Bäuerinnentreff

Familie und Co. => Familienbande => Generationsprobleme => Thema gestartet von: Sanna am 13.06.04, 20:46

Titel: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sanna am 13.06.04, 20:46
Hallo alle zusammen,

ich könnte mir vorstellen, dass es auch unter Schwägerinnen eine Menge Probleme gibt oder geben kann. Wie geht man damit am besten um?
Reicht es, wenn man, besser gesagt frau, sich aus dem Weg geht oder gibt es bessere Ideen?


Grüsse Sanna

PS: Vielen Dank an alle, die mir erklärt haben wie ich ein neues Thema einstellen kann.
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: SabineE am 14.06.04, 12:08
hallo

schwägerin!!

hör mir damit auf.

kaum sind sie aus dem haus, drehen sie sich wie ein blatt im wind.

ausserdem beherrschen sie die kunst des "aufhetzens" bis zur perfektion.

mein traum:

sm zieht zur schwägerin.

ohhh, jaaa
das wärs.

Sabine
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Margret am 14.06.04, 16:15
Hallo Sanna,

willst du wirklich alle möglichen Schwägerinnenprobleme berichten lassen ?
Wäre es nicht für dich hilfreicher,  wenn du ungefähr eine Richtung der Probleme aufzeigen würdest ?
Ich glaube,  dann kämen viel  sachdienlichere Ansätze zur Hilfe zustande.

Ich bedaure aufrichtig alle,  die unter wirklich wüsten, gemeinen,....  Schwägerinnen  leiden müssen.
Aber ich meine,  man darf  nicht alles Ungute (was einem an ihnen missfällt) unter  "Schwägerin"  verbuchen.   D.h.  manches missfällt einem an dieser Frau,  aber es tut nichts zur Sache,  dass es auch ausgerechnet die Schwägerin ist.   Es wäre vielleicht hilfreich  hier vor all unseren Schilderungen jeweils zu prüfen,  ob es  ein  Problem  zwischen  Menschen/Frauen  ist  oder eben speziell durch die Schwägerschaft bedingt.  
Und nun konkret !

Margret
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mucki am 14.06.04, 16:43
Das ist ein breites feld,ich habe 4 SW aber wir sind alle so verschieden auch von den karaktern her ,das wie zwar nichts gemeinsam haben,aber eine läst die andere in ruhe,hintenherum wird natürlich schon getratscht ,ich denke am meisten über mich den die anderen sind öffter zusammen.
Dehalb hab ich mir vorgenommen an jdem Familien treffen teil zu nehmen,da erfährt man dann auch mal was über die anderen.Ist aber auch anstrengen.
liebe grüße Mucki

@ Sanna < Um direckt raten zu könnne müßte man das Problem kennen
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sanna am 14.06.04, 21:07
Hallo Margret,

es ging mir weniger um ein konkretes Problem, wenn ich ehrlich sein soll. Ich dachte vielmehr an ein paar Ideen wie frau "typischen" Schwägerinnenkonflikten von Anfang an aus dem Weg gehen kann.
Dazu zähle ich z. B. Mithilfe auf dem Hof, bedeutet schnell, die mischt sich ein; keine Mithilfe, heisst dann, die ist aber faul.

Ich gebe Euch recht, nicht alle Konflikte sind reine Schwägerinnenprobleme, aber auf einem Bauernhof gibt es eine größere familiäre Nähe als in anderen Familien. Dadurch entstehen sicher auch Probleme, die es gar nicht geben würde, sähe man sich nur zweimal im Jahr.

Danny, Du hast vollkommen recht, mit Deinem "Halt Dich raus!"
Schwierig wird es trotzdem ein bißchen, wenn direkt über Dich gelästert wird, dann ist schon mal zum aus der Haut fahren! Aber auch hier ist Ruhe bewahren das oberste Gebot, das habe ich hoffentlich gelernt!

Hallo Mucki, erfährst Du bei Euren Familientreffen etwas "über" die anderen oder etwas "von" den anderen ;)?

einen schönen abend noch
Sanna
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mucki am 14.06.04, 21:17
Hallo Sanna !
Meist erfährt mann ewas von den anderen,zum beispiel wann die nächste feier ist,ist man nicht da erfärt man es meist ein paar tage zufor so nach dem motto ihr wist ja das wir am wochend grillen wen du dann nein sagts kommt OOOOO das haben wir doch letztes mal ausgemacht,ach dawart ihr ja wieder nicht da.
Lieb grüße Mucki
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: HB am 15.06.04, 22:30
Zu diesem Thema fällt mir nur eins ein ,
lasst euch nicht unterkriegen
Mfg HB :D
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: annama am 15.06.04, 22:31
"SCHWÄGERINNEN SIND EIN KAPITTEL FÜR SICH"

meine Damen!!!

Als ich diesen Vortrag von Frau Christa Meves gehört habe ,bin ich nach Hause gekommen und zu meinem Mann gesagt: "Ab sofort gilt für mich : Mein Mann ,meine Kinder und meine Familie."

Seitdem Tag ging es mir gut und ich habe mal "Nein "sagen gelernt.

"Frau lernt immer wieder was dazu" So ist es mal im Leben.

Mein Tip : Tue recht und scheue niemand!
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Margret am 15.06.04, 23:10
Hallo Sanna,

hab mir nochmals Gedanken gemacht über "typisches Schwägerinnenverhalten"  und denke, das gibt es fast nicht.

Und zwar deshalb,  weil jede "Jungbäuerin" anders ist,  weil manche Schwiegereltern offener und toleranter sind,  andere dagegen schwieriger.  Weil manche Eltern immer lieber auf "mein Mädle" hören und mit ihr alles besprechen,  andere dagegen recht viel mit der Schwiegertochter,  mit der sie durch Betrieb, Enkel, gemeinsamen Wohnort usw.  oft inzw. mehr (zumindest Aktuelles)  verbindet.

Die räumliche Situation (wie eng man beieinander wohnt)  und wie stark man finanziell aneinander geknebelt ist (Alt und Jung) oder sogar Jung und Schwägerinnen)  und die event. Zusammenarbeit   geben selbstverständlich viel  Reibung.

Weil jeder Hofnachfolger unterschiedlich stark zu seiner Frau steht bzw. noch an den Eltern hängt.

Weil Schwägerinnen teilw. gar kein soo großes Interesse mehr am Betrieb oder auch Alltagsgeplapper der Eltern  haben,  da sie einfach mit sich und ihrem Leben zu tun haben  und auch ganz froh sind,  dass der Bruder, der Betrieb und die Eltern mit einer jungen FRau versorgt sind.
Andere Schwägerinnen dagegen lösen sich nie von daheim;  besonders pikant wird dies , wenn da die Ehe scheitert,    es bei der Tochter  finanzielle Probleme gibt,  die Tochter überfordert ist durch irgendeine Aufgabe....  Dann muss man sich schon drauf gefasst machen,  dass es eine Rückbesinnung auf daheim und Eltern gibt.      Oder die Schwägerin den Hof noch nie verlassen hat.         Das ist  für die eingeheiratete Schwiegertochter nicht einfach !

Der Fleiss der Schwiegertöchter wird teilweise anders bewertet als der von  "meinem Mädle",  was natürlich schmerzlich ist für die Schwiegertochter.
Das ist ja das Problem bei manchen Schwiegereltern:  sie sehen, was die Schwiegertochter nicht tut, was sie aber ihrer Meinung nach tun sollte - wogegen die Tochter in sicherer Entfernung tun und lassen kann, was sie will. (Die war ja auch klug genug, keinen Bauern zu heiraten...)

Andererseits gibt es sicher Fälle,  wo die neue Frau auf dem Hof  "rauhe Luft"  hineinbringt,  und das ist für die bisherigen Bewohner  auch nicht schön.

Ich glaube,  es gibt kein Patentrezept,  ob man schweigen und hineinfressen sollte   oder ob man kämpfen und aufmucken sollte.    Es kommt auf die Charaktere und jeweilige Stimmung  der Beteiligten  und die Situationen an.

Mehr fällt mit im Moment aus dem Stegreif nicht ein !
Bin gespannt,  was die anderen noch wissen !

Margret
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: mary am 16.06.04, 07:15
Hallo Annama,
kannst Du den Vortrag von Christa Mewes noch zusammenfassen, würde mich interessieren. Obwohl ich eingentlich mit meinen Schwägerinnen keine Probleme habe, es entsteht aber auch  leider zu einigen keine grosse Nähe.
Macht das gemeinsame Aufwachsen mit Geschwistern doch ganz andere Verbindungen?- Meine Schwester ist vollkommen auf meiner Wellenlänge, wir haben die gleichen Hobbies, Interessen, Ansichten- können auch verschiedene Meinungen ausdiskutieren- jede proftiert von der anderen.
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 16.06.04, 17:35

Hi,

vielleicht liegts auch am besonderen Mutter-Tochter-Verhältnis:

Dort wird ganz viel ausgetauscht, auch eben Sorgen und Nöte (die nicht offen ausgeprochen werden) und dann bekommt das ganze eine Selbstläuferstruktur, weil die Töchter eben mit der Mutter/Eltern "mitleiden" - und diese ja OFT auch nix anderes Neues weiß, als das was in der Familie des Sohnes (vor Ort) passiert (weil selbst kein Hobbies, Leben..)?

Und es ist gar nicht einfach, sich aus diesen "Spielchen" zu befreien.

Ich bin "weichende" Erbin und eine von diesen Schwägerinnen, aber durch den Bt versuche ich nicht zum Schreckgespenst zu werden  8) - hab ja auch wieder in die Landwirtschaft geheiratet.

Ich stells mir immer wie ein Mobile vor:

Wenn ein neues Familienmitglied hinzukommt - kommt das Ganze eben erst mal in Bewegung - und pendelt sich in der Regel aus.

Aber wenn ein Familienmitglied dauernd in Bewegung ist, schubst - bringt die anderen auch aus dem Gleichgewicht... uind da muss man kucken, wos herkommt?

Goldene Regeln?

Das der SOHN sich auch durchaus mal mit seinen Geschwistern ausspricht, weil er ehrlich reden kann (oder nicht?).


Frage: Wie stellt ihr euch die perfekte Schwägerin vor? Was "darf" sie bei Elternbesuch und was nicht?


Mirjam

Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina-s am 16.06.04, 18:00
Hallo,
ich habe eigentlich die perfekte Schwägerin.
Einmischen tut sie sich nicht. Ist aber auch 36 km weg und auch in LW.
Viel schlimmer ist, dass die Probleme unserer Schwägerin stets den Vorrang haben und wir es ja so gut haben. Dieses Bild prägt aber die SM.
Es gab auch schon Situationen, wo Schwägerin zusah, wie SM sich unmöglich gebährdete. Aber wie schon gesagt, sie mischt sich ja nicht ein (Schwägerin). So wurde eine Geburtstagsfeier dann von mir abgebrochen, weil eigentlich niemand Interesse zeigte was zu machen. Dabei hätte Schwägerin einlenken können und mit Größe zeigen einfach alles durchziehen.
Seither bin ich auf Distanz. Will das nicht wieder erleben.
Hab ich nicht nötig!
Man kann auch so miteinander umgehen.
Und da muß ich Dir, Mirjam, schon recht geben. Die Männer belächeln solche Zwistigkeiten oft. Es ist ihnen zu banal, sich da für jemanden einzusetzen.
Zur Ausspache ist es auch bei uns nie gekommen. "Immer fett alles untern Teppich kehren, bis man nicht mehr zur Tür reinkommt" :\'(
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Janey am 16.06.04, 22:04
Hallo Mirjam,

die "perfekte Schwägerin", die ja sicherlich oft mit ihrer Mutter telefoniert, stärkt ihrem Bruder und dessen Frau den Rücken, indem sie, taktisch gut verpackt und sehr diplomatisch, Probleme anspricht und ihre Mutter versucht, positiv für ihre Schwiegertochter und ihren Sohn einzunehmen.     ;)
Die Tochter darf der Mutter unverblümt manches sagen, was der vor Ort wohnende Sohn und dessen Frau nie, nie, nie dürften. Daher haben wir schon ab und an über diesen "Umweg" versucht, verhärtete Fronten zu klären.
Natürlich klappt das nicht immer.
Vor allem dann nicht, wenn die Schwägerin gar nicht versteht, was wir da schon wieder für Probleme haben mit ihren Eltern. - Kann sie auch nicht, weil sie ja weit weg wohnt, und wenn sie mal zu Besuch ist, dann ist meist alles eitel Freude und Sonnenschein.
Aber meistens ist sie auf unserer Seite und hat schon öfters mal gesagt: "Ich bewundere Euch, wie Ihr das aushaltet mit den Eltern."

- Tipps und "goldene Regeln" hab ich da leider nicht auf Lager, einfach, weil es bisher sehr gut klappt mit meiner Schwägerin (sie wohnt ja zum Glück auch hunderte von Kilometern weit weg).

LG
Janey
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Doro am 17.06.04, 13:07
Hallo,
wenn es DIE Tips und goldenen Regeln für Schwägerinnen geben würde, wäre unserer Familie schon vieles erspart geblieben!
Habe 3 davon:2 ganz liebe und ein richtig böses, böses Exemplar! :(

Gruß Doro
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 17.06.04, 13:32
Hallo!

Wieviel von den S/innen-Problemen liegen an den Eltern!? An der Vergleicherei:

Wer ist fleissiger,
hat den HH besser in "Ordnung",
die tolleren Kinder
die bessere Erziehung
wer wird als Vorbild hingestellt?

Ich denke, je mehr S/innen, desto mehr "Vorbilder" (Meßlatten) wird an eine einheiratende Frau gestellt - wobei diese Meßlatten oft recht unterschiedlich angesetzt werden.. und das die eigenen Töchter ihr näherstehen/sie mehr Verständnis bekommt ist ja klar..

Oder dieses Erwartungsspielchen: Wenn (endlich) eine junge Frau kommt ist alles gut, toll was sie macht - und dann macht sie ihren Stiefel (soll so sein!) weiter  - und dann sind die großen "Entäuschungen" da, die bekommen dann die Kinder (gesammelt) weitererzählt und die typische Schwägerinnensituation ist entstanden  8).

@ Janey, ich verstehe was du meinst  :D, ich seh es auch so, das sich Muttern mal wo runterreden können muss, Verständnis bekommt und das es auch wichtig sein kann, das die Familie ein Stück weg ist um die Situation etwas "ungeladener" zu beurteilen.

Ich halte viel von einer guten Schwägerinnebeziehung, weil grad wenn Eltern älter werden, ist ein Zusammenhalt wichtig, man kann sich mal austauschen, woher welche Verhaltensmuster kommen und vielleicht so manchnes unötige  vermeiden.

Viele Grüsse

Mirjam

Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: passivM am 17.06.04, 18:51
Hallo,

also, erhrlich gesagt: Ich war immer eifersüchtig auf die andere Schwiegertochter  :-\,  die ich für viel beliebter hielt als mich. Die war immer sooo süüüß. bla bla bla. - Und dann die Tochter des Hauses  ::) : Sie hat immer gegen uns gehetzt.

Und wisst Ihr was: Ich habe beiden verziehen - der einen, dass sie soo viel beliebter ist (was ich mir nur eingebildet hatte. SM sind ja auch nicht blöd. Die merken auch, wenn eine nur schön tut.)
Und der anderen habe ich ihre Hetzereien auch verziehen. Irgendwie sind ihre Bewegründe für mich nachvollziehbar, auch wenn ich sie nicht richtig finde. Mir steht es nicht zu, über sie zu urteilen.

Seit dem geht es mir besser.

Und ich will es der SM auch nicht mehr recht machen. Ich habe nicht meinen Mann geheiratet, um es der SM recht zu machen, oder irgend einem anderen Dritten. Punkt.   :o  
Es reicht, wenn ich's meinem Mann recht mache. (Ich erwarte ja irgendwie auch, dass er versucht, es mir recht zu machen.  :-* ) Wenn der SM dann recht ist, was ich mache - um so besser.  ;)

Ich achte auf Anstand und Höflichkeit im Umgang mit der SM, und auch mit den anderen "Angeheirateten". Und ein wenig Abstand, nicht zu viel bla-bla über alles, finde ich wichtig.

Man / frau muss verzeihen können. Denn wer immer nach hinten schaut, kann keine gerade Furche zackern(ist hessisch, heißt "pflügen").  

Ärger, oder Rache, das ist so, als ob ich mich selber schlage,  damit die andere Schmerzen hat.

Tja, so viel zu meinen eigenen "guten Ratschlägen". Ich arbeite daran, sie immer zu befolgen,  ;D was mir nicht immer, aber immer öfter gelingt.
;D

liebe Grüße

Anna
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sanna am 17.06.04, 21:10
Guten Abend,

mir geht es genauso wie Anna, ich versuche mittlerweile Abstand zu halten, NICHT über andere schlecht zu reden und vor allem nicht mehr schlecht zu denken!
Ich habe da ein Buch entdeckt, das mir ungemein hilft, gelassener und ruhiger zu sein.
Ich denke auch mit Höflichkeit und ein bißchen Toleranz (braucht man selber auch schon mal) kommt man am weitesten.
Aber ich habe auch beschlossen, mich nicht mehr zu verbiegen und im Zweifel meine Meinung ruhig (hoffentlich!) zu vertreten.

Ich hoffe, es klappt! Und wünsche allen anderen das Gleiche.

Gruss

Sanna
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina-s am 17.06.04, 21:13
Hallo Sanna,
wie ist denn der Titel des Buches?
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sanna am 17.06.04, 21:34
Es ist vom Dalai Lama und heisst "Ratschläge des Herzens". Lauter kurze, in sich abgeschlossene Kapitel. Mir gibt es viel zu denken.

Mirjam

Frage: Wie stellt ihr euch die perfekte Schwägerin vor? Was "darf" sie bei Elternbesuch und was nicht?

Ich finde, die Regeln gelten auch für die eingeheirateten S'innen, da gibt es bestimmt auch ziemlich "Schreckliche".
Wenn jede versucht unvoreingenommen zu sein, die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten nicht zu vergessen und den anderen ein eigenes Leben zugesteht (will man selber schließlich auch haben), dann müsste es doch eigentlich funktionieren, oder?
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: mary am 18.06.04, 02:28
Hallo Sanna,
ich habe dieses Buch- kann ich nur voll bestätigen-
hilft nicht nur bei Schwägerinnen, sondern auch mit der eigenen Familie usw. :-))
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 20.06.04, 17:06
Hallo Anna,

mir ist bei deinem Bericht obwohl ich auch einiges gewöhnt bin die Spucke weggeblieben.

Kann man dir etwas raten? Ja, schalte die landw. Familienberatung ein - die Adressen der jeweiligen Bundesländer findest du auf unserer Homepage!

Die können dann Beratungsgepräche für euch als Paar oder auch MODERIERTE Familiengespräche  (damit es fair zu geht weil wahrscheinlich sonst die Situation eskaliert, wenn nicht jemand von aussen dabei ist).

Ausserdem ist es wichtig, das jemand hinter euch steht, der euch unterstützt und im richtig seid, das ihr als Betriebsleiterpartnerschaft ein RECHT auf Privatspähre usw. habt.

Ich wohne selbst derzeit mit 4 Schwager/innen und SE im Haus und momentan geht es gut, das liegt aber an einer Menge Toleranz und Abgrenzung. Wir essen oft gemeinsam v.a. Mittag, aber das ist etwas was gut zwischen uns klappt, so dass nicht jeder immer kochen muss, aber natürlich haben wir ein eine eigene Küche und natürlich muss ich mich vor Zoff beim Essen NICHT fürchten!

Übrigens gibt es bei Saturn momentan Telefonstationen für 25 Euro - so das du mit dem Hörer hinlaufen kannst wo du willst, ich könnte nicht ohne! (z.B. dann nebenbei Wäsche machen..) - dann erledigt sich dasbei dir mit dem Lauschen automatisch.

Aber ich stamme auch aus einem Bauernhof mit 5 Kindern (alle 4 Geschwister sind ausgezogen) und deiner Schwägerin kannst du ruhig mal sagen, warum es heißt WEICHENDE ERBEN *höchsteZeitwird*.

Übrigens, in der top-agrar war mal ein ausführlicher Bericht mit Tipps zu weichenden Erben (die noch mit am Hof leben und die Probleme die da entstehen).

z.B. ist die Wohnzeit am Hof = Mietersparnis durchaus AUFRECHENBAR an dem Erbanspruch (nicht dass sie dann auch noch mit Forderungen kommt).

Mal ganz liebe Grüsse, Kopf hoch! Hilfe suchen & annehmen?

Mirjam

Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Remus am 21.06.04, 11:49
Arme kleine Hexe!
Schließe mich Mirjams Vorschlag an, anders wird es wohl nicht gehen-
frag doch deine Schwägerin mal, warum ihr Freund nach vier Jahren Partnerschaft mit ihr noch nicht zusammenziehen will ;) ;D
Wünsch dir alles Gute , Viele Grüße von Dorit
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 18.07.04, 19:10
Hallo,

schön von dir zu hören.

Bei sooo viel "Anstand, Benehmen & Taktgefühl" von dieser netten Dame würde ich mal ins Gespräch einfließen lassen, das du Tagebuch führst und aufpassen musst, das du es nicht mal zuufällig im Dorf verlierst?

*daumendrück* was macht der besagte Auszug?

Mirjam
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 18.07.04, 19:46
hallo anna,

na ich glaube auch du solltest dich umbenennen -

kleine hexe -
nun wer das buch von "otfried preussler, kleine hexe " kennt - weiss,dass sie eine gute hexe war....

sonst....

doch erst mal zu den nachbarn - also wenn sie dich darauf ansprechen ob du so faul seist -
wissen die doch ganz genau woran sie mit dir sind...

ich kenne das - nicht durch schwägerin - durch sv....

und wenn du dort bist, sehen sie ja auch, dass du im stall bist und auch sonst arbeitest -

also lass sie lästern -
wenn sie dir gegenüber blöd kommt -

da würde ich nicht aufs "maul hocken" - gibt einen kropf und magengeschwür ... sagt man...

also kopf hoch
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mucki am 21.07.04, 19:05
Hallo Schatzi!
Wir sehen zwar die Verwandschaft nicht auf der terasse liegen(Töstend) aber sie sind alle im dorf meine zwei schagern,aber helfen tut keiner,mein Mann war bei beiden immer auf dem Bau,da sie den Roh bau von den Eltern beckommen haben,bei uns war dann keine zeit zu kommen,den jeder mußte ja in dei arbeit,meiner mann hat ja nichts zu tun Oder???Aber seit gut zwei Jahren hat er es gemerkt ,und ist seit dem nicht mehr gar so Freigiebig mit den Traktoren oder ähnlichen.
Mich hat es von anfang an gestört ,aber ich konnte nichts tun,auch meine Eltern meinten nur dann darfst hat nicht einheiraten,aber man übersteht es glaube mir es ist nicht leicht,aber mann muß halt dann auch mal an sich denken.Rat kann ich dir leider auch keinen richtigen gebn,nur vermitteln das du nicht alleine bist.
Lieb grüße Mucki
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Margret am 21.07.04, 19:57
Hallo Schatzi,

ich denke auch,  dass du leider lernen musst (auch zu deinem eigenen Schutz)  damit zu leben.

Wenn der Schwager bisher nicht das Empfinden hatte,  dass er aus Verbundenheit oder Hilfe für die Bauhilfe  oder zum Schonen des Opas oder......   helfen sollte,
dann wird er das ziemlich sicher nie machen.

Wenn du bei den Schwiegereltern deswegen stänkerst,  kommt nur Unfrieden auf;   u.a.  fällt es bis zu einem gewissen Grad ja auch auf ihre mangelhafte Erziehung zurück ?!?

Wenn der Schwager sich selber für erholungsbedürftig hält,  dann wirst du das nicht ändern können.

Wobei es ohne Frage sehr ärgerlich und schmerzhaft ist,  diese unterschiedliche Lebensgestaltung dauernd mitansehen zu müssen.

Und doch:   obwohl ich deinen Frust SEHR gut nachempfinden kann,  muss ich zu bedenken geben,  dass er einfach einen anderen Lebensweg eingeschlagen hat  und dass die Familie aus der er kommt,  dies akzeptieren muss (er lebt ja auch wie fast alle Menschen in Deutschland).

Falls er noch was gutzumachen hat wg.  Bauplatz,  Bauhilfe usw.  ,  dann ist das Aufgabe der Schwiegereltern,  dies einzufordern.

Die  "Kleinigkeiten"  wie Obst,  Eier,  Milch  würde ich bis zu einem gewissen Grad einfach als normale Gaben  innerhalb einer  normalen Familie sehen.   Du darfst nicht vergessen,  dass die Schwiegereltern  "gut"  mit ihm sein wollen,  damit das Kind kommen darf.

Wem gehört der Betrieb ?  Falls bereits an deinen Freund übergeben worden ist  und die Gaben (Naturalentnahmen aus dem Betrieb) zu hoch sind,  dann müsste ER das mal ansprechen.
Sonst ist es Privatsache der Schwiegereltern !

Ich habe mit der Zeit immer mehr gelernt,  dass es echt normal ist,  dass die weichenden Erben zunächst mal gar nichts mehr mit dem Betrieb zu tun haben.
Nicht beim Sicheinbringen durch verbindliche Mithilfe  und auch nicht beim Regeln.

Du solltest lernen,  dies als die Regel anzunehmen.
Wenn es Familien gibt,  wo die anderen Kinder noch viel helfen  usw.,  dann ist dies dort ein Vorteil für die Betriebsinhaber.  Aber es ist nicht die Pflicht dieser Kinder !

Genauso gibt es Schwägerinnen (Privatfrauen),  die mit den Bauernkinder was in den Ferien usw.  unternehmen  weil sie sich noch gut erinnern,  wie es früher war als sie Kind waren und nicht verreisen  usw.  konnten.     Wenn eine Schwägerin dies tut,  ist dies sehr nett (und sie beruhigt ihr schlechtes Gewissen,  dass sies besser hat).     Aber man kann es nie erwarten  oder gar verlangen !!!

Du musst bedenken,  dass der Frust in dir nicht dauernd hochkommen darf,  sonst wird die gesamte familiäre Situation vergiftet   und du wirst krank davon.

Versucht euch so einzurichten,  dass ihr nicht auf die Geschwister bauen müsst.   Denn es wird bei euch wohl keine Hilfe zu erwarten  sein.

Das einzige Thema,  bei dem man den Bruder mal krallen muss,   ist eine event. Versorgung der Schwiegereltern.
Wenn auch eindeutig die Hofübernehmer für den Großteil zuständig sind,   müssen andere Kinder schon auch ein wenig von ihrer Zeit opfern.

Grüße

Margret
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: frankenpower41 am 22.07.04, 10:29
Hallo

Da muss muss ich doch mal meine Schwägerin und Schwager loben. Am Sonntag haben wir Schwager (angeheiratet) gebeten uns beim Schwaden zu helfen.
Die Schwester meines Mannes kam auch mit und hat, obwohl es nicht unbedingt nötig war den ganzen Nachmittag über geholfen Heu mit hochzublasen.
Eine Hilfe war das dann schon noch. Bei uns ist es immer so, dass die , die helfen auch nicht zum holen von Naturalien kommen, aber die Schwägerin die  ganz selten kommt ( auch nur angeheiratet, sonst köntte ich es ja noch etwas nachvollziehen) geht davon aus, dass bei uns die Eier umsonst sind.

Marianne
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina-s am 22.07.04, 11:20
Puh, Glück gehabt. Meine Schwaägerin steckt selber in der LW. Und sonst haben wir keine Geschwister und damit Schwägerinnen oder Schwager.
Wenn ich das so lese, dann ist mir/ uns eine Menge erspart geblieben.
Auf der einen Seite denke ich auch, dass mich so was ärgern würde, wenn einer wegen Krankheit nur mit letzter Kraft und Mühe seine Arbeit machen kann und dessen  eigenes Kind sich die Sonne auf den Bauch scheinen läßt.
Auf der anderen Seite könnte ich mir, wenn ich nun von unserem Betrieb ausgehe wie er war (es war auch einmal der Großonkel meines Mannes mit Großtante im Nachbarhaus) und wie er jetzt ist, dass es auch für Schwager schwierig ist, da nicht immer abrufbar zu sein.
Denn trotz dem Umstand, dass der Bruder den Hof bekommen hat, müßte man da immer noch weiter daheim arbeiten. Und so wie es bei uns aussieht hätten wir für den immer was zu tun. Braucht der nur Mechaniker sein, dann käme der von der Werkstatt bei uns gar nicht mehr heraus. Aber eben auch für Ernteeinsätze.
Allerdings dürfte man dann als Schwager/ Schwägerin nicht immer zum Schnorren und einheimsen kommen.

Sicher wäre es gut, wenn sich alle gut vertragen und zusammenhelfen. Aber das zu erwarten ist sicher falsch.
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Janey am 22.07.04, 12:29
Hallo!

Wenn meine Schwägerin nebst Anhang bei uns zu Besuch ist (wohnt ansonsten hunderte von km weit weg und hat mit der LW absolut nix mehr zu tun), hab ich manchmal das Gefühl, sie denkt in absolut anderen Dimensionen und kann sich - obwohl aus der LW gebürtig!! - überhaupt nicht mehr vorstellen, wie's da so abgeht. Sie SIEHT die Arbeit nicht, und wenn sie drüber stolpert. Ich (bzw. wir) verlange ja gar nicht von ihr und ihrem Mann oder gar ihren Kindern, daß sie mit anfassen, während sie ein paar freie Tage bei uns verbringen. Dann sollen sie sich ruhig erholen vom Stadtleben. Aber wenn wirklich mal Not am Mann ist (z.B. Rinder ausgebrochen oder sonstige Katastrophen), dann könnten sie doch eigentlich schon mal zumindest FRAGEN, ob sie helfen können.
Außerdem ist es so, daß sie, wenn sie bei uns sind, total ihren "eigenen Stiefel weiterleben", sprich: ihre Aufsteh- und Essens- und Bettgehzeiten wie selbstverständlich auf uns übertragen. Wenn sie z.B. abends essen wollen, dann wird gegessen, egal ob wir im Stall fertig sind oder nicht. Es kam schon vor, daß wir vom Melken kamen und alle fröhlich um den Tisch saßen und mit Essen schon fertig waren ...
Wenn ich irgendwo Gast bin, passe ich mich doch zumindest ein bißchen den Gastgebern und ihren Gepflogenheiten an. Sonst kann ich gleich in ein Hotel gehen (aber selbst da gibts ja feste Essenszeiten ...   ;D).

LG
Janey

Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina-s am 22.07.04, 15:32
Hallo Janey,
das was Du schreibst, das sehe ich auch so.
Aber ich kenne das auch. Gäste die einem ihren Lebensrhythmus aufzudrängen versuchen. Könnte mich darüber auch ärgern.
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja2004 am 22.07.04, 17:26
Hallo!

Zum Glück habe ich nicht auch noch das Problem! Ich komme mit den Brüdern von meinem Freund recht gut aus! Vorallem mit dem Zweitgeborenen haben wir auch die Rückendeckung
gegenüber deren Mutter erfahren!

Lieben Gruß

Maja

Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Margret am 24.07.04, 10:56
Hallo,

ja,  es ist sehr traurig,  wenn auf den Bauernhof auch noch die Kinder hergeschickt werden.
Und es ist der Schwägerin tatsächlich klar,  dass er im Endeffekt nicht bei der Oma hockt...

Dürfen eure Kinder auch mal zur Tante in Ferien ?
Ach,  wahrscheinlich nicht.   Der Junge ist ja bei der OMA...

Bei uns ist das In-die Ferien -Bringen  zum Glück nicht angesagt.

Aber immer wieder kommt es vor,  dass die Kinder der Schwägerin abgeladen werden  und diese dann kürzere  oder auch  längere Besorgungen  machen geht,  in Ruhe...
Ich erfahr es immer erst,  wenn es soweit ist.   Besprochen wird es mit meiner SM (oder gar nicht;  schließlich sind wir ja flexibel...).
Tatsächlich sind die Kinder dann  aber einen guten Teil der Zeit bei mir,  weil hier eben Vetter und Base sind.

Da es nicht gar so oft vorkommt  und  sie schließlich unsere Nichten sind,  sag ich nichts deswegen.
Manchmal mach ich dann  was im Außenbetrieb und schicke sie deshalb demonstrativ zur Oma zurück,  einschl. meiner beiden...

Außerdem können unserer Kinder z.Zt.  halbwegs was miteinander anfangen  und freuen sich meist,  wenn die Cousinen da sind.

Ärgern tut mich die Gedankenlosigkeit der Schwägerin,  die Selbstverständlichkeit.
Wenn man seine eigenen Kinder ausgerechnet dort loswerden will,  wo deutlich mehr zu tun ist als bei einem selber,   dann könnte man  wenigstens  fragen  bzw.  mal ein Gegenangebot  machen,  finde ich.

Margret
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 24.07.04, 15:15
ach margret,
wie so soll auf dem bauernhof mehr arbeit sein -

da ist ja meistens der vater auch zu hause, dann wird ja wohl jemand zeit haben.....
(das ist im fall ironie 1a !!!)
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: hejo am 24.07.04, 19:59
Also ich sehe das ganz anders!

Unsere 7 Nichten und Neffen kommen ab und zu auch zu Oma und Opa-nur zum Essen und Schlafen.meist sind sie bei uns mit im Betrieb.Meist aber nur 2 oder max 3 zugleich.
Ich nehme mir dann ein wenig Zeit für sie.
Ich muss allerdings sagen,wie Ihr wisst,wir haben keine Kinder;
vielleicht darum.
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Margret am 24.07.04, 21:40
Hallo hejo,

ja,  ich glaub,  da hast du recht.
 Es ist sehr schön,  dass ihr euch gerne Zeit für die Nichten und Neffen nehmt.   Das sind bestimmt unvergessliche Kindheitserinnerungen für die Kinder.

Ich hab übrigens oft Kinder da;  Schulfreunde unserer Kinder (bin also keine 'Kinderhasserin).   Nur ist es da eben auf Gegenseitigkeit  und  gerne auch mal Kindersitting für mich,  wenn ich in Nöten bin.

Die Gegenseitigkeit  und die Frage, ob es mir gerade geschickt ist (ich würde es im Endeffekt immer möglich machen...)   vermisse ich leider bei meiner Schwägerin.

Daggl,
ich habe herausgespürt,  dass es eigentlich allen graust vor dem Besuch des Jungen;  auch der Oma.
Könnt ihr euch da nicht solidarisieren  und  den Besuch an Benehmens-Bedingungen  knüpfen ?
Und die maximale Länge gleich mal auf ein erträgliches Maß  runterschrauben ?   Wie lange soll er denn nach dem Willen seiner Mutter bei euch sein ?

Margret
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina-s am 24.07.04, 21:59
Das mit den Nichten und Neffenbesuchen, das ist immer so eine Sache. Und zwar ist es dann eine schwer zu steuernde Situation, wenn die Oma oder der Opa da auch noch zuständig sind.
Ich hatte das immer in etwas umgekehrter Reihenfolge.
Meine Schwägerin hatte ihre Kinder zu uns geschickt ("also nicht zu den Großeleltern - ihren Eltern"). Im Gegenzug waren auch unsere drei schon bei meiner Schwägerin und haben dort ein paar Ferientage verbringen dürfen.
Die Nichten und der Neffe waren auch immer gut zu haben. Sind ja selbst aus der LW.
Aber bei uns hat dann immer die Oma gemeint, dass sie sich in Szene setzen muß.
Ganz schwierig war das dann beim Neffen. Wenn der kam (war nicht oft hier), dann war dem nicht nach spielen mit unseren Kindern. Der war viel lieber bei den Männern dabei.
Wenn diese ihn dann nicht gebrauchen konnten, dann stand er alleine da, weil unsere Buben sich ihren normalen Freunden zugewandt hatten, weil der Cousin ja (anscheinend) ohnehin ja nichts von ihnen wollte.
Schon war dann Oma zur Stelle wo er sich auch gleich verwöhnen ließ. Ich weiß gar nicht wie ich die Situation beschreiben soll. Auf alle Fälle wurde da Heimweh absichtlich projeziert, indem man gleich den Jungen in den Mund gelegt hatte, dass er wohl "Zeitlang" hat.
Die Situation war für mich auch nicht zufriedenstellend. Irgendwie fühlte ich mich das ausgespielt.

Wenn ich mich aber an meine Kindheit erinnere, dann war es da so ähnlich. Ich durfte immer zu meiner Taufpatin, meiner Tante. Deren Tochter ist 19 Jahre älter als ich und hatte da schon Kinder wo der Ältere so alt war wie ich. Da meine Patin auch den Haushalt mit ihrer Tochter teilte, wo auch gemeinsames Mittagessen eingenommen wurde, da war es ja zu logisch, dass ich mit der Enkelin meiner Tante auch spielte. Die ist einige Jahre jünger als ich. Hatte zur damaligen Zeit eine Skoliose und mußte vormittags immer ein Korsett tragen. Da war ich als Spielpartnerin natürlich willkommen, weil es der sonst zu langweilig war, weil sie ja in ihrer Bewegung eingeschränkt war.
Ich habe da dann auch mitbekommen, dass die Enkelin und ihre Oma (also meine Tante) öfters mal im Knatsch waren, weil ich ja eigentlich Besuch bei meiner Tante war aber immer im Erdgeschoß beim Spielen weilte...
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Frieda am 25.07.04, 11:21
Hallo,

damit hier kein völlig falscher Eindruck entsteht. Ich hab nichts gegen Kinder - hab ja selber vier- die Kindergartenfreunde von meinen kommen ja auch. Auch Nichten waren schon da, aber mich stört erstens die Art und Weise, wie meine Schwägerin das macht: Wenn sie merkt daß SM nicht so begeistert ist (hat genug Arbeit - SV ist Pflegefall Stufe 3) beruhigt sie die, indem sie sagt, er kommt ja wegen dem Bauernhof. Die kann unsere Arbeit nicht abschätzen, grad bei der hab ich mir schon öfter mal gewünscht, die soll meine Arbeit mal haben, nur einen Tag...mein Mann hat im Januar einenUnfall gehabt - hat immer noch starke Schmerzen. Zu einer anderen Schwester hat sie mal gesagt, mein Mann soll doch mal seinen Vater spazieren schieben, der tut ja überhaupt nichts.....*grrr*wenn ich daran denk werd ich wieder wütend. Wenn mit SV was dringendes ist - wer glaubt sie, daß da überhaupt da ist?????????? Und wie oft schiebt sie ihn spazieren??? Und ob mein Mann ohnehin mit der Arbeit nicht mehr durchkommt und Schmerzen hat ist ja wohl auch egal???? Aber so was läuft nur hintenherum, sonst könnt manisch ja wehren...
Und dann wird ganz selbstverständlich angenommen, wir kümmern uns dann schon um ihren Sohn.
Zweitens ist das ein Kind, für den Verbote nicht existieren. Margret, deine Vorschläge sind lieb gemeint, aber nicht durchfürbat. SM ist viel zu gutmütig, als daß sie was dagegen sagt oder solche Bedingungen aufstellt, und wir sind ja nicht gefragt worden.. Zur Länge vom Besuch: Das letztemal hättens auch nur drei Tage sein sollen. Aber dann hat Schwägerin leider gar keine Zeit gehabt ihn abzuholen und heim wollt er auch nicht....
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina am 25.07.04, 11:43
Daggl, wenn Deine Schwägerin keine zeit hat, ihn wieder abzu holen, dann bring ihn ihr doch wieder hin, mit der Begründung, daß IHR AUCH LEIDER KEINE ZEIT MEHR HABT, Euch weiter um ihn zu kümmern ::)

Die Zeit zum fahren müßtest Du Dir dann allerdings schon freischaufeln.

Wie ist das eigentlich mit der Aufsichtspflicht in solchen Fällen? Grad auf einem Hof sind doch Verbote da, um die Kinder auch zu schützen und haben einen Hintergrund.

Hat sich die Schwägerin schon mal Gedanken gemacht, was passiert, wenn Ihr Kind mal wieder eine Regle nicht beachtet und sich verletzt? Wer ist dann haftbar? Wäre eigentlich ja mal eine Frage an die BG, oder?

Bei uns ist klare Regel für alle Gast-Kinder: Wer sich nicht an unsere Regeln hält, darf nicht wieder kommen!

Unsere Neffen und Schwager sind zum Glück alle super hilfsbereit. Ohne sie ginge es nicht, Schwager drischt, Neffe (16 Jahre) fährt Schlepper und Hänger, den anderen kann man auch zum ackern einsetzen... und die beiden Großen von der anderen Seite packen auch mit an. Im Gegenzug darf unser 10jähriger ab Montag zu Schwägerin fahren und geht dort auch mit in die Rüben... und hat sich dort auch an die Regeln zu halten! Sonst darf er nämlich nicht wieder fahren!
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Remus am 25.07.04, 11:56
Hallo Dagmar,
 so ein ähnliches Problem habe ich auch.
Die Tochter vom Cousin meines Mannes.
Kommt jedes oder jedes zweite Wochenende.
Ist furchtbar unverschämt und zieht meine Tochter mit.
Sie kann nichts dafür, fehlt von zu Hause aus- aber ärgert mich immer wieder.
Muß zugeben, das ich sie auch nicht besonders mag- eben auch weil sie negativen Einfluß auf Nicole ausübt- denke ich zumindest.
Heute ist Nachmittag ist Schluß mit den beiden- werde sie nach Hause schicken, weil Nicole sonst morgen früh wieder nicht aus dem Bett kommt >:(
Mein Mann steht da auch nixcht hinter mir, weil sein Cousin ihm ab und zu hilft-aber muß man sich deshalb alles gefallen lassen? Muß doch auch nicht sein!
Aber stellt man das Problem in der Familie offen dar, muß man gerade als Schwiegertochter damit rechen, als die Böse hingestellt zu werden und erreichen kann man damit leider gar nichts.
Das würde einen offenen Kampf bedeuten, der nicht zu gewinnen ist.
Mein Mann hatte vor ein paar Jahren auch einen schweren Unfall, von dem er sich nur sehr langssam erholte.Da ist die Arbeitsbelastung schon enorm hoch, und die Nervliche kommt noch dazu-da braucht man nicht unbedingt noch so ein Problem dazu, ist zumindest meine Meinung ::)
wünsch dir, das sich alles irgendwie wieder zum Guten wendet und Kopf hoch :-[
viele liebe Grüße von Dorit
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Janey am 25.07.04, 16:36
Hallo zusammen!

Ja, zum Kinder-Abladen ist ja so ein Bauernhof ideal ...
Da laufen sie halt irgendwie mit. Der Bauer (in unserem Fall GöGa) ist ja eh den ganzen Tag zuhause, da kann er doch nebenbei mal auf die Kinder aufpassen ...
Und wieso vorher fragen? Wenn man mit den Großeltern was abmacht, das reicht doch!
(Achtung! Ironie!!).

Aber so denken halt viele, inclusive meine Schwägerin, die schließlich sogar vom Bauernhof stammt.

Und bei uns kommt als Erschwerendes noch hinzu: die Kiddies interessiert der Bauernhof und das ganze Drum und Dran nicht die Bohne! Vor Viechern haben sie Respekt, mit Treckerfahren kann man sie nicht locken. Aber unterhalten werden wollen sie!
Die letzten paar Mal sind sie dann den ganzen Tag in der Werkstatt gewesen und haben sich dort eine Seifenkiste gebaut (und sich dabei schamlos an meinem Fahrrad als Ersatzteillager bedient - Licht usw. - grrr).
Alles gut und schön, aber manchmal frag ich mich halt, wozu wir dann noch da sind. Kindertagesstätte? Werkstatt-Zur-Verfügung-Stellen für Kinder-Beschäftigung?
Nun sind die Neffen inzwischen größer (15 und 17), und Seifenkiste lockt sie auch nicht mehr so. Und auf dem Land ist ansonsten auch nicht so viel los.
Mal sehen, was sie so machen werden, wenn sie demnächst für 14 Tage kommen.
Wahrscheinlich muß dann der liebe Onkel (GöGa) den ganzen Tag für Programm sorgen und weiß dann mal wieder nicht, wann er die normale Arbeit erledigen soll (SV und SM sind den Kiddies nicht mehr gewachsen - zu alt, keine Nerven mehr dafür).

Tja, was macht man da? Hoffen, daß die Kids irgendwann von selbst sagen, daß sie in den Ferien nicht mehr zu uns wollen? (Keine Chance, fürchte ich)

LG
Janey
(ebenso frustriert wie Dagmar)

Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mathilde am 25.07.04, 18:36
Hallo,

ach Du meine Güte Janey , mit 15 und 17 sollte man schon wissen wo es lang geht. Unsere Tochter ist ja auch manchmal  :o aber die muss mit 17 nun Lehre machen und da kann man auch nicht nur "Fun" haben.

Wenn Du gemeint hättes 8-12 ja dann...................

LG Mathilde
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Janey am 26.07.04, 12:02
Hallo Mathilde!

Tja, unsere Neffen werden von ihren Eltern und Großeltern oft damit entschuldigt, daß Stadtkinder "noch nicht so weit sind" wie Landkinder. Daß letztere meist reifer sind. Ein Siebzehnjähriger aus der Großstadt, der noch dazu noch zur Schule geht sei noch kindlicher veranlagt als ein Siebzehnjähriger "vom Land", der dort abends auch schon mal in die Kneipe geht (was ein Siebzehnjähriger in der großen bösen Stadt offensichtlich nicht tut??) usw.
Leuchtet mir zwar nicht ein, aber im Fall unserer Neffen kann ich sagen, daß sie wirklich nicht so sind wie andere Jungs in ihrem Alter, sondern eher ein paar Jährchen "zurück".
??? :-\

LG
Janey
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 27.07.04, 11:35
da gab es bei mir kein pardon -

alle ob schulkollegen oder ferienkinder - auch solche von se -

wenn sie auf dem hof waren - hatten sie sich an unsere regeln zu halten -

sonst gabs einiges zu hören, und auch für eltern oder grosseltern ....

habe mich öfters mit der mutter eines schulkollegen meines ältesten rumschlagen müssen, da ich sie anrief -

hol sofort deinen sohn (unser hof ist 2 km vom dorf) -
so geht das nicht....

ich hätte ihn zu fuss zurückgeschickt - die regeln waren vorher klar....
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mucki am 07.08.04, 12:09
Hallo kleine Hexe,wen ich deine beitrag richtig verstanden habe hast du vor langsam das feld zu räumen,es wäre vieleicht besser du fährst da hin und räumst es auf einmal,den so sieht dein freund das es dir ernst ist,wen du dich langsam zurückziest gewöhnt er sich drann und es fehlt ihm nachher nicht so viel,ich würde leiber eine schnell konsiquenz entfeheln.Auch von der wochened beziehung rate ich dir ab,stell ihn vor die wahl ganz konsiqunt,es tut weh wen er dann nicht dich wählt,aber du weist worann du bist,und so kann es noch jahre dauern,und er etscheidet sich vielciht nie für dich.
Manchmal ist es besser ein ende mit schreken(Schwerzhaft),als ein schrecken (Scherzen)ohne ende.
lieb grüße und alles gute viel mut und  gute Nerven
gruß Mucki
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 07.08.04, 13:17


Hallo kleine Hexe,

:\'(

hat richtig ein tief gesessen, deine traurigen Zeilen zu lesen.

Soll ich dir was sagen? MEIN Geschwister und Eltern würden mir aber WIE den Kopf waschen, würde ich mich so aufführen wie diese  wahrscheinlich-bald-nicht-mehr Schwiegerschwester!

Deinem "Partner" wünsche ich alles Gute, wenn er im ganzen Leben so "viel" Mumm hat wie in seiner Familie, dann wird er es als landw. Betriebsleiter nicht leicht haben, oder  ???

Ich kann dich verstehen, das du unter der "Art" (man könnte es auch herrschen nennen!) dieser Schwester nicht einziehen möchtest, vielleicht gibst du ihm mal als Hausaufgabe, er soll sich andersherum hineinversetzen, wenn ER seine Heimat aufgeben soll und neuanfangen, wenn ER sich von einem zukünftigen Schwager erzählen lassen soll wie er welche Arbeit zu machen hat und wie ER sich fühlen würde, so behandelt zu werden wie du von seiner Schwester - für DICH!?

Dir alles Gute, mach dir mal ein schönes Wochenende, so schwer das sein wird.


Liebe Grüsse

Mirjam




Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 07.08.04, 17:21
liebe kleine hexe,

ich schliesse mich ganz den worten von mucki an -

zieh dich sofort zurück

und dann soll er wieder auch dich zukommen, mit allen konsequenzen -
ich finde, nicht du musst dich nach seiner schw. richten,

wenn du auf den hof ziehen sollst, wird das euer hof sein,
und dein partner sollte das seiner schw. klar machen -

wünsche dir den mut den schnitt sofort zu machen -


viel glück -

nimm eine stecknadel -steck sie in die landkarte und such dir eine btlerin wo du mal ein we verbringen könnest um abzuschalten und auf andere gedanken zu kommen -
oder melde dich einfach irgendwo wo es dich reizen würde mal hinzufahren....

Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: hejo am 08.08.04, 09:57
Hallo kleine Hexe
auch ich kann mich nur Mucki und Maggie anschließen.

ich sehe die Sache in der Familie deines Freundes etwas anders;

der Vater ist nicht mehr da,Sohn übernimmt die Arbeit,Mutter hilft nach wie vor,so wie sie kann. :)
Dadurch wird die Stelle des Entscheidungsträgers frei(ich weiß,ist ein blödes Wort;mir fiel nichts besseres ein).
Die Schwester versucht sich nun daran  >:(und die anderen 2
lassen alles so weiterlaufen,wie bisher. :)

So,und nun kommst DU. :D :)

Ist doch ne klasse Situation, sich mal an Dir aus zu probieren. ;)

Die anderen 2( Dein Freund und seine Mutter) sind weiterhin mit IHREM BETRIEB  :((bitte gewöhne ihm dieses Denken ab:Betrieb geht vor alles andere:) beschäftigt.Für die 2 ändert sich nichts.

Nur für DICH ändert sich was.

Darum meine Empfehlung an Dich:

Wie ich lese bist Du schon 35 jahre jung,also weißt Du,was Du willst! 8)
Frage : Willst du deinen Freund oder nicht? :-*
        :  Bist Du sicher ,dein Freund Dich auch? :-*

Du antwortest auf beide Fragen mit JA!!!!!! :)

Was ärgert Dich dann an einer Frau,mit der Du garnichts zu tun hast ;)
Also :entweder packen oder kämpfen.

Es ist natürlich von meiner Seite aus ganz einfach diese Zeilen
hier zu schreiben,aber glaube mir,lies meine fragen zweimal durch,und wenn beide mit ja beantworten kannst,lohnt es sich für EURE Liebe zu kämpfen.

Ich glaube,viele hier im Forum haben schon viele Kämpfe hinter sich gebracht und werden mir zustimmen.

Ich wünsche Dir viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Kraft!

Das war jezt aber ein langer Eintrag von mir.
Ich will nicht wie ein Oberlehrer gelten,aber diese Zeilen mußten mal raus.

Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: PeacefulHeidi am 08.08.04, 10:47
Hallo Anna,

ich hab jetzt ein wenig überlegt ob ich dir schreibe oder nicht! Es ist schwer dir in deiner Situation den richtigen Rat zu geben. Den gibt es nicht. Ich muss aus ganzem Herzen dem Hejo zustimmen. Wenn du deinen Freund wirklich liebst, dann zieh dich nicht zurück!

Was interessiert dich diese Schwester? Ich weiß es sagt sich sehr leicht. Doch sie interessiert in erster Linie garnicht und in zweiter Linie ist sie ein sehr armer Mensch. ;) Ich weiß diese Erkenntnis hilft einem auch nicht weiter und bringt einen selber ziemlich zur Weißglut, weil diese Schwester kein bisschen Einsicht und Verständnis zeigt. Doch du wirst sie nicht ändern können und auch dein Freund wird es nicht schaffen. Du wirst lernen müssen mit ihr zu leben (da hat dein Freund schon recht) oder ohne sie indem du deinen Freund verlässt.

Aber ganz ehrlich: Ist es das Wert? NEIN! Aber nur, wenn du ihn wirklich liebst und er dich. ;)

Also verlass ihn entweder sofort und ohne viel wenn und aber oder bleibe und kämpfe richtig! Dafür reicht schon, einfach da zu sein und in kleinen Schritten Veränderungen zu bewirken.

Die Schwester deines Freundes musst du nicht mögen und sie muss dich auch nicht mögen. Nur du und dein Freund ihr seid wichtig. Der Rest ergibt sich. Pack den Stier bei den Hörnern und mach es euch auf dem Hof schön. Die Schwester wird nun ob mit oder ohne Veränderungen so oder so maulen und meckern. ;)

Mir geht es genauso, nur ist dieser "Esel" nicht meine Schwester oder Schwägerin, sondern es sind die eigenen Eltern, was noch um einiges Schlimmer ist glaube mir und eins haben die in den jetzt 17 Jahren, die ich mit meinem Mann zusammen bin, nicht geschafft: UNS ZU TRENNEN! Obwohl eine Trennung für uns sicherlich leichter gewesen wäre, wie da zu bleiben und durch zu halten. ;) Und wir haben es noch lange nicht ausgestanden. Doch das ist eine andere Geschichte.
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina-s am 15.08.04, 06:49
Hallo kleine Hexe,
wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist und Dich in Jahre später hineinversetzen könntest, dann machst Du die Düse.
Ich habe mir das alles so durchgelesen. Meine Meinung: Er ist es nicht wert.
Was der sucht und in Dir gefunden hat, das ist eine billige Arbeitskraft.
Männer und Frauen passen, wenn man es genau betrachtet gar nicht richtig zusammen.
Und wenn Du denkst, dass der in Eurer Beziehung sich einmal um Dich sorgen wird und darauf schauen wird, wie es Dir in dieser oder jener Situation gehen wird, da kannst Du lange darauf warten.
Da wirst Du auf Ewigkeit Deine Depri bekommen.
So etwas macht unzufrieden.
Wenn der jetzt schon nicht nach Dir sieht sondern mit seinen Freunden in der angespannten Situation saufen geht, dann kannst Du das voll vergessen.
- Außer Du willst Dein Leben lang das so haben wollen?
Aber ich habe dem Schreiben nach das Gefühl, dass Du ja nicht damit zufrieden bist.
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 15.08.04, 12:52
Hallo kleine Hexe,

in "goldene Regeln für SM & ST" hab ich einen Artikel von simplify your life eingestellt, der auf deine Serin genaus so zu übertragen ist.

Mit Erpressung hat das gar nix zu tun, sondern mit Grundsteine-legen (= Entscheidungen) treffen für ein vernünftiges, dem Alter entsprechendes Familienleben (wir sind hier nicht mehr im Mittelalter oder Asien, wo die Familie die Zustimmung zu einer Beziehung geben muss und ihr seid auch nicht mehr minderjährig!).

Es ist für uns hier sicher schwer, sich in die Familienlage hineinzuversetzen, wenn wir nur "eine" Sicht kennen, aber ich denke, genug hier kennen ähnliche Verhaltensmuster die sich auch anderswo finden.

Frage: Wenn ER nicht bereit ist, die Situation zu klären (siehe den Artikel - den Schlüssel für die Konfliktlösung hält ER in der Hand) - wie sieht er das, wenn DU mal Tacheles (vorher Beruhigungsmittel nehmen  8) ) mit seiner Schwester reden würdest/willst (sie "stellen")?

Übrigens finde ich dein schlechtes Gewissen von wegen in der Ernte allein lassen überflüssig - wenn er dich so wanns ihm paßt per SMS hängen läßt  >:(, schließlich fordert ER von dir was die Anpassung an eine gemeinsame Zukunft betrifft mehr von Dir als Du von ihm, oder?

Ich wünsch dir alles, alles Gute, ich meld mich nochmal privat


Mirjam



Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mucki am 17.08.04, 08:37
Hallo Kleine Hexe!
Ja es tut weh und das du beides vermissen wirst glaube ich dir ,aber es ist besser ein einde mit schrecken als ein schrecken ohne ende.
Es hört sich jetzt vieleicht blöd an aber der schmerz läst nach,wen du mal unbedingt melken willst bist jederzeit willkommen,wir Wohnen in Niederbayern,aber solltest du mal Urlaub machen wollen wir haben immer platz für freunede und du darfst dann auch gerne Melken bei uns trit jeder gerne mal zurück.
Also viel glück und laas dich nicht unterkriegen schau nach vorne.
Lieb grüße Mucki
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: marikat am 17.08.04, 21:05
Hallo kleine Hexe,
hab gerade deine Beiträge gelesen und finde es folgerichtig, daß du das Feld jetzt räumst. Wenn es mit euch weitergehen soll, ist dein Freund jetzt erstmal dran sich zu seinen Gefühlen zu bekennen, wenn er das nicht tut nimm den Frust der nächsten Zeit in Kauf, und gehe deine Weg weiter.
Ich bin aus Mittelhessen und wenn du willst und Zeit hast kannst du dich ja mal persönlich bei mir melden.
So im tiefsten hoffe ich ja noch daß dieser Dödel irgendwann einmal schlau wird und sein jetziges Verhalten überdenkt.
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Tröndle am 20.08.04, 13:07
he...*erstmalhexedrückenmuss*

Ist ne schlimme Entscheidung, ich weiss, aber ich bin überzeugt, dass es die richtige war, ganz ehrlich. Ich hatte ne ähnliche situation erst vor knapp zwei Monaten und war kurz davor, mich von meinem Verlobeten (!) deshalb zu trennen. Er hat zum Glück klar Stellung bezogen, wenn nicht hatte ich mir fest vorgenommen, ihn zu verlassen (naja, vorgenommen...). Wenn Du keine Rückendeckung von Deinem Mann kriegst, packst Du es über kurz oder lang nicht. Wenn erst Kinder da sind, wird es noch vieel schlimmer.

Keine Ahnung wie es bei mir jetzt weitergeht, jedenfalls hab ich mich für nen Job "draussen" entschieden, um auf eigenen Beinen zu stehen. Wir sind zwar auch selbständig und haben alle im Familienbetrieb gearbeitet, aber eben nich Lw, also kann man den Verlust der Juniorin verkraften. Obwohl meine SE auch maßlos enttäusch sind, aber es geht um uns...und mal ganz egoistisch auch um mich.

Irgendwann muss man klare Verhältnisse schaffen, das ist mir auch erst jetzt klar geworden.

Ich wünsch Dir ganz viel Kraft!



Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 20.08.04, 21:18

Hallo kleine-große Hexe

 :\'(


Ich finde es ziemlich "groß" von Dir, das du die Situation so überblickst und Konsequenzen ziehst bzw. über die Bedeutung seines (nicht)Handelns Resümee ziehst.

Vielleicht hilft dir folgender Gedanke:

Angenommen - du folgst seinen Wünschen und "passt" dich an, nimmst alle Hürden auf Dich -> und 10 Jahre in die Zukunft.

Am Betrieb hat es noch keine entscheidenden Veränderungen gegeben. Neuerungen, andere Standbeine usw. scheitern an der Unentschlossenheit/Diskussion in der Familie. Deine SM ist auf Kur, weil sie die Anspannung im Haus zwischen der Tochter und der ST (dir) nicht gut packt. Dein Mann verkrümelt sich (immer noch) auf dem Schlepper, vergräbt sich in Arbeit. Du bist mit dem zweiten Kind schwanger, doch bereits jetzt ist das Familienleben überlastet wegen mangelhafter Rückzugräume und der Dauernörgelei - auch an deinem Kind. Du bist 10 Jahre aus dem Berufsleben "draussen", von den Streitereien um Kleinigkeiten die nichts vorwärtsbringen ermüdet... und deine Zukunfsperspektive schlechter - als heute, oder?


Das ist jetzt ein Horrorszenario - doch wieviel Frauen stecken genau! in solcher Situation, weil sie "guten Willens" waren, weil sie sich "anpassen" wollten, weil sie glaubten "das wird schon" und "Hauptsache er liebt mich?"


Was ich mir für dich wünsche ist - das du uns hier erhalten bleibst  :D  (und einen netten Partner findest, der dich zu schätzen weiss) und ab und an mal *piep* sagst wie es dir geht, ja?

Dir einen schönen Abend

Mirjam
Titel: Re:Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 22.08.04, 13:44


Hallo,

noch ein Spruch der mir heute in die Hände fiel und auf viele Familien zutreffen könnte, die etwas bewegen möchten, aber Angst vor dem Streit dabei/darum haben:

Friedliche Revolutionen setzen Menschen voraus, die keine Angst vor Veränderungen haben.

Im Klartext: Sind in einer Familie Mitglieder, die krampfhaft am alten festhalten - KÖNNEN Veränderungen nicht ohne "Revolution" (mit Druck) abgehen wo es auch mal zofft... oder es bleibt alles beim alten, jahrelang..

Zum einen ist das eine frustige Erkenntnis, das man manchmal um einen richtigen Zoff nicht herumkommt, auch wenn man es gerne vermeiden möchte.

Andersherum: Der nächste Satz: Wer eine friedliche Revolution verhindert - sorgt unvermeidlich für eine gewaltsame Revolution.

Das fand ich so passend für Dich, Anna, weil deine Ex-Schwägerin-in-spe mit "aller Gewalt" Veränderungen nicht friedlich akzeptieren kann - würde es nur mit richtig auf-dem-Putz hauen gehen.

so, genug geschlaumeiert und alles, alles Gute an die, die Veränderungen in der Zukunft anpacken werden und dafür auch "kleine Revolutionen" in Kauf nehmen  ;)


Mirjam
Titel: Umgang mit Schwägerin in spe
Beitrag von: Stadtkind am 09.11.04, 14:11
Heute geht es mal nicht um die sonst so oft beschimpften Schwiegereltern, sondern um meine Schwägerin!

Sie geht bei meinen Schwiegereltern schon sehr viel länger ein und aus und hat natürlich auch schon viel gearbeitet, geholfen und eben geschufftet... Nun ist es eben so, dass zum Hof eine Wirtschaft gehört und sie bisher dort viel gearbeitet hat und auch mein Schwager und mein Freund, sowie die Schwiegereltern.

Nun das Problem:

Anstatt sich zu freuen, dass ihr Schwager, mein Freund, endlich vergeben ist, wirft sie mir Knüppel in den Weg...

Zum einen ärgert es sie (hat sich bei Schwiegermama beschwert), dann mir auch alles gezeigt wird (in Wirtschaft und auf'm Hof), aber zum anderen soll ich das alles (noch nicht sicher, bin ja noch ledig,...) irgendwann (vielleicht, aber wahrscheinlich) mit meinem Freund zusammen (er muss ja den Hof nehmen) das ganze übernehmen.

Ist es dann zu viel verlangt, wenn ich mir das alles mal anschaue und die "Arbeitsweise des Hauses" kennen lerne.... Ich war noch nie in einer Küche (große) oder bedienen oder im Stall... Woher soll ich dann wissen worauf ich mich einlasse...  :-X

Ist es so schwer, dass sie sich für ihren Schwager freut und wir zusammen arbeiten und mir auch einige ihrer bisherigen "Tätigkeiten" auch gezeigt werden und ich sie dann mache. Was ist da bitte dabei?  ???

Ich weiß gar nicht, wie ich mit ihr umgehen soll!  ???

Sie sagt nicht einmal richtig "Hallo" zu ihr, aber ihr Mann, mein Schwager in spe ist voll okay und ich kann mich normal mit ihm unterhalten, und auch mit ihm zusammen arbeiten, auch mit meinen Schwiegereltern kann ich gut arbeiten... Nur eben nicht mit meiner Schwägerin in spe...

Bitte um Tipps jedweder Art!  :o

Ich möchte sie auf keinen Fall vor den Kopf stossen, denn irgendwo ist sie die Frau von meinem Schwager und gehört zur Familie, aber auch ihre Erfahrung und Arbeitskraft ist wichtig...  :o

Viele Grüße,

Stadtkind

Titel: Re: Umgang mit Schwägerin in spe
Beitrag von: Susanna am 09.11.04, 14:18
Du wirst langsam und mit viel Gefühl versuchen müssen, ihr Vertrauen zu gewinnen.
Rede mit ihr - aber behutsam! Interessiere dich für sie und ihre Probleme, sie hat es doch sicher auch nicht leicht. Denn, im Prinzip seid ihr doch beide Gefährtinnen auf ein und demselben Weg. Du weißt es, aber sie weiß es offensichtlich noch nicht.

Frage sie nach Hilfe und bitte sie um ihre Unterstützung. Dann wird sie sich freuen, sich wichtig vorkommen und du nimmst ihr die Segel aus dem Wind.
Kannst du das tun??

Ansonsten, ich denke mal, dass wohl auch der Neid eine wichtige Rolle spielt! Aber ich hoffe, du wirst es schaffen.  :)
Titel: Re: Umgang mit Schwägerin in spe
Beitrag von: Schatzi am 09.11.04, 14:39
Hallo Stadtkind!

Wie ist (wird) das bei euch? Ist dein Freund der alleinige zukünftige Hofübernehmer oder ist sein Bruder auch mitbeteiligt?
Kann es sein, dass deine Schwägerin in Spe Angst hat, dass du an ihre Stelle nachrücktst und sie somit verdrängen könntest?
Titel: Re: Umgang mit Schwägerin in spe
Beitrag von: Stadtkind am 09.11.04, 15:55
Hi Schatzi,

ich glaube da liegst Du falsch, denn die beiden haben beide einen guten Job und beide könenn es nicht mit den Viechern, den Schleppern usw. Klar bei "normalen" Tätigkeiten wie Äpfel klauben oder mal irgendwas entgegen nehmen oder so da sind sie dabei... Aber die beiden leben schon einige Zeit nicht mehr auf dem Hof (freiwillig, nicht weil es Ärger gab).

Vielleicht ist die Idee mit dem Gespräch nicht ganz so falsch, aber was würde ich auf ein solches Gespräch sagen? Zum Beispiel "ja, ich mag Dich nicht!" Und was hätte ich davon?

Aber ein wenig normaler Small Talk und Höflichkeit muss doch drin sein, oder ist das zu viel verlangt?

Sie muss mich ja nicht heiraten...

Gut, ich bin noch nicht lange mit meinem Freund zusammen - ein paar Wochen - aber es steht eigentlich fest, dass mein Freund (lebt auf dem Hof und arbeitet dort - Nebenerwerb) den Hof bekommt... Zumindest hat er die Ausbildung gemacht und macht die ganze Arbeit...

Ich habe das Gefühl, dass sie eifersüchtig ist, weil ich sie von ihrem "Thron" stosse... Aber ich nehme ihr doch nix weg! Ich bin nur auch mal auf'm Hof. Habe ich nicht die gleichen Rechte, wie sie????????!  :'(

Gruß,

Stadtkind
Titel: Re: Umgang mit Schwägerin in spe
Beitrag von: Stadtkind am 09.11.04, 15:59
ich sehe erst jetzt gerade, dass es dasselbe thema schon gibt - wäre nett, wenn ihr mich dazu schieben würdet, weiß net, wie man das macht...

Danke

Stadtkind
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: imraxi am 06.03.05, 20:51
Hallo ihr Lieben,
hier auf euren Seiten suche und finde ich immer Trost. Seit Weihnachten 2004 ist es aber sehr arg geworden. Bin nun nit meinem Bruder am Gericht gelandet, meine Schwägerin belastet mich schwer und lügt ohne Ende. Mutter ist nun verstorben und ich dachte die Hetze hat ein Ende, dafür geht es nun, trotz ERBVERTRAG, ::) erst richtig los. Die böswilligen Unterstellungen und Lügen kann ich nicht widerlegen, weil ich immer allein mit Mutter war. Mein Bruder durfte ohne seine Frau nicht zu mir oder seiner Mutter. Es ist schwer, einen Menschen mit so wening Selbstbewußtsein und voller Neid, irgendwie mit Worten zu erreichen. Hier könnte ich ganze Seiten füllen, habe es mit Distanz und Ignoranz versucht, bin aus allen Vereinen, sogar verwandtschaftlichen Anlässen ferngeblieben. Bin am Ende meiner Kraft und kämpfe, seit dem Tode meines Vaters vor 20 Jahren, um die eigene Selbstbestimmung , und die meiner Mutter.
Nun ist alles futsch, sie haben Mutter aus meinem Haus geholt. Sie redeten Mutter ein, "ich wolle SIE entmündigen und verboten IHR mit mir zu reden. Mutter veränderte sich sehr, hatte Angst vor mir, schloß sich ein. Der zu Hilfe gerufene Hausarzt teilte mir mit, dass er mir keine Auskunft mehr erteilen dürfe. Denn alle notariellen Verträge waren vernichtet.(Generalvollmacht und Betreuungsverfügung), der Aufhebung des Erbvertrages stimmte ich nicht zu. Aber über "Verträge zu Gunsten Dritter" , sicherte sich mein Bruder das gesamte Vermögen meiner Mutter, da diese Vertäge als Schenkung gelten und somit nicht zum Erbe gehören, bekomme ich nichts, nicht einmal den Pflichtteilsergänzungs- Anspruch will er erfüllen.  Im Moment weiß ich nicht mehr weiter, muß erstmal Pause machen.
Trotzdem würden mich Antworten sehr beruhigen.
Danke, mit  liebem Gruß :-)) ;) Imraxi   ;) aus dem Osnabrücker - Land
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Beppa am 07.03.05, 08:17
Hallo Imraxi !

Da hast du ja eine feine Verwandschaft. Viel kann ich dazu nicht sagen, da ich einfach zu wenig weis. Aber hast du einen guten Anwalt ? Wenn ja dann ist er der Einzige der noch etwas unternehmen kann und du mußt versuchen etwas Abstand  zu gewinnen. Vielleicht kannst du ja so eine Art Besuchsrecht einklagen und dann wenigsten hin und wieder deine Mutter besuchen und ihr somit zeigen, was du wirklich von ihr denkst.

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Silli am 07.03.05, 22:35
Hallo Imraxi,

das klingt ja wirklich nach schlimmer Verwandschaft  ??? Ich würde auch sagen, dass ein Anwalt dir sagen kann, ob das Geschiebe des Vermögens deiner Mutter wirklich mit rechten Dingen zuging. Wenn dein Bruder sich tatsächlich das Vermögen erschlichen hat (und deine Mutter das alles vielleicht nicht mehr richtig überblickt hat), kann man dagegen vorgehen. Sprich doch noch einmal mit dem Arzt und mit einem Anwalt, ob du das anfechten kannst, damit du wenigstens deinen Pflichtteil oder wenigstens ein paar Erinnerungsstücke an deine Mutter bekommst.

LG
Silli
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Beppa am 08.03.05, 07:58
Wie wäre es zum Beispiel mal beim Amtgericht zwecks eines neuen Betreuers vorzusprechen, weil dein Bruder eben nicht im Interesse deiner Mutter handelt. Das mußt ja nicht du sein. Aber damit wenigstens noch eine andere Person involviert ist. Die würde dann auch solche Verfügungen rückgängig machen und du hättest bestimmt auch wieder mehr Kontakt zu ihr. Spätestens dann wird auch das Interesse deiner lieben Verwandschaft erlöschen. Denn wo nichts zu holen ist da wird auch nicht mehr investiert.

Ich denke mal es geht ja hier weniger darum ob du oder dein Bruder erben sondern es geht mehr um das Wohl deiner Mutter. Und indem er dich so schlecht macht schadet er deiner Mutter.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Gitta am 09.03.05, 16:23
Hallo Imraxi,

na Prost Mahlzeit!

Eine Klage wegen Vernachlässigung der Mutter, sprich zwecks der Fürsoge und Versorgung kannst du nicht machen?
Irgendwie rauskriegen, ob alles!!!! wirklich alles für das Wohl der "Kranken" Frau getan wird.
Irgenwo und irgenwie müßen die zu packen sein.

Natürlich nur mit Amtsgericht, die Fürsorgestelle glaub ich, und einen vom Amtsgericht gestellten Betreuer, der Akteneinsicht und Besuchsrecht erhält.
1. Schritt ist: Eine Klage gegen Bruder und Schwester zwecks Vernachlässigung der Pflege oder der Beaufsichtung einreichen.
2. Schritt: einen Betreuer bestellen lassen, damit jemand dritter Einsicht in die Pflege und Beaufsichtigung hat.
3. Evt. Selber als Betreuer amtlich!!! sich ernennen lassen.

Für alles brauchst du Beratung und Unterstützung.

Viel Glück

Gitta
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Beppa am 10.03.05, 08:25
Mal noch kurz eine Erläuterung da ich von Imraxi eine Mail bekommen habe.

Ihre Mutter ist leider schon verstorben, aber nun sollen ihr auch noch der letzte Rest vom Erbe weggenommen werden. So das ihr überhaupt nichts mehr von der Mutter bleibt.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: imraxi am 03.04.05, 23:50
Hallo Ihr Lieben,
inzwischen fanden bei mir im Haus 2  Treffen statt, zwecks Aussprache. Einmal 6 Stunden, dann eine Woche später 2 Stunden-  :o :'( :'( Grausam kann ich nur sagen, moralische, ethische Vernichtung, nix von Entgegenkomen, alles zu seinen Bedingungen. Das nennt er dann guten Willen zeigen, den ich dann mit Füßen getreten habe. Hinzu kam noch, dass er mich für verrückt erklärte, aber das war in der Vergangenheit nie anders. Alle Kontrahenten wurden als Verrückte betitelt, das blieb auch meiner, (seiner)- unserer Mutter nicht erspart. Alles mit Drohungen durchsetzen, kindlich, kindische Bestrafungsmethoden waren an der Tagesordnung, die meine Mutter oftmals beweint hat.
Mein Entschluß :" ich kann besser mit einem Urteil leben, als mit der Willkür meines Bruders."
Abgeschlossen ist das Thema noch lange nicht, nur gut, dass die Bank das Geld nicht rausgibt. >:(
Die Möbel meiner Großmutter bekomme ich vielleicht nicht zurück, das ärgert mich zwar, aber schlimmer ist der Rufmord, den die 2 im Dorf bzw. im Altkreis betreiben. Damit muß ich fertig werden, denn rechtfertigen ist unsinnig und zu mühsam.
Vor 3 Wochen sprach ich mit dem Pastor unserer Nachbargemeinde, er wollte, nach Rücksprache mit unserem Gemeindepastor, mit den Beiden reden und sich dann bei mir melden. Ich denke, das dauert  schon so lange und er traut sich nicht  :-[ mir das Ergebnis mitzuteilen.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.-. in diesem Sinne ein frohes Frühlingserwachen wünscht ganz herzlich  ;)  Imraxi
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: imraxi am 04.12.05, 03:47
Hallo Ihr Lieben,
nach dem langen Sommer, dem schönen Herbst und nun dem verheerenden Schneeeinbruch, hier im Osnabrücker - Land, ist nun ein Ende in Sicht.
Am 30. November war Gerichtstermin, Ergebnis: Er (Bruder- lasse den Begriff nicht mehr über meine Zunge), ist nun verurteilt worden den Pflichtteil auszuzahlen und die antiken Möbel zurück zu bringen. Das Verhältnis zur Alleinerbin, laut Erbvertrag, zu dem Ergebnis per Urteil, ist ein Missverhältnis von 2 zu 100, ohne das Gericht hätte ich sicherlich nichts bekommen. Meine Bedenken, Er schnaubt vor Wut, denn Er ist der Herr und ich als kleine Schwester habe zu gehorchen und IHN nicht vor den Kadi zu ziehen, bei der bevorstehenden Übergabe kommt es gewiß zu heftigen Beschimpfungen, denn irgendwie muß er seinen Frust loswerden. Schlimm ist für mich, dass ich mein ganzes Leben belogen, betrogen und getäuscht wurde, quasi neben einem Monsterbruder aufgewachsen bin.
Die Frage nach dem WARUM beschäftigt mich sehr, die Familienkonstellation unserer Kindheit spielt dabei eine wichtige Rolle. Nur diese Erkenntnis läßt mich sein Verhalten ein ganz wenig verstehen und ertragen. Schon schwer, erkennen zu müssen, dass ein Bruder, mich, seine kleinere, jüngere Schwester, immer voller Neid und Hass betrachtet hat, mich bei jedem kleinen Erfolg nur gerügt und bei den Eltern niedergemacht hat und bis zum heutigen Tage in der Öffentlichkeit Rufmord betreibt. Sogar die Liebe und Fürsorge meines Vaters machten sie mir streitig, zum Glück machte Vater mich auf das Intrigenspiel meiner Schwägerin aufmerksam und ich konnte anders reagieren. Jetzt, 22 Jahre nach meines Vaters Tod, ist meine Schwägerin noch voller Neid und Wut, dass alle ihre Versuche ergebnislos geblieben sind, weil Vater sie durchschaut hatte. Soviel für den Anfang vom Ende, genug für den Anfang, wenn das schriftliche Ergebnis vorliegt melde ich mich.
Lieber Gruß Imraxi ::)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Beppa am 05.12.05, 08:46
Herzlichen Glückwunsch Imraxi.

Als Siegerin fühlst du dich sicherlich nicht und sicherlich wird es dir nicht die verlorene Zeit zurück bringen, aber wenigstens hast du die Sachen zurück bekommen die dir wichtig sind.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: annama am 05.12.05, 09:08
Hallo Imraxi,

schliesse mich den Worten von Beppa an ,denn Schwägerinnen sind ein Kapitel für sich .
Es rächt sich alles auf Erden ,habe in dieser Sache schon einiges im Verwandten- und Bekannten Kreis mit erlebt .
Wünsche dir alles Gute und viel Kraft.

Lg.annama
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: imraxi am 28.01.06, 00:18
Mal noch kurz eine Erläuterung da ich von Imraxi eine Mail bekommen habe.

Ihre Mutter ist leider schon verstorben, aber nun sollen ihr auch noch der letzte Rest vom Erbe weggenommen werden. So das ihr überhaupt nichts mehr von der Mutter bleibt.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: sinann am 06.06.06, 13:03
Hallo zusammen ;D Dieses Thema wird immer ein Problem bleiben. Es gibt keine Goldenen Regeln für Schwägerinnen. Meine Schwägerin ist jetzt endlich ausgezogen. Ein Schwägerinnenproblem weniger. :P
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: schweinchen am 12.12.06, 16:31
Ja, ich wünschte bei uns wäre es auch schon soweit. Wir haben ausgesiedelt. Der Stammhof liegt im Dorf und meine Schwiegereltern samt lediger Tante wohnen dort. Wir wohnen im neuen Haus, das aber auch meinem Schwiegervater gehört. Im Haus gibt es zwei Wohnungen. Wir wohnen unten und mein Schwager mit Frau oben. Ihr ist auch alles nicht recht: die Wohnung ist zu klein (130quadratmeter), mein Schwager soll nicht mehr in der LW helfen, da werden sogar die Std. aufgeschrieben, sie will in der Außenanlage nicht helfen(Unkraut...), wir vegetieren alle nur vor uns hin...Aber egal wo sie vorher lebte war es genauso. Sie war nirgends zufrieden. Jetzt will sie unbedingt bauen. Mal gespannt wie lange es ihr dann im eigenen Haus gefällt. Mein Schwager kann einem nur leid tun, aber er kriegt den Mund nicht auf, weil er Angst hat, dass sie ihm wegläuft, wenn er eine eigene Meinung hat.
Ich hab mich inzwischen total von ihr distanziert, weil ich keine Lust auf ständige Auseinandersetzungen mit ihr habe, aber es ist schon blöd in einem Haus so zu leben.
Mein Göga hat auch ab und zu mal die Anwandlung und meint ich müsste immer wieder auf sie zugehen und wir haben dann fast Krach deswegen. Sie sagt aber klipp und klar, dass sie keinen Wert auf Familienzusammengehörigkeit legt. Aber wenn sie einen Babysitter braucht, ist meine SM gut genug. Mit mir will sie diesbezüglich nichts zu tun haben, denn dann müsste sie ja bei unseren Kindern auch mal babysitten und das will sie auf keinen Fall: Sie braucht abends ihre Ruhe und Zeit für sich! Egoist lässt grüßen.
Meine SM muss also bei uns und bei ihr babysitten. Die braucht ihrer Ansicht nach wohl nicht mal ihre Ruhe und Zeit für sich, obwohl sie noch voll in der LW mitarbeitet. Meine Schwägerin sitzt allerdings nur drinnen und schaut mit ihren Kindern Fernsehen oder fährt zu ihren Eltern.
Ist alles nicht so einfach.

LG Schweinchen
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sternschnuppe am 31.03.08, 00:22
Hallo zusammen

kann heute vor lauter Ärger wieder nicht schlafen und nur wg. meiner Schwägerin.
Göga sagt, ich soll mich nicht so aufregen aber das geht halt nicht so einfach.

Gute nacht zusammen


Simo
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Hopfi am 31.03.08, 07:36
Hallo Simo,

Schwägerinnen vergleiche ich immer mit der Opposition.
- Ich mache den Vorschlag, und sie sind dagegen. z.B.
- außerdem haben sie nicht immer recht. pro und contra.
- schwägerinnen und weichende Erben tun sich irgentwie einfach.
- mit ihrem "wir sind die armen, leer ausgehenden-Image"  genießen sie ihr Leben oftmals in vollen Zügen.

Gruß Hopfi

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: sinann am 04.04.08, 14:01
Ich würde es mal toll finden, wenn mein GöGa auf den Tisch hauen würde. Aber die Probleme was dann auf uns zukommen sind nicht so kalkulierbar. Es kann voll in die Hose gehen oder etwas bewirken. Meiner Meinung nach wird die Hose gewinnen, weil wir noch zu sehr von meinem SV abhängig (Arbeitskraft) sind. :P
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Heti am 04.04.08, 17:14
Hallo zusammen ;D Dieses Thema wird immer ein Problem bleiben. Es gibt keine Goldenen Regeln für Schwägerinnen. Meine Schwägerin ist jetzt endlich ausgezogen. Ein Schwägerinnenproblem weniger. :P

ausgezogen ist noch lange nicht weg ! Auswandern wäre da besser ...
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: meggie am 16.04.08, 21:34
Hallo ihr lieben, es gibt nicht nur läßtige Schwägerinen-sondern auch anhängliche Schwäger. Ich habe gleich zwei von der Sorte. Rein theoretisch sind sie vor ein parr Jahren ausgezogen,sie kommen aber immer noch jeden Tag bei Mama essen und Wäsche machen lassen. Nur zum schlafen fahren sie in ihre Wohnung.Wenn wir uns darüber beklagen heißt es immer :seid froh das die euch soviel helfen. Bingo :(
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Wendi am 17.04.08, 10:37
Hallo Andrea,

die Steigerung wäre, dass die zugehörige Freundin auch noch bei Deiner SM zum Essen sitzt. Also was willste eigentlich???

Du verstehtst wie ich das meine?!

Wendi
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mirjam am 17.04.08, 13:30
Hallo Nicole

danke - ich dachte schon: Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, wenn mich meine Eltern über Nacht einladen und sie sich freut, dass sie mit mir ergo Tochter über Dinge rede kann, die eben mit ihrer ST nicht gehen? Dass sie sich freut, für uns zu kochen (oder ich Sachen mitbringe) Das ich ihr halt im guten Tochter-Mutter-Verhältnis viel erzähle?

Meine Mutter hat sich ihr "Wohnrecht" auf dem Hof und damit auch das Recht Besuch zu bekommen wen sie mag wohl nachweislich erarbeitet  :-[.

Gruß Mirjam
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 17.04.08, 14:00
aber ich denke da ist ein unterschied ob man täglich zum essen an mutters tisch sitzt oder zu besuch kommt -
und wenn es auch wöchentlich einmal ist -

da bekommt der besuch doch nicht ganz alles mit, was auf dem hof abläuft -
ich sehe da einen unterschied...

ich freue mich auch wenn meine kinder zum essen kommen - doch täglich möchte ich nicht mehr alle am tisch haben....
da liebe ich meine ruhe zusehr - wenn sie auch manchmal dann doch zu "gross" ist ...
(diese weiber - nie zufrieden mit dem was sie haben - einmal sehnt frau sich nach ruhe - kurz darauf findet frau göga könnte mal wieder etwas gesprächiger sein ....tztztz)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Luise am 17.04.08, 19:49
Hallo,
natürlich kenne ich auch Schwägerinen Probleme aus allen Richtungen. Bin-war- selbst eine.
Mit einer, hatte ich ein ziemlich angespanntes Verhältnis. Dann bekam sie Krebs, da habe ich sie von einer anderen Seite kennengelernt. Unheimlich stark, eines unserer letzen Gespräche war ganz viel Dankbarkeit mir gegenüber. Heute denke ich oft noch über sie nach und sehe viele Dinge aus in einem anderen Licht. Ich habe auch nicht alles richtig gemacht. Das schwierige sind eben die Eltern bzw. SE dazwischen. Ich bin nur froh, das wir im Guten auseinander gegangen sind.
Heute denke ich das Problem war auch, das wir beide in einer ganz ähnlichen Situation waren......
      Luise
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: renerl am 18.04.08, 09:13
Meine Schwägerin wohnt zum Glück ziemlich weit weg. Als Frau vom absolutem Hätschel-Lieblingsbubi ist das für sie auch sicher besser so. Sie kommen etwa alle 4 Wochen, lassen sich von hinten vin vorne bedienen, packen das Auto voll (Göga lästert schon immer, ob sie nicht mal einen größeren Kombi kaufen sollten) und für die Kinder ist immerzu Weihnachten. Nachdem das ganze aber bei SE abläuft, wir nur zum Kaffee dazustoßen müssen, lässt mich das eigentlich kalt. Dankbar bin ich eigentlich, das SM keine Tochter hatte. Wahrscheinlich wäre da das Verhältniss  schwieriger. Meine Kinder kommen jetzt auch in das Alter der Partnersuche und da sieht die Sache schon ganz anders aus- Was wenn meine ST auch jedesmal mault, wenn ich ihnen was mitgebe? Werden ev. beide studieren (also der Älteste wird wohl Hofnachfolger, die beiden anderen sind jünger). Natürlich werden die ihr Leben anders gestalten können als er. Haben ihm immer die Hofnachfolge freigestellt, wollte nichts anderes machen, mault aber jetzt schon über die ungerechte Arbeitszeit, kann ich auch verstehen! Ich bin auch ein bißchen so eine Glucke, hab Schwierigkeiten mit der Abnabelungen meiner "Babys", aber ich arbeite dran. Manche Sachen die mich vor 20 jahren unsäglich aufgeregt haben sehe ich jetzt ein bißchen anders, aber ich werde mich bemühen alles besser zu machen
LG Renerl
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: zensi am 20.04.08, 11:11
Hallo,

ich habe drei Jungs, die sich vielleicht demnächst auch eine Partnerin suchen. Da wir ja auch mehr oder weniger massiv Probleme mit den Schwägerinnen haben (Schwestern von Göga), die ja auch als weichende Erben soooooooooooooooooo arm dran sind, reden wir auch in der Familie mit den Jungs darüber. Bis jetzt sehen sie das noch so , dass der Hofnachfolger ja eigentlich nicht nur  Vorteile hat, wie das immer von den weichenden Erben dargestellt wird.
Der Hoferbe bekommt zwar Haus und Hof. Das Haus ist aber so zu nehmen wie es ist. Muss auch ständig renoviert werden usw. und hat meist auch noch die Altenteiler im Haus.
Die anderen bauen sich meist ein Neues, nach ihren Wünschen und bekommen ja von zu Haus auch noch was mit.
Bis jetzt ist bei meinen Jungs noch alles in Butter. Ich hoffe, dass das dann mal bei den drei Schwägerinnen auch so ist.


Gruß Zensi
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 20.04.08, 12:37
wie zensi schreibt habe ich es auch bei meinen jungen immer so gehalten -

wir hatten dazumal auch "ein eigenes haus und, und..." und meine älteste schwägerin - die arme - musste mit ihrer fam. in einem mehrfam.haus wohnen....
und sv hat sich uns gegenüber mehr als schäbig benommen -

und bei meinen eltern war es schon mehr als schlimm !!

also meine kinder (4) haben immer zu hören bekommen - derjenige der den hof mal übernimmt, wird einige "vorteile" haben -
er wird davon als erster profitieren, dass ich etwas von zu hause erhalte - landw. ist schon seit bald 40 jahren aufgehoben und das haus und die oekonomiegebäude liegen direkt am dorfrand ... - sehr nahe am zentrum -

und bis heute hat sich keines dagegen ausgesprochen, denn im moment sind wir ja am "trennen"  - wir sind am unser stöckli renovieren (300 m vom hof entfernt) -
und dann muss auch hier noch umgebaut werden, und, und....

die tochter ist verheiratet, hat übrigens auch schon von mutter's erbe einwenig profitiert - und die beiden andern söhne, sind noch alleine, aber sie wissen, dass mit mutter nicht zu spassen ist -
sie haben es selbst in händen - ob sie mal was bekommen - im schlimmsten fall, könnte es auch vorkommen dass sie ziemlich leer ausgehen -
das habe ich ihnen schon mehrmals gesagt - und sie glauben mir !!
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sasa am 24.04.08, 00:33
Ich hab nur eine Katastrophen-Schwägerin. Aber die hats in sich. Sie ist die Frau meines jüngeren Bruders. Er ist so ein "Ja-Sager", sag ich mal, und sie so der Typ " Du sollst keine anderen Götter haben neben mir". Ich beschränke meine Kontakte mit ihr auf ein Minimum- sie hat eine so bestimmende Art ( und ist dabei unglaublich launisch), ich bin immer sprachlos- oder könnte vor Wut heulen. Nun ist sie auch noch studierte Sozialpädagogin, sie weiß alles besser, was meine Kinder angeht.
Sie heißt bei uns nur "Frl. Naseweis" ( in der plattdeutschen Version, aber mit plattdeutsch schreiben hab ichs nicht so ;D).
Wenn ich schon unbedingt Kontakt mit ihr haben muß, dann bin ich höflich und freundlich- denn immerhin ist sie die Frau meines Bruders, und daher kann er erwarten, daß ich sie so behandle, ich erwarte ja auch eine freundliche Behandlung meines Mannes von meiner Familie. Außerdem, meinen Bruder mag ich wirklich sehr gern, und er würde zwangsläufig zwischen die Fronten geraten. Aber sogar meine Eltern haben so ihre Probleme mit ihr...

Schadenfroh bin ich im Moment aber doch: Die Beiden haben zwei Kinder. Der Große ist 2 und die kleine Tochter gerade geboren. Und nun hat Supermami doch glatt das zweite Schreibaby in Folge...Ich hatte selbst eins ( aber bei 1 von 3 Kindern ist mein Schnitt besser!) und weiß gut, wie stressig das ist...Aber bei Nachfragen von meinem Bruder, was kann man da bloß tun, hab ich gesagt, das wisse ich auch nicht. Obwohl mir vielleicht einige Sachen eingefallen wären....Aber so zur Entlastung mal ein Kind abnehmen- Nee, aus Prinzip nicht! Sonst bin ich ja auch blöd, mein Mann ebenfalls, so ganz ohne Abitur und Studium, alle beide....Nun soll Madam mal in ihren schlauen Büchern wälzen...
Na, wie sagt man noch? Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh, gedeihen selten oder nie....

(Puh! Ne ganze Menge Wut im Bauch losgeworden! Danke fürs "Zulesen"!)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 25.04.08, 10:35
JA es ist nicht einfach es allen recht zu machen. Aber zuerst mal muss es mir recht sein.
Mirijam  ich freue mich auch wenn meine Tochter zum Essen vorbei kommt. Sie ist dann mit , hilft aber auch beim Spülen oder bringt einen Kuchen mit zum Kaffee , der mir dann keine Arbeit gemacht hat und alle geniesen den Kuchen. Es ist einfach schön ein geben und Nehmen. Und du hast recht man kann der eigenen Tochter einfach alles anders sagen als der Schwiegertochter.
Obwohl ich noch keien richtige Schwiegertochter habe, aber der Freundin meinesm Sohens die hier im Haus lebt, kann ich nicht alles so erzählen.
M;it ihr habe ich auch ein gutes Verhältnis auch wenn ich nicht mit allem einbverstanden bin was sie tut und wie sie es tut.
Hier im Ort war eine Bäuerin die ihre Kinder auch sehr viel am Tisch hatte. IN dieser Familie war es aber auch immer selbstverständlich dass alle Kinder bei Arbeitsspitzen und in der Ernte am Hof Mithelfen. Obwohl sie eigene Häuser hatten und eigenes anderes Einkommen.
Die JUngbäuerin hätte sich niemals über die vielen Mäuler am Tisch beschwert weil sie genau wusste dass sie niemals an der Arbet allein steht.
Das kann nicht jeder. Und so muss jeder seinen eigenen Weg finden wie er solche Sachen aushält oder nicht. Es ist einfach wichtig wie man alles regelt und wie man mit einander auskommt.
Unsere Große Tochter kommt ja nur selten weil sie einfach zu weiert weg wohnt. Aber es würde ihr nie einfallen ohne ein entsprechencdes Mitbringsel zu kommen und sich hier bedienen zu lassen. Aber wenn sie zu Besuch ist kann es auch schon mal sein dass für ihr Rasselbande mitgewaschen wird und dergl.
Da wollte ich von meinem Sohn kein Wörtchen drüber hören und das würde er auch nie tun. Dafür ist ihm die Gastfreundschaft auch zu heilig und die Geschwister haben ja auch ihren Teil dazu beigetragen dass alles so ist wie es jetzt ist, durch ihre frühere Mithilfe.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: passivM am 04.05.08, 19:24
Maja, du hast da so ein schönes Foto in deinem Profil:
Bist du Oma geworden? - Ganz, ganz herzlichen Glückwunsch!

So wie du es beschreibst, ist es für alle sehr schön, ein Geben und ein Nehmen eben.

Wo Eifersucht, mangelndes Interesse an den Kindern, mangelndes Lob und so weiter zur Kindheit gehörten, und wo immer nur Leistung zählte, aber nicht der Mensch selbst, dürfte das aber sicher nicht so einfach sein. Ich glaube, wir legen auch hier schon im Kindesalter den Grundstein für ein harmonisches Miteinander der Kinder, wenn die erst mal erwachsen sind. Aber auch wenn vieles in der Kindheit vielleicht nicht so toll gelaufen sein sollte, dann kann und sollte man an sich selber arbeiten. Man sollte erwachsen werden, und nicht mehr wie ein Kind reagieren.

Deshalb wäre meine Regel:
Man sollte sich immer fragen, ob man das der eigenen Ehefrau auch abverlangen würde, was man da der Schwägerin zumutet. Oder man sollte sich fragen: "Fände ICH das gerecht, wenn es mir jetzt so ergehen würde, wie es eben gerade meiner Schwägerin geht?"

lieben Gruß
Anna
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 04.05.08, 20:51
JA anna  ich bin Oma geworden vor acht Wochen. Das  kleine Wunder macht mich sehr glücklich und ich finde es hat mich auch verändert. Kann nicht genau beschreiben , wie ...aber es ist so.

Unser Enkelkind hat auch unter den Geschwistern eine Wendung bewirkt. Meine große Tochter konnte keinen Weg zu ihrem Bruder finden, jetzt können sie wieder mit einander reden. Einfach weil der kleine Prinz Herzen geöffnet hat.
Auch hier habe ich gemerkt, dass die meisten Sorgen die man sich macht unbegründet sind.

Das Leben ist wirklich nicht einfach und man muss sich öfter einfach zurücknehmen und alles durch denken, ob man selbst mit den Situationen fertig wird, die die Geschwister oder die Schwiegerkinder oder andere Familienmitglieder,gerade aufgedrückt bekommen.

Du hast recht , man kann vieles erlitten haben , das einem selbst weh getan hat, wenn man es nur nicht genauso macht sondern eben besser. Dann ist man erwachsen --- denke ich.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: schnute am 05.05.08, 08:43

Du hast recht , man kann vieles erlitten haben , das einem selbst weh getan hat, wenn man es nur nicht genauso macht sondern eben besser. Dann ist man erwachsen --- denke ich.

Liebe Maja,

genauso sehe ich das auch und ich arbeite daran, dass das ich das später beherzigen werde und an meinen negativen Erfahrungen gewachsen bin, statt meinen Schwiegerkindern das Leben auf die gleiche Weise schwer zu machen.

Eine positive Bewegung in der Familie durch euer Enkelkind zu erleben ist einfach nur schön! Wenn du schreibst, hört es sich an, als sei alles viel runder geworden. Das freut mich ehrlich für dich! Das es so bleibt und noch viel runder wird, wünsche ich dir von Herzen!

Liebe Grüße
schnute
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: amber am 05.05.08, 08:54
Das Verhältnis zu meiner Schwägerin ist nie einfach gewesen.

Von Anfang an hat es meine SM geschafft, uns gegeneinander auszuspielen.  >:(

Deshalb gab es oft ziemlichen Ärger. Mit Getuschel und unwahren Behauptungen kann halt doch mancher so einiges anrichten.

LG Gitte
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 05.05.08, 09:36
Gitte das glaub ich dir gerne. Getuschel hinter dem Rücken ist furchtbar, weil es einen verunsichert.Und es tut auch weh.

Meine Schwiegermama versteht es heute noch ihre Kinder gegenseitig auszuspionieren . Aber gegeneinander aufwiegeln kann sie nicht mehr. Ich habe lange gelitten, bevor meine Schwägerinnen erkannt hatten dass sie auch gegenseitig ausgespielt wurden.Ab da war der Knoten geplatzt. Wir sprechen uns gegenseitig ab und wir belächeln die Aktivitäten der Mutter meines Mannes.
Sie ist jetzt 81 JAhre alt und manchmal hat man das Gefühl es kommt Altersstarrsinn und  Demenz dazu.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: sinann am 16.05.08, 22:19
Na Zensi, da hasch aber richtig Recht! ;D
Die sind auf keinen Fall schlechter drann, denn sie profitieren doch wirklich davon:
- Geld verdienen ohne Miete, Essen etc. zu Zahlen
- eine gute Abfindung auch ohne große Leistung gebracht zu haben (ich meine damit die Jüngste im Bunde, nichts geleistet aber die Hand aufhalten)
- können die landw. Maschinen vom Hof benutzen bei ihrem Hausbau
nur um Einiges zu nennen.
Ja da heißt es dann:Ihr bekommt doch den ganzen Hof ein Vermögen
Ja von wegen, was kann man denn mit soooo einem Vermögen schon machen, na genau sich jede Menge Arbeit aufhalsen und den SV dazu, der jaaaa soooo einfach ist. :-X
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marjellche am 08.09.08, 12:36
Hi Andrea,

gib es zu  ;) Du hast bei uns "Mäuschen" gespielt und schreibst jetzt über die Zustände bei uns  ;D

Wenn Du ne Lösung gefunden hast, teil sie mir bitte mit. Ich weiß leider keine mehr...

Bin nur froh, daß ich meine eigene Wohnung noch nicht aufgegeben hatte und so nun wieder einen Rückzugsort habe  :D

Halt die Ohren steif!
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 08.09.08, 17:31
hallo andrea,
habt ihr keine abgeschlossene wohnung - dann kann ich dich total verstehen - so war das auch bei uns, nur ich hatte zum glück mit 2 von 3 schwägerinnen ein gutes verhältnis und die andere ist immer zur haustür rein und sofort die treppe rauf ...

aber ich würde denen einfach verbieten die andern räume, ausser oma's zu betreten ... - fertig schluss ....
viel glück dabei und hoffentlich bekommst du unterstützung von deinem herzallerliebsten, denn seine geschwister haben in eurem wohnbereich nichts verloren - ausser sie sind eingeladen.... - ende -punkt...
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: freilandrose am 08.09.08, 19:26
Oh ich könnt momentan mal wieder in die Luft gehen!!!!
Eventuell bin ich da a bissl eigen, kann ja sein, aber ich will mich in meinem/unserem Haus verhalten können wie ich will, und nicht immer aufpassen, ob  grad einer meiner lieben Verwandten im Haus rumgeistert!!
Grad wird unten in Omas Wohnung -gegen Omas erklärten Willen- gestrichen und geweisselt. Zwei Mann verschönern Klo, Gang und Esszimmer. Meine liebste Schwägerin und angeblich deren Tochter sind auch mit drunten zugange! Da geht es wieder treppauf treppab vom Keller bis zum Dachboden. Gehört ja alles denen - weil sie ja mal hier zuhause waren...
Wenn ich in den Keller geh oder im Treppenhaus was hol, und wir begegnen uns zufällig, wirft mir die Frau blicke zu - ich würd eigentlich schon lange hier nicht mehr schreiben.
Ist es nicht möglich, diese Person aus dem Haus zu schaffen?? Ich will doch nur meine Ruhe hier im Haus! Bei ihnen kann ich ja auch nicht einfach rumlaufen! Geschweige davon, dass ich ja gar nicht in deren Häuser kommen würd bzw wollen würd. Aber bei uns darf jeder machen was er so will...
ich bekomm jetzt bald so einen Hals!
Gruss
Andrea
Wie wäre es mit Schloss austauschen?
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: winnipooh69 am 09.09.08, 23:44
Wie wäre es wen Du an Euere gemeinsame Haustüre  bzw. gleich wenn man durch die Haustür kommt( kenne ja Eurre Wohnverhältnisse nicht)  " 10 Goldene Hauregeln für Gäste dieses Hauses " drucken lassen würdest, kostet ja nicht mehr die Welt in Copy-shops...vielleicht beginnen sie dann zu denken.
Haben irgendwelche dieser Menschen noch irgendein Wohnrecht oder so bei Euch?
Was meint Dein Mann dazu und Deine Kinder?
Was meint Oma dazu...warum spielt die alte Dame bei diesem Spiel mit - oder welche Rolle spielt Oma dabei?

Würde mich sehr interessieren was Du von meinen Ideen hälst, übrigens meine Schwägerin hat hier 2 x meinen Mann von der Haustür getränt und hat dann ohne meinen Beisein probiert " Ihr Eigentum und Erbe anzuschauen" ich habe die Bagage kurzerhand fertig gemacht und anschliessend nett und freundlich rausgeschmissen!

Seither hat niemand mehr hier "sein Erbe" angeschaut! Mehr zum Thema Schwiegermutter und Schwägerin kannst Du hier im Forum wo verfolgen!

Liebe Grüsse und lass Dich nicht Unterkriegen!
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marjellche am 10.09.08, 08:20
Wie gesagt, es kann ja sein, dass ich diesbezüglich empfindlich reagier. Ich will halt hier bei mir die selben Verhältnisse haben, wie sie die gewichenen bei sich haben. Da kann keiner rein, der nicht rein soll, weil keiner Schlüssel hat. Die sperren zu und sind unter sich. Warum muss ich immer Tag der offenen Tür haben und kann nicht selbst entscheiden wer bei mir ein und aus geht..

Hallo Andrea,

ich finde, Du reagierst normal und nicht empfindlich.

Bei uns herrschen ja die selben Zustände und das beste ist, daß meine "Schwager" immer einen Hals kriegen, wenn ihre SEs häufiger als normal bei denen daheim vorbeikommen. O-Ton: "Was wollen die denn schon wieder hier!" Und die klingeln an deren Haustüren und keiner latscht einfach so in deren Häuser.

Ich hatte ja schon die Idee, daß wir den Spieß einfach mal rumdrehen. Wenn die von der Arbeit kommen, sitzen wir schon bei denen in der Küche und trinken Kaffee. Natürlich haben wir dafür alles aus dem Kühlschrank geholt was er hergibt. Und das mindestens einen Monat lang oder so.  ;D Und wenn es dann Gemecker gibt, sagen wir einfach: "Warum, so macht ihr das doch bei uns auch!"  ;D Aber wahrscheinlich läge schon nach dem ersten Tag deren Haustürschlüssel nicht mehr im Versteck. Und leider fehlt meinem Freund der Mut zu so einer Aktion und mir verbietet es eigentlich mein Anstand.

Auf jeden Fall verstehe ich jetzt warum meiner Cousine damals eine abgeschlossene Wohnung mit einem separaten Eingang so wichtig war.

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 10.09.08, 10:29
Marjellche die Idee ist doch gar nicht so schlecht. Aber einfacher wäre es vielleicht mal ganz laut zu denken wenn die liebe Familie schon da sitzt.
Ich kann ja immer beide Seiten verstehen, denn wenn man als Tochter evtl. 25 jahre im Haus der Eltern gelebt hat und da groß geworden ist , das ist schon nicht so einfach auf einmal mit dem Tatbestand fertig zu werden , dass es plötzlich " Fremder" Leute Terrain ist.
Das muss man als " dazugekommene " Frau des Bruders auch erstmal bedenken.
Man muss sich da wohl auch als " Reingeheiratete" ein bisschen feinfühlig zeigen.
 Eventuell ist es gar nicht so schwer mit den Geschwistern zu reden, wenn man den Versuch mal wagen würde.
Zum Beispiel so:
Ich weiss ja, dass es für Euch schwer sein muss in eurem ehemaligen Vaterhaus keine Rechte mehr zu haben. Aber seid doch Bitte so gut und versteht mich ein wenig. Ich möchte eigentlich nur die Privatshäre  für uns  haben , die ihr selbst auch für Euch wünscht.
Den Zusatz...ihr wollt ja auch nicht dass ich bei Euch einfach ohne Anklopfen und Klingeln in Eurem HAus stehe und mich da wie selbstverständlich an Euren Sachen bediene...den kann man hinterherschieben. Wird man aber in den meisten Fällen gar nicht müssen, denn so dumm ist niemand dass er nicht kapiert was angesprochen ist.

Das einzig Schwierige daran ist ,sich selbst den Mut zu fassen und freundlich Klartext zu reden. 
Ihr werdet sehen wenn ihr Euch aufrafft und so mit jedem einzelnen Geschwister redet, klappt das auch.
Auf der andern Seite wäre ich froh wenn so viele Helfer da sind.
Man kann ja auch mal erwähnen : Also ich freue mich sehr , dass Ihr alle Eurer Mutter soviel Helft .Obwohl sie ja schon an uns übergeben hat.!!!! Da weiss ich doch ,dass ich dann, wenn es zu einer schweren Pflege mal kommt ,auch nicht alleine da stehe.
Es ist nicht wirklich leicht ,gut zu leben im Miteinander. Aber die meisten Menschen wollen Frieden in ihrem persönlichen Umfeld. Man muss ihnen die Chance geben ihre Friedfertigkeit zu zeigen.
Mit der Brechstange bewirkt man weniger als mit dem Versuch auf der positiven Schiene zu gehen.
Härte erzeugt wieder Härte und nur wirklich gewolltes Gutes Miteinander , bringt Frieden und Ruhe und Harmonie ins Haus. Ein Versuch ist es wert.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marjellche am 10.09.08, 11:47
Ja Maja, Du hast vollkommen Recht und ich denke genauso wie Du!

Mußte aber leider die Erfahrung machen, daß dieses vernünftige und freundliche "über das Problem reden" nichts bringt. Das funktioniert leider nur, wenn alle Beteiligten so einen Charakter haben, und Neid und Mißgunst keine Rolle spielen. Wenn keiner versucht die Situation des anderen zu ignorieren, sondern alle versuchen, sich in den jeweils anderen hineinzuversetzen. Und bei uns persönlich ist auch noch keine Übergabe erfolgt.

Bin überzeugt davon, daß sogar SM an manchen Tagen lieber ihre Ruhe vor der ganzen Horde hätte. Sie steht nämlich jeden Tag häufig mehrmals da, und muß den Tisch abräumen, wenn alle wieder weg sind. Das macht nämlich außer ihr, meinem Freund und mir niemand sonst. Und das wilde Durcheinander mit den ganzen Enkelkindern, die ja auch meist dabei sind, ist für sie manchmal auch echt anstrengend. Sie genießt es genauso wie mein Freund und ich, wenn wir mal nur zu dritt frühstücken können, was selten genug vorkommt. Aber sie ist sehr schüchtern und würde das nie zu ihren Kindern sagen. Aber ab und zu sagt sie zu mir was in diese Richtung, z.B. "Gott sei dank, endlich wieder Ruhe". Aber ihr geht es ja genauso wie meinem Freund und mir. Wir haben einfach keine Wahl, ob wir uns jetzt gerade in das Getümmel stürzen wollen oder nicht, weil sich das Getümmel ja auf uns stürzt.

Wenn wir da wirklich irgendwie etwas ändern wollen, dann würde das nur mit richtig viel Krach mit den Geschwistern abgehen. Und eigentlich wollen wir das nicht. Bin mittlerweile überzeugt davon, um auf Dauer miteinander klar zu kommen, gibt es nur die eine Lösung, daß mein Freund und ich uns unsere komplett eigenen vier Wände realisieren.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 10.09.08, 13:57
In diesem FAll sehe ich das auch so.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 10.09.08, 23:33
Marjellche die Idee ist doch gar nicht so schlecht. Aber einfacher wäre es vielleicht mal ganz laut zu denken wenn die liebe Familie schon da sitzt.
Ich kann ja immer beide Seiten verstehen, denn wenn man als Tochter evtl. 25 jahre im Haus der Eltern gelebt hat und da groß geworden ist , das ist schon nicht so einfach auf einmal mit dem Tatbestand fertig zu werden , dass es plötzlich " Fremder" Leute Terrain ist.
Das muss man als " dazugekommene " Frau des Bruders auch erstmal bedenken.
Man muss sich da wohl auch als " Reingeheiratete" ein bisschen feinfühlig zeigen.

maja - da bin ich nicht einverstanden...
was heisst da plötzlich - normalerweise sind ja diese jungen frauen schon länger von zu hause weggezogen und kommen "nur" zu besuch -
also - auch wenn die eltern noch das haus bewohnten -
ich jedenfalls fühlte mich in meinem elternhaus nicht mehr "zu hause" (eltern wohnten bis vor 5 jahren da) -

und wenn frau zu den eltern zu besuch geht, heisst das ja nicht, dass ich auch unbedingt alle räume der schwägerin besuchen soll -
ich finde das sollte klar sein, das ist eine andere familie - warum soll ich mich als eingeheiratete damit abfinden -
ich hätte mich auch beschwert - und nicht "in sanften worten" ....

doch meine beiden schwägerinnen mit denen ich hier noch kontakt haben, haben das von anfang an so gesehen - und waren beide noch seeehr jung ( 20 und 21 jahre alt) als wir heirateten.... und die 21 jährige lebte noch einige monate zu hause -
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 11.09.08, 09:49
Hallo MAggie
erstens gehe ich von der Sachlage aus , dass eine eingeheiratete junge Frau erst seit der Eheschließung zur Familie gehört und die Geschwister  eben schon von Geburt an. Von Geburt an in einem Haus zu leben verleiht  ein Geburtsrecht. Du magst das  anders sehen.
Es ist selbstverständlich kein Anstand  von den Geschwistern, Schwägerinnen oder Schwägern, sich in den Räumen die ihnen nicht selbst gehören, wie selbstverständlich aufzuhalten.So  ein junges Paar eigene Räume hat, ob verheiratet oder nicht, ist das von allen zu respektieren.
Das Geburtsrecht bleibt bestehen bis Kinder ausgezahlt oder abgegolten sind.
Zweitens ,wie der Ton unter den Geschwistern und Schwägern und Schwägerinnen untereinander ist liegt oftmals auch an der Person die einheiratet oder einzieht und wenn da von Anfang an ein harscher Ton herscht wird es wohl niemehr anders werden. Also rate ich grundsätzlich zu dem Ton den man für sich selber wünscht. Wer angenommen sein will , muss auch annehmen können.
Drittens Ausnahmen gibt es immer und von Abfinden mit einer Situation habe ich nicht geredet
Aber Versuche zu starten etwas zu verbessern ist immer gut.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Wendi am 12.09.08, 09:57
Liebe Maja,

ich habe mir überlegt, ob ich überhaupt was dazu schreiben soll. Deine Einstellung ist mehr als ehrenwert und gut, ABER: Nicht alle schätzen den guten Willen der "Eingeheirateten" richtig ein. Es gibt leider auch die "Eingeborenen", die diesen guten Willen für dumm halten, ihn ausnützen, ausbeuten. Die die Friedensbereitschaft gar nicht erkennen, sondern sich für besonders schlau halten, wenn sie im Hintergrund hetzen, spionieren, sich an Kartoffel- oder Milchgeldkasse heimlich bedienen. Alter und Bildungsstand spielen keine Rolle! Wenn ich nochmal jung (und nicht so naiv) wäre, würde ich bestimmte Leute "am ausgestreckten Arm verhungern lassen". Genau das brauchen nämlich manche, um Respekt zu bekommen!
Meine Freundin hat mir oft geraten, Klartext zu reden. Aus Rücksicht auf Mann und Familie habe ich verzichtet (vielleicht auch aus Feigheit) bis mir mal der Kragen geplatzt ist. Und siehe da, es hat mir zwar keine Liebe aber wenigstens etwas mehr Respekt gebracht.

Mein Rat an alle gutwilligen Einheiratenden:
Glaubt nicht, dass Ihr Euch mit viel Arbeit, Hilfsbereitschaft und Geduld, Liebe und Angenommensein erwerben könnt! Entweder Ihr seid von Anfang an angenommen und aufgenommen, oder Ihr werdet es nie richtig sein. Das ist einfach eine Frage der Chemie und nicht der Tüchtigkeit. Wenn die Chemie stimmt, kann die Schwiegertochter auch faul und frech sein - sie gilt trotzdem! Ganz im Gegenteil: Die hat dann noch Stolz!

Also verwendet Eure Energie, wenn Ihr auf Ablehnung stoßt, nicht darauf, Gegenliebe zu erwerben. DAS KLAPPT DEFINITIV NICHT !!

Ihr könnt Euch nur Respekt verschaffen, indem Ihr nicht alles mit Euch machen lasst und klare Worte sprecht, die Grenzen aufzeigen.

Wendi
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 12.09.08, 11:15
Wendi
danke für deinen Beitrag.
JA es ist eine Sauerei wenn es so läuft wie du schreibst.
Ich sage auch gar nicht ,dass es diese Art Leute nicht gibt.
Mir liegt es aber fern .Und ich möchte es gerne anders haben, nämlich dass alle in Frieden zusammen leben. Manchmal glaube ich ,ich lebe mit meinen Wünschen auf dem falschen Planeten,denn Neid und Mißgunst zerstören eben jedes Familienleben.
Hier kann man einfach zuviel anderes lesen.
Aber ich lasse nicht nach  zu sagen, dass es falsch ist wenn die Partnerin des Sohnes oder der Partner der Tochter dazukommen, dass die eigenen KInder dann auf einmal weniger wert sein sollen.
Solange Eltern den Hof nicht abgegeben haben und die weichenden Erben wie man so schön sagt nicht abgegolten sind, finde ich krasse Töne und herschsüchtiges Verhalten der "Eintretenden Kinder "nicht in Ordnung. Respekt vor einander sollen alle haben.
Aber ich gebe dir Recht, wenn du dir Respekt verschafft hast, in deinem Fall ist es sicher richtig so gehandelt zu haben.
Hier schreiben auch viele ganz garstig von IHren SE und der Ton gefällt mir überhaupt nicht , da es nämlich nur zeigt , dass die jungen Leute keinen Respekt haben vor dem Eigentum der Eltern und Ihrer Leistung.
Wendi ,ich wünsche dir von Herzen dass es gut klappt, Dein Zusammenleben mit deiner Familie. Und nochmals Danke für deinen Beitrag. Maja
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: strop am 12.09.08, 14:18
Hallo,
es ist schon schade, wenn es so respektlos läuft. Ich persönlich betrete mein Elternhaus seit meinem Auszug/Heirat als Gast und verhalte mich entsprechend, denn schließlich wohne ich dort nicht mehr. Obwohl mein Bruder dort auf dem Hof noch alleinstehend ist und ich nur 10 km entfernt wohne, gilt das. Ich käme nicht auf die Idee, dort räumliche/zeitliche Ansprüche zu stellen oder eine "Rolle" zu verteidigen, die mir doch seit dem Auszug nicht mehr zusteht. Sollte mein Bruder einmal eine Partnerin haben, so gilt das genau so. Sie ist dann diejenige, die dort gemeinsam mit meinem Bruder und meiner Mutter das Wohn- und Hausrecht hat.
Zitat
Sie steht nämlich jeden Tag häufig mehrmals da, und muß den Tisch abräumen, wenn alle wieder weg sind.
@marjellche: vielleicht wäre Deine SM in spe insgeheim sogar glücklich, wenn Du gemeinsam mit ihr eine Regelung "erarbeitest" und ihr den unangenehmen Teil ersparst, die Regelung den Geschwistern/Schwagern zu überbringen. Man könnte sich doch z.B. auf Besuchstage einigen o.ä. Grundsätzlich würde ich aber nur mit Unterstützung des Partners oder/und der Mutter handeln, so würde mir ebenfalls mein persönlicher Anstand (...so hast Du es so schön genannt...) gebieten.
Für mich persönlich wünsche ich mir, dass ich die richtige Einstellung an meine Kinder weitergeben kann, damit sich alle auf die Besuche innerhalb der Familie freuen und nicht schon mit Grauen den Feiertagen entgegensehen.
LG, strop
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 12.09.08, 14:25

Mein Rat an alle gutwilligen Einheiratenden:
Glaubt nicht, dass Ihr Euch mit viel Arbeit, Hilfsbereitschaft und Geduld, Liebe und Angenommensein erwerben könnt! Entweder Ihr seid von Anfang an angenommen und aufgenommen, oder Ihr werdet es nie richtig sein. Das ist einfach eine Frage der Chemie und nicht der Tüchtigkeit. Wenn die Chemie stimmt, kann die Schwiegertochter auch faul und frech sein - sie gilt trotzdem! Ganz im Gegenteil: Die hat dann noch Stolz!

Also verwendet Eure Energie, wenn Ihr auf Ablehnung stoßt, nicht darauf, Gegenliebe zu erwerben. DAS KLAPPT DEFINITIV NICHT !!

Ihr könnt Euch nur Respekt verschaffen, indem Ihr nicht alles mit Euch machen lasst und klare Worte sprecht, die Grenzen aufzeigen.

Wendi


hallo wendi,
muss sagen - es beruhigt, dass ich nicht allein dieser meinung bin...
schaut euch mal um - genau so ist es doch ...

und so habe auch ich das hier erlebt 
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 12.09.08, 14:33
Aber ich lasse nicht nach  zu sagen, dass es falsch ist wenn die Partnerin des Sohnes oder der Partner der Tochter dazukommen, dass die eigenen KInder dann auf einmal weniger wert sein sollen.
Solange Eltern den Hof nicht abgegeben haben und die weichenden Erben wie man so schön sagt nicht abgegolten sind, finde ich krasse Töne und herschsüchtiges Verhalten der "Eintretenden Kinder "nicht in Ordnung. Respekt vor einander sollen alle haben.


hallo maja,
ich finde das hat nichts damit zu tun, ob die weichenden erben schon abgegolten sind -
wenn der sohn/tochter mit partner im haus wohnt, hat niemand ein recht in ihre räume "einzudringen" ...
oder sich in die angelegenheiten zwischen alten und jungen einzumischen -
ich hoffe dass meine kinder das wirklich so auffassen, sonst bekommen sie mutter von der "unangenehmeren" seite zu spühren...
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marjellche am 12.09.08, 17:47
Zitat
@marjellche: vielleicht wäre Deine SM in spe insgeheim sogar glücklich, wenn Du gemeinsam mit ihr eine Regelung "erarbeitest" und ihr den unangenehmen Teil ersparst, die Regelung den Geschwistern/Schwagern zu überbringen. Man könnte sich doch z.B. auf Besuchstage einigen o.ä. Grundsätzlich würde ich aber nur mit Unterstützung des Partners oder/und der Mutter handeln, so würde mir ebenfalls mein persönlicher Anstand (...so hast Du es so schön genannt...) gebieten.

Weißt Du, was dann gesagt werden würde? Ich würde SM gegen die Geschwister aufhetzen.

Neulich hat mir mein Lieblingsschwager vorgeworfen, ich würde meinen Freund gegen ihn aufhetzen und ihm ständig in den Ohren liegen, daß er von ihm Boxenmiete für seine Pferde verlangen sollte usw. Zum Glück hat mein Freund das gehört und gesagt, daß das nicht stimmt, daß ich sowas noch nie gesagt hätte - sowas würde ich auch nie tun.
Die lassen ihrer Phantasie da wirklich total freien Lauf, was ich alles machen und sagen würde.

Besuchstage fände ich auch nicht o.k. - schließlich wollte ich auch keinen festgelegten Zeiten haben, an denen ich meine Mutter besuchen darf.
Aber ich finde, mein Freund und ich bräuchten unseren separaten Bereich mit eigener Küche, eigenem Bad und am besten eigenem Eingang. Und SM bräuchte auch ein gemütliches Wohn-/Schlafzimmer in das sie sich zurückziehen kann, wenn sie auch mal ihre Ruhe haben will und z.B. auch mal ungestört ihre Volksmusiksendung gucken will. Soll sich dann die ganze Horde ruhig weitertreffen in der Küche der SM.

Aber wenn wir das umsetzen wollten, was z.B. auch daran scheitern würde, daß SM nicht das Schlafzimmer von sich und ihrem vor 22 Jahren verstorbenen Mann verlassen und in die untere Etage gehen würde, dann würde mein Lieblingsschwager ausrasten, aus Angst, ich könnte seinen Bruder um den Finger wickeln und mir sein Erbe unter den Nagel reißen. Er hat mir gesagt, daß er dafür gesorgt hat, daß die Ex-Freundin von meinem Freund nichts von dem Hof bekommt und daß er bei mir auch dafür sorgen wird.

@ Maja, ich denke oft daran, wie es für mich wäre, wenn ich wie SM mein ganzes Leben auf dem Hof gearbeitet hätte und wie ich mich dann fühlen würde, wenn eine "junge Frau" daherkommt und vielleicht die neue Chefin wird. SM hat viel Schlimmes erlebt in ihrem Leben und sie hat nicht wirklich viel von ihrem Leben gehabt. Ich wäre die letzte, die keinen Respekt vor ihr hat - wahrscheinlich hab ich sogar mehr Respekt wie einige ihrer eigenen Kinder. Und ich bin überzeugt, daß sie ziemlich erschüttert darüber ist, wie mich gerade der Lieblingsschwager behandelt - sie sagt, ich soll das nicht so ernst nehmen  :-\

Aber es kann doch nicht sein, daß die älteren Geschwister alle ihre eigenen 4 Wände mit Privatsphäre und ihre eigene Familie verwirklichen können und mein Freund die A-Karte gezogen hat, weil er der potentielle Hofübernehmer ist. Gehört das nicht auch zu dem Zusammenhalt einer Familie, daß man seinem Bruder das gleiche ermöglicht, wie man es sich selbst auch wünscht? Aber es wird sich ja geweigert, darüber auch nur mal nachzudenken. Ist ja auch einfacher, als nachher zu dem Ergebnis zu kommen, daß man vielleicht wirklich an seinem Verhalten was ändern müßte.  
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 12.09.08, 17:49
@ maggie, Maja und viele andere

hier im forum hat es lauter traum-schwiegermütter.
ihr seid alle so tolerant und macht euch viele gute gedanken zum thema.

so eine wie euch möchte man haben...


schweinchen - ich hoffe, dass ich das in einigen jahren bestätigen kann...

aber - ich hatte eine traumschwiegermutter - aber das gegenteil von einem "traumsv"...!! - zum glück konnte ich sm viiiiiieeel länger geniessen
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 12.09.08, 17:53
marjellche -

ich hätte mich vor 34 jahren geweigert die küche und wohnräume mit se zu teilen -


Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marjellche am 12.09.08, 18:06
@maggie:

Ich habe ja noch meine eigene Wohnung, aber nach 4 Jahren Beziehung, in denen ich den Landwirtschaftlichen Betrieb auch voll mitbewirtschaftet habe und die gesamte Verwaltung dessen erledige, möchte ich auch irgendwann endlich mal mit meinem Freund zusammenziehen können.

Und ich verstehe meinen Freund auch, daß er den Hof nicht so einfach seinen Geschwister überlassen will, nachdem er seit 20 Jahren sein Geld und seine Arbeit da rein steckt.

Aber uns wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als irgendwann nach einem anderen Heim für uns zu suchen.  :'(
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 12.09.08, 18:18
kann dein freund nicht zu dir in die wohnung ziehen...??? -
vielleicht nützt das etwas... - und die geschwister erwachen aus ihren träumen !!! - wenn sm alleine wohnt -

andere frage - haben die geschwister soooo viel mitspracherecht ?? oder ist das einfach so weil sm froh ist um unterstützung ??
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marjellche am 12.09.08, 18:42
Bruder 1 ("Lieblingsschwager") hat seine Pferde auf dem Hof stehen.
Bruder 2 ist vor 2 Jahren bei seiner Frau rausgeflogen und wohnt auch wieder auf dem Hof (das Haus hat 6 Zimmer, 1 Küche und 1 Bad)
Bruder 3 hat seine eigene Maschinenhalle beim Hof - seine Besuche halten sich aber eigentlich im Rahmen.
Schwester hat als Hoheitsgebiet den Garten auf dem Hof.

Alle sind älter als mein Freund und sagen ihm was er machen soll, wenn er eine Entscheidung treffen muß, egal ob er das will oder nicht. Kommt wahrscheinlich daher, daß mein Freund noch so jung war, als der Vater gestorben ist.

Wir nutzen zwar meine Wohnung immer häufiger, aber mein Freund hat Angst, dem zurückgekommenen Bruder 2 "das Feld zu überlassen". Aus diesem Grund will er z.B. auch nicht, daß sich der Bruder an Heizölkosten usw. beteiligt. So hat mein Freund zumindest das Gefühl, daß das sein Hof ist, wenn er die Unkosten alleine trägt.

Mir graut es vor dem Tag an dem SM nicht mehr da ist. Befürchte dann gibt es einen Riesenknall.
 
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 12.09.08, 19:30
hat den bruder 2 auch eine landw. ausbildung ? - wenn nicht, kann er da deinen freund vom hof "vertreiben" -

in der schweiz ist es gesetzlich geregelt - der, der eine landw. ausbildung hat, hat vorrang oder der der am längsten auf dem hof gearbeitet hat, wenn keiner eine ausbildung hat - war wenigstens zu "unserer" zeit so -

aber das mit der besseren ausbildung zählt noch immer


ich drücke euch die daumen, dass sich da bald was ändert -

am besten wäre schon "ein ende mit schrecken" - nicht für euch, für die andern...
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sternschnuppe am 12.09.08, 20:05
Ich denke, entweder muss die SM deines Freundes den Betrieb übergeben, oder er geht vom Hof und macht was ganz anderes.
Sonst platz wirklich mal die Bombe, wenn deine SM gestorben ist, zum Nachteil deines Freundes


Lg Simo
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 12.09.08, 21:28
Das liest sich wirklich schlimm und ist hundsgemein, was deine Schwägerinnnen und Schwäger da abziehen. Verstehe dich voll und Ganz und würde auch zusehen, dass Ihr eigene vier Wände bekommt. Warum hat deine Sm den Hof noch nicht übergeben? Ist sie noch zu jung dazu?Kann doch nicht sein oder.
Also ich würde auch bei meinen Eltern nicht ein Glas oder Tasse aus dem Schrank nehmen , oder auch nicht bei der SM. das gehört sich einfach dass man die Privatshäre des Andern einhält und schützt. Aber wenn keine Privatshäre da ist musst du oder Ihr beide sehen dass ihr sie schafft.

Auch wenn der eine Bruder wieder auf den Hof Zurückgekommen ist, heisst das ja noch nicht dass er auch hier bleiben muss. Zahlt er denn wenigstens einen Haushaltsbeitrag??
Zahlt der andere Bruder fürs Einstellen der Pferde?
wenn nicht wird es höchste Zeit und ich versteh auch dass dein Freund den Hof nicht einfach so seinen Geschwistern überlassen will, wenn er so dafür geschuftet hat. Da muss schnellstens eine Regelung her und wenn es ein Ende mit Schrecken ist.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marjellche am 12.09.08, 21:53
Mein Freund hat den Betrieb von der Erbengemeinschaft, die aus SM (69) und 5 Geschwistern besteht, gepachtet. Daher müßte die Erbengemeinschaft übergeben, nicht die SM.

Der zurückgekommene Bruder ist vor 2 Jahre eigentlich vorübergehend wieder eingezogen - mit ca. 50 Schweinen (er ist Nebenerwerbslandwirt und der Schweinestall von meinem Freund stand leer) Nein, er zahlt keinen Haushaltsbeitrag, auch nichts für die Unterkunft der Schweine.
Und aus dem "vorübergehend" wird auch nichts, höchstens wenn er irgendwann mal wieder eine Frau finden sollte, und das wird eher schwierig. Der ist nämlich ein richtiges Mama-Kind, und das mit 43 Jahren.

Der Bruder mit den Pferden zahlt auch nichts dafür, aber er hilft meinem Freund zumindest am meisten. Deswegen würde ich auch nie sagen, daß er was für die Pferde zahlen soll, auch wenn es unter aller Sau ist, wie er mich behandelt.

Es würde keine Regelung ohne großen Krach geben, deswegen meint mein Freund, daß wir uns nächstes Jahr nach nem Häuschen umgucken wollen. Aber in unserem kleinen Örtchen gibt es nicht so unbedingt häufig schöne und bezahlbare Häuser zu verkaufen. Außerdem glaube ich auch noch nicht daran, daß er wirklich auf seinen Hof "verzichten" möchte - aber im Moment überrascht er mich eh jeden Tag aufs neue, deswegen warte ich jetzt erstmal ab. Aber meinem Freund gegenüber ist das von seinen Geschwistern einfach nur unfair. Die haben ja alle ihre Schäfchen im Trockenen und er muß jetzt auch noch die Scheidung des Bruders mit ausbaden.

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 13.09.08, 00:58
Oje das ist eine verfahrene Kiste.!!!

Da halten sich vier Geschwister einen Knecht der Ihnen die Arbeit macht, das Erbe am Laufen hält auch noch die Pacht bezahlt.
da ist es ja fast schon verständlich dass man so jemand nicht aus dem Klauen lassen will und jede Partnerin( egal wie sie heissen mag) sofort rausbeißen muss. Da habt Ihr wirklich einen schweren Stand und könnt ihn auch nur alleine lösen, aus euch heraus. Ihr müßt für euch beide ein Nest suchen und dann könnt ihr es auch noch mit der
ganzen Sippe aufnehmen.
Aber vielleicht bewegt sich was wenn dein Freund mal drauf besteht dass er seinen Anteil aus der gesamtmasse fordert. Da muss doch mal Regung in die Geschwister kommen. Da sieht man wieder wie wichtig es ist beizeiten den Nachfolger zu bestimmen.
In deiner HAut möchte ich wirklich nicht stecken und ich sehe ein , dass es hier keiner Samthandschuhe bedarf sondern eigentlich einem eisernen Besen.
Liebe Grüße und die Nötige geistige Eingebung für euch erbittend
Maja
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Enomis72 am 15.10.08, 08:14
Guten Morgen,
ist nicht einfach mit Schwägerinnen. Ich bin vor einem Jahr zu meinem Freund mit seinen zwei Kinder gezogen. Davor war ich nur am Wochenende immer vor Ort. Seine Frau hat ihn verlassen. Sie war auch einige Jahre alkoholkrank. Die Kindererziehung wurden in den letzten Jahren von seiner Mutter und Schwester übernommen.

Ich hatte gedacht, es nützt den Kindern was, wenn ich komplett zu ihnen ziehe, dass eine Gewohnheit daraus entstehe, wenn ich tagtäglich vor Ort bin. Hat sich auch in der Situtation ins positive verändert. Da die Kinder vorher hin und hergerissen waren, wenn ich am Sonntag abend wieder gefahren bin.

Die Probleme die dabei aber entstanden sind ist die Kindererziehung und generelle Konflikte, wo sich eigentlich in einer normalen Diskussion lösen liese. Es wird sich immer von seiner Schwester reingemischt. Hab es mir so angewöhnt, dass wenn draußen im Hof, wo alle aufeinandertreffen, und Probleme mit den Kindern entstehen, ich mich nicht einmische. Da ansonsten von mehreren Parteien die Kinder atakiert werden. In unserem Haus gibt es hierfür Regeln.

Seine Schwester bekommt auch öfters cholerische Anfälle. Wenn sie schlecht drauf ist, schreit sich auf dem ganzen Hof rum. Ich sage immer zu meinem Freund, dass dies der General vom Hof ist und ansonsten kein anderer was zu sagen hat. Ihr Vater, Mutter und Bruder werden niedergemacht, so wie es ihr paßt. Normale Diskussionen kann man gar nicht führen, da sie immer im Recht ist (angeblich).

Sie kommt auch einfach ins Haus und steht plötzlich vor einem. Eine Privatsphäre gibt es dann nicht. Sie kommt ins Haus und durchsucht die Dreckwäsche. Nimmt die Wäsche von den Kindern und nimmt sie mit rüber ins andere Haus um zu waschen. Wo ich nach ein paar Tagen mitgeteilt bekomme, das sie die Wäsche mit rübergenommen hat, da sie ansonsten die Waschmaschine nicht vollbekommen hätte.

Anders wiederum gibt es Tage, wo sie ziemlich freundlich ist. Kann sie aber leider nicht mehr einschätzen. Ich habe nur aus Erzählungen einige Sachen aus dem Dorf über diese Familie/Schwester gehört (Bekannte von der Exfrau). Und so langsam kann ich mir das Puzzle auch ergänzen. Die Familie schweigt zu diesem Thema.
 
Die schlimmste Zeit war für mich, wo ich 6 Wochen krank geschrieben war. Hier hatte ich einmal den Alltag gesehen, wenn man 24 h zu Hause ist. Ich konnte zu dieser Zeit leider nicht selbst kochen. Mußte dann zu seinen Eltern und Schwester zum Essen. Ich saß am Tisch und wartete regelrecht darauf, dass diese Streitereien und Schreierein wieder anfingen.
Mir macht es langsam Angst auf diesem Hof ein und auszugehen und seiner Schwester zu begegnen.

Hatte dies auch meinem Freund mitgeteilt. Aber seine Antwort lautet, dass er nichts dagegen tun kann, wenn die so austicken.

Kann mir irgendjemand Tipps zu so einer verfahrenen Situation geben? Wie man am besten damit umgeht?

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: winnipooh69 am 15.10.08, 10:45
Servus,

mal als erstes eine Frage...Wem gehört der Hof jetzt? Ist er schon übergeben an wem oder warum noch nicht?

Wie ist die Wohnlage genau...Dein Freund und Du eine eigene Wohnung oder Haus? Wie wohnt seine Schwester und wie seine Eltern?

Was bist Du von Beruf und was die Schwester?

Wie alt sind nun die Kinder? Wie haben die kleinen bisher vor Deiner "Zeit" gelebt, was haben sie gespürt und empfunden und vor allem was wissen Sie von der Mutter besteht da irgendwelcher Konakt? Vielleicht wäre ratsam wenn Du mal Konakt mit der Mutter der Kinder aufnehmen würdest?
Könnte mir gut vorstellen, dass die Beziehung wegen der Schwester und Deines "unfähigen" Mannes in Form von zu Feige um mit der "heiligen" Familie zu reden...in die Brüche gegangen ist und sie kampituliert hat und dabei leider Trost im Alkohol gefunden hat, da sie niemand zum Reden hatte.

Wie steht Dein Mann zu diesen Thema?  Du solltest mal ein paar Artikel von mir lesen...zum Thmea Schwiegermütter/eltern/schwägerinnen...kann da gut mitreden.

Meine Schwägerin und meine Schwiegermutter haben nun schon zum zweiten Mal das Jugendamt informiert, ich würde meine Tochter grün und blau schlagen, sie müsste Hundefutter essen würde verwahrlosen und hätte so einen Umgangston...von meinen Mann und mir...mit sehr vulgären primitiven Schimpfwörtern die ich vor ekel nicht einmal selbst benutze.
Ich habe eine 6jährige liebe kleine Tochter in die Ehe mitgebracht...meine Schwägerin und meine Schwiegermutter sagen sogar zu dem kleinen Mädel mal kurz ein leichtes Beispiel: "Hurrenbankert" sorry falls falsch geschrieben, da ich auch keine Fränkin sein möchte ist sehr vulgär die Sprache!
Sagt ein normaler Mensch sowas zu einem kleinen Mädel!
Na ja nun war das Jugendamt wieder da gewesen...und wollen mal mit den beiden Reden, wird aber wiedermal auf nichts rauslaufen. Ich habe meinen Mann letzte Woche gesagt gehabt...wenn er nicht endlich was gegen seine Sippe mal wieder eine Strafanzeige macht - werde ich gehen.
Defakto bin ich dan von der Maschinenhalle zum Haus - mein Mann nach kurzer Unterredung mit dem "alten Stammesfürst"(der selbst seiner eigenen Frau und Tochter nie Herr wird) hat ihm dann wohl empfohlen schnell den Autoschlüssel zu nehmen, damit ich nicht das Auto stehle!

ja schrecklich es geht weiter...wir hatten dann mal wieder abends und am nächsten Tag ein Gespräch zu dem Thema seine Art "er muss jetzt fertig saäen gehen" - nicht zu fassen.
Gut samstags waren die Wogen etwas geklettet gewesen...wir sind abends mit der Kleinen zum Karfenessen gegangen. Dan normales Wochenende...
So dann habe ich montags Grosseinkauf gemacht gehabt...war eigentlich nicht viel - aber ich musste mal wieder feststellen - das man immer weniger für 200 Euro bekommt, trotz einiger Angebote!
Also habe ich am Dienstag erst die Buchungen gemacht gehabt die privaten und die geschäftlichen. Es war morgens um 8.30 h da sagte meine banking  dann einen Fehlercode...gut ich schaue nach was die Nummer heisst und musste feststellen...entweder er oder mein Schwiegervater haben alle mir zugänglichen Konten gesperrt ausser mein Privatkonto!
So ich dann raus...und gefragt warum...ja er hätte Angst ich würde das Geld klauen...hahahaha...
Ich bin seit gestern völlig durch den Wind - wenn kein Vertrauen da ist...was soll es dann noch...hier in der Hölle zwischen Schwägerin(35 km weg) und Schwiegermutter im Haus gegenüber!
Also ich habe ihm dann gefragt gehabt - was bin ich Dir überhaupt noch wert Wo stehe ich in einer Tabelle von 1 - 6? Antwort: Soviel wie ich Dir auch wert bin - also wieder zu feig für eine Antwort!
Ich habe dann sofort meine Bürotätigkeit bei Ihm gekündigt und werde nun nur noch meine Hausfrauentägigkeiten machen und mich um meine Tochter und meine Tiere kümmern.
Gestern abend ist er dann gekommen hat sich entschuldigen - angeblich wäre es eine Kurzschlussreaktion gewesen...ach das nennt man dann so nach dem Mann sich mit Papa besprochen hat!
Gut habe gestern nachmittag Rindersaftbraten langsam geschmort gehabt mit Kartoffelknödel und Balukraut...das hätte er dann Essen wollen, da habe ich gesagt nichts da...könnte ja von mir vergiftet sein...merk Dir eins...von wem dem man nicht vertraut - von dem darf und kann man auch nichts Essen!
Ich weiss auc nicht was ich jetzt tun soll - ich habe ihm immer vertraut gehabt und wirklich richtig geliebt gehabt - ich bin bisher fast 3 Jahre durch die Hölle gegangen ...nur jetzt ist irgendwas in mir kaputt ich habe kein Gefühl mehr für ihm...ich empfinde nur Wut, Ärger und Trauer!
Vielleicht würde es Dir ja helfen - wenn Du wieder wegziehst vielleicht in die Nähe...so dass Du Dir selbst wieder ein Nest baust...vielleicht will ja Dein Freund und die Kinder auch dann im Nest leben...? Wie wäre diese Idee für Dich?

Liebe Grüsse
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: kathi am 15.10.08, 11:03
Es ist echt schlimm was man sich von manchen Leuten speziell SE und Schwägerinnen gefallen lassen muß. Ich hab das ja auch hinter mir vielleicht nicht so extrem wie du winnehpooh!! Wir sind vor 4 Jahren vom Hof ausgezogen mein Mann hat da nicht eine Minute ach was sag ich er hat nicht mal eine Sekunde gezögert mitzugehen.Obwohl er jetzt wohl den elterlichen Betrieb vergessen kann! Wenn ich das immer alles lese bekomme ich echt gänsehaut ich meine es ist doch schon schlimm genug was einem die "liebe Familie" antut aber wenn ich daran denke das der eigene Mann einem dann so in den Rücken fällt also diese Demütigung wäre das aller aller schlimmste für mich gewesen. Man lebt da eingezwickt zwischen der Verwandschaft und kann dann nicht auf den Menschen zählen den man mal aus Liebe geheiratet hat??  :o. Das ist schon unglaublich wie leicht die Männer es sich machen, niemand streitet gerne oder stellt sich unangenehmen Situationen gerne aber wenn man von Anfang an merkt wo der Mann steht und das er bedingungslos zu seiner Frau hält dann hätte die eine oder andere SM/Schwägerinn nicht so viel Macht!!
Mehr Rückrat für die Männer!!! ;)
Kathi
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: winnipooh69 am 15.10.08, 21:00
Wäre schön wenn es die Goldenen Regeln für die Verwandschaft als Grundgesetz geben würde!

Liebe Grüsse
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 15.10.08, 22:35
Ist das denn so verkehrt?
MAn hält sich doch dran, seine Mitmenschen Nicht zu verletzen und bloß zu stellen:
Wir möchten doch alle mit unseren Familienmitgliedern gut auskommen. Also ist es nur natürlich dass wir sie achten Um selbst geachtet zu werden......ganz einfache Sache.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 16.10.08, 09:07
Siehst du annelie
Zu erkennen was uns bedrückt hat und nicht weiterzugeben an die Nächste Generation.
Zu erkennen, wir haben auch Fehler und uns auch entschuldigen wenn wir jemand verletzt haben, das ist dann wieder Stärke.
Das hat die Generation vor uns nie gekonnt.
Da hatte der/die Ältere immer recht , auch wenn  es offensichtlich himmelschreiendes Unrecht war.
Jeder macht Fehler und muss an sich arbeiten , am schlimmsten ist es aber wenn , man nie ein Unrecht einsieht.Denn ich glaube nicht dass alle alten so verbohrt sind ein Unrecht nicht zu erkennnen. Eher glaube ich sie sind zu feige sich zu entschuldigen und so bleiben sie ewig in ihrem Verhaltensmuster. Warum solls die Junge Besser haben als ich früher...auch ein gedanke von vielen Altvorderen.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Enomis72 am 17.10.08, 07:41
Hi,
die Landwirtschaft gehört teilweise seinen Eltern und ihm. Läuft hier irgendwie komisch. Die Häuser sind im L-Vormat gebaut. Wir haben ein eigenes Haus und seine Eltern und Schwester wohnen in einem eigenen Haus. Um die Hauseingänge zu erreichen, muß man den gleichen Hof nutzen. Der Hof gehört natürlich den Eltern.
Ich arbeite ca. 100 km im Büro und seine Schwester in der Apotheke. Die Kinder sind 7 und 11. Hatte mir damals gedacht, dass es vielleicht gut wäre, wennn ich täglich vor Ort wäre, dass sich alles einspiele. Denn der Große hat mir wirklich die Hölle heiß gemacht. Ich durfte hier nix machen. Hat mich angeschriehen und mir immer am Samstag bereits gesagt, ich solle meine Sachen packen und abhauen. Eines Tages gab es eine Wandlung von ihm dass er mich keine Sekunde mehr aus dem Auge gelassen hat und das für Wochen. Hat früh um sechs ins Schlafzimmer geschaut, ob ich noch im Bett liege. Sein kleiner Bruder durfte nicht mit mir knuddeln. Wenn ich ein grünes Glas beim Essen hatte hat er die Gläser vertauscht und sich auch ein grünes geholt. Die Brötchen so geschmiert wie ich. Vorm Badezimmer gewartet bis ich wieder rauskam. Ich habe dann Termine beim Kinderpsychologen organiesiert. Sitzungen wurden mit und getätigt und mit dem Großen, jeweils getrennt. Und es hatte geholfen. Es war wirklich hart am Anfang, denn der große hat viel von seiner Mutter miterlebt. Wie z. B. das sie alkoholisiert auf dem Boden lag. Oder Mutter hat die Kinder entführt. Das liegt alles so 4 Jahre zurück. Damals ist sie dann wieder zurückgekommen. Hatte glaube ich den Kampf aufgegeben und angefangen zu trinken. Hatte den Kindernn auch vermittelt, dass ich nur eine Freundin sein könne, da sie eine Mama ja haben. Die Mutter geht immer gerichtlich vor. Die Kinder wollten am Anfang sie nicht besuchen. Das Jugendamt kam auch und wollte den großen ins Auto zerren. Das war eine riesen Katastrophe. Kinder wurden dann vom Gericht berfragt, und festgelegt, dass sie jeden 3. Samstag früh um 9 die Kinder abholen könne und sie abends um 17 uhr wieder zu hause abliefern sollte. Das ging auch gut. Mittlerweile geht der Kleine fast jedes 3. Wochenende zu seiner Mutter. Der Große nicht so oft. Ist ein wenig skeptisch darüber. Probiere den Kindern immer zu vermitteln, dass sich die Mama doch geändert hat. Sie sehen ja auch die Veränderung, da sie eine sehr lange Kur gemacht hat.
Es kommen immer wieder Erpressungen von der Oma an die Kinder. "So, Du gehst zu Mama, dann braucht auch kein Freund mehr kommen und im Swimmingpool zu baden". Finde sowas grausam. Solche Spielchen werden hier gespielt.Vorgestern hab ich mitbekommen wie seine Mutter zu seinem Vater gesagt hat, du bist genauso blöd wie die Beiden. Hatte meinem Freund auch schon den Vorschlag gemacht, dass ich mir eine eigene Wohnung suche. Seine Antwort darauf: "und schon wieder wird mir alles kaputt gemacht". Hab ihm gesagt, dass ich mich nicht kaputt machen lass. Deine Familie ist einfach so. Und wenn jemand hier überleben kann, dann muß er sich eine Frau suchen, die auch sehr dominant und herschsüchtig ist. Wert ist man hier sowieso nicht viel. Hauptsache man macht die Arbeit. Er hat mir zwar den größten Wunsch erfüllt. Hab jetzt zwei Pferde, die auf dem Hof stehen. Aber das macht einen auch nicht glücklich. Hatte dies auch schon seiner Mutter gesagt und seiner Schwester, dass mir das hier alles Angst macht, wie miteinander umgegangen wird. Die Antwort von seiner Schwester, du mußt halt auch so richtig durchgreifen, ansonsten gehst Du unter. Ich kann einfach nicht so werden wie die. Und will ich auch nicht. Dafür hab ich in meinem Leben zu viel durchgemacht. Und ich bin ein normaler Mensch der den anderen Mensch mit Respekt gegenüber tritt.
Aber Deine Situation finde ich viel schlimmer. Da Du ja noch eine Tochter hast. Wie geht Deine Tochter mit dem ganzen um? Ist bestimmt nicht leicht für sie.

Liebe Grüße
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: fanni am 24.10.08, 09:53
Andrea, mach doch du die Deko und stell das klar, wenn sie Kuchen macht umso besser!!! (Ich würd aber immer auch noch was vorbereiten......sozusagen heimlich.........z.B. z.B. was "Saures" oder eine Bowle mit viel Schnaps, das hebt die Stimmung, ich habs selber erlebt bei meiner SM, so einen lustigen Abend und vor allem nächsten Tag (war seeeeeeehr ruhig) hatten wir lange nicht.......genau füll sie ab ;D ;D)

Ich denk mir trotz allem Streit/Unstimmigkeiten geht es dir auch nicht besser, wenn du an diesem Tag nicht hingehst, oder?  Außerdem wird die ganze Woche was los sein, ich kenn das und hab dafür meine Nußecken usw.....parat im Falle des Falles, denn SM kommt bestimmt hoch und sagt, "Du der BGM ;) ist da (in deinem Fall ja innerhäusig) oder sonstwer aus der näheren und weiteren Verwandtschaft......ich bin immer hingegangen und hab meinen Teil mitgebracht und dagelassen und gut war es.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: ELLI47 am 24.10.08, 10:42
Hallo Andrea
Schließe mich fanni und deinem Mann an.
Mach die Deko vorher und gehe hin,ignoriere
deine Schwägerin,denn das ärgert sie.
Warum sollst du zurückstecken,es ist dein Zuhause.
Ich denke das es deiner SM auch freut,wenn du da bist.
   LG Elli
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: kathi am 24.10.08, 10:45
Hallo Andrea,
den Kuchen kann sie ja gerne backen aber Deko in deinem HAus? Dir gefällt es nicht also sag es ihr! Ich hab mich immer zurückgezogen und ich kann dir sagen das ist und war ein großer Fehler den ich immer noch bereue. Sie fordert dich ja direkt raus. Ich weiß wie schwierig Konflikte sind und auch wie unangenehm einem das immer ist aber ich kann dir versichern dich in deiner Wohnung zu "verstecken" wärend die anderen einen schönen Tag haben das wird dich auch nicht glücklich machen. Geh doch hin sei nett und charmant und ignorier deine Schwägerin so gut es geht.
Nicht aufgeben. Es langt ja schon das du dir Wochen vorher den Kopf darüber zerbrichtst wie du es alles machen sollst, so viel aufmerksamkeit ist deine Schwägerin doch gar nicht wert!?
Eine familien geschädigte Kathi
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: kathi am 24.10.08, 11:20
Ja Nordlicht hat recht nicht lang Fragen mach einfach auf eine nette freundliche Aufforderung oder gar ein bitte kann man ja meistens eh vergeblich warten
Kathi
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: kathi am 24.10.08, 11:40
Wow  das hört sich ja super an. Bist ja echt fleißig. Dann viel Spaß und Erfolg beim backen und gute Tage
wünscht Dir KAthi
P.S. schade das man kuchen noch nicht übers Internet senden kann :P ;D
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Benita2 am 24.10.08, 21:04
Hallo Andrea,
 einen Kuchen zu Omas Geburtstag mußt du auf alle Fälle machen, da reicht doch nicht einer oder zwei.
Dann kann die andere Zicke wenigtens nicht sagen: .....nicht mal einen Kuchen hat sie gemacht .....!

Ansonsten würde ich sagen ..... diese Frau (deine Schwägerin) hat es an den Nerven, das wird nie mehr was mit der. Deine Reaktion ist schon richtig!
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: fanni am 25.10.08, 10:41
Soll ich Euch mal erzählen, wie Kaffeetafeln bei Oma ablaufen? (Ich war ja schon länger nicht mehr dabei, aber GöGa schildert es immer wieder mit genuss)
Ich tu es einfach:
Also wir, die Frau des Bruders meines Mannes, ich und Hilde (Schwester meines Mannes) backen je einen Kuchen. Und weil ja Oma sich um nix kümmert(e) (Hilde ist 15 Jahre älter als ihr jüngster Bruder und Oma hat damals alles ihr erledigen lassen wie Elternsprechtage usw..) führte und führt Hilde bei Oma das Regiment. Es stehen also drei Kuchen auf dem Tisch. Dann wird jedem ungefragt ein Riesendrumm von Hildes Kuchen gegeben, damit der weg ist und keiner sagen kann, ihr Kuchen wäre übriggeblieben. Sind dann noch welche ohne Kuchen, werden diese gefragt, welchen sie denn haben möchten, weil ihrer ist ja schon weg. Vom gewünschten Kuchen erhalten die Besucher dann kleine Stücke..
Meine Schwägerin hat sich einmal bei mir bitter über diese Methode beschwert, ihr tut dieses weh, weil es dauert ja seine Zeit und man manscht den Kuchen ja nicht einfach so zusammen..
Ich kann darüber nur lachen. Bleibt mein Kuchen übrig, beglücke ich meine Milchdamen damit (die fragen schon immer ob wir nicht mal wieder bei Oma Kaffeetrinken wollen..).
Backe ich also zu Omas Geburtstag einen guten Kuchen - ihr habt Recht!! ich werde ihr einen guten Kuchen backen!!! - haben die Millimädels wieder was zum schlecken!!!

Gruss
Andrea

 ;D ;D ;dieses Probelm ist doch all und überall das gleiche mit den völlig überdimensionierten Kaffeetafeln..........bei unseren runden Geburtstagen ob jetzt SM oder die Tante gibt es für sage und schreibe 20 Personen mindestens 10 Torten zur Auswahl (ich habe 3 Schwägerinnen ) und wenn wir ausmachen jede bäckt einen Kuchen, dann kann ich sicher sein, dass eben nur ich einen backe und alle anderen mindestens 3 anschleppen :o, früher hat mich das gärgert jetzt grins ich mir nur noch eines......und dann bekam ich immer die Reste dagelassen zum mit nach Hause nehmen, aber die geb ich ihnen schon wieder mit, wer ißt schon am nächsten Tag ein Stück Sahnetorte , das beim Wirt 3-4 Stunden im Fett-Rauch-Schwaden rumgestanden hat?? (solche Verschwendung, die können sie schon selber entsorgen ) 

Ich mach immer Küchle oder eben meine allseits beliebten Nußecken oder einen Käskuchen und die werden gerne auch noch am nächsten Tag gegessen .

Mein Schwiegervater war da echt lieb, der hat mich verstanden und seine Weiber ;) immer für die "hochfährtigen" Kuchen geschimpft und weil sie kein Maß halten können. Aber wenn man nicht sagen kann, dass 10 Torten da waren und 7 übrig geblieben sind, dann war es anscheinend kein gscheiter Geburtstag.

Brüllen vor Lachen könnt ich dann auch immer, wenn nämlich dann am nächsten Tag z.B. der BGM zum Gratulieren kommt und man locker noch die guten Reste vom Sonntag verputzen könnte zum Kaffe, dann wird eine Packung Aldi-Gebäck aufgerissen, weil die Kuchen sind ja nicht mehr frisch 8) 8).....und die landen dann auf dem Kompost........also wenn ich mir das so überleg in 4 Wochen ist wieder ein Geburtstag fällig.......ich glaub ich spar mir diesmal die Arbeit ganz und kauf gleich Aldi-Gebäck ???  (das war jetzt ein Scherz!!!, ich werde wieder backen mit Dinkelmehl und Bioeiern! und guter Butter und gaaaaaaanz viel Liebe ;))

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Benita2 am 25.10.08, 14:39
hallo allerseits,

...... ist ja wirklich makaber, wie solche Geburtstage aussehen können.
Jeder weiß, dass ein Kuchen wenigstens 8 Stück gibt, eine Torte wenigstens 14 Stück .........
Wenn ich für solche Gelegenheiten Kuchen mache, dann immer so, dass wenigstens einer zu Einfrieren geeignet ist, denn Sahnetorte vom Tag davor ist wirklich nicht sooooo gut.
Also mache ich auf alle Fälle meinen "Apfelkuchen sehr fein" aus dem Dr.Ötker Bachbuch, der läßt sich gut einfrieren. Die Zeiten sind vorbei, an denen ich zwei bis drei Torten gemacht habe. Der Abwasch ist dann auch nicht mehr so krass.
 Neulich hatte unsere Oma ihren 81-zigsten, ........da hat meine Tochter einen "Apfelkuchen Florentiner Art" gemacht und ich ....... habe ein paar ausgezogene Küchel .......gekauft, die ich dann geviertelt auf den Tisch stellte. Es hat schön gereicht, zwei Stück Kuchen waren übrig für GÖGA abends.
Die Oma hat vier Schwestern und da braucht man wirklich nicht mehr sooooviel.
Was dann beim 85.Geburtstag, weiß ich heute noch nicht. ich glaube .... eher nicht so groß.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: fanni am 25.10.08, 17:14
Ja Benita................WIR haben es ja kapiert ;D ;D.

Aber das braucht lange Jahre bis man so locker wird. Ich muß keinem mehr beweisen, dass ich backen kann, wenn ich will back ich wie ein Weltmeister und Schubeck und Mälzer sind Zwerge!!..........aber nur wenn die Sachen auch gebraucht werden und nicht zum Angeben.

@LunaR: Das hätte mich auch sehr geärgert, aber denk dir nix, die die dich kennen und schon Gäste bei dir waren wissen es anders und dein eWohnung war bestimt o.k. und die anderen ..............ja mei........... 8) 8)

. Du hast recht, macht es das nächste Mal selber, erwarte nichts von den anderen und mach es so, wie es euch und auch der Oma gefällt und schön dass deinem Göga der UNTERSCHIED aufgefallen ist. Kannst stolz auf ihn sein, vielen wäre es nicht aufgefallen. Und schließlich hat er es organisiert und genauso gewollt, weil es ihm auch wichtig war.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Benita2 am 25.10.08, 20:46
hallo Luna,

... ja wenn man öfter gleich von Anfang an hinter die Kulissen schauen könnte, dann wäre manches leichter.

Ich selber habe meine SM immer im Stress erlebt, wenn sie Einladungen hatte. Kann man sich ja fast von selber denken, denn sie hat ja viiiiiiiiiiiiiiier Schwestern. Da hat eine die andere kontrolliert, zwei davon hatten Abitur, sie waren die ungekrönten Königinnen ..........denn damals war das wirklich noch was.
Jede hat einen Bauern geheiratet.
Jetzt sind vier davon schon über achtzig aber frage nicht, wie die immer ......... hinterlistig fragen können, wenn sie was unbedingt wissen wollen. Da rieselt es noch bei keiner, ......... was Neugierde befriedigen angeht.
Jede fährt dann in Windeseile mit dem eigenen Auto nach Hause um die Neuigkeiten wieder los zu werden
Ich hab auch länger gebraucht, bis ich dahinter kam.
Wahrscheinlich werde ich mal auch so ........ aber wenn man vier Schwestern hat, dann ist das wahrscheinlich ein extra Stress.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: passivM am 25.10.08, 22:14
Meine Schwägerin versteht es sehr gut, die Tochter des Hauses zu representieren, immer schön aufdecken, Gäste betüdeln und so weiter.
...ganz die tolle, fürsorgliche Tochter.

Aber Wäsche bekommt sie immernoch von Muttern gemacht, mit Anfang 40  ::)
Und wenn sie Geburtstag hat, dann bringt ihr die Mutter die Esserei mit.

Fürsorglich und umsichtig wie die Schwester nun mal ist, läd immer alle Geschwister zu ihrem Geburtstag ein, nur meinen Mann und mich nicht... Beim Bruder meines Mannes ist das genauso.
Als feststand, dass wir wegziehen (wir "leben da wo andere Urlaub machen"...) fing seine Frau an, über unsere Kinder mit uns anzubendeln. Ständig wurde unsere Tochter bei denen eingeladen - und mein Mann war ganz Feuer und Flamme. Prompt meinte die Frau meines Schwagers dann ganz zuckersüß: "Wenn Ihr umgezogen seid, kann die x (deren Tochter) die y (unsere) ja mal mal besuuuuchen....   Ich sage nur: "Fünf Leute kann ich bei uns nicht unterbringen." Bei mir zieht das süße Getue nicht, nachdem sie uns jahrelang die kalte Schulter gezeigt haben, aber bei meinem Mann offenbar schon... ::) Der läuft jedesmal da hin, wenn er mal wieder im Lande ist.
Aber eingeladen wird er trotzdem nicht von Bruder und Schwester, auch nicht, wenn er mal wieder in der alten Heimat zu tun hat.

liebe Grüße
Anna
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: klara am 25.10.08, 22:39
Hallo Benita,
man merke sich das:Neugier schützt vor Alzheimer ;D.
LG Klara
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Benita2 am 26.10.08, 09:33
Hallo Anna,

wenn man Sohn ist, dann darf man auch ohne Einladung antanzen!
Du mußt ihn nur soweit präparieren, dass er fast gar nichts über seine Familie aussagt, sondern
im Gegenteil .........er soll sie alle verar.......... dass sich die Balken biegen!

Ob er das irgendwann übers Herz bringt?  ..... und sich nicht ständig ausfragen läßt?
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Hopfi am 26.10.08, 11:09
Ich mach immer Küchle oder eben meine allseits beliebten Nußecken oder einen Käskuchen und die werden gerne auch noch am nächsten Tag gegessen .

Hallo Fanni,
Nußecken, finde ich eine tolle Idee. Werde ich mir gleich im Hinterstübchen vermerken, und beim nächsten Mal servieren.
Handgebäck finde ich toll, weil man dabei auch Geschirr sparen kann, und selber auch etwas von dem Treffen hat.
Nicht nur die "Arbeit"!
Ich servierte vor Kurzem einen simplen Marmorkuchen. Er wurde bis auf dem letzten Krümel verputzt. :P
Das spricht doch für die Gastgeberin, ;)
"Weniger ist oft mehr", dachte ich mir, als ich die Platte wieder aufräumte.

Gruß Hopfi
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Benita2 am 26.10.08, 12:26
Hallo mitsammen,

ich mag trockenen Kuchen mindestens genauso gerne wie Torten, denn mir wird immer gleich etwas flau im Magen, wenn ich was mit geschlagener Sahne esse. Besonders zu Schwarztee passt sowas besser. Jetzt kommt ja mit dem November wieder die "blaue Stunde" nachmittags, die die Engländer als Teetime bezeichnen.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Nelly am 26.10.08, 17:00
Hallo,
meine Oma , 80, hat eine Schwester, 79. Die beiden sind genauso wie du die Schwestern deiner SM beschrieben hast. Grauenhaft :P! Alt, faltig, müssen aufpassen, dass sie nicht über die eigenen Füße stolpern, tragen 3 SChlüpper, 5 Unterhemden und 4 Schürzen übereinander, haben überall was auszusetzen und sind einfach peinlich. Aber Nase in die Luft und super eingebildet tun, auf höherer SChule gewesen sein. Beide haben - nach eigenen Angaben "dumme" Männer heiraten "müssen" ( so hieß das ja früher, wenn die Kinder im "7.Monat" zur WElt kamen) und sind aber besser als der REst der WElt. Wenn sie was in ERfahrung bringen wollen, können die nadelspitze Bemerkungen lassen und schrecken auch vor plumpem Ausfragen nicht zurück. Und hinterher wird sich das Maul zerrissen.

Ich leide mit dir. Ich denke mir dann - bei Geburtstagen mit 2 gekauften kleinen Kuchen ( die Gäste wollen sich ja nur die Falten aus dem Bauch fressen (!!), deshalb mal lieber nicht zuviel auftischen ::) )- Augen zu und durch.

Die beiden Grazien haben sogar über den Kopf von BRuders Frau hinweg den NAmen derer Kinder bestimmt ( weil ihr jüngerer ( ebenso ekelhafte) BRuder die  guten, intelligenten, großen Schwestern gefragt hat - die eigene Frau durfte nur im STall schuften die Kinder kriegen und wurd ansonsten für blöd befunden )
Soviel zum Thema Schwägerinnen!

die Nell
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Benita2 am 26.10.08, 17:32
Hallo nelly,

ich könnte aber im Vergleich zu deiner Oma nicht sagen, dass meine SM vier Unterhosen und drei Schürzen und noch einige Unterhemden anhat. Sie ist recht genau mit der Garderobe und zieht sich immer extra um, wenn sie schnell mal zum Einkaufen fährt (fährt jetzt nicht mehr so oft). Da könnte ich mir eher eine Scheibe abschneiden, bei mir muß alles fix gehen. Unsere Oma geht immer Ton in Ton gekleidet, alles muß passen, ..... eben wegen der vier anderen Schwestern. .... man könnte ja eine treffen.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 26.10.08, 18:31
Hallo Luna
Du hast so einen schönen Spruch unter deinem Beitrag stehen.
Wenn du dich so ärgerst über deine Schwägerin , dann spreche sie doch mal drauf an.
Vielleicht will sie ja nur soviel Zeit wie möglich mit Ihrer Mutter verbringen.?!
Verstehe ja ,dass du dich zurückgesetzt fühlst.
Aber willst du besser sein als sie , musst du in den sauren Apfel beissen ,und wie dein Mann, eben auf die Schwägerin zugehen, auch wenn sie es andersrum nicht tut.
Du kannst sagen ich lege Wert auf ein gutes Miteinander.
Was dann draus wird, .....mal sehen.
Das Leben ist länger als nur ein Tag und doch auch wieder zu kurz um die Zeit mit ärgern zu verbringen.
Liebe Grüße
Maja
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 26.10.08, 22:01
Tut mir sehr leid für Dich dass es so ist.
 Da musst du dann eben Kontrastprogramm fahren.
 Aber machmal lebt man dann besser, wenn man sich fernhält.
Muss schon sagen , sehr schlechte Kinderstube , deine Schwägerin.
Bitte nimm mir mein letztes Statement nicht übel.
Ich denke eben immer ,man muss mehr miteinander reden.
Allerdings gibt es wohl tatsächlich auch Menschen  die von Natur aus Böse sind,
auch wenn es mir sehr schwerfällt das von vornherein zu glauben. .
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: klara am 27.10.08, 23:58
Hallo Luna,
war heut abend bei einem Vortrag,da hiess es:
1 Minute ärgern sind 60 sec. verlorene schöne Zeit.
Also, nicht ärgern, nur Wundern ;).
LG Klara
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 28.10.08, 09:59
Leicht gesagt Klara.
Aber das muss man erstmal können .
Man kann sichg manchmal ganz schnell ärgern, wenn die "Lieben" in der Familie einem so garstig übersehen, wie es offensichtlich bei Luna der Fall ist,so ist das schon sehr beleidigend.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Susanna am 03.11.08, 19:29
Wir hatten auch gestern das Haus voller Leute.
Mein Schwager war da, seine Familie, natürlich meine Schwägerin und auch noch eine Cousine meines Mannes und ihr Mann, deren einzige Verwandte wir noch sind.
Es war eine lustige, nette Runde mit außergewöhnlichen Menschen:-))

Ich bin ja ganz, ganz frisch rückenoperiert und 12 Menschen zu bewirten ist nicht so leicht, wenn man es eigentlich nicht kann und darf.

Also haben wir einen Kuchen machen lassen, ich habe meinen Mann und meine Tochter zum Einkaufen geschickt (jetzt haben wir Klopapier mit Rentieren und Weihnachtsduft :D) und zum Mittagessen gab es nur Suppe, von meiner Schwiegermutter im Schweiße ihres Angesichts gekocht.

Es geht also auch anders.

Alle waren super lieb und haben geholfen und sich bedankt und waren froh, dass sie was zu futtern bekamen nach dem Friedhofsgang.
Allen voran meine Schwägerin, wie gesagt, es geht auch anders. Sie ist Ärztin und ich habe ihr in dem ganzen Tohuwabohu noch meine OP-Wehwehchen vorgestellt und mich verarzten und bedauern lassen :)

War alles trotz Stress und Krankheit sehr schön, bis auf den Mann der Cousine, der mir tröstend über den Rücken gestreichelt hat, natürlich volle Suppe über die genähten Stiche :o, mein Sohn meinte nachher, Mama, was war denn da los, war das so furchtbar...??? Na ja, es hat halt nicht so gut getan.

Gut, man hat schlechte und gute Tage, wir alle. Man kann Dinge so sehen oder so.
Aber wenn mein Schwager und meine Schwägerin kommen, dann gehe ICH runter zur Begrüssung, da sie MICH in meinem Bereich nicht stören wollen. Auch zur Verabschiedung gehe ich runter und sage Tschüss, mein Mann hat mich gestern extra gerufen und von der Couch geholt. Ich selbst hätte es unhöflich gefunden, wenn sie gefahren wären, ohne dass ich mich verabschiedet hätte.

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 03.11.08, 21:14
Die Kuchengeschichte kenne ich auch so, aber es macht mir heute nichts mehr aus. Früher war ich tödlich beleidigt darüber. Aber heute denk ich....wer meinen Kuchen nicht mag hat halt was verpasst
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 04.11.08, 16:04
Hallo Luna,
meine Schwägerin hat sich in  ca. 250 km Entfernung Haus gebaut, geheiratet und a Kind bekommen. Wenn sie kommen, dann auch häufig für eine Übernachtung, kommen die nicht zu uns hoch zur Begrüssung. Da sollten schon wir runter! Ich hab aber meinen Stolz und denk mir, wenn ich irgendwohin komm, geh ich auf die Leute zu und warte nicht bis diese zu mir kommen. Schliesslich komm ja ich in deren Haus.
Also ich bleib oben und hab meine Ruhe - weil sie verlaufen sich selten zu uns.
Gruss Andrea

hallo andrea,
so war es auch bei uns bei der einen schwägerin -
nur sie kamen zur haustür rein und die treppe rauf - und da unsere wohnung nicht abgeschlossen war, habe ich sie manchmal so gesehen -
dann sagten sie "grüss gott" und gingen rauf -
sonst hat man sich nicht gesehen -
unser verhältnis war nicht sehr gut - jedoch lag es am "angeheirateten schwager" -
nun heute -nach dem erben - sehen wir uns nur noch zufällig - wie letzthin als sie mir 2 mal hintereinander beim besuch des hallenbades über den weg liefen...

die kinder kamen dann nach dem essen immer zu uns runter - oben war es zu langweilig - und vielleicht kamen die eltern dann noch kurz herein, wenn sie die kinder rufen mussten um sich von den grosseltern zu verabschieden...

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: rose28 am 04.11.08, 17:42
Hallo zusammen, es gibt da glaube ich verschiedene Varianten mit Schwägerinnen umzugehen.  :) Entweder du sprichst sie offen an und sagst ihr, wie du dir das vorstellst, oder aber du nimmst es als Tatsache hin, das sie so ist, wie sie ist. Klappt gelegentlich!  :)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 04.11.08, 18:26
ja - wenn nicht ihre bessere hälfte sich dagegenstellt - und sie sich ihm "fügt"....
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: fanni am 04.11.08, 19:59
Sodele, jetzt sitzen nur noch die beiden Söhne von Oma unten, mein Gatte ist im Büro, die Tante aus BaWü war nicht da, und die ganze Sippe von Hilde ist auch noch da.
Wie vorausgesehen, hat Hilde den nachmittäglichen Gratulanten nur ihren Kuchen angeboten, meine Schnitten standen noch da wo ich sie hingestellt habe - direkt neben ihrem Kuchen.
Hab dann die Schnitten meinen Millimädels angeboten, welche sie gern mitnahmen und eben angerufen haben und nach dem Rezept gefragt haben.. :-))
Jetzt noch Sonntag hinter mich bringen - und es herrscht bis Weihnachten Ruhe!
Meine Schwägerin, die andere, denkt, dass heut nacht ihr Kindl Nr. 6 auf die Welt kommt.. ich lass mich überraschen.
Vor einem Jahr hab ich der Entbindung von Johanna entgegengefiebert. (schon wieder ein Jahr her..)
Gruss
Andrea


Andrea ein Tip für die Zukunft.........mach was Saures!!! Ich hab genauso eine Schwägerin und hab gemein, wie ich bin die Saure-Gurken-Waffe ausgepackt. ;)....keiner mag soviel Süßkram und Kuchen essen und wenn sie es so aufteilt........bitteschön! Ich mach immer Pizzaschnitten oder Käsegebäck oder sowas, das mögen wir selber auch gerne futtern und das geht immer weg.......Kannste locker auf der linken Backe absitzen dann ;D

och ja und an das letzte "Sippenmitglied" erinnere ich mich auch  *freu*.......das ist der BT ;)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 04.11.08, 20:00
Zivilcourage zu haben und seine eigene Meinung zu vertreten , das ist nicht immer einfach, aber der einzige Weg um sich selbst im Spiegelbild anschauen zu können.
Ich Bin ich und ich liebe Meinen MAnn, aber deshalb brauche ich noch lange nicht mich von meinem MAnn bevormunden zu lassen.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: klara am 09.11.08, 19:54
Hallo Andrea,
da bin ich auch schon mal gespannt.Halt uns auf dem Laufenden.
LG Klara
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mogli am 09.11.08, 20:37
 Das hast Du toll gemacht Andrea, Gratulation! Mir ist bei der Aufzählung Deiner Bäckereien schon das Wasser im Mund zusammengelaufen. :D LG Helga
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mogli am 09.11.08, 20:53
Das kann man wohl sagen und deshalb steckst Du das alles amüsiert weg.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 09.11.08, 21:00
Andrea man schätzt deine Leistung , das ist doch mehr wert als alles andere oder?
Mit dir mitfühle und stolz bin auf dich, obwohl ich dich gar nicht kenne.
Aber der Tipp von fanni mit der salzigen Variante ist auch gut. Hätte ich vor 25 Jahren schon drauf kommen müssen. Aber heut machts mir nichts mehr aus, wenn meine Torten stehen bleiben.
So bleibt mehr für uns zu Hause, denke ich mir dann immer
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: züsi am 09.11.08, 21:22
hallo andrea,

nachdem du mir (und ich nehme an nicht nur mir :-*) jetzt eine seite lang den mund wässrig gemacht hast mit deinen tollen torten,hoffe ich, du habest auch ein bild davon geschossen, wäre schon super das ganze mal zu sehen.


grüessli susanne
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Heti am 06.12.08, 22:12
Beim letzten Kegelabend kamen mal wieder unsere so mißratenen ST zur Sprache, alle habens irgendwie schlimm getroffen mit den Frauen des Hoferben ! Aber die Enkel, die sind alle so toll !! nett, freundlich, zuvorkommend, musikalisch, fleißig, schlau in der Schule, ...

Aber mal ganz ehrlich (was keine zugeben will): Wer hat die Enkel denn erzogen ? Wohl in den wenigsten Fällen der eigene Sohn, oder?  (Vielleicht die ST ...? )
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: passivM am 07.12.08, 02:24
Hallo Ihr Lieben,
ich könnt ja mal meine SM zum Kegeln einladen. Die könnte sicher auch einiges zu euerer Diskussion beitragen  ;D  ;)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maria02 am 07.12.08, 10:34
Positiv Meldung!!
Meine beste Schwägerin (mein ich so!!!) hat nach 5 Buben im Alter von 16 - 3 heute eine Maria bekommen!!!!
Viele Grüsse von einer total glücklichen Andrea mit ihrer Sippe!!

Herzlichen Glückwunsch,
zur kleinen Tochter!

und die Eltern werden wohl dieses Jahr ihr glücklichstes Weihnachtsfest feiern...

lg Maria
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: passivM am 14.12.08, 23:38
Ooooh Andrea,
da würde ich mich ganauso ärgern  :o

...hätt' ich doch glatt gelacht und gesagt: "Oh, na so was. Das war aber Gedankenübertragung: Dann haben wir nämlich die gleiche Torte gebacken."
Aber so schlagfertig ist man ja in so einem Moment nicht. Mist.

Und wahrscheinlich haben die lieben Männer gar keinen Sinn dafür, warum wir Frauen uns an so einem Tortenthema so ereifern können..."  ::)

Aber "Lügen haben kurze Beine" und du hast bestimmt eine Gelegenheit gefunden, durchblicken zu lassen, dass du die Torte gebacken hast.

lieben Gruß
von Anna,

die gar nicht verstehen kann, warum die Zerbrechliche die "Strapazen auf sich nimmt" und zu jeder Untersuchung beim FA so weit fährt. ..ist wohl alles nur Show, oder was? Die Ääääärmste, oooooch... *schnief*
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sasa am 15.12.08, 08:53
Hallo Andrea!
5 Pfund- ist doch gar nicht so viel.. ::)

Unsere Jüngste wog die damals gerade mal so eben, und trug in den ersten Tagen zu Hause allerliebste Baby-Born Strampelanzüge. Die passten wenigstens, sie versank nämlich sogar in den - im Übermaß vorhandenen -  Stramplern der Gr. 50.  Und im Maxi-Cosy verlor sie sich trotz "Verkleinerer"- ich fürchtete ernsthaft, sie würde mir beim Bremsen aus den Gurten rutschen ;D

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sasa am 15.12.08, 09:19
Naja, wenn ich an meine Schwangerschaften zurück denke...Ich hatte bei der Großen einen Arzt, der erstmal nur von Risiken sprach. Ich war irgendwann so panisch, am liebsten wäre mir gewesen, er wäre täglich mit einem mobilen Ultraschall angerückt und hätte nach dem Rechten gesehen ;D Bei der zweiten und dritten Tochter hatte ich gewechselt und dieser Arzt war mehr optimistisch ;D. Der sagte immer nur, alles prima, machen sie nur weiter so....Sie sind jung, ihr Mann auch, sie haben schon ein gesundes Kind, warum sollte es diesmal anders sein? Das macht schon viel aus...Außerdem kannte ich das dann ja schon und machte mir nicht wegen jedem Zipperlein Sorgen ;D. So gesehen, war ich beim ersten Mal vollzeit-schwanger, beim zweiten Mal Teilzeit, und beim dritten Mal im Minijob ;D ich hatte einfach auch jedes Mal mehr um die Ohren...

Ich hatte eher leichte Kinder, die Kleine eben gerade so 5 Pfund, die Mittlere genau 6 Pfund und Große noch 120 g schwerer..Aber alle eher klein, 49 cm, alle drei...

Als mein Bruder mir damals seinen Ältesten, 60 cm groß und 4.920g schwer, in den Arm legte, staunte ich: "Mein Gott, ist der groß!" So groß und schwer war meine Jüngste mit 6 Monaten :o. Mein Bruder sagte nein, nein, er ist ganz klein... Einige Tage später rief er an, er habe die kleine Tochter seines Freundes, 2.520 g leicht und winzig klein,auf dem Arm gehabt. Jetzt wisse er, was ich gemeint habe...
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Hopfi am 15.10.11, 10:12
                                      Bei meiner Schwägerin fällt mir nur ein Sprichwort ein

                "Wer sich nicht drückt, der ist verrückt,-weil sie die Prinzessin des Hauses ist, und erben tut sie ja sowieso."
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sasa am 16.10.11, 13:11
Die Prinzessin des Hauses ist bei uns meine Schwester ;D

Vor ein paar Monaten hatte meine Mama den Arm in Gips. Schwägerin kochte für meine Eltern und meine Schwester, die auch schon längst erwachsen ( über 30   ;) ) ist und noch zu Hause wohnt, mit.
Sie erledigte die anfallenden Aufgaben im Haushalt, wusch die Wäsche...bügelte...und bat meine Schwester, ihre Massen an aufwendig zu bügelnden Blusen - sie trägt beruflich Business-Look und reist täglich mit zwei Wechselblusen zur Arbeit ab- bitte selbst zu erledigen.
Schwester war empört. Wirklich empört. Sie solle bügeln??
Nix da ;D
Sie marschierte los und kaufte sich so viele Blusen, daß sie aller Wahrscheinlichkeit nach bis zur Gesundung meiner Mama keine Bluse gewaschen haben muß. Weil- Mama bügelt ja immer meine Blusen, ich weiß gar nicht, wie das geht (O-Ton...). Die Holde muß auch nicht putzen, oder kochen, oder staubsaugen.... ;D

Gott sei Dank hat sie ein ordentliches Einkommen. Wenn meine Eltern mal nicht mehr so können, wird sie eine Haushaltshilfe bezahlen können- haben wir anderen Frauen in der Familie ihr schon gesagt. Ich unterstütze gerne meine Mutter, aber nicht diesen verwöhnten Fratz ;D
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: frankenpower41 am 16.10.11, 21:13
Hallo Sasa

wohnen da Schwägerin und Schwester unter einem Dach??
Dass man Eltern oder Schwiegereltern mit versorgt im Notfal ist ja schon richtig , aber bei einer über 30 jährigen Schwägerin bekäme ich da schon ein Problem.  Da haben wohl die Eltern was versäumt.

Marianne

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sasa am 17.10.11, 22:47
Hallo Marianne,
nein, mein ältester Bruder und seine Frau wohnen mit Familie im eigenen Haus, aber schon auf demselben Grundstück. Aber beide Haushalte werden streng getrennt geführt. Da ist meine Mutter "fair" und und wohl auch ein Stück gebranntes Kind. Sie klingelt, wenn sie zu Sohn und Schwiegertochter möchte ;D Umgedreht aber auch.

Ja, das mit dem "Versäumen" ist wohl war...mag aber auch daran liegen, daß wir fünf älteren Geschwister alle "wie die Orgelpfeifen" waren, und meine Schwester das Nesthäkchen. So das Kind zum Verwöhnen, quasi ;D

Früher haben wir uns über die Extratouren meiner Schwester immer sehr aufgeregt, sie war immer etwas "über". Das lag aber auch ein bißchen an ihrer Art. Ich weiß noch, mein jüngster Bruder zischelte mir zu, beim Nachhausekommen aus der Schule- "Sch...ich hab Mathe verhauen!" Ich hätte ihn nicht verpfiffen, meine anderen Brüder auch nicht. Aber meine Schwester- die hatte mitgehört und rannte gleich los: "Mama! T. hat eine schlechte Mathearbeit!" Ich glaube, sie war damals 5 oder so ;D
Das machte sie uns Geschwistern nicht sympathischer ;D

Sie ging dann nach dem Abitur nach England, sie hat ihr Abi an einer hochnoblen Privatschule gemacht und dann in London studiert. Da kam sie dann wohl schon alleine zurecht. Aber, als sie 26 war, trennte sich ihr damaliger Freund von ihr, sie warf alles hin, kam nach Hause zurück, hat jetzt einen tollen Job - den gönne ich ihr neidlos!- und ist entweder bei der Arbeit oder macht was mit meinen Eltern. Eigene Bekannte oder Freunde hat sie nicht, damit tat sie sich schon imnmer schwer. Irgendwie- ich kanns nicht erklären, warum- ist sie immer noch in der "Kinder-Rolle". Sie regt sich auch auf, wenn meine Mutter ihre Enkel, egal welche, während ihrer Anwesenheit zu Besuch hat. Dann meckert sie: "Du kümmerst Dich um XY viel mehr als um mich!" Mit über 30. Wenns um ein kleines Kind geht. ...
Ich frage mich manchmal, was sie macht, wenn meine Eltern mal nicht mehr da sind- dann steht sie ganz alleine da. Meiner Mutter ist es so wohl ganz recht, wie es ist, dann hat sie jemanden zu Betütteln...aber, gesund finde ich das für meine Schwester nicht.

Meinen Brüdern - samt Schwägerinnen- geht es ähnlich. Aber- Schwester will davon nichts hören. Sie fühlt sich wohl so, wie es ist. Und dann lohnt das Aufregen nicht wirklich, besonders, weil meine Mutter das auch immer sehr unverständlich findet- herrje, M. ist doch noch klein ( das sagt sie wortwörtlich!)

Ich hätte genauso gehandelt wie meine Schwägerin- und mich über die Blusenkauferei höchstens amüsiert. Mehr kann man sowieso nicht machen...
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Kleopatra am 18.10.11, 06:15
Was der Beweis wäre das wer nicht verwöhnt wurde, später lebenstüchtiger ist. Ein kleiner Trost.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sasa am 19.10.11, 18:32
Naja. Ich bin zufrieden mit meinem Leben und meine Schwester mit ihrem. So ist für beide gesorgt ;D
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Islandskuh am 24.01.12, 19:39
Hi!

Muß man sich eigendlich von seinen Schwägerinnen alles gefallen lassen zumal wenn diese bedeutent jünger sind?
Meine zukünftige Schwägerin ( 18 ) denkt sie kann sich alles raus nehmen und über meine Familie zu herrschen (natürlich mit SM zusammen).
Was meint Ihr dazu ?
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 25.01.12, 08:39
du bist ja immerhin fast doppelt so alt, also mach klare fronten und sag ihr klipp und klar was du denkst, vor allem wenn es um deine bereiche geht -

sie wohnt ja "nur" auf dem hof - oder arbeitet sie auch da ? dann würde ich klare arbeitstrennung einführen,
das hört sich ja an wie vor ?? jahren, als die kinder der besitzer sich auch als solche aufspielen "durften" ... -
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: saba am 25.01.12, 09:47
Hallo Islandskuh,

ich weiß zwar nicht, was du meinst, wenn du schreibst über deine Familie zu herrschen... aber des geht nun mal gar nicht ...

Hat aber meiner Meinung nach nichts mit dem Alter zu tun.

also mach klare fronten und sag ihr klipp und klar was du denkst, vor allem wenn es um deine bereiche geht -



Das finde ich auch.

Alles Gute,
Saba
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Islandskuh am 25.01.12, 20:57
Hi!

Also wir haben keinen Hof und meine Schwägerin wohnt zum Glück nicht bei uns im Haus aber sie und meine SM denken sie müßten halt das Leben unserer Familie (mein Mo und Ich) zu bestimmen .
Das geht so weit das man nach einer arbeitsreichen Woche ( im Schichtdienst) nicht mal mehr seine eigene Freizeitgestalltung selbt machen kann und man einfach auch mal "Nein" sagen kann, weil man sich dann gleich mal ausschießt und immer nur der oder die Böse ist.
Gruß
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 26.01.12, 12:17
Also wenn Ihr arbeitsmäßig und wohnungsmäßig überhaupt nichts zusammen habt, dann lass Dir doch nicht deine Freizeitgestaltung vorschreiben. Nicht von der SM und schon gar nicht von der Schwägerin. Dein Mo und Du sind einzig und alleine an erster Stelle und wenn dann Zeit und Platz ist kommen die andern Familienmitglieder.
Wenn du ordentlich gefragt wirst : He was habt ihr am Wochenende vor, können wir mit eurer Hilfe rechnen oder wollen wir was zusammen machen, dann ist das was anderes.
Aber euch vorgaben machen ist nicht gestattet. Stell dich auf die Hinterfüße.
Meine Oma sagte immer beim ersten Laib Brot muss man sie ziehen(erziehen).
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Islandskuh am 11.03.12, 21:37
 :) :) :) :) :) :)

Hi!

Alles hat auch mal ein Ende meine Schwägerin ist jetzt  meine EX Schwägerin.
Endlich ist sie Geschichte, zuletzt hat sie alle versucht gegen einander aufhetzen selbst SM konnte sich in ihren eigenen Haus nicht mehr ohne Streit und Stress mit ihr bewegen und das will was heißen , meine SM läßt sich sonst nichts bieten.
Meinen Mo den ist sie total angegangen und alles was sie uns in den 5 Monaten so erzählt hatte war eine Einzige Lüge damit nur sie gut da steht und präsentieren konnte.
Arbeiten war sie schon seit letztes Jahr nicht mehr obwohl sie angeblich im 1. Lehrjahr in einem Reisebüro ist und jetzt hat sie sich versetzen laßen angeblich, weil es ihr in Bayern nicht gefällt und so weiter und so fort....
Ich denke mal sie wird es mal sehr schwer haben die Lehre zuschaffen den auch mit der Freundlichkeit ist es auch nicht weit her.
Mich hatte sie auch mehr fach angeschrien wo es nicht nach ihrem Willen ging und selbst SM wurde mehrfach angebrüllt.

Bin sehr froh das das jetzt vorbei ist habe mich jetzt auch mit SM ausgesprochen deshalb.
Und meine Ex Schwägerin treibt jetzt ihr Unwesen in Bonn in irgend einem Reisebüro.

Gruß
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marthe am 11.04.12, 01:18
hi,
meine lieben schwägerinnen rauben mir jetzt schon seit einigen tagen meinen schlaf.............
fange mal von vorne an.
mein mann hat 6 schwestern....und meine sm hat es immer so verstanden, dass wir, meine familie und ich so etwas abseitsstanden....obwohl wir in einem haus wohnen...naja....
jetzt im febr. ist meine sm am herz operiert worden,war danach in der 3 w. im krh. dann 3 w. in der reha und jetzt noch bis zum 20ten in der kurzzeitpflege. irgendwann haben wir uns dann mal zusammengesetzt und beratschlagt , wie es weitergehen soll...ist ja auch richtig so, dass alle beteiligt sind, oder???? also haben wir beschlossen,dass natürlich alle möglichen hilfsmittel angeschafft werden ,kein thema für mich, ich weiß was kommen muss,da ich in der ambulanten pflege arbeite. ich habe mit meiner chefin gesprochen und für morgens hilfe angefordert,die dann auch kommt.  des weiteren haben wir dann auch besprochen,damit meine sm,die durch die op sehr abgebaut hat(jetzt rollstuhlbedürftig und jetzt auch total urin und stuhlinkontinent) sich auch in ihrer wohnung unten bewegen kann, das wohnzimmer verlegt wird...aus dem alten im neuen (vorteil - keine stufen mehr) also alles ok, oder....
also wie gesagt, alles läuft....aber nur für uns , nicht für meine lieben schwägerinnen....denen geht es nicht schnell genug...jeden tag die nachfrage, wann kommt der maler usw....dann wieder oma macht sich gedanken...wie das alles weiter gehen soll....(hätte sie sich das mal in den letzten 20 jahre gefragt...in denen sie mich ja immer wieder gepiesakt hat) wie das ist mit aufstehen, mit pflege usw....haben wir ja alles abgesprochen....aber wieso beruhigen die oma nicht???? nein kommen immer wieder mit den fragen bei mir an...es kommt so vor als ob die uns das nicht zutrauen, diese kostbare person zu pflegen...oder so??als ob ich mir nicht schon genug gedanken machen würde....heute abend dann war mein mann bei eine seiner schwester(geb.)....kam aufgebracht zurück...oma hätte gefragt, wie es denn demnächst nachts sein würde, wenn sie zum wc müsste...da hätte meine schwägerin gesagt, dass sie zu ihrer mutter gesagt hätte...du bekommst einen pieper und wenn du musst kommen die von oben und helfen dir ...oh, war er aufgebracht...sagte nur , wir arbeiten beide und die stellen sich vor, dass wir in der nacht 3 mal aufstehen und mit oma zum wc gehen..hätte zu ihnen gesagt, wenn es nicht andersgeht ,bekommt sie wieder einen dk..also waren mal wieder einige beleidigt(böser bruder ,böse schwiegertochter).und dann wieder die frage , wann kommt der  maler,etc.,sonst würden sie das machen(fussboden verlegen tapezieren, streichen) und da hat mein mann wohl gesagt.das käme wohl nicht in frage, dass die hier herum fuschen...das macht der maler..und wenn oma kommt und es wäre noch nicht ganz fertig, würde er oma erst mal in das alte wohnzimmer befördern...und da waren die schon wieder sauer........und so habe ich mal wieder wie schon die ganzen letzten wochen eine schlaflose nacht...und frage mich wie soll dass nur weitergehen,wenn sm wiederkommt.....entweder mache ich das so, wie die das alle möchten (damit ich die liebe schwiegertochter bin) oder nicht und ich bin mal wieder unten durch....wie schon so oft....anscheinend bin ich nicht in der lage, die arbeit die ich schon seit über 30 jahre mache...bei meiner sm gutzumachen.aber so ist meine schwiegermutter ja schon immer gewesen ,  wenn es darum geht, die eigenen kinder gegeneinander aufzuhetzen ......und so herrscht schon unfrieden, bevor sie überhaupt wieder da ist...und die merken es nicht mal ............
und meine schwägerinnen liegen im bett und haben wunderschöne träume................und wer von euch bietet mir asyl?????????????????????????
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Nixe am 11.04.12, 07:46
Naja es sind die Töchter der Mutter und man macht sich halt so seine Gedanken.Wenn beide arbeiten gehen ist das ja wirklich beréchtigt? Wies so ausschaut ist sie ein Pflegefall und einen Pflegefall neben der Arbeiit? Geht ihr beide vollzeit arbeiten? Bei meiner Mutter war es zum schluß so das wir und das mit der Pflege aufgeteilt hätten. Leider hat sie ja dann nimmer lang gelebt.Sind ja die Kinder und man macht sich halt Gedanken.Ich kenn ja deine Schwägerinnen nicht aber als Tochter macht man sich halt Sorgen um die Mama,soll ja auch so sein
Um meine Schwieva macht sich keiner sorgen der hat auch 7 Kinder da kann die liebe schwiegertochter mal,wie sie das mit arbeit und Pflege(zur zeit ist er noch nicht richtig Pflegebedürftig halt nur Essen Wäsche Medis aber er wäscht sich noch alleine und geht aufs Klo)hinbringt.Mir wäre schon geholfen wenn die ihn öfter besuchen täten ::)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Steinbock am 11.04.12, 08:04
Hallo Marthe,

würden sich die Töchter Deiner SM denn in die Pflege oder das Drumherum einbringen wollen/können?!
Bei so vielen Töchtern müsste doch eine Aufteilung der Aufgaben möglich sein. Natürlich bist Du die
best qualifizierteste (durch Deinen Beruf), aber Deine Kräfte sind vermutlich auch begrenzt.
Ich würde die antreten lassen, auch zum Malern. Auch da wird jemand dabei sein, die/der das gut kann, oder?

Verstehe Deine Sorgen gut, aber verstehe im Detail nicht alles.

Übringens, mach Dir nicht zu viele Sorgen im voraus, es kommt dann eh anders...
Aber es ist gut, wenn die Räume und die Pflegehilfsmittel schon gut vorbereitet sind.

Sag Deinen Schwägerinnen doch, sie sollen ihre Mutter beruhigen und nicht beunruhigen.
Ist doch logisch, dass sie sich in ihrer Gebrechlichkeit/Hilflosigkeit Sorgen macht. Vielleicht
hat sich auch ein schlechtes Gewissen Deiner Familie gegenüber und "erwartet" gar nicht,
dass sie besonders gut gepflegt wird.

Elisabeth
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marthe am 11.04.12, 09:07
hallo,
es ist so, dass sich meine lieben schwägerinnen sich früher wenig bis sehr wenig gekümmert haben. eine ist einmal in der woche gekommen und hat ihr die haare gemacht. die anderen nur sporadisch..........auch als sie vom herzen schon nicht mehr konnte und den ganzen tag nur im sessel gesessen hat.Da konnten schon mal 2-4 wochen vergehen....da haben sie sich auch nie gedanken gemacht, oder........und da sm nie ohne war...wollten sie sich mit der ganzen sache(oma) auch nie beschäftigen(hatten ja ihr eigenes leben).. als sm jetzt krank wurde.....haben mein mann und ich uns auch fast  gar keine sorgen gemacht....ob wir das wuchten können, oder nicht. ich arbeite fast nur morgens....und für die zeit ist dann gesorgt.....früher war ich auch mit ihr alleine...den ganzen des tag...da haben meine schwägerinnen sich auch nie gedanken oder gar sorgen gemacht.
aber da ich noch nie die wunschschwiegertochter war ( o-ton : da hätte mein sohn ganz was anderes haben können)fängt sie schon wieder an zu sticheln und leise hetzen....vielleicht hat sie ja angst , dass ich ihr das jetzt zurückgebe ......................
und so sind wir mal wieder wie immer die doofen........................die sich schon jetzt nicht kümmern und dabei sind doch alle so hilfsbereit.... 8)  die sollen  uns einfach in ruhe lassen und unser ding machen lassen und nicht schon im vorfeld unser leben durcheinanderbringen .....wir kümmern uns schon und es gibt termine genug in der nächsten zeit , in der wir aufpasser für unsere oma benötigen...es reicht mir , wenn dann welche da sind und mir oma abnehmen
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: muellerin am 11.04.12, 14:43
Hallo Marthe,

fühl Dich mal gedrückt! Mit diesem Problem stehst Du sicher nicht allein da...

Meine SM hat übrigens schon seit Jahren einen WC-Stuhl für die Nacht. Das erleichtert Vieles.

LG
Müllerin
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 11.04.12, 14:49
MArthe ich kann lesen , dass du in deinem MAnn eine starke Kraft auf deiner Seite hast. Das ist schonmal super positiv. Aber wenn es schon jetzt so ist dass die Schwägerinnen wissen was gut und wichtig für ihre Mutter ist, sollten sie auch bei der Pflege mit wirken.
Das darfst du schon fordern, sie haben ja auch sonst immer guten Kontakt zur Mutter gepflegt also warum nicht auch jetzt wo es wirklich von Nöten ist.
 Frage sie direkt ob sie Helfen , dann siehst du wie der Hase läuft. Und über ein Pflegeheim oder eine eigene Pflegekraft kann ja dann auch nachgedacht werden.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: fanni am 11.04.12, 16:29
@ Marthe

Genau wie Maja seh ich das auch......was ihr machen wollt und könnt, das können nie andere abnehmen, das müsst ihr selber wissen.

Wobei ich auch erstaunt war, wie sich Töchter doch zurückziehen können, ich mein halt auch mit Übergabevertrag und Regelungen usw........bleibts doch die Mutter aller.........oder?? naja :-\.


Ich les es bei dir so raus, dass du deine SM ja pflegen willst, wenn es irgendwie machbar ist, trotz zurückliegender Schickane. Also meine SM war mir zum Schluss schon dankbar und hat mir das auch immer gesagt und hatte es auch im Kopf, dass sie sich die Jahre zuvor nicht so toll benommen hatte............, aber zwischen uns war es dann geklärt. Deswegen muss man sich aber nicht selber aufopfern, auch der Sohn nicht........

Ich bin froh, dass uns andere Entscheidungen abgenommen wurden durch den Heimgang unserer Mutter, aber jeder muss es selber wissen, wie weit er belastbar ist. Marthe, das nimmt euch keine deine Schwägerinnen ab.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: mogli am 11.04.12, 16:38
Ich kann Fanni und Maja nur voll und ganz zustimmen. Was ich ganz wichtig finde: dein Mann steht zu dir. :)
LG helga
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: fanni am 11.04.12, 16:42
Ich kann Fanni und Maja nur voll und ganz zustimmen. Was ich ganz wichtig finde: dein Mann steht zu dir. :)
LG helga

ich finds eher umgekehrt..........sie steht zu ihm, es ist seine Mutter ;)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Marthe am 11.04.12, 20:12
Ich kann Fanni und Maja nur voll und ganz zustimmen. Was ich ganz wichtig finde: dein Mann steht zu dir. :)
LG helga

ich finds eher umgekehrt..........sie steht zu ihm, es ist seine Mutter ;)

  ;) genau so ist es . LG
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 11.04.12, 22:57
seine Mutter-ihre Mutter-das ist in diesem Fall egal.
Hier ist ein Übernehmerpaar und eine Familie und die Mutter von vielen Kindern  ist zu pflegen.
Auch wenn es im Übergabevertrag evtl. geschrieben steht wer die Pflege zu übernehmen hat, bleibt es dennoch die Mutter von vielen Kindern,der übernehmer ist nur ein Kind, die ANDERN HABEN DIE GLEICHE mORALISCHE vERPFLICHTUNG: ganz sicher haben sie ja auch vom Hof Zahlungen erhalten . In die Pflege können sie mit einbezogen werden und sollten sich auch von selbst schon mit einsetzen.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: bienchen3 am 12.04.12, 08:41
Hallo Maja,

moralische Verplichtung schön und gut - ich hab auch 2 Schwägerinnen (älter als mein Mann), bei denen geht die moralische Verpflichtung so weit, dass sie zum Kaffee-Trinken zu meiner SM kommen (mal mehr, mal weniger). Beide sind aber sicher nicht benachteiligt worden bei der Übergabe. Bei der einen Schwester wurde der komplette Rohbau vom Betriebskonto (vor der Übergabe) bezahlt, die andere bekam dieses Geld jeweils aufs Konto bezahlt zwecks Gleichberechtigung. Mein Mann bekam dafür ein Betriebskonto mit 1.700 DM Guthaben bei der Übergabe...
Meine Schwägerinnen haben bei Oma noch nie die Wohnung geputzt, wenn sie krank war. Als Oma eine offene Stelle am Fuß hatte, konnte das keine mit
anschauen - Oma musste aber 3 x am Tag der Fuß sauber gemacht und gewickelt werden. Ich hab zu meinem Mann gesagt, hoffentlich halten sie sich dann
auch mal raus, wenn`s evtl. mal um die Entscheidung Pflegeheim oder so geht. Nicht, dass es dann heißt, ihr könnt Oma oder Opa doch nicht abschieben..
Dann sollen meine Schwägerinnen Oma und Opa zu sich nehmen.
Mein Mann geht 4 Tage/Woche arbeiten, wir haben 3 schulpflichtige Kinder und den Stall - wenn wir uns mit der Pflege aufarbeiten, hat keiner was davon.
Was machbar ist, machen wir, aber es sollte auch Grenzen geben. Hoffentlich erkennen wir die Grenzen rechtzeitig.

Liebe Grüße
Sabine
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 12.04.12, 11:36
Ich würde sagen da bricht sich eine Tochter keinen Zacken aus der Krone wenn sie zum Kaffee kommt zur Mutter und vielleicht vor dem Kaffee trinken mal die Fenster putzt oder die Wohnung durchwischt oder saugt.
Warum denn sollen nur die Hofübernehmer alleine an der Versorgung der Eltern hängen bleiben.? Sie haben eh für die Grundversorgung wie Wasser , Wärme, Strom und  Direkthilfe zu leisten.
Da ist es eigentlich keine Sache wenn die andern Kinder auch mal kurze Hilfe leisten.
So seh ich das und ich denke das ist Ehrensache für  die Kinder sich gemeinsam einzubringen in die Pflege.

Ich habe es so erlebt als mein Vater krank wurde und es hat uns allen gegenseitig geholfen für ihn da zu sein.

Jetzt kommt vielleicht der Satz als Einwand: Da weiß ja keiner was der Andere macht und es gibt ein Durcheinander!!!
Nein das muss es gar nicht geben wenn man sich abspricht.
Wir haben ein Pflegebuch geführt und mit Zeitangabe alles eingetragen. So wußte man Bescheid
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Hopfi am 12.04.12, 13:00
ich denke das ist Ehrensache für  die Kinder sich gemeinsam einzubringen in die Pflege.
die "eigenen Kinder" sind am Ende auch die Erben. Also sollten sie auch die Verantwortung übernehmen können, wenn die Eltern im Alter
hilflos werden. Seitenlange Patientenverfügungen erklärt usw. und so fort.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sternschnuppe am 08.03.20, 21:25
Könnte mich heute wieder so ärgern, mit schlafen wird das glaub nichts.......

Schwägerinnen (hab leider 4 an der Zahl) können keine Regeln, sondern nur Hetzen hinter meinem Rücken....

Mein Mann glaub sie sind einfach nur neidisch, dass es bei uns momentan läuft........ und Neid im Leben ist eben ein schlechter Wegbegleiter......

Der Auslöser war, dass ich zuviel Kuchen für SM Geburtstag gebacken habe (wird sind eben eine große Familie 5 Kinder mit jeweils Partner und  10 Enkel) und meine SM hat immer gern eine Auswahl und gibt gerne mit nach Hause und mir macht das Backen nichts aus - habs gern gemacht...... (muss dazu sagen, meine Schwägerinnen bringen nichts mit, über Weihnachten kommt niemand und wenn sie da sind lästern sie nur über ihre Schwiegereltern etc).......

Schwägerin A sagte am Geburtstag zu Schwägerin B - die muss anscheinend wieder mal vor uns zeigen was sie backen kann und übertreib es wieder maßlos (übrigens waren es insgesamt 3 Kuchen/Torten)

ich denke immer wieder öfters an das Lied von Udo Jürgens............einmal aus allen Zwängen fliehen.....

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 08.03.20, 22:12
sternschnuppe ärgere dich nicht. Das sind die doofen Weiber gar nicht wert. Du hast es gut gemeint und gut gemacht und das können sie nicht gelten lassen. Wenn sie nicht glänzen darf es auch eine andere nicht.
Aber egal was sie sagen.....Du glänzt doch 
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Tina am 09.03.20, 08:02
Sternschnuppe,
warum hat uns der liebe Gott zwei Ohren gegeben?

Eine Seite rein, andere raus!
Ich weiß schon, funktioniert nicht immer.

Und du weißt doch, das ist Neid und den muss man sich erst erarbeiten ;)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mathilde am 09.03.20, 08:10
Hallo,

Oh man… hört das denn nie auf? Ich kann Dich gut verstehen.
Eine Schwägerin (also Tante vom Bräutigam) hat auch abgesagt. Sie kommt nicht nach Brandenburg zur Hochzeit. Wir verkehren mittlerweile schriftlich.

LG Mathilde
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sternschnuppe am 09.03.20, 08:42
Danke für eure Antworten

@Maja - mir geht es nicht darum um zu glänzen oder um ein danke oder sonst irgendwas........

Meine SM hat mich gefragt ob ich nicht wieder was backen könnte anstatt was zu schenken und ich habe es sehr gerne getan, obwohl ich dazu schreiben muss dass unser Verhältnis ok, aber nicht immer das beste ist. Was auch daran liegt dass sie einfach 4 Töchter hat und bei Problemen oder für besondere Dinge sich lieber eine Tochter aussucht. Aber das ist für mich vollkommen in Ordnung.
Wir respektieren uns und jeder lässt den anderen mehr oder weniger die Ruhe und wenn man was braucht ist man für einander da.

Mich stört einfach, dass ich machen kann was ich will. hätte ich keinen gebacken, wäre ich faul gewesen etc.........

Ich hab ein dickes Fell, aber was mir weh tut, dass meine Kinder auch außen vor sind, vorne rum tut natürlich jeder schön, aber hintenrum wird auch schon gelästert...........

Neid ist was Schlimmes.........

das gute an dem ganzen...... mein Bruder schätzt es sehr, dass ich mich bei meiner Mama und seiner Familie aus allen raus halte........
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina am 09.03.20, 08:55

Eine Schwägerin (also Tante vom Bräutigam) hat auch abgesagt. Sie kommt nicht nach Brandenburg zur Hochzeit.

Wenn die Hochzeit in der alten Heimat stattfinden würde, käme sie? Dann soll sie wegbleiben.

Ich machs mittlerweile so, dass ich nachwievor  alle einlade, aber wenn jemand meint, nicht auf meine Feiern kommen zu wollen, dann sollen sie wegbleiben. Mir ist lieber, ich habe die Gäste da, die wirklich zu mir kommen wollen, als Leute, die nicht kommen wollen, aber meinen zu müssen und dann den ganzen Tag nur maulig in der Ecke sitzen und mosern und anderen den Tag verderben. Da find ich es ehrlicher, wenn die sagen, nein, wir kommen nicht.

Die müssen dann aber auch damit rechnen, dass ich sage, nein, ich komme nicht!


@ Schnuppe, 3 Kuchen oder Torten für über 20 Leute ist ok. Wenn Du jetzt 5 für 10 gebacken hättest, aber Deine Mengen passen doch. Und es war der Wunsch Deiner SM, also ist das noch mal ok.

Lass die Leute reden...
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Tilly am 09.03.20, 09:49
@Sternschnuppe,
wenn die Damen Anstand hätten, würde jede Kuchen oder Gebäck mitbringen,
hier war das immer selbstverständlich.
3-5 Kuchen hab ich trotzdem jeweils gebacken, wir haben in Gruppen Kaffee getrunken.
Mit Enkeln plus Anhang kam da schon was zusammen.



Hallo,
Wir verkehren mittlerweile schriftlich.
LG Mathilde

Na das ist doch schon mal besser wie gar kein Kontakt.
Gräm Dich nicht.

Manchmal denk ich, so eine zusammengewürfelte Verwandschaft kann auch nicht immer super
harmonieren.
Mein Mann und mein Bruder, das ist auch ein ewiges Pulverfass.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sternschnuppe am 09.03.20, 10:23
Wenn es nur 1-2 Schwägerinnen wären, könnte man mal reden was vielleicht nicht so gut läuft.......

Aber mit 4 kann man das nicht - es ist zuviel Gerede und es wird anders weiter getragen etc.........

Einfach ruhig verhalten und keine Angriffsfläche geben und nicht ärgern. Aber das geht momentan grad gar nicht....

Es ist einfach zuviel passiert........

Meine Schwägerin hat einen gebrauchten Konfirmationsanzug gekauft für ihren Sohn, ich sagte nur finde ich gut, der braucht nicht immer neu sein..........hinterher hat es geheißen ich hätte darüber nur ein Beispiel........

Aber ihr habt recht, ins eine Ohr rein, ins andere raus
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Milli am 09.03.20, 10:29

Hier gibts 5 Schwägerinnen,inzwischen seh ich das ganz gelassen.Ist der Ruf erst ruiniert,lebt es sich ganz ungeniert. :P

Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Sternschnuppe am 09.03.20, 10:30

Hier gibts 5 Schwägerinnen,inzwischen seh ich das ganz gelassen.Ist der Ruf erst ruiniert,lebt es sich ganz ungeniert. :P

Danke Milli,
bin froh wenn ich auch mal so weit bin wie du ;-)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Mathilde am 09.03.20, 10:53

Einfach ruhig verhalten und keine Angriffsfläche geben und nicht ärgern. Aber das geht momentan grad gar nicht....

Es ist einfach zuviel passiert........


Bei mir sind es 5, männlich und weiblich.
Es ist immernoch die Hofübergabe von vor 38 Jahren und unser Verkauf der Hofstelle…

LG Mathilde
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: annama am 09.03.20, 14:36

Christa Mewes wird 95 Jahre ,

eine wunderbare Dame von der ich bei ihren Vorträgen sehr viel für mein Leben gelernt habe :D

von ihr stammt der Vortrag:
 
 " Schwägerinnen sind ein Kapittel für sich meine Damen "

Der hat mich mal wach gerüttelt über das Thema " Schwägerinnen "

näheres möchte ich nicht dazu sagen..... als ich von diesem Vortrag nach Hause kam

gabs nur noch mein Mann ,meine Kinder, meine Familie ,

seit dem gings mir und meiner Familie besser :-*

Wünsche Allen Schwägerinnen geplagten eine gute neue Woche ,nicht Ärgern nur wundern.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: fanni am 09.03.20, 15:40
Also 3 Torten bei soviel Leuten find ich völlig ok undnicht übertrieben liebe Sternschnuppe.
Also alles gut.

Ich bin auch Schwägerinnengestört und deshalb ohmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina am 09.03.20, 15:57
Omm.... ist immer gut  8)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: ANNALENA am 09.03.20, 18:42
Warum geht's nur um SCHWÄGERINNEN?
Frage nur so. Fällt mir auf.
LG
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: martina am 09.03.20, 19:00
Weil man mit den Schwagern meistens besser auskommt?
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: annama am 09.03.20, 19:01
Warum geht's nur um SCHWÄGERINNEN?
Frage nur so. Fällt mir auf.
LG

......weil man mit denen ,den meisten Ärger bekommt,

Oder bzw. hatte 😂

 


Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: bienchen3 am 09.03.20, 19:24
Ich muss jetzt mal eine Lanze für meine Schwägerinnen brechen. Ich hab ganz tolle Schwägerinnen und es ist ein richtig gutes Miteinander.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: gatterl am 09.03.20, 19:30
Du bist bestimmt auch eine sehr tolle Schwägerin.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: pauline971 am 09.03.20, 20:57
Das kann ich mir schon gut vorstellen mit den Schwägerinnen. Aber glaubt mir, es gibt auch Fälle, bei denen die Schwester plötzlich zum unbekannten Wesen wird, obwohl man dachte, man kennt sie  ::)
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: maggie am 09.03.20, 22:42
pauline - du sprichst mir aus dem herzen -

auch die brüder können diese Krankheit bekommen !!
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Maja am 10.03.20, 00:12
sternschnuppe ich weiss schon dass du nicht glänzen wolltest...und de n Kuchen gebacken hast weil deine SM dich gebeten hat darum. Glanz fiel aber trotzdem auf dich.
Ich habe immer Kuchen oder Torten gebacken an Geburtstagen, für Meine Leute genau so wie für die Schwiegermama.
WIR haben uns immer abgesprochen unter den Schwägerinnen.
Ich komme mit zwei Schwägerinnen sehr gut aus?ist kein Problem und es sind schon zwei Schwägerinn verstorben und ein Schwager, daran knabbern wir alle noch und es schweißt zusammen. Allerdings haben wir einen Schwager und seine Frau, die haben wir total aus der Familie verbannt, an die denken wir schon gar nicht mehr. Das ist mir  eben beim  Schreiben bewusst geworden.
Sie haben sich auch der SM gegenüber so schlecht Verhalten, haben keine Familienzusammenhalt verdient.
Werden s schon gar nicht mehr eingeladen.
Mathilde ich denke wer zur Hochzeit geladen ist und nicht kommen will, hat selbst schuld wenn Verwandschaft sich auseinander zieht. Grad an Hochzeiten nimmt man doch gerne Teil, Ehrensache.
Titel: Re: Goldene Regeln für Schwägerinnen oder Schwägerinnenprobleme?
Beitrag von: Frieda am 10.03.20, 08:40
Ich glaube Deine Kuchen waren einfach zu gut.
Und wenn man keine Anerkennung  schenken kann oder will, dann kommen halt gehässige Kommentare.