Bäuerinnentreff

Rund ums Rind => Zucht, Markt und anderer Zirkus => Thema gestartet von: Sonnenblume2 am 16.11.11, 12:07

Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Sonnenblume2 am 16.11.11, 12:07
Hallo,
BITTE um schnelle Hilfe!
Vorgestern hat Kuh gekalbt, seit gestern liegt sie fest.
Gestern Abend vom Tierarzt Calcium-Infusion bekommen. Sie hat sich daraufhin selber mal „anders“ hingelegt und zum Wiederkauen angefangen, aber heute Morgen ist sie wieder nicht aufgestanden.
Was könnte ich homöopathisch machen oder mit Hausmittel erreichen um die Kuh wieder auf die Beine zu bekommen.
Tut mir leid für meine Frage, die sicher schon x-Mal gefragt wurde, aber ich habe leider nicht die Zeit sämtliche Seiten durchzulesen, würde aber dennoch bitte um Hilfe hoffen
Vielen lieben Dank Sonnenblume
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: saba am 16.11.11, 13:26
Hallo,

also ich denke, mit einer Calcium-Infusion wird´s wohl nicht abgetan sein. Meiner Meinung nach heute nochmals Calcium geben lassen.
Immer wieder brauchen manche Kühe mehrere Ca-Infusionen. Fußfessel wird die Kuh ja schon dran haben.
Alles Gute!

Saba
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: apis am 16.11.11, 13:45
Hallo Sonnenblume,
wie sieht denn eure Phosphor-Versorgung aus?
Unsere Kühe brauchen bei Milchfieber trotz guter Versorgung mit Mineralfutter für Transitkühe häufig manchmal eine Ca-P Infusion. Ca allein reicht hier in der Region nicht aus.

Phosphor als Globuli wird wohl nicht ausreichen, also noch mal TA fragen.

Alles Gute
apis
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 16.11.11, 14:09
Unbedingt nochmals Ca-Infusion und ev. Phosphor! Die Infusionen wirken nur 6-10 Stunden und wenn sie in dieser Zeit zuwenig Ca aufnimmt, liegt sie am nächsten Tag wieder! Ev. nach der Infusion zum Nachbehandeln Ca-Bolus über paar Tage verabreichen. Mache ich bei jeder älteren Kuh!
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Sonnenblume2 am 17.11.11, 07:58
Vielen lieben Dank für eure schnelle Hilfe!  :-*
Unsere "Hera" ist gestern Abend zum Glück alleine aufgestanden. Wir haben ihr viel lauwarmes Wasser angeboten, Heu (das hat sie regelrecht runtergeschlungen) und ihr nochmals eine "Calcium-Bombe" gegeben.
lg Sonnenblume
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 19.11.11, 15:25
wir haben momentan auch Kummer im Stall.
Eine der drei Damen hat gekalbt vorgestern, ganz alleine alles fit, aber als es mein Mann gleich füttern wollte, hat es strikt verweigert. Nach nochmaligen Probieren haben wir gedrencht und als abends der TA da war gleich noch Vit.E, Selen und Eisen gespritzt aber nichts zu machen. DA es auffallend stark geschnauft hat, gab ich gleich noch was gegen Wasser in der Lunge. Heute früh gings den Kalb sehr schlecht, so dass wir wieder TA angerufen hat. Der stellte dann fest, dass es Wasser in der Lunge und einen angebornen Herzfehler hat, so dass das sauerstoffarme und -reiche Blut gemischt wird und es nicht optimal versorgt wird. er kann nicht mal Infusion geben, da in die Infusion nur Blut laufen würde. wenn man es an einer Ader verletzt würde es sofort verbluten.

Das arme Würmchen, wir wissen gar net was wir machen sollen, den saufen tut es immer noch net und dauernd Drenchen würde sein Tod sein, darf keinerlei Stress haben laut TA.

jedes 100. Kalb soll laut TA einen angeborenen Herzfehler haben und die wenigsten merken es.

Traurige Grüße
Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ginchen am 19.11.11, 15:47
das tut mir echt leid! das arme kleine Kerlchen  :'(

Regina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 23.11.11, 19:05
wir haben gestern unser herzkrankes Kalb eingeschläfert, da es immer noch nicht getrunken hat und laut TA auch nicht wirklich selber kann. Da aktiver Tierschutz für mich auch sehr wichtig ist, haben wir dann kurzen Prozess gemacht und das Kalb von seinen Leiden erlöst.

ich habe mich dann etwas in die Materie reingelesen und festgestellt bzw. Ta hat es mir auch bestätigt, dass sowas viel zu oft vorkommt, nur wenn das Loch nicht zu groß ist, dann merkt es der Kuhbauer nicht bzw. schiebt es halt auf etwas anderes, da ja keiner das Herz abhört.

so sind wir um eine Erfahrung reicher und um ein Kalb ärmer aber das ist Schicksal.
LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: irene33 am 23.11.11, 20:18
hallo petra,

ich war neulich auf einem kurs von birgit gnadl, sie berichtete, dass 5 % aller kälber herzkrank zur welt kommen.
hört sich zwar momentan nicht viel an, aber es sind doch bei jährlich 100 kälber 5 kälbchen.

gruß
irene


Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 29.11.11, 08:01
Hallo irgendwie ist mom. der Wurm im Stall drinnen bei den Kühen. alle Kalbungen (5 Stück) fehlt irgendwas. Festliegen und Ketose (haben wir seit Jahren keine Probleme mehr), Euterentzündung bei einer Kalbin einen Tag nach dem Kalben??? ihr Kalb trinkt nicht obwohl nix fehlt, gestern abend schon, heut früh wieder nicht. eine Kuh die zu schnell gekalbt hat, deren Kalb hatte Herzprobleme und eine Kuh genauso schnell gekalbt lag fest, Ketose und Tragsackentzündung, weil sie sich nicht geputzt hat und die TA die Nachgeburt auch niicht komplett rausbekam (trotz Einlagen und Globuli stark entzündet), eine Kuh hat sich ihr Euter ramponiert in der Trockenstehzeit und die nächste gab keinen Liter Milch mehr nach dem Kalben (viertes Kalb). Mineralstoffversorgung ist ok, haben wir erst mal getestet, Harnstoff und Energieversorgung auch ok, wir haben nichts geändert, ganz komisch..

als wir das letzte mal solche massiven Probleme hatten, hatten wir frisch BVD bekommen, was wird es diesmal sein???

sollte es was massives sein, schwöre ich kommt der LKW.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 29.11.11, 15:31
Bei uns traten diese Probleme vor Jahren auf wegen kompletter Unterversorgung mit Phosphor! Jede Kuh lag fest, ausser die Erstkalbinnen! Würd ich unbedingt abklären! Selen E-Mangel? Auch wenn die Versorgung okay ist, die Frage ist doch ob die Kühe das entsprechend aufnehmen können.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 29.11.11, 16:08
Hallo Petra
bekommen eure Tiere Grundwasser oder Leitungswasser zu saufen? Wir haben sehr eisenhaltiges Grundwasser, da werden die Mineralien nicht so gut aufgenommen, deshalb läuft unser Wasser durch eine Enteisungsanlage.
Richtige Aufklärung, ob die Kühe gut versorgt sind, bringt dir nur eine Blutprobe.
LG Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 29.11.11, 16:22
Die Tiere bekommen Grundwasser zum trinken und die Mineralstoffversorgung haben wir über Blut abgeklärt. bei zwei von sechs Kühen war Selenmangel beim Rest ok und etwa Kupfermangel, sonst war alles ok also nichts woraus man schließen könnte wieso diese Probleme.

TA meinte Zufall, kann man nicht erschließen dass es etwas bestimmtes wäre.

Eine Kalbin gestern gekalbt hat Euterentzündung und ihr Kalb obwohl nicht gesoffen hat Durchfall. die festliegende Kuh ist wieder fit mti der Ketose.

eine Kuh, nämlich meine steht noch da zum kalben, mir graust schon.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 29.11.11, 16:44
Hallo Petra
ein Kalb das sofort Durchfall hat auch ohne gesoffen zu haben, kann sich bereits in der Abkalbebox mit E.Coli oder Rota/Corona-Viren angesteckt haben. Wenn dann das Kalb nicht frühzeitig ausreichend mit Kolostrum versorgt wird, sieht es natürlich schlecht aus. Wir haben unseren Kälber immer viel zu wenig Biestmilch verabreicht, immer höchstens 1,5 l. Aber ich war jetzt zum "Top-Fit-Kurs für Bäuerinnen", da wurde uns gesagt, dass die Kälber in den ersten 12 Stunden bis zu 4,5 l saufen sollen, davon in den ersten 2 Stunden bis zu 2l und nach 7-8 Stunden 2-2,5 l.
Ausserdem kann ein Mangel an Beta-Carotin zu Durchfällen bei neugeborenen Kälbern führen, dagegen hilft eine einmalige Gabe von 2 Mio.I.E. in der 1. Lebensstunde ins Maul, vorbeugend  kann 0,2 l Karottensaft in die Milch gegeben werden.
Wünsch dir, dass die Pechsträhne bald aufhört.
LG Gina

Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 29.11.11, 16:46
wir füttern normal immer sofort nach dem Kalben ausreichend Biestmilch aber das kalb wollte nicht trinken/konnte da seine Zunge so geschwollen war. Durchfall kommt denk ich von der Mutter da die ja gleich Euterentzündung hatte.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Makubi am 29.11.11, 17:35
Hallo Petra!

Das tut mir aber leid, daß ihr so Probleme im Stall habt. Wir hatten vor einem halbem Jahr ähnliche Probleme. Festliegende Kühe, verworfen in verschiedenen Trächtigkeitsstadien, keine Milchleistung. Wir hatten Phospormangel, seit wir mehr Phosphor in das Kraftfutter mischen haben wir das Problem im Griff. Bei Kühen die vor der Geburt viel liegen, bekommen bei uns bei der Geburt Calzium.
Eine gute Freundin von mir hatte grosse Probleme mit Kälberdurchfall und sehr grosse Ausfälle. Jetzt werden bei ihr die Kühe gegen die Rote Corona geimpt und seither ist auch Ruhe!
Ich hoffe für dich das die Pechsträhne bald weggeht!
LG
Marion
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 30.11.11, 05:38
wir impfen auch RotaCorona und CalciumVersorgung ist normal ok, hatten jetzt eine festliegende seit vielen Jahren, sowas kennen wir im Betrieb nicht. Was die Kälber gerne hatten letztes Jahr war Coli aber auch das haben wir im Griff.

ich tu mich immer sehr schwer mit den Kleinen da ich durch meinen Fresserbetrieb ja alles mögliche vom Kuhbauern miteinkauf. Ich würde ja am liebsten die Kühe abschaffen aber mein Mann hängt noch dran.

unsere Fresser sind momentan fit, da denke ich mir nix. aber die kleinen brauchen immer päpeln. Wir spritzen eh immer Selen, Vit. E und Eisen, das gehört zum Pflichtprogramm, vorallem Eisen verlieren sie durch die Geburt. Aber das mit den Carotin hört sich gut an, werd ich ausprobieren.

Wir machen ja auch MLP und dadurch wissen wir das die Fütterung immer ok war/is bzw. Mineralstoffversorgung wurde auch überprüft durch Blut hat ein Haufen Geld gekostet und kam nicht wirklich was raus.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 30.11.11, 15:27
Manchmal frag ich mich aber trotzdem ob wir nicht "zuviel" machen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, je mehr ich nach der optimalen Versorgung, der optimalen Haltung usw schaue umso mehr Probleme habe ich. ???

Das Gefühl kenne ich wohl auch, denke aber irgendwann merkt man die Erfolge.
Bei uns ist es jetzt seit ca. 2 Jahren das die Herde merklich gesünder und unproblematischer ist.
Es gibt zwar immer noch Zeiten da häuft sich das eine oder andere aber im großen und ganzen läuft es auf dieser Schiene gut und spart viel Zeit und Kraft.

Bei euch denke ich liegt es an der neuen Herde, es braucht Jahre bis man so weit durchselektiert hat, das so zu sagen die guten gesunden Tiere und deren Nachkommen übrig bleiben, aber irgendwann kommen die Erfolge.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 30.11.11, 16:48
Bei uns ist das genau andersrum, seitdem wir die Kälberhaltung umgestellt haben von dem vierzig Jahre alten System der Schwiegerleute auf ein neues- läuft es bei uns richtig gut. Aber das ging auch nicht von heute auf morgen, vier Jahre hab ich insgesamt herum"experimentiert"- und ich bin mir trotzdem nicht sicher , das ich doch noch wieder Dinge verändere. Man muss einfach flexibel sein. Das wichtigste ist: Die Kälber sind gesund. Wie man dahin kommt, da hat jeder seine eigenen Ideen.

Ein allgemeines Beispiel: Wir hatten eigentlich immer das Problem, das viele Kälber nach der Geburt entweder gar nicht oder nur sehr schlecht gesoffen haben. Und wenn ich als Landwirt darauf angewiesen bin, das so ein kleines Wesen in den ersten 12 Stunden mindestens 4 Liter säuft, besser sogar mehr- dann komm ich in echte Schwulitäten...da beginnt dann nämlich der Kreislauf der Krankheit. Wir haben einen aggressiven Colistamm im Stall, den wir mit Muttertierimpfung im Griff haben. Voraussetzung ist aber, das ich die Milch geimpfter Mütter am besten innerhalb 20 Minuten nach der Geburt im Kalb habe. 20 Minuten braucht Coli, um sich zu reproduzieren. Wenn die Kleinen dann keinen Saugreflex haben, muss ich drenchen- das heißt aber, das ich das Kalb direkt von der Mutter wegnehmen müsste, was ich aber nicht will.
Wir haben dann aus der Herde 15 Tiere ausgepickt, von denen wir Blut genommen haben (teuer!) und die Versorung war absolut ok, sogar Selen- zwar im unteren Bereich, aber ok. Da die Symtome aber trotzdem auf Selen/Vit E Mangel hinzeigten, haben wir vor eineinhalb Jahren mit der Zufütterung von Selenkonzentrat begonnen. Fast ein Jahr hat sich eigentlich nichts getan, aber jetzt seit ca. einem Dreivierteljahr hatten wir kein Kalb mehr, was keinen Saugreflex hatte. Das seh ich schon als großen Fortschritt. Und solange das so bleibt, füttern wir genauso weiter.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 30.11.11, 17:18
haben wir alles hinter uns, haben extra anderes Mineralfutter mit mehr Selen, geändert hat sichs dahin, das jetzt die Kühe besser stieren und aufnehmen und dafür die Kälber nicht mehr saufen, was vorher nicht der Fall war. also wie man es macht, ist es verkehrt.
werde zukünftig die Kühe mit Selen spritzen, Kälber bekommen es sowieso

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 30.11.11, 17:47
Hallo Gammi da hast schon recht mit deiner Vermutung das etwas "Dreck" ganz ok ist.

wir hatten immer Glück im Fresserstall, relativ wenig Verluste.. Die große Bombe kam im nagelneuen noch nie belegten Stall wo die Gruppe auf einmal eingestallt wurde.. Verluste noch und nöcher..

jetzt mach ich es wieder wie vorher in kleinen Gruppen, jetzt läuft es wieder obwohl es jeden TA und Beraterf die Haare aufstellt aber meine Verluste zeigen auf das mein System richtig ist. ich habe nicht die Zeit zwei oder drei Wochen non stop im Stall zu stehen wenn große Gruppen kommen.


das wir Probleme mit den Kleinen haben, liegt am großen Viehverkehr im Stall, aber mein Mann will seine "Grampen" nicht hergeben, so zahlt er lieber TAKosten und das net wenig.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: maria02 am 30.11.11, 19:14


Trinkt ein Kalb wirklich in der Natur 4 Liter ?

Hallo Gammi,
du hast schon recht aber in der heutigen zeit geben auch die Kühe weit mehr Milch wie früher ohne Leistungszucht
und so ist auch der Gehalt an den immunglobulinen in der Biestmilch mehr "verdünnt"
laut aussage einiger Tierärzte!
Ich geb gerne soviel Biestmilch in den ersten Lebensstunden vorrausgesetzt das Kalb nimmt die menge auch freiwillig an.
Die sind dann oft auch am nächsten Tag noch Pappesatt...

Lieber Gruß
Maria
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 30.11.11, 19:22
In der "Natur" gibt die Kuh aber auch nicht soviel Milch, hat ergo auch einen viel geregelteren Mineralstoffhaushalt, lebt nicht im keimverseuchten Stall und das Kalb darf bei der Mutter soviel saufen wie es mag. Und das sind dann sogar nicht selten über 15- 20 Liter am Tag...
Aber, wie gesagt, du machst es so, ich mach es anders, jeder hat so seine Ideen. Wichtig ist doch, das die Kälber gesund sind.
Bei uns sind die besten gesündesten und leistungsstärksten die Kühe, die wir selber herangezogen haben in den letzten drei Jahren. Die alten hatten durchweg irgendwelche Problemchen.
Trotzdem führt diese Disskussion zu nix.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 01.12.11, 04:45
Also ich halte nichts von diesen riesen Mengen Kolostrum gleich als erste Mahlzeit, kann mir auch nicht vorstellen das es nötig oder natürlich ist.
Unsere bekommen  mind. 1 in der Regel 2 Liter so schnell wie möglich nach der Geburt, das ist die Menge welche sie in der Regel alleine saufen. Unsere Kälber sind gesund, kaum Durchfall. Das eines Stirbt ist die ganz große Außnahme.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 01.12.11, 05:57
bei mir in der Mast sind die schönsten, widerstandsfähigsten und leistungsfähigsten Tiere die von der Weide, wo sechs Monate bei der Mutter saufen durften. Abgesehen das diese Tiere nur auf Fleisch gezüchtet wurden und nicht auf Milch, kommen unsere Kälber in KEINSTER Weise dahin. Warum wohl?? das sollte mal zu denken geben.
bekommen nur Milch und Gras/Heu und am Schluss Kraftfutter.
LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mary am 01.12.11, 08:34
Hallo Petra,
die Fütterung macht an der Gesundheit der Kälber sehr viel aus, das hab ich in vielen Jahren Bäuerinnendasein auch selbst ausprobiert.
Ist auch logisch, jeder werdenden Mutter wird eine Liste an Möglichkeiten vorgegeben, was sie alles tun kann, um das Beste für ihr werdendes Kind zu tun, ein Kalb wächst auch 9 Monate in der Kuh heran.
Unsere Kälber bekommen die erste Biestmilch aus der Flasche, ansonsten sind sie 3 Tage bei der Kuh und können nach Bedarf saufen, was sie wollen, ich beobachte das jetzt schon viele Jahre, da säuft kein Kalb 4 Liter auf einmal, sondern immer wieder kleinere Mengen über den Tag verteilt.
Das interessanteste Fachzeitungslesen ist- nach einigen Jahren ein paar Abende alte Fachzeitschriften vor der Papiertonne durchzublättern und zu sehen, was uns alles verqulickert wird.
So nach dem Motto, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.
Ich drück euch die Daumen, dass wieder "Glück im Stall" herrscht,
was ich grundsätzlich immer mache, jede Kuh und Kalbin bekommt eine Vitamin E-und Selengabe vom TA, bei Bedarf auch noch eine zweite Gabe. Ältere Kühe bekommen zusätzlich ihre Vitamin D3 Gabe.
Damit spare ich mir viel Ärger und Verdruss.
Und eines hab ich auch gelernt, alles geht vorüber, manchmal gehts eine Weile total gut, dann hackts wieder mal gewaltig,
ich seh das inzwischen gelassener.
Wünsche allen Glück im Stall
maria
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Susanna am 01.12.11, 09:10
Unsere Kühe bekommen nach dem Kalben auch sofort eine sehr große Menge (ca. 20 - 40 l) Kuhtrank, ich weiß nur grade nicht, wie er heißt, den saufen sie gerne. Außerdem spritzt unser Sohn ihnen verschiedene Vitamine, ich muss sagen, das hat sich bewährt.

Mit den Kälbern hatten wir vor einigen Monaten Probleme mit extremen Durchfällen. Die Untersuchungen haben ergeben, dass wir unsere Kühe impfen lassen müssten. Das haben wir vorerst nicht getan, weil es besser wurde.

So fahren wir am besten *klopfaufholz*:
Wir geben den Kälbern Kolostrum so viel sie mögen, und stellen aber bereits nach wenigen Tagen (also sehr schnell) um auf Trockenmilch. Wir haben 2 Sorten, Biestmilch-Ersatzmilch und "normale" Trockenmilch.

Kommende Woche geht unser Tränkeautomat in Betrieb und wir sind natürlich gespannt, wie es funktionieren wird, auch mit der Gesundheit.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 01.12.11, 11:56
bei mir in der Mast sind die schönsten, widerstandsfähigsten und leistungsfähigsten Tiere die von der Weide, wo sechs Monate bei der Mutter saufen durften. Abgesehen das diese Tiere nur auf Fleisch gezüchtet wurden und nicht auf Milch, kommen unsere Kälber in KEINSTER Weise dahin. Warum wohl?? das sollte mal zu denken geben.
bekommen nur Milch und Gras/Heu und am Schluss Kraftfutter.
LG Petra

Nun das sind eben die unterschiedlichen Ansprüche. Wenn du deine Milchviehkälber mit den MAstkälbern vergleichst ist schon klar das eure eigenen da nicht mithalten können. Ist wieder so eine Sache wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht.
Ich denke allerdings auch nicht das es sinnvoll ist das Kalb einer Milchkuh ein halbes Jahr bei der Mutter laufen zu lassen - das Chaos im Stall ist sicher das kleinste Problem.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 01.12.11, 12:11
ich habe ja gesagt, das da großer Unterschied ist. es gibt auch massive Unterschiede zwischen den Milchviehkälbern.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: geli.G am 01.12.11, 21:16

Aber wir weichen vom Thema ab.

.....dem kann ich abhelfen.... ::)

Wir hatten heute tote Zwillingskälber....das eine musste der TA erst zerstückeln ehe er es rausbrachte..... :o :'(

Hoffentlich wir die Kuh wieder.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 01.12.11, 21:18
Oje Geli, dass ist ja schlimm. Sowas kann keiner gebrauchen. Wünsch dir das die Kuh alles gut übersteht.
Mitfühlende Grüsse
Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ginchen am 01.12.11, 21:56
Das ist wirklich eine böse Sache, tut mir echt leid. Wünsch der Kuh das sie wieder auf die Beine kommt und alles wieder in Ordnung ist.

Mitfühlende Grüße
Regina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 02.12.11, 07:01
tut mir leid Geli, ich hoffe ich muss sowas nie mitmachen. mich schüttelts schon beim lesen.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 21.12.11, 19:50
wir haben momentan auch Kummer im Stall.
Eine der drei Damen hat gekalbt vorgestern, ganz alleine alles fit, aber als es mein Mann gleich füttern wollte, hat es strikt verweigert. Nach nochmaligen Probieren haben wir gedrencht und als abends der TA da war gleich noch Vit.E, Selen und Eisen gespritzt aber nichts zu machen. DA es auffallend stark geschnauft hat, gab ich gleich noch was gegen Wasser in der Lunge. Heute früh gings den Kalb sehr schlecht, so dass wir wieder TA angerufen hat. Der stellte dann fest, dass es Wasser in der Lunge und einen angebornen Herzfehler hat, so dass das sauerstoffarme und -reiche Blut gemischt wird und es nicht optimal versorgt wird. er kann nicht mal Infusion geben, da in die Infusion nur Blut laufen würde. wenn man es an einer Ader verletzt würde es sofort verbluten.

Das arme Würmchen, wir wissen gar net was wir machen sollen, den saufen tut es immer noch net und dauernd Drenchen würde sein Tod sein, darf keinerlei Stress haben laut TA.

jedes 100. Kalb soll laut TA einen angeborenen Herzfehler haben und die wenigsten merken es.

Traurige Grüße
Petra
jetzt wo ich diesen beitrag lese muss ich an eine aussage eines bekannten denken..
er erzählte,dass er ca 15 tiere mit dem selben bullen belegt hatte (bulle mit einem sehr hohem rzg und töchtergeprüft), doch alle kälber sollen innerhalb von 2 wochen verstorben sein,weil sie laut TA ein zu kleines herz/ einen herzfehler hatten... haltet ihr das für möglich?
ich hab die aussage bisher immer für "geschwätz" gehalten..  :-\
dass sowas mal vorkommt klar...aber eine ganze partie kälber? ich weiß nicht...ich kann das nicht so recht glauben..
habt ihr schonmal ähnliches erlebt?
mir macht es auch ein wenig angst, da wir besagten bullen nun gesext auf unsere färsen eingesetzt haben (als projekt für die höla später, um das kalbeverhalten von färsen mit gesextem sperma zu dokumentieren und zum anderen zur aufstockung aus dem eigenem bestand)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 21.12.11, 20:42
Möglich kann es schon sein, nur sollten  dann ja auch andere Betriebe betroffen sein ?
Allerdings halte ich es auch nicht für komplett ausgeschlossen das bei besonders guten /teuren Bullen so etwas auch mal unter den Tisch gekehrt wird.
Sollte es mit euren Kälbern tatsächlich Probleme geben, diese unbedingt untersuchen und amtlich bestätigen lassen.
Ändern kannst du im Moment eh nichts.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 21.12.11, 21:07
Wenn ein Betrieb diesen Bullen nur sporatisch einsetzt, fällt es wahrscheinlich nicht auf. Helga
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 22.12.11, 07:32
genau das hab ich mir auch gedacht paula... der bulle ist bei unserer regionalen besamungsstation schon länger ganz oben in der eurogenetic und solch einen bullen hätten die sofort rausgeschmissen. ich hab bisher sowas ähnliches in dem ausmaße von >10 kälbern noch nie gehört  :-\
aber der werte herr hatte mir ja zu verstehen gegeben, als ich ihn nach möglichen anderen ursachen fragte (im rahmen eines schulprojektes wurde der betrieb vorgestellt. das muss jeder mitschüler machen), dass er bzw sein vater als "angesehener" züchter besser wisse  ::)
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 22.12.11, 07:51
Nichts wird so heiß gegessen, wie es  gekocht wurde.
Wer weiß, was letzten Endes Grund war für die toten Kälber, und ob es denn tatsächlich denn wirklich so viele waren- da sind zu viele Ungenaue in der Gleichung als das man sagen könnte, der Bulle sei schuld.
Was ich mich allerdings frage, warum man 15 Tiere mit demselben Bullen besamt...


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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Lotta am 22.12.11, 08:07
Warum soll es sowas nicht geben?
Könnte natürlich auch ein Virus gewesen sein, der die Kühe in einer wichtigen Trächtigkeitsphase erwischt hatte..

Wir hatten mal einen Janos Deckbullen, der hat kranke Kälber gemacht...sie waren klein, hatten eine eigenartige Falte auf der Stirn, Glubschaugen und sind alle innerhalb des ersten halben Jahres einfach tot umgefallen.
Zum Glück waren es nur 4...

Grussi
Lotta
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 22.12.11, 10:53
Herzfehler hat ganz natürliche Ursachen, da wir ja erst ein Kalb hatten, habe ich mich näher damit befasst. Die Kälber haben im Mutterleib einen anderen Kreislauf da ja die Lunge noch nicht arbeitet als ausserhalb. Damit das funktionert MUSS das Herz ein Loch haben, wo das "Mischblut" (sauerstoffarmes und -reiches Blut) im Körper zirkulieren kann. Während der Geburt schließt sich das Loch DAMIT dann der Kreislauf ganz normal über die Lunge funktionieren kann. DAS macht jedes Kalb mit. Laut TA hat jedes 100. Kalb einen Herzfehler nur meistens wird er nicht entdeckt weil die meisten Bauern einfach auf Wasser in der Lunge schließen wenn es Probleme beim atmen hat. manchmal schließt er sich noch nach der Geburt wenn das Loch klein ist aber wie in unserem Fall niicht, so erstickt das Kalb mehr oder weniger weil das Blut bzw. der Kreislauf nicht wie bei normalen Kälbern funktioniert.

wer mehr darüber wissen will, googelt mal Foramen ovale, das ist der Fachbegriff dafür. ich habe jetzt leider keine Zeit, das aus meinem Schulbuch abzutippen.
Mag sicherlich sein, das der eine oder andere Bulle das vererbt, aber ich denke eher das es andre Faktoren dafür auch gibt. aber es gibt sicherlich noch andere Bäuerinnen  die das auch erklären können.

LG Petra
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 22.12.11, 11:52
Gammi, ich hab schon jetzt 50 verschiedene Bullen im
Container, bei 45 Milchkühen...linienvielfalt muss doch erhalten bleiben!
und ich wäre
Dir mal
Echt verbunden, wenn du mir mal
Sagen könntest, wo ich wann geschrieben hab, das jemand stark verblödet ist, der prüfbullen einsetzt?
Ich kann mich nämlich nicht erinnern.
Setze doch selber 25 % prüfbullen ein.
Na klar, wenn jemand 200 Kühe hat und dann 15 mal
Denselben Bullen einsetzt, ist das Verhältnis besser, als wenn er bei 50 Kühen 15 mal denselben besamt. Es Klang für mich nur so, als würden die Tiere alle im
Selben Zeitraum gekalbt haben?



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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: annelie am 22.12.11, 11:55

 (vielleicht erinnerst du dich noch an eine Diskussion in einem anderen Forum bei der du jemanden sehr massiv als blöde bezeichnet hast, weil er Testbullen einsetzt)


Hallo Gammi,
wenn jemand was in einem anderem Forum schreibt, dann sollte es auch da bleiben! Genauso wie Dinge die hier geschrieben werden, nichts in einem anderen Forum zu suchen haben, außer mit Genehmigung des/der SchreiberIn.


Auch wenn Du es nur klitzeklein schreibst, so zieht es die Aufmerksamkeit viel mehr auf sich, wie wenns normal groß geschrieben wäre.....  :-X
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 22.12.11, 13:03

Was ich mich allerdings frage, warum man 15 Tiere mit demselben Bullen besamt...


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.... hm weil man nicht 50 unterschiedliche Bullen im Pott haben will ?
Ich kaufe in der Regel 20-40 Portionen pro Bullen mit div. Gratisportionen dazu sind es dann schon auch mal 50 die besamt werden.
Jede Kuh ein anderer Bulle ist mir schlicht zu aufwendig.

Wichtiger als "genetische Vielfalt" ist mir persönlich eine unkomplizierte gleichmäßige Herde zu haben.
Genetische Vielfalt hat für mich auch nicht zwingen etwas mit der Anzahl der eingesetzten Bullen zu tun. Setzte ich 10 Bullen aus der gleichen Linie ein habe ich nicht mehr Vielfalt als wenn ich 2 aus komplett unterschiedlichen Familien einsetze.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 22.12.11, 16:02
ohje.. ich hoffe ich habe hier nicht für ein streitthema gesorgt  :-\

zum thema linienvielfalt... dem kann ich eigentlich zustimmen da ich mir die bullen gerne für jede kuh einzeln aussuche..je nachdem was das mädchen "braucht"  ;) zusätzlich nutzen wir auch noch die anpaarungsberatung unserer besamungsstation.. dort kommen wir auf ca 7 bullen für die herde..wobei es bei sonderwünschen auch mehr sein können. diese machen wir jedes jahr neu mit neuen bullen. aber wie gesagt..das ist für uns eine hilfe zur bullenwahl. der besamer hat die entsprechenden bullen der anpaarungsberatung auch immer in seinem pott dabei.
ABER jeder darf es ja so handhaben, wie man es möchte und wenn man mit dem einem bullen zufrieden ist kann man ihn doch auch in der herde intensiv einsetzen, wie es einem beliebt. für mich zählt das resultat und nicht die anzahl der bullen, wobei wahllos sollte man es nicht einsetzen.

den bullen, um den es in meiner frage ging setzen wir jetzt auch bei den färsen ein, gesext. die auswahl an gesextem sperma ist bei unserer besamungsstation nicht so groß (und SM will ja nicht noch andere stationen mit einbeziehen und was sie sagt ist mal noch gesetz  ::) )deshalb haben wir uns für diesen einen entschieden, da er ja töchtergeprüft ist (und kein testbullle) und die vererbungseigenschaften auf die "herdenprobleme" passen. hintergrund der ganzen sache ist ein projekt für die HöLa :)

zum thema testbullen (sorry...mag jetzt auch mal meinen senf zu allem dazugeben  ;D *grins* ) ... testbullen wurden bei uns jetzt "abgeschafft" und dafür sind die genomischen zuchtwrte eingeführt worden. gibt es die bereits in ganz DE/der schweiz/österreich etc? wäre mal interesant zu wissen.
zum anderen haben wir das testbullensystem bis letztes jahr mitgemacht und jedes tier nach der 1. kalbung mit einem testbullen besamt. ohne test kein fortschritt und bei den RH ist die auswahl ja auch nicht mehr so groß und wir wurden fast nie enttäuscht. auch proleme bei den kalbungen gab es kaum. klar sind ein paar ausreisser dazwischen,die nicht so dolle sind, wie man sie mit enem anderem bule hätte haben können, aber dennoch fanden wir für UNS es sinnvoll testbullen einzusetzen.

dann wollte ich noch an petra schreiben: danke,dass du es nochmal erklärt hast! ich wusste das mit dem loch vorher garnicht. werd es mal googeln. :)

Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 22.12.11, 16:07
Hallo,

hatte früher auch oft Testbullensamen genommen um 4 € und auf einmal waren dieselben Bullen nicht mehr unter 25€ zu bekommen. So kann es nämlich auch gehen.

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 22.12.11, 16:13
die erfahrung haben wir auch gemacht mathilde :)

und sorry,dass teilweise ein paar buchstaben fehlen..meine tastatur klemmt manchmal und ich hab den text vergessen zu überfliegen  :-[
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 22.12.11, 16:41
50 versch. Bullen haben nicht mal die Techniker im Kübel. :-X ???

Hallo,

das ist eben ähnlich wie in einem anderen Forum wo jemand gemeint hat er würde einen neuen Grammersitz verschenken weil er die immer gleich von den neuen Treckern runterschmeisst und gegen "bessere" ersetzt. Ich habe mich angeboten den zu nehmen und warte immernoch auf eine positive Antwort  ;D

duckundweg.

LG Mathilde
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 22.12.11, 20:03
...ich allerdings auch nicht?
Also unser Besamer hat mit Sicherheit nicht immer 50 verschiedene Bullensamen dabei, aber Zuhause hat er bestimmt das dreifache davon. Der Behälter im Auto ist ja auch nicht sonderlich groß.
Was ist daran schlimm, so viele verschiedene Bullen zu haben?
Ich hab ja auch viele verschiedene Kühe, von denen nicht eine dieselbe Vererbung hat wie die andere...für meine beispielsweise hab ich allein 10 verschiedene hornlose Bullen im Container, davon sind allerdings auch vier Prüfungsstiere. Dann sind da auch noch vier Pustertaler Stiere, zwei Braunviehbullen, vier Pinzgauer, und ganz neu, ein Triesdorfer Tiger.

Jeder wie ihm beliebt ;)
Was ich aber überhaupt nicht Leiden kann, sind Unterstellungen. Ich hab nie irgendwo über die Verwendung von prüfbullen geschimpft, was ja auch großer Blôdsinn wäre, wir setzen ja selber welche ein, müssen wir ja auch, sonst gibts strafzahlungen, die wir an den besamungsverein leisten müssen. Ein Beweis wäre vielleicht nett gewesen, und ned irgendeine Behauptung.



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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 22.12.11, 20:25
das mit den testbullen was ich scrieb bezog sich nicht auf dich mouhkouh,falls du mich meinst.
das was ich schrieb war allgemein gehalten und nicht speziell auf dich bezogen..falls du dich doch irgendwie angegriffen fühlen solltest tut es mir leid  :-\

und noch als nachtrag zum thema mit den toten kälbchen..
da es nicht unsere kälber waren kann ich nichts zu den gründen des hohen spermaeinsatzes dieses einen bullen sagen.. auch über den kalbezeitraum kann ich nichts sagen,wobei der bekannte es auf einen sommer bezog,was für einen relativ dichten zeitraum spricht.

und wie gesagt..-.jeder kann es mit den besamungen und der bullenwahl halten,wie er bzw sie es möchte... denn es gibt keine "perfekte" lösung oder "den einzig richtigen weg", sondern nur den besten weg für den eigenen betrieb...und da ist ja keiner wie der andere..dementsprechend also auch die methoden unterschiedlich :)
ich finde es aber interessant zu lesen,wie ihr das so handhabt ... sowas kann auch mal denkanstöße geben :)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 23.12.11, 08:17
bei uns bzw. bei meinem Mann war die Tage die Besamungsstation um sich ein paar Kühe genauer anzusehen zwecks Beurteilung. Nur die Kühe die ICH als gut beurteile (Leistung, Kalbung, Fruchtbarkeit etc.) ist für die Besamungsstation nicht gut, sondern andere. Gerade wenn ich die Zuchtwerte anschau stelle ich das selbe fest. Somit sind das Zahlen die ich nur beurteilen kann wenn ich seh welches Ergebnis raus kommt. Nette Geschichte, eine der Damen ist ganz rot, sollte aber typisch FV sein, tja da hat die Biologie was anderes vor gehabt. Mir wurscht, Besamungsstation sieht das als Manko??? für mich völliger Schwachsin.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 23.12.11, 09:08
Petra das kann ich gut nachvollziehen. Wenn bei uns Nachzuchtbesichtigung ist, werden fast nie die Tiere besichtigt, die wir als nicht so toll einschätzen. Und die Testbullentöchter werden immer besser eingeschätzt als die anderen. Kommt mir oft so vor, als ob der Zuchtverband seine eigene Nachzucht hochloben will.
Gibt es denn noch irgendwo eine Melkbarkeitsprüfung? Kann mich noch gut erinnern, dass vor Jahren der Oberleistungsprüfer kam und die Melkbarkeit geprüft hat. Da habe ich jetzt auch noch so Kandidaten mit superkleinen, eng beianderstehenden Zitzen, die lassen sich sehr schlecht melken. Aber es kommt ja keiner mehr und wenn man beim Zuchtverband sagt, das die Töchter von dem und dem Bullen sich schlecht melken lassen, bekommt man nur zur Antwort, dass andere sich noch nicht beklagt haben.
Wie gut dass es auch noch Glück im Stall gibt und die Damen, die Weihnachten kalben sollten, es vorzeitig geschafft haben.
Alle gesund und munter.
LG Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 23.12.11, 10:18
bei uns bzw. bei meinem Mann war die Tage die Besamungsstation um sich ein paar Kühe genauer anzusehen zwecks Beurteilung. Nur die Kühe die ICH als gut beurteile (Leistung, Kalbung, Fruchtbarkeit etc.) ist für die Besamungsstation nicht gut, sondern andere. Gerade wenn ich die Zuchtwerte anschau stelle ich das selbe fest. Somit sind das Zahlen die ich nur beurteilen kann wenn ich seh welches Ergebnis raus kommt. Nette Geschichte, eine der Damen ist ganz rot, sollte aber typisch FV sein, tja da hat die Biologie was anderes vor gehabt. Mir wurscht, Besamungsstation sieht das als Manko??? für mich völliger Schwachsin.

LG Petra
guten morgen petra :)
wir haben auch öfter besuch von der besamungsstation im stall.. aber die sagen ganz klar,dass eine schöne kuh im auge des betrachters liegt und auch je nachdem wer kommt tiere hier und da mal besser/schlechter bewertet werden, aber in der regel messen die de grundlegenden dingen ja an den "optimalen" merkmalen. ich würd mich darüber nicht ärgern.. ich find auch einige kühe besser, wie die, die zb von der besamungsstation gelobt werden  :D

Petra das kann ich gut nachvollziehen. Wenn bei uns Nachzuchtbesichtigung ist, werden fast nie die Tiere besichtigt, die wir als nicht so toll einschätzen. Und die Testbullentöchter werden immer besser eingeschätzt als die anderen. Kommt mir oft so vor, als ob der Zuchtverband seine eigene Nachzucht hochloben will.
Gibt es denn noch irgendwo eine Melkbarkeitsprüfung? Kann mich noch gut erinnern, dass vor Jahren der Oberleistungsprüfer kam und die Melkbarkeit geprüft hat. Da habe ich jetzt auch noch so Kandidaten mit superkleinen, eng beianderstehenden Zitzen, die lassen sich sehr schlecht melken. Aber es kommt ja keiner mehr und wenn man beim Zuchtverband sagt, das die Töchter von dem und dem Bullen sich schlecht melken lassen, bekommt man nur zur Antwort, dass andere sich noch nicht beklagt haben.
Wie gut dass es auch noch Glück im Stall gibt und die Damen, die Weihnachten kalben sollten, es vorzeitig geschafft haben.
Alle gesund und munter.
LG Gina
dir auch einen guten morgen gina!

das hört sich ja nicht gut an mit dem "eigenlob"?
wie läuft so eine besichtigung bei euch ab? müsst ihr die tiere dafür aussuchen?
bei uns lief es bisher immer so ab, dass wir einen brief bekommen haben mit den tieren, die aufgrund ihrer abstammung besichtigt werde n sollen und es liegt auch noch ein zettel bei, wo man selber die melkbarkeit etc kurz bewerten kann. den rest an informationen holen die sich dan im gespräch während der beurteilung.

liebe grüße und nochmal einen uten "morgen" an alle :)
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 23.12.11, 12:16
Ich dachte immer, Melkbarkeit wäre der Milchfluss pro Minute im
Durchschnitt und nicht, ob die Tiere "auf leichtem Fuß leben" ?




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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 23.12.11, 13:04
Hallo,

ich habe gerade eine abgekalbte Kuh im Stall die nicht richtig frisst oder besser gesagt fast gar nichts. TA war schon hier und Nux Vomica ist auch im Spiel ebenso Pansenstimulans und gutes Heu zur freien Verfügung. Der Salzleckstein ist auch da aber ich habe ein ungutes Gefühl  :(
An der Selbsttränke kanns auch nicht liegen denn den Eimer mit lauwarmem Wasser hat sie zwar leergesoffen aber den zweiten wollte sie nicht.
Menno hat doch erst das 3. Kalb

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 23.12.11, 13:07
Ich dachte immer, Melkbarkeit wäre der Milchfluss pro Minute im
Durchschnitt und nicht, ob die Tiere "auf leichtem Fuß leben" ?




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bei uns gehört da salles zur melkbarkeit, also das verhalten im melkstand,während des melkens und der milchfluss/min (schwer/leichtmelker)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 23.12.11, 13:11
Hallo,

ich habe gerade eine abgekalbte Kuh im Stall die nicht richtig frisst oder besser gesagt fast gar nichts. TA war schon hier und Nux Vomica ist auch im Spiel ebenso Pansenstimulans und gutes Heu zur freien Verfügung. Der Salzleckstein ist auch da aber ich habe ein ungutes Gefühl  :(
An der Selbsttränke kanns auch nicht liegen denn den Eimer mit lauwarmem Wasser hat sie zwar leergesoffen aber den zweiten wollte sie nicht.
Menno hat doch erst das 3. Kalb

LG Mathilde
wann hat sie denn abgekalbt?
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 23.12.11, 15:00
bei uns gehört da salles zur melkbarkeit, also das verhalten im melkstand,während des melkens und der milchfluss/min (schwer/leichtmelker)

Da sieht man mal, wie unterschiedlich das gehandhabt wird! Bei uns kommt keiner auf den Hof um die Melkbarkeit in Form von Verhalten im Melkstand zu prüfen, das wird lediglich über den LKV/Probemelken gehandhabt. Aber ihr habt eh kein Fleckvieh , oder?
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 23.12.11, 15:46
bei uns gehört da salles zur melkbarkeit, also das verhalten im melkstand,während des melkens und der milchfluss/min (schwer/leichtmelker)

Da sieht man mal, wie unterschiedlich das gehandhabt wird! Bei uns kommt keiner auf den Hof um die Melkbarkeit in Form von Verhalten im Melkstand zu prüfen, das wird lediglich über den LKV/Probemelken gehandhabt. Aber ihr habt eh kein Fleckvieh , oder?
RH haben wir
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: annelie am 23.12.11, 15:47
Bei uns kommen die Mitarbeiter der LfL (bei uns Grub, aber nicht Besamungsstation sondern LfL) von der Zuchtwertschätzung auf den Hof und gehen mit uns in den Stall und schauen die Prüfbullentöchter (und manchmal auch nochmal in der 3. Laktion) an. Erste Information wie Melkbarkeit, Milchmenge, Inhaltsstoffe haben sie vom Probemelken, hier könnte man anhand des Milchflusses auch feststellen, ob die Tiere *unruhig* beim Melken sind, denn jeder Absturz vom Melkzeug wird in Milchflusskurve (kann man selber mit dem LOP auch anschauen) dokumentiert, obs aber gemacht wird, kann ich nicht sagen.

Wir gehen mit dem Mitarbeiter in den Stall und er schaut sich die Tiere einzeln nach bestimmten Kriterien (Rahmen, Fundament, Euter, Klauen usw) an, auch hier kann er feststellen, ob ein Tier nervös ist oder gelassen. Direkt gefragt wurde ich noch nie, sollte Eine auffällig sein, würde ich es eh erzählen... ;D finde es auch sehr interessant, was der Mitarbeiter über andere Bullen zu erzählen hat.

Nach jeder neuen Zuchtwertschätzung ist dann ein Züchterstammtisch in der Besamungsstation Grub, bei dem dann Hr. Strasser (er ist für die Zuchtwertschätzung der LfL zuständig) eine Zusammenfassung macht. Recht kurzweilig und interessant und trotz der trockenen Materie nie langweilig...
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 23.12.11, 16:00
Milli, das hast du falsch verstanden. Natürlich kommen sie auf den Hof, bei uns doch auch! Aber bzgl. Melkbarkeit frägt beim
Hofbesuch keiner danach, wie die Kuh sich melken lässt, da zählt der LKV-Wert.


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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 23.12.11, 18:49
Hallo,

ich habe gerade eine abgekalbte Kuh im Stall die nicht richtig frisst oder besser gesagt fast gar nichts. TA war schon hier und Nux Vomica ist auch im Spiel ebenso Pansenstimulans und gutes Heu zur freien Verfügung. Der Salzleckstein ist auch da aber ich habe ein ungutes Gefühl  :(
An der Selbsttränke kanns auch nicht liegen denn den Eimer mit lauwarmem Wasser hat sie zwar leergesoffen aber den zweiten wollte sie nicht.
Menno hat doch erst das 3. Kalb

LG Mathilde

Auf Labmagen und Ketose ist sie untersucht ?
Sollte man zwar als Standard annehmen, aber unser alter TA hatte auch niiiiiiiiie LMV, aber auch kein Stethoskop .
Lungenentz. oder eine beginnende EE fallen mir noch ein - muss auch nicht immer mit Fieber verbunden sein.

So etwas braucht man eigent. nie, aber noch weniger 1 Tag vor Weihnachten.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 23.12.11, 19:53
bei uns läuft es auch so wie bei Annelie ab, die kommen einfach und schauen sich bestimmte Kühe an. aber nicht nur unsere Besamungsstation sondern auch fremde. was der Witz ist, wir geben eigentlich gar nix auf Zucht, besamen halt den Bullen der zur Kuh passt und seit zwei Jahren kommt immer wieder einer?????

einmal wollten sie sogar ein männliches Kalb von mir, da hab ich sie dann für sorry "blöd" erklärt, den es gibt sicherlich andere Betriebe die mehr auf Zucht schauen. Aber da die Mutter Rollklaue hatte, ist er mir geblieben und durfte groß werden bei mir.
@ Mathilde ich würde auch auf Ketose oder LMV schauen lassen, hatten wir erst den Fall bei FV.

LG Petra
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 23.12.11, 21:07
Wir haben heute die Auswertung von den Milchproben bekommen, die wir vom TGD haben nehmen lassen...so viele Fragezeichen habe ich selten gesehen :/
Da soll mal einer schlau draus werden- stark erhöhter Zellgehalt, aber kein Erreger nachweisbar. Wahrscheinlich irgendwelche eurerpathogenen Keime, was weiß ich. Oder doch ein verkapselter Aureus? Ich muss nach Weihnachten mal dort anrufen und mich nach Fragezeichen erkundigen :)



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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: annelie am 23.12.11, 22:18
Hallo Petra,
bei den Prüfbullen gehts ja auch weniger um das Züchterische, wir sind auch kein Zuchtbetrieb, aber wir besamen eben mit Prüfbullen und so kommen sie halt so 3 - 4 mal im Jahr um die Töchter der Bullen anzuschauen, die gerade bewertet werden, wenn sie nur zu Züchtern kommen würden, dann hätten sie nur sehr wenig Tiere pro Prüfbulle anzuschauen.

Ab und zu kommt mal jemand von Töging und schaut sich eine Dame an, die evtl. für gezielte Paarung in Frage käme, aber das ist bei uns gaaaaaaaanz selten. Anpaarungsvorschläge für *gezielte Paarung* (ohne das die Kuh angeschaut wurde) werden uns des öfteren vom Amt in Töging zugeschickt, aber ohne das das Tier bewertet wurde, halten wir das für sinnlos.

Wir haben auch nicht so viele verschiedene Bullensamen (momentan 18 verschiedene) im Container, vorallem lagern wir sie nicht sehr lange, sondern sie werden immer verbraucht und es sammeln sich nicht große Altbestände an. Samenlieferung ist je nach Station, wo wir einkaufen 4 oder 6 mal im Jahr, da brauchts keine großen Vorräte.

Das hat aber alles zum Glück nichts mit Frust im Stall zu tun.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Starbuck am 23.12.11, 22:34
Bei uns kommen die Mitarbeiter der LfL (bei uns Grub, aber nicht Besamungsstation sondern LfL) von der Zuchtwertschätzung auf den Hof und gehen mit uns in den Stall und schauen die Prüfbullentöchter (und manchmal auch nochmal in der 3. Laktion) an. Erste Information wie Melkbarkeit, Milchmenge, Inhaltsstoffe haben sie vom Probemelken, hier könnte man anhand des Milchflusses auch feststellen, ob die Tiere *unruhig* beim Melken sind, denn jeder Absturz vom Melkzeug wird in Milchflusskurve (kann man selber mit dem LOP auch anschauen) dokumentiert, obs aber gemacht wird, kann ich nicht sagen.

Wir gehen mit dem Mitarbeiter in den Stall und er schaut sich die Tiere einzeln nach bestimmten Kriterien (Rahmen, Fundament, Euter, Klauen usw) an, auch hier kann er feststellen, ob ein Tier nervös ist oder gelassen. Direkt gefragt wurde ich noch nie, sollte Eine auffällig sein, würde ich es eh erzählen... ;D finde es auch sehr interessant, was der Mitarbeiter über andere Bullen zu erzählen hat.

Nach jeder neuen Zuchtwertschätzung ist dann ein Züchterstammtisch in der Besamungsstation Grub, bei dem dann Hr. Strasser (er ist für die Zuchtwertschätzung der LfL zuständig) eine Zusammenfassung macht. Recht kurzweilig und interessant und trotz der trockenen Materie nie langweilig...

Danke Annelie, endlich mal ein sachlicher, fachlich fundierter Beitrag zum Thema Prüfbullentöchterbewertungen!! Als Mitarbeiter eines Zuchtverbandes (incl Besamungstation)stört mich das mächtig, wenn hier behauptet wird das die Bewerter unwissend sind, Werte manipulieren, Betriebe boykottieren oder das Melkverhalten außer acht lassen. Beim Fleckviehbullen "Willenberg" steht zum Beispiel im Bullenblatt (Bazi Rind!) ausdrücklich dabei, dass die Töchter gelegendlich nervös sind- das sind abgefragte Befunde. Die reine Milchflußgeschwindigkeit wird bei der Melkbarkeitsprüfung festgestellt, dafür müssen aber nicht alle Töchter eines Prüfbullen getestet werden. Die Bewertungen nach dem 3.Kalb gibts übrigens bei Holsteins nicht- das ist eine süddeutsche Sache ;), aber sehr sinnvoll.
Abschliessend ist noch zu sagen, daß es auch bei Fleckvieh und Braunvieh keine Prüfbullen im klassischen Sinne mehr gibt, jeder Bulle hat einen Zuchtwert mit hinreichender Sicherheit- dieser sollte auch beachtet werden beim Anpaaren! Grade der genomische Wert für Melkbarkeit ist schon recht hoch abgesichert- lasst euch da von euren Stationen nichts vorenthalten!!

lg, Heiko
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: annelie am 24.12.11, 05:15
Noch ein kleiner Nachsatz, es gibt für jeden Prüfbullen eine Art Zeitfenster, wo er bewertet wird. Töchter die recht spät zum 1. Kalb kommen, werden vielleicht gar nicht mehr bewertet, weil es schon genügend Bewertungen gibt oder weil die Bewertung schon abgeschlossen ist und über das Schicksal des Prüfbullen schon entschieden ist.... 8)

Starbuck, stimmt bei uns gibts jetzt *Kandidaten*, so heissen die geonomischen Jungbullen bei unserer Besamungsstation. Aber 2012 werden hier sicherlich noch Prüfbullentöchter angeschaut... ob die Töchter von den Kandidaten auch mal angeschaut werden, da hab ich noch nicht gefragt, schade eigentlich, ich fands immer recht interessant, wenn die Prüfbullentöchter bewertet wurden. Vorallem das enorme Bullenwissen der Zuchtwertschätzer.

Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 24.12.11, 05:55
Hallo Heiko, schön das du Mitarbeiter eines Zuchtverbandes bist- trotzdem kann ich als Landwirtin auch nur sagen, wie es bei uns abläuft, wenn die Prüfer kommen und die Prüfbullentöchter anschauen! Mich jetzt als unwissende Lügnerin darzustellen, was hast du davon?
Ich denke, ganz so glücklich, wie du es darstellst, ist die Bewertung nicht!
Bei uns hat noch nie ein Prüfer gefragt, wie die Kuh beim
Melken ist! Und wenn sie die Kuh bewerten, ist das auch oft mehr schlecht als recht, und immer "schnell schnell".
Da nimmt sich der Anpaarungsberater sogar mehr Zeit, wenn ich den anrufe, um mir bei der Bewertung einer Kuh zu helfen.
Und ob ne Kuh jetzt nervös ist, oder ruhig- hat das was mit dem Melkverhalten zu tun? Wir haben auch nervöse Tiere, die sich einwandfrei Melken lassen- aber ruhige Tiere, die regelmäßig das Melkzeug abschlagen. Nervös ist für mich doch eher ein Indikatior für das allgemeine Verhalten!



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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 24.12.11, 08:48
Hallo Heiko, schön das du Mitarbeiter eines Zuchtverbandes bist- trotzdem kann ich als Landwirtin auch nur sagen, wie es bei uns abläuft, wenn die Prüfer kommen und die Prüfbullentöchter anschauen! Mich jetzt als unwissende Lügnerin darzustellen, was hast du davon?
Ich denke, ganz so glücklich, wie du es darstellst, ist die Bewertung nicht!
Bei uns hat noch nie ein Prüfer gefragt, wie die Kuh beim
Melken ist! Und wenn sie die Kuh bewerten, ist das auch oft mehr schlecht als recht, und immer "schnell schnell".
Da nimmt sich der Anpaarungsberater sogar mehr Zeit, wenn ich den anrufe, um mir bei der Bewertung einer Kuh zu helfen.
Und ob ne Kuh jetzt nervös ist, oder ruhig- hat das was mit dem Melkverhalten zu tun? Wir haben auch nervöse Tiere, die sich einwandfrei Melken lassen- aber ruhige Tiere, die regelmäßig das Melkzeug abschlagen. Nervös ist für mich doch eher ein Indikatior für das allgemeine Verhalten!



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ich bitte dich mouhkouh...er hat doch niergends geschrieben,dass du eine unwissende lügnerin bist  :-X (oder ich hab es schlichtweg überlesen?)
es gibt doch immer "schwarze schafe" in jedem unternehmen..villeicht kommt das schäfchen ja grad bei dir? ansonsten frag bei eurer besamungsstation nochmal nach, was alles bei der töchterbewertung alles abgefragt werden sollte :)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 24.12.11, 09:06
Hier in Bayern ist Nachzuchtbewertung nicht Sache der Besamungsstationen sondern der staatlichen Zuchtwert-Prüfstelle. Wenn eine Besamungsstation kommt, dann im eigenen Intresse um evtl.einen Anpaarungsvertrag zu machen oder eben um Nachzuchten ihres Bullen anzuschauen. Helga
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 24.12.11, 09:17
Hier in Bayern ist Nachzuchtbewertung nicht Sache der Besamungsstationen sondern der staatlichen Zuchtwert-Prüfstelle. Wenn eine Besamungsstation kommt, dann im eigenen Intresse um evtl.einen Anpaarungsvertrag zu machen oder eben um Nachzuchten ihres Bullen anzuschauen. Helga
achso, das wusste ich nicht :)
aber auch dort könnte man sich ja melden, wenn man zweifel hat,oder? ???
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: K1 am 24.12.11, 09:34
So Heiligabend und das Gleiche wie im letzten Jahr !!!!!!!!!!!!!!!!
Das ganze Jahr keinen Tierarzt zu den Geburten , Zwillingsgeburten und alle hatten Leben, und heut nacht: Färse - Zwillinge- Schwergeburt- ein Kalb tot.
Was solls "Landwirtschaft live"

l.g. Karin
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Makubi am 24.12.11, 13:12
Das ist glaube heute kein guter Tag zum Abkalben. Hatten heute Nacht eine Schwergeburt bei einer Kalbin. Ergebnis: Kalb tot und Kalbin steht nicht mehr auf.
Ich höre die Kalbin immer noch brüllen. Kein schönes Weihnachten.

LG
Marion
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Krümmelmonster am 24.12.11, 13:27
ohje..die armen mädchen  :-\
ich hoffe sie wird wieder makubi und k1, geht es dem lebendem zwilling wenigstens gut?  :)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 24.12.11, 14:59
Hallo,

ich habe gerade eine abgekalbte Kuh im Stall die nicht richtig frisst oder besser gesagt fast gar nichts. TA war schon hier und Nux Vomica ist auch im Spiel ebenso Pansenstimulans und gutes Heu zur freien Verfügung. Der Salzleckstein ist auch da aber ich habe ein ungutes Gefühl  :(
An der Selbsttränke kanns auch nicht liegen denn den Eimer mit lauwarmem Wasser hat sie zwar leergesoffen aber den zweiten wollte sie nicht.
Menno hat doch erst das 3. Kalb

LG Mathilde

Die Kuh kann aber auch "nur" einen ganz gewöhnlichen Calcium, Phosphor oder Mg Mangel haben! Da fressen die nämlich auch wenig oder gar nicht!! Und es können auch mal jüngere Kühe betroffen sein!
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 24.12.11, 16:17
Hallo

ich glaube Sie berappelt sich wieder. Heute hat sie mir besser gefallen aber Nux und Pansenstimulans und Heu scheinen trotzdem nicht verkehrt.
Ausserdem auch Stäbe, einmal vom TA und einmal dagelassen.
Hoffe es geht weiter bergauf.

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Meta am 25.12.11, 18:01
Hallo,
ich bin heute auch etwas " gefrustet". Heute morgen hatten wir eine Geburt von einer Kalbin, leider ist das Kälbchen tot. Wir haben es im Stall belassen bis morgen, werden es dann erst herausholen. Die Kalbin hat heute auch gar nicht geschrien und sie hat es heute morgen auch geleckt.(Manchmal zerreißt es mir fast das Herz, wenn die Mütter nach ihrem Kalb schreien.) Als Mutterkuhbetrieb ist es halt extrem schlecht, wenn die Kuh/ Kalbin kein lebendes Kalb hat. Mit fremden, zugekauften, Kälbern " unterjubeln" haben wir keine guten Erfahrungen gemacht und bei einer Erstkalbenden braucht man das glaub ich gar nicht probieren.
 Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob  es Sinn macht von dem toten Kalb eine Gewebeprobe einzuschicken, dann muß das Kalb auch markiert werden -
oder ???
Früher haben wir die Totgeburten nicht registrieren lassen- aber seit es die neuen Marken gibt- macht es wohl Sinn das machen zu lassen ???
Oder geht die Ohrprobe vom toten Kalb gar nicht richtig zu untersuchen auf BVD- Antigen ???
Meta
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 25.12.11, 18:24
Oh meta, tut mir echt leid für die Kalbin :( In der CH ist es Vorschrift, dass alle Totgeburten ebenfalls auf BVD getestet werden. Das geht ohne weiteres mit der normalen Marke, oder auch nur einen Teil des Ohres abschneiden und einschicken. Ausserdem gibt es bei uns spezielle Ohrmarken für Totgeburten, die beim Tierarzt gratis bezogen werden können. Aber untersucht werden müssen sie in jedem Fall. Wie das bei Euch genau ist, weiss ich leider nicht.

Im Herbst hab ich mal bei einer Mutterkuh beim Kaiserschnitt assisiert, leider war das Kalb tot. Der Besitzer machte sich sofort auf die Suche nach einem Kalb. Da ich gleich drei Limousin Stierkälber hatte, die eigentlich zur Mast gedacht waren, verkaufte ich ihm eines davon. Und siehe da, die Anguskuh hat das Kalb sofort akzeptiert! Sie war wohl noch etwas müde von der ganzen Geburt und dem Kaiserschnitt während der Nacht.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 25.12.11, 18:25
ob ich untersuchen will oder nicht, kommt drauf an, wie schnell mein Bestand den Status frei haben soll, bzw. normal ist doch jedes Kalb Pflicht oder??? aber wir haben auch nicht untersuchen lassen, geht weg als Totgeburt zum Berndt ohne Pass.

LG Petra
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 25.12.11, 22:17
Soviel ich weiß , ist es auch besonders bei Kalbinnen wichtig, das man auch tot geborene Kälber meldet, weil man sonst keine Milchkuhprämie für das Muttertier bekommt.



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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 25.12.11, 22:26
Das stimmt. Ich weiß nicht wie sich das mit Mutterkühen verhält. Meta schreibt, dass sie Mutterkühe hält.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Meta am 26.12.11, 17:51
Danke für eure Antworten, aber richtig schlau bin ich jetzt leider nicht. Muß jetzt das Kalb der TBA anmelden, wir werden es ohne Stanzprobe machen.
Ich glaube auch nicht das es Vorschrift ist, man hat nur selbst die Kontrolle im HIT, dass die Kuh oder Kalbin andem entsprechenden Tag gekalbt hat. Sonst hat man das halt nicht und muß es selbst sich irgendwo notieren ( meist findet man das dann gerade nicht, wenn es gilt !?)
 Prämie kriegen wir nicht, die Mutterkuhprämie ist in der Betriebsprämie enthalten ( und die wird ja leider jedes Jahr weniger- wie wir alle feststellen konnten !!)
Gruß Meta
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 25.02.12, 17:39
Oh mann. Heute morgen hat sich eine Erstkalbin bei uns im Stall das Genick gebrochen. Sachen gibts.
Sie ist mit einer anderen Kuh aneinander geraten und so unglücklich gestürzt, das sie an der aufstallung hängen geblieben ist und sich überschlagen hat.
Der eilig herbeigerufene Tierarzt hat einen genickbruch festgestellt, doch noch ehe wir sie einschläfern konnten ist sie selber verendet.
*grummel*
War so ein schickes hoffnungsvolles Tier, von der Linie haben wir nurnoch eine andere Kuh, wir hatten so gehofft, das sie die Linie weiterführt.

So kann's gehen...



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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Jacky am 25.02.12, 23:32
@mouhkouh
Das tut mir leid für euch und ist sehr ärgerlich, stimmt, meistens erwischt es die Besten.

Uns ist vorgestern eine Schlachtkuh die noch zum Mästen hier stand, abends einfach umgefallen und war tot. Der fehlte eigentlich nix, ich seh ihr, während ich Kälber fütter, noch zu, wie sie von ihrem Strohlager aufsteht und zum Fressen vorkommt. Ganz normal und unauffällig...ich grad dabei mich mit dem Tränkeeimer umzudrehen, fällt die Kuh während des Fressens einfach um und ist tot. Hatte noch Silo im Maul.  :P

Kreislauf, Herz...keine Ahnung. ???
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Marina am 26.02.12, 19:55
Manchmal passiert einfach nur Sch... >:(
TA musste vorhin einem 3 Monate altem Kalb eine Spritze geben.
Das Kalb machte eine Riesensatz Richtung Fenster und durchschlug
die Scheibe. Die war natürlich hinüber, das Kalb hatte eine blutige
Nase und wir eine Heidenarbeit bis wir alle Scherben aufgesammelt
hatten  >:(

Gruß
Marina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 26.02.12, 19:57
Und da heißt es immer: Scherben bringen Glück!" ;)
Hoffentlich wird das Kalb wieder gesund.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 26.02.12, 22:22
Hallo
wir hatten die letzten Tage zweimal Frust im Stall. Zuerst hatte sich ein 4 Monate altes Rind so unglücklich unter die Boxenabtrennung gelegt, dass die Sehnen der Vorderbeine gerissen waren und das Tier eingeschläfert werden musste.
Am Freitag ist ein Kalb geboren, die 1. Mahlzeit Biestmilch hat es noch gut gesoffen und danach garnichts mehr. Gestern Abend hatte es einen ganz dicken Bauch und krümmte sich, konnte nicht abkoten. TA angerufen, der wollte nicht mehr kommen, wenn das Kalb keinen Ausgang hätte, wäre es heute morgen sowieso tot. Und genauso war es. Da hat das arme Tier sich zu Tode gequält. Da kann ich mich über so einen TA ärgern.

LG Gina
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 26.02.12, 22:30
Das müsste unser TA mal zu uns sagen- der wäre die längste Zeit unser TA gewesen...sowas geht ja mal gar nicht ! :(



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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Jacky am 27.02.12, 08:03
Und sowas nennt sich Tierarzt? Also dafür hab ich nun gar kein Verständnis und im übrigen hätt ich sofort einen anderen Tierarzt angerufen. Gut, daß unsere beiden Tierärzte immer kommen, egal was ist und wann.  :)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 27.02.12, 11:25
Und sowas nennt sich Tierarzt? Also dafür hab ich nun gar kein Verständnis und im übrigen hätt ich sofort einen anderen Tierarzt angerufen. Gut, daß unsere beiden Tierärzte immer kommen, egal was ist und wann.  :)


Leider ist bei uns die Auswahl nicht mehr so groß. Eine Praxis gibt es garnicht mehr und das Gebiet hat unser mit übernommen, nun hat er lange Wege und lange Tage.
Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 27.02.12, 12:14
Und sowas nennt sich Tierarzt? Also dafür hab ich nun gar kein Verständnis und im übrigen hätt ich sofort einen anderen Tierarzt angerufen. Gut, daß unsere beiden Tierärzte immer kommen, egal was ist und wann.  :)


Leider ist bei uns die Auswahl nicht mehr so groß. Eine Praxis gibt es garnicht mehr und das Gebiet hat unser mit übernommen, nun hat er lange Wege und lange Tage.
Gina

Ein Problem das in Zukunft wohl zunehmen wird.

Bin auch gerade etwas "verärgert" hat sich doch bestätigt das unser TA eben mal das Doppelte vom Einkaufspreis für (mind.) ein Medikament berechnet hat. Nun sind wir zum Glück in der komfortablen Lage eine zweite gute TA an der Hand zu haben.
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 12.06.12, 11:41
Grml- ich war gestern am Melken, als mein Mann mir eine SMS schrieb: "wann hat sumsum Termin?" "Ende Juli, ich glaub 25, wieso?" "die presst und hat den Schwanz hoch..."
Na toll- sumsum war unter der Geburt, und das sechs Wochen zu früh. Gott sei dank hab ich sie eh schon Anfang Mai trockengestellt, weil sie nurnoch sehr wenig Milch hatte und sehr ungerne zum Melken ging. Zwillinge, zweimal weiblich, aber eines tot und mit offenem Bauch. Das mussten wir auch rausziehen mit der Hand, weil sich die sprunggelenke verkeilt hatten. Beim rausziehen kamen die ganzen gedärme gleich mit raus.....wäääh. Mein Bedarf an Abendessen war gedeckt :-/
Das zweite kam alleine, aber klein wie eine Maus. Lebt, sieht aber sehr unfertig aus. Schauen wir mal,ob sie das packt.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 12.06.12, 15:03
Mehr Zwillinge eigentlich nicht, aber mehr die sie nicht austragen oder schon um den 5 Monat abwerfen  :-[. Wir hatten jetzt kurz hintereinander 2 Kühe.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Starbuck am 12.06.12, 20:42
Könnte was mit dieser "sauerländischen" Krankheit zu tun haben- die Stadt Schmallenberg möchte ja niicht mehr damit in Verbindung gebracht werden.....

lg, Heiko
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 12.06.12, 22:07
Bisher hatten wir damit nicht zu tun. Mag halt sein das es , nachdem wir lange keine Probleme mit ZW Aborten/ Verkalbungen hatten einfach mal dran war. Für die beiden Kühe ist es natürlich schlecht, da wird es wohl auf eine Fahrkarte mit dem LKW hinauslaufen.
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mouhkouh am 12.06.12, 22:40
Hi Paula, wir hatten im letzten Jahr einen ähnlichen Fall. Kuhdame hat im Januar 2011 verkalbt im 6 Monat, da es aber eine sehr gute Kuh war, die Nachgeburt komplett alleine weggegangen ist und sie direkt wieder gerindert hat, hab ich sie wider der Vernunft nach achte Wochen doch wieder besamt. Nach der ersten Besamung wieder tragend, super.
Weil die Milch dann langsam versiegt ist, hab ich sie im August trockengestellt, im September hat sie wieder verkalbt, auch wieder im 6. Monat. Kurioserweise haben wir das Kalb aber nicht gefunden. Verschwunden!
Die Kuh musste dann LKW fahren, war aber sehr unwirtschaftlich- sie hätte mehr gebracht, wenn ich sie gemästet hätte und nicht wieder zugelassen.... :-(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 18.06.12, 07:11
Hallo,

erst Kalb tot dann 3 Tage später trotz TA die Kuh auch  :(
Menno das wäre die 6. Laktation geworden. Wer denkt denn da, dass man auch noch nachts stündlich aufstehen soll und nachgucken ob was schief geht.

LG Mathilde

Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 20.09.12, 10:37
Hallo

Bei uns ist gestern ein schönes, relativ großes Bullenkalb verendet.
Die Kuh hat vorgestern nachmittag alleine gekalbt und das Kalb abgeschleckt. Mein Mann hat noch beobachtet, dass sie das Kälbchen recht rumschubst (aber nicht bösartig). Kalb hat dann nicht gesoffen (kommt ja öfters mal vor) und wir haben gedrenscht. Abends hats dann seltsam geblöckt. Am nächsten Tag haben wirs TA gezeigt. Es hatte am Hals richtig viel Luft unter der Haut. Das ist immer schlimmer geworden. Aufgestanden ist Kälbchen, hat aber arg geschnauft.  TA meinte vielleicht hatte es Lungenriss.

marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ginchen am 20.09.12, 10:51
Das ist schlimm, lasst ihr es untersuchen um die Ursache zu erfahren?

LG, Regina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 20.09.12, 13:14
Hallo

Kalb ist bereits abgeholt. Wir lassen nicht untersuchen, da wir ziemlich sicher sind, dass das rumschubsen die Ursache ist.   

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: fanni am 20.09.12, 15:40
Wir hatten jetzt die letzten 3 wochen 5 Geburten............davon 4 mit TA, davon 3 Tragsackverdrehungen.........manchmal :( :( :( :(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Agrele am 20.09.12, 15:51
Marianne

kann es aber auch sein vom drängen,

bei uns war das auch vor wochen ein mal so,

ich pers. halte nix vom drängen meine herschaften meinten damals es ging der schlauch recht schwerein.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Erika am 20.09.12, 16:29
Wir haben im Moment ein weibliches Kälbchen, dass den ganzen Tag über rumblökt. Steht in einer schönen Gruppe mit anderen Kälbchen zusammen, ist satt, könnte zufrieden sein. Ist es aber nicht  ;D

Sobald es draußen Stimmen hört... und es ist vorher mal ruhig gewesen, dann fängt`s sofort wieder mit Rufen an.

Letzte Nacht war es auch sehr unruhig, so etwas haben wir schon seit Jahren nicht mehr gehabt. Vielleicht sollten wir es einfach mit ins Schlafzimmer nehmen, damit es 24 Stunden am Tag Ansprechpartner hat, also auch nachts. Nein, es nervt wirklich allmählich. Der Kälberstall ist nur ein paar Meter vom Wohnhaus und Küche entfernt, ich kann das Blöken nicht mehr hören  ::)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: LunaR am 20.09.12, 16:34
Heimweh? ist vielleicht ein Mamakind?  ;)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Erika am 20.09.12, 19:59
Neeee, jetzt weiss ich die Lösung. Bin ja nicht täglich im Stall dabei.

Göga meinte zu mir, das blökende Kalb steht bei den anderen Kälbern. Stand es im Prinzip auch, aber durch ein Holzgatter getrennt, und das hat ihm wohl nicht gefallen. Es wollte einfach zu seinen Artgenossen direkt dazu.

Nun hat Göga ihm noch einen kleinen Artgenossen zugeteilt.... und es ist dermaßen ausgeflippt vor Schreck, dass es durch das Gatter gekrochen ist  ::)

Also sind wir dabei geblieben, bis die zwei sich gefunden und besaugt und beschnuppert haben und jetzt ist himmlische Ruhe, die beiden liegen friedlich nebeneinander im Stroh.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 20.09.12, 21:04
Hallo

So einen hatten wir kürzlich auch. Der hieß dann "Blääckerla".
Solang der rumblöckte wusste ich wenigstens dass es ihm gut ging. Wobei ich schon verstehen kann, dass es nervt.
TA (Chef) meinte vorhin da war wohl Rippe gebrochen. Als Trost, wenns denn einer ist, meinte er dass er heute morgen Kalb einschläfern musste, da hatte Mutter wohl auch zugetreten, da war Kiefer gebrochen :( :( :( :(.
Wer nichts hat, hat solche Sorgen/Probleme nicht.
Ich hatte ja schon etwas geflucht, weil wir in der letzten Woche viele Kälber so kurz hintereinander bekamen, aber so soll es dann doch nicht laufen.

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 20.09.12, 21:11
Hallo Erika,

sei froh das du nur ein Kalb hattest das geblärrt hat. meinst was bei mir oft los ist wenn mein Viehhändler neu einstallt, da blärren dann 25 Stück, bzw. auch die großen Absetzer mit 300 kg schreien oft wenn sie frisch von der Milch weg kommen *gg* aber die höre ich net, nur die Nachbarn.


LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: geli.G am 20.09.12, 22:09
sei froh das du nur ein Kalb hattest das geblärrt hat. meinst was bei mir oft los ist wenn mein Viehhändler neu einstallt, da blärren dann 25 Stück, bzw. auch die großen Absetzer mit 300 kg schreien oft wenn sie frisch von der Milch weg kommen *gg* aber die höre ich net, nur die Nachbarn.

....na, die Nachbarn werden sich freuen..... >:(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 21.09.12, 07:06
mei Geli, da gibts kein Problem. meine Nachbarn sind alle Landwirte und das sehr nette.

wenn ich hier lese was bei manchen so abgeht lebe ich im Paradies. *gg*

heute abend kommen wieder Kälber *gg* hoffentlich lauter brave.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: geli.G am 21.09.12, 08:20
mei Geli, da gibts kein Problem. meine Nachbarn sind alle Landwirte und das sehr nette.

...wir sind auch Landwirte und meine Nachbarn auch. Aber wenn bei denen eine oder mehrere Viecher die ganze Nacht brüllen, dann find ich das nicht lustig und meine Urlaubsgäste erst recht nicht. Dass man dagegen oft nix machen kann, weiß ich  :-\
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 28.09.12, 13:00
Hallo
wir haben in den letzten 4 Wochen soviel Ärger im Stall wie das ganze Jahr vorher nicht. Zuerst hatten wir 2 Gebärmutterverdrehungen, 1 Kalb tot, das 2. hat es überlebt. Dann hat sich eine Kuh die Gebärmutter ausgedrängt, trotz Eingriff durch den TA war die Kuh am anderen Tag tot und ihr Kalb noch einen Tag später auch. Danach musste eine Kuh eingeschläfert werden, weil sie nicht mehr aufstehen konnte, leider vorher mit Antibiotika behandelt.
In den letzten 10 Tagen 3 Kühe mit massiven Euterentzündungen (Coli-Erreger festgestellt), eine von den Dreien ist gestorben, eine ist über den Berg und die Dritte kämpft noch. So langsam reicht es, TA kann hier bald einziehen.

Traurige Grüsse
Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: saba am 28.09.12, 14:23
@ Gina:
Da wünsche ich, dass eure Serie ein Ende hat!   (http://www.cosgan.de/images/smilie/traurig/d050.gif) (http://www.cosgan.de/smilie.php)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Lisa am 28.09.12, 21:39
Da macht es wirklich keinen Spass mehr,wünsche auch das es wieder andere Zeiten gibt.
Alles Gute in Haus und Hof wünscht euch Lisa
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Internetschdrieler am 05.10.12, 07:53
Heute gabs schon ein Payssli-Kuhkalb aus einer Vasir-Tochter (für Braunvieh-Insider) - leider tot. Die Kalbin lag ganz normal in der Liegebox und die Füße spitzen raus. Von Wehen keine Spur. Sie stand dann gleich auf und marschierte in die Abkalbebox. Normallage - bis zum Sichtbarwerden des Kopfes konnte ich es mit der Hand herholen. Ein paar Hub mit der Apparat und das Kalb war da.
Fazit, das hätte sie auch alleine hingebracht, wenn sie denn gewollt hätte, das phlegmatische Ding. Aber ich könnt mich auch in den A.... beißen, da ich in der Nacht mal kurz wach war >:(


Internetschdrieler
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Lisa am 05.10.12, 09:57
Hatte heute morgen auch einen Schock.Abends besprachen wir noch,das die zwei Damen sich wohl noch
Nachts für eine Geburt entschliesen.Der Gatte war noch um Mitternacht beim nachsehen,beide lagen
wiederkauend in der Box,die warten noch bis zur Stallarbeit sein kommentar.Morgens lag eine Nachgeburt da
aber kein Kalb war zu finden,suchte den ganzen Stall ab,erfolglos.Das Schlafzimmer der Jungen liegt so,
daß sie die Kühe hören,wenn etwas besonderes ist, ST.ist da spitze.Um 1h haben sie schon ein Kalb
in die Kälberbox verräumt,wir merkten nichts.Junior hatte ein wenig verspätung und die Suche hatte ein Ende.
Gehört zwar in eine andere Box,aber es ist so,wenn es mag ,dann geht es,wenn nicht,dann hilft alles nichts.
Jeder schreibt lieber in der "Glück im Stall" Sparte. VIEL GLÜCK wünscht LISA.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Alexa am 08.10.12, 14:55
Wir hatten gestern abend um 21.00 Uhr noch einen TA da gehabt. Wir hatten eine Färse in der geburt und sie kam nicht weiter.
Als der Ta da war hat er festgestellt Zwillinge. Leider waren beide tot.  Gleichzeitig hat noch eine andere gekalbt,da hatten wir glück gehabt,das Kalb sah auch nicht so gut aus,  aber einen kalten Eimer Wasser drüber und sie hat den Kopf geschüttelt und alles war gut.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: wolke am 21.10.12, 20:46
zwei totgeborene kälber: die bilanz einer nacht  :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ginchen am 22.10.12, 17:07
Das ist schlimm,

 :'( :'( :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 08.11.12, 11:29
Hallo

Ist zwar nicht direkt Frust, aber mir steckt der Schreck immer noch in den Gliedern.
Vorhin hat Kuh gekalbt, allein und alles ok. Kuh ließ sich auch gut melken, aber als wir Kalb tränken wollten hat die sich sowas von aufgeführt, sowas hab ich noch nicht erlebt. Mein Mann kam grad noch weg, die hat nach ihm gestoßen und er hat sich wohl auch etwas die Rippen geprellt. Mit viel Glück haben wir nach einiger Zeit das Kalb doch noch rausgekriegt.
Jetzt hab ich richtig Schiss, wenn die nächste kalbt (sind einige auf Termin). Wir haben ja keine Abkalbebox (hätte in dem Fall auch nichts genützt) und erfahrungsgemäß sind da die, die erst kürzlich gekalbt haben auch immer neugierig dabei. 

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Alexa am 08.11.12, 13:03
da habt ihr ja noch glück gehabt.
Wir haben auch  einen großen Abkalbestall,wo mehrere Kühe drin sind.
Ich bin da auch immer am gucken das mich keine umrennt oder boxt .
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Marina am 08.11.12, 13:46
Da lob ich mir dann doch wieder den Anbindestall  8)

Wir hatten eine Kuh, die schüttelte sich kurz und schwupps, schon
stand sie ohne Anhängung da. Als sie das letzte Mal gekalbt hat,
bekam sie Zwillinge. Das erste Kalb konnten wir wegbringen, da war
sie mit der Geburt des zweiten Kalbes beschäftigt. Aber das zweite
Kalb wollte sie perdu nicht hergeben. Sie rannte uns den ganzen Stallgang
entlang nach  :o

Gruß
Marina
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 08.11.12, 13:48
Wir hatten jetzt auch eine Kalbin die solche Angst vor ihrem Kalb hatte. Wahnsinn???? 





LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: saba am 08.11.12, 13:56
Wir hatten jetzt auch eine Kalbin die solche Angst vor ihrem Kalb hatte. Wahnsinn???? 





LG Petra

Da musste ich jetzt lachen, Petra. Aber was gibt´s nicht alles.  ;D ;D



Jetzt hab ich richtig Schiss, wenn die nächste kalbt (sind einige auf Termin). Wir haben ja keine Abkalbebox (hätte in dem Fall auch nichts genützt) und erfahrungsgemäß sind da die, die erst kürzlich gekalbt haben auch immer neugierig dabei. 

Marianne

Genau Marianne, die könnte bei der nächsten Kalbung auch wieder ausflippen, es sind ja oftmals dieselben Kühe, die sich seeehr um die Kälber der anderen kümmern würden.
Immer auf der Hut sein, man weiß ja nie ... :o
Deinem Mann alles Gute, vor allem keine Schmerzen!
Saba

Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 08.11.12, 14:06
habe auch Frust.. wir hatten vor kurzem eine Geburt, ne super Kuh, schon 6 Jahre alt immer ohne Probleme. ok Kalb kam rückwärts aber net zu groß und net zu schwer gegangen. am nächsten Tag festliegend (komisch normal haben wir nie Probleme damit). TA gekommen und am nächsten Tag auch nochmal immer noch nicht aufgestanden, aber immer selber umgedreht. am dritten Tag kam anderer TA, schaut die Kuh an und meint, die hat sich wehgetan?? man hat auch gemerkt, sie möchte so gerne aufstehen. haben dann einen Stand geholt und versucht mit Hilfe aufzustellen, keine Chance. ok aus dem Stall verladen auf die grüne Wiese *gg* da ist sie dann gelegen total frisch und zufrieden aber hat immer noch nicht aufstehen können.. tja Notschlachtung. ich hab echt geheult.. drei Tage später ruft mich mein Viehhändler an und meinte die Kuh hatte einen Beckenbruch trotz Bandage an den Füssen.

naja zumindest hatten wir sie erlöst. hab dann da mein Viehhändler momentan keine neue Kuh hatte am ZV angefragt um neue Kuh, weil unsere Kalbinnen alle noch reichtlich brauchen und soviele trockengestellt sind. drei Tage später ist mein Zuchtwart da beim Kälber enthornen und meinte, ob die neue Kuh schon da ist??? wir total entgeistert, ne warum, ...

als er weg war kam der ZV mit der neuen Kuh... ich bin ja nicht anspruchsvoll aber das war echt ne Frechheit... 1700 fast ok 25 Liter Milch aber gebrochenen Schwanz bzw. keine Haare mehr am Schwanzspitzel, keinerlei Rahmen und schiefes Euter. Füsse????

ok damals meinten wir noch sie kostet wesentlich  weniger haben wir sie genommen weil wir dringend die Milch brauchen. so heute wird sie wieder abgeholt. obwohl sie aus dem Laufstall war ein rießen Geweih, Zyste und dermaßen unruhig beim melken und vorallem merkte man das sie aufgrund der Umstellung massive Schmerzen hat und das sich immer mehr zeigte, das die Kuh nicht alt wird bei uns. Also beim ZV Bescheid gegeben, dass wir nicht zufrieden sind, der kam gestern vorbei und heute wird die Kuh wieder abgeholt. wenn das gute bayerische Zucht ist (soll aus einem Stall sein wo viel Wert auf gute Zucht gelegt wird), dann versteh ich die Welt nicht mehr.

wir geben sie zurück und kaufen lieber wieder eine Kuh bei meinem Händler, der verlangt weniger und vorallem schöne Kühe.

LG Petra  
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 08.11.12, 14:09
Hallo Saba, ;D

die Dame ist eh net ganz sauber... als meine Männer sie aus der Box rausholen wollten und in den Kuhstall bringen wollten, hat sie sich gestreubt, wollt keinen Schritt tun. haben dann aufgegeben, weil die sowas von stur waren.  hab dann meinen Viehhändler gefragt und hab dann mit ihm (frag ja nicht) die Kuh an ihren Platz gebracht, wo die Trockensteher sind. als sie dann gekalbt hat (die war mom. nur mit Beruhigungsmittel zu melken) mussten wir sie wieder in den Kuhstall integrieren.

das hat dann am Sonntag abend mein Mann mit dem Viehhändler erledigt  ;D wieder stur ohne Ende.

ende Nov. kommt der Klauenpfleger, da darf sie wieder mit den Männern mitgehen...

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 08.11.12, 17:52
o. g. Kuh ist abgeholt worden und steht jetzt in einem 120 Kuhbetrieb mit Karusell. ich kenne den Bauern und weiß´das er keinen Wert auf gesunde Kühe legt. mei wird halt ne neue gekauft. O-Ton Fahrer und ich weiß leider das es war ist.
er ist vor ein paar Jahren komplett abgebrannt und hat bei einem Bekannten dann untergestellt bis der neue Stall fertig war. oh mei oh mei...die Kühe standen nur im Dreck, der hat sich nix gekümmert, da hat sogar das Vet-Amt eingegriffen, aber das es heute anders ist wage ich zu bezweifeln.

da hat mir die Ärmste schon arg erbarmt.
das wenn ich vorher gewusst hätte, hätten wir ne andere Lösung gefunden als dieser Bauer.
LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: eifelrosi am 08.11.12, 21:43
Wir hatten jetzt auch eine Kalbin die solche Angst vor ihrem Kalb hatte. Wahnsinn???? 

LG Petra

Hallo Petra,
das haben wir auch schon gehalbt beim ersten Kalb - die schrecken richtig zusammen bei jeder Bewegung des Kalbes, schubsen sie manchmal auch erst etwas rum, legt sich aber dann schnell - trotzdem bleib ich dann dabei, bis ich merke, dass sie dem Kalb nix tut.

Liebe Grüße
Roswitha
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: saba am 12.11.12, 13:45
Hallo,

die Kalbungen der letzten Zeit fanden alle so um Mitternacht bis 1.00 Uhr statt. Warum bloß? Verschwörung gegen mich.  8) ;)

Nein, im Ernst ich bin dann immer sooo müde tagsüber, speziell, wenn das an mehreren Tagen hintereinander stattfindet.  :-\
Bei den Kalbinnen, die sich zum Kalben anschicken, schauen wir nach.
Gut, die Kalbung von heute Nacht wäre auch alleine gut gegangen (war eine Kuh), glaube ich halt und hoffe, dass sich die Zeit wieder auf
tagsüber wendet.
Kälber sind zwar wohlauf *freu*, aber ich nicht so sehr.
LG
Saba
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 12.11.12, 14:39
Mich schafft der Schlafmangel auch immer sehr.
Von Freitag auf Samstag früh um 3.45 Kalbung. Mein Mann schaut nachts immer, weil ich eh nicht aufwache und holt mich dann.
Bis wir wieder im Stall waren, war Kalb schon da. Tot. Ohne irgend einen Grund. Gesteckt war es sicher nicht.
Samstag früh dann Kalbin, alles ok. Vergangene Nacht, naja, ich war im Bett, mein Mann noch nicht wieder eine Kalbin.
Die Zeit von Mitternacht bis 1 Uhr fehlt halt einfach und selbst wenn ich mir vornehme ich leg mich am Tag mal eine Stunde hin, meist komm ich dann doch nicht dazu.
Jetzt ist hoffentlich wieder ein paar Tage Ruhe.

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Marina am 12.11.12, 15:32
Kalbungen bis 1 Uhr gehen ja noch. Schlimmer finde ich, wenn eine ab 3 Uhr kalbt.
Ich kann dannach immer nicht mehr einschlafen und kurz vor halb sechs klingelt dann der Wecker.
Da hab ich dann das Gefühl, ich hab nur eine halbe Stunde geschlafen  :-\

Bei uns hat auch von Samstag auf Sonntag um 1 Uhr eine Kalbin gekalt. Das Kalb kam rückwärts
und als wir es endlich draußen hatten, sah es aus wie tot. Nach viel kaltem Wasser und Massagen
fing es sich doch noch. Es ist so ein liebes Kalb, stellt sich überhaupt nicht dumm beim saufen.
Wäre echt schade drum gewesen.

Gruß
Marina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 12.11.12, 16:13
Hallo
da haben wir mit den Kalbungen ja Glück *dreimalklopfaufholz*, es kalben im Moment fast alle tagsüber und alleine. Habe jetzt aber erstmal 14 Tage Kalbepause, dann geht es wieder los.

LG Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Hanni am 12.11.12, 21:14
Bei uns kalben die meisten Kühe auch nachts. Den nächsten Tag ist man wie gerädert. Immer wenn bei uns Handwerker in der Früh kommen
oder es ist zum silieren,dann kalbt in der Nacht eine Kuh. Was seltsam ist, am Sonntag kalben die meisten am Tage.Gestern hat eine Mittags
und die zweite vor der Stallarbeit gekalbt.

LG Hanni
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 23.11.12, 10:20
Bin momentan mal wieder "Kälbergefrustet".  Seit vorhin das Nächste am Tropf.
Hoffentlich wirds bald wieder besser. Jedenfalls haben wir jetzt Ursache "Kryptosporidien" (schreibt man evtl. anders).
3 Stück sind ziemlich kritisch.

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 23.11.12, 10:59
@frankenpower: wegen Kryptosporiden sind mir letztes Jahr 5 Kälber gestorben. Halocur hat nur z.T. geholfen, da auch noch Rota Viren dabei waren.
Bei mir hat dieses Konzept geholfen: Die Kälber nach dem Abschlecken durch die Mutter (da hatten wir noch Anbindestall) am Euter trinken lassen und dann aus dem Stall in die Iglus. Und ganz wichtig, jedes frische Kalb hat seine eigene Tränkeflasche und/ oder Nuggi. Nach jedem Gebrauch heiss auswaschen oder auskochen, nicht verwechseln, separat aufbewahren, nicht bei grösseren Kälbern brauchen! Nie vorher die grösseren Kälber tränken, immer zuerst die Kleinen. Dieses Konzept kam von meiner Schwester, auch sie hatte Probleme mit Kryptosporiden. Die ersten 10 Tage sind dadurch sehr aufwendig, aber wenn ich den Kälbern damit helfe und die TA Kosten sparen kann, lohnt es sich trotzdem.

Hoffe, dass die am Tropf es schaffen werden, meine sind oft trotzdem gestorben ???
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 23.11.12, 11:08
Hallo Marianne
bei mir hat nur Halocur geholfen. Meine bekommen jetzt vorbeugend in den ersten 7 Tagen einige Male Halocur nach dem Tränken. Bis jetzt läuft es gut. Was hat denn der TA, ausser Tropf, noch verschrieben?
LG Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 23.11.12, 11:19
...hab ich gestern schon bekommen. Sie haben zusätzlich noch Grippe. Antibiotika (bereits einmal umgestellt, ist immer ein auf und ab.) Mittlerweilen saufen sie auch in den Pansen. Daher Diakur-Tag. Irgendwie müssen wir da durch.
Es ist halt jetzt auch die Jahreszeit danach, dabei ist der Winter ja noch gar nicht da. :( :( :( :(

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: benedikta am 23.11.12, 13:19
Wegen dem kalben,oder besser gesagt gegen das kalben in der Nacht
hat mir mal eine alte Bäuerinn gesagt, mann solle die Kühe zum trockenstellen
immer Freitag Morgen das letzte Mal melken.
Wir haben ja nur 40 Kühe,aber bei denen klappt das eigendlich immer.
Bei Kalbinnen kann man natürlich nichts machen,denn die melkt man ja noch nicht.
Warum das so ist dürft ihr mich nicht fragen,aber probiert es einfach mal aus,kostet ja nichts!

Liebe Grüße benedikta
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 24.11.12, 11:30
Mein Nachbar schwört auch auf die Freitagmorgen gust lassen Methode :D Soll prima funktionieren!
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Jacky am 24.11.12, 11:40
Ich stell grundsätzlich abends trocken, Wochentag egal...wir haben selten Nachts Kalbungen und die letzten zehn Kälber kamen immer tagsüber oder abends zur Stallzeit.  8)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ossi22 am 25.11.12, 06:09
Was ist bei euch ein NoGo ( wieder ins Bett) oder geht ihr wegen einer Stunde wieder ins gemütliche Bett ?
Heut morgen bin ich wegen einer Kalbung um viertel nach vier in den stall , um fünf war ich damit fertig und dann lohnte es wirklich nicht !
Aber die Mädels haben auch nicht wirklich Lust  :(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: wolke am 25.11.12, 07:25
nee, lieber dann nach der stallarbeit noch mal ein stündchen ins bett. wegen einer stunde noch mal hinlegen-da verschlaf ich garantiert (wie heute übrigens-aber ohne nachtkalbung----)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 25.11.12, 07:48
Stallarbeit.

als mich mein Jüngster heute früh schon auf Trap gehalten hat und dann endlich mit Papa eingeschlafen ist, bin ich auch gleich in den Stall.. Fazit.. meine neuen Kälber sind schon gefüttert, haben ein Halsband, sind am Automaten angemeldet, Fieber gemessen etc. so bin ich über ne STunde eher dran und habe mehr vom Sonntag.

Meinen Mann bringst allerdings nur sehr ungern eher in den Stall, der legt sich eher nochmal hin, so dass ich oft alleine schon anfange, ist bei uns möglich da icch auch alleine melken kann.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Internetschdrieler am 27.11.12, 23:23
Für diesen Monat würde es jetzt reichen. Anfang des Monats mussten wir Empire einschläfern und heute abend hat sich abgezeichnet, dass ihre Jublend-Tochter Emy, vom 3. Kalb trächtig, wohl 14 Tage vor dem Termin kalben würde. Eine Kurze Kontrolluntersuchung von mir verhieß nichts Gutes:
Die Füße fühlten sich so aufgedunsen an, das Kalb war wohl schon länger tot,
Der TA meinte dann ein Gaskalb - höchste vorsicht beim Auszug, vor allen Dingen Zeit lassen. Da der Muttermund noch nicht genug offen war, verabreichte er ein Medikament und ein leichtes Wehenmittel.
Als ich dann nach 2 Stunden wieder zu ihr schaute, war Emy mause tot :o
Empire war heuer, als 4.Kalbskuh auf der Jungzüchterschau in Wertingen, wo das untenstehende Bild gemacht wurde.
So schnell verabschiedet sich eine Kuhlinie
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: saba am 28.11.12, 09:14
Ach, das tut mir leid, so ein schönes Tier.  :-\

Vor knapp zwei Wochen mussten wir auch Mutter und Tochter gemeinsam auf die Reise schicken, nein schon zum Verkauf, aber nur die Mutter war geplant, Tochter musste dann überraschend mit.  >:(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 28.11.12, 09:36
 @Internetschdrealer: Ich kann dir nachfühlen. Wenns kommt dann in Haufen! Ich wünsche dir bessere Tage! Helga
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 29.11.12, 09:30
Wir hatten vor 2 Tagen auch ein Kalbung bei einem Angusrind. Ein sehr schönes gutgewachsenes Rind und ein riesiges Kalb! Wir mussten ihr helfen, alleine schaffte sies nicht. Nur nach der Geburt hat das Kalb sie überhaupt nicht interessert. Nach der schweren Geburt atmete das Kalb schlecht und konnte lange nicht stehen, als es schliesslich laufen konnte, liess sies nicht ans Euter! Wir habens probiert mit Schlagbügel, einschliessen im Fressgitter. Schlussendlich konnte das Kalb bei der anderen frisch gekalbten Kuh trinken. Es machte einen fitten Eindruck, so dass wir über Nacht die Kuh und Kalb in der Abkalbebox liessen, und dachte jetzt kommts gut. Aber am morgen lag das Kalb halb tot in der Box, wir machten noch Infusionen, das Kalb konnte zwar aufstehen, zum trinken aber war es zu schwach und es hatte ständig Zuckungen. Und die Mutter wollte es einfach nicht. Resultat: Kalb wurde gestern eingeschläfert und Kuh muss wohl zum Schlachter :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Alexa am 29.11.12, 11:17
oh man ,da denkt man das Kalb ist durch und dann so was ,da kenn ich auch was von.
Wir hatten letzt ein Kalb auch schwach ,war in einem groß Iglu mit 6 Kälbern,es sah etwas schwach aus und ich hab es raus in einer einzelbox getan,
es hat gut getrunken aber es schwächelte ein wenig Tierarzt her.
Kalb hatte etwas auf der Lunge,behandelt, nächsten Tag ist es nicht aufgestanden, weiterhin gut getrunken, 2 Tage lang gut getrunken (im liegen).
Dann wieder geschwächelt, noch mal TA, er sagt wenn sie 2-3 Tage liegen ist die Muskelatur nicht mehr in Ordnung. Mussten wir leider auch einschläfern.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 29.11.12, 16:04
Wir hatten vor 2 Tagen auch ein Kalbung bei einem Angusrind. Ein sehr schönes gutgewachsenes Rind und ein riesiges Kalb! Wir mussten ihr helfen, alleine schaffte sies nicht. Nur nach der Geburt hat das Kalb sie überhaupt nicht interessert. Nach der schweren Geburt atmete das Kalb schlecht und konnte lange nicht stehen, als es schliesslich laufen konnte, liess sies nicht ans Euter! Wir habens probiert mit Schlagbügel, einschliessen im Fressgitter. Schlussendlich konnte das Kalb bei der anderen frisch gekalbten Kuh trinken. Es machte einen fitten Eindruck, so dass wir über Nacht die Kuh und Kalb in der Abkalbebox liessen, und dachte jetzt kommts gut. Aber am morgen lag das Kalb halb tot in der Box, wir machten noch Infusionen, das Kalb konnte zwar aufstehen, zum trinken aber war es zu schwach und es hatte ständig Zuckungen. Und die Mutter wollte es einfach nicht. Resultat: Kalb wurde gestern eingeschläfert und Kuh muss wohl zum Schlachter :'(

Es heist das die Tiere manchmal merken wenn mit einem Kalb etwas nicht stimmt und es deshalb nicht annehmen. Wir hatten das auch schon einmal die Kuh war ganz aufgeregt, für uns sah das Kalb ganz normal aus. Ist aber kurze Zeit später plötzlich gestorben.

Wir hatten gestern Abend auch eine Schwergeburt bei einem Rind. Das Kalb war leider tot, das Rind konnte erst nicht aufstehen und ist in die Strohbox gebracht worden. Heute Morgen stand sie zum Glück auf, wenn auch recht wackelig.

LG Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 30.11.12, 15:53
Habe heute mit meinen Männern geredet und das Rind soll noch eine zweite Chance erhalten! Schlachter kann warten, bin ich froh! ( das gehört wohl jetzt nicht in die Frustbox :D)
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 17.02.13, 16:11
Meine neue Erotikbox, wir haben Null Erfolg mehr mit KB jetz darf der Bulle. 
(http://img.tapatalk.com/d/13/02/17/abe3y5uj.jpg)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Freya am 18.02.13, 23:39
Petra, vielleicht Gummimatten auf die Spalten wegen Rutschgefahr ???
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 19.02.13, 10:53
Würde auch mit Gummimatten probieren, die Box scheint mir für den Stier etwas "gefährlich" zu sein. Der Stier scheint noch relativ jung und gegenüber der Kuh ziemlich kleiner. Springt er beim absamen hoch, kann er ausrutschen und neben der Kuh herunterfallen. Oder es kann rücklings auf die Spalten fallen oder an den Abschrankungen hängen bleiben. Kann böse Verletzungen geben oder er springt gar nicht mehr in der Box.

Habe immer Munis und bin kein Fan von diese Boxen. Ich lasse die beiden lieber raus auf die Weide oder in den Laufhof.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Kleopatra am 19.02.13, 15:06
Sägmehl/ Sägespäne würden auch nützen.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Frieda am 20.02.13, 08:49

Wenn die Bullen alleine in den Boxen sind bespringen sie sich auch gegenseitig und kämpfen auch des öfteren miteinander.



Die springen aber  dabei nicht nach



Zitatfunktion repariert
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 20.02.13, 13:53
Wir haben schon ein Fanggitter und der Bulle ist Super brav, ob er Erfolg hatte weiß ich net aber auf jeden Fall ging es rund und jetz ist Ruhe. Das trennen war überhaupt kein Problem
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: maria02 am 20.02.13, 14:25
Wir haben schon ein Fanggitter und der Bulle ist Super brav, ob er Erfolg hatte weiß ich net aber auf jeden Fall ging es rund und jetz ist Ruhe. Das trennen war überhaupt kein Problem

Hallo Petra,

Bulle bleibt Bulle egal wie brav er im allgemeinen auch sein mag..
Es bleibt ein Tier, ist unberechenbar und wesentlich stärker u. schwerer wie jeder Mann oder Viehändler!
Ich hab auf dem Bild nicht mal einen  Nasenring gesehen?

Wir haben seit voriges Jahr auch massive Probleme mit Fruchtbarkeit und Tiergesundheit
ich kann dich durchaus also gut verstehen in dieser Problematik !
Ich hoffe aber sehr das wir heuer qualitativ höherwertige  Silagen nachhause bringen und so auch unsere Kühe
wieder eher aufnehmen und mehr Milch geben wie 2012!

Lieber Gruß
Maria
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Marina am 20.02.13, 18:40
Wir haben heute Vieh umgestallt: 4 Kalbinnen aus der Box raus und angehängt.
So was von stur haben wir lange nicht mehr gehabt. Die Tür stand einladend weit offen,
meint ihr, da wäre nur eine von alleine raus? Wir haben fast zwei Stunden gebraucht,
bis sich alle 4 Damen bequemt hatten und raus waren  :P

Gruß
Marina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: hadu am 20.02.13, 20:34
Diese Frage betrifft die Höfe, bei denen das Hausabwasser mangels Kanalisation auf Felder und Wiesen ausgebracht wird:
Wenn Kühe schlecht aufnehmen, denkt Ihr da auch nach, ob im Haushalt Frauen sind, die die Pille schlucken?
Bei Rehen konnte "Reste" der menschlichen Pille nachgewiesen werden, in Gegenden, in denen Rehe spürbar weniger Kitze bekamen, als es man es gewohnt war.
Tatsache ist, dass nur ein sehr kleiner Bruchteil der schwangerschaftsverhindernden Hormone aus der Pille wirklich vom Menschenfrauen-Körper ausgenommen wird. Das meiste wird ungenutz und weiterhin wirksam aufm Klo ausgeschieden.
So ergibt sich: Pille - Frau - Klo - Gülle - Wiese / Feld - Viehfutter - Kuh

Hormonelle Alternativen bei denen wesentlich weniger ausgeschieden wird, ist z.B. der Hormonring (nach Gebrauch Restmüll)
Und das soll keine Werbung für ihn sein.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Freya am 21.02.13, 15:13
habe erst neulich wieder gelesen und somit mir in Erinnerung gerufen, dass hohe Zellzahlen sehr wohl großen Einfluß auf die Fruchtarkeit der Kühe haben.


Auch wäre es sicher besser für die Kuh, wenn sie nicht das ganze Jahr Konserven fressen müßte .... im Winter ist es halt schwierig mit einem frischen Bauschen Gras .. ;)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Susanna am 21.02.13, 15:47
Haduwy das wollen wir eigentlich gar nicht wissen... :o, oder wenn doch, dann können wir ja an anderer Stelle darüber diskutieren :D


Uns ist gestern abend ein Kälbchen ohne Vorwarnung tot umgefallen.
Ich bin total traurig, denn es war schon mehrere Wochen alt, putzmunter, und hat immer schön seine Milch gesoffen. Das ist immer schwer zu begreifen, findet Ihr nicht auch?
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 21.02.13, 16:12
Hallo Susanne

Sowas hatten wir auch schon, wenns vorher was gehabt hätte, könnte man es ja nachvollziehen, aber so fragt man sich schon warum.
Wir hatten auch schon mal eine Kuh einfach so früh tot drinn liegen, hab ich erst gemerkt, als ich sie auftreiben wollte und sie sich nicht rührte.


Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Steinbock am 21.02.13, 16:29
@Susanna und @frankenpower

Ja, das erschreckt total, wenn ein Tier, auf einen Schlag (ohne erkennbaren Grund) stirbt/tot da liegt. :'(

Ich schließe da einfach mal vom Mensch auf Tier: Kann doch sein, dass ein Tier (auch wenn's jung ist),
einen Schlaganfall, eine Lungenembolie, einen Herzinfarkt, eine Aneurhysma-Blutung, o. ä. hat. Leider.

Elisabeth
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 21.02.13, 18:40
Hallo Freya, hohe Zellen haben wir nicht, der letzte Stalldurchschnitt war bei 94.000... der TA F. hat jetzt Blutproben genommen von ein paar und untersucht auf Krankheiten.

Und mein Stier ist schon wieder fleißig... gg.... 

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Kleopatra am 21.02.13, 20:11
Ich war jetzt auch zwei Tage nur morgens und abends im Stall, ansonsten an einer WB. Heute morgen konnte ich mein kleiner Durchfallsärbel, der aber immer getrunken hat, nicht selber schöppeln, habe Flasche bereit gestellt und bin weg. Am Abend muss ich erfahren das es dem Kleinen sehr schlecht geht. MA hat leider meinen Mann nicht für nötig befunden zu informieren. :-\  Ich habe auch Mühe meinem MA zu glauben, er sagte sie habe am Morgen die ganze Flasche leergesoffen, und dann um 11.00 Uhr einen Zusammenbruch. Wen ich zuhause gewesen wäre, dann hätte ich mich gleich um sie gekümmert, verdammt, so blieb sie de ganzen Tag und war zu schwach zum Wasser saufen, niemand hat sie geschöppelt, mein Mann wurde nicht informiert. Scheisse, wen man einmal nicht zuhause ist. :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Susanna am 22.02.13, 09:41
Ja Swissbäuerin, das ist schlimm. Aber Du kannst ja nicht überall sein.
Deinen Mitarbeiter musst Du im Prinzip vertrauen...

Ich dachte auch schon, wenn ein Tier so plötzlich tot umfällt, könnte ein Schlaganfall, Herzinfarkt oder Embolie Schuld sein.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Annika am 14.03.13, 15:56
Heute hat unsere Lieselotte verkalbt  :'( Es wäre ein Gepardmädale gewesen ...
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 14.03.13, 19:58
Hallo
wir haben auch Frust.
Wir haben einige Tiere zugekauft u.a. welche aus einem Anbindestall. Der Landwirt war verstorben und die Witwe konnte sich wohl nicht so gut kümmern. Die Tiere hatten Klauen, die lange nicht beschnitten waren. Unser Mitarbeiter hat dann eine in den Klauenstand gezogen um die Klauen zu beschneiden. Als er ihr das Hinterbein angehoben hat, hat sie so sehr getreten und getobt, dass sie sich das Bein gebrochen hat.  Leider hatten wir sie kurz vorher mit AB behandelt und nun musste sie eingeschläfert werden.  :'(
Richtig traurig sowas, aber leider nicht zu ändern. Mitarbeiter war mit den Nerven fertig.

LG Gina
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 14.03.13, 20:11
Das kann ich gut verstehen, das euch das ärgert, wie haben auch ne Kuh gekauft aus Laufstall, die hatten wir ihm Klauenstand, hat Mortellaro auf zwei Füssen??? Jetz behandeln wir jeden Tag.
Sie steht schon besser aber noch nicht gut.

LG Petra
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 14.03.13, 21:36
Hallo Gina,

da soll sich Euer Mitarbeiter wegen der Kuh keinen Kopf machen, da konnte er nichts dafür. (ja ja ich kann gut reden)
Unser Tierarzt hat bei einer Kuh eine Infusion gemacht und die hat so nach Ihm getreten dass er auf einem Auge nur noch Schatten sieht - lange wusste man nicht ob es nicht noch ein Glasauge wird. Nun macht er nur noch Kleintiere.
So ist es besser gewesen wenn auch ein finanzieller Schaden. Mir sind am 1.1.2013 innerhalb von 24 Stunden 2 Kühe verendet nach Kalbungen und trotz TA.

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: martina am 01.06.13, 08:57
Schock am Morgen, Kuh gekalbt und die ganze Tracht mit rausgedückt.

Braucht kein Mensch, sowas :(

Hoffentlich kommt die wieder auf die Beine.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 01.06.13, 10:17
Oje Martina, sowas ist schlimm.
Drück dir die Daumen, dass das gut geht. Wir haben leider noch keine guten Erfahrungen mit einer ausgedrängten Gebärmutter gemacht.

LG Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Margret am 01.06.13, 14:27
...wir hatten das am Sonntag mit einer hochträchtigen Muttersau.  Extremster Vorfall,  vier Tage vor Geburtstermin. 
War nicht schön, es ging nichts mehr. :'( :'( :'(

Margret
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 01.06.13, 16:26
Hallo,

hatten wir schon zweimal und beide Male nicht gut ausgegangen.
Bei der ersten war der TA grad fertig mit allem da legt sich die hin und verendet.... :'(
Bei der anderen haben wir dann nicht mehr ewig zugewartet bis es sich dann noch entzündet und Fieber dazu kommt.

Dieses Jahr hatten wir aber schon zweimal Gebärmutterverdrehungen mit Kalb noch drin  :o
Da ist unsere TÄ aber richtig spitze die hats raus wie man die Kuh dreht und das Kalb festhält damit sich alles wieder aufdröselt. Bei der einen war das Kalb dann leider tot aber bei der zweiten kann ich sagen dass beide wohl auf waren und die Kuh ist wieder eine richtige Milchkuh geworden  :D
Woher so etwas kommt kann mir leider niemand sagen.

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 01.06.13, 21:32
Wir hatten das über die Jahre 4 oder 5 Mal. Die Kühe haben es alle gut überstanden. Es kommt halt darauf an das man es schnell bemerkt und der TA zügig da ist. Die Kühe bleiben auch gut wieder tragend, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit groß das es beim nächsten Kalb wieder Probleme gibt.Deswegen muss man sich überlegen ob man sie wieder besamt.

LG Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: annelie am 02.06.13, 09:06
Mathilde,
unser ehemaliger TA sagte immer, wenn die Kuh stirbt, dann liegt es daran, weil man sie nicht aus dem Schockzustand rausbekommt.... das scheint ein Problem zu sein. Obs stimmt kann ich nicht beurteilen.
Wir hatten das auch schon ein paar mal in den letzten 22 Jahren, aber die Kühe haben es alle gut überstanden. Sowas braucht man wirklich nicht und ich hoffe unsere Damen bleiben verschont!
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: martina am 02.06.13, 10:55
Unsere Kuh steht und frisst und scheint die Aktion gut überstanden zu haben.

Wir hatten vor Jahren mal eine Kuh, die hatte immer mal wieder leicht Vorfälle, schon früh während der Tragzeit.
Die hat der damalige Tierarzt mit Stäben und Schraubkugeln "zugeheftet", die dann eben zur Ende der Tragezeit rausgenommen wurden. Das hat damals geklappt, aber die Kuh haben wir auch nur noch abgemolken und nicht wieder besamt.

Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Klecksi am 27.06.13, 12:15
wir müssen heut auch ein kalb erlösen            schwere lungenentzündung lunge ist schon fast zu ... muß aber warten bis  mein sohn  heimkommt (metzger ) ich kann sowas ned ... traurige grüße hanni
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 27.06.13, 15:53
Hallo,

ach Klecksi  :( und bei uns hat es meine Tochter gestern voll miterlebt. Sie ist zwar 19 aber es schockiert trotzdem und ich grübel schon den ganzen Tag seid dem.
Wir hatten Zwillinge und der war am Anfang der schächere von Beiden und wurde von mir mit der Flasche gepäppelt. Dann war der topfit und fast besser dran wie der andere. Gestern morgen wollte das Kalb sogar aus dem Iglu raus und stiften gehen beim Einstreuen. Abends kommt meine Tochter mit dem Nuckeleimer und das Kalb steht normal auf geht an den Nuckel und nimmt normal ein paar Züge - geht zu Boden fängt fürchterlich an zu schreien und - verendet  :o :(
Wir wissen nicht warum oder weshalb. Es ist schleierhaft weil der andere Zwilling hatte die gleiche Milch im Eimer.

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Klecksi am 27.06.13, 16:47
es tut mir sehr leid mit eurem kalb ... komisch 

:-((  da fragt man sich schon manchmal warum... man tut alles  was man kann ...geht alle stunde bietet zu trinken an streichelt   spricht dem tier mut zu auch wenn ihm die tränen schon aus den augen laufen ... der tierarzt bemüht sich man scheut auch die kosten nicht ( wir zumindest , leider gibts auch solche denen alles wurst ist :-(( )        und dann ist man doch am ende   ta  kann nicht mehr helfen   und man kann nur noch erlösen   den zusehen bis ein tier qualvoll erstickt weil die lunge zumacht kann ich nicht           bin richtig traurig aber er hats überstanden und ich hoffe ihm  gehts jetzt gut im tierhimmel ...was hat so ein tierchen denn schon verbrochen ....
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 27.06.13, 17:56
Mensch Klecksi, das tut mir furchtbar leid, wie lange hattest du das Kalb?? war es erst gekauft???? ich freu mich trotz Frust, der  Bulle von gestern den da Erich notgeschlachtet hat, ist ohne Beanstandung durch, wenigstens etwas und er bringt sogar Geld, da er net viel gekostet hat (war ne Bestandsräumung) und nie krank.

lass dich drücken. hoffe deinen anderen Patienten gehts gut
LG Petra .
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Frieda am 27.06.13, 20:25
. Abends kommt meine Tochter mit dem Nuckeleimer und das Kalb steht normal auf geht an den Nuckel und nimmt normal ein paar Züge - geht zu Boden fängt fürchterlich an zu schreien und - verendet  :o :(
Wir wissen nicht warum oder weshalb. Es ist schleierhaft weil der andere Zwilling hatte die gleiche Milch im Eimer.

LG Mathilde

Hallo Mathilde,

liegt sicher nicht an der Milch, meistens ein Herz-Kreislauf-Versagen, hab ich auch schon mal erlebt, mit einem vorher topfit aussehenden und sich so verhaltenden Kalb, man steht hilflos daneben und kann gar nicht machen. Schuld hat daran gar keiner.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 27.06.13, 20:43
Hallo,

Daggl, das werde ich morgen meine Tochter lesen lassen. Die hat heute noch dran zu knabbern und hat mich auch gleich gefragt ob unsere Perle morgens im Stall hat was verlauten lassen zu dem Kalb. Nein es war nichts auffälliges - nicht zaghaft und auch kein Rest im Eimer.
Wird wohl so gewesen sein.

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ginchen am 27.06.13, 21:26
Hallo Mathilde,

kann mich da nur Daggl anschließen. Man kann halt nicht reinschauen in ein Tier, wer weiß welche organische Fehlstellung euer Kalb hatte. Dein Mädl braucht sich auf keinen Fall irgendwelche Vorwürfe machen, sie hat sicher nichts falsch gemacht. Das einem das nahe geht und nicht los lässt ist natürlich, geht uns ja genauso obwohl wir sicher schon einige eigenartige Dinge mit unseren Tieren erlebt haben.

Tröstende Grüße
Regina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 27.06.13, 21:30
Ich hab das auch schon so erlebt. Ich vermute wegen der Schmerzensschreie eher eine Darmverschlingung. Da stehst völlig hilflos daneben. :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 08.08.13, 15:12
Hallo

Wir haben vorhin Tretmiststall ausgemistet und hernach Hof zusammengekehrt.
Ich hör um die Ecke, dass ein Kalb komisch brüllt.  Liegt drinnen, krümmt sich, verdreht die Augen und steht nicht auf. Bauch irgendwie komisch.
 Sofort TA angerufen, bis TA kommt (wohnt nur 2 km weg) ist Kalb verendet.
Das Kuhkalb war 6 Wochen alt und hat sich die ganze Zeit normal verhalten. Heute morgen gesoffen, Heu und Kälberkorn gefressen und am Wassereimer hat es wohl auch noch gesoffen.
TA vermutet Darmscheibendrehung. Du stehst daneben und kannst nichts machen. :( :( :(

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ginchen am 08.08.13, 16:12
Das ist immer schlimm, nur zusehen aber nicht helfen zu können.

Wir mussten heute auch ein Kalb einschläfern lassen. Wird zur Sektion eingeschickt.
Ein etwas älteres Kalb hatte auf einmal den Enddarm rausschauen und weichen Stuhl (nicht flüssig). Ist dann gut zwei Wochen gelegen (aber fröhlich und sich selber immer wieder umgelegt) Vom TA angeschaut, aber ein Rätsel.
Dann auf einmal wieder aufgestanden und herumgelaufen, Darm wieder rein, kein weicher Stuhl mehr. Jetzt wieder in einer Box mit anderen aber wieder zu weicher Stuhl obwohl gleiches Futter.
Schauen wir mal wie sich der weiter entwickelt.

LG
Regina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Internetschdrieler am 13.08.13, 20:57
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und der 4-beinigen Dame: Gute Besserung, dann geht's ihrem Herrchen auch wieder besser. LG

So jetzt gehts mir wieder besser.............muss sie nicht mehr anschauen. Wir haben sie heute erlöst (T61), da sie nicht mehr auf die Beine kam.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gammi am 14.12.13, 09:47
Dieses Jahr haben wir gehäuft Kälber, die mit den Hinterbeinen zuerst kommen und auch sehr viele Kälber die total verdreht kommen. Nicht immer mit gutem Ausgang.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 14.12.13, 20:12
Dieses Jahr haben wir gehäuft Kälber, die mit den Hinterbeinen zuerst kommen und auch sehr viele Kälber die total verdreht kommen. Nicht immer mit gutem Ausgang.


Habt ihr die Kühe in der Zeit vor dem Kalben auf dem Klauenstand gehabt ?

Ich hatte dieses Jahr den  Verdacht das dies zu verdrehten Kälbern führen könnte. Hatten Rinder und Kühe die nah am Kalben zur Klauenbehandlung mussten und die Kälber lagen dann falsch. Vielleicht war es nur Zufall, aber wir haben die hochtragenden Tiere jetzt nicht mehr über den Stand genommen und es sind weniger die falsch liegen.

Wie gesagt, es kann auch Zufall sein.

LG Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Internetschdrieler am 14.12.13, 20:26
Dieses Jahr haben wir gehäuft Kälber, die mit den Hinterbeinen zuerst kommen und auch sehr viele Kälber die total verdreht kommen. Nicht immer mit gutem Ausgang.


Hatten wir letzte Woche auch 2 mal. Ältere Kühe mit dem 5. und 7 Kalb. Aber genau genommen nur einmal, weil bei einer war das einzige, was ich vom Kalb greifen konnte der Schwanz.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gammi am 14.12.13, 21:24
Am Klauenstand kann es eher nicht liegen. Es war das ganze Jahr verteilt durch alle Altersstufen und Rassen.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Starbuck am 14.12.13, 22:45
Ich hab bei solchen Sachen meine eigene Theorie, ohne das diese wissenschaftlich abgesegnet ist: Bei uns gab früher sowas auch, besser wurde es mit Wasser! Das Angebot vom "Futtermittel Nr.1" war nicht optimal, die Durchflüsse bei den Trockensteher in den Schalentränken viel zu knapp bzw der Wasserversorgung auf der "Schwangerenweide" im Sommer sehr bescheiden. Wir haben dann umgestellt, ganzjährig die Trockensteher drin gelassen, eine neue Tränke gekauft und rund um die Geburt immer reichlich angeboten, dass hat viel gebracht! Die Torsionen sind drastisch zurückgegangen und die Geburten "ganz von allein" wurden zur Regel!
Vielleicht hilft sowas?

lg, Heiko
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: annelie am 15.12.13, 08:55
Hallo Paula,
meinst Du so Kipp-Klauenstände?
Wir haben übers Jahr verteilt Kälber die rückwärts kommen, jede Mitarbeiterin bekommt in einem uralt Klauenstand Marke Eigenbau -ohne Kippvorrichtung oder "Lift"- ca. 10 bis 8 Wochen vor dem Kalben (also vor dem Trockenstellen) die Klauen geschnitten. Nur ganz selten wird kurz vor dem Kalben geschnitten, bei akkuten Problemen, aber da konnte ich noch nix feststellen...

Wasser bekommen die Damen alle aus großen Tränkebecken mit Klappen.

Wir haben heuer vermehrt Zwillinge (Kühe und Kalbinnen ohne vorherige Fruchtbarkeitsbehandlung) 3 x im Sommer innerhalb eines Monats und 3 x jetzt sei Mitte November, liegt vielleicht daran, dass wir die letzten Jahre nur ganz ganz vereinzelt Zwillinge hatten, da will wohl jemand die Statistik auf Vordermann bringen.... ;) ;D
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gammi am 15.12.13, 10:21
Die Wasserversorgung ist genau die selbe wie immer. Klauenpflege schliesse ich mal aus, da  sehe ich bei uns keinen Zusammenhang. Hatten sogar schon mal, dass eine durch den Stand ist, sich hinten hingelegt und gekalbt hat.

Aber off topic: die Wasserversorgung am besten aufbereitet, weil normales Wasser ja gar nicht geht,  ist derzeit der große Rennner.... :-X
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 15.12.13, 10:52
Hallo Gammi
was verstehst du unter "normales" Wasser?
LG Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 15.12.13, 11:43
Hallo Paula,
meinst Du so Kipp-Klauenstände?
Wir haben übers Jahr verteilt Kälber die rückwärts kommen, jede Mitarbeiterin bekommt in einem uralt Klauenstand Marke Eigenbau -ohne Kippvorrichtung oder "Lift"- ca. 10 bis 8 Wochen vor dem Kalben (also vor dem Trockenstellen) die Klauen geschnitten. Nur ganz selten wird kurz vor dem Kalben geschnitten, bei akkuten Problemen, aber da konnte ich noch nix feststellen...

Wasser bekommen die Damen alle aus großen Tränkebecken mit Klappen.

Wir haben heuer vermehrt Zwillinge (Kühe und Kalbinnen ohne vorherige Fruchtbarkeitsbehandlung) 3 x im Sommer innerhalb eines Monats und 3 x jetzt sei Mitte November, liegt vielleicht daran, dass wir die letzten Jahre nur ganz ganz vereinzelt Zwillinge hatten, da will wohl jemand die Statistik auf Vordermann bringen.... ;) ;D

Hallo

Nein wir haben einen Stand in dem die Kühe stehen , aber vorn unter den Rippen angehoben werden. Manche machen da schon recht Theater, bzw. lassen sich einfach hängen.
Aufgefallen direkt ist es mir bei 2 Jungkühen. Der einen musste 4 Wochen vor dem Kalbetermin eine Klaue amputiert werden, der zweiten eine große Warze am Strich entfernt (hatte ich etwas verpasst und dann hat sie auch noch eher gekalbt) bei beiden mussten wir dann unter dem Kalben erst mal sortieren.

Zwillinge hatten wir gerade heute, leider ein Pärchen aber gesund und munter.

Eine zweite fing heut an zu schweinern, sie bringt wohl ein mumifiziertes Kalb( draufgefasst ). Eine Färse , gemolken haben wir sie seit Apri, da hat sie plötzsich Euter gemacht und die Milch lief - Termin war Ende Juli und wir dachten sie verkalbt. Ge - oder verkalbt hat sie allerdings nicht, jeden Tag ihre 20 l gemolken und kein TA konnte wirklich sagen was Sache ist. Diagnose war imme - es ist etwas drin, könnet ein Kalb sein. Da sie bis April in der Herde mit dem Bullen gelaufen ist, hätte sie den letzten Kalbetermin im Januar gehabt.

allen einen ruhigen 3. Advent.

Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gammi am 12.01.14, 17:45
Kuh war TU positiv, trockengestellt ....................kein Kalb, na ja vielleicht doch noch und spätere Belegung nicht aufgeschrieben..................nun ist defininiv.........................Kuh ist leer........................natürlich eine von den besseren im stall.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gammi am 12.01.14, 17:55
Auf die TU ist doch auch kein Verlaß mehr. :P



 ;D ;D Hab es aber auch schon andersrum gehabt..........da war TU negativ und die Kuh hat dann irgendwann gekalbt.

Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Frieda am 12.01.14, 20:16
...ich hab schon eine Kalbin gehabt, die ohne Besamung trächtig war...(war wohl meine meine Schlamperei und hab Besamung nicht aufgeschrieben)

Auch bei positiver TU kann Kuh ja noch resorbieren. Wenn sie dann wenigstens rindert sieht mans ja noch, aber manch machen halt nicht mal das.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: saba am 12.01.14, 20:39
Hallo,
überprüft ihr die Trächtigkeit vor dem Trockenstellen nicht mehr? Also "das Kalb greifen", von außen natürlich.
Saba
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: hika am 13.01.14, 15:26
grrr... hab ich einen Stallfrust... eine Mastitis nach der anderen... 6 zertretene Zitzen in den letzten drei Wochen (bei vierzig Kühen...)... blutende Labmagengeschwüre an Weihnachten... eine Kalbin hat zwei Tage nach der Geburt die erste Euterentzündung gehabt, jetzt noch Gebärmutterentzündung und die 2. Mastitis dazu... Zwei Kühe haben sich gleich zwei Zitzen zertreten, mindestens eine davon muss zum Metzger, um die andere kämpfen wir noch, hohe Milchleistung und auch sonst eigentlich ne sehr gute Kuh... Und dann kommt der Betriebsberater und sagt "jaaaa - Persistenz Persistenz ist der SChlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg!!"  Da kann einem doch schon mal der Frust hochkommen!!! Gleichzeitig zig Geburten, was ja wirklich schön ist, aber wir stehen grade eeeewig im Stall, all die Winterarbeit im Büro etc. bleibt liegen... Puh! Hoffentlich wird das bald mal wieder besser!!!
Grüße,
hika
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Tormenta am 13.01.14, 17:47
@ hika fuehl dich gedrueckt es kommt auch wieder besser. Dein Berater drueck dem die Mistgabel in die Hand dann kann er sich so seine neuen Gedanken machen wie es rentieren soll oder wie die Probleme gelost werden sollen.

Tormenta
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: hika am 14.01.14, 12:28
Coole Idee, Tormenta...  ;D
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Conchita am 14.01.14, 19:12
@Hika: wünsche Dir ganz viel Kraft und das es bald möglichst vorüber geht. Mir ist heute bereits das dritte Kalb gestorben :'( Trotz sofortigem handeln des Tierarztes mit Infusionen, AB und Vitaminen, sterben sie nach 2-3 Tagen. Wir haben Blut und Kot untersucht bisher nichts herausgefunden.

Gestern hat mir ein Bauer erzählt, dass er zwei Kühe mit demselben Namen hat. Leider hat er die beiden was das besamen angeht verwechselt :-[ Pia 1 ist schon länger galt, da sie diese Woche kalbern soll. Pia 2 stellt er am Freitag Abend trocken und wer kalbert am Samstag morgen, genau Pia 2. Wenigstens lebt das Kalb, aber Biestmilch gleich null und auf allen 4 Vierteln Mastitis :-\
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 15.01.14, 07:00
Wieso melkst du durch???? Gönnst du deinen Damen keine Pause??


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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: annelie am 15.01.14, 08:21
Wieso melkst du durch???? Gönnst du deinen Damen keine Pause??
Antwort:  ;)
Das muss dann aber nicht unbedingt Mastitis sein.

da meine Aufschreiberei nicht immer klappt (aber ich arbeitete daran) ist mir jetzt immer wieder aufgefallen, dass die Kühe die man durchmilkt oft ca. 2 Wochen vor dem Kalben fast keine Milch und so dickliche Flocken geben. Dann schrillen bei mir die Alarmglocken...............oh, Kuh nicht aufgeschrieben.
Oder wie ich vor ein paar Tagen hatte, dass die Kuh doch bei der ersten Belegung trächtig geworden sein muss.



Hallo Hika,
das würde mich auch frustrieren... hoffentlich hat der Spuk bald ein Ende.... da ist die ganze Freude weg und man geht jedesmal mit mulmigen Gefühl in den Stall.... :'(

In dem Moment könnte ich keinen Berater brauchen, liegt aber nicht am Berater, sondern an mir, ich hätte keinen Nerv dazu, wobei mir schon an der Auslösersuche gelegen wäre.....
Zum Ausmisten wäre er mir zu teuer.... ;) ;D
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 15.01.14, 09:02
Hallo Hika

Da würde ich auch verzweifeln, da grauts einen ja schon wenn man nur den Stall betritt und hat Angst war jetzt wieder ist.
Bei uns läuft durch die Krankheit meines Mannes ja momentan auch vieles anders.
Jetzt hab ich mich gestern abend gefreut weil endlich die Kuh gekalbt hat wegen der ich oft (auch Nachts) in den Stall gelaufen bin. Hatte Zwillinge und das haben wir bei der erwartet und das zweite wäre ohne Hilfe wohl nicht gekommen..
Heute morgen liegt sie fest, Nachgeburt natürlich auch nicht ab und auf einem Strichen hat sie Euterentzündung.Eine unserer Besten.

Wäre ja zu schön, wenn alles glatt laufen würde. (und ich bin heute morgen schon mit Kopfweh aufgewacht >:( >:()

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: maria02 am 15.01.14, 09:04
@ Gammi,

das mit den durchmelken wird wohl schon jeden mal passiert sein der dafür zuständig ist !
Im aktuellen Fall bei uns  wurde die Kuh nachbesamt war aber wohl schon 8 Wochen früher trächtig
also wollte trocken stellen da km auch schon das Kalb!

Nur wer nichts arbeitet macht auch keine Fehler!

Gruß Maria
Titel: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Bullenmafia am 15.01.14, 09:58
Ich kann dich gut verstehen Marianne wie es dir geht aber du schaffst es schon! Ich hab die Tage die Auswertung 2013 bekommen vom LKV u wir sind wegen der Schulter OP meines Mannes um fast 900 Liter im Stalldurchschnitt gefallen, wir haben einiges eingebüßt, aber ich bin froh das mein Mann wieder fit ist u meine Damen sind auch froh das sie wieder ihren festen Melker haben


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Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gammi am 15.01.14, 10:43
@ Gammi,

das mit den durchmelken wird wohl schon jeden mal passiert sein der dafür zuständig ist !
Im aktuellen Fall bei uns  wurde die Kuh nachbesamt war aber wohl schon 8 Wochen früher trächtig
also wollte trocken stellen da km auch schon das Kalb!

Nur wer nichts arbeitet macht auch keine Fehler!

Gruß Maria


Ich sehe es nicht als Fehler..............es gibt sogar wissenschaftliche Untersuchungen, dass Durchmelken für die Kuh sogar besser ist, nur hinterher ist die Leistung eventuell niedriger.

Hier wollte ich auch nur sagen, dass wenn die Kuh Pia 8 Wochen vor dem Termin gekalbt hat und Flocken gibt, dass das dann nicht unbedingt Mastitis sein muss, die man behandeln muss, sondern dass es ganz normal sein kann und sich ausmilkt.

Wenn ich Kühe habe, die vor dem Trockenstellen Probleme haben, dann hab ich da schon gute Erfahrungen gemacht, wenn ich sie durchgemolken habe. Meist setze ich sie dann auf einmal täglich. Und auch da habe ich eben beobachtet, dass sie dann kurz vor dem Kalben plötzlich mit der Milch aufhören und sie eben die besagten Flocken bekommen. Meist melke ich sie dann nicht mehr.
 Oder was nützt es, wenn bei der Kuh das Euter hart wird, weil sie einfach nicht einsehen will, dass sie Ruhe braucht.

Aber das sind Einzelfälle und werden immer von Fall zu Fall entschieden. Ich versuche auch möglichst ohne Trockensteller zu arbeiten.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: hika am 15.01.14, 12:04
@marianne
ja stimmt, manchmal graust es einem. gestern wieder ne geburt und wie bei Dir: auf einem Strich gleich "bröckelmilch"...  :(

und Ihr habt insgesamt recht: wenn es bei den äußeren umständen hakt, man viel Persönliches um die Ohren hat, dann merkt man das auch im stall - selbst wenn's monate später ist. oder beim LKV-bericht.
Aber ich will auch nicht versäumen, etwas Positives zu vermelden: all die vielen Kälber der letzten Wochen sind wohlauf und haben von Anfang an schön getrunken. Ist ja auch nciht selbstverständlich.

Also Mädels: Ohren hoch und Kopf steif halten  ;D
hika
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 15.01.14, 16:47
Eine gute Jungkuh ging gestern abend plötzlich furchbar lahm. Heute morgen war sie kaum noch aus der Box zu bekommen, Futter und Wasser haben wir ihr dann in die Box gebracht.
Am Nachmittag war der Klauenschneider da Diagnose - Klauenbein gebrochen, am besten gleich zum schlachten. Nun haben wir am Montag den Bestand gegen Parasiten behandelt und so 14 Tage Fleischsperre. Davon abgesehen das ich sie in diesem Zustand sehr ungern auf einen LKV schicken würde.

Wir werden jetzt die Klaue amputieren lassen und hoffen das sie damit klar kommt, uns vielleicht doch noch eine Weile (schmerzfrei ) erhalten bleibt. Sie ist ein gutes Tier - ruhig mit guter Abstammung  :( 
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 27.01.14, 10:57
Hallo

Ich reihe mich ein.  Momentan jeden Tag TA.  Am meisten Sorgen macht mir eine Kuh, die letzte Woche gekalbt hat, sie war schon in der letzten Laktation dreistrichig, trotzdem gute Leistung. Der Strichen ist total zu, also nicht mit melken.  Jetzt ist das Viertel ziemlich dick. Keine Temperatur, aber ich hab Angst dass sich da was entwickeln kann. TA hat schon angeguckt und meinte beobachten und abwarten, aufmachen ist schlecht.
Dann haben wir die Grippe bei den Fressern. (geimpft). Letzte Woche 12 Stück gehandelt, mittlerweilen husten sie im anderen STall auch schon. Ich hab immer Angst was zu übersehen.  Die jüngsten Kälber fangen auch schon an,
Ein Kuh lahmt, müsste ausgeschnitten werden.  Das will mein Sohn jetzt probieren. Hoffentlich wird das was, der hat das noch nie gemacht und der Betriebshelfer hat auch gesagt, dass er noch nie eine ausgeschnitten hat.
Eine Kuh schlägt wie verrückt, hatte Verletzung und mit der machen wir jetzt schon 3 Wochen rum, Milch geht raus, aber sie hält unheimlich auf. Jetzt sind wir drauf gekommen, dass sie doch nicht besamt wurde (Göga meinte sie trägt), wenn wir das gewusst hätten, wäre sie längst nicht mehr da. Zwischendrin hatte sie mal Euterentzündung, also noch Wartezeit.

Bis mein Mann wieder einsatzfähig ist dauert noch länger und manchmal wächst mir das jetzt schon über den Kopf. Solange alles einigermaßen läuft geht es, aber wenn Probleme kommen.

LG
Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Tormenta am 27.01.14, 16:35
Marianne viel Kraft bei Deiner vielen Arbeit, der einzige der bei Dir im Moment was verdient ist der Tierarzt.

Kopf hoch
tormenta
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Agrele am 27.01.14, 21:18
Marianne

Holl dir doch einen Klauenschneider oder frag einen Kolegen, in so einer situation sollte Frau öffters noch zusatzhielfe hollen , ich was wovon ich rede bin im moment auch in so einer Lage wie du mein Mann geht ab Montag auf Reha in den Schwarzwald bin ich froh das er weit weg ist.

Ich schiebe so einen Hals das er nicht gleich ford gekommen ist zu der täglichen Arbeit der viele Besuch, da kannst einfach nicht in ruhe deine Arbeit erledigen.
ansonsten ist er Pflegeleicht.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 28.01.14, 09:22
Hallo

Den Gedanken mit jemanden holen hatte ich schon auch, aber "Chef" ist mein Sohn.
Da passt öfters  seine Theorie mit der Umsetzung nicht zusammen ::) ::) ::).  Die typischen "Vater-Sohn-Konflikte". die auch existieren, mittlerweilen interessiert mein Mann sich ja wieder, habe ich jetzt auch mit ihm.
Er hat vieles verändert. Manches verbessert, aber alles was er macht ist halt auch nicht richtig. Aber da müssen wir jetzt durch.
Um größere Konflikte zu vermeiden lass ich ihn oft machen. Die Ausbildung hat nun einmal er.

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Susanna am 28.01.14, 10:56
Er muss ja aber auch Erfahrungen sammeln können und dürfen. Gut - die Umstände dafür sind nicht optimal. Marianne, halte durch!! Es kommen hoffentlich auch wieder bessere Zeiten!
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 28.01.14, 12:50
Hallo

Ich reihe mich ein.  Momentan jeden Tag TA.  Am meisten Sorgen macht mir eine Kuh, die letzte Woche gekalbt hat, sie war schon in der letzten Laktation dreistrichig, trotzdem gute Leistung. Der Strichen ist total zu, also nicht mit melken.  Jetzt ist das Viertel ziemlich dick. Keine Temperatur, aber ich hab Angst dass sich da was entwickeln kann. TA hat schon angeguckt und meinte beobachten und abwarten, aufmachen ist schlecht.

Auf gar keinen Fall aufmachen, da bekommst du dann mit Sicherheit eine Entzündung rein. Ist die Kuh schon von Anfang an Dreistrich ?  Dann ist vermutlich einfach nur der Strichkanal verwachsen, das kann durch Insektenstiche oder biezen beim Jungrind passieren. Wir haben da auch ein, zwei -die haben auf diese Viertel nie Milch gegeben, eutern aber nach dem Kalben normal auf allen 4 Vierteln auf - bei dem einen unmelkbaren bildet sich die Milch mit der Zeit allein zurück. Eine kühlende Salbe schadet aber nicht.
Zitat
Ein Kuh lahmt, müsste ausgeschnitten werden.  Das will mein Sohn jetzt probieren. Hoffentlich wird das was, der hat das noch nie gemacht und der Betriebshelfer hat auch gesagt, dass er noch nie eine ausgeschnitten hat.

LG
Marianne

Sucht euch eine erfahrene Hilfe ich denke nicht das man ohne jede Erfahrung an eine Klaue gehen sollte. Mit eben Mal ausprobieren macht ihr euch unter Umständen selbst nur noch mehr Ärger und der Kuh unnötige Schmerzen. Wir lassen auch von einem proffesionellen Klauenschneider die Kühe behandeln - manchmal ist Zeit dabei zu zu sehen , so eine Klaue ist erheblich komplizierter aufgebaut als man so meint.


Ich denke mit der Zeit werden du und dein Sohn sich einarbeite und eine gewisse Routine entwickeln. Dein Mann wird sicher auch in Zukunft einschränken müssen. Du und dein Sohn ihr solltet jetzt in Ruhe miteinander reden welche Arbeiten ihr event. auslagern könntet.

Ich wünsche euch alles Gute und weniger Probeleme - auch bei uns geht das neue Jahr genauso bescheiden los wie das alte aufgehört hat.
Da kann man oft nicht viel mehr machen als Schadensbegrenzung. Wenn man mit lebenden Tieren arbeitet lässt sich halt vieles nicht bis ins letzte planen.

LG Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Tormenta am 28.01.14, 23:37
ja stimme Paula73 voll zu versucht nicht an einer Klaue rumzubasteln, das kann arg ins Auge gehen. Sucht euch einen erfahrenen Klauenschneider der die Arbeit korrekt erledigt und die  Kuh keine unnoetigen Schmerzen mehr haben muss oder sich das ganze noch entzuendet. Ich persoenlich habe einige Kurse besucht um die Klauen der Ziegen und der Kuehe sowie der Tiere zu kuerzen,schneiden,behandeln. Es braucht gewisse Routine und auch das entsprechende Schneide/Arbeitsgeraet daze. Denke auch Sohnemann muss dies einsehen.

tormenta
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gammi am 28.01.14, 23:47
Na ja. Zwischendurch Notfälle schneiden doch die meisten selber.

Finde es sogar toll, dass er selber Motivation zeigt es zu probieren.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 29.01.14, 12:55
Na ja. Zwischendurch Notfälle schneiden doch die meisten selber.

Finde es sogar toll, dass er selber Motivation zeigt es zu probieren.

Dann aber erst eine Kurs machen oder zumindest jemanden dazu holen der Ahnung hat.  Am lebendigen Tier ohne jede Erfahrung einfach mal probieren , halte ich für den falschen Weg .

Wenn man es regelmässig macht hat man ja Erfahrung, dann ist es etwas anderes.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 29.01.14, 13:40
gammi- da muss ich Paula aber unbedingt recht geben. Es muss zumindest ein routinierter Mann dabei sein. Ich finde es gut wenn er sich das zutraut, aber es bedarf einiger Erfahrung, wenn man der Kuh Gutes tun will.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 29.01.14, 15:19
lt. eigener Aussage hat er ja oft zugeguckt und Lehrgang hatten sie während der Ausbildung auch.  Mein Mann  schneidet  oft selber aus, da war er auch öfters  dabei.
Mir hat es auch nicht gefallen, aber was will ich da machen. ::) ::) ::) ´Kuh humpelt jedenfalls  nicht mehr so sehr.
Heute Mittag hab ich zu ihm gesagt ich mache jetzt Strichliste immer wenn der Satz kommt  "ich weiss schon was ich tue" und dann noch was ähnliches, da fällt mir im MOment der genaue Wortlaut nicht ein.
Mich nervt auch manches, aber ich sehe es ähnlich wie Gammi, er hat wenigstens Motivation, wenn ihm alles egal wäre, dann würde mich das vermutlich noch mehr stören. Er hat halt in der Ausbildung manches anders gelernt als wir es jetzt seit Jahrzehnten machen. Kürzlich hat er Kalb gedrenscht, wo ich sicher noch gewartet hätte. Als er Tierärztin erzählte, dass ich es nicht wollte, hat sie ihm recht gegeben. Das wird mir jetzt auch aufs Butterbrot geschmiert.

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 29.01.14, 18:25
Hallo Marianne

Wenn er einen Kurs gemacht und schon öfters mitgeholfen hat ,ist er ja nicht ohne Wissen und  es ist durchaus sinnvoll den nächsten Schritt zu tun und es selbst zu versuchen wenn er es sich zutraut.

Ich arbeite sehr gut mit meiner Schwägerin zusammen, sie ist 10 Jahre jünger und macht auch manches anders als ich er mir vielleicht vorgestellt habe. Ihr geht es sich im Bezug darauf wie ich manches erledige sicher ähnlich. Unterm Strich profitieren wir viel voneinander. Ich denke das wird auch bei dir und deinem Sohn so werden - wichtig ist auf alle Fälle das du ihm das Gefühl gibst hinter ihm zu stehen und ihm auch zu vertrauen. Gleichzeitig hast adu aber auch deine Erfahrungen von denen dein Sohn profitieren kann.

LG Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ossi22 am 09.02.14, 14:03
Ärger !
Gleich melde ich eine Kuh beim Abdecker , noch lebt sie , aber eben heute abend wird dem ein Ende gesetzt :

unsere Älteste Kuh , die "Maikrone" , kann nicht mehr !
Nachdem sie im Laufstall wohl gestoßen worden ist , lag sie nun 14 Tage in einer Strohbox und wir haben sie täglich per Bügel aufgehoben . Gebrochen war nix , eher was ausgekugelt .
Und wenn so Eine dann länger liegt , schwinden dort auch die Kräfte , tragend war sie auch nicht
Nächsten Monat wäre sie 15 geworden und hatte über 120.000 l Lebensleistung ,
eigentlich sollte das noch nicht .
Da geht dann echt ein Familienmitglied  :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Jacky am 09.02.14, 14:12
Ossi, da hast du mein vollstes Mitgefühl. Wenn eine Kuh so lange im Stall steht....und 15 Jahre und 120.000l Lebensleistung sprechen für sich...hat man zu solchen Tieren eine besondere Bindung.  :(

Ich hab vor Jahren meine Jacky gehen lassen müssen, mit fast 13 Jahren und 10 Kälbern. Ich hab beim Abholen geheult. Ihre Enkeltochter Jasmin tritt langsam in ihre Fußstapfen mit acht Kalbungen und 70.000l Lebensleistung. Mir tut heut schon das Herz weh...  :-\

Jacky war damals eine sehr eigenwillige und dickköpfige Kuh, aber sie war beim Melken ganz brav und Jasmin ist genauso, wie alle aus unserer J-Linie.  ;)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Freya am 09.02.14, 15:35
Hallo Ossi,
wenn so alte Kühe den Stall verlassen müssen, da kann ich auch schon mitfühlen, wie das ist.....

Wenn sie nicht mehr aufstehen kann, bleib einfach bei ihr bis sie nicht mehr aufwacht, dann hat sie auch keine Angst.

Mit unserer Nina (die zuletzt überraschende gehen mußte, weil totes Kalb 6 Wochen vor Geburtstermin) bin ich persönlich mit auf den LKW gegangen, dass heißt, eigentlich sie mit mir. Eine ihrer Töchter ist unsere Beste und sogar im Landkreis schon bekannt. Nin ahab ich seit einigere Zeit in meinem Avatar.  :D ;)

Man hat mich auf die Kuh angesprochen bei einer Fortbildung; allerdings war das der Züchter des Vaters der Kuh. Ich kannte den aber nicht.
Wir hatten natürlich ein gutes Gesprächsthema in der Mittagspause.

Vielleicht bekommst Du bald wieder mal eine Maikrone.... ;D
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ginchen am 09.02.14, 20:30

Ossi das tut mir von Herzen leid  :'(

Tröstende Grüße
Regina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Frieda am 10.02.14, 07:49
Hallo Ossi,


ja ein so einer Kuh hängt man, kann ich gut verstehen. :(

Meine Rommi war 15,5, als sie nicht mehr aufstehen konnte, ist am nächsten Mittwoch schon drei Jahre her. Aber ich hab im Esszimmer ein Gemälde von ihr hängen :)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: kabraedu am 10.02.14, 11:43
Ossi das tut mir auch sehr leid.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 10.02.14, 12:59
So leid es einem um so ein besonderes Tier tut - sei es ihr doch vergönnt "Zuhause" zu sterben. Unsere damals 14 Jahre alte Tamara lag 14 Tage nach dem kalben frühs tot in ihrer Box. Friedlich eingeschlafen, ich habe es ihr gegönnt. Sie war unsere erste 100 000 l Kuh und es wäre mir sehr schwer gefallen sie mit dem LKW zu schlachten zu schicken.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 13.02.14, 22:22
Hallo
wir haben gerade ziemlichen Ärger im Stall. 2 Kühe hatten Herpes an den Zitzen, der TA hat mit AB behandelt. Nun ist das AB gerade wieder raus, da hat eine von den Beiden eine massive Euterentzündung, die wir auch wieder antibiotisch behandeln mussten. Heute morgen fing das bei der Anderen auch mit Mastitis an, die haben wir sofort zum Schlachten abgeliefert. Heute Vormittag lag plötzlich ein tragendes Rind in der Liegebox fest, hatte einen Muskelriss und musste zum Notschlachter. Solche Tage braucht man nicht oft.
Traurige Grüße
Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Freya am 13.02.14, 22:27
Herpes mit AB behandeln ??? .. hab ich ja noch nie gehört. Was soll das bringen? Herpes ist ein Virus. AB hilft nichts bei Viren...

Trotzdem kann ich Deinen Frust verstehen. Ein Ding kommt selten alleine; es wird aber auch mal wieder anders.... ist das ein Trost ???
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 13.02.14, 22:32
Herpes mit AB behandeln ??? .. hab ich ja noch nie gehört. Was soll das bringen? Herpes ist ein Virus. AB hilft nichts bei Viren...

Trotzdem kann ich Deinen Frust verstehen. Ein Ding kommt selten alleine; es wird aber auch mal wieder anders.... ist das ein Trost ???


@Freya
die Kühe hatten ziemlich hohes Fieber (über 41 Grad), ich glaube deshalb die AB-Behandlung. Ich war selber nicht dabei, mein Sohn hat es mir so erzählt.

LG Gina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Freya am 13.02.14, 22:53
Ok Gina, ich bin kein Tierarzt. Aber wenn sie Fieber hatten, dann sollte man aber auch wissen, wovon das kommt. Aber nun ist es müßig. Du hast eines der Tiere verloren und mit der anderen Kuh wünsche ich Dir mehr Glück, als die Kalbin hatte.

Glück im Stall wünsche ich Euch ;D ;D
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 14.02.14, 13:03
Hallo Gina, ich wünsche dir auch viel Glück mit der Verbliebenen. Was mir durch den Kopf geht. kann es sein, dass die Damen nach der AB-Behandlung Hefe im Euter haben? Das würde die hohe Temperatur erklären. LG Helga
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Internetschdrieler am 23.03.14, 23:53
Wir mussten heute Abend einem dreieinhalb Monate altem Kalb nach einem offenen Klauenbeinbruch am rechten Hinterbein den äusseren Klauen amputieren. Alternative wäre jetzt einschläfern gewesen.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit so was gemacht?


Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Kleopatra am 24.03.14, 06:01
Den gesamten Klauen oder die Schale. ?

Wir hatten letztes Jahr ein Kalb das sich am Gitterrost einen Klauenschuh ausgezogen hat. TA hat es desinf. und eingebunden. Heute sieht man davon nichts mehr. Der Schuh ist wieder neu gewachsen.

Aber ich vermute ihr musstet den ganzen halben Klauen amputieren.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Internetschdrieler am 24.03.14, 07:00
Den gesamten Klauen oder die Schale. ?

Als uns die Tochter kurz vor dem heimatlichen Ortsschild angerufen hat, habe ich gehofft dass es "nur" so was ist


Zitat
Aber ich vermute ihr musstet den ganzen halben Klauen amputieren.


Genau. Er ist jetzt in der Abkalbebucht, machte heute schon einen Ausflug auf den Futtertisch und hat den Fuß normal belastet.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 24.03.14, 10:10
Wir mussten das mal mit einer älteren, schweren Kuh machen. Die kam sehr gut damit zurecht. Viel Glück!
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Nessi61 am 24.03.14, 12:05
Hallo,

bin grad etwas verunsichert. Meine Lieblingskuh hatte sich vor 1 1/2 Wochen angeblich das Knie ausgerenkt,
hatten den Einrenker da, dann hat sie letzte Woche an dem Bein eine dicke Fessel bekommen.
Bevor der Einrenker da war hat mein Mann sie gleich in Klauenstand und Sie ausgeschnitten
aber er hat nichts gefunden auf nach dem Abdrücken nicht.
Heut war Tierärztin da, haben Sie heute nochmal im Klauenstand gehabt und dabei kam raus
das Sie an der äußeren Klaue sich die Klaue "ausschuht", das Horn wurde weg gemacht, aber
die Entzündung ist zuweit oben. Habe jetzt 2 Möglichkeiten entweder Sie geht oder wir amputieren
die Klaue. Tierärztin meinte sie hofft das es durch die Amputation wieder wird wegen der Entzündung.
Hatten noch keine mit amputierter Klaue, Kommt sie damit im Laufstall ohne Spalten klar?
Sie hat gerade im Januar ihr erstes Kalb bekommen, sie ist zu jung um zu gehen

Lg Nessi
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Nessi61 am 24.03.14, 13:58
Hallo Petra,

leider nein hatten ihr schon 4 Tage Antibiotika gespritzt ist aber nicht besser geworden :'(
die Fessel ist dick geblieben und wo man heut das Horn weggeschnitten hat kam der Eiter unter
der Doppelten Sohle raus und dort ist es auch schon sehr weich. Tierärztin hat sich schon
gewundert das sie überhaupt noch so läuft und zum Fressen und Melken kommt.
Habe auch gehofft wir kriegen es anders wieder hin aber, sowie es aussieht kommen wir um
die Amputation nicht herum wenn wir sie behalten möchten.
Danke dir trotzdem.

Lg Nessi
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 24.03.14, 14:44
@ Nessi- wie weiter oben schon beschrieben, bei uns hat es bei einer alten Kuh auf Spaltenboden gut geklappt. Die Dame hatte etwa 850 kg.
Bei so einer eitrigen Entzündung würde Exenell m. M. nach nicht wirken. Muss aber die TÄ entscheiden. Viel Glück!
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Frieda am 24.03.14, 19:24
Hallo Nessi,

eventuell könnte ein Angussverband etwas helfen. Frag mal bei eurer TÄ nach.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Nessi61 am 25.03.14, 12:37
Vielen Dank für eure Antworten.
Haben gestern die Klaue amputiert, das Fieber ist heute schon runter gegangen
und Sie steht auch schon drauf. Frisst Heu und geht in Kraftfutterautomat und
zum melken. Tierärztin hat uns die Klaue dann gezeigt und es ist schon verändertes
Gewebe im oberen Bereich aber zum Glück noch nicht so schlimm, aber in der Klaue
selber sah es nicht gut aus.

Lg Nessi
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 25.03.14, 22:26
Na, das sieht doch vielversprechend aus. :D  alles Gute weiterhin. LG
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Nessi61 am 28.03.14, 10:26
Hallo,

Vielen Dank.
heut wird der Verband gewechselt und sie bekommt nochmal Schmerzmittel.
Hier noch was zum Excenell es gibt da jetzt auch was ohne Wartezeit das heißt
Cevaxel und ist auch günstiger, haben wir schon bei Panaritium benutzt.

Lg Nessi
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 26.07.14, 23:19
Hallo

Für heute langt´s.   Als ich heute früh die letzten Kühe reintreibe sehe ich, dass ein totes Kalb auf den Spalten liegt. 
Sah komisch aus, ca 15 kg und noch fast kein Fell.  Wir haben auch nur vermuten können von welcher Kuh es stammt.
Die, die Göga meinte war es dann doch nicht, denn gegen 10. Uhr sieht er wie eine Kuh noch ein Kälbchen in der Größe kriegt.
Ausgetragen hätte sie im Oktober gehabt. Zwillinge, ein Pärchen.
Abends dann Nachgeburt nicht ab, TA war um 18 Uhr da,  Er meinte momentan hat er das öfters. Liegt evtl. auch mit an Hitze. Um 18.30 merkt Sohn, dass Kalbin kalben will, 19 Uhr sind Füße sichtbar, kommt rückwärts, eng.  TA  wieder angerufen, ´nachdem der auch nicht weiter kommt, Kaiserschnitt. Da hatten wir jetzt schon länger keinen mehr.  Ich wollte um spätestens 19.30 beim Grillfest vom Gartenbauverein sein.  Sollte helfen. Um kurz vor 21 Uhr waren wir dann dort, Essen war ziemlich aus, aber wenigstens war Kalb fitt.

Marianne

Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Tormenta am 27.07.14, 01:15
Also das es an der Hitze liegen soll ist fuer mich eher unvertaendlich, denn bei uns ist es ja auch sehr heiss, die sieht es mit Mineralstoffen und Salz aus, ist dies in genuegender Menge vorhanden, oder lecken die Tiere irgendwas?

Tormenta
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 27.07.14, 15:39
Also das es an der Hitze liegen soll ist fuer mich eher unvertaendlich, denn bei uns ist es ja auch sehr heiss, die sieht es mit Mineralstoffen und Salz aus, ist dies in genuegender Menge vorhanden, oder lecken die Tiere irgendwas?

Tormenta

Die Hitze ist halt eine zusätzliche Belastung. Schon Zwillingsschwangerschaften ansich sind ein Risiko und führen öfters zu Frühgeburten oder Verkalbungen. Aktuell hat es bei uns so ziemlich das ungünstigste Wetter für Milchkühe - heiß, schwühl, drückend, Gewitter , kurze Abkühlung und wieder heiß. Da würde ich auch nicht schwanger sein wollen - schon so fährt der Kreislauf Achterbahn.

LG Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Frieda am 28.07.14, 19:38
Heute liegt eine tot Kalbin auf der Weide, bzw. im Weidestadl.  Hat ewig gebraucht, bis sie trächtig war, jetzt 6 Woche vorm Kalben einfach tot. :(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Anett am 28.07.14, 20:07
Oh das ist traurig und es bleibt wohl die Frage "warum"
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 28.07.14, 20:34
@Daggl,  da kann ich mitfühlen. Wenn ein Tier so ganz ohne erkennbaren Grund einfach eingeht, dann geht einem das schon nahe.

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 28.07.14, 21:36
Hallo Dagmar! Ich fühl mit dir. Mir lässt es immer keine Ruhe, wenn ich nicht weiß warum. :-\ Hast du eine Vermutung?
Sicher hast du viel Herzblut reingesteckt, bis sie endlich trächtig war und dann so etwas. Tut mir leid. LG helga
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: amber am 28.07.14, 22:09
Ohje Dagmar, das tut mir so leid.  :'(

Hast du eine Vermutung woran sie eingegangen ist?

Man gibt immer das beste und doch passiert sowas.

Mitfühlende Grüsse

Gitte
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: hika am 29.07.14, 10:34
@marianne: vielleicht schmallenberg-virus...? wir hatten letztes jahr um die zeit auch so einen fall, auch um diese zeit der trächtigkeit, ein absolut gruseliges kalb, völlig entstellt. Tierarzt meinte, das hätte er ab und zu schon mal gehabt.



bei uns im stall geht's grad auch mistig zu: wir hatten ein paar Geburten udn bei JEDER ist was schiefgegangen. tragsackverdrehung so schlimm, dass wir die Kuh notschlachten mussten, um wenigstens das Kalb zu retten. Das hat dann aber auch nur noch ein paar Tage gelebt. Nachgeburtsprobleme ohne Ende, trotz Arnika etc. und auch wenn man die Gebärmutterentzündung meist homöopahtisch ganz gut in den Griff kriegt oder mit Tierarzt - trotzdem ist die Kuh jedesmal geschwächt, nimmt schlechter auf etc.

Täglich ist der Tierarzt da und ich denke mit Schrecken an die Rechnung!

Aber das allerschlimmste war ein böser Unfall. Uns ist eine Kuh erstickt an einem Calcium-Bolus. Wir sind immer noch geschockt, wir wollten ihr doch nur was Gutes tun. Du stehst da, kannst nichts tun, und dann diese Selbstvorwürfe... und dann denkt man, oh Gott, das DARF einfach nciht passieren. Und redet, mit dem Tierarzt, mit dem Besamerer, und die erzählen dann, dass das anderswo auch schon passiert ist.

Glücklicherweise gibt es eben auch ein paar Leute, die ehrlich zugeben, wenn ihnen sowas passiert. Das macht es nicht weniger schlimm für das arme Tier, aber man kann es wieder in Relation rücken und wird daran erinnert, dass Fehler und Unfälle eben überall passieren.

ich wünsch Euch einen erfolgreichen Tag im Stall!!!
hika
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Lisa am 29.07.14, 11:39
bin auch immer ganz fertig wenn man so überrascht wird,Dagmar wünsche dir bessere Zeiten.Wer Tiere hat
weiß das es nicht immer einfach ist.
Mich bringen ein paar Färsen auf die Palme,die den Roboter nicht aktzeptieren.Alle drei melke ich die ersten
Tage im Melkstand waren so super brav und eine ging auch beim Robbi aber die anderen zwei waren so
nervös,landeten wieder bei mir zum Melkstand melken.Da machen sie keinen mukser super brav.
Die geben dann auch noch viel Milch.Wenn wer einen guten Rat weiß,bin ich dankbar. Lisa
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 29.07.14, 12:53
Hallo Dagmar,

ich fühle mit Dir. Das ist nicht schön so etwas zu entdecken. Es ist aber immer noch besser wie Du kommst hin und die wollte kalben und hätte nicht gekonnt und dann wären Beide elend verr........... Man kann aber nicht 24 Stunden überwachen. Das ist mir auch schon so gegangen dass man eine Stunde später kommt und das Kalb ist nicht mehr zu retten.
Ich kann buchstäblich auch die dummen Kommentare hören  :-X  >:(
Hatten wir am Sonntag erst. Da haben wir den Treibwagen angehängt um die 40 und Ihr Kalb zu holen (wussten wir schon am SA abend vom Wasserwagen nachgucken) und die beiden waren so nett und propper der lief sogar mit Mutti und wollte nicht gefahren werden.
Da ging bei uns auch die ganze Milchviehhaltung wieder den "Bach runter"

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 29.07.14, 17:27
Wir haben heute früh auch eine Färse einschläfern müssen. Sie war zum kalben und heute Morgen lief Blut aus der Scheide - nie ein gutes Zeichen. Als ich drauf gefasst habe war sie noch total eng und nur der Schwanz vom Kalb zu greifen - im ganzen fühlte es sich "unnormal" an auch von der Form des Kälberhinterns.
Ich habe ihr dann zum weiten etwas gegeben, Bruder Bescheid gesagt und selbst mit dem melken angefangen weil aktuell der Tanker eh meist schon da ist wenn noch die letzten Kühe zu melken sind.

Bruder und Schwägerin haben dann versuch das Kalb heraus zu bekommen, haben aber die Füße nicht vor bekommen. Die dazu gerufenen Tierärztin meinete dann das Kalb hat die Gebärmutter durch gestoßen und sich darin verhangen, beide waren nicht zu retten, eine Mißbildung des Kalbes ist wahrscheinlich.

Nun zumindest hat sie nicht lange leiden müssen.

LG Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: martina am 08.10.14, 10:14
Gestern Nacht hat ein Rind gekalbt, großes Bullenkalb. Unglücklicherweise hat sie die ganze Gebärmutter rausgedrückt. Also mitten in der Nacht die Tierärztin geholt und alles wieder an Ort und Stelle verfrachtet und zugenäht, also mit diesem Band fixiert.
Gestern tagsüber stand sie, schien alles in Ordnung zu sein, mit Fressen muss sie noch in Gang kommen.

Heute früh um 6 sagt unser MA, der Tierarzt muss kommen, sie hat wieder alles rausgedrängt. Um 5 war mein Mann noch im Stall, da lag sie nur blöd, also hat er sie von der Kette genommen und mit einem Strick angebunden und da war noch nichts!

Wieder Tierarzt geholt, um 6 Uhr stand sie, als der TA gegen 7 dann kam, lag sie total ungünstig und wir waren mit 5 Leuten dabei, sie zu versorgen. Zum Glück hatte unser Sohn erst zur dritten Stunde. Der TA hatte seine Azubi mitgebracht. Unser MA musste ja melken, wir hatten Milchkontrolle.

Jetzt hoffe ich mal, dass das Rind diese Aktion übersteht.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 02.12.14, 10:10
Hallo,

nun so richtig gefrustet bin ich eigentlich nicht eher traurig.
Wir hatten eine hochtragende Kuh und wollten eigentlich dass die noch abkalben kann. TA war da und hat behandelt und die hat dann immer so lustlos vor sich hingefressen trotz Magnet und Hefe.
So eine Kuh darf man ja nicht mehr zum Schlachthof bringen sonst kriegt man noch Amt und alle an den Hals, also gewartet und gehofft.
Heute morgen nun ist sie verre...ende..t  :(
Kuh tot, Kalb tot........und nun noch Entsorgungskosten. Wo ist da die Realität?

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: irene33 am 02.12.14, 12:12
Hallo Mathilde

Es ist immer traurig wenn ein Kuh im Stall verendet besonders wenn sie tragend ist. Bedenke aber, wenn die Kuh schon krank war dann wäre sie auf dem Schlachthof bestimmt weggeworfen worden und dann kommen auf dich auch kosten zu. Außerdem sind im Moment die Schlachterlöse auch nicht so erfreulich.

Gruß
Irene
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 02.12.14, 12:33
Hallo,

ich glaube nicht dass die Kuh krank war weil wir ja Fremdkörper Verdacht hatten........da wäre das noch gegangen aber egal
ist so und da kann ich mich nicht ewig dran aufhalten.
Ist doch genauso irrig dass man bei Schlachtung dann das Kalb nicht rausholen darf....es ist kein großer Schlachthof bei uns


LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Gigs am 28.01.15, 19:45
Oh je, das hört sich wirklich nicht gut an, Doris.
Geht es der Kuh wenigstens gut?

Gruß Gigs
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Freya am 28.01.15, 22:21
Der Kuh geht es - soweit ganz gut. Solange sie das Kalb in der Nähe spürte, rief sie immer nach ihm.
Mal abwarten, wie es morgen ist.
Gruss

Doris

na gut wenigstens, dass es der Kuh gut geht. Aber was sagte denn der Tierarzt zu der Geschichte ??? Was ist das für eine "Mißbildung", wenn das Kalb die Organe außerhalb des Leibes hat ??? Was hast Du für eine Rinderrasse ???
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: martina-s am 28.01.15, 23:11
Zitat
na gut wenigstens, dass es der Kuh gut geht. Aber was sagte denn der Tierarzt zu der Geschichte Huh Was ist das für eine "Mißbildung", wenn das Kalb die Organe außerhalb des Leibes hat Huh Was hast Du für eine Rinderrasse Huh
würde mich auch interessieren. Und welche Abstammung hatte das Kalb? Also welchen Vater?
Titel:
Beitrag von: Marjellche am 29.01.15, 13:19
Vermutlich war das ein Schistosoma reflexum. Kommt selten vor, aber kommt vor.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Lisa am 29.01.15, 19:37
Vor vielen Jahren hatten wir auch ein Kalb mit offenen Bauch,
da kamen die ganzen Därme raus und war auch gleich hinüber.

Noch viel grausiger war ein Kalb mit fünf Füßen und noch eine Klaue,
sechster Fuß war da angewachsen.Das Kalb war so lebensfroh,eigentlich
gesund aber was soll man damit,verkaufen wer will so eine Mißbildung
und wir selber auch nicht.Konnte allein nicht aufstehen so wurde es eingeschläfert.
Zu Forschungszwecken wollten wir es dann auch nicht abgeben.
Lisa die solche Überraschungen nicht mehr braucht.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Gislinde am 29.01.15, 22:04
Bei meinem Bruder gab es mal ein Kalb mit 3 Beinen, es hat gesoffen und konnte recht flott in der großen Kälberbox rumhüpfen.
Ist nach einiger Zeit an Lungenentzündung gestorben.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mamaimdienst am 14.02.15, 09:26
Wir sitzen gerade beim Kaffee nach der Stallarbeit, klingelt es an der Tür.
Dachte im ersten Moment an einen Kontrolleur vom Veterinäramt, den Klamotten nach zu Urteilen.
Es war ein Tierarzt, den ich nicht kannte. Er kommt vom Landratsamt, er bräuchte von einem Rind (Rindermast)
von uns eine Urinprobe.  ??? Hä, warum  ??? Nach dem Zufallsprinzip müssen Betriebe  zur Beprobung
(fragt jetzt nicht, was) Urin von einem Rind abgeben. Ich hab erst mal gefragt, wie wir das machen
sollen. Naja, da wird ihnen schon was einfallen.

Also, kann man sowas nicht im Schlachthof machen? Als wenn man nicht schon genug um die Ohren hätte.
Ach ja, der Mann ist jetzt erst mal eine Woche in Urlaub, also stehen wir "bewaffnet" mal nächstes Wochenende
im Stall  ::)
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: anka am 14.02.15, 10:51
Hallo Dunja

Am Faschingssamstag einer vom Landratsamt???? Freitagmittag ist doch bei denen Schluß bis Aschermittwoch.
Hört sich doch alles recht komisch an. Seit Ihr da echt sicher, dass Ihr nicht verarscht werdet?
Wir werden oft kontrolliert, aber eine Urinprobe hatten wir noch nie.

anka
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Petra2 am 14.02.15, 11:03
Dopingtest??
Gibt es da eine gesetzliche Grundlage für und hat der TA sich
ordnungsgemäß ausweisen können?
Klingt irgendwie schon recht komisch.
Am Wochenende wird doch mit Sicherheit nur ein Bereitschaftsdienst vorhanden sein.
Er als TA hätte ja sofort die Harnprobe nehmen können, denn er sollte sich
auskennen, wie man so was, auch spontan, macht.

Ich seh schon irgendwie Gespenster, klingt aber für mich, fast wie
Tierschutzorganisation, die anhand von Urinproben AB nachweisen wollen.

LG
Petra2
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Tina am 14.02.15, 11:40
Hallo Dunja,
dem hätt ich was erzählt, am Samstag, wo auf dem Amt keiner arbeitet und man telefonisch nicht nachfragen kann - geht überhaupt nicht in meinen Augen.
Ich hätte dem auch erst mal gefragt, wo er schon überall war, wegen der Hygiene , dann duschen lassen und komplett Kleidung gestellt und dann mal sehen, ob der überhaupt noch Bock hätte!
LG
Tina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mamaimdienst am 14.02.15, 12:17
Der Kerl war nicht im Stall, er hat uns lediglich einen Zettel zum Ausfüllen und einen
Urinbecher dagelassen. Die Urinprobe sollen wir ihm geben, wenn er aus dem Urlaub
wieder da ist. Er ist im Auftrag des Landratsamtes unterwegs. Aber ihr habt
schon Recht, ich bzw. Göga werden mal im Landratsamt nachfragen. Ist ja nicht so,
daß wir keine Kontakte hätten.....
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Tina am 14.02.15, 12:25
Bei uns war letztens (letzten Herbst) eine von den Kreisamtstierärzten jemand da und hat ne Milchprobe (wegen irgendwelchen Rückständen, hab ich vergessen, muß aber alle paar Monate ne Probe genommen werden - Zufallsprinzip)geholt, aber
1. war die uns bekannt, weil die auch die Lebendtierbeschau bei den Hähnchen schon gemacht hat,
2. hatte auch einen Overall dabei,
3. hatte die einen Zettel mit, den wir gemeinsam ausgefüllt haben,
4. konnten wir gemeinsam eine Rückstellprobe (mit Siegel etc.) nehmen, die wir eingefroren haben und
5. es war ein Wochentag!!!
LG
Tina
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Paula73 am 14.02.15, 13:33
Der Kerl war nicht im Stall, er hat uns lediglich einen Zettel zum Ausfüllen und einen
Urinbecher dagelassen. Die Urinprobe sollen wir ihm geben, wenn er aus dem Urlaub
wieder da ist. Er ist im Auftrag des Landratsamtes unterwegs. Aber ihr habt
schon Recht, ich bzw. Göga werden mal im Landratsamt nachfragen. Ist ja nicht so,
daß wir keine Kontakte hätten.....

Das ist sehr eigenartig. Welche Aussagekraft soll eine Probe haben bei deren Probenahme niemand von offizieller Seite dabei war ?

LG Paula
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 14.02.15, 14:27
Hallo,

also da wäre ich auch skeptisch. Ausweis zeigen lassen und zwar amtlichen und Personalausweis, Adresse und Namen notieren.
Bei uns wurden neulich wieder Proben am Schlachthof gezogen weil zu den Bullen in der Endmast mag keiner vom Amt reingehen.
Da weiss man nicht mal wann die die Proben ziehen und diese Proben werden auch noch von einem unabhängigen Labor untersucht also immer zweimal.

Bei Bullen und Medikamenten kann ich ruhig schlafen, da können die bei mir 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche prüfen, da gibts nichts zu finden.
Wenn die übers Saugkälberalter raus sind ist nichts mehr.

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Gigs am 19.02.15, 20:11
Hallo,

bei uns waren 2 vom LRA an einem Samstagvormittag da, um ordnungsgemäße Unterbringung der Rinder zu kontrollieren- also sind die auch manchmal samstags unterwegs- die haben sogar die ganzen Rinder durchgezählt und mit HIT verglichen und mit Laser die Buchten ausgemessen.

Bei einem TA, der die Proben nicht selber nimmt, wäre ich aber skeptisch.

LG Gigs
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mamaimdienst am 26.02.15, 09:27
Muß mich noch mal in Sachen "Urinprobe" melden.

Wir haben uns (natürlich) im Landratsamt erkundigt. Das hat alles so seine Richtigkeit.
ABER: der Tierarzt ist (eigentlich) verpflichtet die Urinprobe selber zu nehmen, der kassiert
dafür ja schließlich auch € 50,00 ! Wenn der sich meldet, geige ich dem schon meine
Meinung.....
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 26.02.15, 10:11

Da ist das wohl so wie bei der Milchprobe, die der LKV-Mann holt wenn mehr als 50 Kühe gemolken werden. ((BHV1)
Der müsste da, so wurde mir jedenfalls gesagt, auch beim melken dabei sein.  Dem könnte ich theoretisch auch meine Kaffeemilch mitgeben.  Wir haben uns damals auch geärgert, der kassiert und zahlen tun es im Endeffekt wir.

Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mamaimdienst am 31.03.15, 10:47
Muß mich noch mal in Sachen "Urinprobe" melden.

Wir haben uns (natürlich) im Landratsamt erkundigt. Das hat alles so seine Richtigkeit.
ABER: der Tierarzt ist (eigentlich) verpflichtet die Urinprobe selber zu nehmen, der kassiert
dafür ja schließlich auch € 50,00 ! Wenn der sich meldet, geige ich dem schon meine
Meinung.....

"Urinprobe Teil 3"  :P
Gestern war der TA wieder da und wollte die Urinprobe mitnehmen. Mist, vergessen  ::) . Auf meinen Hinweis,
daß er die Urinprobe ja eigentlich selber ziehen müsste ist der mir fast ins Gesicht gesprungen  :o , war total unfreundlich.....
Mein Mann hat in dann beschwichtigt und gesagt, er macht das gleich... TA ist dann erst mal wieder abgezogen. Göga stand
über eine Stunde im Stall (Man-n- hat ja echt nix besseres zu tun) . Heute nun der TA wieder da und total freundlich! ABER
die Urinprobe reicht nicht!!! GRRRR  und da soll man nicht die Krise bekommen.....
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Frieda am 31.03.15, 11:02
Ihr habt Maststiere? Stiere kann man zum urinieren bringen, wenn man sie unten, wo sie eben biesln, eine Weile reibt. Funktioniert fast immer.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Frieda am 11.04.15, 08:52
Jungvieh vorgestern auf die Weide. Gar nicht brav. Gestern abend ca. 12 Stellen Zaun kaputt - richten bis halb zehn....
Kira, eine von unseren besten und schönsten Kühen, vor 10 Tagen gekalbt, hat nicht so richtig gefressen, täglich mehrfach infusionen, am Monatg schon in Tierklinik (dortige Diagnose: Kommt von Tragsack ,haha  :(, rechts war klingeln zu hören) gestern  noch eindeutiger, wieder in Tierklinik -  dort aufgeschnitten -  Darmnekrose -  Kuh zusammengebrochen - eingeschläfert  :'( :'( :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gatterl am 11.04.15, 08:56
Oh je....Immer muss was sein  :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Lexie am 11.04.15, 09:58
traurig,
ja mit Vieh ist immer was los.
Bei uns war Tierkörperbeseitigung diese Woche auch 2mal da.
1 mal Totgeburt (Zwillingskalb kam schon tot auf die Welt) am nächsten Tag das
gleiche noch einmal. Aber wenigstens haben wir jeweils 1 Kalb das lebt.
LG lexie
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 12.05.15, 20:40
Wir hatten seit letzter Woche auch dreimal Tierkörperbeseitigung.
Einmal Kuh, das hat mir schon gestunken, denn die war zur Mast und hätte weg gekonnt.
Warum, keine Erklärung.
Dann Frühgeburt und heute Zwillinge, schöne große Kälber. Die haben sich wahrscheinlich gegenseitig die Nabelschnur rausgerissen. Gestern Geburt mit TA, wir ahnten schon, dass Kalb tot ist. 10 Tage vor Termin.
Da hat sich mal wieder begründet warum TA immer sagt "soweit ich fühle ist kein Kalb mehr drinnen".
Heute kam er wegen Nachgeburt und nach einiger Zeit spürt er noch einen Fuß. War größere Aktion bis wir das Kalb endlich draußen hatten.

So langsam reichts mal wieder.

LG
Marianne
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 12.05.15, 21:58
Hallo Marianne,

da kann ich Dir nur zustimmen. Bei uns heute auch TK Auto und hat eine Kuh geholt. Davor auch schon mal - die hat aber in meinen Augen die TÄ mit verbockt. Das war eine fette Kuh und eigentlich sollte die zum schlachter weil immer TU - auf einmal schwante mir aber sowas und ich hab die noch schnell rüber gepackt in eine Strohbox. Kam riesiges Kuhkalb und dann blieb die natürlich liegen. TÄ hat Ihr dann Calcium gegeben aber die Glucose die hat sie weg gelassen und statt dessen noch eine Calcium forte hinterher........... :o ich wechsle grad den TA.
Die hat nämlich diese Fettreserven mobilisiert und dadurch Ihre Adern verstopft und dann kams zum Herzstillstand. Die Glucose hätte das verhindert.
Beides waren ältere Kühe und die tun einem schon weh.
LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Freya am 22.05.15, 18:13
Hallo Marianne,

da kann ich Dir nur zustimmen. Bei uns heute auch TK Auto und hat eine Kuh geholt. Davor auch schon mal - die hat aber in meinen Augen die TÄ mit verbockt. Das war eine fette Kuh und eigentlich sollte die zum schlachter weil immer TU - auf einmal schwante mir aber sowas und ich hab die noch schnell rüber gepackt in eine Strohbox. Kam riesiges Kuhkalb und dann blieb die natürlich liegen. TÄ hat Ihr dann Calcium gegeben aber die Glucose die hat sie weg gelassen und statt dessen noch eine Calcium forte hinterher........... :o ich wechsle grad den TA.
Die hat nämlich diese Fettreserven mobilisiert und dadurch Ihre Adern verstopft und dann kams zum Herzstillstand. Die Glucose hätte das verhindert.
Beides waren ältere Kühe und die tun einem schon weh.
LG Mathilde


und ??? ...mußt Du Dir das gefallen lassen ??? Theoretisch zahlt das die Versicherung des TA bei Behandlungsfehler. Eigentlich sollte das ja jeder wissen, dass zu viel Calcium ungesund ist.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Lisa am 22.05.15, 21:36
habe auch eine Frustkuh im Stall die sich verletzt hat vermuten wir.
Junior wollte sie einschläfern lassen und Tierarzt winkte ab,weil sie
frißt,wiederkaut,keinen kranken Eindruck macht aber eben nicht
aufsteht.So wird sie halt immer bewegt,bleibt nicht lange alleine stehen.
Sie braucht Zeit meinte der TA.Schmerzen scheint sie keine zu haben
so warten wir halt nochmal zu.Jeden Morgen denk ich mir nach 14 Tagen
sollte sie mal  alleine aufkommen.
Verdauung ist in Ordnung und gefräßig ist die,verräumt alles was ich ihr anbiete.

Gerade hatten wir eine Geburt (Färse) schönes Bullenkalb zur Zeit fast nur Bullenkälber.
Darf deswegen nicht jammern kalben problemlos und das ist schon was wert.
Hat man Kühe,hat Mühe,das Sprichwort ist berechtigt. lisa
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Tina am 22.05.15, 23:33
Ich schieb auch Frust, weil ich aus Versehen ein Bullenkalb zum Kuhkalb gemacht habe ???und das erst heute gemerkt habe >:(
jetzt muss ich einen neuen Pass bestellen und das Kalb darf ne Woche länger bei uns bleiben >:(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Mathilde am 22.05.15, 23:37
Hallo Lisa,

habt Ihr eine Stallkamera? sowas hat bei uns nämlich mal so ein Biest entlarvt. Die hat bei uns immer so getan dass die nicht kann und wenn alle weg waren ist die aufgestanden und hat gefressen - Mistvieh!  :-X

LG Mathilde
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Tina am 22.05.15, 23:57
Hallo Lisa,
so eine hatten wir auch mal, da waren morgens die Kartoffeln aus dem Trog weg, obwohl sie ja nicht aufstehen konnte/wollte, da half nur gutes Nachreden mit dem Stock ;D
Dann ging es und wir konnten sie noch abmelken und dann irgendwann in die Wurst.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Stephanie am 26.10.15, 19:40
ich krieg die kriese, bin schon  selber ganz krank.
1. biin ich alleine weil unsere azubine im blockunterricht oder krank ist oder melken muß weil ein anderer fehlt/urlaub.
2. komme ohne ende kälber...keine ahnung woher????3.
das schlimmste , es ging letzte woch los. kälber ca. 1 woche alt liegen im iglu und strecken wirklich alle viere von sich, pumpen ohne ende und haben 40-41,5°C fieber.
trinken nicht richtig..logisch.
es werden immer mehr und vor allem bekommen es auch die älteren in den großraumiglus.
ta sagt ist ein virus und hat proben genommen. morgen kommt das ergebnis.
nun kann ich täglich von ca. 25 kälbern fieber messsen und muß nach behandeln.
2 sind ganz schlapp, da geb ich noch zusätzlich die flasche.

und dann bekommt man für ein bullenkalb 100€.  grrrrrrrr

ich hatte vor einer woche ein kleineres sehr munteres 3 wochen altes kalb mitgegeben und bekam 5 €.
das war einfach nur klein, hatte keine nabelendzündung, kein durchfall, einfach nix. :'(

ich bin einfach fertig

aber es kommen auch wieder andere tage.
lg stephanie
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: martina-s am 26.10.15, 19:59
Oh je,
Stephanie,
lass Dich trösten!
Wir haben momentan auch wieder viele Kälber die letzten Tage bekommen. Hoffe, die bleiben mir gesund!
Hab keine Iglus.
Ich kenne die Zeiten... Nur, dass wir für Fleckis mehr Geld bekommen. Trotzdem teuer wenn man TA braucht.
Ich wünsche Dir, dass es bei Deinen Kälbern bald wieder aufwärts geht und Du wieder Freude haben kannst.
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gschmeidlerin am 20.09.17, 13:15
Wir hatten heute auch schon Pech im Stall. Es kalbte eine genetisch hornlose FV x CH Kalbin, eine wirklich rahmige und gut gebaute, hatte aber so ein großes Kalb, dass wir es leider nicht lebend auf die Welt brachten. Obwohl ein Nachbar auch noch half und mein Mann viel Erfahrung hat, konnten wir nicht helfen. Jetzt hoffe ich nur, dass die Kalbin wenigstens aufsteht und alles einigermaßen gut überstanden hat.

LG Eva
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: ulliS am 20.09.17, 13:35
Hallo Eva,
das tut mir aber sehr leid für Euch!

Hoffe , dass die Kalbin es gut übersteht. Gebt Ihr in solch einem Fall die Kuh immer her oder kauft Ihr ein anderes Kalb dazu?
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Steinbock am 20.09.17, 16:13
Ach Eva, totes Kalb (trotz aller Bemühungen). Sehr traurig!

Elisabeth
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: mogli am 20.09.17, 21:04
Das tut weh, da kann ich mitfühlen.
Kaiserschnitt war nicht möglich?
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: Ricka am 21.09.17, 05:34
Ach Eva, ist denn wenigstens die Kalbin wieder aufgestanden ?

LG Katrin
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gschmeidlerin am 22.09.17, 21:02
Danke für eurer mitfühlen, die Kalbin hat es zum Glück gut überstanden, sie ist nach drei Stunden schon im Stall gestanden und hat die Nachgeburt gefressen - ich war sehr erleichtert!

LG Eva
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: gina67 am 01.11.21, 13:16
Hat keiner mehr Frust um Stall?

Wir mussten heute eine 2-Kalbs-Kuh vom Notschlachter abholen lassen. Sie hat vor 14 Tagen gekalbt und war seit ein paar Tagen am Roboter, alles gut so weit. Heute morgen sitzt sie wie ein Frosch in der Liegebox, rausgeholt, Tierarzt angerufen, Muskelriss. Nichts mehr zu machen. Ich könnte :'( :'( :'( :'(
Titel: Re: Frust im Stall, die 4.
Beitrag von: frankenpower41 am 01.11.21, 13:39
Hat vermutlich jeder mal mehr mal weniger.
ich hab mir schon länger angewöhnt darüber nur noch im geschlossenen Bereich zu schreiben. Man weiß nie wer da mitliest.

Ich bin grad etwas am stöbern in der Mediathek, heute Abend im Glaubensmagazin Stationen.  Nutztierhaltung.
Ich könnt schreien....
nicht generell über die Sendung, nur über den BEitrag über den geplanten Tierwohlstall, da wird wegen 220 Mastschweinen Bürgerinitiative dagegen gegründet.
Man ist ja nicht gegen Tierwohlstall, nur nicht bei uns hier.