Autor Thema: Schmalzgebäck und Ausgebackenes  (Gelesen 38780 mal)

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Gitte

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Schmalzgebäck und Ausgebackenes
« am: 22.11.02, 12:39 »
Hallo zusammen,
ich wäre dankbar für einige Rezepte für Schmalzgebäck. Backt das noch jemand von euch?  
Danke im Voraus!
Lieben Gruß
Gitte

Offline Kuerbisanna

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #1 am: 22.11.02, 13:07 »
Hallo Gitte !
hab eins von aber selber noch nie ausprobiert

SCHMALZGEBÄCK

Zutaten:

250 g Butter
250 g Schweineschmalz
500 g Mehl
300 g Zucker
2 Eier
Schale einer unbehandelten Zitrone
1 Schnapsglas Anislikör
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 EL Milch

Alle Zutaten miteinander vermischen. Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Diese im Ofen bei ca. 175 Grad 10 Minuten backen, dann mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und weitere 10 Minuten backen.
 

Liebe Grüße aus NÖ (Österreich) -----ANNA
-----Frauen halten erst den Mund, wenn sie geküßt werden *fg*---

Offline Freya

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #2 am: 24.11.02, 21:50 »
Hallo Gitte,

wenn'st mir g'sagt hätt'st, wo ich das Buch "Kulinarische Streifzüge aus Bayern" finde, dann hätt'st nicht so lang warten müssen  8) ;D 8)

Aber ich habe keine Aufwand gescheut und alles aufgeräumt. Dabei ist auch das Buch mit dem Rezept zum Vorschein gekommen  ;D

Schuchsen oder Schuxen


Gelegentlich wird dieses Rezept mit Schuxen beschrieben, was aber nicht korrekt ist. Denn der Name kommt von "eines Mannes Schuhlänge", so groß also sollen einmal diese Schmalznudeln gewesen sein. In der Landshuter Gegend ißt man sie vom Georgentag, dem 24. April, bis zur Kirchweih am dritten Sonntag im Oktober. Im Voralpengebiet und im Chiemgau serviert man die Schuchsen gerne zum Dreikönigstag.

600 gr. ROGGENMEHL
1/8 ltr. Milch
1 Pr. Salz
4 Eßl. Quark  (meine SM nimmt Buttermilch, aber so "nach Gefühl" )
Butterschmalz zum Ausbacken

Aus der Hälfte des Roggenmehls und der Milch einen Vorteig bereiten, der drei Stunden gehen muß.
Diesem Vorteig den Rest Mehl, Salz und Quark zufügen und zu einem zarten Teig verkneten. Er muß noch einmal 2 Std. gehen. Dann werden dünne, handtellergroße Stücke geformt, etwas in die Länge gerollt und in heißem Butterschmalz goldbraun gebacken. Schuchsen sind sehr locker und müssen innen hohl sein. Sie werden mit Zucker bestreut zum Kaffee gereicht oder natur zu Suppen und Gemüse.

Gutes Gelingen  ;) :D
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Offline Freya

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #3 am: 30.11.02, 13:11 »
Hallo Gitte,
;)
da meine SM grad in der Küche steht und Schuchsen macht für den heutigen Weihnachtsmarkt der kath. Landfrauen, habe ich sie jetzt noch mal genau gefragt.

Wieviel Mehl SIE nimmt, kann sie nicht sagen, aber sie rät bei diesem Rezept zu folgenden Änderungen:

- kein Quark, der Teig ist so schlecht zum Auswallen
- dafür Buttermilch, einen Becher. Wenn der Teig zu fest ist, kann man noch einen Spritzer Milch dazugeben. "Das fühlt man schon", sagt sie.

- für 600 gr. Roggenmehl würde sie 1 Päckchen Hefe nehmen (42 gr) Das langt leicht, sagt sie.  :D

- auch braucht der Teig sooo lange nicht zum Gehen.

Sie muß es wissen, sie macht wirklich die besten Schuchsen weit und breit und immer gleich gut  :D
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

moni

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #4 am: 20.01.03, 12:05 »
Bei uns mach´´ ich öfters Stritzl.
Die gibts dann zur Kartoffelsuppe und zum Kaffee.
500g     Mehl
             Salz
 20g     Hefe
200ml    Milch (ungefähr)
    2       Eier
  50g     Zucker
  50g     Butter
250g     Quark

Hefeteig herstellen, gehen lassen.
Teig zu dicker Rolle formen (ca. 6cm Durchmesser)
Stücke abschneiden und zu länglichen Stritzl´n formen.
Nochmal zugedeckt gehen lassen.
Im heißen Fett oder in der Friteuse ausbacken.

Wer will kann auch noch Rosinen in den Teig geben und die fertige Stritzl mit Puderzucker besteuben.

Schmeckt super

Offline Marylu

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #5 am: 24.01.03, 23:29 »
Liebe ania !
Kannst gern mein Faschingskrapfenrezept haben.
1 kg Mehl
1Teel. Salz
1 1/2 Hefe
1/2 Lit. Milch
75 g Zucker
5 Eigelb
100 g Butter
Zitronenschale
4 Eßl. Rum

Hefeteig herstellen , gehen lassen. mit Löffel Teile abstechen und in der Hand zu Kugeln formen (wie Küchle) nochmals gehen lassen, dann in schwimmenden Fett backen.
Tips:
alle Zutaten sollen warm sein, auch der Raum in dem gearbeitet wird muß warm sein.
Faschingskrapfenteig darf nicht zu schwer sein also nicht zuviel Butter und Zucker  verwenden.
Kein Eiweiß verwenden!
Das wichtigste ist das Backen.
Krapfen mit Oberseite nach unten ins Fett geben .
Topf mit Deckel zudecken 4Min. backen lassen.
Deckel wegnehmen Krapfen umdrehn und weitere 4 Min. bei offenem Topf fertigbacken
herausnehmen und auf Abtropfgitter legen.
Ganz wichtig ist, daß das Fett nicht   z u   h e i ß    ist,sonst bäckt es am Krapfen rauf und er bekommt kein weißes Rändchen .
Noch ein Tip von mir .
Ich mach nur ein Fünftel Rezept ,also von 200 g Mehl usw. (ergibt 6 Krapfen). Das kann ich beim Kochen so nebenbei erledigen  und wir haben dann immer frische Krapfen. Wenn ich ganzes Rezept mach werden sie ein paar Tage alt. Eingefroren schmecken sie auch nicht mehr frisch. Hab einen kleinen Topf zum Backen . Bring nur einen Krapfen rein. Beim Kochen nebenbei macht das aber nichts aus und ich brauch nicht so viel Fett.
Ich hoffe ich hab verständlich geschrieben ansonsten frag doch noch mal nach
Gutes Gelingen wünscht
Marylu


Ist ein Wunsch erfüllt , bekommt er augenblicklich Junge .

Marille

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #6 am: 19.05.03, 19:36 »
Mein Lieblingsrezept:
Apfekiache  ( Apfelküchlein )

für den Ausbackteig:
400 g Mehl
1/2 Liter dunkles Bier ( oder Weißbier )
1 Prise Salz
4 Eigelb
4 Eiweiß steifgeschlagen
4 Teel. Öl

zum Ausbacken:
1  1/2 kg Butterschmalz
ca. 10 Äpfel
Zucker und Rum

Äpfel schälen. Kernhaus ausstechen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden ( ca. 1 cm ). Dann in Zucker-Rumgemisch legen.
Mehl und Bier verrühren, nach und nach die Eigelbe unterrühren, Öl und Salz dazu und zum Schluß locker den Eischnee unterheben.
Nun die Apfelringe in den Teig tauchen und gleich ins heiße Fett geben. Goldbraun ausbacken.
Die noch warmen Ringal mit Zimt-Zucker oder Puderzucker bestäuben.

Und weil`s gar so fett war ;) :natürlich danach nu a Schnapserl !!! ;D ;D ;D

Liebe Grüße
Irmi

mantschi

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #7 am: 19.07.03, 16:09 »
Quarkbällchen

5oo g  Mehl
5oo g Quark
   6    Eier
200 g Zucker
   1 EL Rum
1 1/2  P. Backpulver

Aus den Zutaten mache ich einen Rührteig.
Im heißen Butterschmalz werden dann teelöffelgroße Bällchen goldgelb rausgebacken.
Ich finde es ist eine schnelle Variante zu den "Vögeln",die aus einem mittelfesten Hefeteig bestehen.
Meine Kinder mögen sie sehr gerne und dadurch, das sie nicht so groß sind, gibt es auch keine Reste. Sie sind mit einem Biß weg. Eignen sich auch gut zum einfrieren und sind schnell aufgetaut. ;D ;D

Das Rezept ist zur Zeit mein Favorit bei Kindergeburtstagen, Schul- und Kindergartenfesten.

Offline martina-s

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Re:Rezeptsuche
« Antwort #8 am: 28.11.03, 09:51 »
Spritzgebackenes
400 g Mehl
250 g Butter
250 g Zucker
1 Btl. Vanillezucker
5 Eigelb
3 Tropfen Rumaroma
125 g gemahlene Mandeln
Zubereitung:
Butter, Zucker, Vanillezucker schaumig rühren, dann nach und nach Eigelb und Rumaroma hinzufügen.
Zum Schluß Mehl und Mandeln gut unterarbeiten bis der Teig glatt ist. 20 Minuten ruhen lassen.
Backzeit:
E-Herd vorgeheizt  175 Grad C ca 10 - 12 Minuten
Heißluftherd: 150 Grad C ca 8 - 10 Minuten

Liebe Grüße
Martina

Offline mojer

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #9 am: 08.03.04, 23:31 »
Hallo,
hier mein Rezept für
             Schuxen

500g Weizenmehl
500g Roggenmehl
2 Würfel Hefe
etwas Milch und 1 TL Zucker für Vorteig
2TL Salz
ca. 1kg Magerquark (soviel, wie der Teig verträgt)

aus dem Hefeteig kleine Kugeln formen, diese mit dem Nudelholz zu "Schuhsohlen" ausrollen, im Butterschmalz ausbacken.
gruß
mojer

Offline Marina

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #10 am: 04.04.04, 12:54 »
Ich habe ein Superrezept für Schneeballen:

40 Eidotter
14 Eßl. süße Sahne
14 Eßl. Puderzucker
 9 Eßl. 80 %iger Rum
ca. 1kg Mehl

Alles zu einem glatten Teig verarbeiten (er klebt total!)
Etwa eine halbe Stunde stehen lassen (dann klebt er nicht mehr).

50 - 70 g (je nach Eisengröße, ich habe 65 g genommen) ganz dünn auswellen, einradeln und lichtgelb in Biskin ausbacken.

Ergibt ca. 40 - 50 Stück.

Gruß
Marina

Offline Marina

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #11 am: 04.04.04, 12:58 »
Ein Rollenrezept habe ich auch:

2 Eier
1 1/2 Pfund Mehl
1       Pfund Butter
1/4 l süße Sahne
4 Gläschen Schnaps
1 Eßl. Schweinefett.
100 g Zucker

Am Abend zuvor den Teig zubereiten mit 1/4 Pfund Butter und 500 g Mehl. Am nächsten Tag die restliche Butter und das restliche Mehl dazugeben. Fest kneten.
3 x Touren schlagen.
Den Teig nicht zu dick ausrollen.

In Palmin oder Biskin ausbacken.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Rollen besser werden, wenn die ausgerollten Teigflecken etwas ruhen, bevor man sie bäckt.

Die Schneeballenflecken von ober müssen übrings nicht ruhen, sondern können gleich gebacken werden!!

Gutes Gelingen wünscht
Marina

Offline Marylu

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #12 am: 06.04.04, 14:08 »
Liebe Marina vielen Dank für Deine Rezepte.

Kommt in die Schneeballen keine Butter oder ein anderes Fett?

Liebe Grüße Marylu
Ps. Wenn ich Zeit hab werd ich backen und ausprobieren.
Marylu


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Offline Marina

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #13 am: 06.04.04, 15:44 »
Hallo Marylu,

in den Schneeballenteig kommt tatsächlich keinerlei Fett oder Butter. Sie werden aber total mürb und locker.
Viel Spaß beim Backen wünscht

Marina

Offline sonny

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Re:Schmalzgebäck
« Antwort #14 am: 06.04.04, 18:32 »
Hallo Marina,
kommen da wirklich 40 Eidotter rein? ???
Ist sonst nämlich nichts für meinen Cholesterinspiegel!
Schneeballen hab ich schon immer gemocht, mich aber noch nie rangewagt.
Liebe Grüße
sonny

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