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Welche Wege stehen für Milchviehhalter offen nach dem Quotenende?

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martina-s:
Hm.. Gini,
wir haben einen Verleger hier in der Nähe. Der hat auch ein Klostergut übernommen. Frag aber nicht, was der da schon alles "reingebuttert" hat.
Da spielt manchmal Geld keine Rolle.
Zudem hat er noch Pferdeställe.
Momentan rüstet er auf Melkroboter um.

Pierette:
Es kann niemand mirnixdirnix eine Landwirtschaft kaufen. Dazu gehört auch noch immer einer, der verkauft und das tut er in den meisten Fällen nicht unbedingt aus freien Stücken. Die Fremdkapitalbelastung wird ja nicht gerade geringer und die Liquidität der Betriebe schreit nach Krediten.
Das Problem haben andere Berufsgruppen halt nicht und vielleicht ist es ja mal einen Gedanke wert, darüber nachzudenken, anstatt wenig gewogen auf andere zu blicken.

Marys Beitrag macht nachdenklich, gab es wirklich jemals freie Bauern? Sind sie nicht immer noch abhängig vom Adel, dem - Bürokratie - Adel, dem Banken - Adel?
Welche soziale Stellung haben Landwirte?
Warum hat die Bewirtschaftung weniger ertragreicher Nutzflächen einen solch geringen Stellenwert? Warum wird überlegt, Dörfer in abgelegenen Regionen aus Kostengründen einfach von der Infrastruktur abzuschneiden? 
Warum wird kein Wert darauf gelegt, dass die Landbewirtschaftung, spez. Milchviehhaltung auch dort lohnt? Wo bleibt die Bewertung des gesellschaftlichen Nutzens?



Clara:

--- Zitat von: apis am 24.11.15, 18:58 ---

Wie sollen denn deiner Meinung nach die Milchviehbetriebe, egal ob groß oder klein, mit der Wirtschaftslage und den niedrigen Erzeugerpreisen umgehen?
Kannst du Einkommensalternativen aufzeigen?

Zeig uns doch bitte optimale Vermarktungsalternativen.

Wie können wir unsere Molkereien motivieren auf Teile ihres Gewinns zu verzichten um uns höhere Milchpreise auszuzahlen?

Wie überzeuge ich unsere Lieferanten ihre Preise zu senken damit unsere Wirtschaftlichkeit wieder hergestellt wird?

Verbraucher sollen den Wert unserer Produkte schätzen können, wär da nicht für dich ein großes Feld zu beackern?

fragende Grüße

apis

--- Ende Zitat ---

Apis,

1. Ich schätze immer ein überlegendes  und überlegtes Gegenüber- in Gesprächen wie auch in schriftlichen Begegnungen.

2. Ein Kind lernt auch nicht laufen, wenn ich es nur trage oder durch die Gegend fahre.

3. Es geht um andere Fragen als Optimierungsfragen in diesen Tagen.

4. Molkereien zum umdenken animieren... GEH zu den Versammlungen, stimm aktiv ab und dann mach den Mund auf, zu den Dingen, die gut gut findest und den Dingen, die du gern andern gelöst haben möchtest. Wenn du was zu sagen hast, dann wirst du auch gehört!

5. Es geht um Fragen des Vertrauens, der Wertschätzung und Anerkennung unter den Geschäftspartnern und hier und da darf auch über Partnerwechsel nachgedacht werden.

6. Wenn die Tür quietscht, dann braucht es nur einen Tropfen Öl und nur seltenst die ganze Flasche.

Ich hoffe, dir weiter geholfen zu haben.

Frohes Schaffen,

Anja

Clara:

--- Zitat von: martina-s am 25.11.15, 10:31 ---Hm.. Gini,
wir haben einen Verleger hier in der Nähe. Der hat auch ein Klostergut übernommen. Frag aber nicht, was der da schon alles "reingebuttert" hat.
Da spielt manchmal Geld keine Rolle.
Zudem hat er noch Pferdeställe.
Momentan rüstet er auf Melkroboter um.

--- Ende Zitat ---

Martina,

wie kommst du darauf, dass in dem von dir beschriebenen Fall Geld keine Rolle spielt?


Vielleicht ist er nur jemand, der anders denkt, als Bauern es gewohnt sind und weil er branchenfremd, macht er einfach, statt alles zu hinterfragen?

Beste Grüße,

Anja

Clara:

--- Zitat von: Internetschdrieler am 24.11.15, 20:33 ---.............eine Neue kreieren...........denn Milchviehhalter wollen gegängelt werden.............

--- Ende Zitat ---

Ein durchaus interessanter Gedanke...

Danke,

Anja

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