Autor Thema: Wenn die Eltern älter werden  (Gelesen 77560 mal)

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Offline Margret

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #150 am: 27.01.13, 13:48 »
Hallo Mary,

du wirst lachen,  aber mein Mann und ich (beide noch keine 50),  wir reden oft und viel über unsere vermutliche Zukunft, bis hin zum Alter.  
Wie wir leben möchten,  was wir ersehnen und erhoffen,  was wir befürchten und vermuten.    
Ich möchte das hier aber nicht öffentlich schreiben.   Ggf. aber gerne per PM.

Ja,  wir denken oft daran,  wie wir unseren Eltern gut gerecht werden,  ob wir es schaffen in jeder Beziehung     und wie es wohl bei uns im Alter mal sein wird.
Und was uns  "vorbeugend" gefällt daran und was nicht. Uns ist bewusst,  dass wir dann die nächsten Alten sind.

Ich kenne im Moment eigentlich nur zwei Bekannte (bzw. drei:  eines ist ein Ehepaar),  die sich absolut konkret mit dem Thema befassten (eine ist 68,  das Ehepaar ist ca. 85) und dann auch logische Entscheidungen trafen und diese durchzogen.  
Alle anderen älteren Leute, mit denen ich in näherem Kontakt stehe,  schieben das Thema weg  obwohl Regelungs-  und Gesprächsbedarf wäre  oder es zumindest den Angehörigen eine große Hilfe wäre,  den klaren Wunsch und Willen sicher zu kennen (nicht nur zu vermuten).

Das Ehepaar siedelte ins betreute Wohnen um und löste sehenden Auges ein riesiges Haus und den Hausstand auf;  dafür haben sie meine Hochachtung,  dass sie sich da durchgearbeitet haben).  
Die verwitwete Frau mit 68  gab auch ihr überaltertes großes Haus ab, das in keinem so guten Zustand war und sie überforderte vom Unterhalt her.     Sie baute sich ein neues sehr günstiges Minihäuschen.  Da plante sie  zwei Schlafzimmer, jeweils mit Bad.  
Und alles ebenerdig und praktisch.   Im Moment hat sie sehr oft Übernachtungsgäste, die das zweite Zimmer kriegen.
Langfristig denkt sie,  dass vielleicht jemand da sein muss, der sie betreut und sein eigenes Zimmer und Bad haben soll.  
Auch sie hat bei vollem Bewusstsein ihre jahrzehntelangen Schätze gesichtet und  verteilt und das  entsorgt, was nicht mit ins neue Haus konnte.   Auch bei ihr bewunderte ich ihren Entschluss und die Umsetzung sehr.  
Man durchlebt dabei sein ganzes Leben noch einmal und dem stellt sich nicht jeder.

Wir haben das Gefühl,  es ist gut, wenn im Alter keine Abhängigkeiten da sind von Menschen aus der Familie.
Habe viel Trauriges damit erlebt und dabei gesehen.

Konkret wissen wir auch noch nicht, wie wir es für uns gestalten,  aber  es erscheint mir unklug,  so Dinge wie Wohnrechte,  Pflegeverpflichtungen usw. einzubauen,  da diese  doch leicht zu Überforderung und Unmut führen können und eben von der Dauer und Intensität her nicht berechenbar sind.

Mir ist sehr wohl bewusst,  dass die Gestaltung des Alters auch ein Thema der finanziellen Lage ist.
Und  gesamt betrachtet auch ein Probelm des Arbeitsmarktes und der Gesellschaft (ob sich jemand mit  alten Menschen beschäftigen mag).

Margret
« Letzte Änderung: 27.01.13, 19:29 von Margret »

Offline maggie

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #151 am: 27.01.13, 14:39 »

Die verwitwete Frau mit 68  gab auch ihr überaltertes großes Haus ab, das in keinem so guten Zustand war war und sie überforderte vom Unterhalt her.     Sie baute sich ein neues sehr günstiges Minihäuschen.  Da plante sie  zwei Schlafzimmer, jeweils mit Bad.  Und alles ebenerdig und praktisch. Im Moment hat sie sehr oft Übernachtungsgäste, die das zweite Zimmer kriegen.
Langfristig denkt sie,  dass vielleicht jemand da sein muss, der sie betreut und sein eigenes Zimmer und Bad haben soll.  
Auch sie hat bei vollem Bewusstsein ihre jahrzehntelangen Schätze gesichtet und  verteilt und das  entsorgt, was nicht mit ins neue Haus konnte.   Auch bei ihr bewunderte ich ihren Entschluss und die Umsetzung sehr.  
Man durchlebt dabei sein ganzes Leben noch einmal und dem stellt sich nicht jeder.

Margret

liebe margret,
diesen schritt haben wir bereits das 1. mal hinter uns - auch wir mussten uns von vielem trennen was uns lieb war (vor allem ich !!), wir sind vom betriebshaus ins stöckli gezogen - gut wir haben auch hier noch sehr viel platz - aber einiges musste ich doch zurücklassen -
meine fam. findet zwar ich horte zuviel, aber damals konnte ich ohne grosse probleme vieles stehen lassen - gut, ich musste es nicht selbst entsorgen - was ich nicht mehr wollte hat junior entsorgt -
und so wird es uns nochmals gehen, hoffentlich - denn ich denke nicht dass ich für "immer" hier auf dem hof bleibe - 2 km vom dorf - ich hoffe wir können uns noch eine wohnung oder häuschen  im dorf mieten/kaufen, um nicht - wie bereits geschrieben - auf dem einödhof zu versauern !!!

im schlimmsten fall wird es dann eben direkt das altersheim sein (das z.g. auch eine sehr gute pflegeabteilung hat !) - gut bei uns in der schweiz müssen die kinder nur zuzahlen wenn sie sehr viel einkommen und/oder vermögen haben (jetzt noch) - vorher muss bei uns die gemeinde zuzahlen
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline mary

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #152 am: 27.01.13, 17:13 »
Wie unser Alter einmal sein wird, wissen wir nicht. Meine Vermutung, dass wir von den coctailschlürfenden "bildschönen Alten" Welten entfernt sein werden. In ein paar Fernsehbeiträgen waren Modelle zu sehen- Männer fliegen nach Thailand und werden dort von einer jungen Frau gut versorgt, vielleicht kommt die Zeit, wo alte Menschen der Globalisierung geschuldet in den Ländern gepflegt werden, wo Stundenlöhne sehr viel billiger sind.
Denn wir wissen nicht, ob in 10 oder 20 Jahren noch immer sehr viele Frauen aus Rumänien usw. bereit sein werden, die Arbeit zu machen, die bei uns nicht sehr viel zählt, nicht gut bezahlt ist.
Ich hab neulich im Radio gehört, wie hoch der Prozentsatz der Menschen ist, die sich einen Heimplatz aus ihren eigenen Mitteln gar nicht mehr leisten können. Kommt dann die Pflege 1. Klasse für die mit viel Geld und für die anderen mit weniger Mitteln?

2 mal bauen, einmal für die Familie und dann nochmals fürs Alter?
In Anbetracht der derzeitigen Zinsen, der darbenden Lebensversicherungen werden viele Planungen für ein sorgenfreies Alter etwas erschwert.
Gäbe noch einiges, was ich sehe und das was ich sehe, macht mich manchmal sehr traurig.
Ein netten Kommentar aus dem Bistumsblatt hab ich ausgeschnitten- die Überschrift "Wir sind doch keine kleinen KInder" in der ältere Menschen im Altersheim darüber klagen - teilweise wie Kleinkinder bespasst zu werden. Besonders die Leute um die 80 hatten in ihrer Jugend wenig zu lachen, haben dieses Land aufgebaut und jetzt?
Sicher können wir klagen, dass unsere Eltern sich nicht dem Alter stellen wollen, aber hat in der langen Zeit der Jugendkultur nicht das Alter fast keinen Platz mehr. Alt sein will niemand.
So gesehen kann ich Claras Beiträge sehr gut verstehen, wir - eine ganze Gesellschaft- verschliessen die Augen vor den uns bevorstehenden Herausforderungen.
Wer im Alter niemand mehr hat, der sich um ihn kümmert, ist in keiner guten Position, ich kann verstehen, warum oft der Kanarienvogel, die Katze, der kleine Hund die immer mehr um sich greifende Einsamkeit zum Teil auffängt und welche Kathastrope der Tod des geliebten Tieres auslösen kann.
Der Titel- wenn die Eltern älter werden- beinhaltet, dass das auch wir als nächste Generation sein werden.

Offline sonny

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #153 am: 27.01.13, 18:29 »
Hallo Mary,

mein SV mit seiner Demenz, wird aber wieder wie ein Kind.
Wir können ihn nicht allein lassen, isst mit den Fingern, braucht Windeln, sitzt im Rollstuhl...

Wenn ein Mensch, der sein ganzes Leben fleißig war, so dann endet, das tut weh mit anzusehen!!!!!  :'(

Mein Neffe hat geheiratet, da hat meine Schwägerin so treffend angemerkt ,
früher hat man die Kinder im Kinderwagen umeinander geschoben, jetzt die Senioren!!!!

Liebe Grüße
sonny

Es gibt nur eine Medizin gegen große Sorgen:
Kleine Freuden.

Offline Maja

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #154 am: 27.01.13, 21:07 »
Habe einen Beitrag inm Fernsehen gesehen, nur ganz kurz allerdings. Da ging es drum dass Senioren in Ungarn in einer WG leben mit einem Betreuer, weil hier in unserem Land das Geld nicht reicht für die Pflege.

Offline Steinbock

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #155 am: 29.01.13, 19:10 »
Habe einen Beitrag inm Fernsehen gesehen, nur ganz kurz allerdings. Da ging es drum dass Senioren in Ungarn in einer WG leben mit einem Betreuer, weil hier in unserem Land das Geld nicht reicht für die Pflege.

War dann der Betreuer ein Ungar? Mit Betreuer ist dann wohl ein Pfleger gemeint?
Sind in Ungarn die Lebenshaltungskosten nennenswert günstiger als bei uns?

Elisabeth
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Offline gina67

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #156 am: 29.01.13, 19:32 »
Hallo
ich habe den Beitrag auch nur teilweise gesehen.
Hier ist der Link dazu:

http://www.wohnen-im-alter.de/altenheim-pflegeheim-senioren-wg-ettenhuber-lovas-ungarn-24350.html


an die Mods:
wenn der Link unerlaubte Werbung ist, bitte entfernen.

LG Gina


Offline LunaR

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #157 am: 29.01.13, 20:57 »
Hallo,

ich stelle es mir schrecklich vor, im Alter in einem fremden Land von Menschen betreut/gepflegt zu werden, denen ich meine Anliegen sprachlich nicht vermitteln kann.

LG
Luna
Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.

Ein lieber Gruß Luna


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Offline Margret

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #158 am: 29.01.13, 21:17 »
Im Text steht  "er kommt aus Deutschland und kümmert sich um die Belange...".
Die Pflege- und Versorgungskräfte  werden ziemlich sicher nicht aus Deutschland kommen.

Von unserem Ort ist ein noch sehr fittes Ehepaar aus demselben Grund nach Thailand gezogen.  Genaueres weiß ich aber nicht, wie sie dort wohnen.

Wenn sich jemand freiwillig und in vollem Bewusstsein dafür entscheidet, ist es in Ordnung (mein Ding wärs aber nicht, denk ich).
Gerade wenn eine Schwäche für Reisen in dieses Land da ist, kann es schon passen.

Jemanden dort hin zu "verschicken" finde ich dagegen  fragwürdig.  Könnte ich mir nicht vorstellen. 
V.a. nicht jemand, der vorher nie groß  im Ausland war.

Margret

Offline maggie

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #159 am: 29.01.13, 22:09 »
ich habe vor längerer zeit mal einen bericht aus spanien gesehen - die senioren lebten schon viele jahre (z.t.) dort, fanden es aber nicht für nötig die sprache zu lernen da sie ja in siedlungen mit fast nur deutschen/schweizern wohnten ...
dann mussten sie ins heim - na ja - und da ging das geklöne los - die sollen sich mal anstrengen (das pflegepersonal und die ärzte) und deutsch lernen, wir haben ihnen immerhin viel geld gebracht ....

nun es hiess dann dass einige von ihnen im hohen alter wieder zurück nach deuschland und der schweiz gingen, da sie sich nicht mehr wohlfühlten -
ich fand - selbst schuld !!!!
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margrith  us der schwiiz

Offline frankenpower41

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #160 am: 30.01.13, 09:13 »
Hallo

für mich und auch für niemanden in meinem Umfeld käme freiwillig sowas in Frage.
Sicher ist es finanziell günstiger, aber allein das Abbrechen aller sozialen Kontakte find ich ja schon mal schlimm.
Sicher gerät man auch hier im Altenheim oft in Vergessenheit, aber es ist doch wohl anders wenn Kinder sich vielleicht  nur alle
3 Wochen mal blicken lassen, oder jedes Mal um die halbe Welt (Thailand) fliegen müssen. Nachbarn oder Freunde haben ja dann nicht mal die Möglichkeit zu Besuchen.
So ein Bericht war vor einiger Zeit mal im Fernsehen.

Marianne
« Letzte Änderung: 09.11.14, 12:28 von frankenpower41 »

Offline mara51

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #161 am: 30.01.13, 10:32 »
hallo,

wir haben keine Eltern mehr zum pflegen, aber wir sind ja nun auch in dem Alter, wo wir jeden Tag pflege- od. hilfebedürftig werden können.
Bei pflegebedürftigkeit bleibt uns auch nur das Altersheim, aber nicht im Ausland.
 Brauchen wir nur im Haushalt Hilfe wäre ja auch als Dauergast eine Pension eine Alternative.
Unsere Tochter will uns ja mal pflegen, aber ob sie das dann gesundheitlich kann und es familientechnisch auch geht, steht in den Sternen.
Wir ziehen von vorneweg unsere Kinder nicht als Versorger in Betracht.

Ich bin froh, das ich meinen Vater und meine SM das letzte Stück Weg begleitet habe und sie bei uns einschlafen konnten.
SM ist ja im hohen Alter noch  nach Norddeutschland gezogen. Meine Schwägerinnen haben ihr aber gleich gesagt, das sie sie nicht pflegen würden. Die letzten 1,5 Jahre im Norden hat sie dann beim jüngsten Sohn gewohnt und da ging es ihr auch gut. Sie war dann in Urlaub bei uns und sagte dann:" Ich bin jetzt ein Pflegefall und bleibe bei euch." So schnell ging das, überraschend für uns alle. So war sie nach 10 Jahren wieder im Süden. Wenn sie ein "Ripp" gewesen wäre hätte ich sie aber nicht versorgt. Dann wäre sie ins Altenheim gekommen.
 SV war kurz in Altersheim bevor er starb. Es war aber wirklich ein sehr gutes, war selbst überrascht. Damals konnte ich die Pflege aus gesundheitlichen Gründen und auch Platzmangel nicht übernehmen.SM hat ihn aber jeden Tag besucht und die letzte Nacht war ich bei ihm. Meine Mutter wurde 8 Jahre zu Hause vom Vater versorgt und ist dann im KH gestorben.

Mal sehen wie unser Weg verläuft.

lg mara

Jeder der sich die Fähigkeit erhält,
schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
F. Kafka

Offline Conchita

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #162 am: 30.01.13, 11:17 »
Ich habe ja bereits die Grosseltern von meinem Mann gepflegt, Grossmutter bis zu Tod, Grossvater musste leider ins Altersheim. Er starb kürzlich. Es ist eine harte Zeit jemanden zu pflegen, zu sehen wie sie jeden Tag weniger werden, bis zum bitteren Ende :-[. Hilfe von Schwiegervater und seinen Geschwistern war leider nicht sehr gross. Wollte ich mal "frei" gabs gleich ein Theater und Rundtelefeons. Aber egal das ist vorbei, spätestens an der Beerdigung waren dann alle zur Stelle!!

Ich habe es gerne gemacht, die beiden haben viel gearbeitet und uns und dem Hof viel Gutes getan, auch finanziell, da mein SV kein Held war im Umgang mit dem Geld. Sie haben ihm immer wieder aus dem gröbsten raus geholfen. Manchmal ging es aber dann doch fast über meine Kräfte, vorallem als ich dann auch noch bei ihnen übernachtete und so kaum abschalten konnte.

Trotz all dem habe ich keine Angst, auch wenn meine Eltern jetzt das Pensionsalter erreicht haben, ich werde für sie da sein, egal was passiert. Sie wohnen nicht bei mir, sondern bei meinen Geschwistern im nächsten Dorf, also in der Nähe.


Offline Margret

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #163 am: 31.05.13, 20:03 »
Weiter oben (im Januar 13) hatten wir schon  mal das Thema  "Pflege im Ausland".

Gerade kam im Fernsehen  ein Programmhinweis:

heute abend, 21.00 Uhr auf NDR   "Zur Pflege nach Polen".

Margret

Offline frankenpower41

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Re: Wenn die Eltern älter werden
« Antwort #164 am: 30.07.13, 12:33 »
Hallo

Jetzt musste ich fast schmunzeln.
Mein Vater (fast 75 und wohnt über 15 km weg) hilft uns oft noch aus.  Das ist auch so einer, der sich hauptsächlich über Arbeit definiert.
Jetzt erzählt meine Mutter, dass er gestern vom Roller gestürzt ist und hat sich Rippen geprellt.
Schuld sind (indirekt) wir.  Hätten wir ihn bei uns grubbern lassen, dann hätte er nicht vor Langeweile um die Felder fahren müssen, wäre nicht in Rinne gefahren und gestürzt.
Da muss man erst mal drauf kommen.  ER geht schon viel weg und trifft sich mit Bekannten, aber er braucht halt die Bestätigung noch gebraucht zu werden. 

LG Marianne