Tiere auf dem Hof > Rund um den Hund....

welpen kauf/vorurteile züchter

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sabine78:
hallo

was habt ihr für erfahrungen gemacht.
beim kauf von einem welpen von einem züchter!

wir haben mittlerweile einen züchterfamilie gefunden die auch an "bauern"
ihre welpen abgeben.
zwei züchter sagten von anfang an, an landwirte geben wir keine ab,
sind wir den alle wirklich so grausam zu unseren tieren ???????
auch die familie wo wir  unseren her bekommen haben uns erzählt
wenn sie sagen
ein rüde kommt auf einen bauerhof kommt oft die frage
"ob das dann nicht ein ketten hund wird"
ich kenne einige bauernsfamilien mit hund,keinem geht es schlecht!
wo kommen diese vorurteile her?
ich war sehr überrascht das es da so große gibt, den schwarze schafe gibts doch überall,
also warum gerade die landwirte ????
ich freu mich auf eure meinungen u erfahrungen.

liebe grüße sabine

eifelrosi:
Hallo Sabine,

wir haben vor gut einem Jahr einen Welpen bei einem Züchter gekauft - einen reinrassigen Australian-Spepard. Die Züchterin hat wohl auch geschluckt, als ich gesagt habe, bei uns kommt ein Hund nicht ins Haus. Als sie dann mit den Papieren ca. 2 Wochen nach dem Kauf hier ankam, war sie würde ich mal sagen geschockt, dass Ronja bei den Kühen im Stroh lag.... Grund war, wie sich im Nachhinein herausstellte, ihre eigene Angst vor Kühen...
Ich habe ihr gesagt, dass Ronja anfangs neben der Box hinter dem Gitter gelegen hat und sich dann schrittweise  in die Box getraut hat, da war sie dann etwas beruhigt.

Wir hatten damals auch bei einem anderen Züchter nachgefragt, der hatte auch nichts dagegen, als wir gesagt haben, dass wir den Hund als Hofhund sehen (bei dieser Rasse ja auch eher typisch) und nicht als "Haustier".

Mir fallen auf Anhieb einige Zwingerhunde ein von Höfen in der Nähe, das find ich auch nicht so gut - unsere läuft den ganzen Tag frei herum - anscheinend gehts ihr hier so gut, dass sie nicht weglaufen will  :D

Viele Grüße
Roswitha

martina-s:
Hallo,
vielleicht weiß ja jemand was!
Unser früherer Jäger bräuchte zu seiner Hündin einen Rüden. Am liebsten wäre ihm ein Jack Russel.
Es muss auch kein Reinrassiger sein. Und der hätte es echt gut bei ihm.

Mathilde:

--- Zitat von: eifelrosi am 23.04.10, 12:12 ---
Mir fallen auf Anhieb einige Zwingerhunde ein von Höfen in der Nähe, das find ich auch nicht so gut - unsere läuft den ganzen Tag frei herum - anscheinend gehts ihr hier so gut, dass sie nicht weglaufen will  :D

--- Ende Zitat ---

Hallo,

sowas ist aber leider nicht mit allen Hunden möglich. Wir haben einen Dobermann von unserem Sohn übernommen und diese Rasse steht in Brandenburg auf der Liste. Wir haben Wesenstest und Sachkundenachweis. Der Hund ist leider nicht Stubenrein zu bekommen weil der als kleiner Hund schon im Zwinger war, sonst wäre auch dieser Hund bei mir im Flur gleich hinter der Haustür wir alle anderen vorher auch.
Jetzt ist er 9 Jahre alt und es scheint Ihm doch gut zu gehen dabei. Wir gehen mit Ihm raus (er liebt Spaziergänge und Fahrradfahren) und wenn es gar zu kalt wird ist er in der Werkstatt oder wenn es zu heiss ist im Keller und überall geht er freiwillig mit rein.
LG Mathilde

SiegiKam:
Hunde von einem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) werden sehr streng überprüft und haben meist auch hohe Preise für ihre Welpen. Dennoch können es sich viele Züchter leisten sehr wählerisch bei der Welpenvergabe zu sein. Gerade bei Hunden, die auch schwierig werden können, ist es aber von Vorteil, wenn der Züchter sich die Leute richtig anschaut. Hirtenhunde beispielsweise, die haben einen ausgeprägten und starken Willen weil sie dahin gezüchtet wurden eigene Entscheidungen zu treffen und nicht lange zu fackeln. Als wir unseren kauften, musste mein Mann durch halb Deutschland fahren nur um sich persönlich vorzustellen. Später bei unserem Hovawart war tatsächlich der Züchter nach einigen Monaten mal da um den Platz zu prüfen. Er fuhr dafür mehrere hundert Kilometer.

Wir hatten auch schon Hunde aus dem Tierheim bzw. aus Zufallswürfen, da sind Wesen und körperliche Auffälligkeiten eben wie eine Wundertüte.

Ich denke mal bei Bauernhöfen ist für den Züchter meist das Problem nicht zu wissen, wie der Hund am weglaufen gehindert wird, wenn die Hofstelle offen ist. Das ist bei Privathäusern ja selten der Fall.

Siegi
 

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