Bäuerinnentreff

Rezepte => Süße Verführungen => BT-Backstube => Thema gestartet von: Gitte am 22.11.02, 12:39

Titel: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: Gitte am 22.11.02, 12:39
Hallo zusammen,
ich wäre dankbar für einige Rezepte für Schmalzgebäck. Backt das noch jemand von euch?  
Danke im Voraus!
Lieben Gruß
Gitte
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Kuerbisanna am 22.11.02, 13:07
Hallo Gitte !
hab eins von aber selber noch nie ausprobiert

SCHMALZGEBÄCK

Zutaten:

250 g Butter
250 g Schweineschmalz
500 g Mehl
300 g Zucker
2 Eier
Schale einer unbehandelten Zitrone
1 Schnapsglas Anislikör
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 EL Milch

Alle Zutaten miteinander vermischen. Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Diese im Ofen bei ca. 175 Grad 10 Minuten backen, dann mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und weitere 10 Minuten backen.
 

Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Freya am 24.11.02, 21:50
Hallo Gitte,

wenn'st mir g'sagt hätt'st, wo ich das Buch "Kulinarische Streifzüge aus Bayern" finde, dann hätt'st nicht so lang warten müssen  8) ;D 8)

Aber ich habe keine Aufwand gescheut und alles aufgeräumt. Dabei ist auch das Buch mit dem Rezept zum Vorschein gekommen  ;D

Schuchsen oder Schuxen


Gelegentlich wird dieses Rezept mit Schuxen beschrieben, was aber nicht korrekt ist. Denn der Name kommt von "eines Mannes Schuhlänge", so groß also sollen einmal diese Schmalznudeln gewesen sein. In der Landshuter Gegend ißt man sie vom Georgentag, dem 24. April, bis zur Kirchweih am dritten Sonntag im Oktober. Im Voralpengebiet und im Chiemgau serviert man die Schuchsen gerne zum Dreikönigstag.

600 gr. ROGGENMEHL
1/8 ltr. Milch
1 Pr. Salz
4 Eßl. Quark  (meine SM nimmt Buttermilch, aber so "nach Gefühl" )
Butterschmalz zum Ausbacken

Aus der Hälfte des Roggenmehls und der Milch einen Vorteig bereiten, der drei Stunden gehen muß.
Diesem Vorteig den Rest Mehl, Salz und Quark zufügen und zu einem zarten Teig verkneten. Er muß noch einmal 2 Std. gehen. Dann werden dünne, handtellergroße Stücke geformt, etwas in die Länge gerollt und in heißem Butterschmalz goldbraun gebacken. Schuchsen sind sehr locker und müssen innen hohl sein. Sie werden mit Zucker bestreut zum Kaffee gereicht oder natur zu Suppen und Gemüse.

Gutes Gelingen  ;) :D
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Freya am 30.11.02, 13:11
Hallo Gitte,
;)
da meine SM grad in der Küche steht und Schuchsen macht für den heutigen Weihnachtsmarkt der kath. Landfrauen, habe ich sie jetzt noch mal genau gefragt.

Wieviel Mehl SIE nimmt, kann sie nicht sagen, aber sie rät bei diesem Rezept zu folgenden Änderungen:

- kein Quark, der Teig ist so schlecht zum Auswallen
- dafür Buttermilch, einen Becher. Wenn der Teig zu fest ist, kann man noch einen Spritzer Milch dazugeben. "Das fühlt man schon", sagt sie.

- für 600 gr. Roggenmehl würde sie 1 Päckchen Hefe nehmen (42 gr) Das langt leicht, sagt sie.  :D

- auch braucht der Teig sooo lange nicht zum Gehen.

Sie muß es wissen, sie macht wirklich die besten Schuchsen weit und breit und immer gleich gut  :D
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: moni am 20.01.03, 12:05
Bei uns mach´´ ich öfters Stritzl.
Die gibts dann zur Kartoffelsuppe und zum Kaffee.
500g     Mehl
             Salz
 20g     Hefe
200ml    Milch (ungefähr)
    2       Eier
  50g     Zucker
  50g     Butter
250g     Quark

Hefeteig herstellen, gehen lassen.
Teig zu dicker Rolle formen (ca. 6cm Durchmesser)
Stücke abschneiden und zu länglichen Stritzl´n formen.
Nochmal zugedeckt gehen lassen.
Im heißen Fett oder in der Friteuse ausbacken.

Wer will kann auch noch Rosinen in den Teig geben und die fertige Stritzl mit Puderzucker besteuben.

Schmeckt super
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Marylu am 24.01.03, 23:29
Liebe ania !
Kannst gern mein Faschingskrapfenrezept haben.
1 kg Mehl
1Teel. Salz
1 1/2 Hefe
1/2 Lit. Milch
75 g Zucker
5 Eigelb
100 g Butter
Zitronenschale
4 Eßl. Rum

Hefeteig herstellen , gehen lassen. mit Löffel Teile abstechen und in der Hand zu Kugeln formen (wie Küchle) nochmals gehen lassen, dann in schwimmenden Fett backen.
Tips:
alle Zutaten sollen warm sein, auch der Raum in dem gearbeitet wird muß warm sein.
Faschingskrapfenteig darf nicht zu schwer sein also nicht zuviel Butter und Zucker  verwenden.
Kein Eiweiß verwenden!
Das wichtigste ist das Backen.
Krapfen mit Oberseite nach unten ins Fett geben .
Topf mit Deckel zudecken 4Min. backen lassen.
Deckel wegnehmen Krapfen umdrehn und weitere 4 Min. bei offenem Topf fertigbacken
herausnehmen und auf Abtropfgitter legen.
Ganz wichtig ist, daß das Fett nicht   z u   h e i ß    ist,sonst bäckt es am Krapfen rauf und er bekommt kein weißes Rändchen .
Noch ein Tip von mir .
Ich mach nur ein Fünftel Rezept ,also von 200 g Mehl usw. (ergibt 6 Krapfen). Das kann ich beim Kochen so nebenbei erledigen  und wir haben dann immer frische Krapfen. Wenn ich ganzes Rezept mach werden sie ein paar Tage alt. Eingefroren schmecken sie auch nicht mehr frisch. Hab einen kleinen Topf zum Backen . Bring nur einen Krapfen rein. Beim Kochen nebenbei macht das aber nichts aus und ich brauch nicht so viel Fett.
Ich hoffe ich hab verständlich geschrieben ansonsten frag doch noch mal nach
Gutes Gelingen wünscht
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Marille am 19.05.03, 19:36
Mein Lieblingsrezept:
Apfekiache  ( Apfelküchlein )

für den Ausbackteig:
400 g Mehl
1/2 Liter dunkles Bier ( oder Weißbier )
1 Prise Salz
4 Eigelb
4 Eiweiß steifgeschlagen
4 Teel. Öl

zum Ausbacken:
1  1/2 kg Butterschmalz
ca. 10 Äpfel
Zucker und Rum

Äpfel schälen. Kernhaus ausstechen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden ( ca. 1 cm ). Dann in Zucker-Rumgemisch legen.
Mehl und Bier verrühren, nach und nach die Eigelbe unterrühren, Öl und Salz dazu und zum Schluß locker den Eischnee unterheben.
Nun die Apfelringe in den Teig tauchen und gleich ins heiße Fett geben. Goldbraun ausbacken.
Die noch warmen Ringal mit Zimt-Zucker oder Puderzucker bestäuben.

Und weil`s gar so fett war ;) :natürlich danach nu a Schnapserl !!! ;D ;D ;D

Liebe Grüße
(http://www.agrar.de/smileys/blume.gif) Irmi
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: mantschi am 19.07.03, 16:09
Quarkbällchen

5oo g  Mehl
5oo g Quark
   6    Eier
200 g Zucker
   1 EL Rum
1 1/2  P. Backpulver

Aus den Zutaten mache ich einen Rührteig.
Im heißen Butterschmalz werden dann teelöffelgroße Bällchen goldgelb rausgebacken.
Ich finde es ist eine schnelle Variante zu den "Vögeln",die aus einem mittelfesten Hefeteig bestehen.
Meine Kinder mögen sie sehr gerne und dadurch, das sie nicht so groß sind, gibt es auch keine Reste. Sie sind mit einem Biß weg. Eignen sich auch gut zum einfrieren und sind schnell aufgetaut. ;D ;D

Das Rezept ist zur Zeit mein Favorit bei Kindergeburtstagen, Schul- und Kindergartenfesten.
Titel: Re:Rezeptsuche
Beitrag von: martina-s am 28.11.03, 09:51
Spritzgebackenes
400 g Mehl
250 g Butter
250 g Zucker
1 Btl. Vanillezucker
5 Eigelb
3 Tropfen Rumaroma
125 g gemahlene Mandeln
Zubereitung:
Butter, Zucker, Vanillezucker schaumig rühren, dann nach und nach Eigelb und Rumaroma hinzufügen.
Zum Schluß Mehl und Mandeln gut unterarbeiten bis der Teig glatt ist. 20 Minuten ruhen lassen.
Backzeit:
E-Herd vorgeheizt  175 Grad C ca 10 - 12 Minuten
Heißluftherd: 150 Grad C ca 8 - 10 Minuten

Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: mojer am 08.03.04, 23:31
Hallo,
hier mein Rezept für
             Schuxen

500g Weizenmehl
500g Roggenmehl
2 Würfel Hefe
etwas Milch und 1 TL Zucker für Vorteig
2TL Salz
ca. 1kg Magerquark (soviel, wie der Teig verträgt)

aus dem Hefeteig kleine Kugeln formen, diese mit dem Nudelholz zu "Schuhsohlen" ausrollen, im Butterschmalz ausbacken.
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Marina am 04.04.04, 12:54
Ich habe ein Superrezept für Schneeballen:

40 Eidotter
14 Eßl. süße Sahne
14 Eßl. Puderzucker
 9 Eßl. 80 %iger Rum
ca. 1kg Mehl

Alles zu einem glatten Teig verarbeiten (er klebt total!)
Etwa eine halbe Stunde stehen lassen (dann klebt er nicht mehr).

50 - 70 g (je nach Eisengröße, ich habe 65 g genommen) ganz dünn auswellen, einradeln und lichtgelb in Biskin ausbacken.

Ergibt ca. 40 - 50 Stück.

Gruß
Marina
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Marina am 04.04.04, 12:58
Ein Rollenrezept habe ich auch:

2 Eier
1 1/2 Pfund Mehl
1       Pfund Butter
1/4 l süße Sahne
4 Gläschen Schnaps
1 Eßl. Schweinefett.
100 g Zucker

Am Abend zuvor den Teig zubereiten mit 1/4 Pfund Butter und 500 g Mehl. Am nächsten Tag die restliche Butter und das restliche Mehl dazugeben. Fest kneten.
3 x Touren schlagen.
Den Teig nicht zu dick ausrollen.

In Palmin oder Biskin ausbacken.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Rollen besser werden, wenn die ausgerollten Teigflecken etwas ruhen, bevor man sie bäckt.

Die Schneeballenflecken von ober müssen übrings nicht ruhen, sondern können gleich gebacken werden!!

Gutes Gelingen wünscht
Marina
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Marylu am 06.04.04, 14:08
Liebe Marina vielen Dank für Deine Rezepte.

Kommt in die Schneeballen keine Butter oder ein anderes Fett?

Liebe Grüße Marylu
Ps. Wenn ich Zeit hab werd ich backen und ausprobieren.
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Marina am 06.04.04, 15:44
Hallo Marylu,

in den Schneeballenteig kommt tatsächlich keinerlei Fett oder Butter. Sie werden aber total mürb und locker.
Viel Spaß beim Backen wünscht

Marina
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: sonny am 06.04.04, 18:32
Hallo Marina,
kommen da wirklich 40 Eidotter rein? ???
Ist sonst nämlich nichts für meinen Cholesterinspiegel!
Schneeballen hab ich schon immer gemocht, mich aber noch nie rangewagt.
Titel: Re:Schmalzgebäck
Beitrag von: Marina am 07.04.04, 11:37
Hallo Sonny,

ihr bringt mich ganz durcheinander. Es kommen für 40 - 50 Schneeballen wirklich 40 Eidotter rein. Ich hab das Rezept extra noch mal verglichen. Es ist kein Schreibfehler drin.
Ich hab die Schneeballen erst vor ca. 4 Wochen das erste Mal ausprobiert (allerdings nur von 20 Eigelb). Davor hab ich noch nie welche selber gebacken. Sie sind wirklich ganz wunderbar geworden. Sie gehen wunderschön im Schneeballeneisen auf, werden ganz rund, ohne viel zu drehen. Sie sind gebacken total mürb, man muss aufpassen, dass sie einem nicht unter der Hand zerbrechen.

Die Patin meines GöGa bäckt dieses Rezept schon jahrelang auf Bestelltung für Konfirmationen, Hochzeiten, Weinfest usw. Sie bäckt die Schneeballen in reinem Schweinefett aus. Das geht mir aber dagegen. Ich nehme lieber Biskin o.ä.

Tja, und was Deinen Cholesterinspiegel angeht, kann ich Dir leider auch nichts anderes raten, als zu verzichten  :\'(

Gruß
Marina
Titel: Re: Schmalzgebäck
Beitrag von: Frieda am 07.02.05, 15:19
Hiiiiilfe,

kann mir jemand sagen, wie ich an den Krapfen einen weißen Rand hinbekomme, meien werden immer ganz braun. Ich hab jetzt hier zwar schon gelesen, daß das Fett nicht zu heiß sein soll, aber wie heiß ist zu heiß und woran merke ich das, daß die Temperatur stimmt?
Titel: Re: Schmalzgebäck
Beitrag von: Gitte am 07.02.05, 16:20
Hallo Daggl,

wenn das Fett am Herd flüssig geworden ist halte ich ab und an den Stiel eines Holzkochlöffels rein.
Ist das Fett heiß genug bilden sich Bläschen am Kochlöffelstiel. Der Stiel sollte aber trocken sein.

Ich hoffe, meine Erklärung ist dir eine Hilfe.

LG Gitte
Titel: Re: Schmalzgebäck
Beitrag von: martina-s am 07.02.05, 21:56
Hm, das würde ich auch so sagen. Wichtig ist auch, dass die Krapfen vorsichtig in die Fettpfanne gebracht werden. Man soll vermeiden, dass die Oberseite, die nicht im Fett ist auch nicht beim Eintauchen ins Fett kommt. (Blöder Satz, aber die Krapfen sollen halt nur von der Seite wo sie gebacken werden fettig werden). Ich habe so einen Korb mit dem ich sie dann hebe und vorsichtig wende und dann den Korb wieder absenke. Das klappt ganz gut.
Der Teig darf auch nicht zu streng sein.
Meine Mutter hat das auch nie hinbekommen. Krapfen waren bei mir daheim nicht erwünscht. Ich denke, der Teig war zu streng. Die waren immer ziemlich fest.
Titel: Re: Schmalzgebäck
Beitrag von: Marielle am 02.03.05, 21:38
 :) :) :)

Grüß dich Daggi!

Hier ein Krapfenrezept das sicher gelingt und auch einen weißen Rand bekommt!!!

500g Mehl
1 Würfel Hefe
2 Eigelb
50 g Zucker
1/2 Teel. Salz
gut 1/4 l warme Milch
1 Schnapsglas Rum
2 Eßl Öl

Aus den Zutaten einen nicht zu festen Hefeteig gut abschlagen, bis er schön glänzend ist.

Zugedeckt ,Tupperschüssel oder Tuch gehenlassen!

Zusammenschlagen und auf dem Brett auswellen. Wichtig!!!!!

2,5 -3, 0 cm dick!

Mit einem offenen Ring ( gut geht von einer Farbensprühflasche den Inneren Deckel herrausschneiden), oder Krapfenaosstecher. aber die sind mir immer etwas zu groß!!!!

Die Krapfen ausstechen, den Restteig wieder ausrollen, und weitermachen bis alles verbraucht ist,

Die Krapfen nochmals zugedeckt gut gehen lassen.

Ich nehm immer nur billiges Fett zum Rausbacken.

Bei ca. 175Grad  vorsichtig sowie Martina beschrieben hat un das Fett einlegen.

Bei geschlossenen Deckel backen, dann ich nem immer einen Knödelseiher und einen g,rößeren Löffel heb den Krapfen mit dem Knödelseiher heraud , dreh in mit dem Löffel ,um und lass ihn wieder in das Fett zurückgleiten!

So bekomm ich einen wunderbaren Rand ohne Unterbrechung. DieseSeite dann offen fertigbacken!

Au einem Küchentuch abtropfen lassen und nach dem Erkallten mit Marmelade füllen.

Sie sind wunderbar leicht und lutig!
 Ach , ja aus dieser Menge bekomm ich immer etwa 23 Krapfen herraus!

Ich wünsch Dir viel  Glück und gutes gelingen!

              ;) ;) ;)      Marielle
Titel: Re: Schmalzgebäck
Beitrag von: Susanna am 09.02.06, 09:25
Es ist ja nun wieder die Zeit des Schmalzgebäcks - jedenfalls bei uns. Und bei vielen von euch sicher auch.

Meine Freundin hat mir gestern ein Rezept für Quarkbällchen gegeben (bei uns heißen sie Nauzen), das ich euch nicht vorenthalten möchte, obwohl ja hier schon einiges an leckeren Rezepten eingestellt wurde. Aber neue Rezepte kann frau ja immer mal ausprobieren  :)
Ich selbst mache die Nauzen bisher  "klassisch" mit Hefe, ausrollen, ausstechen und dann abbacken.

Das werden also meine nächsten Bällchen:

Quark-Öl-Nauzen
500 g Sahnequark
5 Eßlöffel Öl
3 Eier
500 g Mehl
1,5 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
150 g Zucker

Mit Eßlöffeln kleine Bällchen vom Teig abstechen und in heißem Fett ausbacken. Danach in Zucker (nicht Puderzucker) wälzen.

Titel: Quarkini
Beitrag von: Christine am 08.02.07, 06:14
Das sind kleine, fritierte ?Bällchen. Jedenfalls ist Quark (Frischkäse) drin. Es gibt Fertigmischungen, aber ich möchte sie doch selber machen. Vom Bäcker schmecken die richtig lecker und sind leicht.

Hallo, Helen!

Hab mal gegoogelt u. da sind noch mehr Rezepte:

Quarkbällchen

Einkaufsliste:
2 Eier
2 EL Zucker
375 g Magerquark
1 EL Butter
200 g Mehl
50 g Stärkemehl
3 TL Backpulver
Zubereitung:

Eier mit dem Zucker schaumig rühren und nach und nach den Quark unterrühren.
Butter zerlassen.
Mehl, Stärkemehl und Backpulver mischen, die Butter hinzufügen. Die Mehlmischung der Eier-Quarkmischung beifügen.

Aus dem Teig mit zwei Teelöffeln kleine Bällchen formen und diese schwimmend in Fett goldbraun backen.
Backzeit: ca. 7 Minuten
Abtropfen lassen und in Zucker wälzen.

Na, denn los.......
 
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: Christel Nolte am 04.11.08, 11:41
Ich meine es gäbe doch irgendeinen "Trick", damit das Schmalzgebäck nicht so viel Fett aufnimmt, war da was mit Essig...Im Teig???ß oder im Fett??? oder verwechsele ich da was? www wer weiß was?
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: Caddy am 04.11.08, 12:29
Hallo, hier ein schnelles und einfaches Küchlerezept.
500 gr Mehl, 1 Pr. Salz, 2 Eßl. Rum, 1 Eßl. Essig, ca. 1/4 ltr. Milch, 1 Stück Hefe, 2 Eier, 50 gr Butter, 50 gr Zucker,
nach Belieben 6 Stück Süßstoff.
Einen Hefeteig zubereiten ohne vorher das Dämpferl ansetzen. Hefe in lauwarmer Milch auflösen.
Teig mit Knethaken zusammenrühren. Aus ungegangenen Teig ( man kann Teig aber auch gehen lassen ) kleine Kugeln
drehen. Diese warm gehen lassen. Anschließend ausziehen und in Butterschmalz ausbacken.
Für Schmalzgebäck verwende ich ausschließlich Butterschmalz. Fettig oder schmalzig sind meine Küchle nicht.
Der Schmalzverbrauch ist gering, denn wenn die Temperatur des Schmalzes stimmt, dann werden die Küchle auch nicht
fettig. Temperaturprobe mit einer Brotrinde. Wenn diese beim Eintauchen blasig bäckt, dann gehts los mit dem Backen.
Die Rumzugabe im Teig wirkt sich  positiv aus. Wegen des Cholesterinsgehalt der Küchle mache ich mir
keine Gedanken, esse ja nicht einen Heuwagen voll davon.
LG Imke
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: pauline971 am 04.11.08, 12:46
Ich suche ein Rezept für Quarkspitzen. Die will mein Mann unbedingt mal haben. Weiter hinten in der Box sind schon so Quarkteile beschrieben. Sind das Quarkspitzen? Denke fast schon. Meine Schwiegermutti hat letztes Jahr welche gebacken und die waren wie Kaugummi  :o   :o  :o Das Rezept möchte ich jetzt nicht unbedingt. Wenn jemand ein totsicheres Rezept hat, bitte verraten.
Danke Pauline
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: Christel Nolte am 04.11.08, 12:55
Hallo Imke,
so ähnlich ist mein Rezept auch, aber ohne den Rum und den Essig und mit Trockenhefe. Aber das ist es ja, was ich wissen wollte,
hab jetzt einfach "Essig" Und "Schmalzgebäck" bei G... eingegeben (hätt ich ja gleich machen können) und siehe da:

Schmalzgebäck muß nicht unbedingt zur Kalorienbombe werden. Wenn man einen Eßlöffel Rum oder Essig in den Teig gibt, kann der Teig nicht so viel Fett aufnehmen, der Geschmack bleibt aber gleich.
Quelle: http://www.aeppelsche-homepage.de/schlanktips7.htm

Mein Rezepz für Fettkräppel:
Hefeteig
1600 g Mehl (ich nehme immer Type 1050)
500 g Zucker
4 P Trockenhefe                                 vermischen

4-6 Eier
250 g Margarine (Flüssig)
1l L Milch (lauwarm)                            mit den Knethaken einarbeiten

gehen lassen

Mehl nach Gefühl unterkneten, bis er schön elastisch ist und nicht mehr klebt, ausrollen (ca 1 cm dick), Rauten schneiden oder ausrädeln, Seitenlänge ca 5 cm, in die Mitte der Raute einen Schlitz machen und eine der Spitzen da hindurchziehen, dann ausbacken und mit Puderzucker bestäuben. Gehzeit ist genug, bis alles ausgebacken ist gg

Oder: etwas dicker ausrollen, Kreise ausstechen, ausbacken und anschließend mit Mus oder Marmelade füllen als Berliner

Ich werde jetzt einfach mal etwas Rum und Essig dazutun, mal sehen, ob es anders ist als sonst.

Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: Lotta am 31.12.08, 08:50
Hallo!
Ich habe kürzlich an einem Verkaufsstand für Schmalzgebäck so supersofte Kissen gekauft.
Die waren so megalecker und wurden in der Tüte mit Puderzucker bestreut. Was war das?
Es hiess dort einfach Schmalzgebäck, aber ich habe wirklich noch nie solche Dinge gegessen. Ganz weich und fluffig waren die...
Hat einer eine Idee oder noch besser ein Rezept?  ;)
Grussi
Lotta, die den Kräppelteig schon am Ofen stehen hat....
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: ELLI47 am 31.12.08, 09:56
Hallo
Ich werde jetzt gleich mein Rezept für die Pförtchen ansetzen.
Die ganze Fam.hat sich zum Essen angemeldet. :D
 LG und einen guten Rutsch wünscht Elli
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: Molli am 31.12.08, 12:27
Liebe Lotta

Ob das Fasnetsküchle waren
die werden ausgeradelt als kleine Quadrate
LG Sonja
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: Lise am 19.03.09, 11:42
HALLO Liebe BT-lerinnen,
ich wurde in der Box "Welchen Kuchen gibt´s am Sonntag?" oder s.ä. mal nach meinem Quarkspitzenrezept gefragt. Leider finde ich diese Box nicht mehr und stelle das Rezept nun hier ein, in der Hoffnung die Interessentin findet es.
100 g. Butter, 120 g Zucker, 1 Prise Salz, Schale einer Zitrone, 3 Eier - alles schaumig rühren. Dann 200 g. Magerquark, 300 g. Mehl, 3 Teel. Backpulver unterrühren.
Mit Esslöffeln Teig in ca. 180 C heißes Fett (Butter- oder Margarineschmalz) geben und braun backen.
Ich machte gleich doppeltes Rezept - waren ca. gut 30 Quarkspitzen.
Viel Glück beim Ausprobieren!
Lise
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: annelie am 21.11.20, 13:40
Hauberlinge (Haubakiache) - salziges Schmalzgebäck aus dem Erdinger Raum
250 g Weizenmehl
250 g Roggenmehl
ca. 250 ml Weißbier
4 Eiweiß
1 Würfel Hefe
25 g Salz
Schnittlauch und/oder ganzer Kümmel nach Geschmack
etwas Milch für den Vorteig.
Einen Vorteig aus etwas warmer Milch, der Hefe und etwas Weizenmehl machen. Gehen lassen.
Dann alle Zutaten zu einem Teig vermischen und den Teig mit dem Kochlöffel schlagen (geht sicherlich auch mit Handrührgerät oder Küchenmaschine, aber Göga machts mit der Hand).  Teig in einer Schüssel gehen lassen und dann mit dem Esslöffel Teig abstechen und im schwimmenden Fett ausbacken. Könner hängen immer 3 Hauberlinge aneinander. Der Teig ist sehr klebrig.
Schmeckt am Besten zu Wildragout oder Gulasch.
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: fanni am 21.11.20, 16:07
Hauberlinge (Haubakiache) - salziges Schmalzgebäck aus dem Erdinger Raum
250 g Weizenmehl
250 g Roggenmehl
ca. 250 ml Weißbier
4 Eiweiß
1 Würfel Hefe
25 g Salz
Schnittlauch und/oder ganzer Kümmel nach Geschmack
etwas Milch für den Vorteig.
Einen Vorteig aus etwas warmer Milch, der Hefe und etwas Weizenmehl machen. Gehen lassen.
Dann alle Zutaten zu einem Teig vermischen und den Teig mit dem Kochlöffel schlagen (geht sicherlich auch mit Handrührgerät oder Küchenmaschine, aber Göga machts mit der Hand).  Teig in einer Schüssel gehen lassen und dann mit dem Esslöffel Teig abstechen und im schwimmenden Fett ausbacken. Könner hängen immer 3 Hauberlinge aneinander. Der Teig ist sehr klebrig.
Schmeckt am Besten zu Wildragout oder Gulasch.


jaaaaaaaaaaaaaaaaa , die mach ich mir nächste Woche. Danke für den Erinnerungstip annelie. Hab auch ein Reh in der Gefriere, Hauberlinge mmmmmmmmmmh , Gruß aus der Heimat. Hoffentlich kann ich es noch.......
...:-* :-* :-* :-* :-*
Titel: Re: Schmalzgebäck und Ausgebackenes
Beitrag von: Mastreh am 21.11.20, 18:18
Danke fürs Rezept Annelie, mal was anderes.