Autor Thema: Naturheilverfahren im Stall  (Gelesen 166420 mal)

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Offline Regine

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #45 am: 07.03.02, 15:20 »
Von plantavet gibts auch eine nette Spüllösung auf Eukalyptusbasis...für die Eigenbesamer unter euch, die meisten TA bevorzugen ja immer noch Jod oder Lotagen...

Ansonsten würde mich mal der Preis interessieren...bin da Heel- geschädigt...
Sprich eigentlich sind mir alle Komplexmittel zu teuer.

Grüße!
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
MUHH!!
Regine

Conchitta

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #46 am: 15.03.02, 13:15 »
Ich arbeite zwar noch nicht mit Homöopathi, aber ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit Heilkräutern und sonstigen Lebensmitteln.
Wir hatten vor einigen Tagen eine Kuh mit Mastitis, und da habe ich in einem Buch gelesen, dass Obstessig dagegen hilft. Es war ein Erfolg zu sehen.
Hat sonst noch keiner das probiert?
Würde mich freuen über eine Antwort.
Ciao
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Offline Regine

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #47 am: 28.03.02, 08:45 »
Hallo Conni!

Ich habe letzten Sommer in den Hitzewellen Obstessig in unendlichen Mengen auf die Ration gekippt! Das war das was am besten die Zellzahlen in Schach hielt!
Wird bei uns auch vom TGD empfohlen.

Innerliche Anwendung habe ich noch nicht probiert, kommt vielleicht noch ???
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MUHH!!
Regine

silke

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #48 am: 01.04.02, 17:21 »
Hallo Conchitta,
welche Art von Heilkräutern verwendest Du und hat du Patentrezepte z.B. bei Wunden?
Von Obstessig halte ich auch eine ganze Menge und es klappt bestimmt auch sehr gut in
der Fütterung.
Wir verwenden effektive Mikroorganismen (EM) für das Futter.
Ich bin im letzten Jahr über den Rindertreff daraufgestoßen. Im Oktober sind wir angefangen es
tg. über die Silage zu gießen. Seither haben wir keine akute Euterentzündung gehabt.(dreimal klopft). Man hat das Gefühl die Stoffwechsllage der Kühe wird besser im Gleichgewicht gehalten. Auch in anderen Bereichen lassen sich einsetzen.
Wer mehr darüber lesen  möchte www.emiko.de
Gruß Silke
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Offline Elli

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #49 am: 16.04.02, 22:05 »
Hallo, Silke!
Ich habe deinen Beitrag vom 11.1. gelesen. Es wäre sicher interessant, mehr über Konstitutionstypen zu erfahren. Ich war vor Kurzem in einem praktischen Seminar für Konst.typen in einem Stall. Für mich war das aber schon sehr schwierig. Wenn ich mir die Tiere in meinem Stall anschaue, habe ich wenig Ahnung, welche Konstitution jeweils zutreffen könnte.
Bei mir und den Kindern behandle ich seit 7 Jahren hauptsächlich homöopathisch, aber im Stall habe ich noch ziemlich wenig Ahnung. Hat jemand von Euch schon positive Erfahrungen mit Produkten der Fa. Heel gemacht? Wäre dankbar für Tipps.
Gruß, Elli.
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silke

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #50 am: 10.05.02, 21:33 »
Hallo Bts,
Konstitutionstypen sind recht schwer zu erkennen.Oftmals kommen auch Mischformen vor.
Oftmals sind nie alle Merkmale die einen Typus charakterisieren vorhanden.Man muß das Tier in seiner Gesamtheit betrachten und uns nicht von seinen pathagnomischen Symptomen und Zeichen von einer Erkrankung leiten lassen.
Der Konstitutionstyp entsteht in erster Linie durch seine Veranlagung weniger durch seine Prägung seines Umfeldes.Das als kurze Einleitung.
Ein sehr verbreiteter Typus ist der Phosphor-Typ:
trifft oft auf unsere HF -Tiere zu
-sensible ängstliche Hochleistungskuh
-tempermentvoll,schreckhaft,nervös,überempfindlich, zierlich, schlank, -feinknochig,hochbeinig,hyperaktiv, immer in Bewegung
-schlagen beim Melken durch Erschrecken
-rasch ermüdbare und erschöpfbare Tiere
-Reagieren auf äußere Einflüsse als erste
-bei rauher Behandlung überschießendes Verhalten

Silke
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

Frieda

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #51 am: 12.05.02, 21:14 »
Hallo, hier ist die Frieda.
Arbeite ca,. seit 3 Jahren Homeop. im Kuhstall, und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Aber manchmal, habe ich nicht das richtige Händchen, für das richtige Globulie.Vieleicht kann mir bitte jemand einen guten Rat geben.
Wir haben eine frisch gekalbte Desi, sie gibt 38 l Milch , hat aber viele Zellen, die über den Schalmtest festgestellt sind. Habe etliches probiert ( von Siliceaüber Lach usw.)aber morgens kann man die Milch in die Leitung melken, am abend aber nicht. Habe mich sehr gefreut, das sie so viel Milch gibt, und jetzt bringe ich sie nicht hin.
Muß noch dazusagen, das sie eine Aurum-Typ-Kuh ist. Hat mich auch im Stall schon angegriffen, und habe aber Glück gehabt.
Würde mich sehr freuen von Euch zu höhren.
War jetzt einige Zeit nicht im Baeuerinnentreff, weil unser Sohn Kommunion hatte und ich eine Gruppe hatte.
Seid mir nicht bös, aber dies ist mein erstes .... in diesem Bereich , und ich weis noch nicht , ob es so richtig gemacht habe.
Viele Grüße
die Frieda
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

Offline Freya

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #52 am: 27.05.02, 23:43 »
Hallo Frieda,
da noch niemand Dir antworten konnte, will ich es mal versuchen.
Deine Desi hat irgendwas, was Du noch nicht rausgefunden hast. Kann das sein, daß Sie morgens die Milch nicht richtig hergibt ??? Sodaß sie abends einen höheren Zellgehalt oder sogar Flocken hat ??? Oder der Pansen funktioniert nicht so (übersäuert, zuviel Kraftfutter) ??? Mit Euterproblemen nach dem Kalben tue ich mich auch sehr schwer, wenn die Kuh keine Fieber hat und vor dem Trockenstellen behandelt wurde. Meine beiden letzten homöop. Mißerfolge bei Euterbehandlung stellten sich bald als ein massiver Leberschaden heraus und die andere Kuh hat ihr Euter selber ruiniert, weil sie selbst daran gesaugt hat. Da hätten auch keine noch so guten Globuli mehr geholfen, aber der Metzger- Ohne Deine Desi zu kennen (jetzt sind ja schon wieder 14 Tage um) würde ich ihr was zu Beruhigung geben, Chamomilla vielleicht (oder Pulsatilla, wenn sie ängstlich ist, oder Aurum ) und für den guten Milchfluß Phytolacca und immer gut ausmelken und abtasten.
Diese Tips von mir sind aber ohne Gewähr, da ich selbst auch viel ausprobieren muß um Erfahrungen zu sammeln mit meinen Tieren. Und Euter ist das Schwierigste, meine ich.  ;D :D ;)
Wer heilt, hat Recht.
Hippokrates

liebe Grüße
Freya

Frieda

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #53 am: 30.05.02, 22:26 »
Hallo Freya,
vielenDank für Deine Antwort.
Tatsächlich war warscheindlich das Kraftfutter daran schuld. Wir füttern eines aus Raps-und Sojaschrot.Wir haben es vor ca. 5 Tagen abgesetzt und jetzt greifen die Globulis auch wieder.
Silices+Aurum 3 Gaben, und jetzt geht die Milch wieder in die Leitung.
Mir ist echt ein Stein vom Herzen gefallen, sag ich dir.
Ich hatte mich echt schon vom Pech verfolgt gesehen. Aber man sieht wieder man darf nichts überbrechen.
Nochmals vielen Dank und liebe Grüße
Frieda
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Offline renerl

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #54 am: 31.05.02, 20:58 »
hallo Ihr
Es scheint ja ein paar fachliche  fite Frauen bei euch zugeben. Kenn mich auch ein wenig aus, habe aber im Moment zwei Probleme. Das erste ist sehr dringend.
1. Eine frischmelkende Kalbin gibt ums verre...en ihre MIlch nicht her. Habe schon was weiß ich wieviel Oxitocin gespritzt. Sie geht alleine zum Melken, die Aufregeung kanns wohl nicht sein. Leider gibt die Gute ziemlich viel Milch (sonst viele die Trennung leichter), und geht sehr langsam melken. Das Ergebniss sind mittlerweile wunde Zitzen.
2. Das zweite Problem ist eine Kalbin mit einer Daumennagelgroßen Warze an einer Zitze. Leider auch viel Milch.  
Hat das schon mal jemand Erfahrungen gemacht? Könnt Ihr mir helfen?
Danke im vorraus, Renerl
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »

Offline Freya

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #55 am: 01.06.02, 00:35 »
Hallo Renerl,
ich würde mal aufhören mit dem Oxytocin. Ich bin der Meinung, die Kühe gewöhnen sich daran. Du kannst ja mal ausprobieren, sie vor dem Melken nur mit der Injektionsnadel pieksen. Es funktioniert noch eine zeitlang genausgut, wie mit Oxy...
Man kann auch Globuli ausprobieren, aber da kommt es sehr auf den Typ der Kuh an. Chamomilla (Kamille) könnte helfen oder nur Phytolacca (steigert den Milchfluß hund Milchmenge) oder Pulsatilla, fördert die Durchblutung.... das gibt es kein 08/15 Patentrezept. Auch wenn sie freiwillig zum Melken geht, heißt das noch lange nicht, daß sie keine Angst hat, vor dem Melken oder Melkmaschine. Deswegen gibt sie ja die Milch nicht her.
Ein anderes Mittel, was einige schon ausprobiert haben:  .... man nehme einen dünnen, 1 m langen Plastikschlauch, kennzeichne vorne und hinten mit farbigem Klebeband und blase der Kuh mittels Schlauch Luft in die Scheide. Es gibt auch Praktiker, die sich mit Handschuh bewaffnet ganz hinein trauen und den Beckenboden massieren. Sowas sollte frau sich aber vom Besamer zeigen lassen und ist auch nicht ungefährlich.
Mit dem Schlauch und er Luft hab ich schon mal ausprobiert; aber VORSICHT  ;) :D, die reingeblasene Luft kommt zurück  ;D :'( 8) (und farbige Kennzeichnung deswegen, welches von beiden Enden hast Du wo hineingesteckt ???  ;D
Bei der einen hilfts bei der anderen nicht. Gegen die wunden Zitzen würde ich nichts anderes als Melkfett nehmen, vielleicht mit Ringelblume und/ oder Kamille.
Mit Warze am Strich kann ich eigentlich so nichts anfangen, wenn die Warze nicht stört, dann ists ja wurscht, oder ? Sonst muß der TA sie operativ entfernen, denk ich mal. Warzen besprechen kann ich nicht.  8) :o 8)
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liebe Grüße
Freya

Offline Jani

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #56 am: 01.06.02, 20:06 »
Moin !
Warzen habe ich bei Pferd (Fesselbeuge) und Rind (Kopf,Hals) schon mit Thuja-Urtinktur behandelt.
Es hat in diesen Fällen geholfen.Das Rind allerdings ist jetzt auf der Weide und ich denke,daß Sonne,Wind,Regen den Dingern dann letztlich den Rest gegeben haben.
Die meisten Warzen sind viral verursacht,weswegen man übertragungstechnisch aufpassen muß !
Mein Liebster reißt Warzen am Euter,wenn sie nur stecknadelkopfgroß sind einfach ab..........er hat damit Erfolge-ich tue das nicht ;).
Ansonsten -wie Freya- schon schrieb:wenn sie nicht stört oder die Kuh nicht verkauft werden soll......
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Liebe Grüße von Jani

silke

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #57 am: 02.06.02, 20:26 »
Hallo Bts,
die besten Erfahrungen habe ich bei frischgekalbten Neueinsteiger mit Belladonna C1000 gemacht.
Wenn es sehr sehr nervöse Tiere sind nehme ich auch Phosphor C1000.
Bei Euterentzündungen im ersten Laktationsdrittel habe ich die besten Erfahrungen mit dem Einstiegsmittel Belladonna Homaccord und Lachsises Compositum gemacht.
Anschließend mit einem Lebermittel weiterbehandeln und zum Schluß mit Sulfur das Krankheitsgeschehen zum Abschluß bringen.
Gruß Silke
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Offline Freya

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #58 am: 02.06.02, 22:55 »
Hallo Silke,
aber Belladonna nur bei Fieber ??? oder auch so ???
und welches Lebermittel (Leberschutz) ???
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liebe Grüße
Freya

Offline Elli

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Re: Naturheilverfahren im Stall
« Antwort #59 am: 02.06.02, 23:13 »
Hallo, ihr Homöopathie-Begeisterten!  ;D

Ich hätte heute auch mal eine Frage!
Hat jemand von euch Erfahrungen mit Produkten der Firma Heel? Gute oder Schlechte ???

Würde mich dafür interessieren und wäre neugierig auf Rückmeldungen!!!

Gruß, Elli.
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