Bäuerinnentreff

Neue Energien => Der Landwirt als Energiewirt => Thema gestartet von: reserl am 12.02.02, 14:25

Titel: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: reserl am 12.02.02, 14:25
Hallo!

Der bewusste Umgang mit Strom, Heizenergie und Treibstoff bringt neben der Entlastung der Umwelt auch mehr Geld in die eigene Tasche.  :)

Viele Geräte verbrauchen auch dann Energie, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen. (z.B. Stand-by-Betrieb). Privathaushalte und Büros in Deutschland verbrauchen auf diese Weise rund 20 Milliarden Kilowattstunden (kwH) unnötigen Strom. Dafür sind zwei Grosskraftwerke erforderlich.  ???

Welche Tipps habt Ihr, um Energie in Haus und Hof effizient zu nutzen?
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: cara am 16.02.02, 09:40
ich passe imma auf, dass ich unbenötigte stromquellen komplett ausschalte, und nicht auf stand-by laufen lasse.
so wird der fernseher nach jedem gebrauch ( was bei mir allerdings nich wirklich viel is- Mo akte x, Di ER )komplett ausgeschaltet, der compi hängt mit allem drum und dran (drucker, moni, boxen) an einer steckdose mit schalter, der wird auch komplett ausgemacht, und das unzw, schon seid vier jahren und er ist imma noch heile, da ja manche leute behaupten, sowas würde der elektronik schaden.
wo es sich lohnt, d.h. wo auch mal länger licht brennt, habe ich energiesparlamp, die gabs bei uns mal umsonst beim stromversorger, und wenn ich das licht nich mehr brauche, also den raum verlasse, wird es halt ausgeschaltet.
kochplatten und ofen versuch ich auch imma so im griff zu haben, dass ich nich bis zum schluss mit voller hitze fahre, sondern versuche, die restwärme auszunutzen. klappt natürlich auch nich imma...
LiGrüss cara
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: reserl am 02.01.04, 18:45

Weiß jemand von euch, wieviel Strom ein Uraltmodell eines durchschnittlichen Kühlschranks ungefähr frisst?  ???

Ich hab noch so ein Altertum in meiner Speisekammer als Zweitkühlschrank. ::) :-[
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Cashy am 02.01.04, 19:03

Weiß jemand von euch, wieviel Strom ein Uraltmodell eines durchschnittlichen Kühlschranks ungefähr frisst?  ???

Ich hab noch so ein Altertum in meiner Speisekammer als Zweitkühlschrank. ::) :-[


Wenn Du wissen möchtes was deine Geräte an Strom verbrauchen, kannst Du Dir bei Deinem Stromversorger gegen eine Kaution ein Prüfgerät ausleihen und selber prüfen. Das Gerät wird zwischen Stromverbraucher und Steckdose gestöpselt und zeigt den Stromverbrauch auf einem Display an.

Zumindest bei meinem Stromversorger kann ich mir sowas ausleihen. ;)
Aber erschreck nicht beim Stromverbrauch Deines Altertumkühlgerätes!! ;D 8)
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Beppa am 08.02.05, 15:20
Energiesparmesser ? Wie ? Wo ?

Kann man das hier irgenwo nachlesen ?
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: martina am 08.02.05, 15:54
Hier findet Ihr auch noch ein paar Tipps, allerdings schon etwas älter ;)

http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?topic=390.msg4569#msg4569
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 09.02.05, 16:16

Hallo,

bei meinen Eltern ist mir ein Energie-Spar-Heft aus Bayern in die Hände gefallen.

Was mir bei der ganzen Spar-Diskussion wichtig ist:

Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr Familien darüber streiten, sich beobachten oder man sich selbst beim Arbeiten ein schlechtes Gewissen macht - wegen ein paar Watt!

Nein, im Ernst: Schon im privaten Haushalt macht die Licht-Energie nur 1% des gesamten Stromverbrauches aus - genau so "groß" sind hier die Einsparmöglichkeiten...

Schlimm finde ich es, wenn sich innerhalb (schon erlebt) die Familie dann "kontrolliert" und gegenseitig Licht + Radio wegschaltet - diesen Frust, Ärger ist die ganze Sparerei nicht wert!
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Ich denke manchmal: Wenn solche Leute diese Zeit & Kraft was dieser Geiz braucht mal wirklich in Gedanken, Fortentwicklung, Verbesserung, Ideen FÜR den Betrieb verwenden würden  ::) !?

Oder statt sich darüber zu streiten, wenns einer einmal vergißt, sich darüber zu unterhalten, wie man was besser, machen kann oder die Zeit dann in wirklich bauliche Veränderungen wie eine Isolierung z.B. mit Isowolle + wasserfesten Holzpaneelen für den Warmraum Badezimmer? Oder für neue Isofenster an der kalten Nordwand?

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Wo sind die kleinen - wo die großen Einsparmöglichkeiten?

Gut, für meine Spülmaschine habe ich jetzt eine Zeitschaltuhr: Wenn ich sie nach 19.00 Uhr anstelle - springt sie erst um 22.00 Uhr zu Nachtstromtarif an (weil ich dafür ganz gewiss nicht aus dem Bett aufstehe).

Beim Wäschewaschen ist es bei meiner Waschmaschine wurscht ob 60 oder 90 °, am billigsten wäscht sie bei 30 ° C + Zeitsparmodus, weil neben Schlafzimmer wasche ich nicht nachts  ;) und die 3 CENT Unterschied zum Nachtstrom - sind MIR kein schlechtes Gewissen wert!

PC und Fernseher haben nun eine Steckerleiste mit Kippschalter gegen Standby-Kosten und bei den Kühl-Gefriergeräten wird nun kräftigst durchsortiert.

Die großen Energeifresser sind nämlich Heizung/Isolierung, Fenster oder alles was DICKE Kraftstromleitungen braucht - wie z.B. der Backofen/Herd... wo in der Stunde 6 - 11 kwh durchlaufen (z.B. Essen warmhalten), die Gebläse und Lüftungen am Betrieb usw.

Wie gesagt habe ich bei uns mittels des Meß-Steckesr Realitäten geschaffen, was geht verbessert, kein Grübeln-schlechtes-Gewissen mehr und den Kopf nun wieder frei für wichtiger Dinge wie Zukunftsplanung  ;).

Aber ich finde es schon wichtig, dass man sich auch mal rechtfertigen kann, warum man was wie macht und wie klein die Einflußmöglichkeiten im Haushalt eigentlich sind!

Leider, leider habe ich keinen Meßstecker für Kraftstromanschlüsse, na dass wärs auf den meisten Betrieben  ;D.

viele Grüsse

Mirjam
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: amazone am 06.09.05, 20:13
hallo maria,

hier auf dem betrieb ist ein zähler an der dieselzapfsäule.
es wird und wurde schon immer drauf geachtet, was welcher
schlepper bei welcher arbeit an kraftstoff verbraucht.
ohne zähluhr geht das nicht :-\
jede tankung wird in ein  buch eingetragen. jeder schlepper, tele-trac,
auto´s haben ein extra buch. tag, menge und betriebsstunde bzw.
kilometerstand wird vermerkt.
es wird auch verfolgt wieviel diesel pro stunde bei welcher drehzahl
verbraucht wird. mein mann kann dir ohne nachzuschauen sagen, was der schlepper
beim pflügen, grubbbern, transport usw. verbraucht.
ich glaube wer die technik seiner maschinen richtig beherrscht kann eine menge
an kraftstoff sparen.

beste grüße von
amazone
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: klara am 06.09.05, 23:45
Hallo alle,
hab auch noch einen Link dazu gefunden.
http://www.ard.de/ratgeber/haus-garten/-/id=13324/nid=13324/did=101520/15aagkp/index.html
LG Klara
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 22.12.05, 14:33
Hallo,
bei was für einen energieversorger seid ihr den ,was für preise zahlt ihr da bis jetzt.ich bin hier bei den stadtwerken amberg,da kostet die Kwh HT 12,4 cent und die Kwh NT 5,7 cent.plus stromsteuer und zählergebühr.
Ich war heute mal auf der jagd nach stromdieben,weil wir wirklich eine astronomische rechnung haben pro jahr als reiner privathaushalt,der schlimmste Fresser war dann der Radiator meiner Gattin im waschraum,der braucht über die wintersaison hochgerechnet 4000 kwh.satte summe.Heizkörper geht aber nicht ,weil wir im ganzen Haus nur fussbodenheizung haben ,da ist die vorlauftemperatur so gering  das der nur handwarm werden würde.eigenen kreis legen mag ich eigentlich nicht.vielleicht bekommt sie nen holzofen ,mal sehn .
Titel: Re:
Beitrag von: Elle am 06.01.06, 15:46
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Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: joker am 06.01.06, 16:49
Wir haben uns gerade ein Energiemessgerät angeschafft, gibts zZ im Tschibo-Shop. Wahrscheinlich sorgt der Check für den Abschied unserer alten Gefriertruhe ...
Die Umwälzpumpen der Heizung lassen sich bei uns schalten (drei Stufen), die kleinste reicht allemal aus und spart Strom fast rund um die Uhr. Gegen den Standby-Verbrauch haben wir vor alle entsprechenden Geräte eine Mehrfachsteckerleiste mit Schalter gesetzt. Wir besitzen zwar nen Radiator und nen E-Heizkörper, die sind aber beide inzwischen gut versteckt - und keiner fragt bislang danach ... ;)
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 06.01.06, 19:11
Hallo ,
wir haben auch mittlerweile im haus überall so steckerleisten,wo man abschalten kann,wicjtig ist aber da sdie erreichbar sind und nicht irgendwo unterm  tisch ,sonst benutzt sie keiner.
radiotor ist imme rnoch aus,wobei wir im keller definitiv uns nach einer heizmöglichkeit umschauen müssen ,ich hab da mein büro udn frau ihren hausarbeitsraum,wird sonst einfach zu kalt.ansonsten ist unser haus superenergiesparend,alles gedämmt was zu dämmen geht.freunde behaupten ,es wird schon allein durch die körperwärme warm,ich hätte mir heizung sparen können ;)
bei den stadtwerken bekommt man ja eine rechnung für gas strom waser und abwasser,sonst war alles im grünen bereich ,nur de rstromverbrauch war sehr hoch.
wie da smit der energie weitergehn soll weiss ich selber nicht genau,aber wir werden usn wohl in zukunft auf sehr hohe kosten gefasst machen müssen.
servus Herbert
Titel: Re:
Beitrag von: Elle am 06.01.06, 23:12
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Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 07.01.06, 09:28
Hallo Lena, unser haus ist erst vier jahre alt,hat eine aussendämmung aus styrodur mit 16 cm ,entspricht einen niedrigenergiehaus oder so ähnlich.Fenster sind ähnlich gut isoliert,daher ist es eigentlich oben mollig warm .wir haben zwar im ganzen haus fussbodenheizung,nur wird die so gut  wie nicht benutzt,haben im wohnzimmer so einen ofen stehn ,wie du beschrieben hast ,der heizt eigentlich das ganze haus.leider ist dadurch kein kamin mehr frei,so kann ich im keller sowas nicht mehr verwenden.muss ich mir was anderes einfallen lassen.
servus Herbert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: martina-s am 07.01.06, 14:52
was den Standbybetrieb betrifft, ist das auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Wußtet Ihr, dass Geräte wie Fernseher und PC und auch andere Geräte oft nur an dem Ein/ Ausschaltknopf ihr Leben beenden.
Auch ist erwiesen, dass ein Fernseher im Dauerbetrieb vergleichbar langsamer kaputt geht, wie die Kiste, die nach jedem Gebrauch sorgsam ausgeschaltet wird oder längere Zeit gar nicht benutzt wird.
Ähnliches Schicksal hatte jüngst erst mein Videorecorder.

Interessant, aber vielleicht aus ökologischer Sicht ist das, was sich unser Nachbar in restaurierten/ renovierten alten Bauernhaus hat einbauen lassen. Wenn im Schlafzimmer das Licht ausgeschaltet wird, dann fließt im gesamten Umkreis kein Strom mehr. Nun, das ist wegen Elektrosmog und funktioniert auch nur, wenn kein Dauerstromabnehmer (Radiowecker oder dgl.) angestellt sind.

Aber auch eine Methode Energie zu sparen.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 08.01.06, 17:46
Hallo,wir heizen hauptsächlich mit einen specksteinofen.zu sehn ist er hier:

http://www.tulikivi.de/mallisto/forma/gemini/GEMINI_vienti_rgb.jpg

ich hoffe der link geht
 
wir wollten halt keinen kachelofen,wie üblich damals.allerdings muste extra bodenplatte verstärkt werden ,das ding wiegt über 2 tonnen.
das mein energieverbrauch im haus nur minimal ist gegenüber draussen ist schon klar,aber da bin ich schon am limit angelangt denke ich.
ich sehe bloss in zukunft schlimme zeiten auf uns zukommen ,ich bemühe mich halt jetzt schon darausf zu reagiern .
servus Herbert
 
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 08.01.06, 18:47

Hallo,

wer von euch hat mal eine Wärme-Kälte-Fotografie von dem Haus zwecks Auffinden von Kältebrücken machen lassen?

In den Medien ist alleweil die Meldung, wieviel % an Energie man sparen kann, wenn man die Raumtemperatur nur um 1°C absenkt - aber sich dann wundern, wenn die Meldungen über Schimmelpilze in der Wohnung ansteigen bzw. x % Feuchtigkeit aus der zu trocknenden Wäsche in den Räumen statt im Sammelbehälter eines Wäschetrockners landen.

Gibts eigentlich irgendwo eine Übersicht über den unterschiedlichen Dieselverbrauch verschiedener Schlepper?

Bei Bekannte hat sich mal der Vater mit dem Fendt schon vor Jahren mit dem Argument durchgesetzt, dass der 10 l ? weniger Diesel je Arbeitsstunde braucht - wie rechnet/lohnt sich das im Anschaffungspreis?

viele Grüsse

Mirjam
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 09.01.06, 11:33
Hallo Mirjam,
über dieselverbrauch  wird sich in anderen foren massig gestriiten ,ich behaupte mal das hauptkriterium am verbrauch ist die komponente,die sich zwischen  Sitz und kabinendach  befindet.in bestimmten afchzeitschriften gibt es schon immer wieder mal messungen ,aber bei so vielen traktrotypen ist das vielleicht nicht so aussagekräftig.
mit deinen argument wegen heizung und pilz hast d echt nen wunden punkt angesprochen ,meine mutter hat gerade ne auseinandersetzung mit mieterin ,die fast nicht heizt und nun sich wegen schimmel in der wohnung beschwert. ???
Hallo maryund lena,der ofen wurde in einzelteilen gebracht ,das ganze wohnzimmer stand voll damit und wurde dann von einen ofenbauer zusammengebaut,billig ist sowas beileibe nicht .diese steine speichern die wärme einen tag lang leicht ,in der übergangszeit heizen wir manchmal nur jeden zweiten tag an ,jetzt täglich gegen abend wegen der gemütlichkeit,gegen 9 uhr hörn wir dann auf mit nachlegen ,sonst würde die raumtemperatur die kritische marke von 30 grad überschreiten ;D .würden den nie mehr hergeben,die wärme ist einfach nur noch schön,und ganz anders wie eine zentralheizung.ausserdem ist er bei uns als raumteiler zwischen essraum und wohnzimmer noch eingesetzt .
mit den schlimmen zeiten meine ich in erster linie energiepreise,wobei ich jett gelesen hab ,das die grossen energieerzeuger ganz massiv dran arbeiten sich des trinkwassers zu bemächtigen.sollte das wirklichkeit werden ,haben sie uns komplett in der hand.wie gesagt ,ganz so abwegig sind diese science fiktion filme oft gar nicht ,die die grosskonzerne als weltherscher darstellen.
ich kenn einen betrieb ,der  vollkommen autark läuft,allerdings  wurde der vor 15 jahren mit sehr viel ausserlandwirtschaftlichen geld errichtet, mitterweile ist aber die technik auch sehr viel weitergekommen .
ich persönlich war ganz nahe dran umzubaun auf PÖL meine motoren,aber  in meinen augen sidn das alles nur versuchsreihen ,es muss endlich die industrie einen serienmotor auf den markt bringen ,der pöl tauglich ist.
servus Herbert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 09.01.06, 12:31
Hallo Herbert,
Energie, Wasser und Ernährung- und alles tanzt nach der Pfeife derer, die das in den Händen haben.
Macht mir auch ein wenig mulmiges Bauchgefühl.
Wir geben viel zu viel unserer Freiheit Stück für Stück auf.
Aber was mir in Punkto Energie wirklich auffällt,
Energieeinsparung in der Landwirtschaft ist noch nicht das Thema.
Da ist auch auf unseren Betrieb noch einiges zu tun.
Denn was nützt z. B. Traktoren mit niedrigem Verbrauch zu haben, ebenso ein Auto, das sparsam fährt,
wenn ein grosser Teil der Arbeiten von LU gemacht wird und da wird sehr viel verbraucht, weil eben Energieeinsparung noch kein Thema ist.
Es giltl in Zukunft Arbeitssysteme und Technik auch genauer zu hinterfragen,
bei der Bodenbearbeitung ist nich vieles im Argen,
ebenso die Hofdüngerbehandlung.
Ich sehe noch ein riesiges Aufgabenfeld vor uns,
aber bei den Veranstaltungen von Region aktiv zum Thema Bodengesundheit, Bodenfruchtbarkeit, Hofdüngerbehandlung ist der Kreis von Interessierten eher klein.
Beim Wasser sieht man wohin die Reise führen könnte, beim Boden ist das Wissen über Humus seit Albrecht von Thaer nicht allzuweit weiter geführt worden, CO2 Bindung, Klimaveränderung,
wird die Landwirtschaft noch in Atem halten,
aber das Interesse aus der Landwirtschaft ist sehr gering.
Denn nicht nur die Energiekosten steigen, sondern auch die Herstellung des Düngers,
auch die Phosphordüngung wird ständig teurer,
Wir hinterlassen unseren Nachkommen auf alle Fälle einen riesigen Berg an Problemen.
herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: martina am 10.01.06, 11:07
Nicht wundern,

aber im Haushaltsbereich gab es auch noch Energiespartipps, die habe ich hier mal mit eingefügt.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 10.01.06, 11:20
Hallo Valerie,
bei uns tankt der Lohnunternehmer am Hof, ob in Bayern die Uhren anders gehen, kann ich nicht beurteilen:-)).
Wir haben auf alle Fälle schon einige Unterschiede bemerkt.
Z.B. Häckseln und Erntewagensilage,
Mischwagen und andere Siloverteiltechnik,
Dieselverbrauch bei verschiedenen Bodenbearbeitungsgängen.
Was allerdings noch so gut wie kein Thema ist, das ist der Zustand des Bodens,
die Hofdünger,
Regenwurm und Bodenleben-
mag sein, dass das in anderen Bundesländern eben auch schon viel weiter gedacht wird,
in Bayern ist das kein oder fast kein Thema.
Energie ist aber nicht nur die gekaufte Energie in Form von Öl, Strom oder Diesel,
Energie ist auch im Bereich der Fütterung,
im eigenen Leben-
Geld ist auch eine Form von Energie.
Irgendwie möchte ich gerne ein rundherum energiesparender Mensch werden,
ich merke, dass auch meine ganz persönliche Energie nicht unbegrenzt vorhanden ist.
Herzliche Grüsse aus dem Land, in dem die Uhren anders gehen. :)
maria


Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Jacqueline am 10.01.06, 11:24
Wir möchten dieses Jahr unsere Oelheizung mit Oeltank ersetzen, duch eine Stückholzzentralheizung mit Wasserspeicher und evt, mit Solarzellen für die Warmwasserzubereitung im Sommer und Ergänzung für das Heiz - und Warmwasser im Winter.

Hat jemand von Euch ein solches Heizsysteme und wenn, ja welche Erfahrungen habt Ihr damit?  Kennt Ihr Firmen, die bekannt sind für gute Stückholzzentralheizungen. Ich kenne LOOPER, doch preislich sind die Oefen sehr teuer, doch vielleicht lohnt sich langfristig in diese Marke zu investieren.

Mit einer Holzheizung, kann man ja Energie sparen und verschmutzt die Luft weniger als mit Heizöl. Und wie lange werden wir noch Erdoel gewinnen können?

Ueber Weihnachten haben wir uns neu einen Tumbler gekauft und haben einen mit Energie - Klasse A ausgewählt der Marke Bloomberg. Wichtig war/ist mir, so weit wie möglich bei elektrischen Geräten, die von Energieklasse A zukaufen, da weniger Energieverschleiss.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 10.01.06, 11:38
Hallo Jaqueline,
wir haben zwar keinen Stückgutkessel, sondern Hackschnitzel,
im Sommer bisher 7,2 qm Solarzellen, die wir noch um 6 qm aufstocken.
Für unseren 4 Personenhaushalt Warmwasserbedarf haben die 7,2 qm selbst in dem letztjährigen verregneten und kalten Sommer ausgereicht.
Mit der neuen Heizung können wir in Zukunft die überschüssige Wärme in den Pufferspeicher geben.
Im Winter ist allerdings mit der Sonnenwärme sogut wie nicht zu rechnen,
vielleicht leben wir in einem Kälteloch.
Freunde von uns haben eine 24 qm Solarthermieanlage, in der Übegangszeit ist das Haus fast bis Mitte Ende November und ab März schon wieder zu einem grosses Teil ohne Holzheizung warm.
Aber mich feut, dass wir jetzt im Winter kein Öl mehr brauchen, unsere alte Heizung lief im Winter bei Kälte mit Öl, weil die alte  Anlage ohne Puffer das Haus einfach nicht genügend aufheizen konnte.
Herzl. Grüsse
maria

Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: SHierling am 10.01.06, 12:09
Zitat
Was mich interessieren würde, ob es möglich ist, einen energieeffizienten Bauernhof zu betreiben.
Mein Traum - ein engergieautarker Bauernhof- wäre mir am allerliebsten.
Es gibt sogar ganze autarke Dörfer :D
http://www.bioenergiedorf.de/contenido/cms/front_content.php?idcat=13
nter "Wissenstransfer" und "Wissenswertes" kann man sich schlau machen, wie das geht.

Grüße
Brigitta
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 10.01.06, 17:50
Hallo,das tanken am hof gibts hier nicht mehr,die LU weigern sich da,da werden die abenteuerlichsten kanister rausgezerrt wo,einer wollte mir mal heizöl aufdrehn. :o
ich bin jetzt sicher nicht der typ ,der den ganzen tag im haus rumrennt und den kids vorrechnet was ihre glühbirne kostet,aber jeder compi hat so ne abschaltbare steckerleiste,jede soundmaschine auch .ausserdem machen wir sehr viel mit nachtstrom,brauchen da fast soviel wie tagstrom,wobei man spart da ja keine energie sondern nur geld ein . ;D
ich glaube das wir landwirte da allgemein schon sehr energiebewusst sind,bis auf die ratscher am feldweg ,die stundenlang ihre kübel laufen lassen . ??? ???
ein riesenschritt wäre einfach ein motor,der pöl zuverlässig frisst,die firma die den als erste am markt bringt wäre der renner.dann würde ich mich nämlich sehr schnell autark machen ,weil wie ich nun mitbekommen hab will unsere regierung nun biotreibstoffe doch wieder besteuern ,aber wen ich das selbst erzeug solln sie mir das erst mal nachweisen was ich verbrauch .
servus Herbert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 10.01.06, 21:06
Hallo Herbert,
wieso abenteuerliche Kanister, eine Hoftanktstelle - ist bei uns auf den meisten Höfen üblich.
@Valerie, wenn so ein Riesengerät auf einmal unseren Tank ausleeren würde, dann würde ich Bluthochdrucktabletten brauchen ;D
Jeder Anfang begann mit einem Traum- und mein Traum, nicht mehr so viele Euros für die Energie auszugeben, den werde ich beharrlich weiter verfolgen.
Energiesparen ist ja nicht nur aus Umweltgründen wichtig, sondern aus ganz unedlen Motiven, es geht rein ums Geld.
Da wir die Energiekosten scheinbar nicht draufschlagen können, wie es viele andere Branchen machen, muss uns was einfallen, ich habe keine Lust nur noch für die Strom- und Ölmultis zu arbeiten.
Zur Jahrtausendwende stand in einer Zeitschrift ein Artikel über Energie, der war für mich der Anfang, um darüber anders zu denken.
Vielleicht gehen die Uhren bei uns wirklich anders, aber alles muss ja nicht schlecht sein, nur weil es anders ist.
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: roco am 12.01.06, 21:03
,......ausserdem machen wir sehr viel mit nachtstrom,brauchen da fast soviel wie tagstrom,wobei man spart da ja keine energie sondern nur geld ein . ;D ...servus Herbert

Herbert, WAS lässt du mit Nachtstrom laufen?
Fast soviel wie Tagstrom???
Ich lass meine Waschmaschine und die Geschirrspülmaschine nachts laufen.
Aber was gibts da noch?
Mir ist noch nichts eingefallen, wo ich nicht die Nacht zum Tag machen müsste?!?! ???
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 13.01.06, 09:57
Hallo mary,kanister und sonstiges deswegen ,weil manche landwirte die gelegenheit nutzen wollten irgendwelche altlasten zu entsorgen,als sie in irgendwelchen behältnissen diesel einlagerten .
hallo conny,ich weiss es selbst nicht so genau warum wir da annäherd soviel verbrauchen wie am tag ,allerdings sidn wir schon sehr nachtaktiv ;D
da wirds selten mal vor zwölf.soweit ich weiss lässt meine frau abends geschirrspüler,waschmaschine udn trockner genausso laufen wie untertags.an sonstigen geräten fällt mir gerade nicht viel ein dazu.
servus Herbert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 13.01.06, 15:56
halo ,
@conny , brauchst du mit Nachtstrom weniger Strom ?????
Thema ist doch Energiesparen
LG albert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Erika am 13.01.06, 16:22
Ich versuche auch im Winter den Wäschetrockner so wenig wie möglich zu benutzen und hänge die Wäsche im Heizungskeller auf. Nach einem Tag ist sie trocken.

Ab und zu läuft die Spülmaschine nur alle zwei Tage, aber das ist leider sehr selten.

Im Stall ist uns aufgefallen, dass die Milch zu weit runtergekühlt wird. Also wird daran jetzt *gedreht* und die braucht dann sicherlich etwas weniger Strom.

Ansonsten fällt mir nix grossartiges ein, bin aber für jeden Tip dankbar  ;)
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 13.01.06, 16:56
Hallo,

beim Wäschetrockner lass ich die Wäsche nur 10 Min drin - dann ist die grobe Feucht im Sammelbehälter (und nicht als Luftfeuchte/Kondenswasser im Wohnraum) - und häng die Wäsche dann dampfig auf: Schwubs trocken und denoch schön glatt.

Wie macht ihr es mit den Backöfen - diese haben ja einen Starkstromanschluss nicht ohne Grund...

Backen nur mit Wochenendstrom oder immer doppelt backen?

Mirjam
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 13.01.06, 17:09
Hallo Erika,
ich habe auch das Gefühl, dass ich momentan nicht mehr weiß, wo ich noch Energie einsparen könnte.
Bügeln steht auf der Liste, aber eher wegen Arbeitsenergie.
Ich denke, dass auch unsere Energie kostbar ist- und damit doch auch sparsam umgegangen werden muss.
@Biobauer, also auf die Idee, Diesel in verschiedenen Behältnissen anzubieten, wäre ich auch noch nicht gekommen.
Unsere nächste Anschaffung wird jetzt endgültig ein Dieselzähler,
wie kommt man auf ein Gerät, dass den Kraftstrom misst?
Was mich noch interessieren würde,
nützt es, die Waschmaschine beim warmen Wasser anzuschliessen, ich befürchte nur, dass halt bei der empfindlichen Wäsche das Umschalten vergessen wird.
Bei der Spülmaschine wäre ja auch gleich das warme Wasser da.
Wer hat damit Erfahrungen gemacht?

Wir haben im ganzen Haus die Heizkörperthermostate ausgewechselt, sie schalten automatisch ab, wenn die Temperatur erreicht ist,
war schon längst geplant, aber mit der alten Heizung hätte es keinen Sinn gemacht.
Was mich interessieren würde, wieviel verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt oder landw. Betrieb Strom, Diesel?
@albert hast noch ein paar Tips auf Lager?
@Mirjam, beim Brotbacken kann ich auf einmal 7 Kastenformen backen, Kuchen und Brot wird am Wochende gebacken und danach  eingefroren.

Herzliche Grüsse
maria

Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 13.01.06, 17:15
hallo Maria ,
wir haben dieses Jahr 800kw eingespart ,ich geh unseren Mitbewohnern hinterher und mach die Lichter aus , da bin ich bes.beliebt bei denen ;D
LG albert
ps.Mit Nachtstrom kann man zwar Geld sparen aber Energie ???
ja nochwas wenn ich 25 J jedes J 800kw spare dann habichs geschafft 0-Energieverbrauch
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 13.01.06, 17:16
Hallo Albert,

wieviel Glühbirnen hab ihr auf dem Hof  ???

So einen Energiesparer hat eine Bekannte auch auf dem Hof - die zieht demnächst aus, da spart sie denen ne ganze Menge an Energieverschwendung, wenn sie dort nicht mehr backt, putzt... und sich erst!

Mirjam



Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: martina-s am 13.01.06, 17:38
Hallo Mirjam,
das ist gut!  ;D
So jemand hatten wir hier auf dem Betrieb auch schon.
Seit der nimmer lebt, lässt seine Frau die ganze Nacht das Licht brennen. Endlich kann sie machen, was sie will. Zahlen zwar wir. Aber ich gönne es ihr.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 13.01.06, 17:40
Hallo,,noch nen paar anmerkungen wegen energiesparen.
heisswasser an waschmaschine bringt auf jeden fall was,aufheizen mit strom ist immer an uneffektifsten.eine maschine die heisswassertauglich ist hat zwei anschlüße,kalt und warm ,die holt sich das benötigte wasser selbst.
einen dieselzähler kann man problemlos zwischen jede pumpe hängen ,sparen tut man dadurch nichts,man wundert sich bloss oft ,wo die kostbare flüssigkeit so hin verschwindet.
ich glaube nicht das eine backröhre kraftstrom braucht,ich glaube das sind eher die herdplatten,hier bei uns kochen alle mit erdgas,da wird der backofen einfach mit lichtstrom angesteckt.
also am licht einsparen zu wollen ,noch dazu 800 kwh,das wäre mir zu blöd,da hockste ja fast nur noch im dunkeln.das sind am tag 2,1 kwh,da kannste viele lampen brennen lassen ,noch dazu wennste energielampen hast.das nachtstrom keine energie sondern nur geld spart wurde schon von mir erwähnt weiter unten,ich finds trotzdem recht nett.
unser nächster trockner wird auch am erdgasnetz angeschlossen,soll einiges bringen .ausserdem empfehle ich immer einen ablufttrockner ,der die abluft auch wirklich rausleitet,laut meinen elektriker brauchen kondestrockner mehr strom.dafür haste klasse wasser zum blumengiesen ;D
allerdings würde ich den sparwahn auch nicht übertreiben ,zum sklaven mach ich mich da nicht dabei .es kommt ja auch keienr auf die idee die klimaanlage im sommer auszuschalten ,weils weniger diesel braucht oder.
servus Herbert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 13.01.06, 18:58
Hallo

@ Herbi - ich hab hier nen Kondenstrockner ausgemessen- das liegt nicht an der Bauart, sondern an der Bau-Firma: Je mehr man anfangs Geld investiert, desto sparsamer im Verbrauch.

Bei der ganzen Energiesparerei - da gebe ich dir recht, ich hab da meinen Fettnapf mit hinterherlauf-lichtabdrehen  ::) - muss man seine - Mary sprach es an - Arbeitsenergie auch mal rechnen;

vielleicht kann man hier einfach so Intervall-Kippschalter einbauen, die nur eine bestimmte Zeit brennen (grad in Durchlaufräumen) und von selbst ausgehen: Stell ich mir lustig vor - wird der Klogang beschleunigt  ;D!

Ich kann nicht alles mit mehr-Arbeit Ausgleichen & Nervenlassen, da sehe ich die Energie besser in Gedanken um die Betriebsentwicklung besser aufgehoben - ich glaube nämlich NICHT dass man sich hier "gesundsparen" kann, dass hat alles sein Grenzen.

Bzgl. Trockner brauchst du evtl. gar keinen mit Gasanschluss - es gibt einen neuen auf dem Markt der wie ein "Wärmetauscher" in den Schweineställen die Energie aus der Abluft wiederverwertet und so 70 % weniger Energie braucht: Das ist nicht mal so viele wie eine Waschmaschine.

Brauchst bloss in den Beschreibungen mal kucken gehen, ich glaube Siemens? für 850 Euro, ich weiß ja nicht was dein Gasteil kosten soll.

viele Grüsse

Mirjam
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: cara am 13.01.06, 19:02
wir wohnen hier am Kronsberg ja auch im Niedrigenergiehaus und eigentlich klappt das auch ganz gut...
trotz gestiegener Energiepreise mussten wir nur 5 euos nachzahlen.
Man muss sich da natürlich erstmal dran gewöhnen.
Zwangsbelüftung in den Wohnräumen, da kann es auch mal durch ziehen, wenn ein Sturm genau von Westen heranbläst, Dauerabluft in den Ablufträumen (Küche/WC). Angeblich soll man sich das Lüften damit komplett sparen können, aber das finde ich dann doch komisch.
Also im Winter 4-6min stosslüften, keine Kipplüftung und lieber häufiger und kürzer.

Zum stromsparen muss man dann halt schauen, ob man nicht mal in neue Elektrogeräte investiert.
Bei den Verbraucherzentralen kann man sich dazu Infos einholen.

Kühlgeräte brauchen auch einen kühlen Aufstellungsort, eingestellte Temperatur so niedrig wie nötig, 7°C im Kühlschrank und -18°C beim Gefrierschrank.

Waschen muss man auch nicht bei mehr als 60°C, die Wäsche wird mit modernen Maschinen und Waschmitteln auch sauber

Backen kann man meistens auch ohne Vorheizen, auch wenns anders im Rezept steht (ich gestehe, ich heize auch meistens vor)

naja... und dann das Übliche, was auch schon erwähnt wurde:
Licht ausmachen, wenn man nicht im Raum ist. Ich bekomme immer die Krätze, wenn ich von der Arbeit komme und in der ganzen Wohnung brennt Licht  >:(
besonders, wenn der Herr zu faul ist, in der Küche das Rollo hochzuziehen!!!  >:( >:(
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: cara am 13.01.06, 19:05


vielleicht kann man hier einfach so Intervall-Kippschalter einbauen, die nur eine bestimmte Zeit brennen (grad in Durchlaufräumen) und von selbst ausgehen: Stell ich mir lustig vor - wird der Klogang beschleunigt  ;D!


Mirjam

ich kenne auch einige, die haben gerade in Durchgangsräumen Bewegungsmelder. Auch praktisch, gehen nur dann an, wenn man sie braucht.
Habe sowas aber auch schon mal in einem Restaurant gesehen, da musste man sich aber wirklich sputen, sonst war das Licht wieder aus... 8)
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 13.01.06, 20:19
Hallo Herbert,
wenn eine Maschine Heisswassertauglich sein muss, dann fürchte ich, habe ich zu früh eingekauft,
meine Freundin hat so einen Wechselhahn, sie darf nur nicht vergessen umzustellen.

Im Haushalt sehe ich unseren Energiesparbereich so ausgereizt, dass die Lebensqualität noch  passt,
nach unserer Umbauphase geniesse ich zur Zeit das warme Haus besonders intensiv.
Dass mit einer Dieselpumpe nicht weniger verbraucht wird, ist mir vollkommen klar,
aber bei den Spritpreisen ist es nicht verkehrt zu wissen, wer wann wieviel verbraucht.
Gemessen am Haushalt ist der Energieverbrauch im Betrieb um einiges mehr und dort was einsparen zu können, macht für mich noch viel mehr Sinn- weil es sich da um doch beträchtliche Summen handelt.
Wenn ich zurückdenke, wie mit dem billigen Strom geworben wurde, dann kann ich mich nur noch wundern, wie schnell sich das geändert hat.
Ich befürchte, dass vor allem die fossile Energie noch um einiges teurer wird,
ich war neulich auf einen Vortrag über die wirtschaftliche Entwicklung Chinas,
der Kampf um knappe Rohstoffe wird sich noch gewaltig zuspitzen,
in einem Tag wird wenn ich die Zahl noch richtig im Kopf habe, soviel Engergie aus fossilen Brennstoffen verbraucht, wie in 155.ooo Tagen gebildet worden ist.
Du brauchst ja zum Glück keinen Dünger kaufen, die steigenden Energiekosten und die Verknappung von Rohstoffen wird uns bestimmt noch einiges Kopfzerbrechen machen.
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 13.01.06, 22:29
hallo ,
ja Herbert bin ich blöd  ;D,jetzt hab ich 800kw gespart und mir überhaupt nicht überlegt  , ob ich am richtigen Ort gespart habe , aber nächstens schaff ich mir statt Glühbirnen Glühwürmchen an, ausgerüstet mit Bewegungsmelder und Zeitschaltuhr 8) , Herbert ich frag dich aber erst ob das Sinnvoll ist.......,
hat doch ein Kolege seine ganzen Waldwege gebahnt @geräumt vom Schnee , hab ich ihn gefragt warum er das mache wo der Diesel so teuer sei , darauf hat er mir gesagt , er möchte auch in den Genuß der Dieselöverbilligung kommen ,
Ich beantrage keine Dieselölverbilligung , hat auch eine erzieherische Wirkung Sprit zu sparen , soll ich jetzt erst Herbert fragen ob das sinnvoll ist ????
LG albert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 14.01.06, 10:16
hallo albert ,das mit den bewegungsmeldern ist eine super sache ,wir haben bei uns im flur und in der speis welche,weil da sonst immer ewig das licht brannte.ausserdem sehr angenehm wenn man mit vollen händen nicht noch schalter suchen muss.kosten fast nix,kann jeder selbst einbaun .
Mary,wir müssen an unserer waschmaschine gar nix umstellen ,die holt sich das genauso selber wie sie es braucht ,allerdings musste zwei extra leitungen legen ,keine mischbatterie .
übrigends ,wegen den haushaltsgeräten ,es sind ja fast alle bäuerinen hier die auch mal auf ihrer schule waren ,meine frau hält da immer noch kontakt hin,weil die ihre geräte alle halbe jahre auswechseln und man kann dann topmaschinen relativ günstig erwerben .allerdings is die warteliste auch immer ewig lang und man muss dann sehr schnell reagiern,also wenn einen die waschmaschine verreckt ist hilft ihm das nicht richtig.
servus Herbert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 14.01.06, 10:34
Hallo Herbert,
meine Waschminna ist noch ziemlich neuwertig, habe sie damals extra noch wegen ihres geringen Energieverbrauches gekauft, da muss ich mich jetzt mal schlau machen.
Wir haben auch automatische Abschaltung im Treppenaus, muss ja nicht sein, dass das Licht ewig brennt,
denn der Schalter wird eingeschaltet und der Strom fliesst durch die Leitung und das Geld vom Konto.
Bei den Hausgeräten nutze ich auch, dass wir an die von dir beschriebenen Maschinen kommen.

@Albert, wenn ích mir die gewaltigen Investitionen anschaue, die für die Stromerzeugung fällig sind, dann kann ich dich schon verstehen.
Heute stand ein Leserbrief in der Zeitung, danach würde eine Kilowattstunde Atomstrom mit allem gerechnet 2 Euro kosten.
Für den Haushalt habe ich im Internet einiges gefunden, muss ich noch genauer durchlesen, was Sinn macht und was nicht.
Aber entweder bin ich so plont, in sämtlichen Fachzeitschriften, die wir haben, ist die Engergieerzeugung ein sehr wichtiges Thema, aber die Energieeinsparung so gut wie keines.
Da wir noch  keine Energieerzeuger sind, ist mir die Energieeinsparung ein wichtiges Thema,
aber es ist unheimlich mühsam, darüber was zu finden.
Zur Energieeinsparung zähle ich auch meine Ressourcen, ich habe das Gefühl, dass die Energie vieler meiner Berufskolleg/innen unbegrenzt ist, da kann ich nicht mithalten.
Ich muss den Beitrag eines Österreichers über Energie unbedingt wieder finden,
dort war zur Jahrtausendwende dieses Thema viel tiefer durchleuchtet worden, nicht nur die zugekaufte fossilie Energie, der Strom, sondern sämtliche Energiearten sind dort beleuchtet worden, eben auch die eigene Energie.
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: cara am 14.01.06, 16:55

Aber entweder bin ich so plont, in sämtlichen Fachzeitschriften, die wir haben, ist die Engergieerzeugung ein sehr wichtiges Thema, aber die Energieeinsparung so gut wie keines.
Da wir noch  keine Energieerzeuger sind, ist mir die Energieeinsparung ein wichtiges Thema,
aber es ist unheimlich mühsam, darüber was zu finden.
Zur Energieeinsparung zähle ich auch meine Ressourcen, ich habe das Gefühl, dass die Energie vieler meiner Berufskolleg/innen unbegrenzt ist, da kann ich nicht mithalten.

Ich habe gerade gesehen, dass die LWK Niedersachsen in diesem Jahr ein Seminar zum Thema Energie gibt.
Es ist eigentlich für Betriebsleiter von Gartenbaubetrieben gedacht, aber wie es ausschaut, kann man da u.U. auch als "Normalsterblicher" teilnehmen.
mehr Infos:
http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/gartenbau/nav/0/action/events/article/5658.html
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 14.01.06, 17:14
hallo Conny ,
war ja eher scherzhaft gemeint.....
bei uns geht der billigere Strom von 19 Uhr abends bis 10 Uhr vormittags und halt Sonn.Feier-und Samstag ganz , morgens ist das ja gut und Abends müssen wir halt bischen später in den Stall wegen Milchkühlen u. Nachheizen beim Spülautomat.
Warmwasser und Heizen geht mit unserern natürlichen Resoursen
Unsere Solarstrommenge die wir erzeugen ist etwa das 1,5 fache des Verbrauchs
LG albert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 14.01.06, 20:15
hallo Conny ,
es ist kein Nachtstrom , es gibt ein Niedertarif und ein Hochtarif , der Unterschied ist etwa 5,5 Cent
 @ Maria , wir haben auch Kühlgeräte für unsere Selbsvermarktung  , da kann man schlecht sparen ,
aber unser Wäschetrockner verbraucht keine Energie ,des isch en Naturtrockner.........
LG albert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 15.01.06, 14:22
Beim suchen nach Energiesparen bin ich auf einen interessanten Link gekommen:
http://www.impulsprogramm.de/html/Strom/e_strom1.html#strom

dort ist über die sogenannte graue Energie berichtet.
Es wird nur immer darüber diskutiert, wo man Energie einsparen kann,
aber wieviel für unsere Konsumwelt verbraucht wird, damit es uns gut geht, damit wir so einen Lebensstandart haben,
wird eigentlich fast nie beleuchtet.
Wenn ich mir dazu vorstelle, dass fast 50 % der Lebensmittel weggeworfen werden, ich find nur leider den Link dazu nicht mehr.

maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Käseherby am 15.01.06, 14:33
hi maria

mit einem zentralheizungsherd kann man auch unmengen an energie sparen.

http://www.tiba.ch/index_de.html?http://www.tiba.ch/produkte/kuechenbereich/holzherd/zentralheizungsherd.htm

gut geplant reicht es zu normalzeiten für das ganze haus heizen incl. warmwasser und kochen und backen kann man gratis.  ;) mit einer kunstwand hat man auch noch trockene und warme kleider zum anziehen im winter, und mit sitzkunst einen mittagsschlafplatz für den hausherr wenn er die katzen verscheucht hat.  ;D

liebe grüsse

herby
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 16.01.06, 10:14
hallo ,
ja genau Herby , sowas habe ich das ist auch der Naturtrockner (ohne elektr. Energie)  ;D , wenn draussen das Wetter schlecht ist um die Wäsche zu trocknen
LG albert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 16.01.06, 18:33
Hallo,das mit dem wäschetrocknen am ständer praktiziern wir zwar auch noch ,allerdings sind wir 7 personen ,die alle täglich mindestes einmal komplett ihre kleidung wechseln ,das wäre in meinen augen nicht mehr zumutbar von der arbeit her.ausserdem würde de rganze keller vollhängen ,it wäsche bzw in den wohnräumen steh ich da nicht so drauf,schaut einfach scheisse aus und stört.wenn dazu noch gekocht wird,dann hätte man sich das waschen auch gleich wieder sparen können.
und frau sagt eben ,dadurch das sie viel trocknet spart sie am bügeln ein ,das is ja auch strom udn arbeitsenergie ;D
servus Herbert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: martina am 18.01.06, 09:12
Moin,

meinen Bewegungsmelder auf dem oberen Flur geb ich nicht wieder her. Nur leider haben die Kinder rausbekommen, wie man den auf Dauer schaltet und dann vergessen sie wieder umzuschalten.

Der Kontrollgriff am Schalter ist inzwischen schon Routine geworden.

Irritert bin ich bei den Kindern auch immer, wenn alle Zimmertüren offen stehen und in jedem Zimmer dudelt das gleiche Radioprogramm, da reicht dann auch eines für alle, vor allem wenn sie eh auf dem Flur spielen.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 18.01.06, 09:29
Energieeinsparungsmöglichkeiten würden mich auch interessieren,
was mich auch interessieren würde, gibt es Richt- oder Anhaltswerte, wieviel in der Regel pro ha Diesel verbraucht wird.
Wir haben nur noch Aussenbeleuchtung mit Bewegungsmelder,
mein Mann hat sich immer schon eine Traktormarke eingebildet, die nach seiner Meinung sehr sparsam läuft, Maschinen und Motoren werden auch nach Energieverbrauch ausgewählt,
über die Veränderungen, die wir zum Energiesparen bei uns im Betrieb sonst noch gemacht haben, denke ich - brauche ich nichts zu schreiben, das ist ja nichts neues.
Aber es summiert sich bei uns doch ganz schön was  zusammen.
Was ich mir vorgenommen habe, den Stromzähler nicht nur einmal im Jahr zum Ablesen anzuschauen, sondern wirklich bewusster und vor allem öfter.
Beim Diesel fällt es besser auf, da ist leerer Tank gleich gewaltige Rechnung,
beim Strom wird das ganze Jahr verbraucht und vom Konto abgebucht, das ist so schön praktisch und automatisch.
Aber was zählt ihr alles auf dem Betrieb zum Energiesparen?
Energie in Form von Treibstoffen, Heizstoffen, Strom
oder zählt auch die Arbeitsenergie, Geld ( das ich auch als Form von Energie sehe)
Vor ein paar Tagen war bei uns am Ort eine Veranstaltung über die Energieversorgung der Zukunft,
die Annahme, dass in nicht allzuferner Zeit das Barrel Rohöl um 250 Dollar gehandelt wird-
hat besonders auch auf die Landwirtschaft einige Auswirkungen.
Da stellt sich rein aus Kostengründen die Frage nach dem energieeffizienten Bauernhof von selbst.
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 18.01.06, 09:54
Hallo Lena,
danke für den Link.
Du hast sicher recht, dass sich Geiz nicht rechnet, aber als Dagoberta ;D wird mir bei solchen Vorstellungen von 25o Dollar pro Barrel etwas mulmig. ;D
Die Getreidepreise dazu im Verhältnis, da wird sich was ändern müssen.
Weil du den Boden ansprichst, ich habe mich über den Artikel aus der GEO sehr gefreut, fand ihn auch sehr informativ,
aber ich fand es sehr schade, dass so ein wichtiges die Landwirtschaft betreffendes Thema viel zu wenig in die Fachzeitschriften der Landwirtschaft Eingang findet. Welcher Landwirt liest im Normalfall GEO?
 Bodenverdichtung zieht  zum Beispiel einen viel höheren Energieverbrauch nach sich.
Herzl. Grüsse
Dagoberta-mary ;)


Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 18.01.06, 20:01
hallo ,
jemand jier hat mal gefragt was das für ein Netzanbieter ist bei uns  , es ist ein kleiner regionaler Anbieter EGT
LG albert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 18.01.06, 23:25
Hallo Albert,
dein Low-Input-System würde ich auch zu der Kategorie Energiesparen auf dem Hof zählen.
Spart nämlich wirklich eine Menge.
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 20.01.06, 10:31
hallo Maria ,
Wenn es Strukturmässig geht , spart es wirklich eine Menge Energie , vorallem spart es Kraftstoff ,
bei uns spart es soviel Diesel dass wir auf einen Dieselverbilliungsantrag verzichten können.
Ein marktspezifischer Nebeneffekt ist marktangepasste Milcherzeugung.
Diese Strategie Low-Input stammt ja nicht von  mir  ;), sondern wir versuchen es auf unseren Betrieb angepasst umzusetzten
LG albert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 27.01.06, 21:00
Hallo Albert,
ich fürchte, dass wir in der Landwirtschaft und Gesellschaft mit dem steigenden Energiekosten noch gewaltige Umwälzungen erleben werden.
Auch wenn es in der Landwirtschaft noch nicht das Thema ist, der Geldbeutel wird vermutlich unser Lehrmeister.
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: sabi(e)ne am 16.01.07, 12:57
Wer Palmöl kauft, hilft kräftig beim biologischen Ruin Malaysias und Indonesiens.

Dafür werden auch die letzten Urwälder noch gerodet, weil man damit gut Geld verdienen kann, übrigens sogar mit deutschen Investitionen und Subventionen.
Es ist ungefähr so, als wenn ihr aus einem gut funktionierenden Mischwald, der alle möglichen Arten von Viechern ernährt, einen Mais-auf-Maisacker macht, wo kaum noch einer was von hat.
Ich persönlich finde es eine Riesensauerei und kaufe auch nicht mal mehr Lebensmittel, wo Palmöl drin ist (alle Fettstangen und Frittierfette, immer wenn nur was von Pflanzenölen draufsteht, ohne Sortenbezeichnung) und sehr viele Fertigprodukte.
Ich habe auf Arte einen Film darüber gesehen, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat.
Es gibt in Indonesien noch Stämme, die im und vom Wald leben, und die finden sich plötzlich wohnungslos am Rand solcher riesiger Plantagen wieder, die ihnen weder Essen noch Platz zum Leben bieten.
Dazu kommen die ganzen Wildtiere, u.a. die letzten Orang-Utans, die gleichfalls damit endgültig ausgerottet werden.
Wer sowas unterstützt, oder gar Geschäfte damit macht, hat nicht mal den Hauch eines Gewissens!
Wir haben nur diese eine Erde.....und ich bin beileibe kein fanatischer Umweltschützer, aber wir kriegen hier viel zuwenig mit, was woanders passiert.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Stanzerl am 16.01.07, 18:07
- prima Einstellung, Lena. Weil wir unsere ursprünglichen Landschaften weitgehend in oft trostlose Nutzlandschaften mit all ihren negativen Folgen verwandelt haben, tragen wir jetzt munter und gut subventioniert dazu bei, die selbe Entwicklung nun auch in weit entfernten Ländern voranzutreiben. Eigentlich sollten wir inzwischen schlauer sein. Wir haben nur eine Welt - auf der wir alle leben! Ich finde den neuen Trend zur Errichtung von Pflanzenöl-Blockheizkraftwerken jedenfalls höchst bedenklich.

Genau aus diesem Grund liegt im Bundestag bereits ein Dringlichkeitsantrag, zumindest die Verbrennung von Palmöl aus Ländern, wo dafür Urwälder gerodet werden, von der Subventionierung auszunehmen. Ich hoffe sehr, dass dieser Dringlichkeitsantrag bald positiv behandelt wird.

Mann sollte außerdem auch mal dazusagen, dass bei der Verbrennung von Pflanzenöl ca. 30x mehr Stickoxide entstehen, als bei der als bei der Verbrennung von Gas oder Heizöl. Das trägt nicht gerade zur Luftverbesserung bei. Das Ganze läuft dann noch unter regenerativer Energie und wird nach dem Energieeinspeisungsgesetz subventioniert...


Gerade heute war wieder in den Nachrichten zu hören, dass wir in Punkto Energieverbrauch und Ressourcenverschwendung endlich umsteuern müssen. Dazu gehört auch die Bewahrung der letzten ursprünglichen Landschaften auf unserer einen Welt. Es reicht, wenn in Deutschland das Artensterben in rasantem Tempo fortschreitet. Wir sollten schon schleunigst darüber nachdenken, ob uns das nicht doch "ein paar Cent mehr" wert ist.


Conny
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 16.01.07, 19:05
Hallo,

woher Energie nehmen?

Solarenergie - die Parks dazu wären besser im Äquatorgürtel aufgehoben und haben auch in Produktions/Entsorgung ihre Tücken.

Wasserenergie - heiß Landschaftseingriff

Windenergie - ebenso

Atomenergie - das ist die alte Diskussion aus den 80ern

Braunkohle - da ist dann Landschaft gar nicht mehr vorhanden

Biogas - hat auch seine Grenzen

Fossile Energien - werden über tausende Kilometer antransportiert: Klimagase


Wenn wir uns anschauen, wie unser Energiemix bisher aussieht, dann dreht sichs doch alleweil im Kreis, oder? Und wenn auch die Orang-Utans vom Rohöl nicht direkt betroffen sind, dann wieder die Wüstenausbreitung über die CO2-Bilanz und den Treibhauseffekt...

Gruß Mirjam
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Stanzerl am 16.01.07, 19:23
... also dann weiter mit dem Verheizen von Palmöl??? Das kann es doch einfach nicht sein!

Als erstes müssen wir mal über unseren Energieverbrauch nachdenken - reicht vielleicht auch ein kleineres Auto oder muss es unbedingt ein SUV sein? Wieviele Urlaubsflüge muss ich unbedingt haben? Welche Autofahrten sind absolut unnötig?
Ein anderes Thema ist die bessere Wärmedämmung der Häuser - da steckt noch sehr viel Potential drin.

Dann ist wichtig zu bilanzieren, mit welchen Energien man möglichst wenig Umweltschäden anrichtet. Palmöl steht da sicher nicht oben auf der Liste. Ideal wären Energien, die nicht durch Verbrennung erzeugt werden, wie Wind- und Sonnenenergie. Das ist alles noch nicht ausgereift - aber es ist sicher wert, weiter dahinein zu investieren. Bis wir die richtigen Lösungen haben, werden wir aber auch auf die weniger idealen Energieformen zugreifen müssen - das ist mir schon klar.

Ein "weiter so" ist trotzdem die schlechteste aller Lösungen.


Conny
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 16.01.07, 21:45
So wie es aussieht, ist mit den propagierten Alternativen noch nicht sehr viel praxisreifes verwendbares Energiealternativpotential vorhanden.
Wenn wir nicht schnellstens Möglichkeiten finden, um weniger zu verbrauchen, bekommen wir massive Probleme-
ausserdem wird  die Energie teuer, das geht ins Geld.
Aber es scheinen z.B. die Automobilfirmen noch nicht kapiert haben, dass sie schnellstens umdenken müssten,
leider forschen sie um alternative Energien und vor allem um sparsame Autos noch recht halbherzig- sparsam ist bei deutschen höherklassigen Autos überhaupt kein Thema- im Gegenteil, was ich da so mitbekomme, verbrauchen die in Zukunft sogar noch mehr Energie.
Aber das schimpfen hilft nichts,
was kann der einzelne tun-
Energie zu sparen.
Der Verein Region aktiv veranstaltet  einen Wettbewerb- der energieeffiziente Bauernhof Energie sinnvoll eingespart, effizient genutzt, nachhaltig produziert,
wer sich 15 Minuten Zeit nehmen will,
es ist hilfreich, denn damit kann jeder schauen, wo er steht und was er in Zukunft noch machen könnte.
Und wer sich die Klimaveränderung aus der Sicht des Weltraums anschauen will, Al Gore`s Buch - eine unbequeme Wahrheit-
zeigt es ziemlich drastisch.
Aber er am Schluss sind viele Gedankenanstösse, selbst aktiv zu werden.
Energiesparen ist nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.
Herzl. Grüsse
maria

Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: amazone am 16.01.07, 22:07
............Aber es scheinen z.B. die Automobilfirmen noch nicht kapiert haben, dass sie schnellstens umdenken müssten,
leider forschen sie um alternative Energien und vor allem um sparsame Autos noch recht halbherzig- .......

maria, warum schiebst du die schuld schon wieder zu den autokonzernen?
vw hat (te) den 3 liter LUPO. auf grund der "starken" nachfrage, wurde die produktion dieses autos
eingestellt.
nicht die hersteller müssen umdenken, sondern WIR, die verbraucher.
die hersteller stellen das her, was der verbraucher will.
und daher die frage: was wollen wir denn?
auf das gewohnte verzichten?

datt war jezze off topic, musste aber sein.

@lena
deine beiträge finde ich einfach super und ich kann sie zu 100 % unterschreiben.

palmöl hat ja bekanntlich den vorteil das es wesentlich billiger als rapsöl ist.
wenn also niemand nach diesem günstigen produkt verlangen würde, wäre
die diskussion hier überflüssig.

daher wieder zu meinen ersten sätzen:
es liegt an uns verbrauchern was die konzerne uns anbieten.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 16.01.07, 22:36
Hallo Amazone,
mein Bruder entwickelt Automotoren und wir hätten eigentlich als neues Auto wieder von dieser deutschen Firma gekauft. Leider ist dort das Thema
Energiesparen mit dem Image nicht vereinbar.
Herzl. Gr.
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mannomann am 16.01.07, 22:39
Hallo,

ich kann Amazone nur zustimmen, es bringt gar nix der Industrie die Schuld in die Schuhe zu schieben. Vor mehreren Jahren gabs außerdem mal nen Audi A2 auch als 3 Liter (Verbrauch, nicht Hubraum) Version. Der war von der größe ähnlich wie die Mercedes A- Klasse, also von der Größe her durchaus ein alltagstaugliches Fahrzeug. Die Produktion wurde mangels Absatz auch wieder eingestellt. Das Auto war vielleicht kein designtechnisches Meisterwerk, hatte dafür aber nen sehr niedrigen Luftwiederstand, und Bauteile aus Leichtbaustoffen (wie Kohlefaserverbundwerkstoffen, Alu etc.) und  war in dieser Hinsicht ein sehr innovatives Produkt. Nur haben wollte ihn halt keiner.
Die Industrie produziert nunmal das was der Verbraucher will.
Neben dem Hang des Verbrauchers zu PS- stärkeren Autos (der Autokäufer will sich mit dem neuen Auto verbessern) gibts noch andere Gründe.
So werden die Autos permanent schwerer, da sie mit allerlei Technik und Komfort/ Sicherheitsausstattung ausgerüstet werden. Und diese braucht nunmal Strom und bringt Mehrgewicht mit sich. So benötigt die Klimaanlage eines Durchschnittsautos zwischen 3 und 4 PS. Gut jetzt könnte man auch sagen auf die Klimaanlage kann verzichtet werden. Dem sprechen aber wieder die Gutachten des ADACs entgegen, da bei zu hoher Temperatur im Auto die Konzentrationsfähigkeit und somit die Unfallgefahr steigt.
Die Leute wollen zudem im neuen Auto mehr Platz haben. Und mehr Platz bedeutet mehr Gewicht, und mehr Luftwiederstand, und das benötigt mehr Motorleistung um die gleiche Fahrleistung zu erzielen.


VlG Mannomann
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Stanzerl am 16.01.07, 22:41
Zitat
mein Bruder entwickelt Automotoren und wir hätten eigentlich als neues Auto wieder von dieser deutschen Firma gekauft. Leider ist dort das Thema Energiesparen mit dem Image nicht vereinbar.

... und dass es anders auch geht, beweist z.B. Toyota mit dem Prius. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die

Sobald es ein kleines Hybridauto gibt, werde ich es kaufen!

Grüße, Conny
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 16.01.07, 22:46
Hallo Conny,
wir werden auch noch warten, bis wir ein sparsameres Auto finden.
Hoffentlich verschlafen die deutschen Autofirmen nicht den Zug.
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Stanzerl am 16.01.07, 22:54
Hallo Amazone,
hallo Mannomann,

das Problem der deutschen Energiesparautos war doch, dass sie viel zu teuer waren! Der Audi A2 erlebt derzeit als Gebrauchter eine Rennaissance - weil er nun endlich bezahlbar ist. Leider ist aber auch die Unfallreparatur von Alu-Fahrzeugen sehr teuer und kann nur in Spezialwerkstätten (oft mit entsprechenden Wartezeiten) durchgeführt werden.

Die Japaner haben dagegen den Prius unter Herstellungskosten verkauft, nur damit er sich am Markt etabliert und auch gekauft wird. So wird der Prius jetzt in schon in dritter Generation verkauft und ist vor allem in Kalifornien (wo es bekanntermaßen sehr strenge Umweltvorschriften gibt) eine einzige Erfolgsgeschichte!

Bei uns wird dagegen ein ganz anderes Image geschürt - wer braucht denn zum Beispiel die schweren Geländewagen? Ich behaupte mal: 99,99 % der Käufer sicher nicht.

Dagegen kann man sinnvolle Sicherheitsausstattung oder eine Klimaanlage auch ohne gigantischen Mehrverbrauch ebenso gut in kleinere Fahrzeuge einbauen - die dann aber locker nur ein Drittel des Verbrauchs von z.B. einem BMW X5 haben.

Ein interessanter Weg sind Hybridfahrzeuge - die als Übergangslösung, bis es vielleicht doch einmal das Brennstoffzellenauto gibt, durchaus interessant sind. Aber auf diesem Gebiet sind die Deutschen den Japanern bereits Jahre hinterher.

Der Diesel dagegen stößt an Grenzen - die Probleme mit dem Feinstaub z.B. können wieder nur auf Kosten des Mehrverbrauchs gelöst werden. Außerdem werden zunehmend schwere Dieselfahrzeuge verkauft, die ganz und gar nicht sparsam sind - wegen der Power.

Hier braucht es m.E. eine gesetzliche Regelung - wie sie Sigmar Gabriel jetzt angesprochen hat. Anders ist da wohl nichts zu machen...

So - das war jetzt wirklich off toppic - ich hoffe es wird mir nochmal verziehen.


Grüße, Conny


Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Biobauer am 17.01.07, 10:23
Hallo, auch wenn wir nun immer weiter vom palmöl wegkommen , bezüglich unserer energieich seh da nix von sparen .das nimmt doch schon fast masochistische züge an ,letztens sah ich auf einer messe vorhänge,die sich mit elektromotoren zuzogen.anscheind sidn für so etwas käufer da,sonst würde es nicht gebaut.
übe r unseren energieverbrauch auf den stassen brauchen wir nicht reden,wobei  ich da sagen muss ,man kann sich auch zu tode sparen. wir fahren ach so ein suv monster, aber e s ist einfach ein tolles auto,ausserdem brauch ich ihn zu 70 % für transporte. wobei wir  bei meinen knackpunkt wären, lena hats ja schon geschrieben,egal was wir konsumieren ,es muss erst mal quer durch die rebuplik. und wenns nen packl butter ist ,das es hier von der ansässigen molkerei auch gäbe. und dazu dann natürlich noch alles per lkw,man muss nur mal auf unseren autobahnen schauen, es ist einen ja gar nicht möglich rechts zu fahren ,man würde eingeklemmt zwischen den endlosen lkwkolonen.warum verlegt man so etwas nicht auf die schiene,noch wäre es nicht zu spät dazu,in ein paar jahren schon ,weil die ja auch dabei sidn das schienennetz fleissig zurückzubauen.sogar bioprodukte ,die ja oft noch mit regionalität werben ,haben riesige transportwege hinter sich .
wo nun der ausweg  aus der misere ist,weiss ich auch nicht ,ich sehe keine energie zur zeit als heilsbringer an ,man sollte eventuell ganz andere wege einschlagen. selbst die ja so umweltschützende sonnenenergie hat ja  keine besonders tolle energiebilanz,weil zur herstelung der panells erst mal richtig energie verbraucht wird.
 das ganze ist so komplex,da könnten wir noch viele threads betreiben damit ohne zu einer lösung zu kommen.
servus Herbert,der überzeugt ist,erst wen energie richtig teuer ist,sprich der liter diesel 3 euro oder so ,wird ein umdenken einsetzen.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 18.01.07, 07:58
Hallo Herbert,
für mich soll Energiesparen nichts mit knausern und knickern zu tun haben, ich möchte sicher nicht hinter jeden sofort das Licht ausschalten- und ein warmes Haus- ist für mich ein grosses Stück Lebensqualität.
Der Energiespareffekt in unserem Haushalt erscheint mir ziemlich ausgereizt.
Ich habe mir ein paar Dinge angewöhnt, die zwar noch keine Einsparung bedeuten,
aber erst mal wieder eine Auseinandersetzung mit der Energie,
ich schreibe täglich den Stromverbrauch auf,
einmal in der Woche das Wasser und der Dieselverbrauch wird seit letztem Jahr auch dokomentiert.
Damit verbrauchen wir noch nicht weniger,
aber mit dem Aufschreiben wird nicht nur Wasser, Strom und Diesel vom Konto abgebucht.
Beim Autofahren sieht man den Unterschied in Langstreckenfahrten und den kurzen Strecken gewaltig.
Was mich interessieren würde, gibts eigentlich so einen Vergleich Energieverbrauch- konvi- und öko?
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 21.07.07, 08:33
Eigentlich ist es unverschämt, so viele Stromgeräte zu bauen, die im Stand by auch noch weiter verbrauchen-
so eine blödsinnige Verschwendung von Energie-
hab jetzt alles auf Steckdosenleisten gesetzt und schalte aus-
Energiesparlampen machen erstaunlich viel Licht.
Aber je mehr ich mich mit dem Energiesparen beschäftige - umso mehr kommt mir zum Bewusstsein, dass das Sparen gar nicht erwünscht ist-
da verdienen nicht so viele daran.
Ich sehe Energiesparen nicht als knickern und knausern an-
aber sinnlos zu verschwenden, wenn man sieht- welcher Aufwand für die Herstellung betrieben werden muss-
das erscheint mir doch etwas kurzsichtig.
Was nicht verbraucht wird- verursacht keine Kosten und an Lebensqualität verschlechtert sich auch nichts.
Da wir keine Energie erzeugen, sondern verbrauchen-
bin ich bei uns am Hof der Chefenergiesparer.
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 06.08.07, 10:17
Energiesparen scheint keininteressantes Thema zu sein.
Wenn ich dran denke, welche Summe Geldes heute im Dieseltank fliesst, dann werde ich nachdenklich.
Dieseluhr und energiesparender Ackerbau ist jetzt schon eine Weile im Einsatz,
aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Energie ein teurer Spass geworden ist.
Mich würde interessieren, wer auf Rapsöl umgestiegen ist, seid ihr zufrieden, würdet ihr unter den jetztigen politischen Rahmenbedingungen nochmals diesen Schritt wagen?
Die Abhängigkeit von fossiler Energie ist auf einem Hof auch ein Thema, das mich bestimmt noch mehr beschäftigen wird.
Energieeinsparungen im Haushalt sind ja nur Bruchteile im Gegensatz zum betrieblichen Energieverbrauch.
Hab mich in der letzten Zeit durch Fachzeitschriften und Ratgeberbücher gewälzt,
nur die Erzeugung der Energie ist das Thema-
sparen scheint nicht in zu sein.
So und jetzte werde ich mich nicht mehr ärgern, es nützt nichts, aber ich weiß, dass sich in Richtung Energieverbrauch besonders beim Diesel wirklich was ändern muss.
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 10.09.07, 08:18
Meine Freundin hat gestern angerufen und war stocksauer über den derzeitigen Dieselpreis. Kann ich nachvollziehen, geht mir auch so.
Der Besuch auf der Rieder Messe hat mich ziemlich ernüchtert-
Energieeinsparung in der Landwirtschaft ist noch kein Thema. Energieerzeugung ja- Einsparung nein.
Traktoren, Erntemaschinen- jegliche Technik wird grösser und nicht sparsamer.
Selbst im Pflanzen- und Ackerbaubereich macht die Euphorie über die hohen Getreidepreise scheinbar ziemlich blind für die auf uns zukommenden Preissteigerungen.
Wir haben auf der Rieder Messe nur ein Produkt gefunden, das eine Minimierung von fossiler  Energie im Tank bringen soll.
Was machen wir, wenn Diesel das Doppelte kostet?
Im Automobilbereich scheint sich was zu verändern-
dort wird das Thema Klima und Einsparung endlich wenigstens wahrgenommen.
Der Landtechnikbereich ist hier noch sehr zögerlich.
Vielleicht gibts auf der Eurotechnik in Hanover die energiesparenden Inovationen.
Warten wirs ab.
herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: strop am 06.12.07, 14:02
......ob es in diese Box passt?
Hat jemand gestern Abend sternTV gesehen? Es gibt eine Internet-Adresse, unter der man schnell selbst mögliche Ersparnisse errechnen lassen kann, wenn man den Strom-Anbieter wechselt. Na, ich hab`ja vielleicht gestaunt  :o!
Schaut mal hier: http://www.tarife-online-vergleichen.de/vergleich_stromtarife.php
LG, strop
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: pauline971 am 12.12.07, 12:35
Hallo Strop, ich hab die Strompreise verglichen und mich entschlossen zu wechseln. Das rechnet sich schon. Ich würde mir nach der Online-Berechnung ca. 100 Euro im Jahr !!! sparen. Vielleicht werden ja die großen Stromkonzerne munter, wenn viele Leute wechseln zu kleineren Betreibern. Andere Leute wiederum meinen, die stecken eh alle unter einer Decke und die großen Konzerne bestimmen den Preis und alle anderen gehen auch mit den Preisen nach oben. Keine Ahnung... ich werde es merken. Aber wenn ich vor Jahren bei der Kranken- oder Autoversicherung auch so gedacht hätte, ich möchte nicht wissen, wieviel Geld ich in der Zwischenzeit verschenkt hätte.
Gruß Daniela
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 12.12.07, 13:29
Hallo strop,
wechselst du den Stromanbieter? Ich hab neulich diese Sendung auch gesehen,
 hab es noch nicht ausgrechnet, hab eher überall versucht mit Energiesparmaßnahmen weniger zu verbrauchen.
Gestern abend war bei uns ein Vortrag, die energiesparende Wiederkäuerfütterung-
also wieder einen Bereich gefunden, wo es energiesparende Maßnahmen zu geben scheint.
Herzliche Grüsse
maria

Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: klara am 12.12.07, 23:16
Hallo,
hab auch schon den Stromwechsel im Auge. Will aber den ersten Januar noch abwarten, da da viele die Stromkosten erhöhen. Bei denen mit Vorauskasse heisst´s auch aufpassen.
LG Klara
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 13.12.07, 09:49
hallo ,
wie kann man durch einen Wechsel des Stromanbieters Energie sparen ?

Gruß albert
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: pauline971 am 13.12.07, 12:49
Günstige Energiesparlampen gibt es bei https://www.teekampagne.de/de-de/5_5/die-idee-co2-kampagne.html
Dort kann man übrigens auch den besten schwarzen Tee zu fairen Preisen bestellen.
Gruß Daniela
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Internetschdrieler am 14.12.07, 00:32

Gestern abend war bei uns ein Vortrag, die energiesparende Wiederkäuerfütterung-
also wieder einen Bereich gefunden, wo es energiesparende Maßnahmen zu geben scheint.
Hallo Mary,
also das würde mich jetzt schon näher interessieren. Wie soll ich das verstehen; Führe ich der Kuh über das Futter weniger Energie zu, gibt sie weniger Milch, brauch ich nicht mehr so lang zum Melken, hab nicht soviel Milch zum Kühlen und kann das  Licht im Stall wieder früher ausmachen. Alles natürlich unter der Vorraussetzung die Kuh hält das Energiedefizit aus. Wobei natürlich weniger energiereiches Futter zu erzeugen auch weniger Energie verbraucht (2 x mähen statt 5 x mähen)  Oder hab ich  dich  da grundlegend falsch verstanden? ???

Internetschdrieler
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 14.12.07, 07:38
Hallo Internetschdrieler,
toll, auf solche Gedanken wär ich noch gar nicht gekommen. Denn die Kuh, die draussen auf der Weide selbst ihr Futter holt und ihr Kalb mit Milch versorgt, braucht natürlich noch weniger Energie, der Nachteil ist nur, dass eben dann keine Milch anfällt.
Nein so krass war der Vortrag nicht, er zeigt nur auf, wie der Wiederkäuer angelegt ist, welche ph-Werte welche Ergebnisse erzielen, welche Maßnahmen bistimmte Probleme verursachen.
Eigentlich ging es darum, den Widerkäuer aus der Sicht der Mikroben zu sehen- und zu erkennen, welche Mikroben welche Futtermittel umsetzen können.
Wie man ein Kalb zu einem guten Fresser erziehen kann, wie diese Fütterung weitergemacht werden muss, damit sich das weiterentwickelt-
und vor allem auch, wie die Fütterung der Kuh Einfluss auf das in der Kuh heranwachsende Kalb hat.
Und wie das Kalb die entsprechende Mikroflora bekommen kann.
Solange Getreide spottbilllig war, war die Energie ja kein Thema, auch das oftmalige Mähen war bei preiswerterem Diesel kein Thema.
Aber was machen wir, wenn sich Getreide und Diesel weiter nach oben bewegen?
In diesem Vortrag war eigentlich nur die gute Ausnutzung der Fähigkeiten des Wiederkäuers angesprochen- und auch bei der Nutzung des Rohproteins gab es sehr interessante Vorschläge. Was z.B. eine Kuh mit Kräutern oder Kreuzhefen anfangen kann usw., der Referent war ein Tierarzt mit einer sehr langen Erfahrung -
Die Besucherzahl war sehr gering, so gesehen ist die energiesparende Wiederkäuerfütterung kein grosses Thema in der Landwirtschaft.
Ich habe den Vorträg vor längerer Zeit schon mal gehört, hab schon einige Dinge ausprobiert- mit guten Erfahrungen.
Es spart z.B. auch eine Menge eigener Energie- weil die damit erzielte Gesundheit bei den Kälbern einiges an dem früheren Problemen  bei den kleinen Kälbern aufgelöst hat.
Sehr interessant fand ich die Erklärung des Märchen- Rumpelstilzchen-
Stroh zu Gold spinnen können- dass auf den Wiederkäuer bezogen.
Hab mir vorgenommen, die alten Grimms-Märchen doch noch mal aus einer anderen Sicht zu lesen, denn da wär ich nie im Traum draufgekommen, Rumpelstilzchen mit Widerkäuern in Verbindung zu bringen :D
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: fanni am 14.12.07, 09:18
brauch ich nicht mehr so lang zum Melken, hab nicht soviel Milch zum Kühlen und kann das  Licht im Stall wieder früher ausmachen.



War heut mal froh als das Licht wieder anging :D

Bin grad mit Melken fertig, 1,5 h Verspätung, hatten seit 2 Uhr keinen Strom mehr und Göga hats um halb vier gemerkt, bei EON angerufen um 5 Uhr war er da der begehrte Fachmann und zusammen haben sie es wieder hingekriegt, irgendeine Sicherung war kaputt an unserem Stomverteilermasten. Hatten sie in der Zentrale auch nicht bemerkt, weil eben nur 3 Anwesen hier dranhängen.

War echt froh um die schnelle Hilfe und bin mal wieder versöhnt mit EON (momentan, bis die nächste Stromrechnung kommt  >:( >:(
Vor 14 Jahren war hier nach einem Schneesturm alles platt und wir hatten 6 oder 7 Tage keinen Strom, dass war nicht lustig 8), gut wenn Frau noch einen Holzofen in der Küche hat zum Kochen...........
Damals haben sie hier für 3 Landkreise und zig betroffene Haushalte und Betriebe Trupps aus ganz Deutschland geholt, um die Leitungen wieder zu reparieren und die haben gearbeitet die Jungs, echt super!! Wie gesagt die letzten waren bis zu 10 Tage ohne Strom.
Auch wenn ich auf die großen Anbieter auch sauer bin, frag ich mich oft, hauts denn dann noch hin mit dem Kundendienst...................? Werden die Netze auch in Stand gehalten?.....??

so und jetzt geh ich duschen, denn das Bad ist auch wieder warm, auch wenn wir eine Holzheizung haben ohne Strom geht die auch nicht mehr ::)
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 14.12.07, 09:42
Hallo fanni,
kann ich gut nachfühlen. Ohne Strom schauts ziemlich öd aus.
Das ist ein Grund, warum wir uns den Anbieterwechsel sehr gründlich überlegen- was ist mit Problemen in der Leitung?
Für einen Haus- oder Wohnungsbesitzer ist kein Strom- nicht lustig,
für Stall mit Kühen eine Katastrophe.
Das ist ein Grund, dass ich meinen Mann schon ewig in den Ohren liege-
ich möchte ein Notstromgerät-
denn melken mit der Hand- grrrrrrrrrrr
und eine kalte Bude ist genauso grauslich.
Und trotzdem ist Energiesparen für die Zukunft sicher wichtig, rein vom Geld her gesehen-
Bin ja nur gespannt, was unsere Politis da alles aushecken-
ob es wirklich ums Energiesparen oder ums Abkassieren geht?
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 18.12.07, 09:53
Hallo,

ich hab es schon ein wenig von Marys Gedanken mitgenommen - genau danach zu scannen, in wie weit Energiesparen in der Landwirtschaft im Focus steht.

Ich bleibe dabei - in der energieintensiven Tierproduktion heißt Heizung & Lüftung bei Schwein und bei Geflügel ist das Thema seit Jahren, seit Jahrzehnten im Mittelpunkt.

Warum nicht soo sehr im Ackerbau & Rinderwirtschaft?

Auf eine Antwort hat mich ein Artikel in der DLG-Mitteilung gebracht: Dort wird berichtet, dass in Bayern überproportional viel Melkroboter (in 15 % aller Neubauten) eingerichtet werden und hier ökonomische Kalkulationen in Hinblick auf Sozialqualitäten zurücktreten, also die Arbeitswirtschaft im Vordergrund steht.

Genau so - meine Meinung - ist es in der Landwirtschaft: Der knappste Faktor auf den meisten Höfen wird sein und bleiben: Die Arbeitskraft und nicht die Energie

In Heizung & Lüftung ist kaum Arbeitskraft relevant, d.h. nicht substituierbar.

Im Ackerbau kann es durchaus ausschlaggebend sein, dass mein Schlepper so groß ist, dass er zwei Arbeitsgänge auf einmal erledigen kann (Horsch) - und hierzu einfach eine gewisse Mindestgröße benötigt.

Ebenso wird wohl kaum gerechnet wieviel Strom ein Melkroboter benötigt - wenn ich im Vergleich hier die Arbeitskraft hoch werte.

Genauso wird über Heutrockung - sehr energieintensiv gesprochen, eingeführt um hohe Heuqualität OHNE großen AK-Aufwand sicher einzulagern/erhalten.

Auch ein Beispiel - in der Schweinehaltung werden die Großraum-Sortieschleusen von z.B. Hölschner-Leuschner immer beliebter, da sie eine "einfach" aber AK-aufwendige Tätigkeit nämlich das Endproduktsortieren durch eine Durchgangsschleuse (Gewicht + Foto!! PC-Dokumentation) erledigen. Und keiner fragt hier nach den Watt-Kosten!

Denn wo kein Partner/-rin mehr da ist (Senioren zu alt, Frau nicht da/nicht im Stall, kaum AK-"zumietbar" in der Region Ba-Wü z.B. nur 5 % Arbeitslos oder Mitarbeiter lohnt sicht nicht übers ganze Jahr wenn nur Arbeitsspitzen anfallen)

Genau so benötigen Hühner/Schweine eine ideal Umgebungstemperatur (ausser dass sie dann krank werden können, nicht richtig fressen, weil sie nur noch "kuscheln") - falls diese nicht vorhanden ist, müssen die Tiere das selbst herheizen auf Kosten von Futterenergie:

Und Futter ist in den Preisen mehr gestiegen als Heizkosten, einen warmen Stall "herzufüttern" ist teuer...


Wie seht ihr das - habt ihr noch "Luft" z.B. zugunsten von Energiesparen mehr AK einzusetzen? Oder wo liegen eure Schwerpunkte am Betrieb, was ihr noch optimieren möchtet?

viele Grüsse

Mirjam



Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 18.12.07, 10:00
hallo ,
ja klar die Energie kommt ja aus der Steckdose also der Strom  halt ,
meine vollautomatische Milchviehfütterung läuft total ohne Energie ,leider funktioniert sie halt nur über die Sommermonate
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 18.12.07, 10:03
Hallo Albert,

nein, z.B. die Energie meiner Eltern kommt sehr Jahrzehnten schon aus Wasserkraft.

Schön für dich, wenn du deine Kühe weiden schicken kannst, "leider" gibt es noch andere Regionen und Dorfstrukturen, die das nicht zulassen.

Jedem das seine und jedem seinen Weg. Die Verfügbarkeit der "Rohstoffe" ist hier beim Menschen deutlich knapper als beim Strom, der "nur" über den Preis geht,

mir liegt Küheeinsammeln auf Weiden zum Melken (ich hab das mal ein halbes Jahr ausprobiert in junge Jahren): Nicht.

Gruß Mirjam
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 18.12.07, 11:02
hallo Mirjam ,
dass es diese Strukturen  (wo man nicht weiden kann) noch gibt weiß ich auch ,sie sind aber nur ein kleiner Teil.
Es liegt doch hauptsächlich auch dran dass die Herden zu groß sind .
In BW hat man doch die Ausgleichszulage gekürzt um die Gelder für Strukturanpassung zu verwenden ,
also zum Bau von größeren Ställen ,um " Zukunftsfähig" zu werden ,(mitdem Faktor Arbeits- ,ja klar ,dann müßte halt der Melkroboter , der Futtermischwagen usw.und Kostenfalle ) das währe das Aus für die Weidehaltung , ja vielleicht noch als Alibifunktion , weil das Weideland in der näheren Umgebung fehlt , jetzt müßte ich halt meine beiden Nachbarn überzeugen ,dass iher Landwirtschaft keine Zukunft hat und somit andiese Wiesen zu kommen ,ist das jetzt ein nätürliches Strukturproblem oder eines vom Menschen gemachtes.
Gruß aus demSchwarzwald 
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 18.12.07, 12:29
Hallo Albert,
auch in Bayern wird massiv für Stallbau, Robby und die entsprechende Kuhzahl bzw. dafür entsprechende Technik geworben.
Entscheiden muss jeder für sich, aber letztlich auf einer Fortbildung bin ich mir schon etwas daneben vorgekommen, ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wo in diesem technischen Know-how noch das Leben Platz hat. Boden, Pflanze, Tier und Mensch sind Lebewesen und Technik hat seine Berechtigung, aber der ganze technische Schnickschnack hat einen Fehler, er ist störungsanfällig und meist muckt er an Feiertagen, an Tagen mit sowieso höchstem Stresslevel.
Aber zurück zum Thema- ich werde mich gerne in 5 Jahren entschuldigen, wenn die Energie wieder so billig wird, wie sie mal war,
aber wenn sie weiter so steigt, dann ist für mich bei jeder Investition auch ein Blick auf Energieverbrauch ein ganz wichtiger Blick.
@Mirjam, energiesparen und energieeffizienz geht bei mir nicht beim Robby und der ganzen Technik los, sondern beginnt beim Menschen-
energiesparenende Arbeitsweisen, energieeffiziente Bewegunsabläufe, energiesparendes Lernen.
Ich finde es nur komisch, dass die Energiesparlampe, die sparsamen Haushaltsgeräte so aktuell sind, aber beim landw. Betrieb ist scheinbar die Energieeffizienz noch nicht das grosseThema.
Wieviel wir von einer Energieeinheit, die wir reinstecken, wieder rausbringen, ich weiß es nicht, aber es interessiert mich.
Und zum Thema Energiesparen gehört für mich auch das Thema Geld dazu, denn es ist auch eine Form von Energie.
Irgendwie erscheint mir der Umgang mit Geld momentan auch etwas konfus, die x- Milliarden, die in den amerikanischen Geldanlagen versandet sind und eine deutsche Grossbank nach der anderen in einen Strudel hineinziehen- würde gerne wissen, wieviel Geld (Energie)da versackt.
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 18.12.07, 15:52
Hallo Albert,

auf dem Betrieb wo ich Kühe einsammeln durfte - waren die Herden 90 Kühe groß ;D.

Kenne ich ein anderes Deutschland  ???
dass es diese Strukturen  (wo man nicht weiden kann) noch gibt weiß ich auch ,sie sind aber nur ein kleiner Teil.

Oder du kennst fränkische Häufeldörfer, Autobahn/bndesstrassenintensive Regionen nicht ? Oder die Maisregionen unten "vor deiner Nase" rund um
Willstätt, bei uns bei Schweinfurt, Ochsenfurt - da ist nicht viel mit Wiesen/Weiden, da sind die Opportunitätskosten als Ackerland viel zu groß.

@ Mary,

unter dem Gesamt-Aspekt "Energiesparen" kann ich mir nun deutlicher was vorstellen, was meiner Meinung mindestens genau so wichtig ist -
wäre "Schwerpunkte" setzen, Präferenzen schaffen können, wissen was wichtig ist, ein Ranking in seinen persönlichen oder betrieblichen Zielen.

Ja und mir ist es auch ein Rätsel, wie man an einer Glühbirne hängenbleiben kann, wenn es soviele große Hebel sind, die betriebsentscheidend wären.

Aber AK ist oftmals vs Energie/Baukosten, ich kann um Arbeitsenergie zu sparen ne Menge Technik einsetzen, die ne Menge Betriebskosten hat - tw. wieder
spricht sich das schnell.

In den DB Schwein werden die Energiekosten schon seit Jahrzehnten EXTRA ausgewiesen.

Gruß Mirjam

Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 18.12.07, 17:06
hallo Mirjam ,
ja wie jetzt du hast Kühe gehütet in den fränkischen Häufeldörfer ,dann geht das doch (weide)und da hat jeder sein eigenes Wasserkraftwerk ,das find ich ja super
also das Rheintal vor meiner Nase......70-80km und da gibts kaum noch Milchviehbetriebe ,da gibts den Maiszünsler vor lauter Monokultur .
aber ich würd ja auch gerne Mais anbauen allein schon der Prämie wegen,
Gruß aus dem Schwarzwald , @ nicht aus dem Rheintal ,sorry

Ps. aber weiter vorne ist schon sehr viel geschrieben über Energiesparen ,man braucht das ganze ja nicht wiederholen
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mathilde am 18.12.07, 21:38
Ebenso wird wohl kaum gerechnet wieviel Strom ein Melkroboter benötigt - wenn ich im Vergleich hier die Arbeitskraft hoch werte.
Mirjam

Hallo,

ich mache mir da schon meine Gedanken was die zwei da so Strom vor sich hinfressen.  Aber erstens bekomme ich für den Kuhstall keine zuverlässige AK und zweitens wohnt die in der Regel auch nicht bei mir oder im Ort u. somit verbraucht diese AK dann auch 2x tägl. Energie zum anfahren der Arbeitsstelle sofern diese AK nicht gerne noch zur körperlichen Arbeit als Ausgleich Fahrrad fährt  ::)
Ich denke schon dass da wie bei den Haushaltsgeräten enorme Einsparpotentiale sind. Warum muss bei den Robbies das Reinigungswasser selbst durch Durchlauferhitzer das Wasser aufgeheizt werden.? Denke da an Wärmerückgewinnung bei der Milchkühlung und dann zentral abrufbar? Ruhemodus haben die ja auch schon bei den elektr. Anzeigen aber sicherlich steckt da noch mehr drin!
Früher hat mein Mann das Futter immer mit dem Merlo mit Schiebeschild rangeschoben, wirklich machen wir das mit guter altbewährter Muskelkraft und Besen ;)
Früher haben mein SE eine Lüftung im Kuhstall gebraucht (3 Stück) wir haben Spaceboard und keinen Lüfter u. einen Kaltstall. Tageslichtsteuerung für die Nachtbeleuchtung im Stall. Wenns draußen hell wird gehen automatisch diese Lichter aus wenn noch welche brennen habe ich abends vergessen auszumachen  :-[
Der optimale Zeitpunkt bei der Heuernte u. kein Regen kann enorm Energie sparen und die Qualität ist auch eine bessere (5 mal gewendet ist doch nichts mehr da ausser Stengel)
Wenn aber der Drescher an die Tankstelle fährt dann  :o
Der neue Deutz Trecker der nur mit Rapsöl fährt den finde ich schon interessant

LG Mathilde
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 19.12.07, 07:13
Hallo Mathilde,
ihr habt ja schon einen guten Weg des Energiesparens beschritten. Einfach nach meinem Gefühl wird Strom, Diesel die nächste Zeit bestimmt nicht billiger und alle Waren, die mit hohem Energieaufwand hergestellt werden- hängen eben auch am Energiepreis.
Manche Maschinen kann man mit wenig Aufwand energiesparender betreiben, aber wir haben ein Problem vor uns-
diejenigen, die diese Maschinen und Geräte bauen- brauchen den Druck von unten. Erst wenn der Energieverbrauch ein echtes Argument ist- ändert sich langsam etwas.
Der Mähdrescher und der Häcksler, wenn die mal am Dieseltank zu trinken  :-\ anfangen, da wird mir und dem Dieseltank ganz mulmig :(.

Ich finde deine Anregungen in Richtung Robby sehr gut, hast du das schon an die Herstellerfirma weitergegeben?
Denn energiesparen soll ja nicht heissen, dass wir wieder mit der Hand melken oder mit dem Ochsenfuhrwerk draussen arbeiten ;D,
sondern der effizienten Einsatz von Technik usw.
Wir haben eine österr. landw. Fachzeitschrift, dort war zur Jahrtausendwende ein für mich beeindruckender Artikel über Energie.
Was ich mir damals wirklich zu Herzen genommen habe-
Energie ist nicht nur Diesel und Strom, sondern auch wir Menschen brauchen Energie- in Form von Nahrung, Wärme, usw.
Energiesparen fängt bei uns selbst an- wie gehen wir mit unserer Energie um- Hedwig Beier, eine Referentin bei einer Bäuerinnenfortbildung hat mal einen Satz gesagt, der zum Nachdenken anregt-
jeder Mensch hat eine bestimmte Energiemenge, die er im Laufe seines Lebens verbrauchen kann- wer in der ersten Lebenshälfte zu grosszügig damit umgeht- muss in der 2. Hälfte etwas energiesparender sein ;).
Du hast recht, dass das Wetter auch einen grossen Einfluss auf die Energie hat, leider haben wir das nicht immer in der Hand,
ausgerechnet die Landwirtschaft hat die grösste Solarfläche, die es noch viel mehr zu nutzen gilt, die Sonne ist unser bester Verbündeter, bzw. Helfer .
Oder z.B. hab jetzt 2 Tage in einer Weiterbildung gebüffelt, wie Böden, Hofdüngerbehandlung usw. auf das Wachstum der Pflanzen wirken, wir haben noch sehr grosse Energieeinsparpotentiale in deer Landwirtschaft, macht doch richtig Freude, Energiesparen kann unheimlich interessant sein
  ;)
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Andreas am 19.12.07, 10:33
Hallo,
Energie einsparen ist spannend und lohnend.

Den Strom erzeuge ich mit einer Photovoltaikanlage.
Warmwasser und Heizung bekomme ich über Wärmerückgewinnung, Solaranlage und den Rest durch eine Holzscheitheizung.
Meinen Stickstoffbedarf erzeuge ich regional vor Ort sehr energiesparend mit Hilfe der Knöllchenbakterien.
Die Kühe und das Jungvieh holt sich seit 2 Jahren die meiste Zeit das Futter selbst von der Weide und übernimmt in dieser Zeit auch selbstständig des Verteilen des Wirtschaftsdüngers.

Vor einem halben Jahr habe ich zusammen mit zwei Kollegen einen Wenz-Grubber gekauft. Damit kann man gegenüber der Arbeit mit dem Pflug ca. 2/3 der Energie einsparen.   
http://hlbla-florian.at/DA/DA2006/2006_5b_poster_huber_puehringer.pdf
http://www.eco-dyn.com/Frameset/frameset.html

Ich sehr gespannt, ob sich die Versprechungen des Herstellers bewahrheiten.

Viele Grüße
Andreas




Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 19.12.07, 15:52
hallo ,
und die Milch und das Fleisch von den Weidetieren ist ganz umsonst auch noch gesünder (Fettsäuremuster Omega 3 zu Omega 6)
gruß aus dem Schwarzw.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 19.12.07, 16:08
Hallo Albert,
aber nicht  zu viel davon essen ;D.
Omega 3 Fettsäuren haben ihre Nebenwirkungen :D
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 19.12.07, 16:14
hallo Mary ,
gönn mir doch diese par Pfu....

Gruß aus dem Schw.

Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: annegret43 am 18.01.08, 18:44
Guten Abend zusammen,
hat jemand von euch schon Erfahrungen beim Anbieterwechsel gemacht?
Wir vergleichen zur Zeit, bekommen aber den richtigen Dreh zum wechseln nicht.

Viele Grüsse  Anne
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: klara am 18.01.08, 19:44
Hallo Anne,
schau mal hier:
http://www.verivox.de/power/index2se.asp (http://www.verivox.de/power/index2se.asp)
da kannst Du Tarife vergleichen u. auch den Anbieter wechseln. Ich hab´s auch in nächster Zeit vor. Aber Online will ich´s lieber nicht machen.
Vorauskasse scheidet auch aus.
LG Klara
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: roco am 19.01.08, 15:10
Genau so - meine Meinung - ist es in der Landwirtschaft: Der knappste Faktor auf den meisten Höfen wird sein und bleiben: Die Arbeitskraft und nicht die Energie
Mirjam

Der Meinung bin ich auch Mirjam.

Die Energiekosten kann man sowieso nicht ganz ausmerzen.

Und der Versuch irgendwo Strom zu sparen,  bedeutet meist mehr menschliche Arbeitskraft,..
und da man eh schon genug arbeitet,......
Im Großen und Ganzen versucht man es zwar vielleicht (Glübirnen etc) aber die wirklichen Stromfresser sind die landw. Geräte.

@Mary
Stromsparen ist für mich einerseits natürlich Geld sparen, andereseits aber genauso auch etwas ökologisches!

Wir bauen eine Heutrocknung, und wir brauchen dann zwar noch mehr "Strom", aber letztendlich sehe ich es nur als einen Energiewechsel.
Aus Diesel und AK und Maschinenabnutzung wird eben Strom + mehr Qualität und Wetterunabhängigkeit!


Zu den Vieh-Bauern in der Rheinebene,... (10km von mir)
da gibt es wirklich fast keine mehr!!
Aber sie wären ja auch blöd,....
Viel mehr Arbeit für weniger Geld?!?! Wer macht das schon!
...
Selbst auf der A5 nach Karlsruhe - 200 km,... letzten Sommer,.... eine einzige kleine Kuhherde, die wir sehen DURFTEN!!


Aber eine andere Frage, die zwar nicht so ganz hierher passt, aber eben fast:

Macht von euch jemand beim Stromsteuer sparen mit??

Das Stromsteuergesetz (StromStG) sieht vor, dass Strom steuerermäßigt für betriebliche Zwecke entnommen werden kann.
Gemäß § 9 Abs. 3 muss der entnommene Strom über einem gewissen Sockelbetrag liegen, der zurzeit 25.000 kWh beträgt.


Ich habs mal durchdacht, wäre schon effektiv, aber der zusätzliche bürokratische Aufwand, weil man die Stromsteuer für die ersten 25.000kWh an Zoll zurückbezahlen muss,... etc. hindert mich noch an weitern Maßnahmen.

Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 19.01.08, 17:02
Hallo Conny,
so eine Heutrocknung würd mir auch gefallen.  :D
Energie hat uns eine Freiheit von schwerer Arbeit ermöglicht- und es macht auch keinen Sinn mit Ochse und Karren wieder draussen zu arbeiten. Aber trotzdem, Energie wird immer teurer und die Effizienz war bisher noch nicht das grosse Thema.
Ich bin der Meinung, dass in der Landwirtschaft noch einiges an Sparmaßnahmen drinnen ist.
Je teurer der Sprit wird, umso mehr wird nachgedacht werden, da bin ich überzeugt.
Und besonders  im Bereich des Hofdüngers stecken noch ziemliche Ressourcen. Es gibt sicher noch viele andere Einsparpotentiale.
Hab neulich einen ganzen Tag in einer EM -Weiterbildung gesehen, was noch alles zum Anpacken wartet.
Herzl. Grüsse
maria
 
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mathilde am 20.01.08, 11:26
Hallo

Conny der Ansicht bin ich ganz u. gar nicht.
Habe z.B. in "Landpartie" einen Betrieb in Polen gesehen der Milchkühe hat und einen neuen Stall auf Tiefstallhaltung. Der hat in den Boden "Schlangen" gelegt die dem Mist die Wärme entziehen und heizt damit sein ganzes Haus und macht auch Warmwasser. Intelligente Lösungen gibt es immer wieder. Wenn ich da ans Holzhacken denke hat der sich viel Arbeit u. Énergie erspart.

LG Mathilde
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mannomann am 20.01.08, 12:21
Genau so - meine Meinung - ist es in der Landwirtschaft: Der knappste Faktor auf den meisten Höfen wird sein und bleiben: Die Arbeitskraft und nicht die Energie
Mirjam

Der Meinung bin ich auch Mirjam.

Die Energiekosten kann man sowieso nicht ganz ausmerzen.

Und der Versuch irgendwo Strom zu sparen,  bedeutet meist mehr menschliche Arbeitskraft,..
und da man eh schon genug arbeitet,......
Im Großen und Ganzen versucht man es zwar vielleicht (Glübirnen etc) aber die wirklichen Stromfresser sind die landw. Geräte.

Aber eine andere Frage, die zwar nicht so ganz hierher passt, aber eben fast:

Macht von euch jemand beim Stromsteuer sparen mit??

Das Stromsteuergesetz (StromStG) sieht vor, dass Strom steuerermäßigt für betriebliche Zwecke entnommen werden kann.
Gemäß § 9 Abs. 3 muss der entnommene Strom über einem gewissen Sockelbetrag liegen, der zurzeit 25.000 kWh beträgt.


Ich habs mal durchdacht, wäre schon effektiv, aber der zusätzliche bürokratische Aufwand, weil man die Stromsteuer für die ersten 25.000kWh an Zoll zurückbezahlen muss,... etc. hindert mich noch an weitern Maßnahmen.



Hallo,

wo muss man die Rückzahlung der Stromsteuer beantragen bzw. wo gibts näheren Informationen? Wir brauchen im Jahr rund 55000kwh Strom, da würd sich der Aufwand vielelicht schon rechnen.
Ich glaube ich nicht das es sich rechnet Strom bzw. Energie durch Arbeitskraft zu ersetzen, zumal ja auch die Lohnkosten steigern.
Es hat sich auch meiner Meinung nach in den letzten Jahren einiges in Sachen Energieverbrauch getan. Ich denk da nur dadrann wie oft noch vor 20 Jahren in ner Saison über den Acker gefahren wurde. Und heute wurden viele Arbeitsgänge zusammen gelegt und durch Mulchsaat wird der Spritverbrauch ebenfalls reduziert.
Hinzu kommen z.B. effizientere Ventilatoren etc. Allerdings ändern sich z.B. im Bereich Stallklima durch den Klimawandel die äußeren Bedingungen. Und so reicht ne Lüftungsanlage die vor 25 Jahren ausreichend war unter umständen heute nicht mehr aus und muss durch eine leistungsfähigere und somit energieintensivere getauscht werden.

VlG Mannomann
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: strop am 20.01.08, 14:04
Die Stromsteuer-Rückzahlung kann man beim Hauptzollamt beantragen.
Strom bekommen wir über unseren Landvolk-Verband günstiger, weil viele Betriebe hier bei der Bündelung mitgemacht haben und so ein - wie ich meine - guter Tarif zustande gekommen ist. Ich habe da auch mal beim verivox-stromtarife-rechner getestet, zum Vergleich (siehe Beitrag Klara http://www.verivox.de/power/index2se.asp).
LG, strop
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Frieda am 20.01.08, 14:21
Hallo Conny,


Aber eine andere Frage, die zwar nicht so ganz hierher passt, aber eben fast:

Macht von euch jemand beim Stromsteuer sparen mit??

Das Stromsteuergesetz (StromStG) sieht vor, dass Strom steuerermäßigt für betriebliche Zwecke entnommen werden kann.
Gemäß § 9 Abs. 3 muss der entnommene Strom über einem gewissen Sockelbetrag liegen, der zurzeit 25.000 kWh beträgt.


Ich habs mal durchdacht, wäre schon effektiv, aber der zusätzliche bürokratische Aufwand, weil man die Stromsteuer für die ersten 25.000kWh an Zoll zurückbezahlen muss,... etc. hindert mich noch an weitern Maßnahmen.



... wieviel Arbeit der erste Antrag war, weiß ich nicht mehr so genau, aber jetzt dauerts ca. 10 minuten im Jahr das "Stromsteueranmeldeformular" auszufüllen, ist jetzt jedes Jahr fast das gleiche Formular, ich heb immer schön eine Kopie auf, daß ich im folgenden jahr weiß was ich reinschreiben muß ;)
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: roco am 20.01.08, 15:46
Hallo Daggl,

wie ist das dann mit eurem privaten Strom?
Habt ihr denn ganz getrennt, oder fließt der teilw. mit in den Betrieb? -geht das?

@strop
In so einem Vertrag sind wir auch durch unseren Verband, aber die Stromsteuer ist ja trotzdem noch drauf,..

@Mannomann
ich denke, dass sich das bei euch auch lohnen würde, wenn Daggl sagt, dass es nur ~10 Min. jährlich an Arbeitsaufwand ist?!
z.B von der HP unseres Energieversorgers:
So erhält z.B. eine begünstigte Schreinerei mit Erlaubnisschein bei 75.000 kWh Jahresverbrauch den ermäßigten Satz der Stromsteuer auf 50.000 kWh. Dies entspricht einer Ersparnis von 410 € + MwSt. jährlich

@Maria
hättest du da paar Tipps, von dem was du gehört hast?
Oder ist das Kurs-Geheimnis?

@Mathilde:
Ich sag ja nicht, dass ich keine Energie(kosten) einsparen will,
aber auf dem Betrieb ist es nicht sooo einfach!
Wobei wir da auch eher lieber bisschen mehr investieren, um dann günstigere Folgekosten zu haben.
-weils da ganz andere Energiedimensionen sind!

Aber z.B im Haushalt, mein Kühlschrank ist 10 Jahre alt,...
die heutigen brauchen wesentlich weniger Strom,
aber ein neuer kostet mit paar hundert €,...
und da bin ich einfach der Meinung, dass es der alte noch tut,
denn bis ich den Anschaffungspreis durch die Stromeinsparung wieder drinne hab´,........
das dauert.
Und man arbeitet und arbeitet viel zu viel.
Und da lass ich dann auch mal den Wäschetrockner laufen,...
weil ich irgendwann auch mal noch bisschen leben will!
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Frieda am 20.01.08, 20:21
Hallo Conny,

bei uns läuft der gesamte Strom über einen Zähler. Muß man dann dem Stromversorger mitteilen, hab grad nachgeschaut "Laut Mitteilung kann hierfür eine Pauschale von 4 MWh pro kalenderjahr angenommen werden"
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mogli am 20.01.08, 21:15
Ich mach das auch schon einige Jahre. Reich wird man damit nicht. Das 1. Jahr wars mehr Aufwand, da hat mir der BBV geholfen. Über deren Vertrag beziehen wir den Strom. Mit dem Sockelbetrag (ca. 250.€ pro Jahr) wird die private Entnahme abgegolten.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mathilde am 21.01.08, 13:17
Hallo,

und wo bekommt man den Antrag her?

LG Mathilde
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 22.01.08, 07:41
Hallo Mathilde,
die Idee Wärme aus dem Mist zu machen- eine kluge Sache. Denn so wird sie wenigstens sinnvoll verwendet.
@Conny, wegen EM-Seminar, nein das ist kein Geheimnis.
Es war ein Praxis und Anwenderseminar-
wo über viele Möglichkeiten im Betrieb gesprochen wurde.
Z.B. wie krieg ich  Steinmehl und EM in die Gülle, wie kann EM am Besten angesetzt werden, was man dabei beachten muss,
wie bring ich Steinmehl und EM in den Mist, was passiert, wenn der Mist in die Güllegrube gefüllt wird, wie kann EM im Stall gut verteilt werden, was passiert, wenn beim Hacken von Holz EM mit dazugegeben wird, was ist der Unterschied von Kompostierung und Bokhasi und wie kann das in der Praxis funktionieren.
Dann wurde noch über verschiedene Bodenbearbeitungsverfahren und den Einsatz von EM und seine Wirkung auf das Bodenleben gesprochen. Und ein grosses Thema war, wie wirkt  behandelte Gülle oder Mist auf das Bodenleben.
Genauso wie in der Top Agrar immer wieder Tüflter praxistaugliche Lösungen im technischen Bereich machen, so wurden dort eben auch sehr gute Lösungen für den EM-Einsatz vorgestellt. In den Bauern steckt eine sehr grosse Kreativität, das muss ich voller Hochachtung feststellen.
Herzl. Grüsse
maria



Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mathilde am 22.01.08, 14:52
Hallo,

so bin nun fündig geworden wo es den Antrag gibt.

http://www.zoll.de/e0_downloads/b0_vordrucke/a0_vordruckgesamtliste/index.php

LG Mathilde
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mannomann am 22.01.08, 16:19
Hallo,

so bin nun fündig geworden wo es den Antrag gibt.

http://www.zoll.de/e0_downloads/b0_vordrucke/a0_vordruckgesamtliste/index.php

LG Mathilde

Hallo

Danke für den Link.
ist es Antrag 1404 bzw. 1400?
Blick da gerade nicht besnders durch.

VlG Mannomann

Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mathilde am 22.01.08, 16:26
Hallo,

nach Auskunft meines Zollamtes ist es der Vordruck 1404
Habe gerade angefangen mit ausfüllen und festgestellt dass der Antrag wohl nicht mehr rückwirkend für das Jahr 2007 sondern nur noch ab dem Jahr 1.1.2008 geht.  :(
Nun dann beantragen wir das eben ab dem Jahr 2008

LG Mathilde
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mogli am 24.01.08, 21:56
Am besten mal anrufen, mit denen kann man reden.Ich denke aber wenn die Rechnung an den Vater geht wird er es beantragen müssen.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: albert am 25.01.08, 08:41
hallo ,
mal eine grundlegende Frage,
wollt ihr Geld sparen oder Energie sparen
Gruß aus dem Schwarzwald
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mathilde am 25.01.08, 14:14
Hallo Albert,

Beides

LG Mathilde
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mirjam am 06.04.08, 13:23
Quelle: KTBL

KTBL-Tage 2008 Datum 08.–09.04.2008

Veranstalter: Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL)

ReferentInnen
Fachreferenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
Beschreibung
KTBL-Tage 2008 zum Thema "Energieeffiziente Landwirtschaft" am 8. und 9. April in Fulda.

In der landwirtschaftlichen Produktion müssen Wege zur Einsparung und zur effizienteren Nutzung von Energie gefunden werden. Das bedeutet auf der einen Seite die Entwicklung und Nutzung effizienter Technik, auf der anderen Seite eine dem Leistungsbedarf von Pflanze und Tier angepasste Versorgung mit Nährstoffen und Energie. Auf den KTBL-Tagen 2008 werden in den Sektionen Pflanzenbau, Tierhaltung und regenerative Energie die Facetten energieeffizienter Landwirtschaft vorgestellt.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie in unserem Tagungsprogramm.

Ansprechpartner: Susanne Krötzsch, Tel.               06151 7001-186       .  
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 26.06.08, 07:51
Jeden Tag in der Zeitung, im Radio das Thema steigende Ölpreise-
gestern an der Zapfsäule der Dieselpreis um die 1,60, schön langsam wirds happig.
Was macht ihr - ausser ärgern?
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Benita2 am 25.07.08, 11:00
Hallo allerseits,

Wir haben an einem Gebäude eine Südseite, ...........die sich eventuell für die Installierung von Sonnenkollektoren eignen könnte.
Es müßte nur ein mittlerer Baum weggeschnitten werden, die Wand hat keinerlei Fenster und ist auch nicht von der Straße einsehbar. Ich meine damit, es würde das Dorf nicht verunzieren!
Wer hat Erfahrung mit Kollektoren senkrecht ....... an Wänden, ........mein Mann zögert noch.
Diese Gebäudewand hat natürlich volle Südseite und ist recht nahe an unserem alten Wohnhaus, sodass man damit, ohne allzu lange Leitungen zu verlegen, eine Heizungsmöglichkeit für das Haus anbringen könnte.
Wer weiß dazu einen Rat oder hat selber schon sowas stehen?
Vielleicht müßte man die Kollektoren auch ein bißchen gekippt anbringen, damit der Sonneneinfall noch günstiger ist.
Wenn dann noch ein großer Pufferspeicher installiert wird, dann könnte man an eine Beheizung dieses Hauses denken.
Bis jetzt brauchten wir immer noch etwa 6000 l Heizöl um das alte Haus zu wärmen, dabei waren nicht mal alle Zimmer beheizt.
Der Installateur sagt, dass die Heizungsanlage beim Einbau (vor 25 Jahren) zu groß angelegt wurde.

Benita!
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: mary am 25.07.08, 13:12
Hallo Benita,
wir sind gerade am Weiterüberlegen, unser Haus noch mehr auf Solarwärme umzustellen. Wie gross soll eurer Pufferspeicher werden?
Mit Wandsolarplatten hab ich keine Erfahrung, wir haben unsere Anlage auf dem Dach.
Ideal wäre ein mindestens 10 -15 cbm Speicher  als Langzeitspeicher im inneren des Hauses, der die Wärme abgibt. So gut kann man nicht isolieren, dass keine Wärmeverluste auftreten.
Woher kommt bei euch benötigte Wärme her, Scheitholz, Hackschnitzel, Pellets ?????
Wir sind noch hin- und hergerissen, bei dem jetzigen Hackschnitzelpreis dauert es sehr lange, bis sich die Anlage abzahlt,
mit der alten Anlage hatten wir im Sommer mehr als genug warmes Wasser, in der Übergangszeit können wir noch 1- 2 Tage Heizung überbrücken.
Bei uns ist der Dieseltank leer, mir graut vor der Rechnung :-[, mein Mann hat in Richtung Düngerpreise nachgefragt- schön langsam wird Energie ein teurer Luxus.
Herzl. Grüsse
maria









Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Benita2 am 01.07.12, 20:22
Hallo Benita,
wir sind gerade am Weiterüberlegen, unser Haus noch mehr auf Solarwärme umzustellen. Wie gross soll eurer Pufferspeicher werden?
Mit Wandsolarplatten hab ich keine Erfahrung, wir haben unsere Anlage auf dem Dach.
Ideal wäre ein mindestens 10 -15 cbm Speicher  als Langzeitspeicher im inneren des Hauses, der die Wärme abgibt. So gut kann man nicht isolieren, dass keine Wärmeverluste auftreten.
Woher kommt bei euch benötigte Wärme her, Scheitholz, Hackschnitzel, Pellets ?????
Wir sind noch hin- und hergerissen, bei dem jetzigen Hackschnitzelpreis dauert es sehr lange, bis sich die Anlage abzahlt,
mit der alten Anlage hatten wir im Sommer mehr als genug warmes Wasser, in der Übergangszeit ................


Wir haben Bekannte, die sich ein Niedrigenergiehaus gebaut haben. Alles ist toll und schön. Es funktioniert auch die Technik sehr gut ............... aaaaaaaber jetzt, wo es wieder mal so eine hohe Außentemperatur hat, haben die Bewohner des Hauses eine überdurchschnittliche Wärme in dem Bereich wo der große Speicher ist. Es ist alles sehr gut isoliert und trotzdem geht von dem großen Pufferspeicher, der vom Keller bis unters Dach reicht, sehr viel Wärme aus.

Wer hätte das gedacht. Zum Glück ist der Speicher nicht in der Mitte des Hauses, sondern in einer Ecke plaziert, denn dann könnte man der Wärme fast nicht mehr aus dem Weg gehen
Wenn natürlich im Speicher 70° heißes Wasser ist, dann wirds wirklich warm.
Als Lösung werden die Eigentümer als nächstes die Temperatur auf 40° drosseln müssen, denn zum Duschen reichts dann noch allemal.
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Benita2 am 01.04.13, 11:17

Hallo allerseits,

Wir haben Bekannte, die sich ein Niedrigenergiehaus gebaut haben. Alles ist toll und schön. Es funktioniert auch die Technik sehr gut ............... aaaaaaaber jetzt, wo es wieder mal so eine hohe Außentemperatur hat, haben die Bewohner des Hauses eine überdurchschnittliche Wärme in dem Bereich wo der große Speicher ist. Es ist alles sehr gut isoliert und trotzdem geht von dem großen Pufferspeicher, der vom Keller bis unters Dach reicht, sehr viel Wärme aus.

Wer hätte das gedacht. Zum Glück ist der Speicher nicht in der Mitte des Hauses, sondern in einer Ecke plaziert, denn dann könnte man der Wärme fast nicht mehr aus dem Weg gehen
Wenn natürlich im Speicher 70° heißes Wasser ist, dann wirds wirklich warm.
Als Lösung werden die Eigentümer als nächstes die Temperatur auf 40° drosseln müssen, denn zum Duschen reichts dann noch allemal.

Hallo allerseits

Gestern konnten wir uns dieses neue Niedrigenergiehaus mal näher ansehen.
Die Besitzer ließen sich den großen Pufferspeicher nochmal isolieren mit 12 cm Steinwolle, die in einen zweiten Außenmantel geblasen wurde.
Nochmal einen eingebauten Wandschrank ausbauen usw. ...................., es war ein ziemlicher Arbeitsaufwand.
Der Architekt meinte, der Grund für die Erwärmung des Hauses im Sommer wäre die Umluft, die immer in diesem Raum herrscht, denn der Speicher geht ja vom Keller bis um Giebel.
Sowas hat er anscheinend noch nicht veranlaßt. Man lernt als Fachmann in fortgeschrittenem Alter anscheinend auch nicht aus.

***Zitatfunktion korrigiert***
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Enna am 01.04.13, 14:19
Hallo Benita,

dass sich das Haus erwärmt liegt einfach an der schlechten Dämmung des großen Speichers, da hat sich wohl jemand verrechnet. Die Wärme aufsteigende Luft, ergibt sich aus der schlechten Dämmung. Die warme Schicht des Schichtspeichers liegt oben, daher ist es wahrscheinlich im oberen Stockwerk besonders warm.

Ich würde sagen, der Architekt oder sein Energieberater haben sich verrechnet. Das ist natürlich sehr ärgerlich für die Besitzer des Hauses und erschwert die Regelung der Raumtemperatur. Unbegrenzt runter regeln darf man die Speichertemperatur leider auch nicht, da die Wärme des Kollektors abgenommen werden muss, sonst kann es sein, dass man im Sommer den den Kreislauf schädigt.
Oft werden leider nur die einzelnen Systeme gesehen und nicht das gesamte Haus mit allen Energie einführenden und abführenden Systemen und Verlusten.

Wenn alles funktioniert, sind diese großen Speicher eine feine Sache und es ist nur noch eine Kosten / Nutzen - Frage.
Berichte doch bitte, ob die Dämmung den gewünschten Erfolg hatte.  :)

VG Enna
Titel: Re: Energie sparen - aber wie?
Beitrag von: Mathilde am 02.04.13, 12:09
Hallo,

da hätte sich der Architekt wohl besser mal zuerst das hier
http://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/290/12/Anhang_B11_B13.pdf
angesehen. Neulich kam eine Sendung im TV über dieses Haus. Ausser der Toilette und der Dusche ist nichts da wo man nicht hingucken oder herausgucken kann.
Dieses Haus ist ein Nullernergie Haus. Nur so ganz kalt eingerichtet wollte ich nicht leben das war mir dann doch zu kalt und aufgeräumt.
Aber eine Aussicht haben die.............super.

LG Mathilde