicht drauf ein.Ich habe am meisten Angst vor dem Stress,wenn sie es mit bekommt,das wir etwas über ihren Kopf hinweg beschliessen wollen.
Ein Beispiel:Meine Mutter wohnt in einem Einfamilienhaus und schläft oben .Unten hat sie ein Wohn-+Esszimmer.Wir haben gesagt,sie könnte ja unten schlafen,damit sie die steile Treppe nicht hoch muß und damit sie nicht die Treppe runter fällt.Was da von meiner Mutter kam war z.B.
Solange ich den Kopf noch oben drauf hab bestimme ich was gemacht wird und vieles mehr.
Es sind so viele Sachen die wir ihr schon vorgeschlagen haben um ihr irgendwas zu erleichtern,sie will es einfach nicht.
Des halb denke ich, es muß halt so vorlang,wenn ihr wißt was ich meine.
  Elli
Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
    
        Elli

Offline maggie

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Re: Wenn die Kinder über die Mutter bestimmen wollen
« Antwort #59 am: 05.06.07, 14:22 »
elli - ich denke ich kenne das - s.o. - meine mutter...

eine meiner schwestern hat mal zu ihr gesagt - früher hast du uns gesagt was wir tun müssen - heute ist es jetzt eben umgekehrt...

na - ja - die antwort.... - zum glück liess sich meine schwester damit nicht beleidigen...!!!
liebi grüess   und
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margrith  us der schwiiz