@Swisslady, ich habe das anders gelöst- intensivere Nutzung der Beete und vor allem, welches Gemüse mögen wir gerne, welches Gemüse ist aus dem eigenen Garten gefühlsmässig "besser"?
Aber das Wichtigste war für mich, wie kann ich meinen Gemüseanbau so planen, organisieren und ausführen, dass es für mich nicht nur in Stress und Plagerei ausartet.
Garten soll ja nicht in Sklaverei ausarten, sondern auch noch Raum und Zeit für Erholung bieten.
Rein aus der Not heraus muss heute kein Gemüsegarten mehr bewirtschaftet werden, aber die Vorteile, das Gartl vor dem Haus zu haben- sind nicht zu verachten.
Habe deshalb alle Gemüsebeete auf Hochbeete (verschiedene Höhen) umgestellt- das macht die Arbeit um so vieles einfacher.
Karotten habe ich z.B. aufgegeben, da fehlt mir die Geduld, die Schwarzwurzeln wachsen in Mörtelwannen, so können Mäuse und Schnecken nichts machen, Grünspargel macht nicht viel Arbeit, aber so ganz frisch, eine interessante Erfahrung. Romanesco, seltene andere Sorten, das kriegt man nur in Spezialitätenläden, da macht es auch Sinn, weil das auch vom Preis her ganz schön kostet.
Erdbeeren habe ich nur ein Beet, dafür mehr Himbeeren, da brauche ich mich nicht zum Ernten bücken und das lohnt sich auch - wenn ich die Preise für frische Himbeeren sehe.
Zuckermais gibts inzwischen fast das ganze Jahr in Vakkuum zu kaufen, aber frisch von der Pflanze- schmeckt anders.
Chicoree mache ich nicht mehr, es ist toll, wenn der im Winter treibt, aber der Aufwand dafür ist schon sehr hoch. Dafür lieber ein paar Köpfe Spitz- oder Butterkohl.
Woran ich immer noch bastle- zum Gemüse- auch Pilze in ausreichender Menge heranzuziehen können (rein vom Geld her sind die Kulturchampignons unwahrscheinlich preiswert geworden)- ich mag sie sehr gerne- frisch und selbstgepflückt schmecken sie einfach unvergleichlich.
Heute gibts wieder Champignons, aber so richtig planen kann ich mit den Schwammerln noch nicht, sie kommen, wann sie wollen.