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Smalltalk / Re: Namenstage
« Letzter Beitrag von Wiese am Gestern um 09:27 »
14.07.
Camillo (Camillus, Kamillus)

Camillo (Kamillus) de Lellis wurde 1550 als Sohn eines Offiziers in der Nähe der Stadt Pescara an der Adriaküste geboren. Nach dem frühen Tod seiner Eltern wurde er Soldat, führte ein zügelloses Leben und verspielte innerhalb kurzer Zeit sein ganzes Vermögen. Wegen einer Verletzung, die nie mehr ganz ausheilte, musste er, völlig mittellos, das Heer verlassen und konnte sich nur mühsam mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten. So ver-diente er auch beim Bau eines Klosters in Manfredonia in Apulien Geld. Während dieser Zeit änderte sich der junge Mann, den bisher Religion und Kirche überhaupt nicht interessiert hatten, innerlich immer mehr. Nachdem in einem Klosterspital seine wieder aufgebrochenen Wunden behandelt worden waren, blieb er hier als Krankenpfleger. 1582, er war jetzt 32 Jahre alt, gründete er eine Genossenschaft von Krankenpflegern. Die "Kamillaner" mussten das Gelübde ablegen, allen Kranken, auch den Pestkranken, "geistig und leiblich" beizu-stehen. Das große Verdienst der Kamillaner lag in der von ihnen durchgeführten Reform der Krankenhauspflege. Patienten mit ansteckenden Krankheiten wurden von den übrigen ge-trennt, das Essen wurde auf die Leiden der Kranken abgestimmt, Sterbende wurden bis zu ihrem Ende umsorgt und erhielten geistlichen Beistand. Heroische Dienste leisteten Kamillaner-Brüder während mehrerer Pest- und Choleraepidemien in Italien, die vielen Ordensmitgliedern das Leben kosteten. Camillo, inzwischen zum Priester geweiht und Leiter des Ordens, pflegte bis zu seinem Tod am 14. Juli 1614 selber Schwerkranke und Sterbende. Anmerkung: Er ist Patron der Kranken, der Krankenhäuser, der Krankenpfleger und der Sterbenden. Anmerkung: Pest und andere Seuchen forderten besonders unter der Geistlichkeit zahllose Opfer, da sie zu den Sterbenden gerufen wurden und sich ansteckten. Viele Geistliche flohen daher - ebenso wie viele Ärzte - aus den Seuchengebieten, um das eigene Leben zu retten.

Stand: Soldat
Besonderheiten: Ordensgründer Sozialengagement
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Mir gehts gut! / Re: 2024 Ich freue mich weil....
« Letzter Beitrag von LunaR am Gestern um 00:33 »
... mir einen langjährigen Wunsch erfüllt habe: Heute war ich beim Django Reinhard Festival. Es war schön, überschaubar  und sehr entspannt.  Man konnte sich gut nebenbei unterhalten und wurde nicht von zu lauten Verstärkern beschallt. Der Rahmen war wunderschön auf einem alten Rittergut mit 700 Jahre alten Gebäuden. Wenn ich es sehe denke ich immer, gleich kommt Robin Hood und der Sheriff geritten. In der Dunkelheit mit Beleuchtung nochmal schöner.  :D
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Hallo Marika,

erst einmal willkommen bei uns.

Wie Steinbock schon schrieb, denke ich auch, pflegen aus der Ferne ist nicht möglich, schon gar nicht bei 8 Stunden Fahrzeit. Ob man nach längerer Abwesenheit zurück gehen sollte in die Heimat, ist schwer zu sagen. Für mich selbst denke ich hin wieder, ich hätte es nicht tun sollen. Aber du scheinst ja auch immer noch gute Verbindungen zu haben. Das ist von Vorteil, aber man darf auch nicht vergessen, auch dort ging das Leben weiter und die Heimat, so wie sie in der Erinnerung noch besteht, gibt es nicht mehr. Alles verändert sich.

Hilfreich bei der Entscheidungsfindung kann sein, einen längeren Aufenthalt bei deinen Eltern zu verbringen. Vielleicht mag dein Freund dich da auch eine Zeit lang begleiten, falls es sein Hof erlaubt.

Damit kommt auch schon ein anderer Gedanke. Gibt es für dich nur die Option entweder zusammen mit deinem Freund im Ausland oder ohne ihn bei deinen Eltern? Ist es nicht auch vorstellbar, zumindest mal darüber nachzudenken, dass vielleicht auch dein Freund den Weg gehen könnte und mit dir nach Deutschland geht? Ja, das würde bedeuten, er gibt seinen Hof dort auf, aber umgekehrt würdest du doch auch deinen Hof hier aufgeben (ich gehe mal davon aus, dass du als Einzelkind auch die Erbin bist). Habt ihr schon mal gemeinsam darüber nachgedacht, wo ihr die bessere Lebensgrundlage für euch und eine spätere Familie finden könntet? Für den Fall, dass du bei deinem Freund bleibst, weiß er zu würdigen, dass du in deiner Heimat für ihn deinen Hof und deine Eltern zurück lässt? Und dass in dem Fall es dir auch weh tun könnte, deine Eltern in der letzten und schwersten Phase ihres Lebens allein zu wissen.

Ein längerer Aufenthalt bei deinen Eltern kann aber auch die umgekehrte Erkenntnis bringen, dass die alten Konflikte immer noch da sind und eine Zusammenleben nicht wirklich gut gehen könnte. Auch in dem Fall trägt es zur Entscheidungsfindung bei: Etwas bestimmtes zu tun oder besser nicht zu tun.
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Gerade habe ich deinen Bericht gelesen Marika. So spontan fällt mir ein, es mit viel Anwesenheit bei den Eltern zu versuchen. Dann merkst du, ob es jetzt anders ist und was die richtige Entscheidung wäre.
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Smalltalk / Re: Ich vermisse .....
« Letzter Beitrag von hosta am 13.07.24, 21:56  »
Maja hat am2.07. Vorbeigeschaut. Vielleicht hat sie Schreibpause
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Krieg in der Ukraine! / Re: Gedanken allgemein um den Krieg in der Ukraine
« Letzter Beitrag von Steinbock am 13.07.24, 20:01  »
Dass sie jetzt seine Frau einschüchtern und "fertig machen" wollen ist für mich nur logisch. Leider.

Der ganze Ukrainekrieg ist eine Katastrophe.... und zieht noch viel mehr schlimmes hinterher. :'(
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Hallo Marika!

Ich kann mir - ehrlich gesagt - den Spagat zwischen Betrieb Deines Freundes (und vielleicht auch mal Deiner eigenen Familie) und die 8 Std. entfernte nicht Heimat vorstellen.
Da müsste Deine Freund schon sehr kooperativ sein. Wenn er Tierwirtschaft hat, ist er vermutlich täglich an seinen Betrieb gebunden und Du vielleicht auch.

Ich bin ca. 20 Jahre älter als Du und erlebe, dass ich mit zunehmendem Alter (egal was früher schief gelaufen ist) mehr an der Heimat (und an den Geschwistern,
hast Du nicht) hänge/interessiert bin.

An Pflege - so sie denn ansteht - ist bei so einer Entfernung gar nicht zu denken. Du könntest jemand organisieren, aber auch da ist es gut/notwendig, wenn man immer wieder da ist, zum Organisieren, Überprüfen, Mithelfen....

Den Hof erhalten aus dieser Entfernung, kann ich mir noch weniger vorstellen. Ich vermute allerdings, dass Deine Eltern das derzeit noch selbst machen können.

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Smalltalk / Re: Ich vermisse .....
« Letzter Beitrag von Steinbock am 13.07.24, 19:38  »
Maja. Sie ist doch sonst (fast) jeden Tag hier

Ich vermisse sie immer noch!
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Küchenhexerei / Re: Küchenzauber... was kochen wir 2024 II
« Letzter Beitrag von Steinbock am 13.07.24, 19:37  »
Pizza mit allerlei Belag; Apfel-Pfirsich-Kompott;
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Mir gehts gut! / Re: 2024 Ich freue mich weil....
« Letzter Beitrag von Steinbock am 13.07.24, 19:26  »
Hallo annama, weiterhin gute Genesung und gutes Zurechtfinden zu Hause!

Schön, dass Du Dich wieder melden kannst.
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