Bäuerinnentreff

Familie und Co. => Familienbande => Generationsprobleme => Thema gestartet von: schnecke am 08.03.13, 10:03

Titel: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: schnecke am 08.03.13, 10:03
Hallo bin neu hier und hoffe es kann mir jemand ein paar Tipps geben!!?
Ich bin 24 und nun 7Jahre mit meinem Freund (30Jahre) zusammen!! Das Problem wir können nach so langer Zeit einfach nicht zusammenziehen!!
Er bekommt nächstes Jahr den Hof überschrieben. Und muss ja auf dem Hof wohnen bleiben!! Im Dorf selba gibt es keine Wohnungen weil es nur 5 Häuser sind!!
Seine Eltern wohnen unten und wir sollten nach oben ziehen!! Das will ich aber nicht! Es sieht auch schlecht aus mit Hausbau!!

Denn es gibt da zwei Probleme und zwar mein Schwiegervater kann mich nicht leiden und ignoriert nich total,grüßt mich nicht und antwortet nur dürftig auf meine Fragen!! Das zweite Problem ist das meine Schwägerin mit ihren 2 Kindern von morgens bis abends bei ihren Eltern sitzt und wir beide gar nicht miteinander klar kommen!!
Momentan fahre ich jeden Tag hin und her zwischen Arbeit,meinem zu Hause und zu ihm. Also bin ich nur Abends bei ihm.

Ich weiß wirklich nicht mehr wie das weiter gehen soll?? Hab nach so langer Zeit einfach keine Kraft mehr!! Ich liebe ihn über alles aber ich kann einfach nicht mehr. Ich möchte gerne mit meinem Alter ausziehen und etwas eigenes haben!!
Soll ich mich jetzt deswegen trennen??

Er tut mir ja auch irgendwie leid weil er zwischen den Stühlen sitzt. Er hat schon ein paar mal probiert mit seinen Eltern zu reden,aba die verstehen uns nicht.
"Wir tun euch doch nichts!! Ihr habt da oben eure eigene Wohnung!! Das mit deinem Schwiegervater bildest du dir nur ein!! "


Ich hoffe ich hab jetzt nicht zu viel geschrieben!!?? Und hoffe das mir jemand weiterhelfen kann!!

Lg


Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Finn am 08.03.13, 10:51
Ja und jung und alt ist immer wieder ein schwieriges Thema.
Wie groß wäre denn die Wohnung oben? Gibt es einen eigenen Eingang oder könnte man den errichten? Ist die Wohnung in sich abgeschlossen oder  gibt es ein offenes Treppenhaus?
Wenn es eine genügend große und in sich abgeschlossen Wohneinheit ist, hätte ich nicht so große Bedenken nach oben zu ziehen. Vor allem wenn ein Altenteilerhaus oder eine neue Betriebsleiterwohnung aus finanzieller Sicht nicht zu machen ist.
Wie das immer so ist im Leben, wir müssen dauernd Kompromisse schließen. Wenn ich in eine Mietswohnung ziehe, habe ich auch nicht immer die Nachbarn die ich gerne hätte.
Vielleicht ist es ja möglich, einen eigenen Eingang in die zweite Etage zu errichten, um möglichst wenig Berührungspunkte im Alltag zu haben.
Denn es ist nun mal so: eine gewisse Distanz bring auch immer Nähe.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: schnecke am 08.03.13, 11:22
Also die Wohnung wäre ausreichend für uns!! Wir haben momentan eine Küche ein Schalfzimmer und ein renovierungsbedürftiges Bad. Alle anderen Zimmer sind leer und müssten erst hergerichtet werden. Einen eigenen Eingang gibt es nicht es ist die selbe Haustüre und der selbe Flur. Es ist zwar einigermaßen abgeschlossen aber die Esszimmertüre ist immer offen und da muss man halt dran vorbei gehen. Die Aussage war " die ist doch sowieso immer zu, da braucht ihr keine eigene Haustüre ". Also sind sie von einer eigenen Haustüre auch nicht begeistert. Offen steht die Türe aba immer!!! Und man muss dann immer sagen wo man jetzt hin fährt und was man jetzt macht.

Und ich glaube halt das es nicht sinnvoll ist da ein zu ziehen da mich ja mein Schwiegervater nicht leiden kann. Und weil meine Schwägerin jeden Tag da ist und sie sich in alles einmischt (müsst ihr das jetzt kaufen?? Kostet doch soviel Geld!!) und besser weiß!!! Hatte auch schon einen rießen Zoff mit ihr und seitdem ist es ganz schlimmm zwischen uns!!

Ich weiß nicht ob ich mich nach 7 Jahren einfach so trennen kann, denn eigentlich liebe ich ihn ja!!
Aba ich fühle mich nach sovielen Jahren immer noch nicht aufgenommen bei ihnen, fühle mich wie eine Fremde.

Das nächste Problem ist,das ich leider Schicht arbeiten muss und meine Schwiegereltern nicht verstehen, das ich vor der Arbeit ein wenig meine Ruhe brauche.
Vielleicht reagier ich ein wenig über nachdem das alles schon so hochgekocht ist. Aba es ist leida zu Spät weil ich auf das Thema mal empfindlich reagiere.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gina67 am 08.03.13, 11:53
Hallo Schnecke
ich wohne hier seit fast 30 Jahren und bin vor lauter Liebe so blind gewesen, dass ich nicht auf eine eigene Küche und Bad bestanden habe. Nie wieder!!
Man hat einfach nie seine Ruhe und ist nie wirklich unter sich.
Ein eigener Eingang wird das Problem nicht lösen und auch eine Wohnung in Sichtweite des Hofes nicht. Mein Sohn und Familie wohnt ca. 200 m vom Hof entfernt und ich sehe nicht, wenn meine ST wegfährt oder wiederkommt oder ob sie auf der Terasse liegt, während ich arbeite.

Es ist wirklich schwer dir zu raten, aber überlege es dir gut, ob du unter den Voraussetzungen dort wohnen willst.

Wünsch dir viel Glück.

LG Gina
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Jacky am 08.03.13, 11:54
Hallo Schnecke,

zieh nicht ein, dein Bauchgefühl sagt dir schon was richtig ist.
Wenn du jetzt schon, wo du noch nicht auf dem Hof lebst, Schwierigkeiten mit den SE hast, wird das nachher nur noch schlimmer.

Ich hab fast zwanzig Jahre mit einem schwierigen (freundl. ausgedrückt) SV hier am Hof gelebt, zwar hatten wir eine eigene Wohnung, aber keinen eigenen Eingang. Ich war immer die ungeliebte Schwiegertochter, die nichts recht machen konnte. Wo warst du, wo fährst du hin? Wenn zu uns Besuch kam, stand SV unten vor seiner Tür und fing sie ab. Durchwühlte Papier- und Mülltonnen, da könnte er ja was finden, was für ihn interessant wäre und gegen uns verwendbar und wenns nur die Quittung vom Supermarkt war. Erzählte Lügen über mich im Dorf. Die Leute erzählten diese dann mir wieder ( SV war für seine böswillige Art bekannt und es hat eh keiner geglaubt, was er erzählte).
Da gabs auch noch gravierendere Erlebnisse, aber die lass ich mal außen vor, reicht auch so.

Wenn ich, bevor ich hier einzog, das gewußt hätte, ich hätte keinen Schritt in dieses Haus hier gesetzt. Es zerstört das positive Lebensgefühl, zieht dich runter, manchmal graut dir davor, einen Schritt vor deine Wohnung zu setzten, könnte dir ja SV über den Weg laufen. Arbeitest du draussen, spürst du förmlich die kontrollierenden Blicke in deinem Rücken, auch wenn SV gerade mal nicht da ist. Irgendwie lebt man immer mit einem Druck auf der Magengegend.

Ich hab mich oft gefragt, warum gehst du nicht? Aber SM war eine gute Frau, hatte selber unter ihrem Mann zu leiden, liebte ihre Enkelkinder und mein Mann wär nie vom Hof weggegangen.

Ich würde erst mal abwarten, bis der Hof übergeben ist. Dann schau, wie es läuft. Kann man dann über einen eigenen Eingang nachdenken? Glaub mir, der ist Gold wert!
Und dann würd ich dort nur einziehen, wenn dein Freund 100% hinter dir steht.

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: schnecke am 08.03.13, 13:37
RIEßIGEN DANK an eure Antworten!!

Danke gina 67!!
Bist du also Schwiegermutter oder???  ;)


[An Jacky]:

 Es zerstört das positive Lebensgefühl, zieht dich runter, manchmal graut dir davor, einen Schritt vor deine Wohnung zu setzten, könnte dir ja SV über den Weg laufen. Arbeitest du draussen, spürst du förmlich die kontrollierenden Blicke in deinem Rücken, auch wenn SV gerade mal nicht da ist. Irgendwie lebt man immer mit einem Druck auf der Magengegend.

Da muss ich dir vollkommen recht geben!! Genau so fühle ich mich auch!!
Das Problem ist das ich in meiner Kindheit immer beim Nachbarn war (er hat eine große Landwirtschaft) und ich damit aufgewachsen bin und ich deswegen die arbeit auf dem Hof verdammt gerne mache!! Es war irgendwie immer schon der Traum auf einem Hof zu leben und zu arbeiten!!!
Aber wie du schon gesagt hast wenn ich raus gehe fühle ich mich unwohl weil er ja draußen ist!!!
Wenn ich beim Heu machen helfe oder beim Dreschen oder in Stall gehe dann muss ich immer daran denken was er jetzt drüber denkt, den ihm ist ja nichts recht.

Und du hast auch recht mit der Hofübergabe aber bis nächstes Jahr August ist noch verdammt lang und micht kotzt (tut mir leid wegen dem Ausdruck) ja jetzt schon das hin und her fahren an und das ich nirgends richtig zu Hause bin.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: samira am 08.03.13, 13:50
Ich kann dir auch nur davon abraten dort einzuziehen. Du hast es schon richtig erkannt dass es nicht besser sondern eher noch schlimmer wird, spreche da aus eigener Erfahrung.

@Jacky: Es ist als hättest du die Situation bei uns hier erzählt.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 08.03.13, 13:56
hallo schnecke -

ich würde mit allen mitteln versuchen ein eigenes haus zu bauen - und wenn möglich nicht vor der haustür der se ...

wie schon gesagt, wenn jetzt schon nicht "eitel sonnenschein" ist, dann - nein danke ...

ich bin "sm" und mein sohn wohnt ca. 200 m luftlinie von uns weg - bei ihrem haus sehen wir nur das dach, und ihre wegfahrt kann ich nur sehen wenn ich im büro bin - aber da schaue ich nicht so oft aus dem fenster -
und vor allem wenn st am morgen früh zur arbeit fährt (um 6 ) bin ich noch im bett und abends sehe ich sie selten kommen
würde mich auch nicht stören, ich habe das bei sv erlebt - ist echt ätzend ...

leider hält die rosarote brille nicht ewig und wie es dann weitergeht - na ja - du hast vielleicht schon einiges hier gelesen ..

viel glück und vor allem viel hilfe von deinem schatz
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Jacky am 08.03.13, 14:12
.
Und du hast auch recht mit der Hofübergabe aber bis nächstes Jahr August ist noch verdammt lang und micht kotzt (tut mir leid wegen dem Ausdruck) ja jetzt schon das hin und her fahren an und das ich nirgends richtig zu Hause bin.

Schnecke, glaub mir eins, auch wenn du dort eingezogen bist, es wird nie richtig dein zu Hause sein, solange dein SV da ist. Ich muss das leider so sagen.  :(

Mein SV ist vor knapp eineinhalb Jahren gestorben und erst jetzt fang ich an, mich hier daheim zu fühlen. Ich kann tun und lassen was ich will, keiner beobachtet mich, keiner redet mir in meine Arbeit rein. Lange nach seinem Tod, hab ich die Angewohnheit gehabt, erst zu kontrollieren, ob er draussen ist, bevor ich raus gegangen bin, das legt man nicht von heute auf morgen ab. Zwanzig solche Jahre prägen einen.  :-[
Wir haben den Hof 1994 übernommen, trotzdem hat SV bis fast zuletzt gemeint er hätte hier das Sagen. Wir haben zwar alles trotzdem so gemacht, wie wir uns das vorgestellt haben, aber einfach ist das nicht.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Maja am 08.03.13, 15:22
Jacky da hoffe ich nur für dich, dass nicht bald eine biestige St kommt, die dich rausärgern will.

Erdbeere ich denke es macht nicht viel aus zuz sagen wo man hingeht und wann man evtl. wieder kommt. Ich sehe das als Respekt vor einer anderen Person. Ich glaube wenn man jemand zu Gast im Haus hat sagt man ja auch wo man hingeht ,oder überhaupt dass man weggeht. Das ist bricht niemand einen Zacken aus der Krone und die andern wissen was Sache ist.
Ich sehe vor allem immer was gut ist wenn man unter einem Dach wohnt und getrennte Wohnung hat; es ist immer jemand da für die Kinder oder die Alten oder die Kranken Leute in einer Familie.
Ach ja Schnecke frag doch mal deinen SV warum er dich nicht mag. Vielleicht bist du eine ganz Hübsche und er ist eifersüchtig weil sein Sohn so eine schöne PArtnerin hat, während bei ihm  selber und auch bei der SM der Lack ab ist.
DAnn könnte man ja drüber reden.
Aber ich habe gut schreiben hier. Ich möchte gerne reden und mit mir redet die vieleicht St nicht sondern knallt mir die Türen in meinem eigenen Haus vor der Nase zu,noch bevor man was redet. Wenn sie mich sieht schaut sie bitterböse ,hat was von einem Hexenblick. So kanns auch gehen. was ich sagen will überhaupt.
Man muss sich gut überlegen was man tut.
Das Unglück das man sich selbst aussucht läßt sich leichter ertragen als was einem aufgezwungen wird.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Jacky am 08.03.13, 15:27
Jacky da hoffe ich nur für dich, dass nicht bald eine biestige St kommt, die dich rausärgern will.


Maja, ich denke das dauert noch und darüber mach ich mir auch jetzt keine Gedanken. Erst mal die jetzige Zeit genießen.
Welche Schwiegertochter man bekommt, kann man sich nicht aussuchen, aber jedenfalls will ich keine biestige SM werden.  :-[
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Katharina am 08.03.13, 16:25
Wir wohnen zur Zeit in 2 nebeneinanderstehenden Häusern, meine ST und ich (unsere Männer natürlich auch  ;D ). Obwohl ich von meinem Küchenfenster genau in an ihren Eingang schauen kann und auch ins Wohnzimmer schauen könnte, kann ich selten sagen, ob sie zu Hause sind oder nicht. Es geht mich nichts an und ich blende das einfach aus. Da hab ich überhaupt kein Problem damit.

Wir werden jetzt bald für 1 Jahr etwa zusammen drüben im Haus wohnen, bis sie unseres hier renoviert haben, aber wir werden diese Zeit auch gut durchstehen. Es ist ja nicht für ewig. Danach werden wir alle genießen, dass wir viel mehr Platz haben.
Muss ich noch erwähnen, dass wir beide - meine ST und ich - uns jetzt richtig gut verstehen?

Liebe Schnecke,
zu meiner SM wäre ich NIIIIEEE ins Haus gezogen. Da hätte es allerdings auch nur eine gemeinsame Küche gegeben und kein eigenes Wohnzimmer usw. Aber auch mit 2 getrennten Eingängen hätte es nicht geklappt.

Insofern kann ich dich gut verstehen. Aber wenn keine andere Lösung möglich ist, müsst ihr es vielleicht doch versuchen.
Hast du schon mal versucht, mit deinem SV darüber zu reden? Es scheint ja vor allem an ihm zu hängen.
Ob es ihm lieber wäre, wenn sein Sohn alleine bleiben würde als mit dir glücklich zu werden? Evtl. hilft es auch, wenn dein Freund einfach mal klar Stellung bezieht zu dir.
Wir haben hier auf dem Hof mit meinen Eltern gewohnt. Mein Mann und mein Vater hatten ebenfalls große Probleme miteinander. Sie sind sich total aus dem Weg gegangen. Es hat sich irgendwann gebessert, als ich meinem Vater klar gemacht hatte, dass ich meinen Mann liebe und mit ihm glücklich bin. Dann hat er es akzeptiert.

Ich hoffe, es findet sich eine Lösung für euch. Am besten wäre wirklich ein separater Eingang. Das Gefühl immer an der offenen Esszimmertür vorbei zu müssen, gibt nur Magenschmerzen.
Und ich wäre im Gegensatz zu Erdbeere auch nicht bereit, immer zu sagen wo ich hingehe und wann ich wiederkomme.
Es sei denn, dass ich betrieblich auf Abruf sein müsste.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Ginchen am 08.03.13, 16:34
Grüß dich Schnecke,

Tipps geben ist nie ganz so einfach. Was man kann ist seine Erfahrungen weitergeben und da musst du dir dann deine eigene Meinung bilden bzw. dir dann deine Gedanken darüber machen.
Mein Vorschlag wäre, sprich mit deinem Freund darüber und sucht dann gemeinsam das Gespräch mit den SE, da mein ich beide und nicht nur SV. Versuche das zu klären und gemeinsam eine Lösung zu finden. Zum Betrieb gehören die SE dazu, das ist nun mal so. In der Generation sind die Wurzeln und das Verbundensein mit dem Betrieb noch tief und groß. Du mußt dir aber klar sein das etwas dabei rauskommen kann das dir nicht so gefällt und dich vor eine Entscheidung stellt die du dann akzeptieren musst.  Eine dauerhafte Lösung mit der alle zufrieden sind findet ihr nur gemeinsam. Jeder sollte seine Meinung dazu sagen können ohne unterbrochen zu werden. Dann sprecht darüber und versucht ruhig zu bleiben auch wenn es schwer fällt. Denn jedes gesagte Wort kann man nicht mehr zurück nehmen und ungesagt machen auch wenns einem später leid tut.
Wünsch dir von Herzen das alles gut geht und ihr einen Weg findet.

Mit lieben Grüßen
Regina
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: stallmädel am 08.03.13, 16:54
Auch ich kenne das flaue Gefühl in der Magengegend. Wenn man was macht macht mann es garantiert falsch und die ständige Kontrolle wann man kommt oder geht ist kaum auszuhalten. Bei uns soll man am besten nur den ganzen Tag arbeiten und gehorchen obwohl wir den Hof übernommen haben. Ein zweites Mal würde ich nicht mehr einziehen obwohl wir eine abgeschlossene Wohnung haben (Im Haus der SE).

LG
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: clara22 am 08.03.13, 17:26
Liebe Schnecke

was sagt dein Freund zu euerer Zukunft? wie stellt er sich alles vor?
wie soll euere gemeinsame Zukunft aussehen.
Dann solltet ihr sehen wie ihr auf einen gemeinsamen Nenner kommt

du kannst dir ja mal auf alle Fälle eine Wohnung suchen für dich muss nicht groß sein.
einfach mal auf eigenen Beinen stehen.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Paula73 am 08.03.13, 17:31

Er bekommt nächstes Jahr den Hof überschrieben. Und muss ja auf dem Hof wohnen bleiben!! Im Dorf selba gibt es keine Wohnungen weil es nur 5 Häuser sind!!



Um was für einen Betrieb handelt es sich denn ? Wie weit weg wohnst du jetzt und wie rüstig sind die SE ?

Ist es denn komplett undenkbar das ihr erst einmal in dein Haus zieht , es gibt ja auch noch ein Telefon wenn tatsächlich Not am Mann ist ?

Ansonst auf alle Fälle erst die Wohnung komplett her richten und unbedingt ein eigener Eingang. Klare Ansage an die Schwägerin, die aber von deinem LG kommen sollten. Nun ja vermutlich musst du deinen SV nicht lieben wenn du ihm aus den Weg gehen kannst.

Auf alle Fälle solltest du dein Bauchgefühl nicht ignorieren, aber auch nach Kompromissen suchen.

LG Paula
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: schnecke am 08.03.13, 20:39
Ein rießiges Dankeschön an euch alle!! Jetzt gehts mir ein wenig besser da ich sehe, das es anderen auch so ergeht und ich ned alleine bin!!

An Paula73:
Er hat Milchkühe,Ackerbau und Lohnarbeiten ( Dreschen,Hächseln,Spritzen,Silieren,usw.)
Da ist er halt rund um die Uhr beschäftigt!!! Deswegen ist es für ihn nicht ratsam weiter weck zu ziehen!!
Wir wohnen 25 km auseinander!!

An Clara22:
Er weiß ja selbst nicht wie er damit umgehn soll?! Er will ja mit mir eine Familie gründen aba er sagt das er auch nicht mehr weiter weiß.
Das mit der eigenen Wohnung hab ich mir auch schon gedacht!!

Mit meinem Schwiegervater kann man nicht reden!! Der redet ja sowieso den ganzen Tag nichts!! Den muss man alles aus der Nase ziehen!! :-(
Wir hatten auch schon so eine Frau vom Bauernverband da die zwischen uns 4 vermitteln wollte aba irgendwie hat das auch nichts gebracht!!
Sie blieben sturr. Die Frau hat auch gesagt ob wir uns nicht das mit einem Haus überlegen wollen. Da hat mein Schwiegervater gleich gesagt das das ein Schmarrn ist da ja das Haus groß genug für uns alle ist!! Und das dann die Wohnung über ihnen leer stehen würde!!!
Das Problem ist es gibt hier keinen Bauplatz und wir beide haben nicht viel Geld also müssten seine Eltern zahlen!!
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Islandskuh am 08.03.13, 20:44
Hallo Schnecke !

Also mit Schwiegereltern ist immer schwierig. Ich würde wenn ich an Deiner Stelle wäre nie hinziehen unter den Umständen. Nein Danke. Man muß zumindest seinen eigenen Eingang haben, den man mal hinter sich abschließen kann wenn man mal einfach seine Ruhe braucht.
Ich hoffe für Dich das alles gut wird. Gruß
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Line am 08.03.13, 20:54
Liebe Schnecke,
auch ich gebe mal meinen "Senf" dazu. Jeder meiner Vorgäner hat Gedanken angeschnitten, die ich auch richtig fand. Aber ich war vor kurzem auf einen Lehrgang und da hat man uns "gelernt" für jedes Problem mind. 7 Lösungsmöglichkeiten zu suchen, auch auf zu schreiben und in zeitlichem Abstand die geeignetste aus zu suchen. Das hab ich nun mal probiert und hier wären einige Vorgschläge.
Da ja ohnehin die Hofübergabe bevorsteht - wie wäre es denn mit einem "Hofübergabeseminar", das bieten bei uns in Bayern viele berufsbezogene Bildungseinrichtungen an (Herrsching, Grainau, Hesselberg...) dort kann sich jedes Paar genau informieren, wie eine Hofübergabe positiv läuft. Ihr trefft Gleichgesinnte, mit ähnlichen Problemen, fragt mal rum, wie die anderen Paare das machen - vielleicht gefällt euch eine Lösung - nicht nur für die Übergabe, sondern auch für euer Wohnproblem.
In jedem Landwirtschaftsamt/Hauswirtschaft gibt es noch gute Beraterinen geh doch einfach mal mit dem Grundriss des Hauses hin und laß dir Vorschläge für einen gelungenen Umbau machen - Architekt wär natürlich auf möglich -aber teuer.
Nimm möglichst gute Pläne des Hauses und dessen Umfeld immer mit, wenn ihr zu Freunden geht und fragt mal die, was Sie wie machen würden. Selbst wird man schnell betriebsblind.
Schaut mal im Umfeld der Schwiegereltern ob es gelungene Beispiele für 2 Familien unter einem Dach gibt und wie die Einzelheiten geregelt sind. Oft können Eltern/Schwiegereltern mit Beispielen z.B. Schwiegervater, schau mal bei deinem Bruder Hans und dessen Sohn/Schwiegertochter ist es so und so und funktioniert garnicht - oder besonders gut - daum möchten wir es auch so probieren, oder gerade desswegen nicht. Wenn ihr Vergleiche in der gleichen Generationengruppe sucht, reagieren Eltern oft besser, da Sie es eher nachvollziehen können - Nachbarn, Freunde... der Schwiegereltern als Beispiele suchen.
Ein eigenes Haus ist ja schon toll, aber wenn genug Platz da ist und du ja auch mit eigenem Haus auf dem Hof mitarbeiten möchtest überlegt doch mal wie das jetzige Haus sonst noch An oder Umgebaut werden kann. Nachbarn von uns haben eine schöne breite Außentreppe aus verzinkten Rohren + Terrasse, anbauen lassen - 1. Stock- um einen eigenen Eingang an der bisherigen Rückseite des Hauses zu ermöglichen, da sich die Schwiegertochter das so wünscht. Freunde haben eine Art Doppelgarage angebaut. Ein Teil wird als Garage genutzt und im anderen ist eine Treppe ins erste Stockwerk als Hauseingang für die Jungen gestaltet. Bei Bekannten habe ich gesehen, das in eine alte, nichtmehr benötigte Schlachtküche ein Hauseingang gemacht wurde und von da aus dann das Haus für die Generation die oben wohnt erschlossen wird. Es gibt viele Möglichkeiten 2 getrennte Eingänge zu schaffen und ist auf alle Fälle billiger als ein neues Haus. Vielleicht kommst du ja mit deiner Schwiegermutter so gut aus, das diese mal auf die Enkelkinder aufpassen würde und du wärtst froh nicht immer alle Kindersachen jedesmal mitschleppen zu müssen.
Auch in Punkto Hofübergabe und zusammenleben habe ich ein Beispiel. Ich traf mich früher mit Freundinnen und natürlich wurden Probleme jeglicher Art besprochen. Eine Freundin fand es furchtbar das die Schwägerin und Schwager immer so viel Lebensmittel vom Hof geholt haben - Schwiegermama hat halt ihre Kinder versorgt. Schwiegermutter fütterte die Hühner und hat die Eier reichlich abgegeben, machte den Garten und war auch da der Meinung da Sie die Sachen erzeugt kann sie damit machen was Sie will. Die Freundin hat das immer sehr gestört obwohl sie weder Hühner noch Garten gemacht hat. Bei Freundin Nr. 2 hat die Schwiegermutter bei der Betriebsabgabe gesagt, hört mal zu ich möchte gerne die Hühner und den Gemüsegarten weiter machen, wenn dir das recht ist. Für das Futter, die Nebenkosten und alles was im Garten an Kosten anfällt sind wir Altenteiler zuständig. Dafür bekommst du liebe Schwiegertocher so viele Eier und Gemüse wie du möchtest, aber ich möchte meinen Kindern Eier und Gemüse anbieten können, da ich mich auch darüber freu, wenn sie noch etwas von uns brauchen und dann kommen um einen kleinen Schwatz mit mir zu halten. - dort kamen auch die Enkelkinder noch um Omas leckere "Bio Freilaufeier" zu holen. Schwiegertochter 2 war immer erfreut frische Eier auf der Treppe vor zu finden und einfach in den Garten gehen zu können um sich was zu holen, ohne es selbst anbauern oder gießen zu müssen. Schwiegertocher 1 war jahrelang sauer nicht gefragt worden zu sein!
Also setzt euch wirklich öfters mal einfach zusammen und redet über euere Vorstellungen vom gemeinsamen Zusammenleben - vielleicht findet ihr ja Gemeinsamkeiten und wenn nicht mit Schwiegervater, dann ma vielleicht mit der Schwiegermutter, die bestimmt auch irgendwo Angst hat was falsch zu machen - oder nichtmehr gefragt zu werden.
So, das wars.     Liebe Grüße und gute Ideen        Line
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: schnecke am 08.03.13, 21:27
Hallo Line

das mit dem Hofübergabeseminar haben wir uns auch schon gedacht hat bis jetzt aber leider nicht gepasst!!
Danke für deine "Lösungsmöglichkeiten"!!

Das einzige Problem daran ist nur was ist mit dem Arbeiten am Hof??
Mit eigener Wohnung und seperatem Eingang ist ja nur die Hälfte gemacht!!?? :-(
Ich will ja nicht mal mit ihm zusammen draußen beim arbeiten sein. Sei es im Stall oder auf dem Hof!!
Habe da immer ein schlechtes Gefühl im Magen.


HABT IHR SCHON ERLEBT DAS DESWEGEN BEZIEHUNGEN KAPUTT GEGANGEN SIND??
Würdet ihr auch lieber trennen von dem Mann den ihr liebt?? Den wir sind ja schon 7JAhre zusammen und eigentlich passt es zwischen uns super!!
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 08.03.13, 22:00
ich kann dir nur raten was ich gemacht habe -

schon bevor die hofübergabe geschrieben war - habe ich mich bei sv hingestellt und habe im "kontra" gegeben -
und - nun ich war in seinen augen die böse, aber er hat sich zurückgezogen und hat mich im gasthaus "verbrüllt" - nur seine kollegen kannten ihn und haben mir genüsslich alles erzählt, wenn ich im dorf war -
und ich war eine ganz und gar fremde - kam zwar aus der landw. wollte aber niiiiiiiiiiiiiiiiieeeee einen bauern heiraten !!!! :-X
und hatte am anfang auch nicht gerade viel ahnung -
gut - sm war ein schatz und sie hat zum glück ihren ehemann um etliche jahre überlebt

das sind jetzt aber bald 40 jahre - und ich würde es heute wieder so machen !!! :o
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: clara22 am 08.03.13, 22:15
25km sind nicht die Welt.

Dein schwiegervaer redet nicht viel   wird er wohl nie gemacht haben. Es sit sein recht so zu leben wie er es für richtig hält, genauso ist es euer recht so zu leben wie ihr es für richtig haltet nur jeder sollte dennoch den anderen respektieren.

Wenn ihr euch noch kein haus leisten könnt dann müß dass halt noch warten.

ansonsten ist ja eine Wohnung eine gute Lösung.  du selbstbist ja sicherlich beschäftigt wirs ja auch weiterhin arbeiten gehen und ob nun der Hof überschrieben wird oder nicht, an der Arbeit ändert sich bei deinem Lebensgefährten erstmal nix. er wird also genauso arbeiten wie jetzt, die eltern werden sicherlich am hof mitarbeiten, ergo kannst du erstmal so weitermachen wie bisher.

Dann kann man ja versuchen an der gemeinsamen zukunft zu arbeiten sprich ein haus bauen ect. ausbauen usw. Wenn man sich so gar nicht näher kommt ist ein gemeinsames wohnen ja nicht möglich. aber alles kann sich verändern.   zum positiven, natürlich auch zum negativen. aber vieles braucht seine zeit .  aber eines sollte man nie verlieren den Respekt voreinander. wenn du dich nicht so wohlfühlst dafür können ja deine schwiegereltern auch nix, ich meine sie leben halt ihr leben und brauchen wohl noch ihre zeit. genauso wie du deine zeit brauchst dich wohl zu fühlen in ihrer gegenwart    und nur wenn des geht ist auch ein zusammenleben möglich.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: martina-s am 09.03.13, 07:23
Hallo Schnecke,
wenn Du selber jetzt schon Bedenken hast, dann kannst Du das wirklich knicken!

Ich leb(t)e auch mit SE unter einen Dach. Zwar hat meine SM eine eigene Küche aber die wurde früher nie genutzt.

Wenn ich die Welt noch einmal anhalten oder zurück drehen könnte, dann würde ich das 1984 nimmer wollen.
Natürlich aus den Erfahrungen, welche mir die 29 Jahre bescherten.
Aber diese Erfahrung hat man ja nicht wenn man jung vor der Entscheidung steht.

Menschen die das als Kind schon miterlebt haben, in einem Haushalt aufgewachsen zu sein, der so auf diese Weise und in dieser Konstellation nie funktioniert hat und immer Trouble war, die werden sich das auch schon vor 30 Jahren gründlich überlegt haben.

Ich entstammte aus einer nichtlandwirtschaftlichen Familie in der meine Mutter sehr auf ihre Eltern fixiert war. Wir lebten zwar auch nicht unter einem Dach. Aber ich hab da Oma, wie wohl alle Kinder, nicht als störend empfunden.
Hinzu kommt noch, dass beide Großeltern noch vor meinem 12. Lebensjahr verstarben.
D. h. in den Jahren wo man beginnt selber das Hirn einzuschalten und den eigenen Kopf durchzusetzen gab es diese Generation nicht mehr.

Ich könnte mir vorstellen, wenn das anders gewesen wäre, dann hätte ich die "Sache" wohl auch mehr hinterfragt.

Zudem war ich aus dem weiteren Umfeld auch gewohnt, dass auf den Bauernhöfen die Senioren im gleichen Haushalt lebten.
Wobei es in unserem Ort schon einen Landwirt gab, da hatte die Schwiegermutter eine eigenen Kochmöglichkeit. Nur ist die Frau dann auch verstorben bevor ich richtig zu denken anfangen konnte.

Manche Bäuerinnen in meinem Heimatort haben die Hierarchie nie zu durchbrechen gewagt. Das war eben damals so. Es gab auch einige bei uns daheim wo die Frau die Hoferbin war. Von daher war es egal wenn die Mutter in der gemeinsamen Küche wuselte.

Ich bin in meiner Jugend viel bei den Bauern im Ort ein und aus gegangen. Und lernte es eben so nicht anders kennen.

Hab das auch nie hinterfragt. Von daher wäre es mir nie in den Sinn gekommen, diese Gegebenheit und Vorstellung wie Jung und Alt zusammen leben wollen oder sollen zu durchbrechen.

Für meine Familie jedoch möchte ich behaupten wäre es in vielerlei Beziehung besser gewesen, mit mehr Selbstbewußtsein und mehr Objektivität hier einzuziehen; oder besser gesagt einen eigenen Bereich zu schaffen. Nur denke ich, dass mein Mann sich genau so jemand gesucht hat, der in diesem Punkt keine Ansprüche hatte um sich da bei seinen Eltern nicht durchsetzen zu müssen. 

Ich hab die Situation angenommen; aber sie hat mich, ohne die eigentliche Ursache zu hinterfragen oftmals Tränen gekostet.
Ich hab mich durch diese Situation oft im Kreis gedreht ohne mich wirklich zu entwickeln.

Man hat hier immer als Familie auch den Anspruch erhoben nach Außen so dastehen zu wollen wie es in anderen Familien im Ort auch praktiziert wurde. Und man wusste auch durchschnittlich gut bescheid wie andere Familien das Zusammenleben gestalten und es wurde einem dann auch so in etwa ein Spiegel vorgehalten, was bei uns ach so falsch läuft und wie jetzt Hinz und Kunz mit gleichem landwirtschaftlichen Hintergrund anders oder besser machen.

Hinterher musste man dann oft erkennen, dass dort gleiche oder ähnliche Probleme an der Tagesordnung waren, nur die Kinder aus diesem oder jenen Grund anders zu händeln waren. Wir haben hier einen Fall im Ort wo der Sohn eine schwerwiegende Entscheidung getroffen hat; nicht mehr rückgängig zu machen; und uns wurde genau diese Familie immer in ihrer angeblichen Strenge vor die Nase geführt; und ach wie toll sich der Vater da durchsetzen kann und wie gut die Kinder da gehorchen...

Du merkst schon aus meinen Zeilen, Schnecke, meine SE waren sehr darum bedacht, sich hier in der Kindererziehung voll einzubringen. Vor allem in Härte und Strenge von meinem SV einerseits und negativer Gutmütigkeit und nie versuchen Grenzen zu setzen weil man da ja dann bei den Kleinen out sein könnte durch meine SM andererseits.
Das waren oft so tiefgreifende Einmischungen, die mir als Mutter und auch unseren Kindern überhaupt nicht gut getan haben in der Entwicklung.
Vor allem oft so ungerecht und immer der Versuch dabei ein Kind hervor zu heben und das andere damit auszuspielen.

Ich hätte manche Wege für mich und unsere Partnerschaft auch anders beschritten, wenn ich mich nicht ständig hätte anpassen müssen.

Die Türe hinter sich zumachen können finde ich gar nicht so schlecht. Jemand hat mal gesagt, man müsse eine Jacke anziehen müssen um zu den SE gehen zu können; dann wäre das wohl das Beste.
Nur darf man da auch die Situation nicht übersehen und das muss man ganz fest durchleuchten: Wie steht mein Partner zu mir?! Hat sich er schon abgenabelt?!

Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass man sogar durch einen Kilometer getrennt sein kann - dies aber keinen Sinn macht, wenn der Partner nicht eigenständig denkt und auch bewusst die Partnerschaft mit mir leben will!

Ich kann in völlig getrennten  Haushalten leben. Wenn der Partner (und dabei rede ich von beiden Ehepartnern) keine Vorstellung davon hat, wie er seine Zukunft gestalten will und mit wem er da eine Basis schaffen will, wird der andere Teil immer außen vor stehen.
Anders herum können die Partner voll zueinander stehen und genau wissen wie sie Zukunft stricken wollen; wenn hier eine Einigkeit besteht, dann kann sogar das Nutzen einer gemeinsamen Küche funktionieren!

Dann akzeptieren und respektieren  nämlich die Senioren die zielsicheren Schritte ihrer Kinder.

Wenn aber, um  nur ein konkretes Beispiel anzuführen einer der Partner ständig bei der älteren Generation hängt, mit denen nach wie vor alles bespricht, noch bevor der eigene Ehepartner involviert wurde, dann ist das eine sehr schlechte Ausgangssituation.

In der Realität ist es leider nun mal so, dass nicht alle Leute fest im Leben stehen und immer versuchen sich so einfach wie möglich durchzuwursteln. Sie gehen den Weg des geringsten Widerstands. Und dabei bleibt die Ehrlichkeit und die Schlagkraft auf der Strecke.

Wer nie gelernt hat zu reflektieren was er mit seinem Verhalten hervorruft, da wird es immer Probleme geben.

Wenn ich das schon lese, dass der Partner zwischen zwei Stühlen sitzt, weil er niemanden kompromittieren will, da muss ich ehrlich daran zweifeln ob der überhaupt den Sinn einer gelebten Partnerschaft verstanden hat und ob er überhaupt eigene Vorstellungen hat wie er es sich vorstellt in Zukunft weiter zu wirtschaften.
Soll da alles so weiter laufen wie SV das gerne haben will oder hat er die Möglichkeit sich einzubringen?

Letztendlich geht es nicht nur um die Gestaltung des gemeinsamen Wohnens von zwei Generationen unter einem Dach. Vielmehr geht es darum sich in persönlicher Freiheit innerhalb des Wohnbereichs entfalten zu können.
Das kann sogar bei getrennten Lebensmöglichkeiten total schief gehen weil die Familie vom Partner oder von der Partnerin immer noch die Möglichkeit des Zugriffs haben und das auch vollkommen ausschöpfen. Und der Partner auch zu schwach ist und selber nicht geerdet um frei und verantwortungsvoll den neuen Lebensabschnitt mit dem Partner in Angriff zu nehmen.
Sprich da hängt einer noch mächtig am Rockzipfel!

Das ist aber alles so tiefgreifend und aus frühesten Kindertagen anerzogen, - auch eine angeborene Charaktersache, so, dass es nicht unbedingt die Eigenschaft des Partners geben muss selber über den Tellerrand hinaus zu sehen.

Sich für einen Betrieb in seiner eigenen Freiheit beschneiden zu lassen ist nicht unbedingt etwas was eine gute Basis bietet die Zukunft vielleicht auch noch mit Nachkommen zu gestalten. Kompromisse sind recht und gut. Aber die müssen auch wirklich durchdacht werden.
Beschneidungen hinsichtlich Betrieb sind auch nur dann Beschneidungen wenn derjenige, der beschnitten werden soll das auch als Beschneidung empfindet.
Man kann sich freiwillig Einschränkungen unterziehen, weil sie die Grundlage sind von eigenen Lebensvorstellungen.

Also wenn einer 20 Stunden am Tag arbeitet weil er das selber so will und die Arbeit sein Hobby ist, dann ist das für den so in Ordnung.
Kommt aber jemand ins Leben der den anderen so unter Druck setzt die gleiche Leistung zu vollbringen, dieser aber andere Werte sieht, sich dem aber beugt, eigentlich aber eine andere Auffassung hat von Arbeit und Betrieb, dann ist das die Beschneidung.

Das wird gerne übersehen!

Jene was als fleißig gelten weil ihr Hobby ihre Arbeit ist, sind auch sehr gerne versucht, den anderen als faul und nichtsnutzig hinzustellen. Die erlauben sich Pauschalurteile über andere Menschen, also das ist oft nicht nachzuvollziehen. Das ist so lange gut, wie alle in der Familie da mitziehen. In dem Moment wo einer hinzu kommt, der anders denkt, der ausbricht aus der gewohnten Linie, der einen Anspruch für sich selber erhebt und sich so einer Familienstruktur widersetzt, wird das zu einem massiven Problem. Jemand bleibt da immer (ungewollt) auf der Strecke!



Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 09.03.13, 08:28
Wenn ich das schon lese, dass der Partner zwischen zwei Stühlen sitzt, weil er niemanden kompromittieren will, da muss ich ehrlich daran zweifeln ob der überhaupt den Sinn einer gelebten Partnerschaft verstanden hat und ob er überhaupt eigene Vorstellungen hat wie er es sich vorstellt in Zukunft weiter zu wirtschaften.
Soll da alles so weiter laufen wie SV das gerne haben will oder hat er die Möglichkeit sich einzubringen?


guten morgen,
martina, dieser satz ist eigentlich das wichtigste ... - da schnecke wirst du ansetzen müssen und mit deinem partner ausloten wie ihr euch im oberen stock "einbringen" wollt, wenn das andere nicht geht -
ich würde mich da über se hinwegsetzen und versuchen einen eigenen hauseingang zu bauen, und wenn es mit einer aussentreppe verwirklicht werden müsste - das hatte ich bei unserem haus eigentlich lange zeit vor, wenn es so weit kommen würde, dass wir mit den jungen mal im selben haus wohnen würden (das ist ja zum glück schon lange kein thema mehr)

wenn ich mir vorstelle wie mein junior reagiert, wenn  ich ihn nur etwas wegen seiner partnerin frage !! - mama hat da nix zu melden - gott sei dank  :o - mit seiner partnerin (noch nicht st, aber sie wohnen schon lange zusammen), kann ich über sehr viel sprechen und sie erzählt mir auch vieles und ist dann ganz überrascht wenn ich sage, das habe ich gar nicht gewusst ! (ach hat er euch das nicht erzählt !!!) -
na ja - er war schon immer drauf bedacht, wir wohnen und arbeiten zusammen, also wollte er sein privatleben leben -

übrigens - ich muss mich mal wiederholen - ich schäme mich so für meine generation (habe ich aber auch schon kollegen gesagt, wenn sie sich über sohn oder st beklagt haben  ::) )

dass du ein "ungutes" gefühl im magen hast, kann ich verstehen, aber das ist normal, denke ich, wenn man/frau in einen solchen gewachsenen betrieb hineinkommt - ich erinnere mich, dass es mir auch so erging -
darum war ich auch nur selten hier, mein heutiger mann fuhr oft seine 25 km zu mir in die stadt - natürlich nicht täglich, und er hatte auch milchwirtschaft - und ich denke heute ist die arbeit doch eher so ausgelegt, dass er nicht immer auf dem betrieb sein muss

viel glück - und - es ist eben so oder so ein sprung ins kalte wasser !!!
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Pferdefrau am 09.03.13, 12:08
Liebe Schnecke, oh weih den ganzen Mist habe ich auch hinter mir. Und leider, um so mehr ich versucht habe mich durchzusetzen, um so schlimmer wurde es. Ich kann Dir ein ganz tolles Buch zu dem Thema vorschlagen: Generationskonflikt in landwirtschaftlichen Familien. Von Alexandra Schulz, erschienen im Akademiker Verlag.
Ich glaube es ist selten das man es als St schafft aus dem Dilemma rauszukommen, wenn der Partner nicht eindeutig Stellung beziehen kann.
Ich denke gerade das zwischen den Stühlen sitzen birgt das Konfliktpotential.
Natürlich sind Deine Bedürfnisse an ihn anders als die seiner Eltern!
Ich denke heute es ist wichtig sich frühzeitig Hilfe von außen zu holen.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: schnecke am 09.03.13, 12:18
Hallo Pferdefrau

was heißt hinter dir?? Wie ist es jetzt bei dir??Was hat sich verändert??
Das Buch werde ich mir auf jeden Fall anschauen.

Das zwischen den Stühlen sitzen ist ein Problem weil er einfach zu zurückhaltend ist er will keinen Streit.

Darf ich fragen was du konkret zu Hilfe von außen meinst?
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: annelie am 09.03.13, 12:28
Schau mal hier:
http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,34246.msg382577.html#msg382577

und hier:
http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,34246.msg410343.html#msg410343

Wenn Dein Freund keinen Streit will, dann hört es sich so an, wie wenn er den  Weg des geringsten Widerstandes gehen wird.....

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: schnecke am 09.03.13, 12:39
Ja da könntest du recht haben!! :-(
Er traut sich selber halt ned soviel zu. Und in seiner Familie war es schon immer üblich über nichts zu reden sondern alles tod zu schweigen.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Clara am 09.03.13, 13:26
Hallo in die Runde,


Schnecke, zum Erwachsen sein gehört auch, dass Frau Entscheidungen trifft. Erwachsen sein ist mehr, als nur wenig Geizen mit den Reizen, wenn sich frau für einen Mann und dann auch noch für einen Landwirt entscheidet.

Und lieben kannst DU wen du willst, die Frage ist, ob du zurückgeliebt wirst.

Ach ja und weil wir gerade dabei sind, dass du ja liebst... Dann hast du ja sicher auch Augen dafür, was du an deinem Freund UND seinem Umfeld schätzt. Los, schreib uns doch dazu mal 10 Dinge auf.

Was ich sonst noch zu dem Thema denke... Nun ja, es ist Frühling und die Bäume schlagen aus... Es gibt halt Zeiten, wo sich bestimmte Themen und Darlegungen so verdammt wiederholen in JEDEM Jahr... und ansonsten las und liest man von den Frauen nix (mehr).


Sehr nachdenkliche Grüße,

Anja
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Clara am 09.03.13, 13:38

Das Problem ist es gibt hier keinen Bauplatz und wir beide haben nicht viel Geld also müssten seine Eltern zahlen!!
[/color]


Dieser Satz... sagt sehr viel... Der geneigte Leser  beachte  bitte die 2 Ausrufezeichen am Ende des letzten Satzes...  Ja, es geht um Sprache und Wortwahl... und Sprache sind gesprochene Gedanken, ist sprechendes Denken...

Warum sollen denn SEINE Eltern denn einen Bauplatz und einen Hausbau finanzieren? Was kann denn deine Familie zu dem Unternehmen Auszug/Umzug/eigene 4 Wände  der Tochter  beitragen? Und was könnt ihr zwei selbst für euren Traum vom eigenen Heim beisteuern? Es geht hier um ganz andere Fragen als um das zusammenziehen und den eigenen Hausstand gründen...
Es geht um Macht und du übst den Aufstand... und willst die Konsequenzen nicht tragen- so seh ich das.

Nachdenkliche  Grüße,

Anja
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: amanda am 09.03.13, 16:10
Es geht um Macht und du übst den Aufstand... und willst die Konsequenzen nicht tragen- so seh ich das.

Nachdenkliche  Grüße,

Anja


Natürlich geht es um Macht, um was den sonst??

Wohl nicht um den "frommen Wunsch" Der Hof ist das wichtigste, hauptsache unser Sohn wird glücklich....!!

So wie du das schreibst Anja, es geht um Macht.

Eiskalt formuliert, MACHT, MACHT, MACHT und nochmal MACHT!!!!

Natürlich muss der vielgeliebte Sohn irgendwann ein Weib an Land ziehn, weil schließlich wollen wir ja Enkelkinder, gell!!

Fleißig soll sie sein...a bissl hübsch (weil sonst werden die Enkel ja auch häßlich) , gesund soll sie sein, kranke Menschen auf einem Bauernhof sind nur Belastung u. arbeiten soll sie ja auch die ......(Gute)

Willen, Verstand, eigenständiges Handeln ist nicht so gefragt, schließlich können das ja die durchaus rüstigen SE noch für weitere 30 Jahre. So ne dämliche Putze, die von frühmorgens bis abends spät, alles erfüllt was SE u. vielleicht auch Ehemann anschaffen, das wäre wohl das idealste, u. wenn die Dumme mit 60 noch so rüstig ist um 2 90jährige zu versorgen....super...gell!!!

Also eine Feministin bin ich ja nun wirklich nicht.
Gestern war der Tag der Frau, Bäuerinnen sind ja auch Frauen, sogar sehr starke Frauen, nur wir sollen immer 50 Jahre hinterherhinken am Rad der Zeit:

Liebe Schnecke, wenn es der Mann deines Lebens ist, dann zieht das gemeinsam durch, wenn nicht lass es sein.

Männer die Höfe übernehmen sind Unternehmer, sie übernehmen einen Betrieb, haben Anrecht auf eine geeignete Betriebswohnung (Haus), zahlen steuern, Mitarbeiter, Versicherungen....und vor allem treffen sie Entscheidungen.

Die Umbaumassnahmen ergeben sich schon, manchmal scheint einem was heute ganz weit weg ist morgen schon ds Richtige.
Wenn man sich bemüht mit SE klarzukommen, klappt es manchmal u. halt oft eben nicht.

Wenn es nicht klappt müssen beide Parteien damit leben...so isses nun mal!


Es hat ja immer im Leben etwas einen tieferen Sinn.
Wenn ich an meine unglückliche SE Geschichte zurückdenke, dann wird es wohl den Sinn haben, dass meine Kinder, wenn überhaupt keinen Bauern heiraten werden.(oder nur einen der keine Eltern hat)

Sie haben wohl was gelernt...u. wenn das der Wunsch von uns allen ist, dann ist es wohl der Lauf der Dinge.

Wir leben ewig und alles was nach uns kommt ist schlecht, nicht fähig (vor allem lernfähig) u. eigentlich nicht notwendig, höchstens zur Weitervermehrung.

Ich habe die Sätze jetzt im Zorn geschrieben, provozierend (ganz bewusst) , aber durchaus ernstgemeint.

Wir sind hier ein Bäuerinnenforum und machen genau diesen Menschen das Leben schwer, die unsereins lieben und weitermachen wollen.
Wie gräßlich!


LG Amanda



Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Maja am 09.03.13, 16:32
Zitat
Wir sind hier ein Bäuerinnenforum und machen genau diesen Menschen das Leben schwer, die unsereins lieben und weitermachen wollen.
Wie gräßlich!

Wenn sie denn lieben wollen/wollten wärs ja einfach!!!!!
Amanda ansonsten schön geschrieben. Doch Anja hat sehr wohl auch recht.
Warum sollten denn seine Eltern noch einen Hausbau finanzieren wenn schon genug Wohnraum da ist.
Da liegt Anja doch gar nicht so falsch.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Pferdefrau am 09.03.13, 16:51
Ja, aber das geht nur wenn der liebe Bauer sich auch für seine Interessen und die seiner Frau einsetzten kann und will! Sich ein wenig von seinen Eltern abzunabeln gehoert nunmal zur Entwicklung eines Menschen. Das soll nicht heissen Streit zu haben, aber sich trauen seine Meinung zu haben und diese auch zu leben!
Ich denke das Schnecke viele Gründe aufzählen kann warum sie ihren Freund liebt, aber deshalb muss man nicht zu allem ja und Armen sagen.
Sich verbiegen zu müssen, ein unglückliches Leben zu leben, ohne es zu hinterfragen und nicht versuchen was zuveraendern? Na, wenn das das gewünschte Leben ist?
Also mir sind da andere Dinge wichtig!
Ich hab nur ein Leben das kann ich mir doch nicht verderben lassen!
Wenn es zwischen den Generationen klappt, weilbeide offen sind ist es toll ( ein paar Konflikte gibt es immer), so bin ich auch aufgewachsen. Sicher, dann können beide davon profitieren.
Ab
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: ansabe am 09.03.13, 16:56
Ich sag immer, mann kann den Mitmenschen nicht ändern, nur sich selber!!!

Das heißt nicht, dass ich das tue, was andere wollen, sondern dass ich meine Einstellung dazu anpasse. Wenn ich mich beobachtet fühle sollte ich vielleicht mal versuchen mich nicht daran zu stören.

z. B. bei mir  Ich lese gerne und manchmal setze ich mich in die Küche und lese nur. Muß ich wirklich dann ein schlechtes Gewissen haben , wenn Schwiegermutter mit 80 Jahren ihr Wohnzimmer putzt und reinkommt zum Wasser holen.???
 
Das kann ich aber nur, da ich weiß, mein Partner steht zu mir.

Warte die Hofübergabe ab und dann wißt ihr auch besser wie es mit dem finanziellen aussieht, was möglich ist?

Wir haben übrigens nur 1 Küche mit SM zusammen. Jeder soll die Möglichkeit haben sein Leben so zu leben wie er möchte. Ich versuche SM nicht einzuschränken und lasse mich auch nicht bevormunden.



Hoffentlich kommt es so einigermaßen richtig rüber ,was ich meine. ;)
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Pferdefrau am 09.03.13, 16:57
Aber Entwicklung gehört zum Leben! Die Zeiten haben sich geändert!!
Ich kenne viele Lw da funktioniert es toll, diese sind aber auch abgenabelt genug um ihr Leben zu leben.
Wenn man als Frau zwischen diese Familienkonflikte kommt, die noch nichtmal die eigenen sind dann hat man schlechte Karten!
Der Konflikt besteht ja eigentlich zwischen Sohn und Eltern, die keine Autonomie zulassen!
Die Schwiegertochter ist doch austauschbar!
Da wäre dann keine Recht! Und es längt so schön vom eigenen ab!





Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Pferdefrau am 09.03.13, 17:27
Der richtige Partner ist der der neben dir steht wenn Du Entscheidungen triffst, und hinter Dir wenn sie falsch waren!

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: amanda am 09.03.13, 18:21
Zitat
Warum sollten denn seine Eltern noch einen Hausbau finanzieren wenn schon genug Wohnraum da ist.
Da liegt Anja doch gar nicht so falsch.

So sehe ich das auch, Maja!

Amanda
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: amanda am 09.03.13, 18:22
Der richtige Partner ist der der neben dir steht wenn Du Entscheidungen triffst, und hinter Dir wenn sie falsch waren!



Genau so isses
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: amanda am 09.03.13, 18:26
z. B. bei mir  Ich lese gerne und manchmal setze ich mich in die Küche und lese nur. Muß ich wirklich dann ein schlechtes Gewissen haben , wenn Schwiegermutter mit 80 Jahren ihr Wohnzimmer putzt und reinkommt zum Wasser holen.???
 

Nein, ich habe kein schlechtes Gewissen, aber nicht weil wir das irgendwann geklärt haben, sondern weil die Tür zu (gesperrt) ist!
Anders wars nicht möglich:-)

Amanda
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 09.03.13, 19:20
Hallo Pferdefrau

was heißt hinter dir?? Wie ist es jetzt bei dir??Was hat sich verändert??
Das Buch werde ich mir auf jeden Fall anschauen.

Das zwischen den Stühlen sitzen ist ein Problem weil er einfach zu zurückhaltend ist er will keinen Streit.

Darf ich fragen was du konkret zu Hilfe von außen meinst?

tut mir leid schnecke - in diesem fall gebe ich deiner liebe keine chance ... - das tönt hart, aber es wird so kommen....
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gammi am 10.03.13, 00:06


Er hat Milchkühe,Ackerbau und Lohnarbeiten ( Dreschen,Hächseln,Spritzen,Silieren,usw.)
Da ist er halt rund um die Uhr beschäftigt!!! Deswegen ist es für ihn nicht ratsam weiter weck zu ziehen!!
Wir wohnen 25 km auseinander!!



Das würde mich jetzt eher nachdenklich stimmen.

Willst du das dann auch später haben? Klingt so als wäre auch für ihn - nicht nur für den SV - die Arbeit wichtig.

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Antonia am 10.03.13, 08:43
Guten Morgen,
alle die das eine od. andere Problem aus der Vielzahl von Fällen, die hier geschildert zur Genüge kennen, schreiben aus Erfahrung.
Die meisten der Frauen haben aus der Verliebtheit heraus entschieden,  bestehende Probleme auszublenden od. haben daran geglaubt, es wird alles gut wenn ich erstmal zur Familie gehöre.
Nach dem Motto kommt Zeit, kommt Rat.
Muss sich für den Personenkreis, Leser der Generation meiner Kinder, schon deprimierend lesen, welche Erfahrungen diese Frauen erlebt, dass es nachweislich ein Trugschluss bleibt, nämlich der Glaube daran, das alles gut werden könnte(wenn es von Anfang an "harzt"), somit eine Illusion bleibt.

Den Bauch und den Kopf zu einer vernünftigen Entscheidung zusammen zu bringen, ist eine Gratwanderung und ich frage mich, ist das überhaupt machbar?

Die Frauen, die vermutlich aus dem Bauch raus, aus Liebe, vor zig zig Jahren "ja" gesagt haben, täten es wohl vielfach nimmer, wenn sie damals gewußt hätten(oder den evtl. Unkenrufen der eigenen Familie/Freunde Glauben geschenkt), wie sich alles künftig entwickelt in Ihrer Partnerschaft/ Betrieb/ Familie.
Nirgendwo wie in der Landwirtschaft, wird die Familie mitgeheiratet ist nicht ausblendbar vor allen Dingen bei der räumlichen Nähe.
Betrifft meiner Ansicht vorrangig die Familienbetriebe.
Selbst wenn die alten Herrschaften irgendwann gestorben sind, lassen die Jahre, in denen man miteinander das Leben geteilt hat, häufig mit mehr Schattenseiten als Sonnentage, Wunden zurück, deren Narben unübersehbar sind.  Es bleiben besonders die schweren Zeiten in der Seele haften und prägen folglich unwillkürlich auch die Partnerschaft, insbesondere wenn der Partner nicht hinter einem steht.
Schwieriges Kapitel,  ::)
ich bin noch kein Altenteiler, aber bewege mich unaufhaltsam darauf zu. Wünsche mir, dass ich eine Schwiegertochter bekomme, die mich akzeptiert und im Gegenzug ich auch Sie genauso annehmen kann wie Sie ist und handelt.

Wenn nicht, muss ich den Mut haben, mich zu verändern bevor ich andere ändern will.

Ich hoffe und wünsche mir, dass ich dann nicht zum Feigling mutiere.
Vermutlich ist´s  im Alter ein sehr schwieriges Unterfangen, doch wo ein Wille ist muss es auch einen Weg geben und nicht nur einen Altersstarrsinn der stetig zunimmt.
Für mich selbst habe ich in jetzt noch guten Zeiten entschieden od. den Vorsatz gefasst, es ist vorstellbar für mich, dass ich den Hof verlasse, sollte meinetwegen(=der Elterngeneration) die Beziehung der Jungen in Gefahr sein.
Wer tiefstes Leid erfahren hat, will keinesfalls dass es zu Wiederholungen kommt, die letztendlich nachfolgende Generationen prägen.

Schaut Euch noch diesen Link an, gehört indirekt auch zum Thema. Der Mann trifft mit seinen Aussagen ins "Schwarze":

http://www.aelf-uf.bayern.de/bildung/43322/index.php

Mein Fazit: erfolgreiche Betriebe brauchen mehr denn je intakte Familien. Wenn es bei der Grundsteinlegung "Familie" der Übernehmergeneration nicht gut läuft, wird "das Haus" auf Sand gebaut.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Steinbock am 10.03.13, 09:02
hallo schnecke

hab auch den gesamten thread gelesen. genauso problematisch wie die beziehung zu deinem sv, finde ich
die tatsache, milchkühe, ackerbau, lohnarbeiten (häckseln, ...).
fehlt nur noch, dass er einen holzvollernter oder sowas hat, dann ist er im winter auch nicht zu hause/auf
dem hof und du darfst mit deinen se die anfallenden arbeiten in stall und hof und haushalt verrichten.

was mich auch irritiert... wieso sollten die eltern/se geld für ein haus für euch locker machen?
wieso habt ihr selber kein geld, um haus zu bauen? klar, kann man in eurem alter noch nicht
so viel erspart/verdient haben, dass man ein haus bar bezahlt. aber ein grundstock sollte schon
da sein, da ihr beide doch fleißig arbeitet.

ich finde 25 km entfernung nicht zu viel, um auf unbestimmte zeit eine fernbeziehung zu führen.

ob dein freund dich auch so liebt, wie du ihn? was würde er für dich aufgeben?

elisabeth
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Mucki am 10.03.13, 10:44
hir ist raten sher schwer weil man nie im voraus sagen kann wie sich alles entwikelt,bei uns war auch ned immer friede ,freude ,eierkuchen,die ersten jahre waren hart,auch wen mein mann hinter mir stand.
Nun jetzt nach 25 jahren hir auf dem hof würde ich sagen ich würde es wieder tun,den bei uns hat sich nach der übergabe alles irgedn wie von selbstgereglt,ich weis aber das es ned immer so läuft,drum sag ich wen man wüste wies läuft und kommt ,könnte man raten so muß sich jeder auf sieen instinkt verlassen zum eien auf den überlebensinstinkt zum ander auf den instinkt der liebe.

lg Mucki
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gammi am 10.03.13, 11:11
  Es bleiben besonders die schweren Zeiten in der Seele haften und prägen folglich unwillkürlich auch die Partnerschaft, insbesondere wenn der Partner nicht hinter einem steht.


Oft sind es dann aber auch Dinge, die man den Schwiegereltern in die Schuhe schiebt, obwohl sie eigentlich in  der Beziehung zum Partner liegen.

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: mary am 10.03.13, 11:15
Hallo Schnecke,
wenn ihr schon 7 Jahre beisammen seid, war die Beziehung zu deinem zukünftigen SV schon immer so "sprachlos"?
Und noch eine Frage, die du nicht mir, sondern dir selbst beantworten kannst,
wenn ihr schon 7 Jahre beisammen seid, war dir die hohe Arbeitslbelastung von Milchviehbetrieb und Lohnarbeiten deines Freundes die Jahre über nicht bewusst- und wenn dein Freund 30 und du 24 - habt ihr euch bis jetzt nichts erspart?
Was sollen deine Schwiegereltern nach deiner Meinung machen- wo anders hin ziehen, sich aus dem Betrieb vollkommen zurückziehen?
Bei Gewerbebetrieben wird oft der Betrieb an einen Nachfolger verkauft, das wäre vielleicht auch die Lösung von vielen familären Streitigkeiten.
Deine Frage- ob durch Schwiegereltern Beziehungen auseinander gehen können, so gesehen müsste es dann nur im bäuerlichen, handwerklichen Bereich zu Trennungen führen, die Masse der Gesellschaft lebt weitesgehenst von der Herkunftsfamilie getrennt.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: fanni am 10.03.13, 11:29
Hallo Schnecke,
wenn ihr schon 7 Jahre beisammen seid, war die Beziehung zu deinem zukünftigen SV schon immer so "sprachlos"?
Und noch eine Frage, die du nicht mir, sondern dir selbst beantworten kannst,
wenn ihr schon 7 Jahre beisammen seid, war dir die hohe Arbeitslbelastung von Milchviehbetrieb und Lohnarbeiten deines Freundes die Jahre über nicht bewusst- und wenn dein Freund 30 und du 24 - habt ihr euch bis jetzt nichts erspart?
Was sollen deine Schwiegereltern nach deiner Meinung machen- wo anders hin ziehen, sich aus dem Betrieb vollkommen zurückziehen?
Bei Gewerbebetrieben wird oft der Betrieb an einen Nachfolger verkauft, das wäre vielleicht auch die Lösung von vielen familären Streitigkeiten.
Deine Frage- ob durch Schwiegereltern Beziehungen auseinander gehen können, so gesehen müsste es dann nur im bäuerlichen, handwerklichen Bereich zu Trennungen führen, die Masse der Gesellschaft lebt weitesgehenst von der Herkunftsfamilie getrennt.


mary,  dem will ich mich nur anschließen und vielleicht noch weiter mutmaßen, dass die Beziehung Sohn-Eltern einigermaßen sprachlos ist und dass die zukünftige Schwiegertochter mal wieder die A........schkarte hat in dieser Sache, und dass wir wissen aus der Vielzahl von Beiträgen der letzen Jahre, wie das in der Regel ausgeht.

Der Sohn hat das zu regeln mit seinen Eltern und kann froh sein, wenn er eine Frau bekommt, die ihn in seinem Hofleben unterstützt.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: muellerin am 10.03.13, 17:36


Der Sohn hat das zu regeln mit seinen Eltern und kann froh sein, wenn er eine Frau bekommt, die ihn in seinem Hofleben unterstützt.

Das sehe ich auch so.
Aber selbst wenn er es regelt (also getrennte Wohnungen usw.) und der Hof überschrieben wird, muss es noch lange nicht passen.

Ich würde heute nicht mehr auf den Hof ziehen.
Wenn die Chemie nicht stimmt, dann ändert man das nicht mehr.
Man muss auch bedenken, dass die Eltern älter werden und eventuell Pflege nötig wird.
Das ist umso schwieriger, wenn der Elternteil übrig geblieben ist, mit dem man ohnehin nicht klar kam.
Diese Situation findet sich gerade bei uns. Meine SM kann zwar nicht mehr selbstständig zum WC gehen, aber Befehle erteilen kann sie noch super.
Und nein, sie ist nicht froh, dass sie zu Hause alt werden kann und versorgt ist. Alles, was wir tun, steht ihr schließlich zu und es ist immer zu wenig.
Ich bin gerade etwas angefressen, sorry...
(Zum Glück kommt der Pflegedienst innerhalb der Woche jeden Morgen, und es gibt auch eine Putzhilfe)

LG
Müllerin
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Pferdefrau am 10.03.13, 17:57
Oh, liebe Müllerin, das ist glaub ich ganz schwer jemanden zu pflegen mit dem man nie gut klar kam.
Ich sehe das schon jeden Tag im Kh wie schwer es ist alte Menschen zu pflegen. Ich finde wenn man sie liebt dann macht man es gerne, aber wenn das Verhaeltniss schon früher gestört war......alle Achtung von mir! Ich glaube ich müsste mich dann schon sehr überwinden und wäre dann noch saurer!

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: schnecke am 10.03.13, 18:35
Hallo mary
Ja das war immer schon so aba jetzt wo wir länger zusammen sind und ich älter bin störrt mich das mehr mit dem sprachlos sein!  Den jetzt bin ich halt immer mehr da zum helfen und deswegen störrt es mich jetzt mehr als am Anfang! Das Arbeitspensum macht mir ja nix! Nur wenn soviel arbeit da ist dann ist es ungeschickt weiter weck zu ziehen! 
Und das mitn Geld ansparen ist schwierig weil ich ned viel verdiene und er nur die 500€ verdient in da Werkstatt und zu Hause bekommt er kein Geld also hat er so gut wie gar nix angespart?!  Er arbeitet ja die meiste Zeit zu Hause da kann er sich ja nix ansparen.
Mein Nachbar hat auch einen grossen Hof ( Er ist 65 ) und seine Eltern sind damals vom hof weggegangen. Obwohl das Haus riesig ist!  Er sagt immer das die Eltern weck müssen vom Hof weil alt und jung ned zam passen!
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Mucki am 10.03.13, 18:51
nun ja ich denke nicht das man generll sagen kann das die alten weg vom hof müßen immer hin ahben sie ein lebenlang dort gewarbeitet und den hof mit aufgebaut und er halten für den hofnachvolger.
abstand kann man auch rein bringen wen man neben einader uaf dem hof lebt,des geht nur wen beide seiten einander respecktieren und die freihat giebt die man braucht.
wo sollten den die ganzen alten bauern hin ziehn in die stadt? Und vor allem helfen die alten offt noch tatkräftig mit wen sie wegziehen ist es genau so ungünstig als wen die jungen weiter weg vom hof sind.

Einfach ist die lösung nie ,ab und zu giebts gar keien lösung,und jder muß für sich entscheiden ob er so oder so leben will,auf jeden fall ändern kann man den anderen nie ,ändern kann man nur sich selbt,jedoch muß man dabei bedenken wie viel will(kann) ich mich ändern.

lg Mucki
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Ginchen am 10.03.13, 19:22
Das seh ich so wie Naima, gehen sie gerne ist es ok.
Getrennte Wohneinheiten sind wichtig, genauso wichtig wie Respekt und Toleranz. Sollten mal Kinder da sein bist vielleicht froh wenn Oma und Opa da sind und aufpassen können oder dich entlasten damit du bei den Kleinen bleiben kannst.
Es hat alles zwei Seiten und auf Stur schalten spricht nicht gerade von Reife und ist nicht in Ordnung.
Sollte ich mal, wie ich doch sehr hoffe, eine ST ins Haus bekommen würde ich mich um ein Auskommen bemühen aber im Gegenzug das gleiche von ihr erwarten.
Deinem SV liegt viel Reden halt nicht, es ist nicht ein jeder Mensch kontaktfreudig und gesprächig. Versuch ihn doch so zu akzeptieren wie er ist und geht euren gemeinsamen Weg. Wie schauts mit der SM aus, vielleicht findest ja zu ihr einen bessern Kontakt. Aufgeben würde ich nicht wenn mir am Partner so viel liegt.

Liebe Grüße
Regina
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: clara22 am 10.03.13, 19:31
Mein Nachbar hat auch einen grossen Hof ( Er ist 65 ) und seine Eltern sind damals vom hof weggegangen. Obwohl das Haus riesig ist!  Er sagt immer das die Eltern weck müssen vom Hof weil alt und jung ned zam passen!


Ganz ehrlich da dreht sich mir der Magen um wenn ich sowas les.
Warum soll jemand sein heim verlassen in dem er fest verwurzelt ist!
Ich könnte niemals in einem Haus glücklich werden wenn es dass Unglück für andere wäre.


Ja es gab und gibt Generationskonflikte. Was ich nicht ganz verstehe , du hast deine Arbeit du verdienst, nun wird der Hof überschrieben und dein evtl. zukünftiger Mann oder Lebensgefährte wird nun für alles zuständig sein. Nun wird er ja sein eigenes Geld erwirtschaften, und somit könnt ihr euch ja mal eine Wohnung leisten. Ihr könnt euch Miete usw. teilen.

Du kannst nicht erwarten dass sich deine evtl schwiegereltern ändern das geht einfach nicht.
In erster Linie sollte dein Freund wissen was er will und vor allem wie er sich eine gemeinsame Zukunft vorstellt.

Ernährt der Hof zwei Generationen dafür muss er ja dann auch ziemlich groß sein.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Erdbeere am 10.03.13, 19:31
Man kann doch die " Alten"nicht vom Hof jagen.
Entweder kommst du mit ihnen aus und ziehst auf den Hof, oder du kannst dich nicht anpassen und ziehst nicht dorthin.

Es muss ja auch nicht jetzt gleich sofort sein. Vielleicht entwickelt es sich noch. Aber unter solchen Umständen kann es nix werden.

Ums miteinander reden wirst du nicht rumkommen
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Mucki am 11.03.13, 11:26
Bei dem gedanken das ich den hof mal verlassen soll wird mir flau im magen,wir hebn Gottsei dank zwei häuser hir am hof,und keiner unsre söhne übernimmt den hof,also könnte ich glückhaben das ich da bleiebn darf wo ich nn seit 25 jahren zuahue bin,ich mag mein zuhause,und trotz aller schwirichkeiten ist es mein zuhause,und ich hoffe es bleibt es auch,zumindest so lang ich mich selber verpflegen kann.

Für mich wäre es nie zur debatte gestanden das meien SE den hof verlassen soll,trotz unstimmichkeiten,man muß auch erst zusammen wachen,und alles klären.

Meien schwägerin baut sich momentan ein austragshaus,und will dort einziehn ihre söhne 25,23 jahre alt läst sie im alten haus zurück(glaub am liebsten würde sie ihren mann auch dort lassen)  ;) ;).
Meien SM agst dazu nur das sie ihre söhne im stich läst. Und ich finde es der jungen gegnüber ned fähr,sie muß in den alte haus einziehn und meien schwägerin krigt ihr zweites neues heim .

Es geibt auch noch keien ST in aussicht,sie sagt sie will ihre beiden sohne so zwingen sich freundinen zu suchen.

lg Mucki
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: muellerin am 11.03.13, 12:19
Mucki,
so sehe ich das auch.
Ich habe auch großen Respekt davor, was meine SE in schwierigen Zeiten geleistet haben.
Nie wäre mir in den Sinn gekommen, sie "vom Hof zu jagen".
Aber wir hätten die Möglichkeit gehabt, 200 Meter weiter ein kleines Häuschen zu erwerben, und dem trauere ich manchmal nach.
Denn auch wenn der Hof schon lange an meinen Mann überschrieben wurde und wir sehr viel Geld und Elan hineingesteckt haben, fühle ich mich immernoch nicht ganz dort zu Hause.
Das ist eigentlich traurig.

LG
Müllerin
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 11.03.13, 14:26
wir leben ca. 200 m auseinander - auf dem hof -

doch - wenn wir nicht mehr mitarbeiten können/wollen und vor allem nicht mehr mobil sind, werde ich alles daran setzen ins dorf zu ziehen !! und wenn es eine gemietete wohnung ist -
was soll ich hier in der einöde, wenn ich immer darauf angewiesen bin dass mich jemand zu meinen kolleginnen fährt und wieder abholt -

und hier zu hause herumzuhocken, nein danke, ich möchte auch im alter noch etwas ablenkung haben -
da nerv ich mich immer ob der sm einer kollegin, kann nicht autofahren, ist nicht mehr gut zu fuss - und immer am klöhnen dass niemand für sie zeit hat -
ich habe mal vor kurzem zu ihr gesagt, als ich sie nach hause fuhr, kannst du dir nicht vorstellen ins dorf zu ziehen -
ihre antwort - da hat es ja auch keine geeigneten wohnungen (stimmt nicht ganz, ihre enkeltochter z.b. lebt nun mit ihrem partner in einer kleinen, ebenerdigen wohnung - sie wollen später den hof übernehmen - gut im moment ist es sicher noch gut für die beiden, wenn sie nciht auf dem hof wohnen - aber die oma, will gar nicht weg -
dabei, hat sie noch viele bekannte aus ihrer jugendzeit - im nachbardorf - und dort hätte es genügend alterswohnungen, aber nein, dorthin will sie auch nicht mehr - und von dort könnte sie sehr gut mit dem öv hieher ins dorf fahren ...

ich will auch im alter, so lang als möglich nicht auf fremde hilfe angewiesen sein, wenn irgendmöglich - und wenn es körperlich überhaupt nicht mehr geht, nun dann gibt es für mich auch das altersheim !!!! -

also - wenn wir die alte generation uns gedanken über unsere zukunft machen, könnte vielleicht die eine oder andere sich entschliessen vom hof wegzuziehen, wenn es aus persönlichen oder anderen gründen nicht mehr so gut zu leben ist  

wieviele ältere leute müssen ihr haus verkaufen und sich was neues suchen, weil sie es körperlich nicht mehr schaffen -
warum müssen wir bauern darauf beharren in unserem haus bleiben zu können - natürlich kommt es auf die finanziellen verhältnisse an ob das überhaupt möglich ist !
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Clara am 11.03.13, 14:45
@ maggie,

egal was du dir wünscht und vorstellst, wenn es "morgen" ist, ist es ganz anders als heute gedacht. 

Darum, mach das Beste aus dem, was heute geht. Was morgen und übermorgen oder gar nächste Woche  ist, das entscheide dann, wenn es da ist.

Winterliche Grüße,

Anja
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: muellerin am 11.03.13, 14:56


ich will auch im alter, so lang als möglich nicht auf fremde hilfe angewiesen sein, wenn irgendmöglich - und wenn es körperlich überhaupt nicht mehr geht, nun dann gibt es für mich auch das altersheim !!!! -


So denke ich auch, Maggie. Für mich ist das nichts Schreckliches.

LG
Müllerin
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Clara am 11.03.13, 15:17
Der Sohn hat das zu regeln mit seinen Eltern und kann froh sein, wenn er eine Frau bekommt, die ihn in seinem Hofleben unterstützt.

Fanni, wenn sie ihn unterstützt ja, allerdings geht es hier ja eindeutig um einen Forderungskatalog, wo ich sage: Ja, ich kann den Vater verstehen, denn es kann nur das Geld ausgeben werden, was da ist bzw. was erwirtschaftbar ist. Und er als Chef wird ja wissen, was sie sich leisten können und was warten muss.
Kredite= Fremdkapital kann nur aufgenommen werden,wenn es Sicherheiten gibt und müssen auch zurückgezahlt werden. Kredite kosten Zins und Tilgung und wenn das nicht leistbar ist, das ist man ratzfatz überflüssig... und die Bank lässt andere Leute in den Neubau ziehen.

@ all
Wenn ich die Beiträge hier so lese... Dann geht mir so einiges durch den Sinn...
Wie soll ein Betrieb einen Baugrund und einen Hausneubau  finanzieren, wenn das Geld dafür fehlt oder für andere Dinge (nötiger) gebraucht wird?
Müssen sich Eltern von Hofnachfolgern künftig Gedanken schon bei dessen Geburt oder besser schon davor machen, ob sie für ihren Sohn eine Versicherungspolice für einen Grundstückserwerb und Hausbau (nein es geht nicht um einen Bausparvertrag) abschliessen, damit der Sohn überhaupt mal eine Frau findet, die ihn heiratet?
Die Frage ist, woher soll das Geld denn kommen, wenn es nur eine Famile stemmt, statt wie früher gemeinsam. also das junge Paar, Familie seinerseits, Familie ihrerseits?

Fragende Grüße,

Anja
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Clara am 11.03.13, 15:34
Und hoffe das mir jemand weiterhelfen kann!!

Lg

Ja, DU dir selbst!!!

Winterliche Grüße,

Anja
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 11.03.13, 15:39
@ maggie,

egal was du dir wünscht und vorstellst, wenn es "morgen" ist, ist es ganz anders als heute gedacht. 

Darum, mach das Beste aus dem, was heute geht. Was morgen und übermorgen oder gar nächste Woche  ist, das entscheide dann, wenn es da ist.

Winterliche Grüße,

Anja

das denke ich nicht,
wenn ich mich heute intensiv damit befasse, ist das dann sicher nicht mehr das grosse schreckgespenst -
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gina67 am 11.03.13, 15:53
Hallo
folgendes beschäftigt mich noch: vielleicht liegt es daran, dass bei uns die Höfe größer sind, natürlich nicht so wie im Osten. Aber doch so groß, dass 2 Familien davon leben können und auch der entsprechende Wohnraum gestellt werden kann. Ganz oft werden in den letzen Jahren Altenteilerhäuser gebaut. Lohnt es sich einen Hof weiterzuvererben, wenn, wie in Schneckes Fall, der Hofnachfolger arbeiten gehen muss um versichert zu sein?
Warum muss er zu Hause unentgeldlich arbeiten und kann nichts sparen? Wäre es dann nicht besser gewesen, er würde nur auswärts arbeiten?

 


LG Gina
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: hildy am 11.03.13, 16:29
Wir haben zum Glück zwei Wohnungen, so hat jede Familie ihren privaten Bereich.  Ins Dorf ziehen, hätte ich mir auch vorstellen können, das ist bei uns aber ein finanzielles Problem, unter 1500 SFr. im Monat gibt es keine Wohnungen, wir sind ja nicht so weit von der Stadt entfernt. Und wenn Du eine Rente von rund 3000.- SFr hast, liegt das einfach nicht drin!

Wir haben kurz nach unserer Hofübernahme den Stall vergrössert. Damals überredete ich meinen Mann, auch noch eine Altenteilerwohnung in die Planung aufzunehmen. Uff, was waren unsere SE beleidigt! Doch schon nach kurzer Zeit sahen sie die Vorteile selber ein!

Und nun profitieren mein Mann und ich von der vorhandenen Wohnung. Unser Sohn hat sie nun noch aufgewertet, indem er einen eigenen Zugang bauen liess.
Wir fühlen uns hier wohl, die Enkelkinder kommen jeden Tag mal zu uns, ich kann noch mithelfen im Betrieb, besorge den Garten und habe trotzdem Zeit, Dinge zu tun, die mir Freude machen.

Neben verschiedenen Nachteilen hat das Zusammenleben auch handfeste Vorteile für beide Seiten, man muss sie nur sehen. Meine ST kann jederzeit die Kinder bringen und ruhig einer andern Arbeit nachgehen, in Erntezeiten ersparen mein Mann und ich Hilfskräfte und wenn sie abends ausgehen wollen, ist immer jemand im Haus. Wir haben auch ein Auto, das wir bei Bedarf mal ausleihen.

Wir beiden Älteren sind auch nicht allein, und können uns bei einem Problem an den Sohn wenden. Solange ich meinen Mann noch selber versorgen kann, ist es schön so. Und falls es wirkllich nicht mehr geht, dann sehen wir weiter!
Wir erwarten auf jeden Fall nicht, dass wir von der ST gepflegt werden. Aber solange wir da wohnen, können wir auch Geld sparen - und ich denke, das kommt dann wieder unseren Nachkommen zugut!

Hildy
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: amanda am 11.03.13, 17:49
Liebe Anja (Clara)

wir alle hier, genauso wie du sind doch auf der Suche nach der Wahrheit, gell, warum können wir nicht auf Augenhöhe kommunizieren?

LG Amanda
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Pferdefrau am 11.03.13, 20:40
Wenn es so klappt wie bei Hildy, dann finde ich das Super! Als ich noch Kind war hat meine Oma auch mit im Haus gewohnt in einer separaten Wohnung. Das war toll für meine Eltern. Sie konnten beide arbeiten.Das klappt aber nur wenn beide Parteien tolerant sind.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gammi am 11.03.13, 21:41
Schnecke wohnst Du momentan noch daheim? Dann würde ich mir erst eine eigene Wohnung suchen. Muss ja nicht direkt im Ort vom Stall sein. Vielleicht 5 oder10 km weit weg. Dann wär die Fahrerei nicht mehr so weit.
Ich würde mich nicht mehr sofort in die nächste "Abhänigkeit" begeben.

Und dann würde mich noch interessieren was Du für Probleme mit deiner Schwägerin hast. In wie weit mischt sie sich ein?
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Christel Nolte am 11.03.13, 22:16
OT: manchmal denke ich, dass es eine Person oder Gruppe geben muss, die sich einen Spaß daraus macht, alle paar Monate das gleiche Thema in Variationen hier anzustoßen, um zu sehen, wie wir darauf anspringen… ;)

Warum ich so schräge Ideen habe? :D

Weil es merkwürdig ist, dass diese Frauen scheinbar nicht im Stande sind, die  Suchfunktion zu benutzen. Dann würden sie nämlich bemerken, dass es sehr ähnliche Problemstellungen schon mehrfach gab.

Ist es Bequemlichkeit ?

Oder glauben sie, es fallen plötzlich neue Lösungen vom Himmel?

Irgendwie macht mich das ärgerlich und skeptisch.


2.OT
Ich finde, man tut den Schwiegerleuten Unrecht, wenn es so viele Themen gibt mit „Schwiegerproblemen“ als Überschrift. Denn ein gewisser Teil sind ganz normale Generationenprobleme, wie man sie auch mit den eigenen Eltern hätte, und ein größerer Teil sind Partnerschaftsprobleme. Aber es ist wohl einfacher, es auf die Schwiegereltern zu schieben, wenn der junge Mann sich nicht eindeutig zu seiner potentiellen Partnerin bekennt. Das scheinen mir oft  so Bürschlein zu sein, die sehr gerne alle Vorteile des Hotel Mama nutzen und dazu noch die netten Seiten der Partnerschaft, ohne die Konsequenzen. Ist ja auch bequem, so eine verliebte Freundin, die freut sich,wenn er mal Zeit hat, hilft noch mit und der Herr braucht sich nicht immer was neues aufreißen wenn er mal...
Das war jetzt seehr böse...aber wie weit ist es von der Realität?

Und selbstverständlich gibt es auch den Teil mit den echten Schwiegerelternproblemen, ohne Frage.



Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gammi am 11.03.13, 22:23


Weil es merkwürdig ist, dass diese Frauen scheinbar nicht im Stande sind, die  Suchfunktion zu benutzen. Dann würden sie nämlich bemerken, dass es sehr ähnliche Problemstellungen schon mehrfach gab.

Ähnlich ja..........aber kein Fall ist gleich.  :-X

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Christel Nolte am 11.03.13, 22:30
Hallo Schnecke, wieso glaubst du, dass die SE euch eine Haus finanzieren sollten? Würdest Du das auch erwarten, wenn die Familie selbständige Elektriker, Bäcker oder so wären?

Und wieso verdient dein Freund kein eigenes Geld?

Er wird doch bei den Eltern angestellt sein.

Wenn  nicht, sollte er sich mal fragen, wie das sein kann.

Aber selbst wenn er kein Geld bekäme, könnte er von den 500 € vermutlich was sparen, denn ich unterstelle mal: er wohnt mietfrei, bekommt alle Mahlzeiten fertig serviert, die Wäsche gewaschen, das Auto am Dieselfass getankt, Mutter kauft ihm die Klamotten, richtet seinen Geburtstag aus und so weiter. Er hat also praktisch keine Ausgaben außer Freizeitgestaltung.

Wie alt sind denn die Eltern? Werden die nach der Übergabe weiter mitarbeiten? Wie soll denn dann  der Alltag aussehen. Werdet Euch erstmal klar darüber.
Zieh in die Nähe, geh Deiner Arbeit nach, wie du es bei einem Freund mit anderem Beruf  auch machen würdest und gut ist.

Helfen kannst du, wenn du möchtest , in deiner Freizeit oder auch nicht. Aber irgendwas zu verlangen von den noch-nicht-Schwiegereltern, was die zu tun haben, wo sie zu wohnen haben, das steht dir  (noch) nicht zu.

@ gammi: war ja auch nicht ganz ernst gemeint, muss wohl noch ein paar smileys setzen uznd denkle mal, dass ich oder die Mods das sowieso noch löschen werden.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Clara am 11.03.13, 23:05
Ach ja, das vergass ich auch noch... Geld für eine Haushaltshilfe, die KOCHT UND PUTZT; eine Kinderfrau und einen Gärtner und einen Hausmeister für den Neubau... das muss auch alles mit drin sein und dann bleibt die junge Mutter daheim und kümmert sich ums Kindchen und sonst nicht mehr viel...  und er schafft und schafft und doch schafft er es nie, genug Geld zu erwirtschaften, weil sie nicht wirtschaften kann... *Sorry, das ist jezze ein bisschen vollkrass, allerdings kenne ich paar reale Geschichten mit diesem Lebensmodell... und die "Alten" springen daheim fast im Quadrat und wissen nicht, wie sie den Kapitaldienst geregelt kriegen jeden Monat.*

Und hier gibt es einen Fortsetzungsroman oder woanders im I-net... mit unterschiedlicher Dramatik... frei nach dem Motto: "Alle(s) doof..."

Nachdenklichste Grüße,

Anja
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Maja am 11.03.13, 23:16
Nö erika das musst du nicht löschen.
Ist gar nicht so verkehrt gedacht.
Deine Stellungnahme gefällt mir, wie auch viele weitere vorher.
Zeigt es doch dass nicht alle hier nur eigennützig denken ,
so nach dem Motto: der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehn.
Das Problem liegt bei jeder Familie anders weil es andere Menschen sind und doch gibt es große Paralellen.
Die Lösung muss überall speziell gefunden werden,aber hilfreich sind die vielen Statements allemal.
Verstehe auch nicht warum Clara immer so angegangen wird.
Sie schreibt doch auch nur ihre Sichtweise und hat eben eine eigene Schreibart.
Das ist eben Clara(Anja).
Ich finde immer was Positives bei ihren  Beiträgen.
Wie hildy an anderer Stelle so schön schreibt: ...man kann die Menschen nicht ändern!Wenn es einem nicht passt,muss man sich ändern.
Dazu aber noch meine Sichtweise...auf Biegen und Brechen.... nur um anderen zu gefallen,muss ich mich nicht ändern.
Ich glaube Handlungsweisen von Mitmenschen,die man gar nicht ertragen kann,werden nicht erträglicher wenn man an sich arbeitet.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Dorotee am 12.03.13, 10:11
Hallo Naima,

Ich hab mir auch gerade gedacht, dass es doch hier typisch ist, wenn in so kurzer Zeit so viele Beiträge geschrieben wurden.

Die Dame wird sowieso machen was sie will.

Um wirklich wichtige Sachen kümmert man sich aber wenig.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Finn am 12.03.13, 11:46
An eines sollten wir alle denken
Wir waren alle ST und wollen alle SM werden
Es gibt einen 2000 Jahre alten Spruch der nie seine gültigkeit verliert
 Sinngemäß etwa: Die Jugend von heute ist laut, faul und frech
Vieles wiederholt sich im Leben und wenn wir mal genau darauf achten, ärgern wir unsere Kinder schon mal mit den Sprüchen, die wir von unseren Eltern nicht hören wollten, geschweige denn jemals verwenden wollten
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gammi am 12.03.13, 13:04
Und  dann wundert ihr euch, dass sich die Schreiberinnen hier nicht mehr melden.............

Sie melden sich hier an, weil sie unsicher sind wie sie sich entscheiden sollen. Unsicher auch wieviel sie wirklich von ihrer Situation preisgeben sollen.

Und dann kommt nach wenigen Beiträgen schon die erste "Kritik", dass man auch hätte googeln können (aber das passt dann nicht auf die eigene Situation), dass es schon viele gab, die dann einfach verschwunden sind,...............

Aber das Forum lebt auch von der Vielfalt der Beiträge und jeden interessiert auch was anderes.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: wolke am 12.03.13, 13:40
da kann ich dir nur beistimmen gammi. und in welchem ton hier manchmal geschrieben wird, mit personen die man gar nicht persönlich kennt.......nur aus ein paar beträgen.....
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gammi am 12.03.13, 13:49
Aber wenn ihr das bei jeder Neuanmeldung sofort als erstes anführt, dass es ja sein könnte, dass es ein fake ist...............dann braucht ihr euch auch nicht wundern, wenn sich die nicht-fakes nicht wohlfühlen.

Und was ist daran schlimm, wenn sich im öffentlichen Teil jemand versucht Hilfe zu holen? Ob es dann die richtigen Antworten sind ist wieder ein anderes Thema. Wer nicht antworten will, der antwortet einfach nicht. Dann verschwindet das Thema eben im Hintergrund.

Was hinter dem BT steckt weiß man bei seiner ersten Anmeldung ja noch gar nicht. Da geht man ja noch davon aus, dass es ein öffentliches Forum wie jedes andere auch ist.

Und ich finde es trotzdem gut, dass sich "junge" Frauen auf alle Arten versuchen Hilfe zu holen. Und drum finde ich es auch wichtig, dass wir ihnen hier unser positven und auch negativen ERfahrungen mitteilen. Was sie dann mit den Informationen anfangen das haben wir natürlich nicht auf der Hand


Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Nike am 12.03.13, 14:30
Hm, ich kenne hier einige Fälle, bei denen die Teilnahme am Forum nach dem "Ende des Themas" nicht erledigt war (da sehe ich mich eingeschlossen). Und gerade so persönliche Dinge haben eben doch ihre "kleinen" Unterschiede, und die "persönlichen" Stellungnahmen, die frau bekommt, sind wirklich hilfreich (egal was letztendlich daraus wird). Zumindest mir ist es so gegangen.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Mucki am 12.03.13, 15:06
Also meien sicht der dinge ist so, als ich hir angefagen habe zu schreiben gab ich viel von meinem Leben meiner sele preis,ich tat das freiwillig und es hat mir geholfen das ich es mir von der sele schreiben konnte. :D
Dann wurde ich von eiigen drauf hingewisen das ich doch zu freizühig umgehn würde meit meien mittteilungen,ich enpfand das nicht so. ;)
Hir schreiben war und ist für mich was besonderes,weil ich schon viel fand die in ähnlichen situatonen waren,egal in welchen bereich,auch finde ich mich in einigen beiträgen wieder. ;D
jder der hir schreibt warum auch immer und über was auch immer will die meinung der andern zu seinem problem wissen,ob des nun Ehe,Partenr,Tier oder wasser prifatisierung ist ,wer sich dann für was intresiert oder sien senf schreibt ist jeden selbt überlassen. ;)
ich zum beispiel ahb zur prifatisierzng vom Wasser noch nie was geschrieben,weil ich nicht denk das ich mit einer diskusion hir was bewirken,da des meist Komunal abläuft.Und ich meien senf nicht dazu gebn will wen ich keien ahnung davon habe ::)
Aber zu beziehungs problem SM /ST kann ich was schreiben weil ich da meien jahre lange erfahrung einbringen kann,so denke ich könnte man die vielen beiträge in diesen Tehma erklären und die wenigen beiträge in andern fachdiskusionen.

Und ich finde es auch nicht richtig immer gleich jeden zu unterstellen das sie uns nur voppen,und wen ich als leser des so empfinde in einem beitarg dann schreib ich zu dem thma nichts. ;)

Und beiträge zu zählen wie viel beiträge zu welchen Thema geschrieben wurden,es ist doch hir kein wetbewerb wer samlt die meisten beiträge oder :o und welche Thema den nun wichtiger ist für jeden einzelnen ,denke ich sollten wir schon jeder einzelnen schreiberin überlassen.
Auch sollte es selbtverständlich sei wen man ratschläge giebt das derjenigen zu überlassen was sie anwendet und was ned,nicht jeder gutgemeinte rat ist bei jedem umsetzt bar. ???
 
Ein mir sher wichtiger grund hir zu schreiben und mich wohlzufüllen war das ich mich hir freiäusern durfte,egal zu welchen Thema,und ich hir meine anngst vor dem fehlerschreiben ablegen konnte,die meisten fanden es ned so schlimm,des gab mir hir halt und antrieb.

Es wäre schöne wen wir hir weiter mit allen neuen so ohne vorurteile und mit  akzepttanz so wie sie sind umgehne könnten, den nur wegen ein paar schwarzen schafen kann man doch nicht allen mistrauen  :'(.

LG Mucki
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Christel Nolte am 12.03.13, 20:29
OT: manchmal denke ich, dass es eine Person oder Gruppe geben muss, die sich einen Spaß daraus macht, alle paar Monate das gleiche Thema in Variationen hier anzustoßen, um zu sehen, wie wir darauf anspringen… ;)

Warum ich so schräge Ideen habe? :D

Weil es merkwürdig ist, dass diese Frauen scheinbar nicht im Stande sind, die  Suchfunktion zu benutzen. Dann würden sie nämlich bemerken, dass es sehr ähnliche Problemstellungen schon mehrfach gab.

Ist es Bequemlichkeit ?


Ich bin hier wohl 2 fach mißverstanden worden:
Ich meine nicht, dass schnecke ein Fake ist, drum hab ich ja auch "schräge" Idee (=Nicht ganz ernstzunehmende) geschrieben.
Ich meine auch nicht, dass sie nicht zu ihrem Problem schreiben soll, ich finde aber, dass sie, da es mehrere Boxen mit sehr ähnlicher Problemstellung gibt, sich da anschließen sollte, dh erstmal suchen, lesen, dann schauen ob sich die Frage nicht erledigt und dann da schreiben, wo es am ehesten passt.

Wenn ich zB eine Frage zum Thema Kälberdurchfall habe, muss ich mir auch die Mühe machen und mich erst durch mehrere Boxen mit vielen Seiten ackern und darf nicht einfach aus Bequemlichkeit mal eben schnell ne neue aufmachen.

Zitat
Aber wenn ihr das bei jeder Neuanmeldung sofort als erstes anführt, dass es ja sein könnte, dass es ein fake ist...............dann braucht ihr euch auch nicht wundern, wenn sich die nicht-fakes nicht wohlfühlen.
sofort als erstes ist erstmal ne Menge Gehirnschmalz investiert worden, viel gute Gedanken in 4 oder 5 Seiten Beiträgen....aber bewegt hat sich von Seiten der Fragerin gar nichts...da fühlt man sich .....
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Pferdefrau am 12.03.13, 20:35
Ich glaube nicht das es ein Fake war. Ich denke viele junge Frauen sind mit der Situation überfordert, googeln dann und finden dieses Forum. So war es damals bei mir. Ich fand es damals Hilfreich das ich nicht alleine damit dastand.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: gammi am 12.03.13, 22:18
..........dann braucht ihr euch auch nicht wundern, wenn sich die nicht-fakes nicht wohlfühlen.

 ??? Was ist das denn für eine Aussage?
Aufgrund der langjährigen hohen Anzahl von Mitschreiberinnen ist das ja wohl kein Thema.

Es ging um die nicht-fakes, die sich neu angemeldet haben und eben noch nicht wissen wo genau hier im Forum man was findet...............nicht um die langjährigen Mitschreiberinnen.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Imogen am 13.03.13, 08:31
...aber grundsätzlich ist anzumerken, dass alle "jungen" Mitschreiberinnen (um solche handelst es sich meist) am Rechner supergut und superschnell sind....ich glaube nicht, dass man sich da Sorgen machen muß, dass sie die richtige Abteilung nicht sofort finden.......ich (ü50) habe doch eine Weile gebraucht.....und entdecke immer noch Neues........

Imogen
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 13.03.13, 09:01
aber auch als alter hase hier im forum finde ich nicht immer die richtige box ... -
also - warum sollen sie nicht mit einer neuen beginnen !! - diejenigen die antworten wollen finden sie ja dann auch  :o

und ich bewundere die jungen frauen die die augen offen halten und bereits merken, dass das nicht so sein kann -
was waren wir doch blauäugig !!!!!!!!!!!!!!!!
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Kleopatra am 13.03.13, 09:28
Hallo, im Rahmen einer WB habe ich auch gerade eine solche junge Frau kennengelernt. Genaueres möchte ich aus Persöhnlichkeitsschutzgründen nicht erzählen. Aber es ist zu meiner eigenen grossen Überraschung, es ist ein Extrembeispiel, der Beweis für mich, dass der Generationenkonflikt auch heute noch eine brennendes Thema sein kann. Trotz emanzipierten jungen Frauen. Nur soviel, die junge Familie hat übrigens inzwischen eine Lösung gefunden.

Im Anbetracht dessen das dies in wenigen Jahren auch für mich Thema sein wird, bin ich dankbar für die immer wiederkehrende Erinnerung daran, wie anspruchsvoll das Ganze sein wird.

Für dich Schnecke. Wichtig ist was dein Freund denkt und will. Noch wichtiger ist, was du willst und ob es realistisch ist. Wen du das weisst kannst du deinen Weg gehen. Mit oder ohne deinen Freund und gleichzeitig auch mit oder ohne diese Betrieb.

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Jacky am 13.03.13, 09:35
Ehrlich, ich versteh die ganze Aufregung nicht.  ::)

Warum soll bei SE-Problemen keine neue Box eröffnet werden? Nur weil hier viele Probleme seit Gründung des BT-Forums schon rauf und runter disskutiert worden sind, müssen wir den Neuen hier doch trotzdem zugestehen, sich auf ihre Weise hier einbringen und für ihr spezielles Problem ein neue Box eröffnen zu dürfen.

Wenn wir das nicht mehr zulassen, schläft das Forum mit der Zeit ein und wird nur noch eine Plauderecke für banale Themen.

Sicher wiederholen sich viele Themen, aber sind wir mal ehrlich, wer hat nicht schon mal eine bestehende Box übersehen und der Beitrag wurde von den Moderatoren verschoben?

Jedenfalls glaub ich, ist die Treadstarterin hier erfolgreich vertrieben worden...

Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: martina am 13.03.13, 09:45
Es ist überhaupt kein Problem, neue Themen an alte anzuschließen, wenn es passt oder auch einfach nur zu verschieben.

Es soll sich bitte niemand vom Eröffnen eines Themas abhalten lassen, weil es vielleicht nicht richtig an Ort und Stelle steht oder so. Dafür sind wir Moderatoren u.a. auch da, dass wir dann aufräumen.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Lisa am 13.03.13, 13:00
Hallo,ich sehe das gelassen,für mich jetzt als SM bekomme ich Hinweise,
wie es die Jungen aus ihrer Sicht sehen.Da denke ich mir oft,diesen oder
jenen Fehler darfst du nicht machen.Gott sei Dank versteh ich mich mit meiner
ST.bestens und von meiner Seite aus bemühe ich mich,das es so bleibt.
Gegenseitige Achtung,getrennte Wohnungen sind unbedingt erforderlich.
Sollte irgendwas mal vorkommen,was den anderen verletzt,dann muß man
das ausdiskutieren,auf alle Fälle darüber aussprechen,war nicht so gemeint,
wurde anders aufgefasst,entschuldigen,auf keinen Fall die Beleidigte spielen.
Ich war so froh,als Junior mit 24 Jahren eine feste Freundin hatte,wollte
diesem Glück nicht im Wege stehen,je besser sie sich verstehen,desto lieber
ist es mir.Seit fünf Jahren auf dem Hof,das zweite Enkelkind ist unterwegs,
worüber wir uns mitfreuen dürfen,was wäre wenn keine ST dawäre.
Uns würde vieles fehlen.Ich kenne viele Mütter die sich eine ST. wünschen,
die sich nicht als Sdrachen aufführen,die nur einwenig Achtung wünschten.
Nicht nur in der LW.auch in anderen Familien gibt es Generationenprobleme,
genau so oft.
Mir tut es so gut wenn ST.erwähnt,was Opa noch alles macht,Klauenpflege,
Baumschnitt,siloplanen entsorgen.....und ist so pflegeleicht im Umgang.
Ja wir sind noch da,finden die Arbeit selber ohne grosses tara.
Sind die lieben Schwiegereltern und die wollen wir auch sein.
LG.Lisa
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Maja am 13.03.13, 19:08
Lisa dein Beitrag tut so richtig gut
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: SiegiKam am 13.03.13, 20:52
Das scheinen mir oft  so Bürschlein zu sein, die sehr gerne alle Vorteile des Hotel Mama nutzen und dazu noch die netten Seiten der Partnerschaft, ohne die Konsequenzen. Ist ja auch bequem, so eine verliebte Freundin, die freut sich,wenn er mal Zeit hat, hilft noch mit und der Herr braucht sich nicht immer was neues aufreißen wenn er mal...


Als Nichtbäuerin weiß ich nicht, wie es sonst üblich ist. Aber mir scheint es nicht normal, wenn ein junger Mann zuhause für nix als Kost und Logis arbeitet, und das scheinbar schon seit 15 Jahren. Ist das steuerrechtlich sinnvoll? Man könnte doch sein Gehalt vom Gewinn absetzen? Und wenn der Hof das nicht trägt, wie soll er dann davon mal einen Austrag zahlen und eine Familie ernähren? Nicht einmal seine Krankenversicherung ist drin, dafür muss er aushäusig arbeiten. Durfte er woanders eine Lehre machen oder arbeitete er immer am Hof? Erika, da finde ich die Bezeichnung Bürschlein und Hotel Mama doch etwas überzogen, im Gegenteil er arbeitete quasi als unbezahlte Arbeitskraft 15 Jahre ohne Rentenabsicherung, evtl. sogar ohne Versicherungsschutz, wenn er jetzt nicht übergeben bekommt, was dann? Ja, es stimmt, er müsste sich ins Zeug legen für seine Zukunft und die seiner Partnerin. Was ist dabei, eine Außentreppe mit extra Zugang zu bauen und das Bad zu renovieren, sollte ja für längere Zeit sein. Wenn er hier schon nicht auf die Füße kommt, dann würde ich mir die Zukunft mit ihm gut überlegen und evtl. lieber die Zeit in eine eigene berufliche Qualifizierung stecken und nicht in den Hof seiner Eltern, wenn die das eh nicht so schätzen.

Siegi
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Christel Nolte am 13.03.13, 21:34
Hallo Siegi,

Ich finde es auch absolut nicht normal, dass der für nix als Kost und Logis arbeitet.

wir meinen das gleiche von verschiedenen Seiten aus gesehen: Bürschlein und Hotel Mama deshalb, weil es ja so einfach ist, nicht selber Verantwortung zu übernehmen, sich um Absicherung zu kümmern, eine angemessene Entlohnung auszuhandeln, bzw, wenn der Hof das nicht hergibt, nach Lösungen zu suchen usw, oder eben auch eindeutig für die Freundin Stellung zu beziehen....

Ich finde es auch von den Eltern die so etwas machen, nicht in Ordnung, aber gerade wenn so ein junger Mensch bald BETRIREBSLEITER werden soll....sollte da mehr Selbständigkeit sein.

Und solche Fälle gibt es noch öfter als man denkt.
 
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Kleopatra am 14.03.13, 06:11
Also es ist selten für nichts, dass Arbeiten.

Bei der Übernahme wird doch ein Lidlohn ausgerechnet und beim Kaufpreis in Abzug gebracht. Trotzdem wäre es natürlich sinnvoll wen man diesen fiktiven Lohn jährlich abrechnen würde.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 14.03.13, 08:26
Also es ist selten für nichts, dass Arbeiten.

Bei der Übernahme wird doch ein Lidlohn ausgerechnet und beim Kaufpreis in Abzug gebracht. Trotzdem wäre es natürlich sinnvoll wen man diesen fiktiven Lohn jährlich abrechnen würde.

liebe swissbäuerin,
erstens existiert dieser lidlohn in der schweiz nicht mehr (zum glück - fand ich eine gemeinheit !!) - 2. kannte man den in de gar nicht, glaube ich
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: annelie am 14.03.13, 08:42
Stimmt Maggie...

Unser Sohn wird heuer irgendwann bei uns arbeiten anfangen und wir haben beim letzten Termin den Steuerberater gefragt, was man einem Mifa (mitarbeitenden Familienangehörigen) zahlen sollte, da meinte er der "Mindestlohn" liege bei 620 oder 630 € (ich habs mir nicht exakt gemerkt, da mir mir zu niedrig erschien), aber er würde empfehlen das sich der Lohn am Betriebsergebnis orientiert und das wäre bedeutend höherer Lohn.
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: maggie am 14.03.13, 09:16
Stimmt Maggie...

Unser Sohn wird heuer irgendwann bei uns arbeiten anfangen und wir haben beim letzten Termin den Steuerberater gefragt, was man einem Mifa (mitarbeitenden Familienangehörigen) zahlen sollte, da meinte er der "Mindestlohn" liege bei 620 oder 630 € (ich habs mir nicht exakt gemerkt, da mir mir zu niedrig erschien), aber er würde empfehlen das sich der Lohn am Betriebsergebnis orientiert und das wäre bedeutend höherer Lohn.


aber das war etwa das selbe wie euer mindestlohn, ich weiss nur der letzte betrag lag mal bei ca. sfr. 300.00 !! - da sind eure löhne ja direkt hoch !! ::)
wir haben unserem junior als er angestellt war einen lohn gutgeschrieben und seit unserer generationengemeinschaft wird der lohn nach arbeitszeit aufgeteilt - und unser sohn hat mehr eigentum am hof als wir !!!!! na ja -
Titel: Re: Die "lieben" Schwiegereltern
Beitrag von: Koala am 08.07.13, 10:04
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und hab mich angemeldet weil ich das Thema mit den Schwiegereltern interesannt finde. Habe auch Probleme mit ihnen.
Hab mich schon durchgelesen und seh mich in vielem wieder.
Bin im Oktober 3 Jahre verheiratet, habe auf den Hof der meinem Mann schon seit 6 Jahren überschrieben wurde eingeheiratet. Anfangs war alles noch ok mit seinen Eltern doch es wurde immer schlimmer, so das ich jetzt kaum mehr zu Hause bin, ich mich nicht mehr wohl fühle, nur beobachtet, belauscht, nichts was wir tun wird akzeptiert. ??? Mein Mann und ich bekommen viel öfters Krach miteinander wenn wir zu Hause sind. :'(
Ich Arbeite 100% in einem Kinderheim, bin mit meiner Mutter in einer Gruppe und wir machen das zu zweit, daher Arbeite ich sehr viel, somit bin ich dann schon nicht zu Hause. Wir sind in einem seperaten Wohnhaus, das wir Privat auch nutzen können, deshalb kann mein Mann bzw. kommt mein Mann in der Mittagspause auch immer zum Essen und Abends zum Essen und Fernsehen, kann auch da schlafen wenn er möchte das er auch hin und wieder tut. Er fühlt sich auch nicht wohl zu Hause, steht hinter mir. Will es aber trotzdem allen recht machen und macht dann nicht immer das was er will und gibt klein bei. Dann kommt er wieder und jammert rum. Wir haben schon mehrere anläufe gestartet mit den SE zu reden, aber da kann man auch mit ner Wand reden, die hat dann noch mehr mit bekommen als die. Dann hält es zwei Tage dann geht alles von vorne los.
Ich habs aufgegeben ich habe schon einen richtigen hass auf sie.
Haben meinen SV sogar dazu gebracht mit in eine Therapie Stunde zu kommen, aber auch alles umsonst.
Ich gehe schon ein halbes Jahr zur Psychotherapie deshalb. Und mein Mann auch hi und wieder mal. Es macht einem aber kaputt.

Ich kann nicht mehr, ich pendel zwischn Arbeit und zu Hause und weiß nicht mehr wo ich hin gehöre.

Ist jemand hier der mit Mann ausgezogen ist und trotzdem noch den Hof bewirtschaftet ???