Autor Thema: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*  (Gelesen 20885 mal)

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Offline ErikaTopic starter

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Die Zeiten ändern sich und ich könnte es mir manchmal sogar wieder vorstellen *nur* noch zu Hause zu bleiben. Den Job sausen lassen heisst ab 40 leider auch, kaum noch einmal einsteigen zu können  :-\

Nach 15-jähriger Berufstätigkeit geht mir ab und zu die Lust an der Büroarbeit verloren. Es bleibt zu Hause immer mehr Arbeit liegen, vieles läuft in Hetze ab - oder überhaupt nicht.

Gibt es in unserem Forum *Aussteiger*  8)

Hat es euch hinterher leid getan, was vermisst ihr? Wie seid ihr nach längerer Berufstätigkeit mit Bauernhof-rund-um-die-Uhr zurecht gekommen?

Offline geli.G

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #1 am: 20.01.07, 20:45 »
Hallo Erika,

ich muss sagen, dass du mich jetzt total überraschst. Ich hab mir immer gedacht, dass du ohne dein Büro gar nicht sein kannst..... ;)

Ich kann dir aber auch nix dazu sagen....bin schon vor 15 Jahren "ausgestiegen" und hab mit Hof, vier Kindern und zwei Fewos genug um die Ohren.... ;D
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline Sasa

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #2 am: 20.01.07, 21:24 »
Ich bin ja jetzt seit fast 9 Jahren Vollzeit-Mama. Ab und an nehme ich in der Sommerzeit einen Aushilfsjob als Reinigungskraft für Ferienwohnungen an ( ist immer ein nettes Zubrot, die Kolleginnen sind in Ordnung, und da das nur ein Tag in der Woche ist ( außer bei Notfällen) läßt sich das gut vereinbaren.

Also, eigentlich bereue ich nichts. Meinen alten Bürojob hatte ich "über", und mit jetzt 3 Kindern und dem ganzen "Handgepäck" bin ich auch ausgelastet. Ich bin gerne zu Hause- auch weil ich eben weniger Streß habe als vorher. Außerdem mache ich mehrere Sachen ehrenamtlich, die mir wichtig sind- dazu hätte ich, mit einem "ordentlichen" Beruf, keine Zeit.

Manchmal denke ich aber auch: Was wird später mal? Du bist jetzt 37 , wirst Du nochmal in den Beruf zurück können, wenn Du willst? Und dann habe ich auch noch eine Schwester, die eine echte Karrierefrau ist. Die Gute ist allerdings 11 Jahre jünger als ich und tönt immer: Heiraten? Mich abhängig machen? Kinder? Niemals! Ist doch so viel besser- Anerkennung im Beruf, immer eigenes Geld, tun und lassen was man will...Das schüchtert mich oft ein- Bin ich vielleicht in eine "blöde Falle" getappt, ohne es zu merken, und alle lachen über mich, weil ich so blöd bin?? Naja, und dann diese "ich kriege alles super mit links unter einen Hut"-Mamis. Kinder, einen Super-Job, einen Mann, einen blitzblanken Haushalt und sie selber wie aus dem Ei gepellt- immer. Ich könne hier einen Handstand verantstalten, das würde nie funktionieren, so würde es hier nie laufen. Wenn ich mal drei Tage am Stück arbeiten muß- kommt etwa einmal pro Saison vor- sind zwar die Kinder beaufsichtigt, wurden auch verpflegt, aber sonst herrscht das Chaos! Und dann denke ich manchmal auch- irgendwie habe ich mich meinem Kerl fast ausgeliefert- was soll denn werden, wenn er mich mal gegen ein "jüngeres Modell" austauscht?
Solche Gedanken schiebe ich dann immer schnell weg- sind immer nur so kleine Tiefs. Mir fehlt da wohl Selbstbewußtsein. Und Anerkennung vielleicht auch- kommt ja schließlich keiner, und sagt:" Meine Güte, was hast Du die Fenster schön geputzt?"
Mein Mann hat neulich ein Gedicht im Internet aufgestöbert, das habe ich mir in Folie in meiner Waschküche an die Wand geklebt ( das ist der einzige Ort im Haus, an dem ich rauche, und wenn ich gefrustet bin, m u  s  s   ich rauchen!) Hier ist es:

                                  Nur Hausfrau

"Ohne Beruf", so stand es im Pass,
mir wurden fast die Augen naß.
"Ohne Beruf" stand dort zu lesen,
dabei ist sie doch das nützlichste Wesen.

Gattin, Mutter, Hausfrau sein,
schließt das nicht alle Berufe ein?
Köchin von allen Lieblingsspeisen,
Packer, wenn es geht auf Reisen,
Chirurg, wenn ein Dorn sich im Finger zersplittert,
Schiedsmann bei Kämpfen, erbost und erbittert.
Färber von alten Mänteln und Röcken,
Finanzgenie, wenn sich der Beutel soll strecken.

Computer, der schier soll alles wissen,
Flickfrau, wenn Hosen und Strümpfe zerrissen.
Psychologin bei längeren Teenagerkrisen
Märchenerzählerin ohne Ermüden
Politikerin, zuständig für Außenpolitik und Hausfrieden.

Puppendoktor, Dekorateur, Konditor, Friseur

Unzählige Titel könnt ich noch sagen,
doch soll sich der Drucker nicht länger plagen
mit Frauen, die Gott zum Sorgen erschuf
und das nennt der Mensch nun         

                                         "Ohne Beruf"


Vielleicht ein bißchen zu zuckerig, aber bei Frustattacken sehr wirksam.....



















« Letzte Änderung: 20.01.07, 22:25 von Sasa »

Offline klara

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #3 am: 20.01.07, 21:58 »
@ Sasa,
das Gedicht ist doch zu treffend,
hab´s mir gleich abgespeichert.
Klara
Carpe diem,nutze den Tag

Offline Sasa

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #4 am: 20.01.07, 22:27 »
So, die Textzeile, die sich ans Ende des Postings verirrt hatte ( wie kam die da bloß hin?) habe ich mal gelöscht.

Offline efi

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #5 am: 20.01.07, 23:21 »
das gedicht auch zu finden unter ,,meine liebsten gedichte" seite 5
LG  Efi

Offline efi

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #6 am: 20.01.07, 23:24 »
uups ich meine natürlich eure liebsten gedichte in humor und besinnliches
LG  Efi

Offline Sasa

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #7 am: 20.01.07, 23:44 »
Na, da weiß ich  wenigstens wo Göga gestöbert hat ;D

Werde ihn ordentlich beuteln, efi, er hätte zumindest anfragen können, ob er sich mit fremden Federn schmücken darf....

Der, wenn er nach Hause kommt! Er ist nämlich mit der Feuerwehr feiern, da haben wir immer "biblische Zeiten"- erst Adventszeit (Alles wartet auf die Erscheinung bzw. Anruf des Herrn ( seitdem er mal auf fremder Leute Sofa wach wurde-mittags!- möchte er abgeholt werden)und anschließend die Ostergeschichte ( restliche Nacht und tagsüber die Leidensgeschichte Christi, abends die Auferstehung von den Toten)

Grüße

Sasa
« Letzte Änderung: 20.01.07, 23:53 von Sasa »

Offline ErikaTopic starter

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #8 am: 21.01.07, 09:28 »
Es ist ja nicht so, dass ich jetzt sofort aufhören würde. Aber den Gedanken dazu hätte ich im Moment schon mal des öfteren. Bin gesundheitlich angeschlagen und es dauert immer länger wieder ordentlich auf die Beine zu kommen.

Die Arbeit auf dem Hof wird nicht weniger und bleibt Haupteinnahmequelle. Es bleibt halt viel zu viel liegen und außen stehen im Sommer große Renovierungsarbeiten an. Für eine Arbeitskraft alleine plus Hofarbeit, plus Ernte gar nicht zu schaffen. Der Einsatz von Fachbetrieben für etliche Quadratmeter Fachwerkstreichen und Fenster ist kaum noch bezahlbar.

Sechs Wochen an einem Stück nur zu Hause, dass würde heißen, endlich alle Ecken wieder aufarbeiten können. Mit Sicherheit hält das nicht lange an und im Büro wäre so eine Abwesenheit gar nicht möglich. Mal sehen...

Möglich wäre eventuell eine Arbeitszeitänderung, weniger Tage die Woche, dafür an den bleibenden Tagen mehr Stunden über ein paar Wochen hinweg. Ergibt einen Tag mehr für zu Hause.

Vorstellen könnte ich mir, dass mir nach wenigen Wochen *nur* zu Hause die Decke ziemlich schnell auf den Kopf fällt  ;D

 

Offline Luetten

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #9 am: 21.01.07, 10:31 »
hallo erika, 18 jahre ist es her das ich ausgestiegen bin, damals haben mich alle für verrückt gehalten, ich aus der stadt, super job, motorrad, landesliga fußball, mein prof. hat gelacht als er mitbekommen hat das ich einen landwirt zum freund hatte und sagte "alle aber nicht du" du brauchst deine freiheit und was soll ich sagen ich würde es sofort wieder tun :D. Natürlich gibt es auch bei uns höhen und tiefen aber wir haben beide an uns gefeilt und ich würde ihn sofort wieder heiraten und über den Beruf als Nur-Hausfrau möchte ich mich auch nicht beklagen außer das ich manchmal das gefühl habe andere schaffen mehr als ich ;)
LG Petra
Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!

brit

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #10 am: 21.01.07, 10:35 »
erika, ich versteh dich total..
hab im moment ähnliches problem :)

hab auch noch keine lösung. ::)

Offline Freya

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #11 am: 21.01.07, 12:31 »
Hallo Erika,

wie haben hier ja auch ein schönes Thema Vereinbarkeit Familie und Beruf

Da gibt es 43 interessante Beiträge, die Dich vielleicht auf Ideen bringen.

Ich kann Dir nur sagen, dass mir mein Job am Flughafen manchmal so zum Hals raus hängt, wie nur was. Aber ich habe die 16 Stunden in der Woche auf 3 Nachmittage verteilt und das ist für mich optimal. Da kann ich vormittags immer noch einiges erledigen oder auch im Stall noch was machen, wenn mein Mann z.B. Reparturen machen muss und wir müssen Tiere umstallen, was er eben alleine nicht kann. Ich bin sogar froh, wenn wir das morgens noch machen können, sonst konzentriert sich so was ( schon noch genug) alles auf die arbeitsfreien Tage. Wenn wir Heu haben oder Silieren, dann kann ich meine Arbeitstage tauschen oder verschieben.

Meine einzige Motivation ist die, dass ich mal wieder hier weg bin ein paar Stunden und nicht nur zum Einkaufen.
Da hat man mich früher auch des Öftereren gefragt, wo ich denn so lange gewesen wäre ???

Und wenn ich "nur" noch Hausfrau wäre ??? Dann hätte ich sicher saubere Fenster und der Stall würde öfter geweißelt und einiges mehr. Aber wäre ich zufriedener ??? Hätte ich mehr Geld, weil ich vielleicht zu Hause mehr arbeiten würde ??? Ich für meinen Teil habe sowieso keine Wahl. Ich bin zu alt um mir jemals im Leben einen anderen Job suchen zu können. Bei der Firma bin ich jetzt 19 Jahre, habe Anrecht auf Betriebsrente und bin schon lange unkündbar. Dass ich aber nie mehr Gehaltserhöhung bekomme ( außer tarifliche ) und Arbeiten mache, die nicht unbedingt zu den Beliebtesten gehören, das steht auf einem anderen Blatt. Meinen Fähigkeiten entsprechend können sie mich nicht mehr einsetzen, da müßte ich Volllzeit arbeiten und evtl. sogar in den Außendienst. Fazit - so lange meine SM kocht, wenn ich nicht da bin und es mir nicht zuviel wird mit der Arbeit, wenn ich zu Hause bin und ich mich einigermaßen in dem Chaos zurecht finde und es beherrsche, so lange gehe ich noch arbeiten..... denn wer sollte sich sonst freuen, wenn ich nach einer Woche Urlaub wieder da bin ??? .... nur die Arbeitskollegen ;)

Und dann gibt es noch einen anderen Grund .- die Gesundheit meines Mannes. Sollte es mal eintreten, dass er arbeitsunfähig wird, dann könnte ich wieder Vollzeit arbeiten gehen und wir könnten davon leben, wenn wir alles andere verpachten und mit der LW aufhören müßten so lange unser Sohn noch zu klein ist ( wenn er überhaupt weiterhin Interesse hat an dem Hof ) ....
« Letzte Änderung: 21.01.07, 12:34 von Freya »
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Offline ErikaTopic starter

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #12 am: 21.01.07, 17:51 »
Hallo Freya,

tja, diesen manchmal *Null-Bock* aufs Büro, den habe ich in letzter Zeit immer häufiger.

Bei uns gibt es hier zu Hause ja nun gar keine Hilfe mehr. Wenn Tochter aus der Grundschule kommt, sie ist 3x die Woche früher als ich, dann setzt sie sich vor die Glotze und ist anschließend kaum noch für Schularbeiten zu aktivieren  :'(  Sie soll ja ihre Pause haben, findet dann aber oft keinen Anfang mehr.

Ab dem neuen Schuljahr hat sie Pech, da bin ich regelmäßig vor ihr zu Hause, weil sie einfach mehr Stunden hat  ;)

Ich schaffe es im Moment nicht so gut, über mein Chaos zu steigen und ich habe es mal besser ertragen. Bin auch zur Zeit nicht mehr so bereit, dafür die Sonntage zu opfern  ;) Gleichzeitig hat mich eine dickere Grippe irgendwie um Wochen nach hinten geworfen und die Zeit zum aufarbeiten fehlt mir einfach.

Ich zahle ja auch wieder in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Habe letzte Woche auf der Seite der Alterskasse einige Rentenberechnungen gesehen  :'( :'( :'(

Je länger ich nachdenke, desto weiter trenne ich mich von dem Gedanken alles aufzugeben. Aber fürs Haus müssen einfach ein paar neue Abläufe her, meine Organisation schleift und quietscht und geht total aus den Fugen  8)

Offline Sasa

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #13 am: 21.01.07, 18:14 »
Die perfekte Lösung, die für alle paßt, gibt es sowieso nicht. Erika, ich hatte beim Durchlesen Deines letzten Postings so ein Gefühl von "Alles-wird-mir - zuviel". Dann noch die Grippe obendrauf- wenn man krank war, braucht es seine Zeit, bis man wieder topfit ist. Nur man (bzw. eher frau ) sieht das ja oft nicht so ein. Kaum das man sich aus dem Bett erheben kann, schnell eine Tablette eingeworfen und den Rückstand aufgearbeitet..

Wie ist es denn, wenn Du Urlaub hast- ich meine, längere Zeit am Stück? Freust Du Dich darauf, wieder arbeiten zu gehen oder graust es Dir?

Freya, Du hast schon recht, es ist immer gut, "eine sichere Bank" im Hintergrund zu haben. Ich denke, hätte ich damals die Möglichkeit einer Arbeitszeitverkürzung gehabt, wäre ich nach dem Erziehungsurlaub auch wieder eingestiegen. Aber da gab es nur "Entweder-oder", und dieses Gesetz auf Recht auf Teilzeit-Arbeit gabs noch nicht ( oder ich hatte es noch nicht mitbekommen). Aber ich wäre mit Fahrzeiten jeden Tag von 5.30 bis 18.00 Uhr aus dem Haus gewesen. Als die Große klein war, habe ich das zwar auch gemacht, weil es finanziell nicht anders ging. Aber bei der Zweiten wollte ich das wirklich nicht mehr- auch, weil es mir schwer fiel, daß mein Kind mehr Omas Kind als meins war ( sie war 18 Monate, als ich wieder anfing, voll zu arbeiten).

Ach ja, und unmotivierte Grundschüler kenne ich auch- dies scheint ein allgemeines Problem zu sein, eine allgemeine Mütterklage. Wenn Du sie mittags an der Tür in Empfang nimmst, und es schaffst, sie von der Glotze fernzuhalten, wird sie nicht unbedingt mit mehr Elan an die Hausaufgaben gehen. Unsere Kleine ist nämlich auch so eine- sie ist völlig entnervt, wenn sie von der Schule kommt. Entweder sie schaltet (illegalerweise) den Fernseher ein, oder, falls Mama ihr während der gesamten Mittagszeit auf den Hacken sitzt, quakt sie durch die Gegend ...Die Mittlere dagegen ist eine, die nach Hause kommt, sich gleich an die Hausaufgaben macht und oft noch vor dem Essen fertig ist- bei ihr lautet das Motto: "Je eher dabei, desto eher davon". Scheint eher eine Typfrage zu sein, als daß es davon abhängt, ob Mama nun mittags zu Hause ist oder nicht..Allerdings kann ich mir gut vorstellen, daß es "ganz prima" ist, wenn man nach Hause hetzt, Tochter vor der Glotze findet, schnell das Essen macht und während man selber eigentlich eine Pause bräuchte, sich mit der nörgelnden Prinzessin rumplagt >:(

Offline ErikaTopic starter

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Re: Ausstieg aus dem Berufsleben - *Nur-Hausfrau*
« Antwort #14 am: 22.01.07, 07:46 »
Hallo Sasa,

Du hast wohl bei uns Mäuschen gespielt  ;D ;D

Bei Töchterchen muss ich irgendwie anders anpacken und hab`s auch schon getan. Sie geht nicht eher zu ihren Verabredungen, bevor die Hausaufgaben fertig sind. Wenn sie zu lange trödelt, lohnt es sich nicht mehr, für 2 Stunden Spielzeit noch gross durch die Gegend zu fahren. DAS geht ja auch von meiner Zeit ab.

Der Wiederanfang nach einem längeren Urlaub ist wohl nie so einfach. Aber nach einer Woche ist man schnell wieder drin in der Arbeit. Fährt man nicht weg in den Urlaub, wird die Zeit allerdings mal schnell fürs Aufarbeiten genutzt. Das geht wohl vielen so  ::)  ;)

Grippe ist einigermaßen überstanden und nun muss ich sehen, dass ich die zwei Tage, die mir für meinen Haushalt bleiben, richtig nutzen kann. Sonst muss mal wieder ein Wochenende herhalten  :-\