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Eigenverbrauch Photovoltaik

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Hein:
Wir haben eigentlich zwei Anlagen im Eigenverbrauch, eine hat morgens die volle Einstrahlung, die andere kleinere kommt nachmittags zum Zug.
Bei uns lief aber schon vor der Solarzeit bei Tag/Nachtstrom die Anlagenspuelung immer per Schaltuhr, ebenso auch die Schrotmuehle und das grosse Guelleruehrwerk.
Unser Eigenverbrauch liegt durchweg bei ueber 50%, was aber nicht viel aussagt. Entscheident traegt dazu die Anlagengroesse bei, die eben nicht zu gross bemessen sein darf.

An Accus hab ich auch schon mal gedacht. Die sind aber in kurzer Zeit alle, wenn die Reinigung alleine schon 25 kw zieht. Daher fuer uns kein Thema.

Luxia:
Hallo,

Uns rennen momentan die Firmen die Tür ein um unsere Asbestdächer zu sanieren und PV-Module drauf zu legen. Das Modell ist immer mit Eigenstromverbrauch. 
Wir haben bisher ein konkretes Angebot. Unterm Strich sparen wir bei den Stromkosten und haben ein neues Dach. Reich werden wir aber nicht davon.

Die Dächer werden nur auf der Südseite belegt und haben eine Leistung von rund 300 kW. Der Eigenverbrauch wird mit knapp der Hälfte unseres jetzigen Stronverbrauchs berechnet. Wir melken noch in der Fischgräte.

Ob es beim Roboter günstiger wird, kann ich noch nicht beurteilen. Da wäre aber ganz sicher ein Speichermedium sinnvoll. Der Roboter läuft ja rund um die Uhr und nachts wird ja kein Strom produziert. Beim  Melkstand hast du vielleicht Stromspitzen, die du nicht ganz abdecken kannst.

Uns wurde gesagt, dass die Stromspeicher noch sehr teuer sind und es sich noch nicht lohnt. 

Noch eine andere Frage zur PV: Wie sieht es aus mit der Gewerblichkeit, wenn man in Photovoltaikanlagen investiert und die EEG-Vergütung erhält.

mogli:
So viel ich erfahren habe, ist das eine eigene GbR, die verkauft den Strom an die Landwirtschafts-GbR.
Uns wurde empfohlen 70 -80% des Verbrauches zu bauen.
Angeblich sind die Akkus schon sehr gut- eben auch wegen der Autos.
Bei Finanzierung über KfW gibt es für die Speicher etwa 10% Zuschuß.
Ich schnall es noch nicht warum ein Süddach immer besser ist weil da eine höhere Ertrag ist und somit die Akkus schneller voll werden.
Mein Bauchgefühl meint: Bei Ost-West-Dach habe ich früher Ertrag und Abends später- also so wie ich die Hauptenergie brauch.
Aber angeblich kommt das wesentlich teuerer, weil wir mehr Module brauchen. Die "glauben" an die Akkus.
Ich les morgen weiter, ich muß heute Nacht im Stall nachsehen.
Dankeschon mal!  :D

bienchen3:
So, also wir haben 3 getrennte Anlagen. 2 sind reine Einspeiseanlagen und eben die auf dem OstWestDach. Ca. 40% von unserm Verbrauch können wir selbst produzieren. Von dem eigenverbrauchten Strom erhalten wir nochmal 8 ct. vergütet. Wir sind auch davon überzeugt, dass für uns die Ost-West als Eigenverbrauch die beste Lösung ist.  Passt zu den Stallzeiten. Mein Mann hat mal einige Zeit den Stromzähler vor und nach dem Melken aufgeschrieben, und daher wissen wir, dass es für uns passt.
Die Eigenverbrauchsanlage hat 25 kWp und ist Dünnschicht.

Sabine

gammi:

--- Zitat von: Luxia am 17.05.17, 22:38 ---
Noch eine andere Frage zur PV: Wie sieht es aus mit der Gewerblichkeit, wenn man in Photovoltaikanlagen investiert und die EEG-Vergütung erhält.

--- Ende Zitat ---

Man muss bei neuen Anlagen (datum müsste ich jetzt erst nachschlagen) monatlich die eeg-Umlage abführen.
Also auf alle Fälle auch zusätzlicher Verwaltungsaufwand.

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