Bäuerinnentreff

Tiere auf dem Hof => Naturheilkunde im Stall => Thema gestartet von: silke am 01.01.02, 21:08

Titel: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 01.01.02, 21:08
Hallo an alle Naturkundlern,
Ich arbeitete seit 2 Jahren bei unseren Kühen mit der Homoöpathie. Ich möchte auf diesen Weg mich weiterentwickeln und suche Genossen(in) um Erfahrungsaustausch  auf diesen Gebiet zu pflegen.
8)Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 01.01.02, 22:08
Hallo Silke,
Homöopathie mache ich seit 10 Jahren in meiner Familie. Im Stall habe ich gerade damit angefangen und die ersten Erfolge.
Im Moment suche ich noch etwas außer Pulsatilla, daß meine "Melone", die am 24.12. kalben sollte, mal dazu bringt ein bißchen voran zu machen. Sie macht noch  gar kein Euter. Das Problem ist, sie ist eine Ex-Kaiserschnitt-Kuh und trägt von einem Stier, der jetzt nicht mehr für Kalbinnen zugelassen ist. Wir hatten von diesem Stier schon 2 Verluste letztes Jahr bei Kalbinnengeburten. (Henry = Fleckvieh). Pulsatilla D - 200 habe ich ihr schon 2 x gegeben. ---nichts  ;-(

Ich glaube, unser Thema Homöopathie wäre auch nicht falsch in der Rubrik "Gesundheit" ?  oder  ???
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: admin am 01.01.02, 22:14
Das Thema sollte ruhig doppelt laufen, weil es ja um verschiedene 'Patienten' geht ... ;-)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Regine am 02.01.02, 16:08
Hallo Freya!

Wie wärs mit Caulophyllum?
Regt die Wehen in den tiefen Potenzen zum RICHTIGEN Zeitpunkt an.
Macht eine starren Muttermund weich.
Ich setze es bei Kalbinnen eigentlich immer zusätzlich zu Arnica und Pulsatilla ein.
Ich würde es mal in der D4 oder D6 nehmen.
Viel Erfolg!

Regine
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 02.01.02, 16:20
Hallo Regine,
dank Dir; Caulophyllum hab ich nicht, gleich besorgen, wenn ich von der Arbeit
*fg* nach Hause fahre.
Langsam wird mir ganz mulmig mit der Kuh. Sie kriegt zwar ihr 5. Kalb, das heißt
aber nicht, daß jetzt viel besser ginge.... Jedesmal eine Übung mit 2 TA's...
und u.U. totem Kalb.
Warum wir dann die Kuh immer noch haben ?  *lach*
Sie ist unsere 2.-Beste, betriebswirtschaftlich gesehen und ganz brav.
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ulli am 02.01.02, 18:25
Super !!!!
Entlich mal wo man sich über die "komischen  Zauber-Kügelchen" unterhalten kann und nicht gleich für verrückt erklärt wird.
Haben erst seit ungefähr 1 Jahr die Homöpathie entdeckt "grins" sind aber richtig gut gefahren damit.
Gruß
Ulli Kleinlein
(wie schafft frau eigentlich die Smilies einzufügen???)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 03.01.02, 11:17
Hallo Regine,
habe Caulophyllum D6. Heute macht Melone eine geschwollene Scheide, aber Euter ist eigentlich noch nix. Außerem ist sie so breit wie lang.

Erkläre mit bitte, was Du meinst, mit RICHTIGEM zeitpunkt.???? Morgens Caulphyllum, abends Kalbung ? *fg* (und nicht während der Nacht ??)
Melone kalbt IMMER nachts, am liebsten zwischen 2 und 3 Uhr  ??? ???
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 03.01.02, 11:20
Hallo Ulli,
habe mit meinen Kügelchen vor 10 Jahren angefangen bei Menschen (Familie und gute Freunde). Bei Tieren habe ich eigentlich erst im Herbst so richtig begonnen und auch schon die ersten Erfolge....
Wir werden da sicher noch einiges zu bereden haben.
smileys einfach anklicken und schon sind se drin
oder Du machst es wie sonst..Doppelpunkt,Strich,Klammer.
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 03.01.02, 20:27
Hey Freya,
Ich habe im Monent auch solche Kuh im Stall stehen, die schon längst gekalbt haben soll.
Ich weiß auch noch nicht, was da rauskommen soll.Vielleicht ein Allien!?
Seit ich mit der Homo.angefangen habe, kaufe ich mir nach und nach Literatur.
Ich empfehle jedem erstmal mit den Alois Tiefentaler"Homo.und biologische Medizin für Haus und Nutztiere" anzufangen.Es ist sehr verständlich geschrieben.
Auch die Firma Heel hält Literatur kostenlos bereit.(Peter Hamalicik, Biologische Therapie in der Veterinärmedizin) Dieses Buch hat mir eine Ganze Menge gebracht
Grundsätzlich habe ich angefangen Kühe vor dem Kalbezeitpunkt mit homo.Mitteln zu spritzen.
Seitdem ich es mache, habe ich keine Milchfieberkuh mehr gehabt.
Auch Euterentzündungen bekomme ich gut im Griff.
Manchmal bin richtig stolz auf mich(Eigenlob stinkt,nicht wahr)"Mann" weiß es allerdings zu schätzen!
Erstmal ,Fröhliche grüße
Silke



:D :D :D
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 04.01.02, 01:46
Hallo Silke,

- habe mir den Tiefenthaler schon gekauft und von Heel schon länger die Hefte und Broschüren schicken lassen....danke, trotzdem..

Für meine Kuh, die am 24.12. hätte kalben sollen, habe ich heute auf Rat von Regine Caulophyllum
verordnet. Pulsatilla schon seit einigen Tagen. Jetzt beginnt sie aufzuschwellen, aber das Euter nur mit viel Phantasie..und sie is so breit wie lang...    :(Werde berichten, was rauskommt...
viel Glück für Deine Kuh   ;)

P.S. Caulophyllum (Frauenwurzel) .. mangelhafte Eröffnung des Muttermundes, rigider Muttermund, primäre und sekundäre Wehenschwäche, Nachgeburtsverhalten, Abortvorbeugungen, rheumatische Entzündungen kleiner Gelenke.....
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Erna am 05.01.02, 19:56
Hallo Freya!
Der richtige Zeitpunkt ist sofort, gib die Caulopylum mehrmals täglich, dann wird sich bald was tun.
Auch die Pulsatilla D200 öfters dazu geben ( 2 bis 3 x)
Liebe Grüße
Erna
und danke für deinen Tip hier mal reinzuschauen bin grad von einem Vortrag heimgekommen und habe erst jetzt gelesen!
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Erna am 05.01.02, 19:58
Hallo Silke!
Bin genauso begeistert wie du, ich arbeite schon seit rund 8 Jahren fast ausschließlich mit Homöopathie und freue mich schon auf einen regen Austausch mit dir!!
Liebe Grüße
Erna :D
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: heike am 06.01.02, 07:34
Hallo Freja

Was sind eigentlich homoøpathische Mittel? Sind die alle aus Pflanzen?
Wer stellt die her?
Kann man die auch im Ausland kaufen?
Wir behandeln manche Erkrankungen mit Pfefferminzölemuolsion, ist das auch H. ?

Ich habe viele Fragen und hoffe auf Antworten!

Viele Grüsse
heike
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Erna am 06.01.02, 13:11
Hallo Heike!
Es gibt Mittel aus allen verschiedenen Bereichen der Natur (Tiere, Pflanzen, Mineralien) aber auch verschiedene Mittel aus der Retorte wie NOSODEN.
Die Mittel sind in den verschiedensten Potenzierungen fertig in jeder Apotheke zu beziehen egal wo du wohnst.
Du musst nur wissen, was du brauchst!
Aber da können wir ja vielleicht weiterhelfen.
Liebe Grüße
Erna   ;)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 06.01.02, 14:30
Hallo Erna,
ich kenn mich etwas aus mit naturheilverfahren, stosse aber immer wieder an Grenzen. Eine Frage, bei unseren Kühen haben wir durch Blutuntersuchung bei mehrenen Tieren Selen- und Kobaltmangel festgestellt. Bei der Grundfutteruntersuchung wurde auch in der Silage nichts von diesen beiden Spurenelementen gefunden. Da wir immer wieder Kälber haben, die keinen Saugreflex haben, bekommen bei uns die Kühe vom Tierarzt Selen gespritzt. Kobalt wird gefüttert. Gibt es auch homoö.Verdünnungen von Kabalt oder Selen.
:)maria
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 06.01.02, 20:25
Hallo Ihr Hobbys Homo...
habe im Monent eine frisch abgekalkte Starke, die sehr geschwollene Beine hat.
Zudem hat sie auch ein heißes Euter, aber keine Euterentzündung.
Belasten tut sie ihre Beine und man hat auch das Gefühl, das ihr das Gehen keine
Schwierigkeiten bereitet.
Heute habe ich ihr erstmal Calcium Carb.C30 und C6 gegeben.
Kann es sich um Wassereinlagerung handeln?
Hat jemand schon einmal ähnliches erlebt?
Für Lösungsansetze wäre ich sehr verbunden.
Ach,ja, Das Euter reibe ich mit Emü-Mint ein.
Silke ???
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 06.01.02, 23:54
Hallo Heike,  Hallo Maria,

homöopatische Arzneimittel werden seit 200 Jahren unverändert hergestellt. Sie sind nicht von Menschen erfunden, sondern stammen aus allen Bereichen der Natur - aus pflanzlichen, mineralischen und tierischen Wirkstoffen-, aus der Umwelt des Menschen (Gifte, Toxine) und aus Krankheitsprodukten (Nosoden.)

Selenium ... Selen ist in der Humanmedizin als notwendiges Element im Kampf gegen den Krebs bekannt. Auch gegen Augenbeschwerden, Stuhlverstopfung und div. Männerleiden. Es heißt in der Homöopathie SELENIUM.
Kobalt ?? Wenn ich was darüber finde, melde ich mich...
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Erna am 07.01.02, 17:58
Hallo Maria! Hallo Silke!

Wie Silke ja schon beschrieben hat, heißt es Homöopathisch Selenium und gibt es in den verschiedensten Potenzen.
Ebenso das Mittel Cobaltum ( Kobalt) in verschiedensten Potenzen und Verbindungen.
Maria, würde dir Selenium D200 und Cobaltum D200 1x monatlich eine Gabe als Mittel empfehlen, vielleicht sogar ins Tränkebecken?
Liebe Grüße
Erna
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: heike am 09.01.02, 15:30
Hallo Erna

Unsere Kälber haben gerade wieder eine Grippe gehabt  und das sind nicht die kleinen die krank werden, sondern die 3- 4 Monate alten. Sie husten und bekommen Fieber, die meisten kommen auch damit durch. Aber es sind ein paar die anfangen zu schäumen und dann auch sterben. Antibiotika hilft nicht viel weil es eine Viruserkrankung ist und bei den Schäumern ist die Lungenentzündung zu weit fortgeschritten um noch zu helfen.   >:(
Viel frische Luft bekommen sie auch im Offenstall. Wir behandeln die erkrankten Kälber mit JO30 ( vorbeugend gegen Luftwegeerkr.) und JO28 ( stärkt das Immunsystem) von der Firma B. und reiben etwas Pfefferminzöl unter den Hals damit das dann über die Luftwege hilft.
Im Wasser haben wir flüssige mineraler und vitamine und damit sollten sie dann auch gut versorgt sein. Und trotzdem sind uns vor Weihnachten wieder drei verendet.
Kannst du/ihr uns helfen ?
Für die nächsten Kälber haben wir vom Ta eine Vaccine bekommen, vielleicht bekommt die die Grippe im Griff.

Vom 22. bis  26. Januar ist Agromek, ich will mich dort über homoöpathische Mittel erkundigen.
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Erna am 09.01.02, 21:54

Hallo Silke!
Versuchs mal mit Apis D4 um die Entzündung in den Griff zu kriegen.
Liebe Grüße
Erna
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Erna am 09.01.02, 22:00
Hallo Heike!
Grippeimpfung kann man auch Homöopathisch machen.
Ich verwende immer  die " Grippe NOSODE D200" und Echinecea D200 1x wöchentlich
Impfen funktioniert folgendermaßen:
1. Tag: 2x täglich ca 10-15 Globuli oder Tropfen
2. Tag: gar nichts
3. Tag: 2x tägl 10-15 Globuli oder Tropfen
Impfung wirkt ca 1/2 Jahr.
Im Akutfall Belladonna D6 mehrmals tägl.
Auch wäre noch eine Möglichkeit, vom Sekret das deine Käber ausscheiden (Schaum, Schleim oder Rotz) eine NOSODE herzustellen und die zu verabreichen.
Ich hoffe dir einige Tips gegeben zu haben.
Liebe Grüße
Erna ;)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 09.01.02, 22:04
Hallo Erna,
wie werden diese Nosoden hergestellt?
...ein Teil deines Mails kann ich nicht lesen... kannst du versuchen das Mail in html zu versenden
Dank dir
Gruß Gertrud
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 11.01.02, 11:15
Hallo Erna,
Mit meiner Starke habe ich richtiges Glück gehabt, oder den richtigen Riecher.
Mit Cal.Carb.ist die Schwellung weitgehend züruckgegangen.Auch das Euter hat sich normalisiert. Also Cal.Carb. Typ-Kuh. Wir hatten Milchkontrolle und ihre zellzahl lag bei 100.
Aber sie weist    ein Energiedefizit auf . Das könnte des Rätselslösung sein.

Und was ich euch noch erzählen wollte, das ein östereichischer Tierarzt die Kühe in mit ihrem angeborenen Verhaltensweisen in Konstitutionstypen eingeteilt hat.
Dadurch bekommt man eine gewisse Richtung im Rahmen der Beoachtung und ich kann sie nur bestätigen.Nach und nach werde ich die Konstitionstypen im Treff stellen, falls Intresse besteht.
Erwarte eure Antworten.
Silke

Nachtrag:
Definition Konstitution:  Konstitution ist das  Vermögen der Gesundheit.
                                  Konstitution ist die Summe aller hervorstehenden körperlichen  und  
                                  seelischen Merkmale.
                                  Der Konstitutionstyp entsteht in erster Linie durch seine Veranlagung  
                                  und weniger durch Prägung seines Umfeldes
                                  Am gesunden Tier läßt sichdie charaterische Erscheinung ,seine
                                  angeborene Verhaltensweisen,sowie durch seine Veränderung
                                  im Krankheitsgeschehen das entsprechende Arzneimittel finden.
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Regine am 11.01.02, 11:31
Hallo Freya!

Was macht deine Kuh?
Endlich gelandet und doch hoffentlich alles o.k.?

Mit richtigem Zeitpunkt meinte ich, den für das Kalb richtigen Zeitpunkt.
Denn das bestimmt ja normalerweise, wann es raus will.
Und anscheinend ist es momentan allen zu kalt:-)
Meine Kalbin Anette nimmt sich auch gerade etwas mehr Zeit...
Sprich du kannst damit keine Geburt einleiten wie mit Hormonpräparaten.

Grüße aus Südsüdsüdschweden,
Regine
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Burgl am 14.01.02, 23:26
Hallo ich bin ziemlich neu hier, habe vor kurzem mit Homeopathie begonnen. Hätte eine Frage:
was kann ich einer Kuh geben, damit sie sich nach dem Kalben ordentlich säubert.
Für eine Antwort wäre ich dankbar

Burgl
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Erna am 15.01.02, 20:01
Hallo Burgl!
Sabina D1 und Pulsatilla D6 2x tägl. 15 Globuli oder Tropfen bis der Ausfluss rein ist, oder die Kuh stiert.
Bei uns Stieren 90% der Kühe innerhalb 10 Tagen nach der Abkalbung, seit ich sie so behandle und dann regelmäßig alle 3 Wochen wie es sich gehört.
Aber es war nicht immer so, hatte bevor ich Homöopathisch arbeitete genau das Gegenteil und kann es guten Gewissens ebpfehlen.
Liebe Grüße
Erna :)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: heike am 15.01.02, 22:53
Hallo Erna
Ich danke dir!
Denkst du ich bekomme die Präparate alle in der Apoteke? Und wie verträgt sich das mit den anderen mitteln die ich meinen Kälbern gebe?
Könntest du die Herstellung einer Nosode erklären? Kann ich die selbst herstellen? Was sind eigentlich Globuli?
Entschuldigung, ich weis garnichts, vielleicht solltest du mir einfach ein Buchtipp geben und ich werde mich erstmal schlau machen.

@britta
impfen dürfen wir erst seit kurzen. das mittel haben wir geraden den ersten k. verabreicht.
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Regine am 15.01.02, 23:40
Hallo Burgl!

In D bekommst du z.B. Sabina nicht mehr in der D1.
Ich verwende es in der D4 zusammen mit Secale D4 bei Nachbeburtsproblemen.
Ansonsten allgemein zur Reinigung Silicea und Borax, Ausflußbehandle ich je nach Farbe.
Z.B.Cyclamen wenn er so lachsfarbig ist.
Wie sieht der bei euch meistens aus?
Pulsatilla passt natürlich sowieso, gebe ich aber schon als Geburtsvorbereitung mit Arnica in der C200. Und wenn der ausfluß danach so rahmig ist, ja wie Vanillepudding ;D

Grüße,
Regine
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 16.01.02, 01:01
Hallo Heike,
schau mal hier im Forum unter Gesundheit, unte Homöopathie erste Schritte, da wirst Du schon einige Antoworten auf deine Frangen finden. ;) ;) ;)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 16.01.02, 15:20
Hallo Ihr,
Ich habe mal eine Frage in eigner Sache.
Letztens hat mich eine Kuh getreten und habe mir einen Bänderiss und ein Kreuzbeinriss zugezogen.Konme um eine Operation wohl nicht rum.
Nun habe ich gelesen, das man vor der OP Mittel einnehmen kann um Beschwerden abzufedern.Hat jemand Erfahrungen.
:-/ Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Burgl am 17.01.02, 22:45
Hallo Regine

Zuerst danke für deine Antwort.
Der Ausfluss bei meiner Kuh ist jetzt fast klar, doch sind immer noch kleinere Fetzten vanillefarbener Flocken drin. Die Kuh war übrigens
gestern rindrig. Jetzt überlege ich, ob ich sie vom TA spülen lassen soll, oder sie nur homopatisch
behandeln. Die Kuh hatte übrigens eine Gebärmutterdrehung, und ich weiß nicht, ob der TA sie nicht ein wenig verletzt hat, als er die Drehung korrigierte
Kannst du mir einen Tipp geben.

Viele Grüße aus Südtirol
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 18.01.02, 00:03
Hallo Silke,
wie geht es denn der Kuh, die Dich so zugerichtet hat ?...meine Güte, aber sowas passiert immer wieder. Heute Abend hat mich eine, als ich mich umdrehte, in den Hintern getreten *lautlach*. Jetzt tut uns beiden der Popo weh.
Aber Scherz beiseite. Lasse Dir aus der Apotheke eine kleine Dose Traumeel von Fa. Heel besorgen. Das sind homöopatische Tabletten, die man unter der Zunge zergehen läßt. Da kannst Du tägl. 3 nehmen, wenn Du ins Krankenhaus gehst und Du wirst sehen, Du wirst keine Probleme haben. Wenn Du homöopatisch nícht soviel Erfahrung hast, ist ein Kombinationspräperat wie Traumeel angezeigt. Ich habe Traumeel kennengelernt bei meiner Hebamme; sie gab es mir das erste Mal am Abend vor dem Kaiserschnitt.
Ich wünsche Dir viel Geduld, gute Besserung und eine erfolgreiche OP ohne große Schmerzen hinterher. Meld Dich mal, wie es Dir ergangen ist.  ;) :) ;) :)
Titel: Rindermastitis
Beitrag von: Freya am 26.01.02, 23:30
Hallo bt's, alle Homöo's
da auch ich mich unbedingt weiterbilden muß, was die Homöopathie im Rinderstall betrifft, habe ich was gefunden, was ich nicht für mich behalten möchte. Da ich mich an Euterbehandlung noch nicht rangewagt habe (Mastitis hat ja die verschiedensten Ursachen) werde ich mir das wohl erst mal "reinziehen"..                    

http://http//160.45.94.8/tipinfo/pdf/grosstierpraxis/GP-homöopathie-mastitis-5-00.pdf


Es sind 9 Seiten (zu lesen mit dem Acrobat Reader) aus der Großtierpraxis, Zur homöopatischen Behandlung bei Rindermastitiden von B.Dorenkamp.
Titel: Armes Kalb
Beitrag von: Burgl am 10.02.02, 18:21
Hallo an alle Homeopatinnen???


War gerade bei meinem Bruder zu Besuch, er hat eine kleine Landwirtschaft. Dort habe ich ein 3 Monate altes Kalb gesehen, in einen erbärmlichen Zustand. Habe es mitgenommen, und jetzt brauche ich eure Hilfe!!!!

das Kalb ist 3 Monate alt, ist ziemlich mager, hat
Husten, wie mir scheint eher locker, sonst ist es
recht munter. Was kann ich dem tier verabreichen
Um einige Ratschläge wäre ich sehr dankbar

Burgl :(
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 11.02.02, 01:04
Hallo Burgl  ;)
schön von Dir, daß Du Dich des Kalbs annehmen willst.
Als erstes hätte ICH Bedenken, ein offensichtlich nicht ganz gesundes Kalb aus einem anderen Betrieb in meinen Stall zu lassen, zusammen mit meinem Vieh, ohne vorherige TA-Untersuchung. Ich nehme aber mal an, daß Du dies bedacht hast.

Da ich nicht so sehr zu den vet. homöos gehöre kann ich Dir hier nur empfehlen, was ich tun würde. In der tägl. Praxis kommt ein vernachlässigtes Kalb meines Wissens eigentlich nicht mehr vor.???

Einem Kümmerling, freßunlustig, grippisch, stumpfes Fell, würde ich zunächst zum Aufbau Vitamine verabreichen, Leinsamen vorgequollen für die Verdauung und ein glänzendes Fell. Lebertransaft oder wenn Du noch Reste hast von den Kindern. "Vigantol" oder "Multisanostol" oder wie sie alle heißen.
Homöopatisch > Nux Vomica D-6, zur Anregung der Pansentätigkeit und zum Entgiften (3 x tägl.),
Phosphor D-12 (3 x tägl.) zur Konstitution.
Für den Husten kann ich Dir eigentlich nichts sagen, dazu weiß ich zuwenig von dem Tierchen. Wenn Du aber das Gefühl hast, es sollte besser den Schleim abhusten können, ist zur Unterstützung der Heilung "Bisolvon" ein sicheres Medikament (vom TA) zur Schleimlösung.
Homöopatisch bin ich nicht in der Lage, Dir einfach nur gegen "Husten" etwas empfehlen zu können. Da solltest Du sicherheitshalber, daß Du die "richtige" Arznei gewählt hast, auf die Allopathie zurückgreifen-  ;) ;)
Wenn Du dann Dein "Pflegekalb" noch gut fütterst, es viel Licht hat, Bewegung und frisches Heu + Stroh, dann wird es schon werden.  :D
Gute Besserung für das Kalb..
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Karin am 12.02.02, 07:39
Hallo an alle !
Momentan liegt bei uns irgendwo der Hund im Stall begraben. Beim Abkalben und mit der Nachgeburt hatten wir nie Probleme und auf einmal hat fast jede eine extrem starke Gebärmutterentzündung  ??? Unser TA spült und spült, bei ein paar bekommen wir es in den Griff und 2 oder 3 werden wohl ausfallen  :-/. Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit? Das von Erna mit Sabina D1 und Pulsatilla D6 habe ich gelesen, sind dabei auch 15 Tropfen gemeint, kann man das mit einer Spritze ins Maul spritzen ? Oder ist der Karren schon verfahren, wäre schade, denn es sind spitzen Kalbinnen. Bin für jeden Rat dankbar  :)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 16.02.02, 20:45
Hallo Karin  :)

...............Das von Erna mit Sabina D1 und Pulsatilla D6 habe ich gelesen, sind dabei auch 15 Tropfen gemeint, kann man das mit einer Spritze ins Maul spritzen ? .................

ich kann Dir nicht sagen, welche Arzneien es als Tropfen gibt, da ich eigentlich immer schon Globuli habe. Wenn Du sie den Kühen ins Maulk schieben kannst, ist es das Beste. Du kannst sie aber auch auflösen und mit NaCi Infusionslösung (aus der Apotheke) unter die Haut spritzen oder i.m.
Oder ist der Karren schon verfahren, wäre schade, denn es sind spitzen Kalbinnen. Bin für jeden Rat dankbar   [Warum jetzt auf einmal "der Wurm " drin ist, weiß ich natürlich auch nicht... habt ihr jetzt seit einiger Zeit anderes Futter ?
Heute war bei uns der TA wegen einer anderen Sache. Da habe ich ihn gefragt, ob "wir" unsere Melone spülen sollen. Sie hat am 9.Jan. gekalbt und war 17 Tage über die Zeit.Seitdem hat sie Ausfluß, obwohl ich sie nach der Geburt noch einige Tage mit Traumeel und Sabina etc. behandelt habe. Was meinst, was er Ihr gegeben hat ?...nicht spülen hat er gesagt, Kraftfutter reduzieren, weil der Pansen nicht gut arbeitet und das hängt zusammen. Er hat ihr Sabina gespritzt und hat mir gesagt, daß ich das nochmal wiederholen kann. Wenn sie wieder stiert sollen wir sie nochmal genau anschauen, dann könnte man immer noch spülen, wenns unbedingt sein müßte.....


Also werde ich es das nächste Mal genauso machen. Gut für Euch wäre aber herauszufinden,. warum sich diese Beschwerden jetzt auf einmal so häufen ?..... Glück im Stall... wünsch ich... :D :D



Titel: Naturheilverfahren im Stall- Hustenbeginn
Beitrag von: Ninne am 16.02.02, 20:57
Ciao!
Bei beginnendem Husten oder Schnupfen gibts am besten Tee (zum Beispiel bei Pferden und Bullen). pro Tier 3 Beutel Pfefferminztee, 3 Zwiebeln und 3 Knoblauchzehen.
Teebeutel aufschneiden; Zweibeln schälen und würfeln. Knoblauch ebenso. Alles in eine Schüssel und mit einem halben Liter Wasser aufkochen. So zum trinken geben oder unter Kraftfutter mischen.
MfG Ninne
Titel: Haarlinge
Beitrag von: Ulli am 18.02.02, 20:03
Wir haben bei unseren trockenstehenden Kühen und Kalbinen wieder ein mal Haarlinge. Es hängt so eine Besenbürste im Stall und dort werden sie die blöden Dinger wahrscheinlich übertragen. Habt ihr ne Ahnung, wie wir sie loskriegen ???außer daß wir die Bürste durch eine richtige ersetzen (ist uns im Moment zu teuer)
Danke :D

P.S. Wolfgang nervt schon Tagen und traut sich nicht selber in den BT ;D
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 02.03.02, 17:20

auf besonderen Wunsch, das Arzneimittelbild der
Pulsatilla(Kuh- oder Küchenschelle)

Organbeziehung: ZNS, Geschlechtsorgane, Hypophyse, Magen-Darm-Kanal, Leber, Venensystem, Gelenke, Muskeln.

Symptome: Pulsatilla ist ein Polychrest und vor allem weibliches Konstitutionsmittel. Es hat phlegmatisches Temperament, rundliche, weibliche Gestalt, ist Zuspruch gut zugänglich, empfindlich, von wechselhaftem Gemüt, im Prinzip aber eher gutmütig, anlehnungsbedürftig, stark wetterfühlig, eine Schmusekatze, Kälte und feuchte Luft < alles; frostig, fühlt sich aber trotzdem im Kühlen, durch Kälteanwendung und bei leichter Bewegung im Freien>.
Pulstilla hat Folge von Nässe, Kälte, ist durstlos trotz trockenen Mundes; der Östrus ist zu spät, zu schwach, zu kurz; die rheumatischen Beschwerden wandern. Es hat kalte Füße, die sich nicht durch Wärme, aber durch Bewegung >; verträgt kein Fett, hat > der Beschwerden durch Ingangkommen von Absonderungen. Schleimhautkatarrhe mit gelbgrünem, dickem, mildem, nicht ätzenden Sekret. Pulsatilla bewirkt verstärkte Durchblutung im Becken, wirkt auf das Wechselspiel Ova-Hypophyse.
Klinische Anwendung:
Anöstrie, zu schwache Brunst, Endometritis, Geburtsvorbereitung, Nachgeburtsverhalten, Milchmangel, Milchhochziehen, Heimweh, Folge von Durchnässung, Lochialstau, Wehenschwäche, mangelhafte Nachwehen, Parotitis, Hoden- und Nebenhodenentzündung, Gastritis bei Hund und Katze, Katzenschnupfen, Stühle, die einmal schleimig, einmal fest, dann weich, einmal hell, dann dunkel, also jedesmal anders beschaffen sind.

Potenzen: D2, D4, D12, D30, D200
copyright: Dr.med.vet. Alois Tiefenthaler, A-Riedau

Ich habe Pulsatilla jetzt schon ein paar Mal eingesetzt, bei zu langer Brunst. Die beiden letzten Jungkühe waren schon 5 Tage brünstig, da habe ich ihnen 2 Globuli Pulsatilla pratensis LM gegeben. Am nächsten Tag waren beide hochgradig brünstig, viel mehr als vorher. Am nächsten Tag konnte ich die Abblutung beobachten. Das wird mich dazu veranlassen, bei der nächsten Belegung, eine Gabe Pulsatilla einenTag vor der Belegung zu geben, oder am Morgen vorher. Ob diese Maßnahme erfolgreich sein wird, werde ich wieder berichten.
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 02.03.02, 17:22
Hallo Ulli,
hab Dir schon mal ne Kurzmitteilung geschickt.
Ich weiß nicht, was Du meinst mit "Haarlingen" ???
Meinst Du Milben ???
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 02.03.02, 20:44
Buchtip zu meinem Eintrag über das Arzneimittelbild "Pulsatilla"

Homöopathie und
biologische Medizin
für Haus- und Nutztiere
A. Tiefenthaler
Sonntag - Verlag
ISBN 3-87758-253-2
www.sonntag-verlag.com

;) ;) ;)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 04.03.02, 20:52
Hallo Bts,
melde mich nach längerer Abwesenheit zurück.Meine OP wird am 14.3. sein.Hoffe der Doc kriegt mein Knie wieder hin.
Aber eigentlich wollte ich euch etwas aus einer Zeitschrift zukommen lassen.
Ich abonniere die"Ganzheitliche Tiermedizin" und da werden immer intressante Artikel vorgestellt.
Im letzten Heft wurden drei Komplexmittel zur Behandlung von Erkrankungen der Milchdrüse vorgestellt.

Akute Mastitis:   Lac caninum comp.
enthält:
Lac caninum D8
Atropa belladonna D 15
Apocynum canabinum D 6
Clematis recta D6
Oenanthe D 10
Medicago sativa D 3
typische Entzündungsreaktionen
-Rötung
-Schwellung
-Erwärmung
-Schmerzhaftigkeit

2.Subakute und chronisch-rezidivierende Mastitis mit flockigem Sekret
Avena oraplex
enthält:
Pulsatilla pratensis D5
Asa foetida D 6
Ceanothus americanus D 6
Avena sativa D 6
Ferrum phosphoricum D 8

3. Subklinische Mastitis mit hohen Zellzahlen
Asa foetida oraplex
enthält:
Asa foetida D6
Srophularia nodosa D 6
Cistus canadensis D8
Ocimum canum D 8
Ferrum phosphorcum D8
Phytolacca americana D10


Wo die Mittel zu bekommen sind, weiß ich noch nicht.
Als Kontaktadresse wurde ein TA angegeben.
Die Anschrift lautet.
Dr. Gerd Riedel-Caspari
Geschäftsführer
PlantaVet(r) GmbH
Postfach 1339
D-88332 Bad Waldsee

vielleicht intressiert es einige und testen diese Mittel aus.Langjährige Erfahrungen sollen vorliegen.
schöne Grüße
Silke










Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Erna am 06.03.02, 09:51
Hallo Silke!
Wo kann ich die Zeitschrift beziehen?
Kannst du mir bitte die Adresse zukommen lassen?
Danke im voraus
Erna
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 06.03.02, 20:24
Hallo Erna,
Die Zeitschrift kommt 4x im Jahr. Sie kostet 49 Euro

Sonntag Verlag
MVS Medizinverlage
Leserservice
Steiermärker Str. 3-5
70459 Stuttgart

tele: 0711-8931240
Internet: www.sonntag-verlag.com

Silke

Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Regine am 07.03.02, 15:20
Von plantavet gibts auch eine nette Spüllösung auf Eukalyptusbasis...für die Eigenbesamer unter euch, die meisten TA bevorzugen ja immer noch Jod oder Lotagen...

Ansonsten würde mich mal der Preis interessieren...bin da Heel- geschädigt...
Sprich eigentlich sind mir alle Komplexmittel zu teuer.

Grüße!
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Conchitta am 15.03.02, 13:15
Ich arbeite zwar noch nicht mit Homöopathi, aber ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit Heilkräutern und sonstigen Lebensmitteln.
Wir hatten vor einigen Tagen eine Kuh mit Mastitis, und da habe ich in einem Buch gelesen, dass Obstessig dagegen hilft. Es war ein Erfolg zu sehen.
Hat sonst noch keiner das probiert?
Würde mich freuen über eine Antwort.
Ciao
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Regine am 28.03.02, 08:45
Hallo Conni!

Ich habe letzten Sommer in den Hitzewellen Obstessig in unendlichen Mengen auf die Ration gekippt! Das war das was am besten die Zellzahlen in Schach hielt!
Wird bei uns auch vom TGD empfohlen.

Innerliche Anwendung habe ich noch nicht probiert, kommt vielleicht noch ???
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 01.04.02, 17:21
Hallo Conchitta,
welche Art von Heilkräutern verwendest Du und hat du Patentrezepte z.B. bei Wunden?
Von Obstessig halte ich auch eine ganze Menge und es klappt bestimmt auch sehr gut in
der Fütterung.
Wir verwenden effektive Mikroorganismen (EM) für das Futter.
Ich bin im letzten Jahr über den Rindertreff daraufgestoßen. Im Oktober sind wir angefangen es
tg. über die Silage zu gießen. Seither haben wir keine akute Euterentzündung gehabt.(dreimal klopft). Man hat das Gefühl die Stoffwechsllage der Kühe wird besser im Gleichgewicht gehalten. Auch in anderen Bereichen lassen sich einsetzen.
Wer mehr darüber lesen  möchte www.emiko.de
Gruß Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Elli am 16.04.02, 22:05
Hallo, Silke!
Ich habe deinen Beitrag vom 11.1. gelesen. Es wäre sicher interessant, mehr über Konstitutionstypen zu erfahren. Ich war vor Kurzem in einem praktischen Seminar für Konst.typen in einem Stall. Für mich war das aber schon sehr schwierig. Wenn ich mir die Tiere in meinem Stall anschaue, habe ich wenig Ahnung, welche Konstitution jeweils zutreffen könnte.
Bei mir und den Kindern behandle ich seit 7 Jahren hauptsächlich homöopathisch, aber im Stall habe ich noch ziemlich wenig Ahnung. Hat jemand von Euch schon positive Erfahrungen mit Produkten der Fa. Heel gemacht? Wäre dankbar für Tipps.
Gruß, Elli.
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 10.05.02, 21:33
Hallo Bts,
Konstitutionstypen sind recht schwer zu erkennen.Oftmals kommen auch Mischformen vor.
Oftmals sind nie alle Merkmale die einen Typus charakterisieren vorhanden.Man muß das Tier in seiner Gesamtheit betrachten und uns nicht von seinen pathagnomischen Symptomen und Zeichen von einer Erkrankung leiten lassen.
Der Konstitutionstyp entsteht in erster Linie durch seine Veranlagung weniger durch seine Prägung seines Umfeldes.Das als kurze Einleitung.
Ein sehr verbreiteter Typus ist der Phosphor-Typ:
trifft oft auf unsere HF -Tiere zu
-sensible ängstliche Hochleistungskuh
-tempermentvoll,schreckhaft,nervös,überempfindlich, zierlich, schlank, -feinknochig,hochbeinig,hyperaktiv, immer in Bewegung
-schlagen beim Melken durch Erschrecken
-rasch ermüdbare und erschöpfbare Tiere
-Reagieren auf äußere Einflüsse als erste
-bei rauher Behandlung überschießendes Verhalten

Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Frieda am 12.05.02, 21:14
Hallo, hier ist die Frieda.
Arbeite ca,. seit 3 Jahren Homeop. im Kuhstall, und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Aber manchmal, habe ich nicht das richtige Händchen, für das richtige Globulie.Vieleicht kann mir bitte jemand einen guten Rat geben.
Wir haben eine frisch gekalbte Desi, sie gibt 38 l Milch , hat aber viele Zellen, die über den Schalmtest festgestellt sind. Habe etliches probiert ( von Siliceaüber Lach usw.)aber morgens kann man die Milch in die Leitung melken, am abend aber nicht. Habe mich sehr gefreut, das sie so viel Milch gibt, und jetzt bringe ich sie nicht hin.
Muß noch dazusagen, das sie eine Aurum-Typ-Kuh ist. Hat mich auch im Stall schon angegriffen, und habe aber Glück gehabt.
Würde mich sehr freuen von Euch zu höhren.
War jetzt einige Zeit nicht im Baeuerinnentreff, weil unser Sohn Kommunion hatte und ich eine Gruppe hatte.
Seid mir nicht bös, aber dies ist mein erstes .... in diesem Bereich , und ich weis noch nicht , ob es so richtig gemacht habe.
Viele Grüße
die Frieda
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 27.05.02, 23:43
Hallo Frieda,
da noch niemand Dir antworten konnte, will ich es mal versuchen.
Deine Desi hat irgendwas, was Du noch nicht rausgefunden hast. Kann das sein, daß Sie morgens die Milch nicht richtig hergibt ??? Sodaß sie abends einen höheren Zellgehalt oder sogar Flocken hat ??? Oder der Pansen funktioniert nicht so (übersäuert, zuviel Kraftfutter) ??? Mit Euterproblemen nach dem Kalben tue ich mich auch sehr schwer, wenn die Kuh keine Fieber hat und vor dem Trockenstellen behandelt wurde. Meine beiden letzten homöop. Mißerfolge bei Euterbehandlung stellten sich bald als ein massiver Leberschaden heraus und die andere Kuh hat ihr Euter selber ruiniert, weil sie selbst daran gesaugt hat. Da hätten auch keine noch so guten Globuli mehr geholfen, aber der Metzger- Ohne Deine Desi zu kennen (jetzt sind ja schon wieder 14 Tage um) würde ich ihr was zu Beruhigung geben, Chamomilla vielleicht (oder Pulsatilla, wenn sie ängstlich ist, oder Aurum ) und für den guten Milchfluß Phytolacca und immer gut ausmelken und abtasten.
Diese Tips von mir sind aber ohne Gewähr, da ich selbst auch viel ausprobieren muß um Erfahrungen zu sammeln mit meinen Tieren. Und Euter ist das Schwierigste, meine ich.  ;D :D ;)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Frieda am 30.05.02, 22:26
Hallo Freya,
vielenDank für Deine Antwort.
Tatsächlich war warscheindlich das Kraftfutter daran schuld. Wir füttern eines aus Raps-und Sojaschrot.Wir haben es vor ca. 5 Tagen abgesetzt und jetzt greifen die Globulis auch wieder.
Silices+Aurum 3 Gaben, und jetzt geht die Milch wieder in die Leitung.
Mir ist echt ein Stein vom Herzen gefallen, sag ich dir.
Ich hatte mich echt schon vom Pech verfolgt gesehen. Aber man sieht wieder man darf nichts überbrechen.
Nochmals vielen Dank und liebe Grüße
Frieda
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: renerl am 31.05.02, 20:58
hallo Ihr
Es scheint ja ein paar fachliche  fite Frauen bei euch zugeben. Kenn mich auch ein wenig aus, habe aber im Moment zwei Probleme. Das erste ist sehr dringend.
1. Eine frischmelkende Kalbin gibt ums verre...en ihre MIlch nicht her. Habe schon was weiß ich wieviel Oxitocin gespritzt. Sie geht alleine zum Melken, die Aufregeung kanns wohl nicht sein. Leider gibt die Gute ziemlich viel Milch (sonst viele die Trennung leichter), und geht sehr langsam melken. Das Ergebniss sind mittlerweile wunde Zitzen.
2. Das zweite Problem ist eine Kalbin mit einer Daumennagelgroßen Warze an einer Zitze. Leider auch viel Milch.  
Hat das schon mal jemand Erfahrungen gemacht? Könnt Ihr mir helfen?
Danke im vorraus, Renerl
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 01.06.02, 00:35
Hallo Renerl,
ich würde mal aufhören mit dem Oxytocin. Ich bin der Meinung, die Kühe gewöhnen sich daran. Du kannst ja mal ausprobieren, sie vor dem Melken nur mit der Injektionsnadel pieksen. Es funktioniert noch eine zeitlang genausgut, wie mit Oxy...
Man kann auch Globuli ausprobieren, aber da kommt es sehr auf den Typ der Kuh an. Chamomilla (Kamille) könnte helfen oder nur Phytolacca (steigert den Milchfluß hund Milchmenge) oder Pulsatilla, fördert die Durchblutung.... das gibt es kein 08/15 Patentrezept. Auch wenn sie freiwillig zum Melken geht, heißt das noch lange nicht, daß sie keine Angst hat, vor dem Melken oder Melkmaschine. Deswegen gibt sie ja die Milch nicht her.
Ein anderes Mittel, was einige schon ausprobiert haben:  .... man nehme einen dünnen, 1 m langen Plastikschlauch, kennzeichne vorne und hinten mit farbigem Klebeband und blase der Kuh mittels Schlauch Luft in die Scheide. Es gibt auch Praktiker, die sich mit Handschuh bewaffnet ganz hinein trauen und den Beckenboden massieren. Sowas sollte frau sich aber vom Besamer zeigen lassen und ist auch nicht ungefährlich.
Mit dem Schlauch und er Luft hab ich schon mal ausprobiert; aber VORSICHT  ;) :D, die reingeblasene Luft kommt zurück  ;D :'( 8) (und farbige Kennzeichnung deswegen, welches von beiden Enden hast Du wo hineingesteckt ???  ;D
Bei der einen hilfts bei der anderen nicht. Gegen die wunden Zitzen würde ich nichts anderes als Melkfett nehmen, vielleicht mit Ringelblume und/ oder Kamille.
Mit Warze am Strich kann ich eigentlich so nichts anfangen, wenn die Warze nicht stört, dann ists ja wurscht, oder ? Sonst muß der TA sie operativ entfernen, denk ich mal. Warzen besprechen kann ich nicht.  8) :o 8)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Jani am 01.06.02, 20:06
Moin !
Warzen habe ich bei Pferd (Fesselbeuge) und Rind (Kopf,Hals) schon mit Thuja-Urtinktur behandelt.
Es hat in diesen Fällen geholfen.Das Rind allerdings ist jetzt auf der Weide und ich denke,daß Sonne,Wind,Regen den Dingern dann letztlich den Rest gegeben haben.
Die meisten Warzen sind viral verursacht,weswegen man übertragungstechnisch aufpassen muß !
Mein Liebster reißt Warzen am Euter,wenn sie nur stecknadelkopfgroß sind einfach ab..........er hat damit Erfolge-ich tue das nicht ;).
Ansonsten -wie Freya- schon schrieb:wenn sie nicht stört oder die Kuh nicht verkauft werden soll......
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 02.06.02, 20:26
Hallo Bts,
die besten Erfahrungen habe ich bei frischgekalbten Neueinsteiger mit Belladonna C1000 gemacht.
Wenn es sehr sehr nervöse Tiere sind nehme ich auch Phosphor C1000.
Bei Euterentzündungen im ersten Laktationsdrittel habe ich die besten Erfahrungen mit dem Einstiegsmittel Belladonna Homaccord und Lachsises Compositum gemacht.
Anschließend mit einem Lebermittel weiterbehandeln und zum Schluß mit Sulfur das Krankheitsgeschehen zum Abschluß bringen.
Gruß Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 02.06.02, 22:55
Hallo Silke,
aber Belladonna nur bei Fieber ??? oder auch so ???
und welches Lebermittel (Leberschutz) ???
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Elli am 02.06.02, 23:13
Hallo, ihr Homöopathie-Begeisterten!  ;D

Ich hätte heute auch mal eine Frage!
Hat jemand von euch Erfahrungen mit Produkten der Firma Heel? Gute oder Schlechte ???

Würde mich dafür interessieren und wäre neugierig auf Rückmeldungen!!!

Gruß, Elli.
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Regine am 04.06.02, 14:39
Hallo Elli!
Die Produkte der Firma Heel sind meiner Erfahrung nach alle sehr gut, haben aber auch ihren Preis. Für den Anfang würde ich aber trotzdem deren Komplexmittel empfehlen, da die Trefferquote dann einfach höher ist. Und was eigentlich in JEDER Apotheke, auch der im Haus vorhanden sein sollte: TRAUMEEL
als Salbe bei Verletzungen aller Art
als Ampullen zur Injektion, gibts kleiner für Menschen, größer für Tiere
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: margo am 04.06.02, 22:20
:)Hallo aus Tirol
Habe mich als Biobetrieb auch mit Naturmitteln beschäftigt ;habe von einen Kurs infos zu Konstitutionstypen von Kühen.
Es gibt 5 typen:

Calc.carb. Typ:
Schwer, groß, großrahmig, schwerfällig, ängstlich, großer Kopf, gutmütig, willig, problemlos, helle farbe.
mittlere fruchtbarkeit-bleibt stehen-frißt Kleider, Mauer, Hoz etc.
läßt sich leicht Besamen und Untersuchen- langsame Entwicklung-, Milchmangel bei Kalbinnen,

Sulfur Typ:
("schmutzige Jungfer")
selbstbewißt, launig robust, grob, schmutziges haarkleid, Körpergeruch, trockene haut- lebt gern im Freien, liegt im eigenen Kot. läßt sich nicht gerne Reinigen- läßt sich nicht gerne Untersuchen und Besamen- läßt sich aber Beruhigen- ist mager- erholt sich langsam- hat großen Durst- Besserung im Kühlen.

Sepia Typ:
entweder ruhig oder lebhaft und selbstsicher- sehen alt aus- struppiges haarkleid- um die augen gelb- dunkle Flecken am Euter- allen hängt ander Kuh- lange Zitzen, Hängeeuter, Hängebauch, rizbar, schlagen nie bösartig, mag Kalb nicht, schwache Brunst, mag Besamen nicht, Aborturneigung, Verschlechterung im Stall nachts un bei feuchtigkeit.

Aurum Typ:
reizbar, bösartig, angriffslustig, wollen verletzten, schwere Tiere, gute Leistung, dunkle Farbe, rot, neigt zu Zysten, Brüller, bösartige Augen, hat Angst, Mutlosigkeit, sorfortige Kontaktaufnahme, streckt Zunge heraus, scharren, Schwanz schlagen, mit den Hörnern Futter hochwerfen, unruhig beim Melken, schlägt und trifft, Besserung im Freien, liebt Musik

Phosphor Typ:
Sensible, ängstliche nervöse superaktive, zierliche Hochleistungskuh,  erregt wiebliche, seidiges fell, weiblicher Kopf, Überempfindlich schreckhaft, ängtlich, gevegungsfreudig, schlecht zum Führen, verletzt nie, kann nicht ruhig stehen, Milch hochziehen, Besamen unruhig, Kopf berühren nicht möglich, schnell erregt, rasch müde, Mastitisneigung, Husten geht Kot ab. Verschlechterung abei Gewitter und Wetterwechsel.

Wenn man die Kühe zuordnen kann, (bei manchen funktionierts, bei manchen nicht) soll man bevor man einen andere Behandlung beginnt die Kuh mit den Typmittel vorbehandeln um die Kuh "zu öffnen für die Behandlung". Angegeben ist D30, einmalige Gabe.

Meine Erfahrung hält sich noch in Grenzen da ich meine Apotheke nicht mit allen Mitteln gefüllt habe..
Habe mit Kombimittel probiert, sind aber verhältnismäßig teuer.
Grüße
margo
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Regine am 07.06.02, 15:07
Hallo Margo!

Es gibt wesentlich mehr Typen als nur diese von dir genannten. Die Tierheilprakrikerin, bei der ich schon einige Kurse gemacht habe, handelt z.B. in ihrem Konstitutionstypenkurs, den ich leider noch nicht habe >:( 60 ab!

Zu "deinen" gibts übrigens ein nettes Video!

Grüße!
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Petra_Pelz am 15.06.02, 16:14
Wie kann man mit Naturheilmitteln gegen Kälberdurchfall vorbeugen und welche Mittel helfen wenn die Kälber schon Durchfall haben ??

Viele Grüße
Petra Pelz
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 15.06.02, 17:02
Hallo Petra,
wenn Du mir sagen kannst WOVON die Kälber den Durchfall bekommen, dann kann ich Dir sagen, was Du vorbeugen könntest oder behandeln.
- zu viel Milch ???
- vertragen die Milch nicht ??? (zu fett???)
- Bakterien / Viren ???
- Coli ???
- Biestmilch, rechtzeitig in ausreichender Menge ???
- Kälber von einer älteren Kuh oder von einer Kalbin ??
- wie sieht der Durchfall aus, wie ist der Verlauf ???
schwarzer Tee als Zwischenmahlzeit ist immer gut, da die Kälber viel mehr Flüssigkeit brauchen. Traubenzucker, Elektrolytgetränke, aber nicht mit Milch ! Häufiger Tränken, kleinere Mengen.
Als Hausmittel kann man auch eine Banane zerdrücken oder wenn sie noch / wieder Milch bekommen, ein paar Tropfen Lab dazu, oder Johurt, oder Sauermilch.  ;) ;) :D
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: margo am 20.06.02, 22:35
Hi Regine!
Na ja, so ist es oft mit diesen Themen.  Bei so viele Konstitutionstypen bin ich verloren.
Es ist oft so, je komplizierter, desto mehr distanziert man sich.
Wie so oft finde ich Erfahrungsaustausch wertvoller als all die Skripten und Lektüren.
Somit auch meine Frage an den Forum:  
Hohe Zellzahl ohne Hitze und Festigkeit? Hat jemand hiermit Erfahrung?
Wie ich merke wird bei Euch in D viel mit Globuli gemacht.  Gibts auch jemand der spritzt?  Mit Globuli und Tropfen treffe ich oft daneben. Grüße aus Ö
Margo

Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Regine am 21.06.02, 09:39
Zellzahlen...ein unerschöpfliches Thema >:(

folgende Möglichkeiten:
- Erreger feststellen lassen und homöopathisch mit der entsprechenden Nosode behandeln
- Stoffwechsel der Kuh behandeln
 Kühe neigen dazu, über das Euter zu entgiften, da dort ja der Stoffwechsel im ganzen Körper   am schnellsten abläuft > Leber und Niere aktivieren! homöopathisch, pflanzlich o.ä.

Sind viele Tiere betroffen MELKTECHNIK überprüfen lassen!
Außerdem gäbe es da noch die Möglichkeit des Mineralstoffmangels... ;D
Also ein sehr weites Thema ;D
Als seit Jahren damit Kämpfende kann ich da inzwischen leider recht gut mitreden.
Bei uns wars schließlich und endlich die Vakuumpumpe...
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 19.07.02, 19:36
Hallo,
hat jemand Erfahrung mit Pendeln?
Ich habe von einem alten Bauern ein Pendel geschenkt bekommen und er hat mir
gezeigt wie man damit umgeht.
Seitdem brauche ich wesentlich weniger homoö.Mittel und es klappt.
Und bevor ich nach dem Geschlecht eines neugeborenen schaue, pendel ich es
aus. 100%ige Treffsicherheit.
Macht es vielleicht auch jemand von euch?
Gruß  Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 19.07.02, 23:02
Hallo Silke,
gibt es zu diesem Thema auch Literatur, wie lerne ich das "Pendeln" ? oder ähnliches?
Gruß Gertrud
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 20.07.02, 06:00
Hallo Silke,
ich habs früher gemacht, die Treffsicherheit ist da ziemlich hoch, wichtig ist da die innere Ruhe und sich danach unbedingt abschirmen, sonst packt Dich das Pendeln mal gesundheitlich. Nach einem Erlebnis anderer Art habe ich aufgehört zu Pendeln.
Es gibt aber Seminare und gute Bücher.
Wenn grössere Probleme im Stall sind ist es wichtig, Abstand zu gewinnen, sonst kann man sich auch mit dem Pendel kaputt machen.
Herzl. Grüsse
Maria
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 20.07.02, 12:17
Hallo Maria,
das mit der inneren Ruhe stimmt.Wenn ich unkonzentiert bin kann ich es nicht.
Das man auch gesundheitlichen Schaden nehmen kann wußte ich bisher noch
nicht.
Kannst du vielleicht Buchtitel nennen, ich würde mich gerne noch eingehender
damit beschäfigen.
Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Christine_loeb am 29.07.02, 13:55
Hallo Margo ! :)

Ich behandle meine Kühe nur mit Alkoholischen Lösungen also ich spritze ! Mit Globoli finde ich es ziemlich umständlich, es der Kuh ins Maul zu geben . Meine Meinung !
wieso habt Ihr Angst Kühe mit Euterendzündung zu behandeln ? Ich find es klappt besser wie mit Pen. Schöne Grüße
Christine
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 05.08.02, 22:03
Hallo,

wenn ich dann endlich mal weiß, ob und wann und wie ich den staph. aureus in den Griff gekriegt habe, werde ich das unter der Rubrik berichten.

Zuvor möchte ich hier aber noch sagen, daß ich
gute Ergebnisse erzielt habe mit Staph. NOS D-200, natürlich die Globuli aufgelöst in NA-Ci Lösung und subkutan injiziert. Weil ich nicht alle Kühe auf einmal mit Antibiotika behandeln kann, gebe ich den anderen hömöpatische Medikamente.

Ich hab aufgehört zu überlegen, wie andere das machen, den Kühen die Globuli ins Maul zu geben.
Mir wurde oft genug gesagt, daß es "einfach" ist.Vielleicht bin ich zu blöd dazu. Ich kann das nur bei sehr kranken Kühen. Auch wenn ich ihnen die Hörner festbinde. Ich habe Kühe, denen kann ich unterm Bauch durchkriechen, aber am Maul oder Kopf lassen sie sich nicht anfassen. Also kriegen sie einen Pieks und ich mache keinen Ringkampf. Die Globuli lösen sich schon auf in der Spritze, es dauert halt eine Weile... ;) ;)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Jani am 05.08.02, 22:14
Hi Freya !
Gerade Nosoden müßten doch als Ampullen zu kriegen sein oder ?
Aber der Preis ist vermutlich auch dementsprechend............ >:(
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 05.08.02, 22:59
Hallo Jani,

ich habe inzwischen ein "Heidengeld" ausegeben für Traumeel, Lachesis und Coninum. Diese 3 habe ich in Ampullenform für ad.us.vet., jeweils Großpackung  :D ;) ;)

Aber mit den Nosoden bin ich froh, daß ich sie überhaupt bekommen habe und sie sind auch nicht "billig". Außerdem kann ich dann evtl. noch andere Globuli dazu tun (z.B. Phytolacca).

Einzig den Kälbern gebe ich die Globuli ins Maul.
Die Kühe bekommen in den Hals unter die Haut gespritzt. Die Bullen behandelt der TA ... ;D :D
(machen nicht freiwillig das Maul auf *gg*)

Hab bei meinen Nachforschungen noch einen link gefunden und auch schon Arzneien ausprobiert. Die habe ich aber vom TA bekommen und nicht über die Apotheke bestellt.
http://www.dr-assmann.de/index.html

Auf die Staph. NOS bin ich gekommen, bevor ich wußte, daß wir staph.aureus haben, weil ich eine Kuh, die zuvor mit Antibiotikum erfolglos behandelt wurde, mit der NOS gespritzt habe. Auf beiden Vierteln, die kontaminiert waren, wurde durch die Nosode die Absonderung wieder milchähnlicher. Ich habe diese Kuh nur noch behandelt um letzt endlich rauszufinden, wie die Nosode wirkt. Eine Kuh mit nur 2 Vierteln ist leider den Weg gegangen, den alle einmal gehen müssen.  :( :( Ich habe wohl zuviel auf den TA gehört und ohne mikrobiologische Untersuchung mit dem "falschen" Medikament behandelt. Ich bin im Nachhinein überzeugt, hätte ich früher mit der Nosode angefangen, hätte ich vielleicht noch etwas retten können.  ;) Aber hinterher ist frau immer schlauer  ;)
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 07.08.02, 19:55
An alle,
Ich habe eine Kuh die laut Untersuchung keinen nachweisbaren Mastitiserreger in
sich trägt, aber 1,4 millionen Zellen und Flocken ohne Ende.
Von der MFg haben die mir vorgeschlagen Masti Veyxym eine ohne Wartezeit einzusetzende
Eutersalbe einzusetzen.
Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?
Homoöpathische Mittel habe ich ihr schon ohne Ende gegeben und ich bin mit meinem
Latein am Ende.
Herzliche grüße
Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Burgl am 07.08.02, 20:10
Hallo alle zusammen

Hätte kurz eine Frage, habe angefangen eine Kalbin vor dem Kalben zu melken, möchte wissen
wie viele Mahlzeiten für das Kalb Biest eingefroren werden muss. hat man nachher größere Probleme
das Kalb durchzubringen?
Danke für eine Antwort

Burgl
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 07.08.02, 22:52
Hallo Burgl,

ich habe noch nie eine Kalbin gemolken vor dem Kalben, aber die Biest von einer Kalbin würde ich dann sowieso nicht nehmen. Ich friere immer von älteren Kühen 4 - 6 ltr. ein und beschrifte diese Eimer/Dosen mit Datum und dem Name der Kuh.
Wenn ich nur 4 ltr. habe, bekommt das Kalb diese 4 ltr. Biestmilch und dann Vollmilch oder MAT. Ich versuche nicht, die Milch jeden Tag zu wechseln.
Habe mit Zwillingen oder Frühgeburten schon sehr gute Erfahrungen gemacht.
Warum melkst Du die Kalbin vor dem Kalben ???
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 07.08.02, 23:02

Zitat

An alle,
Ich habe eine Kuh die laut Untersuchung keinen nachweisbaren Mastitiserreger in
sich trägt, aber 1,4 millionen Zellen und Flocken ohne Ende.
mit Flocken 'ohne Ende' muß es aber einen Grund geben

Von der MFg haben die mir vorgeschlagen Masti Veyxym eine ohne Wartezeit einzusetzende
Eutersalbe einzusetzen.
habe Mastitis Veyx ohne Antibiotika bisher immer nur eingesetzt, während der Laktation, bei der ersten Flocke, wenn es durch gutes Ausmelken besser wird. Ersetzte aber niemals die nachfolgende Behandlung vor dem Trockenstellen.Mastitis Veyx hat viel Enzyme, die das Eutergewebe "weich" machen und die Flocken kommen massenhaft heraus, es löst sich.
Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?
Homoöpathische Mittel habe ich ihr schon ohne Ende gegeben und ich bin mit meinem
Latein am Ende.

Mit 1,4 Mio, das ist wirklich komisch *grübel* Hast Du mal daran gedacht, daß das Viertel, der Strich sehr schlecht melkt mit der Maschine ??? Daß fast nichts rauskommt ??? Von Hand geht es einwandfrei ??? Oder macht der Schließmuskel zu ??? Oder hatte die Kuh eine äußerlich nicht sichtbare Verletzung an dem Strich ??? Hast Du mal mit einer Freudenbergkanüle im Strichkanal geforscht, ob die Zysterne frei ist ??? Irgendwas stimmt da nicht, wenn sie keine bakt. Erreger hat.
Saugt sie selbst, oder wird sie besaugt ???
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Burgl am 08.08.02, 12:13
Hallo Freya

Danke für deine Antwort. die Kalbin musste ich melken, weil sie Milch verliert, und die Gefahr bestand, dass sie eine Euterentzündung  bekommt.
Es waren schon kleine Flocken in der Milch.
Der TA empfiehlt zu melken, da das Antibiotika sonst nur ausrinnt. Ich behandle zur Zeit homeopatisch, hoffe, dass es hilft.

Burgl
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 08.08.02, 12:15
Hallo Silke, ich hab mir erlaubt deine Frage weiterzuleiten,
hier die Antwort des Doc Dörnfeld aus dem RT

"angehängte Mail darf an den Landfrauen-Treff weitergeleitet werden ! Der Verfasser.

Hallo Silke,

bei Masti Veyxym handelt es sich um einen Euterinjektor, der keinerlei Antibiotika enthält, wohl aber Enzyme, die gegen die
Euterentzündung helfen können.
Vorsicht ! Bei dem Einsatz von Masti Veyxym kann sich die Euterentzündung nach der ersten Behandlung "massiv verschlimmern" (=> Euterverhärtung, Sekretveränderung, noch mehr Flocken = noch mehr Zellen). Diese "Verschlimmerung" ist auf die Enzymwirkung zurückzuführen und läßt aber wieder nach.
Euter von außen einreiben zur Durchblutungsförderung
=> Eutersalben wie Permammas, Sanimastin, usw.

Auch wenn Masti Veyxym keine Wartezeit hat, darf die Milch aufgrund der Flocken NICHT geliefert werden !


Warum waren keine Mastitiserreger in der untersuchten Probe ?

- Tier ist antibiotisch vorbehandelt
=> Nach erfolgter Behandlung mindestens 7-10Tage warten, bis    zur neuen Probennahme.

- Keine Bakterien in der Milch weil...
1. Pilze und/oder Hefen die Ursache sind
=> Nachweis nur bei Spezialuntersuchung möglich
==> Masti Veyxym kann helfen

2. Bakterien im Eutergewebe abgekapselt vorliegen und z.Zt.       nicht "frei" in der Milch nachweisbar sind
=> Staphylokokkus aureus macht so etwas gerne !
==> erneute Probennahme nach einer Woche bzw. wenn Masti     Veyxym keine zufriedenstellende Wirkung zeigt.

3. der hohe Zellgehalt keine bakterielle Ursache hat, weil er    durch äußere Reize auf das Euter entsteht
=> zu hohes Melkvakuum, Blindmelken, usw.


--
Mit freundlichem Gruß von der südlichen Nordsee

Dr.Michael Dörnfeld
prakt.Tierarzt in Marienhafe / Ostfriesland
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 09.08.02, 14:03
Hallo ,
vielen Dank für eure Antworten.
Inzwischen habe  ich vier Injektoren Masti Veyxym  bei meiner Millionenkuh eingesetzt.
Die ersten beiden Melkzeiten hat sie die Flocken nur so herausgeschwemmt.
Dritte und vierte Melkzeit wurde es die Milch wesentlich besser.
Heute morgen habe ich Schalmtest bei den Viertel gemacht und die Milch war immer noch
stark verändert.Also Zellen  im Millionenbereich.
Ich denke ich werde nochmal eine Probe wegschicken und zu sehen, ob sich der Erreger
jetzt zeigt.
Letztes Jahr haben wir unsere Melkanlage prüfen lassen.Zitzengummi´s wechseln wir auch
regelmäßig.
Vorbehandelt ist die Kuh auch nicht. Das einigste was in Frage kommen würde ist ihre
Schwermelkigkeit.
Den Aureus habe ich auch nicht mehr im Stall.
Das Problem ist wenn Masti Veyxym nicht genügend anspricht, auf was soll man denn behandeln.
Ich habe sie schon ausgependelt und glaube, ich ihr das richtige  Konstitionsmittel gespritzt zu haben.
Die Kuh ist sonst topfit.Ihre Milchleistung liegt bei 41l.
Ich hoffe nicht das es sich um einen Erreger handelt, den wir noch garnicht kennen.
Ich habe schon überlegt eine Nosode herzustellen aus dem Milchviertel.
Leider weiß ich nicht wie das geht.
Weiß jemand was darüber.
Sonst müßte ich mal bei einen richtigen Homoöpathen nachfragen.
Herzliche Grüße
Silke
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 11.08.02, 00:21
Hallo Silke,
hab auch nocht nie ne Nosode gemacht. Ich weiß aber wie man potenziert. Das wirst ja auch wissen.
Aber frag mal lieber einen Homöopathen.
Ein Versuch ist es wert.  :D :D :D
Titel: Re: Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 11.08.02, 00:23
Hab was gefunden, was wirklich interessant ist, aber von früher ....

Weitere alte Methoden der Viehmedizin

Man war der Überzeugung, dass man mit einem Laib Brot einer Kuh das Leben retten konnte.

Man gab der Kuh warme Flüssigkeit mit Schrot oder Kleie zu fressen. Man achtete darauf, dass der Kuh nichts gefüttert wurde, was abführend wirkt, z.B. keine Rangersen- oder Runkelblätter (Futterrübenblätter).

Wärmen: man wärmte die Kuh mit einer eisernen Pfanne mit heißen Kohlen und deckte sie gut zu.

Bei aufgetriebenem Bauch:

Salzlake (NaCl) trinken lassen; Umschläge mit Essigwasser - dazu wurden zwei Säcke aneinander gebunden, mit Essig getränkt und der Kuh um den Bauch gewickelt; Weide fressen lassen; Pfefferminz-, Spitzwegerich-, Kamillen-, Schafgarbentee trinken lassen; Salatöl eingeben.

Bei Euterkrankheiten wurde das Euter mit Melkfett eingerieben, vor dem Krieg verwendete man Schweinefett.

Einige Hausmittel sollen sowohl beim Menschen als auch bei den Kühen helfen, z.B. der Schnaps . Mit Obstler wurden Wunden ausgewaschen, und Umschläge um verstauchte Gelenke gewickelt. Auch innerlich fand der Schnaps bei den Kühen Anwendung.

Durchfall bei Kälbern hat man behandelt, indem man ihnen gestampfte Holzkohle einflößte oder schwarzen Tee zu Trinken gab. Bei Durchfall wurde ihnen Schafgarbe gefüttert.

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: sonnenlicht am 01.10.02, 20:09
Hallo
Ich interessiere mich auch für Homöopathie und hätte eine Frage: kennt jemand sich bei Schweinen aus.
Z. B.  Was könnte ich machen, wenn die  Sau anfängt unruhig zu werden und die Ferkel beißt?  
Gibt es irgendwelche Bücher über dieses Thema?

Ich würde mich über Antworten freuen

Viele Grüße

Silke
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 14.10.02, 21:12
Hallo Sonnenlicht,

nachdem mir heute aufgefallen ist, daß niemand bisher geantwortet hat, will ich es mal versuchen.
Also ICH hab keine Ahnung von Schweinen, aber der Dr. Tiefenthaler sagt in seinem Buch .....

"Ferkelfressen der Muttersau.. Die Sau stößt aus Angst vor der neuen Situation die Ferkel mit dem Rüssel von sich, beißt und frißt sie aber nicht...
PHOSPHOR D-200 ( 1-2 Gaben)

"Die Sau wird plötzlich bösartig, zerfleischt und frißt die Ferkel...
HYOSCYAMUS D-200 (1-2 Gaben)
PLATINUM D-200...

sowie Mittel die auch für "schlagende Kühe" gut sind.
Da habe ich öfter mit zu tun  ;) ;) und geben dann gern
Chamomilla.

Ich hoffe es ist noch nicht zu spät und die Ferkel leben noch.

Sag uns doch mal, was Du hast machen können ???  ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Annette am 15.10.02, 17:12
hallo  :),

ich habe  mich jetzt durch die ganzen Seiten Homöopathie durchgelesen (Mensch und Tier) , bin sehr viel schlauer geworden und habe noch einige Fragen. Für Antworten bzw. Tipps  wäre ich sehr dankbar.

Woher bekommt ihr eure MIttel - vom TA oder direkt aus der "Menschenapotheke" ?

Was kann ich tun, wenn unser TA  nicht so will, wie ich möchte ?  

Verabreicht ihr die Medikamente in "Eigenregie" oder nur in Absprache mit dem TA?

Praxisfall: 3 unsere Milchkühe haben Mastitis (Zellmillionäre)  sie haben kein Fieber und fressen auf Teufel komm raus. Behandelt haben wir sie mit Echinacea Miniplex (10/5/5ml) ; Multaccur N forte (10/5/5) ; Tarantula N-logoplex (10/5/5) ; Traumeel (5/5) und Engystol (5) jeweils im 24 Std Abstand. Flocken  gibts immer noch jede Menge. Können wir noch so weiter behandeln (TA sagt 3x) oder erstmal Pause oder etwas anderes  ausprobieren?
Warte auf Ratschläge euerseits zur weiter Meinungsbildung meinerseits, da ich eigentlich nicht so gerne Antibiotika einsetzen möchte.

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 16.10.02, 01:06
Hallo Anette,

ich kaufe alle Homöop. Arzneien in der Apotheke. Globuli.
Die Inj. Ampullen "ad.us.vet" bestellt mir der Apotheker.
Ich löse die Globuli in Injektionslösung auf und kann so auch injizieren.  ;)

Zu den Medikamenten, die Deine 3 Mastitis Kühe bekommen haben, kann ich nur sagen.... weiß nicht....
ich hätte meiner Kuh keine dieser Arzneien gegeben.

Ich habe Hepar Sulfuris vermißt und eine Arznei zum Ausleiten.

Da ich aber nicht mehr so gern Experimente mache, schicke ich mal lieber eine Milchprobe zur Untersuchung.

Meine letzte Millionärin hatte dann Streptokokken.  >:(
Ich habe sie 3 x behandelt mit Stretokokken - Nosode in D- 200 und es hat noch 7 oder 8 Tage gedauert, ehe die Flocken verschwanden. Habe jetzt dann MLP gehabt und bin gespannt auf die Zellzahlen. Danach werde ich überlegen, was noch zu tun ist.

Homöopatische Behandlung braucht in erster Linie Zeit und Geduld. Meine beiden TA sind auch nicht so super Pro Homöopathie. Der eine etwas mehr, der andere gar nicht. Ich mache das, was ich für richtig halte und wenn es nicht funktioniert und ich den TA holen muß, dann sag ich ihm, was ich schon versucht habe... was soll ich sonst machen ???

Seit ich mit den Kühen und Kälbern Erfahrungen sammele habe ich schon erwähnenswerte Erfolge gehabt, aber sicher auch genau so viele Mißerfolge.
Der TA aber auch, mit seiner Allopathie.

Also lernen wir gemeinsam.  ;)
Ich würde an Deiner Stelle mal untersuchen lassen, welchen Erreger deine Kühe im Euter haben. Ansonsten sind sie ja fit. Dann kennst Du den Feind und kannst ihn bekämpfen.  8) 8) :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: sonnenlicht am 16.10.02, 18:49
Hallo Freya

Erstmal vielen Dank das Du geantwortet hast. Ich werde gleich morgen in die Apotheke gehen und die
Sachen besorgen. Bei dieser Sau sind  5 von 12 Ferkeln verendet ( gebissen worden) aber ich werde es bei
der nächsten Gelegenheit ausprobieren und erzählen wie es funktioniert hat.

Viele liebe Grüße

Silke
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 16.10.02, 23:30
Hallo Silke,

das ist aber traurig´ :( :(

Wie gibst Du dann der Sau die Globuli, wenn sie so bissig ist ???

Meine Kühe haben Hörner und sind es nicht gewohnt, daß ich von vorn an sie herantrete. Sicher gibt es Ausnahmen, aber bis ich eine an den Hörnern angebunden hab und sie wehrt sich natürlich dagegen,
in dieser Zeit habe ich auch die Globuli "gemörsert", in eine Spritze gefüllt und NaCi-Lösung aufgezogen. Sie würden sich auch unge-mörsert auflösen, das dauert aber eine Weile. Zumal ich die NaCi Lösung im Kühlschrank aufbeware.

Es sind ganz wenige Kühe, denen ich die Globuli ins Maul geben kann und auch den Nerv dazu habe  :D ;)

Aber Du bist die Fachfrau für Schweine  ;D ;D ;D Ich kenne sie nur als Schnitzel oder Braten *gg*
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: sonnenlicht am 19.10.02, 13:00
Hallo   Freya

Also ich denke ich werde es auch mit dem Auflösen versuchen da man in dieser Situation kaum die
Globolie ins Maul tuen kann. Aber ich hab da noch ne Frage wieviele Globolis nimmt mann denn ist es wie beim Mensch 5 oder  10 ? Also das mit den Kühen kann ich gut verstehen wir haben auch Kühe zwar nur als Nebenzweig (20) aber es ist keine ganz einfache Angelegenheit den Kühen etwas einzugeben. Spritz Du die Lösung in den Muskel oder unter die Haut? Ich hatte auch schon mal überlegt eine Tierheilpraktikerausbildung zu machen aber
man braucht schon viel Zeit und speziell für Kühe und Schweine gibt es soweit ich es gelesen und gehört habe keine.
Du weißt auch nicht durch Zufall ob man irgendwo für Schweine und Kühe vielleicht einen Kurs belegen kann oder wie man sich sonst schlau auf diesem Gebiet machen kann?

Viele liebe Grüße


Silke
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 19.10.02, 23:47
Hallo Silke,
immer nur unter die Haut.
Weil wir Halsrahmenanbindung haben, versuche ich es
von hinten, neben der Kuh stehen in die Haut am Hals, die kann man gut wegziehen.Aber die Finger nicht zwischen Halsrahmen und Kuh  ;D Manchmal verbiegen sie mir die Nadel, weil ich immer ganz dünne nehem, aber das Leder am Hals ist manchmal auch schon ganz schön....  :D

Einem Tier ins oder ans Maul fassen ist eigentlich nicht so mein Ding..... mir u.U. zu gefährlich.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: JanineD am 24.10.02, 10:31
Hallo Ihr,

hat von Euch jemand schon Erfahrungen mit Akupunktur im Stall gemacht? Würd mich sehr über Eure Meinungen darüber freuen.

Gruß Janine (angehende Diplom-Bäuerin)  ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: silke am 28.10.02, 20:01
Hallo Bts
da ich inzwischen die Mittel für meine Kühe auspendeln kann habe ich so dervise Erfahrungen mit den Homöp.
Mitteln gemacht.
Ich habe festgestellt das nach dem Kalben oft das Lymphsystem so stark belastet ist, das es eine
Ausleitung von Giftstoffen bedarf. Dabei hat sich Kalium jodatum D3 als das wichtigste
Mittlel herausgestellt. Eine Gabe reicht.
Danach muss meistens das Verdauungssystem auf die Sprünge geholfen werden.
Dabei hat sich Abrotanum C 200 als das Mittel erwiesen.
Dabei werden immer nur 10 Globuli gegeben.
Bei Milchstauung bei frischgekalbten Starken hat sich Phytolacca D4 bewährt.
Und dann hab ich noch ein altes Hausrezept von einem alten Bauern der hat immer
Johanniskrautöl bei Euterentzündungen genommen.
Ich habe es bisher bei einer frischgekalbten Starke verwandt die den Erreger Streptococcus
dysgalactiae hatte. 5 ml in einer Spritze aufgezogen und ins Maul gespritzt 6 Tage.
Sie ist von fast einer Millionen Zellen jetzt auf 76 runter.
Nun ist diese Erreger relativ einfach zu behandeln.  Mann muss bei Euterentzündungen sehr
viel Geduld und Mut aufweisen.
Ich habe festgestellt das chronische Euterentzündungen fast garnicht mit homöop. Mitteln zu
bekämpfen sind.Wenn überhaupt dann nur über das Konstitutionsmittel.
Erstmal Gruß Silke
Habe auch schon daran gedacht mal eine Tierheilpraktikerausbildung zu machen.Vielleicht
mache ich das auch noch.


Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Annette am 29.10.02, 22:52
Hallo an alle,
besonders an Sonnenlicht Silke

Die Eifel ist zwar etwas weit weg von Bodenwerder, aber dort findet ein Seminar Homöopathie am Schwein statt. Am 14.Nov. informieren ein Dr. Achim Schütte  und Dr.Jürgen Becker von 10 - 15 Uhr im Hotel Deutsches Haus in Bodenwerder zu Diesem Thema. Gebühr 30,00Eur. Infos unter Tel. 05151/4099792.

Vielleicht kannst Du ja unter dieser Tel.Nr. mehr erfahren oder einen Kontakt zu den o.g. bekommen.

Diesen Termin habe ich in der L & F gefunden.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Nina am 31.10.02, 12:18
Hallo Leute,
bin hier Neu, und wälze mich mühevoll durch die ganze Handhabung mit dem Internet.
Unsere älteste, liebste und beste Kuh - die Erika - hat Ihren Kalbetermin am 27.12.2002. Ihre beiden Hinterbeine sind an den Glenken inzwischen stark verdickt, sie hat Schmerzen beim Gehen, die Gelenke sind zum Teil geschwollen - rundum der Armen geht es ziemlich schlecht. Ich glaube, das hängt auch mit dem Gewicht, das sie mit dem Kalb im Bauch jetzt zusätzlich noch hat, zusammen. Sie steht nur noch zum Fressen und Trinken auf. Ausserdem schäumt sie ziemlich beim wiederkauen - mein Mann sagt, daß das mit dem Schaum normal ist - ich hab' da so meine Zweifel. Bin noch ein ziemlicher Neuling mit der Behandlung von Kühen - bin aber durch Eure Homöo-Seite ziemlich neugierig geworden - vielleicht könnt Ihr mir in Sachen "Erika" weiterhelfen.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: sonnenlicht am 31.10.02, 19:13
Hallo Anette

Vielen Dank für Deine Information. Ich werde mich am Montag mal unter der genannten Nummer melden.
Das wäre wirklich super, wenn es soetwas hier auch geben würde.

Nochmals Danke

Silke
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 31.10.02, 23:13

Unsere älteste, liebste und beste Kuh - die Erika - hat Ihren Kalbetermin am 27.12.2002. Ihre beiden Hinterbeine sind an den Glenken inzwischen stark verdickt, sie hat Schmerzen beim Gehen, die Gelenke sind zum Teil geschwollen - rundum der Armen geht es ziemlich schlecht.  Sie steht nur noch zum Fressen und Trinken auf.  Bin noch ein ziemlicher Neuling mit der Behandlung von Kühen - bin aber durch Eure Homöo-Seite ziemlich neugierig geworden - vielleicht könnt Ihr mir in Sachen "Erika" weiterhelfen.


Hallo Nina, was sagt denn Euer Hoftierarzt dazu ???
Ist es eine Gelenksentzündung oder hat die Kuh bereits einen Leberschaden ??? Ich kann das von hier aus nicht sehen  8) ;) 8)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 01.11.02, 12:58
Hallo,

die Nina hat mir per KM mitgeteilt, daß sie vom TA schon Penecillin und Tarantula bekommen hat für die Kuh.
Tarantula steht in Organbeziehung zur Haut, Bindegewebe und Nervensystem.
Ich habe ihr zusätzlich Hepar Sulfuris und Umschläge mit in Essigwasser getränkten Lappen empfohlen für die Gelenke. Es ist aber nicht auszuschließen, aufgrund des Alters der Kuh, daß sie eine Stoffwechselerkrankung hat, z.B. Leberfunktionsstörungen.

Hier kann man nur unterstützen, daß das Kalb gesund auf die Welt kommt und die Kuh bis dahin so versorgen, daß sie keine Schmerzen hat.  :-[
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Nina am 10.11.02, 16:32
Kann man Pulsatilla und Caullophyllum auch vorbeugend geben, z. B. 2 Tage vor Kalbedatum, damit die Geburtswege und vor allem der Muttermund sich besser öffnen? Vor allem in welcher Potenz???? Wie ist es mit Arnica - wann darf man das geben?
Gibt es auch ein Wundermittel, das ich der Kuh geben kann, wenn sie zum Kalben anfängt, man aber sieht, daß sie noch viel zu eng ist?? Wir hatten vor allem mit Kalbinen in der letzten Zeit Probleme, die Riesenkälber bekommen haben :-[.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen ::)

PS: Habe mir auch den Tiefenthaler besorgt - komme aber nicht so sehr damit zu recht, da er doch sehr viele Fachbegriffe benutzt, vor allem in Sachen Geburtserleichterung kann ich nix finden  ??? ???
Möchte gerne mit Homöopathie anfangen - traue mich aber noch nicht so richtig loszulegen, da die Medikamente (wenn ich das richtig kapiert habe) in den falschen Potenzen auch das Gegenteil bewirken können.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 10.11.02, 17:16
Hallo Nina,

im Tiefenthaler findest Du unter dem Stichwort "Geburtsvorbereitung" auf Seite 220
das Arzneimittelbild der Pulsatilla.

Es heißt dort u.A. "Pulsatilla bewirkt verstärkte Durchblutung im Becken......."

Also Pulsatilla bereitet die Geschlechtsorgane auf die Geburt vor. Welche Potenz Du nehmen kannst hängt davon ab, wir rechtzeitig Du der Kuh / Kalbin das ver-
abreichen kannst. Wenn Du schon siehst, daß die Kalbin sehr eng ist und sie hat schon Wehen, dann ist höhere Potenz (D-200  oder LM) angesagt, weil das schneller wirkt. 1000-er wirken innerhalb von einer halben Stunde.

Ich gebe meinen hochträchtigen Kalbinnen ab und zu Pulsatilla C-30 ins Tränkebecken und kümmere mich nicht darum, wann sie Geburtstermin haben. Aber das muß jeder selbst wissen. Wir haben gerade bei Kalbinnen oft sehr lange Geduld, bis wir einschreiten und helfen. Dann geht es meistens besser.

Arnica C-30 oder D-12 gebe ich nach der Geburt. Arnica bei Verletztungen, Prellungen, Verstauchungen etc.


Caulophyllum habe ich bisher immer nur gezielt eingesetzt.  Natürlich vorbeugend. Wegen der Potenz ist es bei mir einfach. Ich bin ja keine Apotheke und irgendwann habe ich mich dazu entschieden, z.B. Caulophyllum in der Potenz D-4 zu kaufen. Also hab ich nur das.

Bei Pulsatilla ist das anders. Da nehme ich in erster Linie gern die absoluten Hochpotenzen. D-200 oder höher (1000) weil ich die hauptsächlich brauche zum Regulieren der Fruchbarkeit. (Eisprung).

Zu meiner Geburtsvorbereitung gehört aber auch unbedingt noch Calcium phosphoricum (bei Jungtieren) dazu.

Will hier in dem Zusammenhang nochmal erwähnen, daß ich in der Selbstbehandlung mit Tieren auch noch nicht so die breite Erfahrung habe.

Ich trau mich aber, bei einer Kuh, die ich sehr gut kenne, zuerst homöop. Arzneien zu versuchen, mit dem Gedanken im Hinterkopf, daß ich den TA rufen kann, wenns nicht funktioniert.
Hat bis jetzt aber geklappt. Also versuchs einfach mal.

Daraus kann frau ja lernen  ;D :D ;) :)

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Nina am 10.11.02, 22:54
Hallo Ihr Zwei ;),
vielen Dank für die guten Tipps! :D
Bin erst seit einer halben Stunde aus dem Stall. Heute haben wir eine Kaiserschnittgeburt bei einer meiner Liebsten Kühe gemacht. DAS ERSTE MAL FÜR MICH  :-\.Erst habe ich mir gedacht ich verdrücke mich lieber (so viel Blut :-[) aber dann war die Neugierde doch größer - es ist mir gar nicht schlecht geworden :D.
Na auf jeden Fall gebe ich der Adelheid (so heißt die ehrenwerte Dame) gleich mal Arnica 200 - soll doch angeblich gegen Schock wirken und Blut stillen, naja und Blutergüsse wird sie auch mehr als genug haben.
Sie hat übrigens ein Stierkälbchen bekommen, ein ganz dunkles (rotbraun) - sehr schön ;D!

Habe gleich nochmal im Tiefenthaler nachgeschaut - die Erklärung über Pulsatilla hatte ich vorher schon gefunden - ich dacht nur, daß vielleicht mehr über Geburt und Co. drinstehen würde.

Wieviele Globuli gibt man den eigentlich so pro Portion, 5 - 10 Stück??

Also noch mal vielen Dank und eine schöne Woche!

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Nina am 11.11.02, 10:38
Hallo Gertrud!!!

Find ich echt stark, daß Du Dich da auskennst - brauch ich nicht so komplizierte Bücher lesen ;D.

Habe noch so eine klitzekleine Frage: Du hast in der Geburtsvorbereitung geschrieben 1 x Arnica & 1 Pulsatilla 3 Wochen vorher - muß ich dann täglich Arnica & Pulsatilla geben oder reicht das einmal die Woche ???

Heute Morgen gings es gerade so weiter, wie es gestern abend aufgehört hat (der besagte Kaiserschnitt - die Adelheid atmet heute auch total schnell - dem Tierarzt gefällt das auch nicht besonders).

Gestern vormittag hat nämlich schon eine Kuh gekalbt - alles bestens - ganz alleine - Poolposition im Melkstand. Und heute morgen - liegt sie vor dem Melkstand und kann nicht mehr aufstehen - Milchfieber. Der Tierarzt war schon da und hat ihr eine Calcium-Infusion gegeben. Kann ich Ihr da noch was homöopatisches dazugeben - gibt's da evtl. irgendetwas das sie aufpäppelt?

Zur Zeit macht's langsam wirklich keinen Spaß mehr - dauern ist irgend ein anderer Schei...!

Ich hoffe, ich quetsche dich nicht allzu sehr aus? ::)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 11.11.02, 11:02
Hallo Nina,

wir haben auch Kühe im Stall, die kalben und Strichverletzungen haben und behandeln brauchen etc.

Wir können Dir aber nicht ersparen die Bücher zu lesen !!!  Das mußt schon selber machen.  ;)

UND... wenn der TA die beiden Kühe behandelt ist das sicher in Ordnung solange Du noch nicht soooo fit bist
mit der Homöopathie, oder ???

Wenn Du unsicher bist in einer Behandlungsmethode, für die Du Dich entschieden hast, oder mit der Findung der Diagnose, dann kannst sicher hier fragen und wir
werden unser Bestes tun  ;) :D

D-200 Potenzen reicht einmal in der Woche ....

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Nina am 11.11.02, 11:24
Alles klar - dann mach ich mal brav meine Hausaufgaben -  ;D hatte ich sowieso vor, da die Bücher ja auch ganz schön viel Geld gekostet haben - wäre schade die dann einfach in den Schrank zu stellen. Es dauert halt alles seine Zeit bis man sich reingelesen hat - ich bin da immer sehr ungeduldig  :P

Ich werde mich auch im Frühjahr zu einem Homöopathieseminar bei der VHS anmelden, ist bestimmt auch sehr interessant (Da gehts um die Zusammenstellung einer Hausapotheke usw.)

Wenn der TA die Kühe behandelt, kann man aber trotzdem noch mit Homöopathie arbeiten - oder macht das dann eher keinen Sinn?
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Rike am 19.11.02, 21:03
Hallo zusammen!

Ich hätte da mal ne Frage ???
Unsere Assel hat vor ca 4 Wochen gekalbt und kam danach nicht so recht in die Puschen. Der TA diagnostizierte "Fremdkörper" , gab ihr einen Magneten ein und einige Medikamente, Traubenzucker ect. Es wurde erst besser mit ihr, doch irgendwie ist sie immer noch nicht wieder auf dem Damm. Heute wurde sie erneut untersucht und der TA stellte fest, dass das Herz sehr unregelmäßig schlägt- vermutlich aufgrund eines Abzesses der vom Fremdkörper herrührt.
Nun meine Frage: Der TA hat die Kuh nicht behandelt- weiß jmd. von Euch, ob es homöopatische Mittel für solche Fälle gibt?Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar, denn die Assel ist eine unserer Besten :-\
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 20.11.02, 10:26
Hallo,

für Deine Assel, Arnica C-30 und Digitalis D-4
1 - 2 x je 15 Globuli eingeben.

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 22.11.02, 13:49
Hallo Karo,

wenn das Stallklima die Ursache ist, kannst Du daran was ändern ???

Das wäre doch die Lösung ??? Bessere Belüftung ???


Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 22.11.02, 22:15
Hallo Karo,

ich hatte Dich so verstanden, als wenn die Ursache das Stallklima ist.

Wir impfen unsere Kälber auch nicht mehr, weil sie so oder so grippisch werden. In den schlimmeren Fällen kommt der TA, weil wir ja eh die Medikamente brauchen. Aber frag bitte nicht welche, da hat es einschneidende Änderungen gegeben. Also Langzeit Antibiotikum und in jedem Fall immer Bisolvon zum Schleimlösen für die Atmung.
Vorbeugung =
Ich verteile ("impfe") vor der naßkalten Zeit im Herbst in den Tränkebecken im Kälberstall ein paar homöo. Globuli von Influencinum D-200. Das nehmen wir auch. Manche werden krank und manche nicht.

In bestimmten Fällen "verordne" ich aber dann, je nach Krankheitsbild, z.B. bei "genügend" hohem Fieber Belladonna, zum Schleimlösen Tartarus stibiatus und Drosera und oder Causticum. Wenn sich das Krankheitsbild so zeigt, daß die Kälber beim Husten Urin verlieren ist es einfach. Dann ist Causticum das Mittel meiner Wahl.
Wenn man den Eindruck hat, daß der Husten schmerzhaft ist, weil die Tiere sich nicht mehr bewegen, kann man mit Bryonia Abhilfe schaffen.

Aber Du hast schon Recht. Mit Ecchinacea sollte das Immunsystem soweit gestärkt sein, daß sie gar nicht erst krank werden.  ;) :D ;)

In dem Kälber "Müsli" was wir selbst zusammen stellen, ist Leinsamen mit drin. Das fördert u.A. den Stoffwechsel in der dunkeln Jahreszeit.  Und solange sie kein struppiges Fell bekommen, hab ich da keine Bedenken.

Mein letztes totes Kalb an Lungenentzündung verendet war ein Zwilling, im Juli geboren, hochgepäppelt bis auf Biegen und Brechen. Und dann war er endlich von der Milch weg und in der großen Laufbox, da kriegt er eine Lungenentzündung im Herbst und aus war's...... das hat mich Nerven gekostet....  :\'(

Aber solche "lebensschwachen" Kälber oder die infekt- anfällig sind, wird es leider immer geben.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 25.11.02, 00:31

Hallo Bts
da ich inzwischen die Mittel für meine Kühe auspendeln kann habe ich so dervise Erfahrungen mit den Homöp.
Mitteln gemacht.
Ich habe festgestellt das nach dem Kalben oft das Lymphsystem so stark belastet ist, das es eine
Ausleitung von Giftstoffen bedarf. Dabei hat sich Kalium jodatum D3 als das wichtigste
Mittlel herausgestellt. Eine Gabe reicht.
Danach muss meistens das Verdauungssystem auf die Sprünge geholfen werden.
Dabei hat sich Abrotanum C 200 als das Mittel erwiesen.


Hallo Silke,  ;)
ich würde gerne von Dir wissen in welcher Beziehung
Du Kalium Jodatum zum Ausleiten von Giftstoffen als die Arznei ansiehst und z.B. Nux nicht erwähnst. ???

Das Arzneimittelbild sagt zu Kalium jodatum:

Symptome: dem Jod ähnlich, nicht so intensiv

Anwendung: Resroption bei chron. Husten, chron. Mastitis und Mammatumoren sowie anderen prod. Entzündungen, Weichteilaktinomykose, Entzündung von Bändern und Gelenkkapseln, Sterilität

Organbeziehung: ZNS, Schleimhäute, bes. obere Luftwege, Bindegewebe, Sehen, bänder Muskeln etc....

Wie kannst Du uns erklären und belegen, daß diese Arznei zum AUSLEITEN die richtige ist???

Dem Verdauungssystem hilfst Du auf die Sprünge mit
Abrotanum.

Die klinische Anwendung von Abrotanum (Eberraute) ist in erster Linie bei Darmparasitosen, durch Wurmkuren nicht mehr zu beherrschende Verwurmung, vor allen Dingen bei Pferden und Hunden, bei chronischen Darmkartarrhen.

Wie bringe ich bei diesem Arzneimittelbild der Eberraute das Verdauungssystem wieder in "Gang" ???

Das Verdauungssystem hat ja keinen Parasitenbefall und besteht ja nicht nur aus dem Darm.

Kannst Du uns das bitte erklären ???
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 28.12.02, 17:05
Hallo,

da ich von Silke bisher noch keine Antwort bekam  :( :\'(
will ich dem Thema mal einen Schubs geben.

Hallo bi  :D  
Ist das was für Dich ???
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: ChristineL am 13.01.03, 17:08
Wer von Euch hat Erfahrung mit Homöopathie beim Trockenstellen. Wir stellten bisher unsere Kühe mit Antibiotika trocken. Möchte aber davon wegkommen. Unsere Herde hat sehr gute Zellzahlwerte (zwischen 49.000 - 71.000 Zellen  -  Nur zwei Kühe haben Zellzahl 280.000 . Aus diesem Grund sehe ich keine Notwendigkeit AB-Trockensteller zu verwenden. Aber mein TA rät mir ab, einen bewährten Weg zu verlassen (fürchtet wahrscheinlich um seinen Verdienstentgang). :)
Gibt es bereits Erfahrung damit? Konnte in der Literatur nur wenig finden. Vorallem habe ich Angst,wenn die Kuh noch sehr viel Milch gibt.
Vielleicht kann mir jemand behilflich sein!
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 15.01.03, 11:15
Hallo Christine,

auch wenn ich schon ziemlich viel im Stall mit Homöopathie mache. Trockenstellen, das würde ich nicht riskieren, bei uns. Hab auch keine Erfahrung damit.  :(

Wenn eine Kuh über 100.000 Zellen hat, wird sie vor dem Trockenstellen mit AB behandelt, 2 - 3 x , dann ausgemolken und am Schluß einen guten Trockensteller. ;)

Jungkühe, wenig Zellen, stelle ich trocken in dem ich aufhöre zu melken und sonst nix.  ;)

Im Prinzip muß ich Deinem TA aber Recht geben.  :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mesmamella am 16.01.03, 08:56
Hallo Mädels,
hab mich gestern durch sämtliche Seiten gekämpft und weiß nun nicht ob ich fasziniert oder frustriert wegen Unwissenheit sein soll.
Deshalb hab ich als homoöpathischer Anfänger mal 2 Fragen.
Nach dem Kalben haben unsere Jungkühe immer wieder Probleme mit den Klauen. Mehrere haben deswegen schon Bekanntschaft mit dem Metzger gemacht. (Laufstall)
Dann haben wir seit letzter Woche 2 Kälber, die sich mit sämtlichen Füßen gegen die Milch wehren. Beide sind fast so am verhungern. Die Augen sind aber komischerweise trotz Durchfall, der dann natürlich ohne Biestmilch dazugekommen ist, erstaunlich frisch und nicht eingefallen. Kann mir vielleicht jemand einen Tip geben. Dabeistehen und zuschauen wie ein Tier eingeht ist echt ätzend. Der TA war schon ein paar mal da.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 17.01.03, 00:32
Hallo Mesmamella,

zu den Klauenproblemen kann ich eigentlich nichts sagen, ich vermute Fütterungsfehler  :-[ :-[

Daß Kälber absolut nichts trinken wollen von Anfang an, kann viele Gründe haben. Habt ihr das Blut der Kühe mal auf den Selengehalt untersuchen lassen ??? nd den Selengehalt im Futter ???

Wir haben vom Zuchtverband eine Liste, die wir ausfüllen sollen, bei Geburten mit Mißbildungen. Da ist auch aufgeführt "Verweigern der Tränke bis zum Tod".

Also solltest Du mal beim Zuchtverband nachfragen, ob die da von anderen Bauern auch schon solches gehört haben.

Es gibt hier ein Thema "Hilfe...  Kalb will nicht trinken". Da findest Du einige Tipps, die andere "Verzweifelte" erfolgreich ausprobiert haben.

Ich kann mir nicht erklären, wieso die Kälber Durchfall haben, wenn sie noch nicht einmal die Biestmilch bekommen haben ??? Und der TA weiß sich keinen Rat ???

Ich auch net  :( :\'( :(
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 17.01.03, 00:37
Hallo Dette,

schau doch mal hier rein bei "Kälberaufzucht"
http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?board=15;action=display;threadid=440

Auf der 1. Seite der Beitrag von mary. Bringt Dir das was ??? Kannst Du da Parallelen erkennen ???

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mesmamella am 19.01.03, 20:02
Hallo Freya,
vielen Dank für Deine Antwort. Eins der beiden Kälber hats leider überstanden. Das andere ließ sich gerade noch zu Saufen überreden und ist jetzt rotzfrech. Ich hab mir den empfohlenen Tiefenthaler zugelegt und mich ins Büro zurückgezogen. Meine Umgebung hat eine Vermisstenmeldung rausgegeben. Das Buch ist trotz anfänglicher Leseschwierigkeiten sehr interessant. Das Klauenproblem versuchen wir mit früherem Wechsel zu den Kühen zu lösen, da dadurch Machtkämpfe vor dem Kalbestreß gelöst werden können. Doch leider gibts trotzdem noch gelegentlich Probleme, wenn auch nicht mehr so gravierende.
Nochmal vielen Dank
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Angie am 30.01.03, 19:59
Hallo :)

Seit drei Jahren setze ich Homöopathie erfolgreich bei unseren Kindern ein und möchte jetzt, durch Eure Berichte ermuntert, auch bei unseren Tieren versuchen.

Wir haben eine Kuh, die in den nächsten Tagen kalben wird. Mein Mann hat den Verdacht, es würde wieder eine Milchfieberkandidatin werden. Kann man im Vorfeld schon homöopathisch behandeln?
Habe mir letztens den Tiefenthaler bestellt, ist leider noch nicht da. :-[

Kann man die Apothekenquittungen unter betrieblich verbuchen und werden diese vom Finanzamt anerkannt? Schreibt Ihr die Homöopathie-Mittel auch auf den Tierarzneimittelbeleg, da sie ja Apothekenpflichtig sind?

Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße

Angie
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 30.01.03, 23:55

Wir haben eine Kuh, die in den nächsten Tagen kalben wird. Mein Mann hat den Verdacht, es würde wieder eine Milchfieberkandidatin werden. Kann man im Vorfeld schon homöopathisch behandeln?
Habe mir letztens den Tiefenthaler bestellt, ist leider noch nicht da. :-[
Hallo Angie,
ich kann mit dem BEgriff Milchfieber nichts anfangen und finde auch im Tiefenthaler nix dazu.
BEi Krankheiten der Milchdrüse geht's los mit Ödemen, Milchfluß an allen Strichen, Milchhochziehen, Milchmangel nach der Geburt, Blutmelken, Milchgangsentzündung,akute Zitzenentzündung, Euterknoten, Euterpocken und dann Mastitis in versch. Versionen.
ICH beuge Problem mit dem Euter nach Kalbung VOR dem Trockenstellen vor, indem ich einen SChalmtest mache, evtl. Laboruntersuchung den Erreger zu bestimmen, mit Antibiotike behandel, evtl. bis 3 x, ausmelken und dann in das "gesunde Euter" einen Trockensteller.
"Milchfieber" ist hier bei uns zu Haus kein Begriff *sorry*

Kann man die Apothekenquittungen unter betrieblich verbuchen und werden diese vom Finanzamt anerkannt? Schreibt Ihr die Homöopathie-Mittel auch auf den Tierarzneimittelbeleg, da sie ja Apothekenpflichtig sind?

Auf den TA-Arzneimittelbelege schreibt ja nur der TA. Die homöop. Medikamente kaufe ich ja in der Apotheke und ncht beim TA. Da schreibe ich die Anwendungen in das Medikamentenbestandsbuch. Was, Wieviel, Wem verabreicht wurde, durch wen. In der Apotheke bekomme ich einen Beleg über Tierarzneimittel. Der geht in die Buchführung und als Sonderausgaben in die Steuererklärung. Wird vom FA anerkannt.

Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße

Angie
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Dette am 31.01.03, 09:24
Hallo Freya,
Zitat Angie: "Milchfieber" ist akuter Calciummangel vor oder nach der Geburt, führt zum Festliegen der Kuh, so das wir in so einem Fall sofort eine Infusion vom TA machen lassen
Liebe Grüße Dette
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 31.01.03, 11:40
Hallo Dette,

vielen dank für die Aufklärung  :D :D

Also ist es gar nicht so kompliziert.

Vorbeuge Calcium carbonicum oder herkömmliche Calcium Boli. Fütterung der Trockensteherinnen macht mein Mann ganz individuell.  ;) Ich glaub, das ist das Wichtigste.

Da wir wenig Problem haben mit "Festliegen" habe ich da wenig, bis gar keine Erfahrung. Ich hab für bestimmte Kühe ein Vor-der-Geburt-Programm, was auf die einzelne Kuh abgestimmt ist. Muß ich aber erst raussuchen, ob was dabei ist für Angie's Kuh  ;) ;) ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Angie am 31.01.03, 19:25
Hallo Freya,  :D
hallo Dette, :D

vielen Dank für Eure Bemühungen. Habe heute Mittag den Tiefenthaler (3. Auflage) per Post erhalten  ::)  ;Dund auch gleich mal gesucht.  ;D Bei Calc. carb. bin auch ich gelandet. Es ist eine schwere ruhige Kuh.
Wir haben also gleich heute Abend der Kuh das verabreicht.
Bin schon gespannt wie es weiter läuft. Werde es Euch dann berichten.  ;)

Liebe Grüße

Angie
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: reserl am 21.02.03, 10:14
Ich war gestern nachmittag auf einem sehr interessanten Vortrag über Homöopathie in der Rinderhaltung.

Auf diesem Gebiet bin ich ja noch ein Frischling. ;)
Es interessiert mich, weil ich bei meinen Kindern auch gute Erfolge mit der Homöopathie habe.


Auf dem Milchviehtag wurde der Einsatz von Komplexmitteln empfohlen, vor allem für all jene, die langsam in die Materie einsteigen wollen.

Wer von euch hat Erfahrung mit Komplexmitteln der Firmen Heel, DHU, Intervet und Ziegler?

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 21.02.03, 11:08
Hallo Reserl,

eingestiegen in die Hom Behandlung bin ich auch mit Komplexmitteln.

Traumel, Lachesis Compositum, Belladonna homacord...

irgendwo in diesem Thema ist auch ein Link zu Doc.Dorenkamp, der die Anwendung genau beschrieben hat.

Viel Erfolg

LG
Gertrud
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: martina am 21.02.03, 17:01
habe die tage beim ebay-stöbern auch einige homöopthie-bücher für tiere gesehen.

schaut doch mal nach, ist vielleicht doch etwas günstiger?
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 21.02.03, 23:19
Hallo Reserl,

Komplexmittel sind sicher für den Anfänger eine sehr gute Alternative. Es spricht auch eigentlich nichts dagegen, wenn z.B.Dr.Dorenkamp oder auch Tiefenthaler konkret einige "Arznei-mischungen" von Heel empfehlen.

Es gibt zwar auch noch andere Hersteller, aber die Komplexmittel von Heel sind wohl weit verbreitet.

Ich habe natürlich auch Traumeel ad.us. vet und Lachesis und Belladonna in Ampullenform. Aber frag mich nicht, was so eine Schachtel mit 50 Ampullen Traumeel kostet  ??? ??? 8) Dafür bekomme ich ganz ganz viele Fläschen mit Globuli.

Der "echte" Homöopath ist gegen Komplexmittel. Er findet durch repetorisieren die richtige Arznei, auf die dann aber auch ein Folgemittel gegeben werden kann.

Laienhaft ausgedrückt ist es bei den Komplexmitteln so.  :D
Bei dem und dem Krankheitsbild kann ich das XYZ nehmen. Irgend etwas von den Inhalten wird schon helfen.

Ich bin trotzdem überzeugt, daß gerade im Stall die Komplexmittel ihre Berechtigung haben. Aber der Preis ist schon gewaltig im Gegensatz zur homöop. Einzelarznei, den Globuli.

Es gibt aber auch "undurchsichtige" Bezeichnungen in der Branche.

Ich fühle mich mehr als irritiert, wenn ein "Komplex" - mittel "Staphylosal" heißt und es ist absolut nichts anderes drin als Hepar sulfuris. Das ist sehr irreführend
finde ich  8) 8) 8)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Angie am 27.02.03, 22:17
Hallo an alle! ;)

Ende Januar hatte ich Euch um Rat gebeten zur Vorsorge gegen Milchfieber. Hier also mein Bericht:

Am 20.02. sollte die Kuh kalben hat aber am 23.02. abgekalbt. Weil sie so gewaltig dick war, sind wir eigentlich von einer früheren Geburt ausgegangen (hätte schwören können, es würden Zwillinge werden). :-\

Eine Woche vorher hab ich Pulsatilla zum Calc. carb. im Wechsel gegeben. Die Geburt war superleicht (normal gewichtiges Kalb). Bis gestern hab ich noch calc.  carb. und Pulsatilla gegeben.
Die Kuh hat bislang noch kein Milchfieber bekommen.  ;DHoffentlich bleibt es so. Der Madame und das Kalb gehts also sehr gut.

Vielen lieben Dank an Euch


Angie ;D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 28.02.03, 00:21
Hallo Angie,

das ist aber wirklich toll, daß Du Dich wieder gemeldet hast. Denn natürlich sind wir interessiert, wie die Sache nun ausgegangen ist.

Wenn Du mit dieser Kuh Deinen ersten vet.-hom. Erfolg hattest, wirst sehen, dann geht es Schlag auf Schlag !

welcome to the Club  :D

Du hast ja schon den Tiefenthaler und machst einiges beim Menschen, dann geht es bei den Tieren am Besten, wenn Du zuerst nicht alles, was Dir in die Quere kommt, behandelst, sondern gezielt ausgesuchte Tiere.

Ich hab mit einer der ältesten Kühe angefangen, die ich sehr gut kenne. Sie hatte bisher immer den TA gebraucht nach dem Kalben, auch wegen Festliegen etc. Und siehe da, ich machte ein 4 Wo. Vorbeugeprogramm und stand dann nach der Geburt mit dem handy daneben, aber den TA habe ich nicht anrufen brauchen. Das erste Mal seit Jahren, daß die Kuh nicht festlag und sie ist doch genauso nach 4 Wo. auf eine enorme Milchleistung gekommen.

Letztes Jahr habe ich es genau bei dieser Kuh wieder so gemacht (1. Weihnachtstag), sie stand auch sofort wieder auf nach dem Kalben  und stand mehrere Stunden. Irgendwann hat sie sich hingelegt und da hab ich den TA angerufen. Meinem Mann hab ich erzählt, die Kuh hätte mir gesagt, daß sie nun nicht mehr aufstehen kann  8) 8) 8)....

Der TA kam und stellte einen Herzklappenfehler fest. Trotzdem sei die Kuh in einem guten Zustand. Das ist natürlich Motivation für mich und ich hoffe auch, für diese "alte" Kuh.

Ich wünsche Dir Glück mit Kuh und Kalb und Forschungsdrang und Erfolg bei der Homöo.-Vet. und klare Augen um Mißerfolge erkennen zu können. Und natürlich Geduld  :D ;) ;D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ingrid1 am 02.03.03, 21:54
Hallo,
ich bin total begeistert darüber dass so viele Bäuerinnen in der Homoöpathie für unsere Kühe gibt. Ich mache seit ungefähr 4 Jahren mit Globoli im Kuhstall und die Tierarztkosten sind auf ein minimum gesunken.

Habe noch einen Tipp.
Es ist ein neues Buch über die Homoöpathie herausgekommen und zwar von meiner Tierheilpaktikerin, Frau Birgit Gandel, bei der ich meine Erfahrungen gesammelt haben. Das Buch ist sehr handlich und auch sehr übersichtlich geschrieben.

Wer Interesse hat kann das Buch beim Baumgartner Verlag, Achenweg 30, 83236 Übersee, 08642/5211 oder Fax: 08642/598604 bekommen.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ingrid1 am 07.03.03, 20:47
Hallo braue dringen Hilfe im Stall,

heute Mittag hat meine Kuh Ramona gekalbt alles super geklappt, aber jetzt

Die Kuh hat so dicke und feste Zitzten das die Melkanlagen kein Vakuum aufbaut, sie kann Ihre Milch nicht geben.
Gibt es Globoli die dafür sorgen das die Schwellung zurück geht.
Hoffentlich kann mir jemand Helfen.
Danke im voraus  ;) ;) ;) ;) ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 07.03.03, 20:52
 :D ;)Hallo Ingrid,  

ich würde es mit Phytolacca D-200 tägl. 10 Globuli versuchen. Bis zur Besserung, dann noch eine Gabe. Das bringt das Euter zum Abschwellen.

Versuch es mit nur 2 Melkbechern zur Zeit angesteckt und den Rest vom Melkzeug läßt Du auf dem Boden liegen, damit nur die Spitzen der Zitzen im Gummi drin sind. Dann die anderen zwei..... (mit Blindstöpseln) So hab ich es auch schon gemacht.  ;)

Viel Glück  ;) :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ingrid1 am 07.03.03, 21:35
Hallo Freya,

Danke für den Tipp :) :) :) :)

werde es meiner Kuh gleich noch geben.

Ich werden auch meinen Namen änder

Viel Grüße Ingrid
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 08.03.03, 12:42
Hallo
"Geschwollene Euter, kann man mit Biestmilch einschmieren" hab ich im Kurs gelernt.
Ich habs noch nie probiert...
hat jemand damit Erfahrung

Gruß
Gertrud
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 13.03.03, 23:27
Injektionen selbst herstellen

Hallo, bin heute gefragt worden, wie frau selbst Injektionen herstellen kann.

Ich habe im Kühlschrank eine Infusionsflasche mit NaCi - Lösung aus der Apotheke. Dann nehme ich die homöop. Globuli, in der Anzahl in der ich sie anwenden will und gebe die Globuli in die Spritze. Dann ziehe ich etwa 5 cb von der NaCi Lösung auf. Die aufgezognene Spritze lasse ich eine Weile liegen, bis sich die Globuli aufgelöst haben. Ich habe keine Lust 5 Minuten zu schütteln. Sie lösen sich schon igendwann auf.
Dann injiziere ich das Medikament subkutan. D.H. unter die Haut.  ;)

Kühe, die sich die Globuli weder im Maul noch in der Scheide ablegen lassen, werden von mir so behandelt.  ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Jani am 14.03.03, 07:49
Eine Bitte hierzu :
für KÜHE !!!  ;)
Nicht beim Menschen so verfahren,ja 8) ?!
Danke !!!
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 14.03.03, 11:19
huch  ??? Jani, hab ich das nich deutlich genug zum Ausdruck gebracht ???  ;D ;D
- danke für Aufpassen  8) 8) 8)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: KarinW am 14.03.03, 15:55
 Hallo Freya:)
vielen Dank für Deine schnelle Antwort auf Injektionen selbst herstellen. ;)

Bei Tiefenthaler steht auf s. 196 etwas über - Nosode
aus Rota-Corona-Coli-Impfstoff D 30 - wer kann mir darüber etwas sagen!!! :)
Bei meinen Kälber setze ich immer mehr auf Homöopathische Mittel z.B. bei Durchfall . Klappt schon ganz gut - aber nur weil ich konsequent die Mutterschutzimpfung (Trivacton) durchziehe. Habe den Penicillinverbrauch um 2/3 gesenkt. ;D

Gegen Kälbergrippe habe ich auch impfen lassen. Gibt es dafür nichts Homöopathisches?
Wer kann mir dazu etwas sagen!!! :)

Gruß KarinW
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Marlis am 16.03.03, 22:44
Hallo
>Was gebt ihr euren Kühen vorbeugend gegen Milchfieber. Denn es soll demnäcst eine kalben, die letztes Jahr Milchfieber hatte.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 16.03.03, 23:03
Hallo Marlis,

Zitat
Was gebt ihr euren Kühen vorbeugend gegen Milchfieber. Denn es soll demnächst eine kalben, die letztes Jahr Milchfieber hatte.


diesselbe Frage hatte uns Angie schon gestellt. Du siehst ihren letzten Beitrag hier auf dieser Seite, der 2.
und auf Seite 9 findest Du auch noch was dazu  ;) :D ;)

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Marlis am 17.03.03, 16:30
Hallo Freya

Vielen dank für den Hinweis.Konnte gestern abend anscheinend nicht mehr lesen.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: KarinW am 18.03.03, 20:08
Hallo Marlis, :)
wir geben unseren Kühen kurz vor dem kalben
KalziTop von der Firma Salvana
Klappt prima. ;) 1 Flasche reicht normalerweise - man kann aber jederzeit eine nachgeben.
Gruß KarinW :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ingrid1 am 19.03.03, 06:59
Hallo Marlis,

ich gebe meinen Kühen zur Vorbeuge Nux vomica C 30
2 mal täglich bis zum kalben und dann noch weiter.

Nux vomica regt die Pansenstimulanz an und die Verdauen läuft besser.

Gruß Ingrid
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Susan am 23.03.03, 18:40
Hallo Mädls,
ich habe die ersten negativen Erfahrungen mit Kombimitteln der Fa. Heel gemacht. Außer einem leeren Geldbeutel hat sich die Euterentzündung von 3 Kühen eher verschlimmert. Nachdem ich einen Vortrag über Globuli gehört habe, möchte ich es nun auf diesem Weg probieren. Ich bin sehr neugierig was ich auf diesen Seiten erfahren kann.
Kennt jemand von Euch die Majoranspülung nach dem Abkalben? Hat jemand Erfahrung damit.
Freu mich!
Susan
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 23.03.03, 23:36
Hallo Susan,

erstmal herzlich willkommen bei uns im BT  :D ;)

Majoranspülung kenne ich nicht.

Auch wenn ich mit Heel nicht verwandt und nicht verschwägert bin, war ich schon manches mal froh,
versch. homotoxische Arzneien in Ampullenform ad.us.vet im Haus zu haben.

Auch für Globuli gilt der Grundsatz, Homöopathie ist nur so gut wie der Anwender.

Bei Euterentzündung eine Diagnose stellen, die ich dann homöopatisch behandeln kann, erachte ich persönlich als äußerst schwierig und gewagt. Es sei denn, frau kann sich z.B. sicher sein, daß es sich immer um denselben Erreger handelt. Z.B. Coli oder Streptokokken.

Aber wenn es etwas anderes ist, dann kann auch nur nach einer Bestimmung des Erregers die richtige Arznei ausgesucht werden. Ob Globuli oder als Inj.

Nicht jeder hatte mal so eine Kuh wie ich,  die sowieso schon ihren Lieferschein in der Tasche hatte, mit der ich einiges ausprobieren konnte. Sie hatte nur noch 2 intakte Viertel. Die anderen 2 reagierten nicht auf Antibiotika vom TA und auch nicht auf "meine" Globuli.
Bis ich eine Nosode ausprobierte, aus Staphylokokken.

Und siehe da, das Sekret dieser beiden Viertel wurde wieder "milchähnlicher". Das hat nun dieser Kuh den Gang zum Metzger auch nicht erspart. Aber an der Reaktion habe ich erkannt, daß es sich wahrscheinlich um staph. handelt und habe daraufhin den gesamten Bestand untersuchen lassen.

Das Ergenbnis war niederschmetternd. Fast 2 Drittel unseres Kuhbestandes hatten nachweislich staph. aur.

Und da habe ich nur die "leichten" Fälle homöop. behandelt, bzw. die "Nachsorge" zum Ausheilen.
Alles andere bedurfte einer gründlichen Sanierung und aller Maßnahmen, die dazu gehörten.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ingrid1 am 02.04.03, 22:07
Hallo brauche schon wieder Hilfe,

Ich habe zwei Kühe im Stall die lassen immer die Milch laufen, ich habe schon mit Belladonna probiert hat aber nicht gklappt. Wenn es nicht besser wird biß der Sommer richtig anfängt werde ich die zwei woll verkaufen müssen (Fliegenplage).

weiß jemand Rat und kann mir helfen.


Hallo Freya,

Dein Tipp mit Phytolacca war gut hat aber nicht recht hingehauen, wir haben in der Apotheke ein Medikament geholt das Lymhomyosot heißt und habe es Ihr 2 mal täglich je 10ml ins Maul gegeben und nach 3 Mahlzeiten konnten wir die Kuh schon mit einem normalen Melkzeug melken.
Aber nochmal Danke für den Tipp.

Bis blad Ingrid
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 11.06.03, 23:17
dem Thema mal einen Schubs gebe........    8) 8) 8)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: joker am 16.06.03, 06:37
[Reklame] ;)

Das in der ersten Auflage sehr erfolgreiche Nachschlagewerk zur Vorbeugung und natürlichen Behandlung von Erkrankungen bei Nutztieren ist wieder verfügbar. Herausgeber der Publikation ist das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL (http://www.fibl.ch) in der Schweiz.

Die von erfahrenen Tierärzten verfasste Publikation richtet sich primär an Tierhalterinnen und Tierhalter und bietet neben Ausführungen zu Gesundheit, Krankheit und Heilung bei Nutztieren eine Einführung in die Homöopathie und die Phytotherapie. Den Kern des Handbuchs bilden Behandlungsempfehlungen nach Tierarten und Krankheitskomplexen.

Das vollständig überarbeitete und ergänzte Handbuch will interessierten Tierhalterinnen und Tierhaltern Möglichkeiten und Bedeutung vorbeugender Massnahmen zur Erhaltung der Tiergesundheit aufzeigen. Gleichzeitig soll es ihre Kompetenz fördern, Tierärztin oder Tierarzt bei der komplementärmedizinischen Behandlung zu unterstützen.

Das Handbuch Tiergesundheit (ca. 280 Seiten im Ordner, ISBN: 3-906081-31-1) kostet 32 Euro und kann beim baerens & fuss Buchversand direkt via Internet (http://www.baerfuss.de/einzelanzeige.php4?show=B-161-088\&katalog=_landbau&pid=agar) bestellt werden.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 16.06.03, 11:10
hi joker,

habe Deinen sehr guten Buchtipp unter "Fachbücher --- Das liebe Vieh " >>> kopiert >>> http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?board=15;action=display;threadid=1372   :D ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Nicki am 11.07.03, 13:36
zum Thema Homöopathie ein Tipp. Bioland veranstaltet am 02.09.03 ein Seminar das sehr gut sein soll. Da ich bei der Anwendung noch in den Kinderschuhen stecke, werde ich es besuchen. Es findet in Driftsethe statt und dauert einen Tag. Es kostet für Mitglieder glaube ich 70 und für Nichtmitglieder 90 Euro. Vielleicht möchte ja noch Jemand mitkommen. Kann Euch die Telefonnummer zum anmelden bei Bedarf durchgeben.
Es soll bei der Veranstaltung alles behandelt werden, von Kälberkrankheiten, Fruchtbarkeit, Mastits usw.
Dei Referentin macht das schon viele Jahre und hat selber über 40 milchkühe. Also bei interesse bitte melden.
Tschüß
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mesmamella am 22.07.03, 14:06
Hallo Mädels,
hab grad ein paar Kühe mit Nachgeburtsverhalten. Weiß vielleicht jemand, inwieweit man sowas nur homöopathisch behandeln kann? Mich stört die ewige Wartezeit. Oder soll ich trotzdem mit Antibiotikastäben nachhelfen. Habs bei drei probiert. Eine hat heute 40 Fieber gehabt, also schnell TA und eine ander ist zwar unauffällig aber trotzdem nicht richtig sauber, auch TA.
mesmamella
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ingrid1 am 23.07.03, 22:17
Hallo Mesmamella

Ich gebe meinen Kühen nach dem Kalben Arnika und Sabina damit die Nachgeburt abgeht.

Danach verwende ich noch Sabina und Pulsatilla bis die Kuh wieder das erste mal stiert. Sollt sich der Ausfluß verfärben verwende ich die enstprechenden Mittel dazu aber ich gebe meisten Bellis perennis damit der Ausfluß wieder klar wird.

Gruß Ingrid
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 24.07.03, 01:49
Hallo Ingrid,

welche Potenz nimmst Du bei SABINA ??? bei "nicht sauber" oder Nachgeburtsverhalten ???

Hast Du auch Aristoloccia schon eingesetzt ??? Wie ist da Deine Erfahrung ???
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mesmamella am 27.07.03, 19:43
Hallo Ingrid,
Arnica und Sabina hab ich auch daheim. Welche Potenz würd mich genauso wie Freya interessieren, außerdem wie oft, bzw. wie lange gibts Du es
mesmamella
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ingrid1 am 28.07.03, 21:59
Hallo,

ich verwende bei sabina D6 und bei Pulsatilla C30

Ich dachte Aristolocchia ist verboten??????

Gruß Ingrid
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 29.07.03, 00:33
Ja Ingrid,

Aristoloccia ist inzwischen verboten, weil es krebserregend sein soll. Aber ich kenne es noch von früher ...  ;) ;) Es hat sehr gut geholfen bei Nachgeburtsverhalten.

Sabina nehme ich D-3 und Pulsatilla C-1000 ....  ;) :D

Danke für Deine Antwort....  :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ingrid1 am 29.07.03, 13:50
Hallo Freya,

sind nicht Potenzen unter D6 auch bei uns in der Landwirtschaft verboten?

Gruß Ingrid
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Christel Nolte am 12.08.03, 12:04
Hallo Ihr,
habe mich gerade durch alle 11 ! Seiten gelesen ächz, bin ja froh, dass ich sie gefunden habe. Wende in der Familie seit 10 Jahtren Hom. an, geht irgendwie bei Kindern besser als beim GG (je kleiner die Kids, desto besser)
Bei den Kühen experimentiere ich so rum, mein Kerl gibt die aufgelösten Globuli aufs Futter, finde ich nicht so toll. Meint Ihr echt, dass man sc spritzen sollte?

Nach der 11. Seite dacht ich so : könnte man das Thema noch mal sortieren nach z. B 1)Anfänge/Allgemeinnes 2.) Eutergeschíchten 3. Geburtsvorbereitung 4. Kälberduchfall  5.)...oder so ähnlich??? 11 Seiten sind echt ätznd aber vieles läst sich vielleicht nicht so trennen?
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 15.08.03, 00:48
Hallo Christel,

es gibt genügend "sortierte" Rubriken..... aber hier geht es nur um Naturheilverfahren bzw. Homöopathie. Das läßt sich schlecht sortieren, das ist ja mir den Beiträgen gewachsen.

Hast denn die anderen Themen "Eutergesundheit" oder
"Kälberaufzucht" etc. schon mal angeschaut  ???

Bei "Gesundheit" findest Du auch das Thema "Homöopathie erste Schritte". Das sind aber noch mehr Seiten  ;D :D ;)

Hast Du schon mal die Suchfunktion ausprobiert ???

@Ingrid, Sabina hat unter D-6 die Umkehrwirkung. Deswegen hilft bei Nachgeburt nur unter D-6. Verboten ist es nicht, aber nachweisbar.....

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Christel Nolte am 16.08.03, 21:48
Danke für den Tipp, ne, die anderen Seiten kenne ich noch nicht, bin ja völlig erschlagen von den vielen Themen hier im Forum, muß mich erst mal überall durchwühlen.
Was ist die Suchfunktion? ???

Übrigens...BT Forum ist suuuper! :D :D :D

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Beate Mahr am 18.08.03, 19:02
Hallo

ich hab Probleme mit einem Kalb - 6 Tage !!!

Wir haben Ammenkühe ...
und stecken noch in den Kinderschuhen :(
bekommen grad die 2. Kälber ...

Das Kalb hat gleich nach der Geburt getrunken ... alles OK
Die Mutter ist nicht so zart besaitet :( und hat sich auf´s Bein gelegt :(
Dadurch konnte das Kalb nicht richtig laufen also auch nicht trinken ...
ich hab die Kuh dann mit der Hand gemolken und das
Kalb alle 3 Std. mit 1 Liter Milch getränkt ...
so weit - - - so gut ...

Seid gestern trinkt es wieder an der Mutter ...
heute Mittag fing es an ganz kurz zu atmen :( :(
Tem. 40,2 C° ... find ich nicht witzig ... Doc angerufen ...
das Kalb hat 2 Spritzen bekommen !!!

Kälbergrippe ?!?!?

Und ich einen Vortrag ... es zieht im Stall   >:( >:( >:(
Naja es ist ein Offenstall - nur zur Wetterseite zu ...
ist noch nie vorgekommen !!!

Die Kälber vom letzten Jahr hatten doch auch nichts ...
warum jetzt ??? ist schon das 2. innerhalb von 4 Wochen .

Haben die **erfahrenen Kuhbäuerinnen ** einen Tipp was
ich dem Kalb gutes tun kann ??
Ich hab Mutter und Kalb jetzt erst mal in eine extra Box
und hab noch 2 Seitenwände mit Folie zugenagelt ...
( muß doch alles alleine machen :( GöGa kann doch nicht )

Z.Z helf ich ihm alle 3 Stunden beim trinken ...
soll ich warmes Wasser zufüttern ???

Oder Golbulie ??? welche ???

Liebe Dank

Gruß
Beate

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 19.08.03, 01:10
Hallo Beate,

eine Temperatur von 40 Grad bringt mich bei einem Kalb oder einer Kuh noch nicht aus der Ruhe. Aber ich werde es beobachten.  :D ;)

Mehr kann ich Dir dazu nicht sagen... Ich habe keine Mutterkühe und wenn die Kälber Grippe haben, dann merk ich das nicht nur an der Temperatur. :D ;)

Die Tiere atmen schneller bei der Hitze  um die Temperatur aus zu gleichen. Meine Kühe dürfen dann unterm Wasserschlauch duschen....
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Suri am 30.08.03, 22:40
Hallo BT,

hab mal ne Frage zu den Umkehrwirkungen ab einer gewissen Potenz, ihr habt da z.B. Sabina erwähnt. Bei Phytolacca ist mir die Umkehrwirkung auch bekannt. Gibt es denn noch mehr solcher Fälle?

Und was versteht ihr unter Nachgeburtsverhalten  ????
(Wir haben nur Schweine, das Thema interessiert mich aber trotzdem, da meine Eltern einen Milchviehbetrieb haben).

Viele Grüße

Susi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 30.08.03, 23:13
Hallo Susi,

Zitat
Und was versteht ihr unter Nachgeburtsverhalten  ?


hier sagen wir auch so dazu, wenn nach der Geburt bei der Kuh die Nachgeburt nicht weggeht. Das ist oft der Fall, wenn
- zu früh gekalbt
- Kalb rückwärts kommt
- bei Zwillingen ...

dann hängt die Nachgeburt noch fest und kann durch die Kuh selbst durch Nachwehen nicht rausgedrückt werden. Aber sie muß raus !!  ;) :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Jani am 31.08.03, 11:53
...............und bei
.
Ein Nachgeburtsverhalten zieht oft haufenweise andere Probleme nach sich  >:(.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Heidi.S am 05.09.03, 15:24
Hallo, ::)
ich bin neu hier, möchte aber trotzdem mal mitmachen.In der Homöapathie habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Derzeit bin ich dabei die Bioresonanztherapie an meinen Kühen auszuporbieren. Hat jemand von euch schon mal Erfahrung damit gemacht?
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 12.09.03, 23:02
Hallo Heidi,

das kling ja interessant   > Bioresonanztherapie <

Was ist denn das ??? ???
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Heidi.S am 13.09.03, 20:24
Die Bioresonanztherepie geht davon aus, dass alle Dinge eine gewisse Schwingung ausstrahlen. Gesunde Organe haben eine andere Schwingung wie kranke.Desshalb verwenden Heilpraktiker Geräte die Schwingungen erzeugen (Herzfrequenzen ähnlich wie beim Radio) und bestrahlen damit den Patienten je nach Krankheit mit verschiedenen Programmen. Ich habe damit schon viel erfolg in der Behandlung von meinen Kindern gehabt ( Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, Allergien). Das Gerät habe ich mir am Wochenende von einer Heilpraktikerin ausgeliehen und versuche mich an meiner Kuhherde mir unterschiedlichen Erfolg da die verschiedenen Programme von Mensch und Tier ab und zu doch unterschiedlich sind.  
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 13.09.03, 20:54
Hallo Heidi,

und wie kann man das erlernen, die richtigen Schwingungen weiterzugeben. bzw. die Schwingungen der kranken Kühe zu ändern?

intressierte Grüße
Gertrud
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Heidi.S am 14.09.03, 15:07
Hallo Gertrud,
Die richtigen Schwingungen macht der Bioresonanzapperat von der Firma Regumed (www.bicom2000.de).Da sind unter
verschiedenen Nummern Programme zu den verschiedenen Krankheiten gespeichert Der Umgang mit dem Apperat besteht nur darin die Programme einzugeben und die Platten oder Tiefensonde an das Tier zu halten. Gute Erfahrungen habe ich mit akuten Krankheiten gemacht. Chronische Krankheiten brauchen eine Behandlung von mehreren Wochen.(1mal wöchendlich Bioresonanz). Das Problem dabei ist die teuere Anschaffung des Gerätes (ausleihen kommt billiger). Gebrauchte Geräte soll es jedoch schon ab ca.2000 Euro geben.Vielleicht gibt es ja EINEN Heilpraktiker in Deiner Nähe der ein solches Gerät hat. Selbst unser Hautarzt hat schon eines. Man muss allerdings die Behandlung selber zahlen da die Krankenkasse dies nicht übernimmt. ::)

Liebe Grüße
Heidi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: altvaterandrea am 14.09.03, 22:14
kann mir jemand die Adresse der Firma Heel sagen.bin auch sehr an hämopatischen mitteln interressirt
es grüsst euch andrea aus dem vogelsberg . :-*
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mantschi am 14.09.03, 22:19
Schau mal bei http://www.heel.de nach.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Christel Nolte am 30.09.03, 11:25
rgendwo auf den vielen vorherigen Seiten hat jemand Tips gebracht, wie man es "früher "machte, also Hausmittel aus der vorpenincillinischen Zeit. Ich interessiere mich sehr für solche Tipps, Zb. Knoblauch ins Tränkewasser, oder Obstressig hab ich mal gehört, weiß aber nicht, warum manche das machen(Generell, oder nur wegen antibiotischer Wirkung, und wie oft und wieviel)
Kennt eine von euch eine Quelle (Buch/Link) wo so etwas schon gesammelt wurde, sonst würd ich das gern hier irgendwie anleiern, vielleich mal ein Büchlein daraus machen, nach dem Motto...Was Großmutter schon wusste...
manchmal sind die alten Tricks gar nicht so schlecht (gilt übrigens auch für die "Kinderaufzucht"... lach lach)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Christel Nolte am 01.10.03, 12:07
Die LWK Hannover veranstaltet nä Mittwoch bei Northeim ein Seminar für Hömöopathie in der Milchviehhaltung, Anmelden bis heute (die sind aber glaub ich nicht so pingeling), also für alle aus Südniedersachsen und Nordhessen gut erreichbar. Tel Nr. 05551 6004 14 Herr Küster Fax 055516004 60.Näheres in der Land und Forst vom 25.9. S. 25
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Beate Mahr am 12.10.03, 11:30
Hallo

mir ist da was in die Finger gefallen

Ein Download für Homöopathie

http://www.winload.de/download/24798/Medizin_Gesundheit/Homoeopathie.Repertorium-1.0.html

keine ahnung ob das hier richtig ist ???
wenn´s falsch ist dürft ihr gerne umhängen

Liebe Grüße
Beate
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 12.10.03, 13:29
Hallo Beate,  ;D

das ist vollkommen richtig hier, aber ich kopiere es noch einmal in die Box "Homöopathie erste Schritte", weil es ja in erster Linie die homöop. Arzneien in der Anwendung für den Menschen beschreibt.

Man kann sich bei dem link eine Demo Version downloaden und wenn man will die Vollversion bestellen. Sie kostet 24,00 Euro.  ;)

Auf den ersten Blick ist das Programm nicht schlecht und sehr übersichtlich.  :D ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Beate Mahr am 12.10.03, 17:10
Halo Freya

ja hab ich gelesen ... aber das Demo ist freeware ;)
und ich dachte das als Einstieg ...

Weil ich such da was zur Unterstützung für meinen Süßen ;)
Damit er schneller fit wird - - - jasobösebinich :D

Er soll - laut Doc - viel an allen   B Vitaminen zu sich nehmen ...
wäre sehr gut für die Nerven ;)
Ich hab schon ganz viel an Nüßen gekauft ...
aber er mag nicht alles was ich da so anschleppe ...

Deshalb hatte ich mir gedacht ... suchst du mal nach Globulie

Bevor ich suche ... nach was eigentlich ...
hätte da wer einen Vorschlag für mich ???

Die Globulie sollten

- den Heilungsprozeß fördern
- die Nervenfunktion unterstützen - beschleunigen ;)  
- das Allgemeinbefinden steigern ... klar nach über 7 Std. im OP

Bei den Bachblüten such ich auch ... wobei ... ob er die dann nimmt ...
ich mein auf der anderen Seite ... ich kann sie ihm ja unterjubeln ...
was er nicht weiß macht ihn nicht heiß ;)

Liebe Grüße
Beate  
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 14.10.03, 12:01
Hallo Beate,

formuliere Deine Frage (kopieren) noch einmal in die Gesundheitsbox evtl. unter Homöopathie oder Schüssler Salze, damit ich das hier löschen kann.

Wir sind nämlich hier bei Naturheilverfahren im Stall, oder sparst Du Deinen Gatten jetzt dort auf ???  ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Nina am 23.11.03, 15:42
Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Homöopathie Globolie & Schüssler Salze, wirkt eines besser als das andere? Die Bezeichnungen sind ja gleich (zb. Ferrum Phosphoricum, etc.)
Kann mich mal jemand aufklären?
Dankeschön!
LG
Nina
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 23.11.03, 17:07
Hallo Nina,

Globuli geben dem Körper die Information von z.B. Ferrum Phosphoricum , dem Krankheitsbild entsprechend.
Schüssler Salze, da sind Bestandteile von diesem Mittel drin...in einer Form, die der Körper besser aufnehmen kann.  Der Körper ist manchmal so weit, daß die Mineralstoffe aus der Nahrung nicht aufschlossen werden können. Dabei helfen die Schüssler Salze, daß dies wieder in Gang kommt.

Ich hoffe es ist verständlich was ich meine.

LG
Gertrud
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 24.11.03, 20:14
Hallo Gertrud!
Das hast Du ganz toll erklärt.Ich habe das lange nicht
geglaubt,daß Homöopathi in Verbindung mit
Schüssler Salzen viel besser anspricht .Die Zellen
werden durchlässiger auch über das Futter kann der
Körper die Mineralstoffe wieder besser aufnehmen.
Besonders bei den Kälbern war die Wirkung sehr auffällig.
Dürfts mir glauben Irma          ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Geranie am 07.12.03, 11:55
Hallo Freya,
hab nochmal ne Frage zu den Umkehrwirkungen.
Ich gebe Sabina D 30 zum oder nach dem Kalben.
Ist das jetzt total falsch.Bin sehr verunsichert.
Arbeite seit einem halben Jahr mit Globuli und bin in einem Ak,mich verwirren oft die unterschiedlichen manchmal auch widersprüchlichen Aussagen.
LG Lydia
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 09.12.03, 21:27
Hallo Lydia,

Sabina gebe ich bei Nachgeburtsverhalten.
Da soll es in D6 gegeben werden, da es auf körperlicher Ebene wirken soll, d.h. die Nachgeburt soll abgehen.

LG
Gertrud


Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 10.12.03, 00:50
Hallo Lydia,

ich habe die Umkehrwirkung bei Sabina so gelernt und so wende ich sie an

Sabina D-3  zum Abgehen der Nachgeburt

Sabina C-30 bei vorzeitigen Wehen oder drohender Frühgeburt.

;) :D

Phytolacca D-3  zum Trockenstellen
Phytolacca C-30 zum Milchbilden

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ulli am 10.12.03, 08:08
Ich hab mal eine Frage an alle Homöo-freaks (wird das so geschrieben????? ;D
Wer hat denn ein gutes Repetitorium für den Computer und was kostet der Spass denn??
Würde es gern meinen Mann zu Weihnachten schenken.

Danke schon im Vorraus für die Tipps ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 10.12.03, 11:12
Hallo Ulli,

Beate hat mal hier den Hinweis gegeben auf ein Repetorium. Das ist aber für die Humanmedizin gedacht.

Ich hab mir mal die freeware (ist nicht komplett) download gemacht, aber es ist wirklichnur eine Liste von Arzneimitteln, mit ganz kurzen Beschreibungen wofür man die Arznei einsetzen kann. Ich hab es bis jetzt noch nicht so oft gebraucht.

Aber kannst es ja mal anschauen. So schlecht ist es nicht, aber auch nicht der Hammer >>> http://www.winload.de/download/24798/Medizin_Gesundheit/Homoeopathie.Repertorium-1.0.html

.. und wie gesagt, nicht für die Tiere  :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 11.12.03, 11:07
Hallo Freya
du kennst doch das Buch vom Tiefentaler Alois
für den Einsstieg bei Tieren mit Homöopathie
hat es mir oft weitergeholfen. Trotz meiner vielen Kurse
schau ich immer noch noch rein.
Die Arzneimittelbilder für Tiere sind gut beschrieben.

Wenn ich deine Beiträge lese, dann könnten wir
beim gleichen Lehrmeister gelernt haben?
Passt alles!!!!

Liebe Grüße Irma       ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Ulli am 15.12.03, 13:57
 :)hallo Freya;

danke für den Tipp ; aber ich möchts doch untern Weihnachtsbaum legen und da ist das zum runterladen nicht so nett :-[,
irgendwie fällt mir nix anderes ein :-[ und etwas wäre schon sehr nett für ihn
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Heidi.S am 19.12.03, 09:24
Hallo
hat irgend jemand von euch Erfahrung in der Homöopathie bei hinkenden bzw lahmenden Kühen? Ich habe zwei in der Trockenstehphase die nicht mehr richtig laufen können. an den jeweils betroffenen Bein ist aber nicht wirklich ein Entzündung der Klauen oder ein geschwollenes Gelenk zu sehen.Wir haben sie jetzt vom Laufstall raus aber sie stellen sich trotzdem kaum. Behandelt habe ich sie bisher zuerst mit Silicea und jetzt mit Bryioia Similaplex(Bryonia,Echinacea,Aconicum,Arnica,Belladonna,China,Ipecacuanha,Mecurius Sub., Nux vomoca, Secale corn.,) Die Kühe sprechen zwar etwas darauf an (teste es mit der Einhandrute aus) aber so richtig helfen tut es nicht.Kann mir noch jemand einen Rat geben?

LG Heidi.S
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Heidi.S am 19.12.03, 09:36
Bins nochmal
hab vergessen zu erwähnen dass Rhus toxicondendron und Veratrum auch noch in Bryonia Similiaplex enthalten ist.
Heidi.S
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Jacky am 19.12.03, 10:11
Hallo Heidi,

ich weiß ja nicht, ob ihr schon mal die beiden Kühe dem Tierarzt gezeigt habt. Aber bevor ich auf gut Glück versuche ein Tier homöopathisch zu behandeln, bei dem ich nicht ganz sicher bin, was ihm genau fehlt, ziehe ich erst den Tierarzt hinzu. Dann ist es auch leichter das richtige Einzelmittel zu finden.

Bin bei den teueren Komplexmittel etwas zurückhaltender, sollte ich bei der Behandlung Erfolg haben, weiß ich eigentlich nie, was davon geholfen hat.

Habt ihr euch die Klauen schon genauer angesehen (Klauenpflegestand). Manchmal kommen da doch Entzündungen zum Vorschein, obwohl man meint es sei alles in Ordnung?

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 19.12.03, 11:38
Hallo Heidi
Es kommt immer drauf an wieviel Erfahrung daß man hat.
.Mit Schüsslersalzen sind Fußprobleme gut zu lösen.
Allerdings müßtest Du da 3-4 Wochen dran bleiben u. das 2x tgl.  mit mehreren Salzen .Wenns Dich innteressiert,melde Dich

Gruß Irma
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Heidi.S am 19.12.03, 19:19
Hallo Irma,
Hab mal ausgetestet, eine spricht auf Silicea und die andere auf Calcium phosphoricum an. Ich werd mal dranbleiben.
LG Heidi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 21.12.03, 12:49
Hallo Luna!
so wie du das beschrieben hast,
ist das Natrium muriaticum C200 1 xtgl. 5Globoli 3 Tage
wenns nicht hilft sofort aufhören.

Viel Glück Irma
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 09.01.04, 00:06
Hallo Luna,

ich habe auch keine Ahnung von Pferden, aber Deine Aussage würde mit meiner übereinstimmen

Zitat
Aus menschlicher Sicht dachte ich an Ignatia, habe aber keine Ahnung von Pferden. Kann von euch Fachfrauen eine etwas raten.


Aber versuch mal, was Irma rät. Natrium mur. ...  Natrium ist immer ein Versuch wert. Zumal bei dem Pferd das Salz des Lebens langsam dem Ende zugeht ???  :-\

Ignatiatypen können nämlich nicht nur ängstlich und "heimweh-mässig" sein, sondern auch richtig grantig werden und Dinge zu Boden werfen etc. Sind auch u.U. verwandt mit Nux.....

Also ich hab eigentlich auch zuerst an Ignatia gedacht.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: murof am 09.01.04, 13:02
Hallo Luna,

vielleicht würde ich neben Homöopathie noch Bachblüten einsetzen. Vielleicht hat das Pferd ja irgendetwas erlebt, das sein seelisches Gleichgewicht durcheinander gebracht hat, oder es hat einen Schock erlitten. So ging es einem meiner Wallache auch. Er ist ein ganz liebes und ruhiges Pferd, das immer gerne mit mir zusammenarbeitet. Vor drei Monaten ist er furchtbar erschrocken beim Reiten (das war für ihn absolut untypisch). Er machte einige riesige Sätze und ich flog runter und brach mir ein Bein. Danach war er total erschüttert. Nachdem ich aus dem Krankenhaus kam und ihn begrüßte, sah ich sofort, daß er psychisch total aufgewühlt war. Er verhielt sich ganz anders als sonst und wollte auch mit den anderen Pferden nichts zu tun haben und nur in Ruhe gelassen werden. Ich gab ihm dann zum Lösen des Schocks RescueTropfen (wäre natürlich besser gleich nach dem Vorfall gewesen). Sehr schnell normalisierte sich sein Verhalten danach wieder. Jetzt ist er eher etwas frecher als vor der Sache, aber das ist gut so.
Hoffentlich war das eine kleine Hilfe für Dich. Vielleicht sollte man aber auch noch einen Gesundheitscheck machen, um eine Erkrankung auch sicher auszuschließen.
Viele Grüße Gretel
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 23.01.04, 20:21
Hallo Luna,
Probiere bei diesem Pferd doch mal Hyoscyamus C200 5 Tage lang, tägl. 6Globulin. So wie du das erzählt hast, ist das Pferd aus der Mitte gekommen. Dieses Mittel bringt oft das Gleichgewicht wieder zustande.
Wenn Du Dich für Bachblüten entscheidest wäre dieses die Notfalltropfen mit Scleranthus. Diese Mischung bringt Körper und Seele in Einklang.Habe gute Erfolge damit gemacht.
Liebe Grüße Siegi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mano am 26.02.04, 00:24
Hallo,

unser Deckbulle ist beim Springen ausgerutscht, jetzt ist er lahm und hat ein dickes Sprunggelenk.

Habt ihr Tips, womit er sich besser/schneller erholt?
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 26.02.04, 00:32
Hallo Maria,

bei einem dicken Sprunggelenk ist die Diagnose ja auch nicht einfach.  :-\ Zerrung ? Bänderriß ? oder Anriß ?

Weil es in männliches Tier ist und auch noch ein Sprungstier würde ich es, wenn überhaupt nicht durch den TA, bei derartigen Sportverletzungen mit Traummeel ad. us. vet.versuchen uns zwar in Ampullenform zum Spritzen unter die Haut. Bekommst Du in der Apotheke oder vom TA.

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mano am 26.02.04, 00:47
Hallo Freya,

danke für Deine schnelle Antwort,
Wie oft, wieviel soll der Bulle bekommen?
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 26.02.04, 01:00
Hallo mano,

da mußt mal auf der Packung lesen.. Ich hab noch keinen Bullen behandelt und für Milchkühe ist dieses Medikament nicht zugelassen.  ;) ;)

Ich würde ihm vielleicht am ersten Tag 3 x tägl.  2 Ampullen spritzen und Fieber messen. Schlage vor es ihm in die Hautfalte beim Schwanzansatz zu spritzen, wenn ein Helfer den Schwanz hochhebt. Oder in die Haut am Hals. Da brauchst aber eine dicke Nadel für das Leder <<<<<<<  je nachdem von welchem Ende aus ihr das Tier behandeln wollt. Wir haben ja nur jugendliche Bullen, die nicht springen dürfen und die müssen wir dann aus Sicherheitsgründen fixieren, wenn sie dann mal Behandlung brauchen  ;) Bei manchen ist es kein Problem, bei anderen hingegen schon, so daß wir es einfach sein lassen  ;D ;D

da fällt mir ein .. er hat einen Nasenring ???  >>> dann ist ja nicht so ein Problem...  ;D :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 27.02.04, 13:26
Hallo,

aktuell ist eine Diskussion aufgetaucht zu der Anwenung von Nosoden

Es gibt offenbar anders lautende Meinungen, als die, wie ich es gelernt habe, daß Nosoden nur MIT
Ausleitmittel bei der Kuh anzuwenden sind und auch nur über einen "begrenzten" Zeitraum.

Ich habe hier gelesen eine Nosode aus Krankheitserregern über 4 Wochen in der C200 zu geben und dann auch noch ohne Ausleitmittel.  ???

Ich würde mich freuen, ihr könntet dazu mal Eure  Meinung und Erfahrungen kundtun  :D :D
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 29.02.04, 13:02
Hallo Irma,

die Nosode Bang kenne ich eigentlich gar nicht. Hab ich hier nicht schon mal geschrieben, was das ist ???

Erinnere mich nur, daß sie eingesetzt wird bei Brucellose ???

Die ist z.B. nur von Staufenpharma erhältlich in der
D200

Genauso wie Staphylococcum aureus  (???)
und Streptococcinum ... es gibt aber auch von strept. + staph. verschiedene Nosoden. Aber alle in der D200.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 29.02.04, 17:00
Hallo,

ich hab Probleme mit unserer Anja,

sie hat gekalbt und die Nachgeburt ging nicht.
Sie frißt nicht mehr und ich bin verzweifelt.
TA hat AB gespritzt.

Lach + Pryogenium hab ich gegeben für die GB
Lycopodium , daß sie wieder fressen sollte...
Luesinum hab ich versucht hat kurz angesprochen GB hat sich geleert .. nun ist sie wieder schlechter.

Schüssler Salze nr 4 + 5 hab ich eingesetzt, heute hab ich Nr. 6 gegeben...
was kann ich denn sonst noch tun.

Zwangsernährung tut mir weh beim zuschauen  ???

verzweifelte  Grüße
Gertrud


Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 29.02.04, 22:19
Hallo Irma,

soweit hab ich das auch gewußt - aber danke -  ;D :D ;D

alles muß man ja auch nicht haben ..  ;) ;) ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Marielle am 01.03.04, 10:14
 ??? ??? ???

Hallo zusammen!!

Ich bitte um Eure Hilfe!!

Eine Jungkuh, vor 6 Wochen gekalbt,das Melken immer eine kleine Katastrophe.
Zur vorbereitung 2 schlagfesseln und den rechten fuß nach vorne gebunden  ??? ???
Wenns ihr trotzdem noch gelingt hüpft sie mit den beiden hinteren beinen nach oben!!!
Es ist keine Belladonna- Kuh. Vom Körper nicht sehr schwer, und deshalb so flink wie ein Wiesel beim schlagen.
Eine Nachbarin hatmir zu Argentum nitricum D 30 geraten.
Letzten Mittwoch haben eir ihr 20 Globuli gegeben.
Oder soll ich etwas anderes versuchen!!!
Bin um jeden Rat dankbar!!!!        :) :) :)

Eure genervte Marielle
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Jacky am 01.03.04, 11:20
Hallo Marielle,

wenn die Kuh in der Anbinde steht würd ich es mal mit Nux vomica in Hochpotenz ( D200, 1 Gabe) versuchen.

Ist sie eher der Phosphor-Typ? Überempfindlich, hager unberechenbares Temperament, meist hellhaarig, dann wär vielleicht Phosphorus D200 als einmalige Gabe nützlich.
Zur Beruhigung vielleicht Camomilla.

Ist natürlich auch nur eine Anregung, obs hilft. ???

Wenn´s überhaupt nicht anders wird, würd ichs mir ernsthaft überlegen ob ich die Kuh behalte...bevor was passiert. :-\
Viel Glück!
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Marielle am 02.03.04, 10:26


  ;) ;)

Hallo Jacky!!

Danke für den Tipp!

Du liegst zimlich richtig mit deiner beschreibung!
Sie ist zwar rothaarig, aber ansonsten passt alles!
Zum Weiterzüchten bleibt die sowieso nicht !!??
Ihre Großmutter war auch schon so verrückt!
Ist warscheinlich vererbbar!!!!!?????

Gibt halt noch ziemlich viel Milch und ist schlecht zum Trockenstellen.

Einstweilen herzlichen Dank!!

Meld mich wieder, nach dem Behandlungsversuch!

LG Marielle
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 02.03.04, 22:13
Hallo,an alle die mit Homöopathie arbeiten!!!

möchte nochmal nachfragen,ob da wirklich niemand
da ist,der mit Nosoden, besonders Erbnosoden
Erfahrung hat  ???
Schreibt halt bitte wie ihr sie anwendet?
Vielleicht auch von Erfolgen berichten!!
Wenn auch jeder Fall anders liegt, man lernt doch nie aus  ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 03.03.04, 08:49
Hallo Irma,

ich mache ab und zu Nosoden von Blut, wenn ich nimmer weiter weiß.  ???

Erbnosoden setze ich Tub.bov. ein, bei Euterverhärtungen,
Medhorrinum einmalig, wenn eine Kuh auch mit Stäben nicht sauber wird,
und nach mehreren Wochen Behandlung mit Lach und Pyrogenium gebe ich auch mal Luesinum.

Tub.bov. + Cal.phos.hab ich neulich einem Kalb verabreicht, das *rückwärts* wachsen wollte, es sieht besser aus, aber warten wir mal ab.

sei lieb gegrüßt

Gertrud




Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 14.04.04, 09:50
Hallo,

heute hätte ich eine Frage ???
endlich habe ich die Rota Corona Nosode
in einer Apotheke bekommen (sie bezieht aus England)
auch die E Coli, man kann sie auch bakt.Coli nennen
Weiß von euch jemand ein Rezept wie man
homöopathiesch schutzimpfen kann mit diesen Nosoden? Muttertier mein ich. Wie oft und wann
man das genau einsetzen muss?
Vielleicht macht das schon einer von Euch? ;)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gertrud am 14.04.04, 13:59
Hallo Irma,

bei der Geburtsvorbereitung mit Pulsatilla und Arnica gebe ich Escherichia Coli Nosode dazu.

So habe ich es in einem Buch gelesen.

Die Neugeborenen erhalten Cal.carb. + Esch.Coli die ersten 3 Tage.

Zwischenzeitlich hab ich auch Rota Corona Nosode besorgt, bei der von dir empfohlenen Österreichischen Apotheke, hatte es bisher noch nicht im Einsatz.

Vielleicht hab ich dir damit etwas helfen können.

LG
Gertrud

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 14.04.04, 16:36
Danke Gertrud,

Werde es mal so brobieren (http://www.agrar.de/smileys/blume.gif)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 14.04.04, 20:44
Hallo Irma,

wäre interessant zu wissen, welche Potenz Du die Rota/Corona/Coli Nosode hast ??? Ich nehme an in der D200 ???

Ich hab auch noch nichts darüber gelesen, aber ich würde ganz sicher der Kuh die Nosode geben, vor dem Kalben, damit die Nosode in der Biestmilch mit drin ist.
Die Impfung mit dem Imstoff mache ich das erste Mal beim Trockenstellen, also 8 Wo. vorher und dann wiederholen 14 Tage vor dem errechneten Kalbetermin.

Ich würde versuchen, z.B. die Nosode 1 x 6 Wo, vorher und dann die letzten 2 Wochen noch 2 - 4 x geben, je nach dem, wie hoch die Problem sind im Bestand mit Rota Corona.  ;)

Aber wenn Du es machst, solltest Du alle konsequent behandeln, sonst hast Du keinen Vergleich. Aber ganz sicher die Kalbinnen. So würde ich es machen.  :D

Hab aber im Moment keine Probleme damit *toitoitoi*,
dafür andere Sachen  :(
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 15.04.04, 09:48
Danke Freya,

du bist auch immer zur Stelle, wenn man Hilfe sucht
Nosoden nehm ich meistens in der 200 Potenz.

Vielen Dank (http://www.agrar.de/smileys/blume.gif)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: asi am 07.05.04, 17:08
hallo !

ich habe zur zeit mit einem kalb 6 wochen probleme.
ich bekomme die gelenksentzündung nicht in den griff!

ich arbeite mit apis c 200  und moorsalbe.
es wandert von einem gelenk zum anderen.
kaum glaubt man es wird gut, ist das nächste gelenk geschwollen.
hat wär erfahrung ? hatte auch schon den TA dabei, aber,.... :P

danke
asi ???
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 07.05.04, 20:09
Hallo asi,
bei einer Gelenksentzündung nimmt man Lachesis in der D8 her. Denke auch an Arnica D3 oder Bryonia in der D12. je akuter diese Gelenksentzündung ist desto tiefer mußt du gehen. Apis ist ein Mittel für Ödematoses Schwellungen.
Du kannst ja auch einen Quark noch zusätzlich um das Gelenk schmiere, mußt aber am nächsten Tag wieder abwaschen, sonst gehen die Erreger wieder ins Gelenk rein.
Liebe Grüße Siegi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: lina am 07.05.04, 20:30
Hallo,

ich habe ein Problem mit einer Kuh mit Labmagen-geschwür.
Nach Anweisung des Tierarztes haben wir jetzt
zwei Tage lang zwei mal gekochten Leinsamen
eingeschüttet, soll die Magenschleimhaut regenerieren
helfen. Die Kuh frist aber immer noch nicht und sieht
nicht gut aus.
Weiß jemand was ich sonst noch tun kann?

Viele Grüße
Lina
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: asi am 08.05.04, 10:33
hallo siegi !

danke inzwischen, schaue jetzt positiv in die zukunft :o

war schon in der apotheke um mir lachesis und arnica zu besorgen.

danke
asi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Heidi.S am 09.05.04, 10:58
Hallo Lina
ich empfehle deiner Kuh mal Carbo vegetabilis injeel von Heel und zusätzlich Coenzyme compositum Ampullen zu injekzieren. Damit habe ich eigendlich ganz gute Erfahrungen.
Liebe Grüße Heidi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: lina am 10.05.04, 20:32
Hallo Heidi,

vielen Dank für die Info, werde ich mir besorgen und
ausprobieren.

Viele Grüße
Lina
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 11.05.04, 07:24
Ich habe vor einer Weile eine Apothekerin kennen gelernt, die an einem Buch über Heilkräuter vor unserer Haustüre schreibt. Bevor Hahnemann die Homoöpathie "erfand" gab es ein umfassendes Wissen über Heilkräuter, die früheren Klöster hatten da sehr viel Wissen, selbst bei den Agyptern war ein sehr hoher Wissensstand über Heilkräuter vorhanden.
Wer von Euch befasst sich auch mit Kräuterkunde, wer setzt Kräuter bei den Tieren ein.
Ich bin durch Zufall auf ein gutes Buch über Kräuter und Gesundheit gekommen, was da alles an wertvollen Pflanzen vor der eigenen Haustür wächst.
Getrocknete Brennessel sind zum Abmelken und nach dem Kalben sehr hilfreich,
und durch Zufall habe ich Brennessel und noch ein paar andere Kräuter mit warmen Wasser angesetzt, dazu kamen noch ein paar Knoblauchzehen, darauf sind unsere Viecher ganz wild.
Früher haben wir die Brennessel, die leider bei uns ziemlich massiv am Waldrand und an den Weidezäunen wachsen, mit chemischen Pflanzenschutz bekämpft, sein ein paar Jahren machen wir Heu draus und auch als Brennesselbrühe leisten sie beste Dienste.
Aber nicht mehr frischangesetzt, sondern fermentiert oder getrocknet, und danach in Wasser angesetzt.
Selbst die Schweine fressen die Brennessel wie Gras und die Hühner bekommen sie kleingeschnitten unters Futter.
Es gibt einen Tierarzt in österreich, der seinen Bauern rät, einen kleinen Teil der Fläche als Kräuteracker zu nutzen, diese Kräuter zu heu zu machen und seinen Tieren damit eine vorbeugende Gesundheitskur füttern kann. Wir haben einen Versuch gestartet, aufgegangen sind die ganzen Kräuter schon ganz schön, wir haben aber noch Luzerne und verschiedene Kleearten druntergesäät und diese Fläche wird nur zu Heu verarbeitet.
Wer hat noch alte Erfahrungen und Tips über Hausmittel aus früherer Zeit, die im Stall anwendbar sind.
Herzliche Grüsse
maria

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Gunilla am 14.05.04, 15:40
hallo!
ich hab in der box über zwillingsgeburten gelesen, daß es etwas gibt was man kälbern gleich nach der geburt geben kann, wenn sie nicht gleich anfangen zu atmen.
heute hatten wir so einen fall, aber mit kaltem wasser und masage hat´s noch geklappt.
kann mir da vieleicht jemand weiter helfen?
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 14.05.04, 17:19
Hallo  Kerstin,
Gib bitte deinen Kalb, wenn es akuten Sauerstoffmangel hat gleich Opium in einer C30. Denn Opium gehört zum Nervensystem. Der Zustand wird als Reaktionslos beschrieben und hier ist dieser Fall.
Liebe Grüße Siege
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 14.05.04, 19:58
@kerstin

mache das schon lange und mit Erfolg:
sofort nach dem kalben gebe ich immer Kuh und Kalb
Arnica C200, kannst du beobachten,da hebt jedes Kalb
den Kopf (ich sprühe)
wenn dann Atmung nicht einsetzen will Cuprum. met.
wenn Fruchtschleim die Ursache Antimonium tart.
alles in C200

@Siegi,

hätte dich schon über KM mal was fragen wollen
hast du das nicht gelesen ???
Von welchem Lehrmeister hast du dein Wissen,
neugierig bin i ::)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 14.05.04, 21:41
Hallo Irma,

Antimonium tart. heißt jetzt anders ( Tartarus stibiatus ) und ich gebe es den Kälber immer, ob Fruchtschleim oder nicht, vor der Biest mit Calcium...

Aber wenn sie keinen einzigen Atrmzug machen, hilft auch kein kaltes Wasser und kein Aufhängen und schütteln und klopfen und Globuli..... das Herz schlägt noch bis zu 5 Minuten und sie machen keinen einzigen Atemzug  :( :\'( :( :\'(

Ich piekse ihnen eine Injektionsnadel wie ein Pfeil in die Nase, daß die Nadel stecken bleibt, da blasen sie die Nüstern auf  ;) :D



Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 14.05.04, 22:04
Hallo Freya

Antimonium .tart od.stibiatus (bei DHU)
ist auch im Repetitorium von DHU mit zwei verschiedenen Namen aufgeführt.
von Amberg bestelle ich  noch unter Ant.tart
in Österreich heists Tartarus emiticus
Der Accopunkturpunkt auf der Mitte der Nase, das
habe ich von Dr. Bernardi auch so gehört, aber noch nie
in so einem Fall probiert. Allerdigs wenn ein Kalb schlecht trinkt dann massiere ich immer diesen Punkt.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 15.05.04, 09:42
Hallo Irmi und Freya,
Der Punkt auf der Nase ist ein alter Punkt der Akupunktur für Notfälle. Auch bei Kolik einzuseten bringt sehr viel.
Zu der Frage zu Irmi wo ich mein Wissen herhabe, Ich bin seit 10 Jahren Ausgebildete Tierheilpraktikerin im Bereich Nutztiere. Habe eine 4jährige Ausbildung gemacht. Mein Spezialgebiet ist Akupunktur, Homoö
pathie und Pflanzenheilkunde.
Meine Lehrmeister waren und sind noch TA . Wie z.b. Daubenmerkel oder Rakow.
Aber die Pflanzenheilkunde habe ich im Allgäu gemacht, da wo ich eine Ausbildung zur landlichen Hauswirtschafterin gemacht habe. Mein Lehrmeister weiß eine ganze Menge über das Unkraut und die Wirkung unserer Pflanzen. Der hat mich in diesen Berufung sehr gestärkt und tut es noch. Arbeite sehr gerne in meinen Beruf und schaue auch gerne hier herrein.
Ganz liebe Grüße siege
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: irma am 15.05.04, 13:12
Hallo Siegi

da kommt Freude auf bei uns :D
habe mir schon gedacht das bei dir mehr dahintersteckt
wie bei uns Laien ::)

würde mich sehr intressieren wie der Werdegang
eines Tierheilpraktikers von Anfang an aussieht ???
Vielleicht magst du das erklären  ?
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 15.05.04, 22:41
Hallo Siegi,
toll, eine Tierheilparktikerin, da kann ich gleich ein paar Fragen stellen:

vor mir liegt die neueste Ausgabe des landw. Wochenblattes mit einem Artikel:

Homöopathika in das Bestandsbuch eintragen,
die per Gesetz apothekenpflichten Arzneimittel müssen unabhängig von der verwendeten Potenz ins Bestandsbuch eingetragen werden.

Über Sinn oder Unsinn ließe sich diskutieren,
beiNichteinhaltung macht sich der Landwirt strafbar.

Muss ein Landwirt jede homöop. Behandlung seiner Nutztiere ins Bestandsregister eintragen?

Weiter ist im Text angeführt, dass z. B. für Lebensmittel liefernde Tiere keine Einzelmittelhomöopahtika in Form von globuli, Tropfenform, die aus der Humanmedizin stammt unabhängig von der angewandten Potenz nicht angewandt werden dürfen.

Kannst Du mich darüber aufklären?

So und es geht weiter:
für eine rechtskonforme Anwendunge eines Arzneimittels bei einer bestimmten Erkrankung der Milchkuh muss die Tierart, sowie das Anwendungsgebiet auf dem Medikament angegeben sein, sonst ist der Einsatz illegal.
Auch registrierte homöop. Tierarzneimittel, bei denen auf der Packung kein Anwendungsgebiet angeben ist, dürfen nur unter Aufsicht des Tierarztes angewendet bzw. hinsichtlich der Tierart umgewidmet werden. Dem Landwirt ist dies nicht erlaubt.

Ich arbeite schon seit 15 Jahren mit homöop. Mitteln im Rinderstall, kann mich noch gut an den Aufschrei über den Medikamtenmissbrauch, der den Bauern angelastet wurde, erinnnern und jetzt wo die Bauern einen anderen Weg gehen, wird das wieder gegängelt,
oder sehe ich das verkehrt.
Es ist im Artikel ausserdem angegeben, dass zukünftig mit verstärkten Kontrollen durch die Veterinärämter zu rechnen ist.
Kannst Du mir erklären, was ein Bauer noch darf und was nicht?
Ironisch gefragt, muss ich in Zukunft den Kräuterschnaps für die Verdauung, die getr. Brennessel zum Abmelken, den Kaffee bei der Geburt auch eintragen, oder darf ich das nicht mehr verwenden, weil das gar nicht zugelassen? :-(((((((
Danke,
maria



Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 15.05.04, 23:15
Hallo Maria,
es ist genau so wie im Zeitungsabschnitt zu lesen ist. Man muß alles ins Bestandsbuch schreiben. Man darf auch nicht Potenzen bis C6 denn Tieren geben, weil man ja dieses im Blut nachweisen kann. Es ist wirklich sehr schlimm und wird noch schlimmer. Das ist aber von der Pharmerindustrie aus, weil Sie sehen wie die Naturheilkunde hilft und Ihre Mittel weniger zum Einsatz kommen. Paß auf in ein paar Monaten werden viele gute Homoöpathien verschwinden, angesagt ist es das Belladonna, Nux vomica, Tarantula und das gute Lachesis nicht mehr ohne TA bekommst. Auch der THp darf eigentlich diese Mittel nicht hernehmen. Ich stehe eigentlich immer mit einen Fuß im Gefängnis. So ist halt unser Staat.
Bei den Pflanzen sieht das noch schlimmer aus als bei der Homoöpathie. Du hast völlig recht mit deiner Vermutung mit den Brenneseln und so weiter. Man muß eine Prüfung abgelegt haben damit man Pflanzenheilkunde betreuben darf. Dafür mußte ich eine Prüfung machen das ich das als Futtermittel zusatz  behandeln darf. Es wird immer schlimmer. ich hoffe damit dir ein wenig geholfen zu haben,wenn nicht kannst gerne noch fragen.
liebe grüße siegi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 15.05.04, 23:34
Hallo Irmi,
zu deiner frage nach meinen werdegang. habe 2Jahre an einer tierheilpraktiker schule atm gelernt. da gibt es ja nur für pferde, hund und katzen und ich wollte doch was für unsere landwirtschaftlichen nutztiere dazulernen. bin dann für 1jahr nach england um weiter dafür zu lernen. die in england sind viel besser darauf als wir. da bin ich dann 1jahr mir einen tierarzt dabei gewesen. von denn habe ich halt sehr viel gelernt. das letzte jahr habe ich im allgäu noch dazu gelernt, besonders aku im rinder und schweinebereich. gehe jetzt noch monatlich mindestens 2x wöchentlich auf kurse.
frage mich, wenn du mehr wissen willst. ich hoffe ich habe dir damit geholfen. Besonderen dank gilt es meinen lehrmeister mit dem ich noch immer in kontakt bin und seine tiere ich auch behandeln darf, obwohl er so weit weg ist.
liebe grüße siegi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 15.05.04, 23:42
Nochmals zu maria,
es ist jetzt schon so weit gekommen das ich Pferde nicht mehr vor einen Tunier Akupuntieren darf, weil es unter doping läuft.
oder die ganz normale Kräutercreme für Tiere mit Teebaum läuft unter doping.
was sagst du dazu. einfach beschissen. Ich mache so weiter, weil ich den Tieren helfen möchte und nicht der Pharmaindustrie. Wist ihr eigentlich das die Bachblüten von der größten Sekte aufgekauft worden ist? jetzt wißt ihr es.
liebe Grüße schönen sonntag siegi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 16.05.04, 00:02
Hallo Siegi,

danke für Deine Antworten, ich sehe dem ganzen Treiben schon eine Weile zu, sollen die Mittel für die Menschen auch nicht mehr erhältlich sein?
Es ist schon sehr witzig, früher wurde immer gelästert, dass Homöopathie das gleiche ist, als wenn man einen Stück Würfelzucker in den Bodensee wirft und dann draus schöpft und jetzt ist es angeblich so gefährlich, dass der Tierarzt es nur umwidmen kann.
Auf der anderen Seite darf Mais mit einem Gen eines giftigen Bodenbakteriums gezüchtet werden, das den Maiszünsler umbringt, diese Maispflanzen  unterliegen keiner Wartezeit, wird an die Kühe gefüttert und darf einfach angebaut werden, ja der Staat forciert das noch über alles Maßen.
Da gibt es keine Langzeitforschung, überhaupt nichts.


Aber was mach ich in Zukunft mit den Kühen, die auf der kräuterreichen Weide fressen, muss ich dann den Verzehr von Brennesseln, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Frauenmantel auch dokumentieren :-(((,
ich kann das ja gar nicht kontrollieren.
Was ich denke, das schreibe ich lieber nicht, aber jetzt wäre halt die Geschlossenheit der Bauern gefragt, was meinst, wenn alle Bauern eine Selbstanzeige machen würden, das gehört in die Zeitungen.
Aber auf die Solidarität der Berufskollegen und Kolleginnen zu hoffen, da bin ich leider sehr pessimistisch.
Weißt was in diesem land vollkommen verloren gegangen ist, der ganz normale gesunde Hausverstand.

Und wie es ohne diesen ausschaut, das Ergebnis spricht für sich.
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 16.05.04, 00:26
Hallo Siegi,
das wollte ich noch anfügen, bei der Behandlung mit der Homöopathie bin ich irgendwann auf die Frage gestossen, wie kann ich von der Sympthombehandlung wegkommen auf eine Ursachenbehandlung, das war zwar sehr schwieirig, aber den Dingen auf den Grund zu gehen bringt auch viele neue Erkenntnisse.
Dann braucht man viele Mittel plötzlich nicht mehr und damit erübrigt sich das Aufschreiben.
Die These, dass sich die Bauern selbst helfen müssen, denn sonst hilft ihnen keiner, die sehe ich wieder mal voll bestätigt.
Dank Deiner Aussagen sehe ich jetzt vieles klarer,
der von uns eingeschlagene Weg ist  für uns richtig.
Danke
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 16.05.04, 08:14
Hallo Siegi,
wow, Du hast ja mächtig was gelernt, ganz vorsichtige Frage, aus welchem Teil dieses verrückten Landes kommst Du?
Wir arbeiten schon seit ich auf dem Hof bin mit einem Tierheilpraktiker zusammen, aber Deine Ausbildung beeindruckt mich.
Magst Du über die Unterschiede von Deutschland und England schreiben, das würde mich interessieren.
Ich war gerade auf der Weide draussen und habe umgesteckt, da werden wir dann irgendwann bestraft werden, weil unsere Kühe ohne Tierarzt und Tierheilpraktiker einfach nach ihrem Instinkt Heilkräuter fressen. Die Beobachtung, dass Kühe instinktsicher die passenden Kräuter suchen, die habe ich schon länger gemacht, so war es wahrscheinlich auch von der Natur her vorgesehen.
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 16.05.04, 09:25
Hallo,
könnte noch mehr dazu sagen aber ich schon 2x Angezeigt worden, deshlab überlege ich mir schon was ich hier sage und schreibe. Aber du hast recht die machen was sie wollen damit wir unser Geld so los werden ohne Homoöpathie. Damit sie uns halt besser Regeln können bzw. bestimmen..
Für die Menschen gilt die Bestimmungen auch bald das man Die Mittel dann nur noch über die Arzte haben kann. Es fängt ja eigentlich ja schon an, Manche Mittel bekommen wir ja schon nicht mehr.
Es gibt aber Mittel und Wege wie wir sie bekommen oder selber herstellen können.
Zum Thema Pflanzen, nur wenn man Kräuter weiterbehandelt gilt das als Medizin. Auch der Tee, so ein schwach sinn. Da waren unsere Vorfahren dann ganz schön blöd, oder!?
Ich bin aus Oberbayern Raum München.
Die Engländer sind viel weiter als wir in der Naturheilkunde, da könnten wir schon sehr viel dazu lernen, das sage ich euch.
Habe heute leider nicht viel Zeit, weil ich noch zu einer Fortbildung muß. Wünsche allen einen schönen Sonntag. siegi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 20.05.04, 07:55
Hallo Siegi,
da wird auf die Bauern auch noch eine Anzeigewelle zukommen, wir hatten gestern eine Veranstaltung, in der einiges hochgekocht ist. Was da jetzt läuft, das ist jetzt wenigstens mit den Händen zu greifen und klar zu sehen, man braucht weder eine Brille noch sehr viel nachdenken-
Kannst Du mir nur schreiben, was passiert, wenn ein Tier grössere oder kleinere Mengen eines Giftes täglich zum fressen bekommt, welche Auswirkungen sind da zu befürchten?
Herzliche Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: cara am 20.05.04, 08:53
hallo mary!
ich hab zwar von dem thema nicht ganz so die ahnung, aber ich weiss, was passieren kann, wenn man gifte über einen langen zeitraum einnimmt, auch wenn es nur geringe dosen sind.

da muss man natürlich erst einmal schauen, wie die wirkungsweise des giftes ist. legt es die nervenbahnen lahm, wirkt es auf den Muskel oder greift es organe an?
kann der organismus das selbst irgendwie abbauen?

möglichkeiten gibt es also einige.
zum ersten kann die weiterleitung nervlicher reize gestört werden, viele gifte lagern sich an den synapsen an. die reaktionszeit kann eingeschränkt werden, viele sachen werden nicht mehr erkannt, evtl. nachlassende sehkraft, schmerzweiterleitung, keine/ geringere impulse an muskeln.
es können ausserdem auch synapsen im hirn betroffen sein, so dass lebensnotwendige funktionen ausfallen können  ( lähmung das atemzentrums oder so..)
bei muskelblockaden lagert sich das gift im muskel ab, der muskel kann dann nicht mehr so arbeiten wie er sollte. fehlende kontraktionen, keine angemessende reaktion auf impulse u.ä.. hier wird es richtig gefährlich, wenn herz- und/ oder atemmuskulatur betroffen sind, aber auch lähmungen des bewegungsapparates sind möglich.
bei den organen kann es zu funktionsausfällen bzw. totalen schädigungen kommen. besonders gefährdet sind hier leber und nieren, da diese organe ja versuchen, giftstoffe aus dem körper zu filtern und deswegen stark belastet sind. nieren- und leberversagen wären da langfristig durchaus möglich.

das war jetzt wirklich nur schnell und im überblick, kann auch gut sein, dass ich etwas vergessen habe...
falls noch konkretere fragen sind, immer aufschreiben, wird sich schon wer finden, der sich damit auskennt.. ;o))

schönen himmelfahrtstag!
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 20.05.04, 09:13
Hallo Cara,

danke für die Antwort.
So jetzt noch eine Frage, wo finde ich da mehr Literatur über solche Dinge.
Gifte von Pflanzen sind mir zum grösstenteil bekannt, aber wie ist das mit giftigen Bakterien, wie kann man hier die Giftwirkung messen, sind es da nur die Ausscheidungen (z.B. der Coli-Schock)?
Vielleicht kann mir da auch jemand eine Antwort geben.
Liebe Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: cara am 20.05.04, 09:30
hmm... messen ist da sicherlich schwer... aber mit bakterien kenne ich mich aus....  ;D

da wird unterschieden nach endotoxinbildenden bakterien und exotoxinbildenden bakterien.

Exotoxine sind Stoffwechselendprodukte, die von lebenden Bakterien abgegeben werden, es ist einer der sog. Virulenzfaktoren (= Faktoren, mit denen der erreger das IS schwächt/umgeht).
dazu gehören
alle Clostridien,
Shigellen,
Bacillus anthracis (Milzbrand),
Bordetella pertussis, (Keuchhusten)
beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A,
Staphylococcus aureus,
Listerien

Endotoxine entstehen, beim absterben gramnegativer Keime ( E.coli, alle Enterobacteriacae, Pasteurellen), z.B. nach Antibiotikagabe..
sie wirken oft auf das Blutgerinnungssystem > hämorrhagische Erkrankungen, Fieber u.ä.


Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Siegi am 20.05.04, 23:46
Hallo maria,
brauche nichts mehr zu schreiben,dass hat cara perfekt beschrieben. Schleichende Vergiftungen sind sehr schlimm wird auch meistenes vom ta nicht gleich erkannt. das ist beim menschen auch so. die organe die wo kaputt gehen sind einfach die leber und die nieren. aber leider ist man in der tiermedizin noch nicht so weit das man da gleich teste macht. bei unseren tieren kann man es dann am auge sehen, die haben meistens einen bräunlichen und gräulichen schleier.
liebe grüße siegi
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 20.05.04, 23:50
Hallo Cara und Siegi,

danke für die Antworten, das hatte ich vermutet. Was kann man gegen eine solche schleichende Vergiftung machen?
Mir machen die Organschäden von Leber und Niere Sorgen, denn das sind ausgerechnet die Ausscheidungsorgane.

Ich hätte noch eine Frage zu den Homöopathika, wenn ich das recht verstanden habe, dann wäre der Einsatz von Globuli für die lebensmittelliefernden Tiere verboten.
Aber die Einzelmittel waren doch die Mittel, die am meisten halfen.
Der Grundgedanke der Homöopathie entstand aus den einzelnen Gaben.
Will man damit die Homöopathie aus den Ställen wieder raushaben?
In den vergangen Jahren sind sowieso schon so viele kleine Firmen verschwunden, die naturheilkundliche Mittel für die Tiermedizin hergestellt haben.
Nach unserem Tierarzt ist die Tiermedizin keine lukrative Sparte, Neuzulassungen lohnen sich nicht, deshalb werden in den nächsten jahren noch weitere 700 Medikamente vom markt genommen werden müssen.
Nach seiner Meinung ist der mögliche Therapienotstand vorhersehbar.
Herzliche Grüsse
maria
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: cara am 21.05.04, 18:26
tja.... was kann man machen?
hoffen, dass noch nicht zuviel irreparabel geschädigt ist und es sich wieder regenerieren kann. die selbsheilungskräfte auch stark geschädigter organe sollten nicht unterschätzt werden...

zu dem "verbot" homöopathischer mittel:
da die potenzen doch so gering sind, wie sollen denn die nachgewiesen werden? (http://www.forum.cycling4fans.de/imagesdez03/smilies/neue/raetsel.gif)
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 22.05.04, 19:24
Hallo Cara,

danke für Deine Auskünfte und Danke für Dein Smily, wo findet man solche netten Bilder :-)).
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: cara am 23.05.04, 08:44
maria... schau doch einfach mal hier... (http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?board=22;action=display;threadid=3094)
da hab ich die C4F- Seite angegeben...
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: martina-s am 23.05.04, 14:30
Hallo Cara,
Die C4f- Seite funktioniert aber bei mir nicht. Nur die http://fool.exler.ru/en/sm_all.htm - Seite
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: SabineE am 29.05.04, 09:08
hallo

zum Verbot der "menschen"-globuli und zum artikel landw. wochenblatt.

wisst ihr wer den artikel verfasst hat?

eine Mitarbeiterin der fa. schaette!!

ist schon ein ding , gell?

schaette stellt nämlich "zugelassene" homöopathische Tierarzneien her.

wobei anzumerken wäre, das lt. frau gnadl, sowieso immer nur ein wirkstoff wirkt.
sprich sog. kombipräperate, wo meherere homöopathische mittel enthalten sind, sind eigentlich humbug.
mehr oder weniger rausgeschmissenes geld.

ob es so ist weiss ich nicht. hab auch immer mehrere mittel zusammengegeben, allerdings keine kombipräparate.

man sieht halt wieder mal, dass die "großen" absahnen wollen. pharmaindustrie etc., dazu zähle ich schäette auch schon dazu.

ist doch schon irgendwie nicht nachvollziehbar, dass z.b. belladona von DHU in 10 gr. fläschchen verboten ist, und im kombi von Schaette erlaubt!!!

na ja, irgendwie halten die uns wohl alle für blöd.

Sabine

p.s. war am do auf einer infoveranstaltung mit frau gnadl.
wird bei uns wohl im winter einen 2-tägigen kurs geben.

Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Jani am 29.05.04, 10:05
Von dieser Dame war auch bereits ein Bericht bei Milchrind.
Ist dort im Forum auch diskutiert worden. Den Artikel findet ihr hier:
http://www.milchrind.lv-h.de/index.jsp
Etwas weiter unten......
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 29.05.04, 10:33
Hallo Sabine,
mir war vollkommen bewusst, wer den Artikel geschrieben hat, aber entscheidend ist, gibt es dieses Gesetz, wird das überprüft und kontrolliert.
Ich verwende einige Artikel dieser Firma, ich weiß wieviel Mittel diese Firma wegen der Zulassungsverordnung nicht mehr auf dem Markt hat, auch bei anderen kleinen Arzneimittelfirmen, die Mittel auf Naturheilbasis herstellen, ist das gleiche Dilemma.
Wenn diese Zulassungsvorschriften für Einzelglobuli gelten, dann ist faktisch Homoöpathie für Rinder vom Markt.
Es geht wie in so vielen Dingen nicht mehr um die Sache sondern nur noch darum, wer am meisten dran verdient.
Die kleinen Arzneimittelfirmen sind doch den grossen Firmen nur Dorn im Auge.
herzl. Grüsse
maria


Titel: Re:Wo ist das Problem?
Beitrag von: Eggert am 30.05.04, 11:29
Ob Globuli verboten sind oder nicht, ist doch vollkommen egal. Wenn man den Einsatz nicht dokumentiert, kann ihn auch niemand beweisen.
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 30.05.04, 21:00
Das kann man sehen wie man will, wenn Bauer nicht dokumentiert, dann arbeitet Bauer illegal, und irgendwann wird bei den ganzen Kontrollen einer erwischt, in den Zeitungen steht dann sicher nicht, dass Bauer verbotene Globulis verwendet hat, sondern mit verbotenen Substanzen gearbeitet hat.
Als Schlagzeile reicht es.
Mich würde manchmal interessieren, wieviele solch begnadeter Gesetzte noch in den Schubladen verstaut sind, die Folge davon ist, dass man einfach nur noch Gehirn ausschaltet und weiterarbeitet, denn mit Gehirn kommt eine Mischung aus Wut und Ärger hoch.
Bei uns ist Pfingsten in der Nähe eine landw. Veranstaltung mit Maschinenausstellung und vielen interessanten Themen, normalerweise war jedes Jahr ein Politiker aus dem landwirtschaftlichen Umfeld als Redner eingeladen, dafür würde heute kein Bauer mehr aus der Haustüre gehen, aber es ist ein sehr bekannter Abt eingeladen, es herrscht so eine Not nach klaren Worten und Veränderung, ich bin mir sicher, dass sehr viele Menschen dort anzutreffen sind.
Herzl. Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Mara am 30.05.04, 22:00
Ich habe wegen diesem Thema mit unserem Tierarzt gesprochen. Er sagt, es ist so, dass nur vom Staat zugelassene Arzneimittel eingesetzt werden dürfen.
Diese müssen sogar für jede Tierart speziell von den Pharmakonzernen beantragt werden und die Zulassung jährlich neu zu bezahlen um die Medikamente vertreiben zu dürfen.
So ist es gekommen, dass sehr gute Mittel nicht mehr zugelassen sind im Vetrinärbereich , weil nicht oft gebraucht, , da sich die Zulassung für Arzeimittelfirmen einfach nicht rechnet.
Die gleichen Arneimittel sind  aber im Humanbereich auch im Handel , aber wenn der TA die Mittel im Vetrinärbereich verwenden würde, begeht er eine Straftat.
Genau das gleiche ist es mit der Homöopathie.
Einige Mittel darf der TA umwidmen, aber sonst ist die
Verwendung nicht zulässig; LAUT Gesetz.

Reine Abzocke, so kommt es mir vor.  :-X
LG Mara
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 30.05.04, 22:05
Hallo Mara,
mir fehlt in diesem Fall der Aufschrei von unserem Berufsverband und auch unser eigner Protest.
Mir hat der Herrgott scheinbar so einen niederen IQ zukommen lassen, dass ich das ganze nicht mehr verstehe, so etwas wie normaler gesunder Hausverstand scheint für das ganz normale Leben nciht mehr auszureichen.
Naja wundern kann man sich in diesem land noch genug.
herzl. Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Mara am 30.05.04, 22:29
Hallo Maria!

Also verstehen, tu ich es eigentlich auch nicht.

Unser TA meinte es müsste der Fall kommen, dass er eines dieser nicht zugelassenen Mittel bräuchte,und die die Behandlung daraufhin verweigert.
Dann müsste ich als Tierhalter den TA (wenn das Tier daraufhin verendet.) wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen mit dem Hinweis auf das Tierschutzgesetz. Er meinte es müsste ein Präsidenzfall (hoffentlich habe ich das richtig geschrieben) geschaffen werden um einfach auf diese Problematik aufmerksam gemacht wird.

Stände ich z. B. mit einer Kuh am Straßenrand und würde auf die Kuh einschlagen, kann ich sicher sein, dass über kurz oder die Polizei dasteht wegen Tierquälerei.
Bei unterlassener Hilfeleistung, weil der TA bestimmte Mittel trotz Unschädlichkeit nicht mehr die Zulassung haben, regt sich niemand auf. Vom wirtschaftlichen Schaden des Teirhalters und die Qual (z:B: Kolik) für das Tier, das scheint niemanden zu interessieren.

LG Mara
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Jani am 30.05.04, 23:50
Traurig aber wahr....... ::).

Der Aufschrei käme ja jetzt auch zwei Jahre zu spät, wenn ich mich recht entsinne. Also sind wir doch zurechtgekommen, oder *bösebin*. Ja, weil alle sich mit Hilfe der TÄ so durchmuddeln; z.B. Umwidmung.

Es gibt ja auch diese Perversitäten, daß wirkstoffgleiche Mittel verschiedener Hersteller unterschiedliche Zulassungen haben, da der eine z.B. nur die Zul. für Schafe beantragt hat.
Abgesehen davon........das das ein oder andere an Milchkühen nicht zugelassen ist, kann ich noch akteptieren bzw. die Gedankengänge nachvollziehen.

Das aber z.B. wichtige Mittel auch an Rindern und Kälbern nicht eingesetzt werden dürfen, verstehe ich defintiv nicht. So ist z.B. das einzig wirksame Mittel gegen Kokzidien bei Kälbern nur für Schafe gedacht und zugelassen. So und dann steht man vor der Entscheidung: Kalb sterben lassen, hoffen auf Besserung, oder...... ?

Und seien wir mal ehrlich: wieviele Homöopathika z.B. tragen den Zusatz ad.us.vet  ?

Und was ist die Begründung für das zielgerichtete Verhindern des Einsatzes solcher Mittel, wenn andererseits nach alternativer Behandlung geschrien wird ? Bedenken wir dann, was auf der schönen Seite des Verbraucherministeriums über die BioLw steht.......
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: mary am 31.05.04, 05:47
Hallo Jani,
in diesem Land weiß scheinbar die linke Hand nicht mehr, was die rechte tut.
Ich werde den Veracht nicht mehr los, dass es scheibar zielgerichtet bestimmte Skandale braucht, um wieder irgendwas schon in den Schubladen liegender gesetzlichen hochgeistigen Ergüsse rausziehen zu können. Das Ziel scheint einfach zu sein, wie schafft man es der deutschen Landwirtschaft egal ob konventionell oder bio den Hals zumzudrehen.
Da es in der übrigen Wirtschaft bereits mit grossem Erfolg gelaufen ist, wäre es nur gerecht, zu erfahren, welche weltweite Macht dahintersteckt, Politik scheint da nur noch Schachfigürchen zu sein.
herzliche Grüsse
maria
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: SabineE am 31.05.04, 11:38
hallo jani,

es gibt auch wirksames mittel gegen kozidien aus dem geflügelbereich. und auch nur da zugelassen.

hmm, hilft aber bei rinderviechern auch .

sabine
Titel: Re:Naturheilverfahren im Stall
Beitrag von: Freya am 31.05.04, 23:25
Hallo Mädels,

muß nun leider dieses Thema wegen Unübersichtlichkeit und Überfüllung schließen  :( :\'( ,

aber es geht gleich weiter >>> Naturheilverfahren im Stall - 2. Teil -  (http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?board=53;action=display;threadid=4385)