Bäuerinnentreff

Rezepte => Hauptspeisen => Fleischgerichte => Thema gestartet von: cara am 30.11.03, 14:41

Titel: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 30.11.03, 14:41
ich stell das rezept aus der küchenhexerei (http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?board=39;action=display;threadid=3210;start=new;boardseen=1) hier noch mal ein... weil hier ist ja die rezepte ecke... ;o))

gefüllte Gans (Niedrigtemperatur)

1  Gans, ca. 5 kg  
3 Stange/n Staudensellerie  
1  Zwiebel(n), groß  
1  Apfel, säuerlich  
6 Scheibe/n Toastbrot  
250 g Marone(n), (fertig vakuum)  
 Leber, Magen, Herz der Gans  
 Thymian  
 Salz  
 Pfeffer  

Die meist verpackten Innereien der Gans entfernen. Gans auswaschen, salzen. Die Innereien säubern (meistens muss der Magen noch geputzt werden), fein hacken oder im Mixer anpürieren.

Staudenselleriestangen waschen, in feine Scheiben schneiden. Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Stückchen schneiden. Die Toastbrotscheiben würfeln. Die Esskastanien aus der Vakuumverpackung nehmen und grob würfeln. Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Alle Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Mit reichlich Thymian (3 EL), Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in die Gans füllen. Gänseöffnung schließen. Geht ganz einfach mit 3 oder 4 Rouladennadeln, über die man im Zick-Zack Küchengarn legt, zuzieht wie bei einem geschnürten Korstett oder Wanderstiefeln und eine Schleife macht. Vorteil: Ist die Gans fertig, entfernt man nur die Nadeln und kann das Garn dann abnehmen, ohne große Fummelei. Gans von außen sparsam salzen. Gans nun in den vorgeheizten Backofen bei 220° ca. 1 Stunde braten, dann mindestens 7 Stunden bei Niedrigtemperatur 80° weiter schmoren lassen. Die Gans wird butterzart und bleibt saftig. Wir stellen die Gans ca. 1 Stunde vor dem Schlafengehen in die Röhre, schalten nach 1 Stunde auf Niedrigtemperatur. Wer morgens als erster aufsteht, stellt dann den Backofen ab. Die Gans bleibt dann im Backofen und man bracht sie nur noch ca. 1/2 Stunde vor dem Essen im Backofen aufwärmen, bei ca. 180°.

Die Fülle aus der Gans holen und als Beilage servieren, sehr köstlich.
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 05.12.04, 10:47
Weihnachtsgans mit Tartarfüllung

1  Gans, ca. 5 kg 
  Für die Füllung: 
1 kg Hackfleisch (Tartar) 
250 g Räucherbauch 
2  Äpfel 
1 kl. Dose Marone(n) 
200 g Walnüsse 
200 g Rosinen 
½ Stengel Rosmarin 
2 Stengel Estragon 
2 Stengel Beifuss 
3  Ei(er) 
2 TL Salz 
  Innereien der Gans (Herz, Leber, Magen) 
  Für die Sauce: 
200 g Sahne 
1 TL Salz 
1 TL Pfeffer, schwarz, geschrotet 

Die Gans ausnehmen und gründlich säubern. Die Halsöffnung mit festem Zwirn sorgfältig zunähen.

Zubereitung der Füllung:

Den Magen der Gans enthäuten und in ca. 1/2 cm kleine Würfel schneiden. Herz, Leber, Speck ebenfalls würfeln. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Viertel der Länge nach halbieren und in kleine Stücke hacken.
Die Maronen und Walnusskerne grob zerhacken. Die Blätter des Rosmarins, des Estragons und des Beifuss vom Stängel zupfen und fein zerhacken.
Diese Zutaten in einer Schüssel zusammen mit Tartar, Rosinen, Eiern und Salz gut vermengen.
Die Füllung in die Gans einfüllen. Dabei darauf achten, dass die Füllung sehr fest sitzt und die Gans vollständig ausfüllt. Die Bauchöffnung der Gans mit festem Zwirn sorgfältig zunähen.

Zubreitung der Gans:

Einen ausreichend großen Bräter mit einem geschmacksneutralem Öl leicht einfetten. Die Gans in den Bräter legen und den Bräter mit dem Deckel verschließen.
Den Bräter in den auf ca. 75-80°C geheizten Ofen geben. Die Gans acht Stunden garen lassen. Danach aus dem Bräter das ausgetretene Gänsefett bis auf einen kleinen Rest abschöpfen.
Die Gans mit dem restlichen Fett großzügig einpinseln. Die Gans im geöffneten Bräter für eine weitere Stunde in den 180°C heißen Ofen stellen. Alle 10-15 Minuten die Gans erneut mit Fett bepinseln und mit Eiswasser bespritzen, um eine schöne Kruste zu erhalten.
Nach der Heißphase die Gans aus dem Bräter entnehmen und entlang des Bauches und der Brust öffnen.
Die Füllung mit einem Löffel ausheben und warm stellen.
Die Flügel abtrennen und die Schenkel entlang der Innenseiten der Länge nach öffnen. Die Schenkelknochen lassen sich sehr leicht aus dem zarten Fleisch heraus ziehen. Die Rippen und das Rückgrat lassen sich nun ebenfalls mit wenig Aufwand aus der Gans heraus heben.
Das zurückbleibende Fleisch in Portionen aufteilen.

Zubereitung der Sauce:

Den ausgetretenen Fleischsaft und das restliche Fett aus dem Bräter durch ein Sieb in einen Topf umfüllen. Die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze leicht am köcheln halten. Die Sahne zu Schaum schlagen und mit einem Schneebesen vorsichtig unter die Brühe heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch zusammen mit der Füllung und der Sauce servieren. Dazu passen ganz hervorragend Grüne Klöße.
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 05.12.04, 10:49
Roastbeef

3 kg Roastbeef (flaches Ende) 
  Öl (Olivenöl) 
  Pfeffer 
  Thymian 
  Oregano 
  Paprikapulver, scharf (evtl.Cayennepfeffer) 
  Estragon 
  Majoran 
  Petersilie 

Schwarte kreuzweise einschneiden. Roastbeef mit Olivenöl einreiben, dann mit Kräutern und Gewürzen fest in Frischhaltefolie eindrehen und 2-3 Tage im Kühlschrank ruhen lassen.
Backofen auf 100°vorheizen
Fleisch scharf anbraten und dann auf dem Rost ca. 4,5 h (ca. 90min pro kg) backen lassen, evtl. zwischendurch mit Öl bepinseln.
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Ingrid2 am 06.12.04, 15:40
Hallo,
hat jemand ein Schweinefleisch-Rezept mit dieser Methode? Würde es mal gern probieren, trau mich aber nicht so recht.

Gruß Ingrid
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 06.12.04, 16:41
Hallo Ingrid!

Schwein ist nicht immer sooo optimal geeignet, da es oft zu fett ist... aber mehr zur Theorie findest du hier (http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?topic=3210.0)

aber ansonsten gut salzen und würzen, scharf von allen seiten anbraten (dass sich die Poren verschliessen und der Bratengeschmack da ist) und bei ca. 90°C ab in den Ofen.. 2h bis 2,5h pro KG solltest du wahrscheinlich rechnen, aber es ist auch nicht schlimm, wenn er länger drin ist, er wird nicht schlechter dadurch..;o)
wenn du möchtest, kannst du auch anfangs oder zum ende hin die Temperatur des Ofens noch mal auf 180°C/200°C hochdrehen.. das fördert auch die Krustenbildung..
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 06.01.07, 22:27
*schubbs*

Ente (http://www.chefkoch.de/rezepte/634741164191915/Ente-nach-der-Niedrigtemperatur-Methode.html) vom Chefkoch
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: martina am 26.12.07, 09:37
Meine Jungs haben mir eine tiefgefrorenen Erpel vom Nachbarn unter den Baum gelegt, den mußte ich nat. dann am 25. gleich servieren.

Meine SM meinte ja, das schaffe ich nie pünktlich bis Mittag ;)

Ich hab den Vogel nach 3 Stunden Antauzeit abends um 22.30 Uhr leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt (aussen) und dann mit etwas Wasser im geschlossenen Bräter bei knapp 100° im Ofen geparkt.

Morgens um 5 Uhr, also nach gut 6 Stunden wurde ich von einem verführerischen Duft nach Entenbraten geweckt ;) und hab den Ofen ausgemacht.


Mittags brauchte ich nur noch das Fleisch vom Gerippe nehmen und hab es im Deckel des Bräters noch mal im Ofen ca. 30 Minuten Umluftgrillen wieder heiß gemacht.

Damit wir auch eine leckere Kruste bekommen, hab ich noch eine Marinade aus dem Saft einer Orange, etwas Honig und einem Schuß Sojasoße zusammengerührt, mit Pfeffer und etwas getrocknetem Rosmarin gewürzt und damit das Fleisch bestrichen. Außerdem noch einige Orangenscheiben mitgegart.

Der Bratensud gleich früh abgefüllt in den Kühlschrank gestellt, dann das harte Fett abgenommen, etwas Wasser und noch mal Orangensaft dazu, ergab eine der besten Soßen, die wir je hatten.
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: strop am 26.12.07, 12:08
Hallo Ihr Lieben alle,
nun gab es besagte Weihnachtsgans am hl. Abend - nach der Niedriggarmethode im Backofen von morgens 6 bis abends 18 Uhr 30 bei 90°, die letzte halbe Stunde bei 200° wegen der Kruste - und was war???? Außen wunderbar knusprige Haut, aber das Fleisch ließ sich kaum bzw. nur nach diverser Gewaltanwendung vom Knochen lösen! Ich meine, sie war nicht gar, hätte noch mindestens 1 Stunde bei 200° Grad nötig gehabt. Wie kann das denn sein? Geschmeckt hat sie schon, gefüllt hatte ich sie auch - nur das Fleisch war noch sehr fest und ließ sich, wie gesagt, nur schwer vom Knochen lösen.
 ???
LG, strop
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: martina am 26.12.07, 12:37
Hallo Strop,

vielleicht reichten die 12 Stunden einfach noch nicht?

Beim Chefkoch - meine ich - hab ich schon von einer großen Gans gelesen, die 22 Stunden gebacken hat, oder war es Cara, die es hier geschrieben hatte???
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: strop am 26.12.07, 13:40
Na ja, war eh nicht die einzige "Panne" am Heiligabend - wir kommen darüber hinweg!
strop
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Klecksi am 26.12.07, 17:03
unsere flugente  war der renner heut mittag zart und saftig nachdem ich die probe aufs exemple  gemacht hab und es einfach mal probiert hab mit der niedriggarmetode    ...hab sie gestern um 11 eine halbe std bei 200 ° dann bis mittag um 11 auf 80 ° und dann noch eine halbe std power  laufend mit dunklem bier bestrichen ...... die sauce  karamelisierten puderzucker eine birne sellerie rotwein , etwas orangenmarmelade  hmmmmmm ein gedicht  glaub ich hab heut meine schwägerin auf den geschmack gebracht enten werden nur noch so gebraten ....  danke dem bäuerinnentreff  für die tips
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: mary am 26.12.07, 18:36
Hallo Klecksi,
war die Ente ca. 24 Std. im Ofen- oder hab ich da was falsch verstanden?
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: zensi am 26.12.07, 20:46
Hallo ,
ich hab ja auch meine Gans mit Niedriggarmethode gebraten, hat geklappt, es waren aber keine 24 Stunden , sondern acht Stunden. Erst eine Stunde auf 200° und dann sieben Stunden bei 80°.
Kalt werden lassen, Fett abgeschöpft, geteilt und mittags wieder erhitzt. Sie war gar und hat gut geschmeckt.

Aber wie ist das mit dem Stromverbrauch bei 24 Stunden Betrieb?
Mein Mann war gar nicht sooooo begeistert. Wenn der Ofen so lange läuft. Denn sonst kochen wir mit dem Holzherd. Da klappt das ja nicht so gut mit dieser Methode, vor allem über Nacht.

Gruß  Zensi
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Mirjam am 26.12.07, 21:15
Hallo,

ich hab was für euch gefunden:

http://www.verbraucherservice-bayern.de/project/images/pdf/vi_200710.pdf


● Wer Fleisch im Backofen
bei 80 Grad gart, spart Energie.
Ein Beispiel zeigt den Energieverbrauch:
zwei Stunden bei
200 Grad: 2,1 kWh, vier Stunden
bei 80 Grad: 1,1 kWh, siehe
auch Verbraucherinfo von
Juni dieses Jahres.

Das kann man sich jetzt hochrechnen, aber  8 bis 12 Stunden wegs einer Ente den Ofen heizen?

Ich bin eher der Fan, den Braten abends machen und im (abgeschalteten, geschlossenen) Ofen weitergaren, abkühlen lassen und am nächsten Tag nochmal aufheizen/drüberkrusten, da ist das Fleisch auch sehr fein und zart, wenn es sich langsam mit der Ofenrestwärme zuende garen kann...


Gruß Mirjam
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: zensi am 26.12.07, 21:26
Hallo Mirjam,

laut deinem Beispiel kann ich dann statt zwei Stunden Braten bei 200° den Braten acht Stunden bei 80 ° garen.
Das geht dann schon, und der Braten ist dann auch fertig und ich muss in der Regel nicht viel danach schauen.

Danke für den Tip.

Gruß Zensi
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Klecksi am 26.12.07, 21:37
hallo mary nein 12 std   hab sie abends um 11 reingeschoben lg hanni
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: mary am 27.12.07, 08:24
Hallo Hanni,
war aber aufgetaut?
Rinderbraten gelingt mit Niedrigtemperatur sehr gut, schmeckt zarter,
Schweinebraten hab ich gestern gemacht, war nicht so mein Fall.
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Klecksi am 27.12.07, 11:16
hallo mary   ja war aufgetaut  zum würzen ist das von vorteil      schweinebraten mach ich lieber im holzofen  und rinderbraten   auch allerdings oben auf der platte  im topf  aber für enten und so weiter gibts  nix anderes mehr bei mir
lg hanni
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 29.12.07, 12:02

Schweinebraten hab ich gestern gemacht, war nicht so mein Fall.
Herzliche Grüsse
maria

Schweinebraten ist auch nicht ganz so geeeignet, da oftmals zu fettig... eigentlich soll es ja mit fetten Sachen nicht so gut gehen, da das fett ja rausbraten soll, allerdings ist so eine Gans ja auch fettig ???

Strop, wie schwer war denn eure Gans? Gab es da nicht irgendeine Formel, soundso lange für soundsoviel Fleisch?? *gruebel*
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Christel Nolte am 29.12.07, 12:49


Strop, wie schwer war denn eure Gans? Gab es da nicht irgendeine Formel, soundso lange für soundsoviel Fleisch?? *gruebel*
[/quote]
Ja genau, wielange braucht es je kg Fleisch, das ist die Frage.

Ich wollte mich auch mal an der Methode versuchen, wurde aber nicht so recht schlau aus den Beiträgen hier und anderswo. Da hab ich mir das GU Hef t"Zart und saftig bei 80 °"/Margit Proebst ISBN 3-8338-0073-9 zu 7,50€ geleistet, in der Hoffnung, dass  das o grundlegende Regeln drinstehen. (Ich habs bestellt, also vorher nicht reingesehen...) Nun ja, das Büchlein könnt ihr mir abkaufen... ist schon einiges drin, aber trifft nicht die Essgewohnheiten meiner Family...
Ich habe am 4. Advent eine Lammkeule gemacht: In den Buch gabs ein Rezept für 1,8 kg, das sollte 6 Std garen, vorher rundrum anbraten.meine (nicht meine sondern die Schafskeule)wog 2,4 kg, also anbraten ging schon mal garnicht aus Platzgründen. Ich hab sie dann Samstag abend um 22.30 Uhr von oben und unten ca 20 min bei 240°  reingetan, damit sich die Poren schließen, als Ersatz fürs anbraten, dann runter auf 80°, gut, dass ich ein Ofenthermometer hatte, sonst wärs schiefgegangen, Sonntag früh um 7.30 nach dem melken, war die Keule gut. Die Methode werde ich auf jeden Fall weiter austesten.
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: strop am 29.12.07, 12:53
@christel: meine Gans wog 5,5 kg. Geschmeckt hat sie, wie gesagt gut, nur sie war nicht gar genug, das Fleisch löste sich nur sehr schwer vom Knochen.
Ich werde aber bestimmt noch mal testen, vielleicht mal mit Pute oder Ente, mal sehen.
LG, strop
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 29.12.07, 14:33
hier (http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,3210.0.html) steht ja einiges zu der Theorie...

unter anderem auch zu den zeiten/kilo:



Die Garzeiten liegen bei ca 60 Minuten für 1Kg, bei Reh und Lammrücken ca 45 Minuten.

Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: martina-s am 29.12.07, 22:20
Also ich melde mich morgen wieder.
Habe eben 2 mittelgroße Enten in die Röhre. Werde dann auf 80° zurückschalten. Und dann werde ich morgen Nachmittag berichten...
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Lotta am 03.01.08, 08:25
Moin!
Martina?
Wie wars?
Bin schon ganz gespannt.......
Viele grüsse
Lotta
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: martina-s am 03.01.08, 09:22
..ach ja,
hallo Lotta,
wollte ja berichten. Kommt davon, wenn man immer Netzwerk bastelt. Dann vergesse ich so was.

Ja, die Enten waren gut. Ich hab sie auf 200° 45 Min. lang angebraten, ab 22:45  dann bei 80° bis um 10:30 in der Röhre gelassen. Hernach habe ich noch einmal eine halbe Stunde auf 200° gedreht. Hab sie aber dann noch am Ende übergrillt weil sie mir zu hell war auf beiden Seiten.
Denke, wenn ich sie wieder mache, dann werde ich das ganze eher so machen wie Martina und die 90° Methode wählen oder noch länger bei 80° drin lassen.
Ist halt eine Gefühlssache und das Gewicht der Ente ist sicher entscheidend. Die Enten waren mit 2200 und 2000g nicht sehr groß.
Sie waren sehr lecker und sind auch gut vom Knochen gegangen. Hätte aber m. E. gut noch ein bisserl Garzeit vertagen.
Aber da ist wohl gleich wieder die Gefahr, dass sie zu weich wird. Zerfallen soll das Fleisch ja auch nicht.
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: martina-s am 03.01.08, 09:30
Hab grad gesehen, dass da mit Niedriggaren wohl noch eine weitere Box existiert. Da stand das mit den 90° weiß aber jetzt nimmer von wem.
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 07.01.08, 22:17
hier: http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,3210.0.html
steht einiges zur Theorie ;o)
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: ELLI47 am 23.01.08, 18:27
Hallo
Habe am Sonntag auch eine Ente bei 80°gebraten
Sie war gar,die Brust braun nur die Beine etwas lappig.
Nächstes mal werde ich sie noch bei 200° offen braten
lassen.Sonst war sie lecker.
  LG Elli
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Mathilde am 16.05.10, 14:56
Hallo,

aus gegebenem Anlass mal wieder *ausgrab*

Heute gabe es bei uns Rinderbraten soo lecker wie noch nie  :-[  butterzart und geschmacklich einwandfrei.
Habe das erste Mal mit Niedrigtemperaturmethode gegart. Aber nach dem Erfolg versuche ich das nun öfters.
Vielleicht wird dann auch endlich mal das "Gansviech" lecker.
BT ist eben immer für einen guten Tipp da  :D 8)

Liebe Grüsse von
Mathilde
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: SiegiKam am 16.05.10, 17:39
Hallo,

ich koche gerne mit Niedrigtemperatur, da ich morgens einen Braten in den Ofen geben kann, den Ofen programmiere, und mittags nur noch fertigstellen muss. Zum Beispiel Ente bei 160°C ca. drei Stunden, dann noch eine Viertelstunde auf 230° C. Allerdings gibt es fast keine Soße, da behelfe ich mir mit gekauftem Geflügelfond.
Das Fleisch ist viel zarter als mit normaler Temperatur.

LG Siegi
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Lotta am 16.05.10, 19:26
Hallo Siegi!
3 Stunden bei 160 Grad?  :o
Die müssen ja riesig sein.
160 Grad ist keine Niedrigtemperatur mehr  ;)

Grussi
Lotta
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: maggie am 16.05.10, 19:38
Hallo Siegi!
3 Stunden bei 160 Grad?  :o
Die müssen ja riesig sein.
160 Grad ist keine Niedrigtemperatur mehr  ;)

Grussi
Lotta

das nicht, aber ich finde mit 140 - 160° werden auch fleischstücke saftiger als mit 200 oder noch mehr, wie es z.t. in den rezepten steht - ich brate auch öfters fleischstücke die nicht mehr mit der "richtigen" niedrigtemp. gegart werden können mit diesen temp...

Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Ingrid2 am 17.05.10, 09:27
Wir braten unser Fleisch nur bei 150° C - allerdings versteht man unter Niedrigtemperaturgaren wohl etwas ganz anderes.

Gruß Ingrid
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Lotta am 17.05.10, 11:09
Hallo!
JA, 150 Grad mache ich auch viel...eben weil alles zarter und saftiger ist.
Aber eine Ente dann nie 3 Stunden..(oder sind nur unsere so klein? )
Niedriggarmethode ist so um die 80 Grad, oder?

Grussi
Lotta
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: winnipooh69 am 17.05.10, 12:20
Rouladen, werden leckerer und saftiger...normal anbraten und dann bei Niedrigtemepratur in den heissen Bräter rein und Portwein dazu...2,5 Std. bei 90 Grad plus...echt lecker...und so saftig...

Liebe Grüsse
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: SiegiKam am 17.05.10, 22:26
Na eine Kaufhausente ist das nicht, schon selbstgefüttert, so 2-2,5 kg. Bei dieser niedrigen Temperatur passiert nicht viel wegen einer halben Stunde hin oder her, das ist ja das Gute, die ist total zart. Ich mach das auch mit Hähnchen, allerdings im Bratschlauch. Wenn die zulange im Ofen sind, dann kann man die Knochen einfach so herausziehen, so zart wird alles. Ja klar, es geht noch niedriger, hab ich auch schon gemacht, aber mir passt die Ente so am besten.

LG Siegi
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: mary am 18.05.10, 08:59
Hat jemand von Euch schon Niedriggaren und Römertopf ausprobiert?
Bis jetzt hab ich immer entweder oder gemacht.
Das nächste Fleischgericht werd ich mal versuchsweise probieren.
herzl. Grüsse
maria
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Christine am 19.05.10, 12:15
Hallo, miteinander!
Das mit der Niedrigtemperatur wollte ich auch schon immer mal ausprobieren; bei einem R.-Braten zum Beispiel. Das Problem ist aber wohl mein Gasherd. Auf der niedrigsten Stufe 1 sind da immerhin noch (oder schon) 160° angegeben, was ja wohl zu hoch ist. Außerdem weiß ich net, ob mit oder ohne Deckel gegart wird. Vielleicht gibts Ratschläge?

Schönen Tag noch - Christine
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Locki am 19.05.10, 14:29
Hallo,
habe heute einen R-Braten mit Niedrigtemperatur gemacht. Um ca. 7.30 Uhr habe ich ihn kurz von allen Seiten in Butter angebraten. Ein paar R-Fleischbrüh-Eiswürfel (gefrier ich immer ein) dazu, Zwiebel, Karotte und Tomate für die Soße hinein. Dann bei ca. 85 Grad (Elektro) bei Ober- und Unterhitze, ohne Deckel in den Ofen bis kurz vor 13.00 Uhr. War super lecker, die Kinder haben sich noch ums Fleisch gestritten. Da ich morgens arbeiten gehe kommt mir diese Methode sehr entgegen.

LG
Marianne
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Katharina76 am 19.05.10, 16:45
Die Methode hört sich zu verlockend an, aber ich würde mich bei laufendem Backofen nicht aus dem Haus trauen...
Ist leicht durchgeknallt, ich weiß, rein theoretisch kann ja nichts passieren....  :-[
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Melkerin am 19.05.10, 17:25
Katharina, so geht's mir auch .... :-\
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 19.05.10, 17:31
etwas mehr Theorie zur Niedrigtemperatur gibt es in der passenden Box:
http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,3210.0.html
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Cendrillon am 21.05.10, 11:24
hallo zusammen,
wirklich super!
hab das ja vorher noch nie ausprobiert.
gestern hab ich nun lammcottelettes gemacht. erst scharf angebraten und dann noch eine stunde bei 100° grad in den ofen
mmmmhhhh....die waren noch nie so lecker :P

liebe grüsse
katrin
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Locki am 21.05.10, 22:16
Die Methode hört sich zu verlockend an, aber ich würde mich bei laufendem Backofen nicht aus dem Haus trauen...
Ist leicht durchgeknallt, ich weiß, rein theoretisch kann ja nichts passieren....  :-[
Katharina, so geht's mir auch .... :-\
Hallo zusammen,
hört sich jetzt schon etwas leichtsinnig von mir an. Aber als ich es am Anfang ausprobiert habe, bin ich klar im Haus geblieben, bis ich mir sicher war es funktioniert. Wichtig ist, dass die Temperatur unter 100 Grad ist,nur 80 -90, stelle auch immer ein Backofenthermometer hinein, damit ich weis, wie die Temperatur im Backofen ist. So verdampft keine Flüssigkeit und kann auch überhaupt nichts anbrennen auch ist nach dieser Zeit die Flüssigkeit in dem Topf nur minimal weniger. Denke trotzdem man muss es einfach "unter Aufsicht" ausprobieren.

LG
Marianne
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: Selina am 22.05.10, 11:52
Hallo zusammen,

ich mache sogar andere Braten auch auf die herkömmliche Art und fahre durchaus mal schnell zum Einkaufen weg. Das darf dann auch schon mal 45 Minuten dauern.
In der ersten Viertelstunde bleibe ich noch am Braten und die Temperatur ist hoch, dann schalte ich auf 150 0der 120 Grad herunter und gieße nochmal auf, da kann überhaupt nichts passieren. Vor allem, wenn der Deckel auch noch drauf wäre, dann kannst du noch länger wegbleiben .................
Mit der Zeitschaltuhr schaltet der Ofen dann sogar auch selber aus.
Titel: Re: Garen mit der Niedrigtemperaturmethode - die Rezepte ;o)
Beitrag von: cara am 28.01.12, 22:17
hab mal ein bisschen nach Rezepten gegoogelt und das gefunden:
http://www.kuechengoetter.de/rezepte/art-der-zubereitung/Niedrigtemperaturgaren/50.html?page=1